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Ein Versuch der Betrachtung von Gewalt an Schulen

von Marko Gebsattel (Autor) Holger Stanulla (Autor)

Hausarbeit 2000 18 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition von Gewalt

2. Theoretische Denkansätze zur Erklärung von aggressiven Handlungen
2.1. Die Soziale Modellbildung nach Bandura
2.2. Die Frustrations- Aggressions- Hypothese nach Dollard

3. Ursachen von Gewalt in unserer Gesellschaft
3.1 Zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit der familialen und sozialen Lebenswelt
3.2. Mögliche Ursachen für Gewalt in Jugendgruppen

4. Mögliche Einflüsse der Entstehung von Gewalt an Schulen
4.1. Beziehungsstruktur zwischen Lehrern und Schülern
4.2. Schlechtes soziales Betriebsklima im Lehrerkollegium
4.3. Versagen bei schulischen Leistungen
4.4. Langeweile

5. Gewalt als Kommunikations- und Interaktionsmittel

6. Schulische Handlungsmöglichkeiten und Strategien gegen Gewalt
6.1. Arbeit eines Schulsozialpädagogen
6.2. Einführung von Mediationsgesprächen
6.3 Ausbildung von Konfliktlotsen
6.4 Soziales Lernen

7. Resümee

8. Literaturverzeichnis

Einleitung

Anfang der 90er begannen Presse und Fernsehanstalten von spektakulären Einzelfällen zu berichten und vermittelten den Eindruck, dass sich die Verhältnisse an deutschen Schulen „amerikanischen Verhältnissen“ nähern würden.

Seit dem hat das Thema Gewalt an Schulen Konjunktur.

Unzählige Publikationen haben sich seit dem mit diesem Thema befasst und Dutzende von Forschungsprojekten wuchsen aus dem Boden. Bei unseren Bemühungen die verschiedenen Monographien zu sichten, ist uns die Tendenz aufgefallen, das Thema sehr distanziert und theoretisch zu sehen bzw. anzugehen. Teilweise wurden die Kriterien und Ergebnisse sogar in haarsträubende Mathematikformeln gebracht (vgl. Funk/Passenberger 1999). Nach all diesen, aus unserer Sicht, verwissenschaftlichten Vorgehens - und Betrachtungsweisen, haben wir uns die Frage gestellt, ab wann denn eigentlich von Gewalt in der Schule zu sprechen ist und ob man überhaupt von der Gewalt auf Schulhöfen sprechen kann. Daher möchten wir mit dieser Arbeit, selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, einen Versuch wagen, die Problematik zu umreißen.

Nachdem zunächst der Gewaltbegriff beleuchtet wird, möchten wir zwei Erklärungsansätze von Bandura und Dollard vorstellen, in denen der Versuch unternommen wird aggressives Handeln zu erklären.

Im weiteren Verlauf gehen wir dann auf mögliche Ursachen von Gewalt in unserer Gesellschaft ein. Unter anderem stehen hier die Lebenssituationen der Kinder im Mittelpunkt. Im Anschluss sollen Einflüsse gefunden werden, die die Entstehung von Gewalt und Aggression im Schulbereich positiv beeinträchtigen. Primär stehen an dieser Stelle die negativen Einflüsse der Schule im Focus unserer Betrachtung. Die Gewalt als Kommunikations - und Interaktionsmittelmittel schließt sich dann im folgenden Punkt an. Hier wird sich zeigen, dass unter Kindern und Jugendlichen die Gewalt schon heute als weitverbreitete Handlungsalternative gilt. Abschließend werden wir verschiedene Handlungsmöglichkeiten vorstellen, die schon heute keine Theorie mehr sind, sondern aktiv in die Praxis Einzug erhalten haben und mit Erfolg in den unterschiedlichsten Schulformen installiert werden konnten.

Damit sollte an dieser Stelle ein Grundsätzlicher Eindruck von Gewalt und Aggression in Bezug auf unsere Schulklassen und -höfe erreicht sein, der zum Vergleich mit anderen Ergebnissen und Erfahrungen anregt.

1. Definition von Gewalt

„Von Gewalt wird dann gesprochen, wenn einem Menschen gegen dessen Willen ein Verhalten oder Tun aufgezwungen wird: bis hin zur physischen Überwältigung oder gar Vernichtung“1 Durch diese Begriffsbestimmung kann man Gewalt mit Aggression in Verbindung bringen. Auf Grund dessen stellen wir fest, dass eine gewalttätige Auseinandersetzung immer mit aggressiven Absichten einhergeht.

In verschiedenen psychologischen Wörterbüchern wird jedes, insbesondere das affektivbedingte Angriffsverhalten des Menschen, das auf einen Machtzuwachs des Angreifers und eine Machtminderung des Angegriffenen zielt, als Aggression bezeichnet. Aggression äußert sich hierbei als Reaktion auf die wirkliche oder vermeintliche Bedrohung der eigenen Machtsphäre. Vor allem als Reaktion auf Frustrationen sei die Aggression ein vitaler Antrieb in sozialen Beziehungen, und dies mit einer breiten Skala von Aggressionsäußerungen.

