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Lessing, G. E. - Nathan der Weise - Verwandtschaftliche Beziehungen

Referat / Aufsatz (Schule) 2001 8 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe

Verwandtschaftliche Beziehungen in Nathan dem Weisen

A

Zur Zeit der Aufklärung schrieb Gotthold Ephraim Lessing sein ,,dramatisches Gedicht"

Nathan der Weise. In diesem Werk will er die Gleichwertigkeit der drei größten Religionen nachweisen. In der Schlussszene des Dramas wird die Verwandtschaft zwischen Saladin, Sittah, Recha, der angenommene Tochter Nathans und dem Tempelherrn offenbart und somit zwischen Muslimen, einer Christin mit einem jüdischen Adoptivvater und einem Christen.

B

Nun stellt sich die Frage, welche Bedeutung die verwandtschaftlichen Beziehungen in diesem Drama haben.

I

1.

Dass Saladin, der Sultan, und Sittah Geschwister sind, ist vom Anfang des Dramas an bekannt. Sie sind beide Muslime. Zwischen Sittah und Saladin besteht ein gutes Verhältnis. Sie spielen immer miteinander Schach. Auch sorgt Saladin für seine Schwester. Er hätte seiner Schwester ,,Gern einen guten Mann zugleich verschafft." (Z. 856) Er hatte den christlichen Richard Löwenherz auserwählt, doch Sittah wollte keinen Christen heiraten. Außerdem möchte Saladin seiner Schwester unbedingt ihren Bruder Assad einmal zeigen, den sie außer auf einem Bild noch nie gesehen hat. Jedoch ist dieser schon verstorben. Deshalb ist die Freude groß, als Sittah den Tempelherrn zum ersten Mal sieht. Saladin und Sittah sind beide sehr gerührt, als sie von den Verwandtschaften erfahren.

2.

a)

Die Verwandtschaft zwischen Saladin und dem Tempelherrn ist sehr wichtig für Lessings Drama, da Saladin normalerweise alle Tempelherren tötet, die ihm unter die Augen kommen. Als er aber diesen Tempelherren sieht, fällt ihm sofort auf, dass er ,,seiner Brüder einem, Den er besonders lieb gehabt, so ähnlich" (Z. 249 f) sieht und er lässt ihn am Leben. Diese Ähnlichkeit des Tempelherrn mit dem Bruder Saladins, Assad, kommt ja davon, dass er dessen Sohn ist. Der Sultan ahnt schon, dass er mit ihm verwandt sein könnte. Deshalb vergleicht Saladin das Bild, das er noch von Assad hat, mit dem Tempelherren, ebenso wie seine Stimme, denn ,,Assads Ton Schläft auch wohl" (Z. 2649 f) wo in seiner Seele noch. Schließlich kommt Saladin zum Schluss, dass der Tempelherr ,,Mit Seel und Leib" (Z. 2665) sein Assad sei. Auch mit Sittah redet er darüber, dass es sein könnte, dass der Tempelherr von Assad abstammt. Saladin vertraut sich seiner Schwester nach einem Gespräch mit dem Tempelherrn an. ,,ich hab Ihn wieder! - will mit allen seinen Fehlern, Mit allen Launen seines weichen Herzens Ihn wiederhaben!" (Z. 2835 ff) Damit spricht er von Assad, doch er bezieht es ebenso auf den Tempelherren, da er ihn als würdigen Ersatz für Assad ansieht. Er ist also voller Freude, jemanden in seiner Nähe zu haben, der seinem Bruder so ähnlich sieht und von dem er denken kann, es wäre wirklich sein Bruder, auch wenn er ein Tempelherr und Christ ist.

b)

Die Begnadigung des Tempelherren macht die weitere Handlung des Dramas erst möglich.

Denn wenn er getötet worden wäre, wäre Recha im Feuer in Nathans Haus umgekommen und die Verwandtschaften wären wahrscheinlich nicht ans Licht gekommen. Durch die Begnadigung fühlt sich der Tempelherr seinem Orden nicht mehr verpflichtet, deshalb hat er auch Kontakt zu Nicht-Christen. So unterhält er sich von da an öfter mit dem Sultan. Er spricht mit Saladin auch darüber, dass Nathan nicht Rechas wirklicher Vater ist und gesteht ihm, dass er in Recha verliebt ist. Er bittet ihn sogar um Rat, was er machen solle, um Recha für sich zu gewinnen.

c)

