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Medien im Kinderalltag

Seminararbeit 2000 18 Seiten

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Was sind Medien?
1.1. Begriffsdefinition
1.2 Neue Medien

2. Bedeutung von Medien für Kinder und Jugendliche
2.1. Stellung der Medien im Kinderalltag
2.1.1. Fernsehen
2.1.2. Computer und Internet
2.2. Freizeitgestaltung

3. Die Verarbeitung von Medienerlebnissen
3.1. Medienrezeption durch Kinder und Jugendliche
3.2. Die Rolle der Familie
3.3. Die Gewaltthese
3.4. Wirkungsforschung
3.5. Entwicklung von Fähigkeiten zur Medienbewältigung: „Televiewing Skills“

4. Medienpädagogik
4.1. Medien und Erziehung
4.2. Eltern und Erzieher als Medienexperten?

5. Zusammenfassung

6. Literatur

1. Was sind Medien?

1.1. Begriffsdefinition

Wir leben im sogenannten Informationszeitalter, in welchem Medien für die Menschen immer wichtiger zu werden scheinen. Wenn man sich mit dem Thema „Medien“ beschäftigt, empfielt es sich zunächst zu klären, was der Begriff beinhaltet und welche Elemente dieser Kategorie zuzuordnen sind. Zunächst soll also eine Definition des für diese Arbeit zentralen Begriffs erfolgen, bevor ich auf die Konsequenzen und Folgen von Medienkonsum für den Kinderalltag und schließlich auch die Pädagogik eingehen werde.

„Medien“ ist die Pluralform von „Medium“, was aus dem Lateinischen übersetzt so viel heißt wie „Mitte“ oder auch „Öffentlichkeit“. Es ist zu beachten, den Begriff nicht zu eng zu fassen. Medien sind nämlich all das, wodurch etwas vermittelt wird, also in die Öffentlichkeit gelangen kann. So darf nicht vernachlässigt werden, daß Medien nicht nur aus Fernsehen und Internet bestehen, auch die klassischen Informationsvermittler Hörspiel, Zeitung und selbst das Buch zählen dazu. Das Buch zum Beispiel zählt zu den ältesten Medien, seine Nutzung erfolgt wesentlich aktiver als die anderer Medien. Der Rezipient hat hier das Gelesene zusätzlich in seinem Kopf in Bilder umzusetzen. Aufgrund der Art und Weise in der das Buch den Leser fordert, ziehen viele Menschen andere, schnellere Medien vor. In der gegenwärtigen Diskussion stehen vor allem die neueren Medien, sprich Personal Computer, PC- und Viedeospiele, Fernsehkonsum und schließlich mit einiger Brisanz das Internet.

1.2. Neue Medien

Von Bedeutung für diese Arbeit sind also die sogenannten „neuen Medien“, die bei Eltern, Erziehern und Lehrern teilweise enorme Besorgnis hervorrufen und daher kontrovers diskutiert werden. Man ist sich nicht einig in wie weit Fernsehen, Computer und Internet in den Kinderalltag eingreifen und diesen nachhaltig verändern. Da noch keine langfristigen Konsequenzen des Konsums analysierbar sind, eröffnen die neuen Medien ein noch unbekanntes Gefilde im Bereich der Pädagogik Als Kennzeichen dieser Medien gilt vor allem die sehr schnelle Weiterentwicklung und enorme Ausbreitungsgeschwindigkeit. Die Erreichbarkeit von Fernsehen und Computer durch Kinder ist evident und steigt stetig an. So hat mittlerweile so gut wie jeder Haushalt mindestens einen Fernseher. Oft besitzen die Kinder sogar selbst ein Gerät. Bei Computern und somit auch Internetzugängen sieht es ähnlich aus, auch wenn die Verbreitungsdichte hier noch nicht ganz so hoch ist wie bei TVAnschlüssen. Jedoch gehen täglich mehr und mehr Haushalte online.