In erster Linie richtet Aggression sich gegen andere Menschen, aber auch gegen Objekte und Institutionen. Aggression kann sich aber auch gegen die eigene Person, in Form von Autoaggression, wie Selbstverachtung, Selbsthass usw. richten. Dies geschieht, wenn das davon betroffene Individuum mit der Realität und den Forderungen der Gesellschaft nicht zurechtkommt oder sich im Prozess der sozialen Anpassung aus seiner Machtsphäre verdrängt sieht.

2. Theoretische Denkansätze zur Erklärung von aggressiven Handlungen

Es ist schwer festzustellen, ob Aggressivität ein manifester Bestandteil eines jeden Individuums ist, der seit Geburt in unseren Körpern ruht und auf seinen unberechenbaren Einsatz wartet. Wenn man Kleinkinder genau beim Spielen beobachtet, kann man aggressive Tendenzen feststellen, beispielsweise wie sie unter körperlichen Einsatz ihr Spielzeug vor anderen verteidigen. Dies ist aber wohl eher der „harmlose“ Ausbruch von Aggressivität. Gewalttätige Eruptionen jedoch, wie man sie beispielsweise auf Schulhöfen beobachten kann, bei denen sich Schüler extrem verbal wie körperlich malträtieren, entsprechen unserer Meinung nach nicht einem angeborenen Aggressionspotential. Durch welche „Zutat“ kann Aggression nun solche Ausmaße annehmen? Um diese Frage ansatzweise zu beleuchten, möchten wir zwei theoretische Denkansätze vorstellen:

2.1. Die Soziale Modellbildung nach Bandura

Bandura (1969) war der Überzeugung, dass viele aggressive Verhaltensweisen durch das Beobachten Anderer gelernt werden. Dieses beobachtende Lernen wird auch soziales Lernen genannt. Die Fähigkeit, durch Beobachtung zu lernen, ermöglicht, Verhaltensmuster zu erwerben, ohne sie langwierig und mühsam durch mehrmaliges Scheitern aufbauen zu müssen. Er nahm an, dass durch das beobachtende Lernen auch ein Sozialisierungsprozess stattfindet: Kinder, die eine gewaltsame Handlung beobachten, werden diese in einem analogen Setting, in ähnlicher Weise anwenden.

„Banduras Persönlichkeitsansatz lässt sich durch seinen berühmten Versuch (1969) veranschaulichen, bei dem Kinder einen Film sahen, in dem ein Erwachsener eine Puppe schlug und trat und sie zu Boden stieß. Die Versuchsmanipulation (die unabhängige Variable) bestand darin, ob der Erwachsene im Film für sein Verhalten danach bestraft oder belohnt wurde. Die abhängige Variable war der Grad an Aggressivität, den die verschiedenen Gruppen von Kindern gegenüber dieser Puppe an den Tag legten, mit der sie spielen durften, nachdem sie die eine oder andere Version des Films gesehen hatten. Die Kinder, die gesehen hatten, dass der Erwachsene für seine Aggressivität belohnt wurde, erwiesen sich als aggressiver“2

2.2. Die Frustrations- Aggressions- Hypothese nach Dollard

Aggression ist häufig eine Folge von Frustration. In verschiedenen Untersuchungen ließ sich beobachten, dass unter bestimmten Umständen auf eine Frustration mit Aggression reagiert wurde. Diese Tatsache veranlasste Dollard und seine Mitarbeiter (1939) zur Aufstellung der Aggressions- und Frustrationstheorie, die besagt, dass Aggression immer eine Folge von Frustration ist und das Auftreten von aggressivem Verhalten immer die Existenz von Frustration voraussetzt (vgl. Bierhoff 1998, S.8). Das heißt demnach, wenn eine Person ihr gestecktes Ziel nicht erreicht, egal aus welchen Gründen, entsteht Frustration. Es muss allerdings nicht immer zur Aggression kommen. Man nimmt an, dass darauf folgende Sanktionen in Form von Strafen, wie sie das Gesetz vorschreibt, aggressive Tendenzen hemmen können.

Aber - und dies scheint uns, gestützt auf unsere persönlichen Erfahrungen mit Aggression von Bedeutung - Strafen, die selbst gewalttätige Elemente beinhalten, erzeugen Gegengewalt. Außerdem werden GewalttäterInnen ihre Aggressionen wiederholt anwenden, wenn sie die Erfahrung gemacht haben, dass Aggression sich „auszahlt“. Sie werden durch dieses sich lohnende, ans Ziel bringende Verhaltensmuster zu Wiederholungstätern. Dazu kommt noch, dass ihre späteren Handlungen an Intensität zunehmen können.