Als Nathan die Verwandtschaften aufklärt, sagt dieser, er wisse nicht, wer der Vater des Tempelherr und ebenso Rechas Vater, da die beiden Geschwister sind, sei. Er sagt, er wisse nur, dass es kein Deutscher sei und sich Wolf von Filnek nannte. Saladin sieht sich daraufhin das Brevier, aus dem Nathan die Informationen über die verwandtschaftlichen Beziehungen hatte, genauer an und erkennt die Schrift seines Bruders Assad. Als sich Saladin dann sicher ist, dass er mit dem Tempelherrn verwandt ist, dass dieser sein Neffe ist, freut er sich sehr darüber. Er sagt zum Tempelherren, der eigentlich Leu von Filnek heißt, dass er ihn nun lieben müsse. ,,Nun musst du doch wohl, Trotzkopf, musst mich lieben!" (Z. 3841) Leu beichtet dem Sultan, dass er in der Kindheit Träume hatte, deren Bedeutung er nun kenne. ,,So waren jene Träume, Womit man meine Kindheit wiegte, doch - Doch mehr als Träume!" (Z. 3845 f) Er wusste unterbewusst auch schon von der Verwandtschaft zu Saladin.

3.

a)

Saladin und Recha kannten sich zuerst gar nicht. Erst als Saladin vom Tempelherren erfährt, dass Nathan nicht Rechas wahrer Vater ist, möchte er sie kennen lernen.

b)

Er will Recha dann sogar als Tochter bei sich aufnehmen. Sittah macht ihm diesen Vorschlag: ,,wenn du Nur gleich das Mädchen zu dir nähmst?" (Z. 2844 f) Dadurch möchte es Saladin dem Tempelherren erleichtern, Recha zur Frau zu nehmen. Saladin fühlt sich verpflichtet, für den Tempelherren und somit auch für seine Angebetete Recha, zu sorgen, da er in ihm seinen Bruder sieht. Als Recha dann bei Saladin ist, sagt er ihr gleich seine Meinung. ,,Sobald der Väter zwei Sich um dich streiten: - lass sie beide; nimm Den dritten! - Nimm dann mich zu deinem Vater!" (Z. 3667 ff).

c)

Als Saladin erfährt, dass Recha eigentlich Blanda von Filnek heiße und die Schwester von Leu, dem Tempelherren, sei, also seine Nichte, freut er sich und umarmt auch sie. ,,Nun bin ich doch, wozu ich mich erbot? Magst wollen oder nicht!" (Z. 3842 f).

4.

a)

Auch Recha und Sittah kannten sich zuerst nicht. Sie lernen sich erst in Sittahs Harem kennen. Gleich nach dem Gespräch zwischen Sittah und Saladin lässt Sittah Recha zu sich holen.

b)

Als Recha dann bei Sittah sitzt und sie mit ,,Prinzessin,..." (Z. 3522) ansprechen will, reagiert diese sofort. ,,Nenn Mich Sittah, - deine Freundin, - deine Schwester. Nenn mich dein Mütterchen!" (Z. 3522 ff) In diesem Moment weiß Recha von Daja schon, dass Nathan nicht ihr leiblicher Vater ist. Sie sieht ihn aber als ihren Vater und will ihn nicht verlieren. Sie denkt, dass Sittah sich ihr nicht einfach so zur Schwester und Freundin erboten haben kann.

Das sagt sie ihr auch. Doch Sittah kann nicht verstehen, wer wollen könnte, dass Recha einen anderen Vater bekommt. Sie möchte ihr eine Familie bieten, als ob sie schon ahnen würde, dass sie ihre Tante ist.

c)

Als sie dann erfahren, dass sie wirklich Nichte und Tante sind, sind beide ziemlich sprachlos. Sie überlassen Saladin das Reden und umarmen sich voller Freude.

5.

a)

Die Verwandtschaft zwischen dem Tempelherren und Sittah hat keinen so hohen Stellenwert wie zwischen ihm und Saladin. Sittah freut sich sehr, als sie den Tempelherren zum ersten Mal sieht, denn sie wollte ihren schon verstorbenen Bruder Assad immer einmal sehen, den sie nur von einem Bild her kannte und ihr Bruder, der Sultan Saladin, hat ihr bereits erzählt, dass der Tempelherr Assads Ebenbild sei. Deshalb wollte sie ihn auch unbedingt einmal sehen. Als der Tempelherr beim Sultan zu Besuch ist und Sittah im selben Raum auf dem Sofa sitzt, betrachtet sie ihn sehr genau. Auch ihr fällt die Ähnlichkeit zu Assad sofort auf. Als der Tempelherr wieder gegangen ist, wundert sich Sittah über Saladin. ,,Wie hast du doch vergessen können, dich Nach seinen Eltern zu erkundigen?" (Z. 2826 f) Denn sie hat ebenfalls schon den Verdacht, mit ihm verwandt zu sein.

b)

Als sich die Verwandtschaft zu ihm dann aufklärt, ist sie sehr glücklich darüber und zeigt, dass sie es schon geahnt hat. ,,Konnt's auch anders, anders sein!" (Z. 3840).