„Das Internet bietet neue Attraktionen sowohl hinsichtlich der Formen des Umganges, mithin auch der zeitlichen Zuwendung, als auch hinsichtlich der Inhalte (...), die ungefiltert und praktisch ohne wirksame Kontrollmöglichkeiten der Abwehr in den sozialen Raum der Familie eindringen und den einzelnen Kindern zur Verfügung stehen, sobald sie sich- was ihnen offensichtlich leichter fällt als vielen Erwachsenen- die Fertigkeiten des Umganges mit den Geräten und den Programmen angeeignet haben.“1

Das Problem der neuen Medien ist also die ständige Verfügbarkeit und die Zeit, die vor diesen Medien verbracht wird. Wenn ein Kind eine Geschichte liest, so ist diese irgendwann zu Ende. Ein PC- oder Videospiel hingegen kann einige Stunden in Anspruch nehmen bis der Protagonist das Ziel erreicht. Auch die rasante Geschwindigkeit, in der Bilder zu sehen sind, birgt die Gefahr daß Kinder mit der Verarbeitung überfordert sein könnten. Weiter wird das Thema jugendgefährdender Inhalte aufgegriffen und die fehlenden Kontrollmöglichkeiten bemängelt.

Dennoch ist es nicht sinnvoll, Fernsehen, Computer und Internet für sämtliche Probleme der Gesellschaft verantwortlich zu machen. Die neuen Medien müssen oft herhalten, wenn die Öffentlichkeit nicht mehr weiter weiß. Es wird über Gewaltdarstellungen und daraus resultierendes aggressives Verhalten debattiert, Fernsehen als „Zeitdieb“ verteufelt und das Internet als Ursache für kindlichen Realitätsverlust gesehen. Ein Teil dieser Vorwürfe mag wohl berechtigt sein, Pauschalisierungen sind jedoch keinesfalls angebracht.

Miteinzubeziehen sind dringend, um an dieser Stelle nur einige Faktoren zu nennen, das soziale Umfeld, die Eltern und die Umgebung der Kinder.

In der weiteren Arbeit soll nun die Bedeutung der beschriebenen Medien im Alltag der Kinder und Jugendlichen behandelt werden. Es wird besonders wichtig sein, zu verdeutlichen, daß es sehr klare Unterschiede zwischen den Kindern und ihren Rezeptions- und Verarbeitungsstrategien gibt. Ferner soll dargelegt werden, welche Möglichkeiten die behandelten Medien für Jugendliche bieten können. Dabei möchte ich klären in wie weit man nun tatsächlich von verändertem Kinderalltag sprechen kann und welche Anregungen die Medienpädagogik für Eltern, Lehrer und Erzieher bietet.

2. Bedeutung von Medien für Kinder und Jugendliche

2.1. Die Stellung der Medien im Kinderalltag

Medien nehmen in unserer Gesellschaft einen erkennbaren Stellenwert ein. Sie lassen sich aus dem täglichen Leben von Menschen nicht mehr wegdenken. Immer größere Mengen an Information über die wir verfügen erhalten wir durch Medien, Kinder werden schon von Geburt an mit Medien konfrontiert und lernen den Umgang mit diesen von klein auf. „So ist es heute nicht mehr möglich, von der Perspektive eines „medienlosen“ Alltags auszugehen, der frei von Einflüssen der Medien ist...“2 Nicht selten ist deshalb von einer „Mediatisierung kindlicher Lebenswelten“3 die Rede. Nach Jäckel4 hat dies für den kindlichen Alltag tiefgreifende Konsequenzen, da sich die Freizeitgestaltung der Kinder durch elektronische Medien verändere, die Medienwirklichkeit die soziale Wirklichkeit beeinflusse und Elemente der Medienwelt die reale Welt übersäten.

Zu beachten ist jedoch an dieser Stelle daß der Umgang mit Fernsehen, PC, Internet und Viedeospielen durchaus nicht die einzige Art der täglichen Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen darstellt. Dennoch haben Medien für jeden einzelnen eine Bedeutung, die allerdings nicht bei allen Kindern die Gleiche ist. Medien unterhalten, Kinder haben beim Konsum Spaß, sie entspannen sich, sammeln Anregungen. Es ist machbar für kurze Zeit die Alltagswelt zu verlassen und „abzuschalten“.