Kritiker dieser Hypothese weisen darauf hin, dass statt Aggression auch Depression die Folge von Frustration sein kann sowie auch, dass sich aggressives Verhalten durch einen Lernvorgang erklären lässt.

3. Ursachen von Gewalt in unserer Gesellschaft

3.1. Zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit der familialen und sozialen Lebenswelt

Will man die Problematik der Gewalt und Gewaltbereitschaft von Schülern untersuchen oder auch nur ansatzweise verstehen, ist es unumgänglich, die heutigen Lebensbedingungen der Kinder - und Jugendlichen zu berücksichtigen. Wir möchten somit an dieser Stelle versuchen, in Kürze einen Eindruck in diesen Bereich zu vermitteln, indem der Blick insbesondere auf das familiale und nähere soziale Umfeld der Heranwachsenden gelenkt wird.

Die Familie ist für die überwiegende Mehrheit der Kinder der wichtigste Ort ihres Lebens. Dort erfahren sie nicht nur Pflege und Versorgung sowie materielle Existenzsicherung durch die Eltern, sondern auch die emotionale Zuwendung, die Erziehung und die Vermittlung sozialer Kompetenzen. Mit ihrer Hilfe bekommen die Kinder Orientierung, in dem ihnen unter Umständen auch Grenzen aufgezeigt werden oder sie selbst an ihre Grenzen stoßen und so ihre Persönlichkeit entwickeln. Das heißt für die Heranwachsenden vor allen Dingen, Fehler machen zu dürfen. Denn : „Die Grunderfahrung, auch bei Fehlverhalten immer noch anerkannt und geliebt zu werden, ist gerade für Kinder und Jugendliche die beste Gewaltprävention“3. Aber woher rührt diese Tendenz zum Fehlverhalten ?

Im Mikrokosmos Familie werden die Lebensbedingungen der Kinder ganz entscheidend von den Lebensumständen der Eltern geprägt. Die Erwerbssituation der Eltern beeinflusst oft die Wohn - und Wohnumfeldbedingungen, das Einkommen und die zeitlichen Ressourcen die soziale und kulturelle Infrastruktur der Familie. Auch bei Trennung und Scheidung sind die Kinder - und Jugendlichen unmittelbar betroffen. All diese Faktoren können das sensible Gleichgewicht der Familienstruktur beeinträchtigen (soweit die Bedingungen überhaupt jemals stabil waren) und unerwünschtes Verhalten der Kinder - und Jugendlichen mit sich bringen. Denn nahezu jede unangenehme Veränderung stellt eine Bedrohung dar und hat eine Verunsicherung der einzelnen Familienmitglieder zur Folge. So wird eine Störung oft mit Verhaltensauffälligkeiten zum Ausdruck gebracht, da dem Heranwachsenden noch zu wenig Handlungskompetenzen zur Verfügung stehen, um sich mit der unangenehmen Entwicklung auseinander zusetzen bzw. darauf einzustellen. So entwickelt das Verhalten des Jugendlichen oft eine Eigendynamik, deren Ursachen meistens im Verborgenen liegen und nur an den Symptomen überhaupt festzustellen ist, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Leider sind die familialen Lebensbedingungen der meisten Kinder heute recht unsicher und längst nicht mehr stabil. Zu oft wechseln heute die Familien ihren Wohnsitz und damit die Kinder ihre Freunde, Vereine und Schulen. Auch sind Einelternfamilien heute keine Seltenheit mehr. Schon häufig fehlt den Heranwachsenden einer der beiden Elternteile und somit eine Bezugsperson, die die zweite Geschlechterrolle vorlebt. Mangelnde zeitliche Zuwendung sowie finanzielle Nöte und der damit verbundene niedrige Status der Familie in unserer Klassen - und Schichtengesellschaft, trägt zu den verschiedenen Minderwertigkeitskomplexen vieler Kinder bei. Mit diesen sind sie dann oft allein auf sich gestellt. Diese für den Jugendlichen nur schwer zu bewältigenden defizitären Bedingungen können ein vorhandenes aggressives Potential durch Unsicherheit und Orientierungslosigkeit zum Ausbruch bringen (wobei hier nicht der Eindruck erweckt werden soll, dass gutsituierte Heranwachsende weniger auffällig sein müssen). So entwickeln sie schließlich ihre eigenen Wertvorstellungen und Lösungsstrategien nach Vorbildern und eigenen Maßstäben, die sich nicht immer begünstigend auf ihre Entwicklung auswirken. Hinzu können die häufig fragwürdigen Konfliktlösungen aus den Fernsehbeiträgen gezählt werden, die nicht selten Eindruck auf die jungen Konsumenten machen. Der Nährboden für Gewalt und Gewaltbereitschaft hat, wie zu sehen ist, ein breites Spektrum und bietet regelmäßig den Kindern - und Jugendlichen eine für sie akzeptable Handlungsalternative, um Mangelerscheinungen zu kompensieren oder zu kaschieren.

