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Toleranzbegriff im Verhältnis der Religionsgemeinschaften am Werk Lessings "Nathan der Weise"

Hausarbeit 2021 19 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext und die Epoche der Aufklärung

3. Die Bedeutung des Toleranzbegriffs bei Lessing

4. Nathan der Weise als Erziehungsdrama
4.1 Der tolerante und weise Nathan
4.2 Der Tempelherr - Größte Veränderung im Toleranzdenken
4.3 Der intolerante Patriarch
4.4 Saladin und die erzieherische Ringparabel
4.5 Recha und die drei Religionen - Judentum, Christentum, Islam.

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche steuert am 19. Dezember 2019 ein islamistischer Terrorrist einen Sattelzug in die Menschenmenge. Bei diesem Anschlag sind zwölf Menschen gestorben. Am 9. Oktober 2019 versucht ein Rechtsextremist mit Waffengewalt in die Synagoge in Halle an der Saale einzudringen, um die dort betenden Juden an Jom Kippur, dem höchstenjüdischen Feiertag, zu töten. Der Anschlag misslingt, kostet aber dennoch zwei Menschen das Leben. Am 06. Januar 2021 erstürmen Anhängeninnen des damals noch amtierenden Präsidenten Donald Trump gewaltsam das Kapitol, um zu verhindern, dass der rechtmäßig gewählte neue Präsident, Joe Biden, in der gemeinsamen Sitzung des Senats und des Repräsentantenhauses formal bestätigt wird. Unter ihnen sind auch pseudoreligiöse Anhängeninnen der „QAnon“ Verschwörung, für die Donald Trump der „Erlöser“ ist.1

Unsere freiheitlich westlichen Demokratien scheinen in jüngster Zeit immer häufiger Angriffen von Extremisteminnen ausgesetzt zu sein, denen es in erster Linie darum geht, das demokratische System zu destabilisieren und sogar komplett abzuschaffen. Extremisteminnen suchen keinen kritischen Diskurs, in dem unterschiedliche Meinungen ausgetauscht werden und am Ende ein Kompromiss steht, den alle oder zumindest ein großer Teil der Bevölkerung mittragen. Sie wollen anderen ihre Meinung aufzwingen. Wer nicht die eigenen Ansichten vertritt, ist automatisch ein Feind, der mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Daher könnten religiös motivierte Extremisteminnen als Inbegriff der Intoleranz bezeichnet werden.

Das Zusammenleben in einer multikulturellen, demokratischen Gesellschaft verlangt aber in erster Linie eins: Toleranz, besonders religiöse Toleranz, wie die oben genannten schrecklichen Beispiele zeigen.

Es scheint, dass Toleranz und Duldsamkeit gegenüber anderen Menschen immerwährende Themen des menschlichen Zusammenlebens sind. Die Wichtigkeit eines toleranten Verhaltens gegenüber seinen Mitmenschen hat Gotthold Ephraim Lessing bereits im 18. Jahrhundert erkannt. Als einer der bekanntesten Vertreter der Aufklärung nutzte Lessing den Aufklärungsgedanken, um den Sinn des Toleranzgedankens zu vermitteln. Dies wird besonders in seinem dramatischen Gedicht, Nathan der Weise, deutlich. Die oben genannten Beispiele zeigen die Aktualität Lessings und seiner Vermittlung des Toleranzgedankens zwischen den großen Religionsgemeinschaften Christentum, Judentum und Islam. Nicht umsonst ist Nathan der Weise aktuell wieder Thema im Zentralabitur in Nordrhein-Westfalen.