Themenorientierte Information wird geboten um Neugier und Wissensdurst zu stillen oder gar erst zu wecken. Medien bieten den Kindern in ihrem Alltag die Möglichkeit zur Meinungsbildung, das unterschiedliche Angebot erlaubt ein Abwägen von Argumenten und ein Erreichen eines persönlichen Standpunktes. Für andere Heranwachsende können Medien zur Imagestärkung beitragen. Hier ist sowohl deren Besitz als auch die Kenntnis über den Umgang gemeint, die dem Jugendlichen Ansehen verschaffen. Ferner bieten Medien Ersatz für Gesprächs- und Spielpartner.

2.1.1 Fernsehen

Es ist nicht möglich, pauschale Angaben darüber zu machen wie lange Kinder täglich fernsehen. Bereits hier läßt sich also bemerken, daß es sich daher als unzulässig erweist, über allgemeine, für jedes Kind zwingende und gleichartige Konsequenzen des Fernsehkonsums zu sprechen. Die Stellung des TV im Alltag der Kinder variiert je nach Geschlecht, sozialem Umfeld, Erziehung und Lebenswelt. Manche Autoren machen die Intensität des Konsums von Klassenunterschieden abhängig, wobei diese sich nicht über das Einkommen des Vaters definieren, sondern die eben erwähnte Erziehung und die Umgebung ausschlaggebend sind.

„When you are looking for class differences you will find in families from the lower classes a more intensive use of traditional media, mainly TV and Video.“5

Dennoch läßt sich nicht abstreiten, daß das Massenmedium Fernsehen zum Alltag der Kinder und Jugendlichen gehört. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung sehen beispielsweise zwei Drittel der 6- bis 13-Jährigen täglich fern.6 Die Dauer des Konsums ist, wie erwähnt unterschiedlich. Kinder in Ostdeutschland sitzen zum Beispiel etwas länger vor dem TV- Gerät. Wählt man andere Kategorien (z.B.männl./weibl., etc.),wird man ebenso Unterschiede in der Nutzung feststellen. Es trifft keinesfalls zu, daß die gesamte Jugend nur noch vor der „Glotze“ sitzt. Die Heranwachsenden nutzen zwar den Fernseher, er ist für sie ein Stück Normalität, jedoch ist dieses Medium keinesfalls die alleinige Freizeitgestaltung. Auch in der Beliebtheitsskala der Kinder steht Fernsehen absolut nicht an erster Stelle. Diversen Studien über kindliches Alltagsverhalten zur Folge, bezeichnen die Kinder aus den alten Bundesländern den TV-Konsum nicht mal als Hobby, Nutzung dieses Mediums erfolgt also eher nebenbei. Trotz der nicht abzustreitenden Existenz des Fernsehens im Kinderalltag scheint TV also die üblichen Freizeitaktivitäten nicht zu verdrängen.

Dennoch gibt es die Gruppe der sogenannten „Vielseher“. Wenn die Anzahl deren Mitglieder auch zahlenmäßig beschränkt ist, so läßt sich trotzdem nicht abstreiten daß es auch Kinder und Jugendliche gibt, deren Tagesablauf von ihrem Fernsehkonsum beeinflußt wird. Hier nimmt das Medium Fernsehen einen zentralen Stand im Leben dieser Kinder ein. So kommt es dazu, daß der Alltag von Viel- und Wenigsehern einige Aktivitätsunterschiede aufweist . Deutlich wird dies vor allem in der veränderten Gesprächskultur dieser Heranwachsenden.

In diesem Fall ist wiederum auf den Kontext der Betroffenen zu achten. Der Stellenwert den das Medium Fernsehen im alltäglichen Leben der Kinder einnimmt ist ja immer von Einflußfaktoren abhängig, auf die im Laufe dieser Arbeit noch einmal genauer eingegangen wird.