Schließlich werden all diese Faktoren unweigerlich in die verschiedensten Lebensbereiche der jungen Menschen wie Schule, Vereine und Clique, transportiert. Mit die größte Rolle spielt wohl dabei der private Freundeskreis, der als Clique sowohl in als auch außerhalb der Schule präsent ist, und sich dort das sogenannte Fehlverhalten unübersehbar manifestiert.

3.2. Mögliche Ursachen für Gewalt in Jugendgruppen

Jugendgruppen und Cliquen bilden sich meist dort, wo junge Menschen sich aus verschiedenen Interessen zusammen finden. Das kann im Verein aber auch im privaten Freundeskreis geschehen.

Eine Möglichkeit für Aggressionen innerhalb von Gruppen ist wohl die Tendenz jedes einzelnen, sich im Verband über einen Status zu definieren. Eine bestimmte Position in der unsichtbaren und doch präsenten Rangordnung wird auf verschiedenste Weise angestrebt. Das geschieht in der Regel dadurch, dass sie sich vor den anderen Mitgliedern produzieren und beweisen wollen. Das Gruppenmitglied steht dabei unter einem hohen Präsentations-und Platzierungsdruck. In dieser Phase werden die unterschiedlichsten Methoden gewählt. Eine Möglichkeit besteht darin, Gewaltbereitschaft außerhalb und innerhalb der Clique zu signalisieren. Hier sind zum Beispiel die allseits beliebten „Mutproben“ zu finden. Diese Form des Kräftemessens ist vor allem bei männlichen Jugendlichen zu beobachten.

Aber auch die Individualisierung in der Gruppe nimmt einen hohen Stellenwert ein.

Beim sogenannten Individualisierungszwang gilt oft die Devise: “Wer nicht wahrgenommen wird, ist ein Nichts“. Dadurch kommt es zwangsweise zu rivalisierenden Verhaltensmustern, die sich in den verschiedensten Arten von Machtkämpfen äußern. Beispielsweise wäre da die permanente Auseinandersetzung über möglichst aktuelle und markenbewusste Kleidung. Dieser Markenkult (geschickt von der Industrie inszeniert) prägt einen Großteil der gruppeninternen Gebaren. Wobei dieses Phänomen auch gruppenübergreifend zu beobachten ist.

Die materiellen und konsumorientierten Machtkämpfe und die damit einhergehenden Auseinandersetzungen tragen maßgeblich zur Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung der Heranwachsenden bei - sowohl verbal als auch körperlich.

In der Rolle des Schülers verbringt der Jugendliche auch heute noch einen großen Teil seines täglichen Lebens in der Schule. Folglich ist zu erwarten, dass das Rivalisieren untereinander mit in das Schulleben getragen wird. Womit wieder der Bezug zum Thema hergestellt werden soll.

4. Mögliche Faktoren für die Entstehung von Gewalt an Schulen

Diesen Punkt möchten wir anhand von Forschungsergebnissen und selbst aufgestellten Vermutungen versuchen, zu beantworten. Es wäre unserer Meinung nach allerdings ein Fehler, die Schule primär als Ort der Gewaltentstehung zu sehen. Jedoch gibt es unseren Überlegungen nach unterstützende Faktoren, die Gewalt in der Schule fördern bzw. entstehen lassen können. Auf diese wollen wir im folgenden näher eingehen.

4.1. Beziehungsstruktur zwischen Lehrern und Schülern

In dem Buch „Forschung über Gewalt an Schulen“ wurde anhand von diversen Befragungen unter anderem die wahrgenommene Aggression von Lehrern gegenüber Schülern untersucht. Die relevantesten Antworten seitens der Schüler waren hier: „Es gibt Lehrer, die einen vor der ganzen Klasse blamieren.“ und „Wenn bei uns jemand etwas falsch macht, dann stellen ihn die Lehrer als schlecht hin.“ In der weiteren Reflexion dieser Untersuchung ergibt sich, dass aufgrund solcher Missstände die SchülerInnen stärker zu Gewalt und Aggressivität neigen. (vgl. S.112)

Wenn wir hier unsere Erlebnisse der Schulzeit reflektieren, kommen wir zu analogen Resultaten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat jeder dieses Erlebnis ein- oder mehrmals am eigenen Leibe erfahren. Wenn man als einer der wenigen in der Klasse bei einer Arbeit eine schlechte Note geschrieben hat, wurde man vom Lehrer strafend angeschaut und auch noch öffentlich bekannt gegeben. Da ist es nicht verwunderlich, wenn man dem Lehrer gegenüber Hassgefühle aufbaut und sich dadurch innerlich Aggressionen aufbauen. Diese werden dann meistens an anderen Personen oder Gegenständen abgebaut.