6.

a)

Die Verwandtschaft Rechas mit dem Tempelherren hat einen großen Einfluss auf die Handlung des Stücks. Nachdem der Tempelherr Recha aus dem Feuer gerettet hat, beginnt sich eine Liebesbeziehung zu entwickeln. Zuvor kannten sich die beiden noch nicht. Recha ist dem Tempelherrn zutiefst dankbar und verehrt ihn, weil er ihr das Leben gerettet hat. Zunächst ist dieser nicht stolz auf seine Tat, sonder sieht es mehr als Pflicht an. Recha hat sich aber schon in ihn verliebt. Der Tempelherr sperrt sich anfangs gegen seine Gefühle, doch dann sieht er ein, dass er sich schon in Recha verliebt hat. Als er dann erfährt, dass Nathan nicht Rechas leiblicher Vater ist, sondern dass Recha in Wirklichkeit eine Christin ist, ist er erleichtert. Er kann und will sich von da an nicht mehr gegen seine Gefühle wehren.

b)

Die beiden haben sich schon eine glückliche gemeinsame Zukunft als Paar ausgemalt, doch dann erfahren sie von Nathan, dass sie Bruder und Schwester sind. Zuerst ist das ein tiefer Schock für sie, besonders für den Tempelherrn, der sich gerade erst daran gewöhnt hat, mit Recha zusammen zu sein. ,,Kann nicht sein! nicht sein! Sein Herz Weiß nichts davon!" (Z. 3794 f). Doch dann freuen sich beide über diese neue Art der Beziehung, die ihnen nun möglich gemacht wird. Der Tempelherr ist überzeugt, dass ihm mehr gegeben wird, als ihm genommen wird. Er ist glücklich, Recha zur Schwester zu haben, ebenso wie Recha glücklich ist, einen Bruder zu haben. Sie fallen sich glücklich in die Arme.

c)

Dass die beiden das einfach so hinnehmen, sich sogar darüber freuen, hat etwas mit dem Jahrhundert zu tun, in dem Lessing das Drama schrieb. Für den Rationalismus und den Irrationalismus, die im 18. Jahrhundert vorherrschten, ist ausschließlich die Seelenliebe, frei von jeder sinnlichen Leidenschaft, eine wirklich edle und reine Liebe. ,,Nur das macht es erklärlich, wie der Tempelherr und Recha sich so freudig damit abfinden können, Geschwister zu sein, ohne irgendeinen Konflikt zu empfinden" (Kluckhohn; Nachwort zu Nathan dem Weisen S. 126). Heutzutage würden wir uns bestimmt nicht so darüber freuen, mit unserem oder unserer Angebeteten verwandt zu sein.

II.

1.

Dass Nathan nicht Rechas wirklicher Vater ist, hat eine hohe Bedeutung für das Stück. Denn für Recha ist er ihr Vater und sie könnte sich auch keinen anderen Vater vorstellen. Auch Nathan kann sich nicht vorstellen, nicht mehr Rechas Vater zu sein. ,,Ich bliebe Rechas Vater doch gar zu gern!" (Z. 2912 f). Als diese von Daja erfährt, dass er nicht ihr leiblicher Vater ist, ist sie zutiefst geschockt, weil sie Angst hat, ihn zu verlieren. Doch in der Schlussszene beweist sich Nathan als wirklicher Vater im Sinne einer Seelenverwandtschaft, indem er Recha weiterhin als seine Tochter ansieht und alle Veränderungen um sie herum akzeptiert. Dass sie nun einen Bruder hat und Onkel und Tante nimmt Nathan gerne hin, wenn im seine Recha nur erhalten bleibt.

2.

Noch im selben Moment nimmt er sogar den Tempelherren als Sohn an. ,,O meine Kinder! meine Kinder! - Denn meiner Tochter Bruder wär mein Kind nicht auch, - sobald er will?" (Z. 3812 ff) Diese Frage Nathans beantwortet der Tempelherr mit einer Umarmung. So ist klar, dass er seinen Vorschlag annimmt.

III.

1.

Dass in ,,Nathan der Weise" die Gleichstellung der drei Weltreligionen im Mittelpunkt steht, wird auch in der Schlussszene nochmals betont. Dort kommt die Ringparabel, die Lessing im Zentrum seines dramatischen Gedichtes eingearbeitet hat, zur Wirkung. Diese Ringparabel aus Boccaccios ,,Decamerone" hat Lessing als belehrendes Beispiel in sein Drama eingebaut. Nathan erzählt dem Sultan diese Ringparabel, als dieser ihn fragt, welche Religion er für die wahre halte. Nathan beantwortet diese Frage mit einer Parabel von drei Ringen, die einander so stark gleichen, dass man sie nach ihrem Wert nicht mehr unterscheiden kann. Den echten Ring kann man aber am Handeln der Person erkennen, die ihn trägt. Dieses Gleichnis bezieht er dann auf die drei Weltreligionen. Ebenso wie bei den Ringen kann keiner Religion der Vorzug gegeben werden. Die wahre oder beste Religion können nur die Gläubigen durch ihr Handeln dazu machen. So wie man am Handeln dessen, der den echten Ring trägt, den Ring erkennen kann, so soll man auch die echte Religion am Handeln ihrer Anhänger erkennen. ,,Es strebe von euch jeder um die Wette, Die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag Zu legen!" (Z. 2042 f) Dieser Aufforderung Nathans zu gutem Handeln kommen die Personen in der Schlussszene nach. Schließlich sind an den verwandtschaftlichen Beziehungen Christen, Muslime und ein Jude beteiligt und diese respektieren sich gegenseitig.