In der nachfolgenden Arbeit soll somit der Frage nachgegangen werden, inwiefern Lessings Toleranzbegriff im dramatischen Gedicht Nathan der Weise das Verhältnis der Religionsgemeinschaften neu definiert und damit ein friedliches und sogar wertschätzendes Zusammenleben der Religionen als Selbstverständlichkeit ansieht. Dies wird im Folgenden zunächst durch eine Darstellung des historischen Kontextes der Aufklärung erfolgen. Darauf wird die Sichtweise Lessings zum Toleranzbegriff herausgearbeitet und in Beziehung mit anderen typischen Vertretern der Aufklärung gesetzt, um ein Grundverständnis des Toleranzbegriffes von Lessing zu schaffen sowie diesen von anderen Auffassungen von Toleranz zur Zeit der Aufklärung abzugrenzen. Darauf folgt dann eine intensive Auseinandersetzung mit Lessings dramatischen Gedicht Nathan der Weise, indem die Hauptcharaktere auf ihr intolerantes beziehungsweise tolerantes Verhalten im Gedicht näher untersucht werden und die daraus resultierenden Erkenntnisse in Bezug zur Forschungsliteratur gesetzt werden. Somit lässt sich eine klare Aussage zu Lessings Toleranzgedanken in Beziehung zu den einzelnen Charakteren und deren Sichtweise auf die drei Religionen, also das Christentum, Judentum und den Islam, heraussteilen. Die Resultate werden im Fazit nochmals vertieft dargestellt.

2. Historischer Kontext und die Epoche der Aufklärung

Die Aufklärung ist eine Entwicklung, die im 18. Jahrhundert einsetzt. Sie ist nicht als einheitlich literarische Epoche zu bezeichnen, da diese sich über einen langen Zeitraum erstreckt hat und von unterschiedlichen Strömungen und Tendenzen geprägt war, die zum Teil parallel verliefen.2 Christian Schön stellt dar, dass ,,[...] es eine Bewegung [war], die Wissenschaft, Gesellschaft und Literatur bestimmte.“3 Die Aufklärung beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Wissenschaft und ihre Vertreter glaubten stets an den Fortschritt. Ein hoher Stellenwert wurde hierbei der Vernunft und der Verstandestätigkeit des Menschen zugeschrieben. Der Begriff der Rationalität hatte oberste Priorität und der Sinn von Literatur lag darin, immer einen wesentlichen Zweck zu erfüllen. Die Philosophen der Aufklärung versuchten unter anderem die Welt umfangreich und bildhaft zu beschreiben und darzustellen.4

Der berühmte Philosoph Immanuel Kant stellt das Verständnis der Aufklärung mit folgenden Worten dar:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, sich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufklärung.5

Schön erwähnt hierzu, dassjedes einzelne Individuum seinen Verstand nutzen muss und neben seiner Vernunft auch die Empfindungen und Gefühle sowie Sinne und Sinneswahrnehmung eine zentrale Rolle in der Aufklärung des 18. Jahrhundert gespielt haben. In diesem Zusammenhang entstanden Sensualismus und Empirismus.6 Unter dem Sensualismus und dem Empirismus haben sich Ideen entwickelt, die Entwürfe zur Vernunft des Lebens erfragen. Der Sensualismus beschreibt eine erkenntnistheoretische beziehungsweise auch eine psychologische Richtung in der Sinnlichkeit, den Gefühlsregungen und der Leidenschaft. Alle Eindrücke aus der sinnlichen Wahrnehmung, die wir erkennen, werden folglich als Erkenntnis aufgenommen. Dazu kommt das Seelenleben mit inneren und äußeren Empfindungen.

Der Empirismus vertritt eine sehr ähnliche Position, indem er auf der Methode des sensualisti- schen erkenntnistheoretischen Ansatzes aufbaut. Hierbei geht es darum, dass die Sinneserfahrung zu einem leitenden Prinzip der wissenschaftlichen Forschung wird. David Hume skizziert hierzu, dass die Seelenkraft nicht wie beim Rationalismus auf die Vorstellungskraft zurückzuführen ist, sondern auf zwei Arten in unser Bewusstsein einwirkt: Zum einen wirkt sie in Form von Impressionen, also Sinnesempfmdungen, Affekte, Gefühlsregungen und Ideen lebhafter Erinnerungs- und Einbildungsvorstellungen, auf das Bewusstsein ein. Zum anderen in Form von Ideen.7

Aus dem Sensualismus und dem Empirismus kam es folglich zur Entstehung der Strömungen der Empfindsamkeit und des Sturms und Drangs. Literatur, die an den Regeln der Zeit orientiert war, diente den Menschen als moralisch-sittliche Erziehung. Die Bürger sollten dadurch eine tugendhafte Lebensführung, intellektuelle Fähigkeiten und Erkenntnisse zu Menschen und Natur gewinnen und somit von der kirchlichen Autorität befreit werden. Schulen, Pädagogik und Lesen waren somit wesentliche Bestandteile der Aufklärung.8