Ursache hierfür ist zum größten Teil die strukturelle Gewalt. Der strukturellen Gewalt liegen Ungleichheiten zu Grunde, vor allem in der Verteilung der Macht (vgl. Stimmer, Lexikon der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit, S. 501). Zum Menschen gehört es, dass Menschen sich untereinander einstufen. Dies verführt öfter zum Machtmissbrauch. Daher wird es immer eine ungleiche Machtverteilung geben. Dieses Phänomen der Rangordnung lässt sich einfach auf unser o.g. Schulbeispiel übertragen. Der Lehrer hat die Macht, er benotet die Leistungen und seit neuem die sozialen Fertigkeiten seiner Schüler. Einfach ausgedrückt, er sitzt am längeren Hebel. Geht man als Schüler gegen die Beurteilung des Lehrers an, muss man Angst haben, unfair benotet zu werden.

Um dem entgegenzuwirken, kann unserer Meinung nach ein berechenbares und in der Struktur demokratisches Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern einen positiven Beitrag leisten. Außerdem müssen die Regeln für die Bewertung und Beurteilung für die Schüler transparent sein und vom Lehrer kongruent eingehalten werden.

4.2. Schlechtes soziales Betriebsklima im Lehrerkollegium

Genau wie in einer Familie, in der die Eltern bei den Erziehungszielen einen gemeinsamen Konsens finden sollten, muss dies im übertragenen Sinne in der Schule geschehen. Lehrer und Lehrerinnen sollten innerhalb eines Kollegiums ebenfalls Einigkeit über die sozialen Regeln und die Leistungsanforderungen, - bewertungen und -rückmeldungen zeigen. Weiterhin ist es von großer Wichtigkeit, die bedeutendsten pädagogischen Grundzüge des Verhaltens im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich zu vereinheitlichen. H. Wenzel schreibt in dem Buch „Pädagogik und Gewalt“, das er mit herausgebracht hat, dass dieser Konsens innerhalb des Kollegiums wichtig ist, um die Schüler nicht zu verunsichern. Durch die Übereinkommen des Kollegiums einer Schule herrscht ein positiveres Betriebsklima. Dies verbunden mit „einem sachlich beständigen Engagement für die schulischen Belange (...) erweist sich als ein äußerst günstiger Faktor für das Schulklima.“4

4.3. Versagen bei schulischen Leistungen

Der Leistungsdruck in der heutigen Gesellschaft wächst stetig und die Schere von „Winnern“ und „Losern“ klafft immer weiter auseinander. Gerade in der Schule, in der es hauptsächlich um das Bewerten von Leistung für die weitere berufliche Laufbahn geht, wird diese Kluft besonders deutlich. Schüler, für die das Erbringen von Leistung Druck bedeutet (beispielsweise von den Eltern), haben es schwer, sich in der Schule zu behaupten. Es kann immer wieder zu Enttäuschungen kommen, Sitzen bleiben, schlechte Noten..., worunter vor allem das Selbstwertgefühl leidet. Zu diesem Punkt möchten wir auf die Frustrations- Aggressions- Hypothese (Punkt 2.2.) verweisen, in der näher erklärt wird, wie durch frustrierende Ereignisse aggressive Tendenzen hervorgerufen werden können.

4.4. Langeweile

Langeweile kann entstehen, wenn das Umfeld (bzw. die Schulstunde) keine oder nur ungenügend Abwechslung aufweist. Aus eigenen Erfahrungen kann berichtet werden, dass in vergangenen Schuljahren immer wieder Schulkameraden den Unterricht als langweilig bezeichnet haben. Diese Beurteilung kann beispielsweise durch Unter- bzw. Überforderung oder tatsächlich einseitigem, „einschlafenden“ Unterricht geschehen. Besteht ein Zusammenhang zwischen Langeweile und Gewalt? Nach einer Untersuchung von Niebel, Hanewinkel und Ferstl (1993), die sich mit der Fragestellung beschäftigten, ob Langeweile erzeugender Unterricht und/ oder Unterforderung der Schüler Gewalt begünstigen würde, kamen sie zu folgendem Ergebnis: Die oben genannten Variablen weisen differenzierte Zusammenhänge mit dem generellen Ausmaß von Gewalt, der individuellen Gewaltbeteiligung und der Zerstörung von Sachen nach. (vgl. Zehnter Kinder- und Jugendbericht, S. 123)

Um nun der Gewalt, deren Wurzeln sich von Langeweile nähren, entgegenzutreten, ist unserer Meinung nach die Flexibilität und Kreativität des Lehrpersonals gefragt, um den Unterricht so lebendig wie möglich zu gestalten. Die Motivation hierfür ist bei vielen Lehrern, bedingt durch ihre langjährige Berufstätigkeit, nicht unbedingt gegeben. Unter lebendigem Unterricht verstehen wir eine abwechslungsreiche, mit Hilfe von verschiedenen Medien geformte Schulstunde. Das zu vermittelnde Wissen sollte sich näher am täglichen Leben orientieren, bzw. wäre es wünschenswert, wenn ein Bezug dazu aufgebaut werden könnte.