2.

Der Tempelherr, oder Leu von Filnek, wie er eigentlich heißt, ist ein überzeugter Christ. Er hat aber trotzdem keine Probleme damit, mit Sittah und Saladin, die Muslime sind, verwandt zu sein. Ebenso wenig sträubt er sich dagegen, Nathan, einen Juden, als Vater anzunehmen. Auch Recha, eigentlich Blanda von Filnek, ist tolerant. Sie ist es aber schon immer gewöhnt, mit Menschen verschiedener Religionen zusammenzuleben, mit der Bediensteten Daja, einer Christin, und Nathan, einem Juden. Außerdem wusste Recha lange nichts davon, dass sie Christin ist. Doch sie nahm die Menschen immer so wie sie waren, ohne auf deren Religion zu achten, was man am Beispiel des Tempelherren gut erkennen kann. Sie war in ihn verliebt und es hat sie keineswegs gestört, dass er Christ ist, obwohl sie selbst ihrer Meinung nach keiner Religion angehörte. Sie wollte auch keiner Religion angehören, da sie nicht so viel vom Glauben hält. ,,Ihr Glaube Schien freilich mir das Heldenmäßigste An ihnen nie." (Z. 1587 ff)

3.

Nathan, der einzige Jude in dem Stück, der ja nicht wirklich mit den anderen verwandt ist, beweist Liebe und Toleranz, als er Recha mit ihrem christlichen Namen ,,Blanda von Filnek" anspricht. Er hat also nichts dagegen, dass seine Tochter eine Christin ist. Der Tempelherr ist sofort erstaunt darüber. ,,Blanda? Blanda? - Recha nicht?" (Z. 3807) ,,Ihr verstoßt Sie! gebt ihr ihren Christennamen wieder!" (Z. 3808 f)

4.

Auch die islamischen Personen in diesem Drama tolerieren die verschiedenen Konfessionen in ihrer Verwandtschaft. ,,Geschwister!" ,,Sie Geschwister!" (Z. 3793) rufen Sittah und Saladin, als sie von der Geschwisterbeziehung Rechas und des Tempelherren erfahren. Sie akzeptieren dabei die unterschiedliche Religionszugehörigkeit. Sittah, die zuvor noch über die Christen geschimpft hat, ,,Ihr Stolz ist Christen sein; nicht Menschen." (Z. 868) ist nun die Tante eines Christen und stolz darauf. Sie hat ebenso wie Saladin eingesehen, dass es wichtigeres gibt, als die Konfession eines Menschen. Saladin nennt den Tempelherrn freudig: ,,mein Sohn! mein Assad! meines Assads Sohn!" (Z. 3844), zeigt also, dass ihn die Religion eigentlich gar nicht interessiert, sondern dass er einfach froh ist, seinen Bruder oder zumindest einen Nachkommen seines Bruders um sich zu haben. Jede der Figuren beweist Toleranz, indem sie die anderen Personen als Verwandte annimmt, ohne auf die verschiedenen Religionen hinzuweisen.

C

In der Schlussszene ändert sich die Einstellung der Figuren. Die, die anfangs etwas intolerant waren, wie z. B. der Tempelherr, der sich seine Liebe zu Recha nicht eingestehen wollte, weil er dachte, sie sei eine Jüdin, sehen letztendlich doch ein, dass die Religion keine so große Rolle spielt. Niemand ist unglücklich darüber, mit jemandem verwandt zu sein, der nicht an den gleichen Gott glaubt. Sie tolerieren und akzeptieren die Religionszugehörigkeit ihrer Verwandten. Lessing zeigt mit seinem Drama das Zusammenwachsen von Menschen verschiedener Religionen zu einer großen Familie und weist damit auf die Möglichkeit eines toleranten Zusammenlebens aller Menschen auf der Welt hin.

Quelle:

Lessing, Gotthold Ephraim: Nathan der Weise. Hamburger Lesehefte 17. Heft, Husum o. J.

Details

Seiten
8
Jahr
2001
Dateigröße
378 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v100043
Note
3
Schlagworte
Nathan der Weise Lessing

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