Auch das Konzept des Rationalismus ist für die Epoche der Aufklärung von wesentlicher Bedeutung. Der Rationalismus baut auf dem Prozess des Denkens auf und steht in einer Verbindung zum Erkennen. Dies hat sich damals in der Welt und im Leben verankert. Wolffs Philosophie entspringt dem Rationalismus, was daran zu erkennen ist, dass er darin die Überzeugung von der rationalen Verfasstheit des Seins beschreibt. Sein und Denken haben eine gleiche Struktur, die vom menschlichen Geist beeinflusst wird.9 Hinzu kommt die Wesenserkenntnis, die davon ausgeht, dass Gesetze des Denkens das eigentliche Wesen der Welt bestimmen. Wolff greift hierbei auf bestimmte Prinzipien zurück, mit denen er den Aufbau der Welt beschreibt und die einen eigenen Kosmos entwerfen. All diese Prinzipien entwickeln gemeinsam den Baustein der Erkenntnis und schaffen Regeln des Denkens, durch die es zur Verknüpfung von Gegenständen kommt.10 Lessings Bestreben nach dem vernünftigen Denken der Menschen und der Forderung nach Freiheit, Unabhängigkeit und Toleranz lassen ihn somit zu einem der bekanntesten Vertreter der Aufklärung werden. Sein Verständnis von Toleranz soll im nachfolgenden Kapitel näher dargestellt werden.11

3. Die Bedeutung des Toleranzbegriffs bei Lessing

Die Bedeutung des Toleranzbegriffs im Zeitalter der Aufklärung weist bei näherer Recherche verschiedene Definitionen von unterschiedlichen Gelehrten auf. Daher erscheint es sinnvoll, die zeitgenössischen Begriffserklärungen näher zu untersuchen und einige Definitionen zum Toleranzbegriff miteinander zu vergleichen, um somit abschließend den Begriff der Toleranz in den Vorstellungen Lessings zu verdeutlichen. Der Toleranzbegriff findet sich vor allem in einem der bekanntesten Werke der Aufklärung wieder, und zwar in Johann Heinrich Zedlers Grossem vollständigen Universallexicon aller Wissenschaften und Künste (1731-1745). Dieser definiert den Begriff der Toleranz dort wie folgt:

Wir verstehen aber allhier durch die Tolerantz nichts anderes, als dass man äußerlich im gemeinen Leben friedlich miteinander umzugehen suchet, einander die Pflichten des Rechts der Natur nicht versaget, und auf den Cantzein und in den Schritten die vorgegebene irrige Meynung mit aller Sanfftmuth widerleget, und also einander, mit Vemunfft und Bescheidenheit eines besseren zu belehren bemüht ist. [...] Der Grund der Tolerantz, so man den Irr-Gläubigen angedeyhen lässet, muß in der allgemeinen Liebe und Erbarmung liegen, und der Zweck derselben bloß dieser seyn, dass sie den irrenden Nächsten von dem Irrthum seines Weges nach und nach unter dem Segen Gottes zu überzeugen suchet, wozu sie theils alle Evangelische Mittel, doch ohne Zwang anwendet, theils die Hindernisse aus dem Wege räumet, und der Wahrheit Platz machet. Wodurch auf solche Weise der durch die Tolerantz keinesweges der Liebe Gottes und des Nächsten zu nahe getreten wird;ja auch selbst der Irrende wird die Billigkeit und die Gerechtigkeit in diesem Stück erkennen und benennen müssen.12

Eine ähnliche Begriffsbedeutung findet sich auch bei einem weiteren Vertreter der Aufklärung, der anstelle des Begriffs der Toleranz zunächst den Begriff der Duldsamkeit verwendet. Hierbei handelt es sich um Johann Christoph Adelung, der in seinem Grammatisch-kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart (1793) den Begriff Duldsam in zweierlei Bedeutung darstellt:

1) Geneigt und bereit, Widerwärtigkeiten mit Gelassenheit zu ertragen. Noch häufiger aber, 2) geneigt und bereit, Fehler oder Meinungen an andern mit Nachsicht zu ertragen; mit einem aus dem Franz, entlehnten Worte, tolerant. Daher die Duldsamkeit; mit einem fremden Worte die Toleranz.13