Es gibt mittlerweile diverse Ansätze zu lebensnahen, ganzheitlichen Unterrichtsformen und -inhalten (Projektunterricht, Öffnung des Unterrichts, Entdeckendes Lernen, Ganzheitlichkeit). Diese hier jedoch zu erwähnen, würde unsere schriftliche Ausarbeitung außerordentlich erweitern und das primäre Thema „Gewalt an Schulen“ in den Hintergrund drängen.

5. Gewalt als Kommunikations- und Interaktionsmittel

Im folgenden Text werden wir der Frage nachgehen, weshalb Gewalt / Aggression oft als Mittel von Kommunikation und Interaktion eingesetzt wird. Warum zuschlagen statt zuhören?

Im Kindesalter kann man vor allem bei Jungen beobachten, dass sie miteinander toben, balgen, kämpfen und ausprobieren, wie weit sie bei ihrem Gegenüber gehen können. Sie testen Grenzen aus, was neben körperlicher auch auf verbale Weise geschieht.

Einige Kinder üben jedoch im Laufe ihrer Entwicklung weiterhin Gewalt aus. Dies kann folgende Gründe haben:

Gewalt kann aus „misslungenen Versuchen, widerstreitende Interessen mit argumentativen Mitteln zu lösen“5 entstanden sein. Gründe für die Erfolglosigkeit können sein:

Das Kind kann Weigerung und Widerspruch nicht ertragen.

Die Fähigkeit des Kindes, sich mit seinem Gegenüber konstruktiv auseinander zusetzen, ist nicht ausreichend vorhanden.

Die Bedingungen, unter denen das Problem gelöst werden soll, überfordern das Kind. (vgl. Zehnter Kinder- und Jugendbericht, S.121) Die Fähigkeit des Kindes, mit den oben genannten Problemen und Situationen umgehen zu können, wird in seiner weiteren Entwicklung ausgebildet. Hier kommt der Familie eine bedeutende Rolle zu. Die Vermittlung von sozialem Verhalten findet im Wesentlichen innerhalb der Familie oder einer familienähnlichen Gemeinschaft statt. Es besteht die Möglichkeit, dass Kinder, die verstärkt Gewalt anwenden, die sozialen und psychischen Voraussetzungen zum Aushandeln von Konflikten nicht aufbauen bzw. aufgebaut haben. Zu sozialem Verhalten gehört vor allem das Lösen von Konflikten auf sozialverträgliche Weise sowie das Zurückstellen bestimmter Wünsche im Interesse einer Gemeinschaft. Werden dem Kind diese Verhaltensweisen / Fähigkeiten nicht ausreichend vermittelt, „kann es sich im Extremfall zu einem rücksichtslosen, hemmungslosen Individuum entwickeln, das (...) weder mitmenschliches Empfinden noch soziale Verantwortung kennt.“6

Ein weiterer Grund für das Anwenden von Gewalt bei Kindern kann dieser sein: Sie haben Gewalt als gelerntes Konfliktlösungsmuster angenommen. Hier kommt abermals der Familie eine bedeutende Rolle zu. Kinder orientieren sich an Vorbildern, welche in diesem Alter meist die Eltern sind. Erfährt ein Kind in seinem Elternhaus Gewalt, sei es Gewalt, die gegen es selbst gerichtet ist oder Gewalt unter den Eltern, besteht die Möglichkeit, dass das Kind diese Verhaltensweisen von seinen Eltern kopiert und Gewalt ebenfalls als Lösungsmittel für Konflikte einsetzt. Es bekommt in seinem Elternhaus vorgelebt, dass man Konflikte nicht ausdiskutiert, d.h. konstruktiv löst.

6. Schulische Handlungsmöglichkeiten und Strategien gegen Gewalt

6.1. Arbeit eines Schulsozialpädagogen

Bei der Suche nach adäquaten Konzepten gegen Gewalt und Aggression im Bereich Schule, haben sich in den letzten Jahren verschiedenen Ansätze besonders herauskristallisiert. Ohne hier auf die Finanzierbarkeit einzugehen, wäre zunächst die Zusammenarbeit mit einem Schulsozialarbeiter zu sehen.

Einem Sozialpädagogen wäre es in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften möglich, als permanente und vertrauenswürdige Anlaufstation für Schüler mit Problemen vor Ort zu fungieren. Er könnte für die Verbesserung der Kooperations - und Kommunikationsbeziehungen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen, miteinander und untereinander, sorgen, und hätte unter Umständen die Möglichkeit mit den Betroffenen, die Konflikte mit Gewaltanwendungen bei Bedarf direkt zu erörtern und reflektieren. „Sozialpädagogische Handlungsorientierung ist in der Schulsozialarbeit gekennzeichnet durch partnerschaftlichen, partizipativen und akzeptierenden Umgang mit dem Klientel und den Kooperationspartnern sowie durch ein ganzheitliches, prozessorientiertes, kooperatives und handlungsorientiertes Lernen und Tätigwerden.“7

Probleme und Themen aus der außerschulischen Lebenswelt der Jugendlichen wären für ihn ebenso Programm wie Präventionsmaßnahmen im Rahmen von Projekten und Freizeitangeboten. Darin spielen auch Ideen wie einen Schülercafe oder - treff um Orte für Kommunikation zu schaffen. Dies sollte weder als fürsorgliches - noch als Konsumangebot gesehen werden sollte.