Der Toleranzbegriff bei Lessing hingegen weist eine ganz andere Bedeutung auf. Für Lessing steht der Begriff der Toleranz zunächst auch in Verbindung mit der Duldsamkeit. Ihm geht es dabei jedoch viel mehr um die Wahrheitserkennung. Für Lessing steht somit der Toleranzbegriff in engem Kontakt mit dem Zulassen von anderen Sichtweisen und auch der Fähigkeit, sich als Mensch auf andere Überzeugungen und Glaubensrichtungen einzulassen. Es erscheint ihm daher offensichtlich, dass ein Mensch einen Irrtum begehen kann und somit einen Fehler begeht, wenn er eine falsche Wahrheit annimmt. Wesentlich wichtig sei hierbei jedoch, dass auch die verlierende Partei beziehungsweise die verlierende Person daraus einen Mehrwert gewinnen könne.14 Joachim Desch verweist an dieser Stelle daher erneut darauf, dass ,,[...] jede Auseinandersetzung mit der Wahrheit „Fortschritt“ ist [.. ,]“15 und die Menschen untereinander eine Verpflichtung hättenjedem die Wahrheit mitzuteilen. Folglich sei ein zwischenmenschlicher Austausch mit anderen über verschiedene Meinungen von enormer Wichtigkeit, da die Wahrheit eine öffentliche Angelegenheit sei.16 An dieser Stelle lässt sich auf Joachim Deschs Unterscheidung von praktischer und taktischer Toleranz verweisen. Die taktische Toleranz findet sich eher bei der Begriffszuordnung von Duldsam, was bedeuten soll etwas einfach hinzunehmen. Somit lässt sich die taktische Toleranz eher den Begriffsdefmitionen von Zedier und Adelung zuordnen. Die praktische Toleranz ordnet Desch Lessing zu. Desch beschreibt diese wie folgt:

Damit ist das gefordert, was ich praktische’ Toleranz nennen möchte: eine Toleranz, die im Interesse der Wahrheit selbst praktisch’ wird, d. h. die von jedem einzelnen aktiven Einsatz fordert, mit dem Ziel, möglichst viele Spielarten der Wahrheit zu entdecken. Das hat allerdings mit einem ,Dulden’ im Sinne der ,taktischen’ Toleranz nichts mehr zu tun und meint vorurteilsloses, echtes Interesse an allen Wahrheiten, in denen sich menschlich kreatives Denken praktische’ manifestiert.17

Auch Friedrich Vollhardt fasst Lessings Toleranzbegriff so zusammen, dass Lessing ,,[...] die religiösen Selbstbeschreibungen des Menschen als historisch kontingent und zugleich als ein in kulturelle Traditionen eingebundene[n], handlungsorientierende[n] und zudem unhintergeh- bare[n] Deutungsakt [...]“18 ansieht. Lessing bezieht sich bei seinem Toleranzbegriff hauptsächlich auf Voltaire und Locke. Gerd Hillen verdeutlicht hierzu, dass Toleranz für sie nicht als absoluter Wert oder Tugend anzusehen sei, sondern vielmehr die Duldung anderer Glaubensrichtungen und Religionen. Diesen Begriff erweitert Lessing, in dem für ihn [...] das zu Tolerierende als Ausgangspunkt zu neuer und höherer Einsicht begrenzt wird, ambitiöser durch Hoffnung, daß eine so verstandene Toleranz als Instrument zur Beförderung der völligen Aufklärung der Menschheit genutzt werden kann. [...] läßt sich der zu tolerierende Aspekt der Religion genauer bestimmen: er umfaßt alles, was zu gutem Handeln veranlaßt. Andererseits verfälltjedes ethisches Handeln hemmende oderverhindemde Element der Intoleranz.19

Lessings Toleranzgedanke ist demnach nicht einfach Toleranz im Sinne von Annehmen und Dulden einer Religion, sondern vielmehr das Erkennen der Wahrheit und das Überdenken der eigenen Sichtweise. Lessings Toleranzgedanke lässt sich daher in Verbindung mit der eigenen Einstellung setzten. Für Lessing erscheint es von besonderer Wichtigkeit, dass sich die Menschen untereinander mit gegenseitiger Anerkennung und Respekt begegnen. Daher spielt die Frage nach derjeweiligen Religion oder dem Glauben keine Rolle, sondern zeichnet die Toleranz aus. Es gibt für ihn somit auch keine wahre Religion.