Stark verhaltensauffälligen Schülern würde er sich intensiv widmen und versuchen, in Einzelfallarbeit mit ihnen ihre sozialen Handlungskompetenzen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang würde eine intensive Elternarbeit diesen Vorgang parallel begleiten. Weiter gilt ein Schulsozialpädagoge schon heute als Berater der Lehrer in Fragen des sozialen Lernens mit Klassen und der Konfliktfähigkeit der Schüler. Im eigenen Umfeld ist sogar zu beobachten, dass ein Sozialarbeiter in der Schule durchaus auch für Vorfälle sexueller Belästigung zuständig sein kann.

Letzten Endes kann ein Schulsozialarbeiter sich auch für Hausaufgabenbetreuung und Förderstunden zuständig fühlen.

All diese Wirkungsbereiche sind zur Zeit noch größtenteils den Lehrern zugewiesen. Da die meistens aber keine oder eine nur unzulängliche Ausbildung auf diesen Gebieten genossen haben und so oft überfordert sind, erhält der Sozialarbeiter/Sozialpädagoge immer öfter Einzug in die Institution Schule.

6.2. Einführung von Mediationsgesprächen

Eine weitere Möglichkeit ist die Einführung von Mediationsgesprächen in Konfliktsituationen.

Mediation ist ein Konfliktaustragungsverfahren, das mit Hilfe von Mediatoren als Vermittler zwischen zwei kontroversen Partnern oder Gruppen durchgeführt wird. Gerade in den Situationen, in denen die Kontrahenten nicht in der Lage sind direkt miteinander zu verhandeln, dient der Mediator als Gesprächsleiter und versucht eine Brücke zwischen den zerstrittenen Parteien zu bauen. Ziel ist für die Beteiligten, eigenverantwortlich Lösungen aus dem Konflikt zu entwickeln. Dabei gilt der Vermittler als allparteilich, denn : „Die Streitenden als Experten des gemeinsamen Konflikts, ihrer Umstände und ihres Gefühlsgehaltes sind am besten in der Lage, Lösungen zu finden, mit denen sie dann leben können und an die sie sich halten können.“8

Die Position des Mediators ist dabei nicht zwangsläufig den Lehrkräften vorbehalten. Viele Schulen haben schon sehr gute Erfahrrungen damit gemacht, Schüler in Schlichterrollen einzusetzen. Oft können gleichaltrige Schüler sogar schneller und effektiver in Konflikten vermitteln. Sie verstehen in der Regel die Positionen der einzelnen Konfliktbeteiligten besser als Erwachsene, können sich leichter in ihre Situation versetzen und sprechen vor allem ihre Sprache.

Wichtig für eine Akzeptanz und den Erfolg sind die Information der Schülerschaft über die Möglichkeit der Mediation und ein gründliches Training der SchlichterInnen . Denn : „Wenn Kinder und Jugendliche Verantwortung für das soziale Klima an der Schule oder pädagogischen Einrichtungen übernehmen, dann ist es unabdingbar, dass dieser Beitrag auch akzeptiert wird.“9

6.3. Ausbildung von Konfliktlotsen

Eine dritte sich immer mehr an Schulen verbreitende Idee ist die Ausbildung von Konfliktlotsen. Hier werden, flankierend zur Mediation, Schüler verschiedenster Alters - und Klassenzugehörigkeit im Rahmen eines freiwilligen Workshops dazu befähigt, selber konstruktiv und hilfreich in einem Streit zu vermitteln. Sie haben dann die Aufgabe Konflikte zu erkennen und zu sondieren um abzuleiten, wie hier wohl am besten zu intervenieren ist. Oft sind Konfliktlotsen und Mediatoren auch ein und die selbe Person und verbinden so ihre Aufgaben.

Auch hier sind die Erfahrungen wohl durchweg gut, da den Freiwilligen durch die Ausbildung eine ganze Reihe von sozialen Handlungskompetenzen nahegelegt werden. Und letzten Endes nehmen sie das Wissen ja auch über die Schulhofgrenzen hinaus mit ins weitere Leben.

6.4. Soziales Lernen

Damit auch die Schülerschaft von diesen Ideen profitieren kann, die nicht an diesen Workshops interessiert sind, erhält immer mehr das soziale Lernen Einzug in den Unterricht. Denn auch hier ist die Vermittlung von Handlungsstrategien für Konfliktlösungen und - bewältigung die beste Gewaltprävention.