[...]


1 Vgl. Daniel C. Schmidt: „Der Angriff wird als großartiges Patrioten-Treffen verklärt“. In: Frankfurter Allgemeine (zuletzt aktualisiert 16.01.2021), Washington. [Onlinefassung]; URL: https://www.faz.net/aktuell/politik/von- trump-zu-biden/anna-merlan-erklaert-verbindung-zwischen-qanon-und-sturm-aufs-kapitol-17146074.html, 28.01.2021.

2 Vgl. Christian Schön: Illustrierte Geschichte der deutschen Literatur. Epochen - Autoren - Werke, Stuttgart und Berlin2016, S. 30f.

3 Ebd„ S. 31.

4 Vgl. ebd., S. 30f.

5 Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? In: Was ist Aufklärung? Thesen und Definitionen. Hg. von Ehrhard Bahr, Stuttgart 1974. Reclams Universal-Bibliothek Nr. 9714, S. 9.

6 Schön: Illustrierte Geschichte derdeutschenLiteratur(s. Anm. 2), S. 32.

7 Vgl. Monika Fick: Lessing Handbuch. Leben-Werk-Wirkung. 2. Auflage. Stuttgart und Weimar 2004, S. 39f.

8 Schön: Illustrierte Geschichte derdeutschenLiteratur(s. Anm. 2), S. 32.

9 Vgl. MonikaFick: LessingHandbuch. (s. Anm. 7), S. 35.

10 Vgl. ebd., S. 36.

11 Schön: Illustrierte Geschichte derdeutschenLiteratur(s. Anm. 2), S. 40.

12 Johann Heinrich Zedier: Art. ,Tolerantz‘. In: Grosses vollständiges Universallexicon aller Wissenschaften und Künste, Bd. 44 (1731-1745), Halle und Leipzig, S. 571. [Onlinefassung]; URL: https://www.zedler-lexikon.de/in- dex.html?c=blaettem&id=397163&bandnummei=44&seitenzahl=0571&supplement=0&dateiformat=l%27), 03.01.2021.

13 Johann Christoph Adelung: Art. ,Duldsam‘. In: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Bd. 1. (1793), Leipzig, S. 1570. [Onlinefassung]; URL: http://www.zeno.Org/Adelung-1793/A/Duldsam, 03.01.2021.

14 Vgl. Joachim Desch: Taktische und praktische Toleranz: Lessings Haltung zur Wahrheit des Glaubens. In: Lessing und die Toleranz: in Hamburg vom 27. bis 29. Juni 1985. Sonderband zum Lessing yearbook. Detroit 1986. Hg. von Peter Freimark u. a. (Beiträge der internationalen Konferenz der Lessing Society; 4), S. 158-173, hier: S. 166.

15 Ebd., S. 166.

16 Vgl. ebd., S. 166.

17 Ebd., S. 166.

18 Friedrich Vollhardt: Gotthold Ephraim Lessing und die Toleranzdebatten der Frühen Neuzeit. In: Toleranzdenken in der frühen Neuzeit. Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext. Hg. VonFriedrichVollhardtu. a.,BerlinundBosten2015, S. 381-415, hier: S. 383.

19 Gerd Hillen: Toleranz und Wahrheit. Absicht und Grenzen der Toleranz Lessings. In: Lessing und die Toleranz: in Hamburg vom 27. bis 29. Juni 1985. Sonderband zum Lessing yearbook. Detroit 1986. Hg. von Peter Freimark u. a.. (Beiträge derintemationalenKonferenz derLessing Society; 4), S. 186-197, hier: S. 194f.

Details

Seiten
19
Jahr
2021
ISBN (eBook)
9783346373311
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v1002426
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Fakultät für Philologie - Germanistisches Institut
Note
1,7
Schlagworte
Toleranzbegriff Lessing Religionsgemeinschaften Nathan der Weise Toleranzgedanke Aufklärung Toleranz Erziehungsdrama Intoleranz

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Titel: Toleranzbegriff im Verhältnis der Religionsgemeinschaften am Werk Lessings "Nathan der Weise"