Um sozial kompetentes Verhalten aufzubauen, müssen soziale Fertigkeiten trainiert werden. Kinder die Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression, Hyperaktivität sowie soziale Angst zeigen, sind im Hinblick auf die Entwicklung situationsangemessener und differenzierter Verhaltenweisen stark eingeschränkt. Hier gilt es im Rahmen des sozialen Lernens die differenzierte soziale Wahrnehmung der Schüler, das Erkennen und äußern der eigenen Gefühlen, um Wut und Ärger bei Konflikten angemessen zu äußern, sowie Kooperationsfähigkeit zu vermitteln.

Da die Schüler innerhalb dieser Lerneinheiten immer im gesamten Klassenverband aktiv die verschiedensten Spiele bestreiten, lernen sich sie sich schnell von den unterschiedlichsten Seiten, mit ihren Stärken und Schwächen, kennen und oft auch akzeptieren. Das wäre dann schon der Grundstein für weniger Gewalt zwischen Schülern auf dem Pausenhof.

7. Resümee

Nach all diesen Denkansätzen, Theorien, Methoden und Strategien ist wohl trotzdem zu berücksichtigen, dass die Kinder und Jugendlichen in unserer heutigen Gesellschaft unter großem Einfluss der Medien stehen, Wirtschaftsfaktor und somit Zielgruppe der Industrie sind und dazu auch noch die allgemeine Orientierungslosigkeit und Unzufriedenheit der „Erwachsenen“ miterleben müssen. Alles unter dem Deckmantel des Individualismusses, der immer bizarrere Formen annimmt. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass diese Entwicklung auch an unseren Kinder nicht vorbei geht, sie sich in immer jüngeren Jahren auf immer exzentrischere Art und Weise aus der Masse abheben wollen und somit im Focus der selbsternannten Erwachsenen stehen, die „wissen was gut für die Kinder ist“.

Das die Situation erwartungsgemäß nicht vor den verschiedenen Einrichtungen und Institutionen, die die Jugend im laufe ihres Heranwachsens tangieren, halt macht und somit auch Einzug in die Schule erhielt, ist nicht verwunderlich. Daher müssen wir wohl beharrlich nach unterstützenden Methoden und begleitenden Maßnahmen suchen bzw. die vorhandenen Möglichkeiten forcieren und ausschöpfen lernen. Das Zauberwort ist hier wohl im Namen unsere Kinder : „Geduld“.

8. Literaturverzeichnis

Bierhoff, H.W.. Aggression und Gewalt. Stuttgart. (1998)

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Zehnter Kinder- und Jugendbericht. Bonn (1998)

Faller, K.. Mediation in der pädagogischen Arbeit. Mühlheim an der Ruhr. (1998)

Funk, W. / Passenberger, J.. in Holtappels, H. G. et al. : Forschungüber Gewalt an Schulen. München (1999)

Hagedorn, O.. : Konfliktlotsen. Leipzig. (1996)

Helsper, W / Wenzel H. (Hrsg.). : Pädagogik und Gewalt. Opladen. (1995)

Krech / Crutchfield et al. : Grundlagen der Psychologie. Weinheim. (1992)

Kreft / Mielenz. : Wörterbuch Soziale Arbeit. 4.Auflage. Weinheim. (1996)

LKA NRW / Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (Hrsg.): Jugendkriminalität in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Köln (1999)

Seithe, Mechtild in : Chasse, K. A., Wensierski, H.-J. von. Praxisfelder der sozialen Arbeit. München 1999.

Tillmann, K. J. (Hrsg) et al. : Forschungüber Gewalt an Schulen. München. (1999)

[...]


1 Kreft Hrsg. /Mielenz: Wörterbuch Soziale Arbeit (4.Aufl.) 1996. S. 259ff

2 Krech/ Crutchfield: Grundlagen der Psychologie, Band 6, S. 53

3 Zehnter Kinder - und Jugendbericht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, S. V, 1998

4 Helsper, W./ Wenzel, H. (Hrsg.) (1995): Pädagogik und Gewalt, Opladen, S. 172

5 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (1998): Zehnter Kinder- und Jugendbericht, Bonn, S. 121

6 LKA NRW / Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (Hrsg.) (1999): Jugendkriminalität in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Köln, S. 18

7 Seithe, Mechtild in : Chasse, Karl August, Wensierski, Hans-Jürgen von. Praxisfelder der sozialen Arbeit. München 1999.

8 Hagedorn, Ortrud, Konfliktlotsen, Leipzig 1996

9 Faller, Kurt. Mediation in der pädagogischen Arbeit. Mülheim an der Ruhr 1998

Details

Seiten
18
Jahr
2000
ISBN (Buch)
9783640196081
Dateigröße
410 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v100726
Institution / Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Emden
Note
1
Schlagworte
Versuch Betrachtung Gewalt Schulen Abweichendes Verhalten Kritische Reflexionen Fall Norm

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