2.1.2. Computer und Internet

Kinder machen heute sehr früh Erfahrungen mit dem Computer, besonders wenn ihnen durch die älteren Geschwister oder die Eltern der Zugang ermöglicht wird. Die PC- und auch Videospiele sind bei Kindern sehr beliebt. Es läßt sich eine Zunahme im Konsum von Computerspielen verzeichnen und auch die Benutzung des Internets ist für die Heranwachsenden längst ein Stück Normalität geworden, da viele Kinder bereits ihre eigenen Computer besitzen.

Bislang gibt es allerdings kaum solide empirische Studien zur Computernutzung von Kindern unter 16 Jahren.7 Nach Eimeren, Maier- Lesch haben die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren regelmäßigen Zugang zu einem Computer und 30 Prozent von ihnen nutzen das Internet ungefähr 17 Minuten am Tag.8 Fest steht, daß der PC, genau wie der Fernseher, zum Kinderalltag dazu gehört. Auch hier ist die Nutzungsintensität wieder von diversen Einflüssen abhängig. Der Geschlechterunterschied ist mitunter einer der ausschlaggebenden Faktoren für die Dauer des PC- und Internetkonsums.

Wichtig ist, daß selbst die sogenannten Vielspieler nicht nur von ihren Bildschirmen geprägt sind, sie besitzen weiterhin einige andere Interessen. Auch die intensivsten Internetnutzer müssen nicht notwendigerweise zu sozial isolierten Kindern werden. Die Stellung von Computern und allem was dazugehört im Alltag der Heranwachsenden ist also auch in diesem Fall keineswegs dominant. In der subjektiven Beurteilung der Favoriten unter den Freizeitbeschäftigungen, wird, Studien zur Folge, der Umgang mit dem Computer von den Kids nicht einmal erwähnt.9

Als Fazit für sämtliche neue Medien gilt:

Die neuen Medien sind in der heutigen Zeit unabstreitbarer Teil des Kinderalltags. Es treten jedoch deutliche Unterschiede in der Nutzungsart durch die Kinder und Jugendlichen auf, so daß es nicht möglich ist pauschal über Fernsehen, PC, Viedeogames und Internet und deren Konsequenzen für die kindlichen Lebenswelten zu urteilen.

2.2. Freizeitgestaltung

Wie schaffen es die Jugendlichen nun, den enormen Stellenwert der Medien in der Gesellschaft und damit auch in ihrem Alltag, mit den klassischen Freizeitbeschäftigungen zu kombinieren? Denn diese Aktivitäten sind den Kindern ja, wie erwähnt immer noch wichtig. Ergebnisse der Shell-Studie von 1997 besagen: Jugendliche zwischen 12 und 24 Jahren Freunde ziehen Freunde treffen dem TV- Konsum in ihrer Favoritenliste der Freizeitgestaltungsmöglichkeiten vor.10 Die Heranwachsenden nutzen die Medien jedoch anders. Sie haben kein Problem, Medien während anderen Tätigkeiten oder auch mehrere Medien gleichzeitig zu konsumieren:

„In principle, young people do not have a problem in using different media parallel. (...) In the lifes of young men and women media are used together. Figuratively speaking this means that media (...) are used separately as well as simultaneously.“11

Die jungen Leute gestalten ihre Freizeit also meist wie gehabt, wobei natürlich Ausnahmen und Extremfälle möglich sind. Sie verstehen es, die neuen Medien in den Alltag miteinzubeziehen und gehen im Regelfall weiterhin ihren Hobbys nach, treiben Sport, lesen Bücher. Mediennutzung erfolgt oft zusätzlich zu anderen Tätigkeiten oder stellt eine Nebenbeschäftigung dar. Eher selten dominieren TV, Video, PC und Internet den Alltag der Kids. Ist dies der Fall, so gibt es auch hier noch Differenzierungen: Bei Jugendlichen in der Pubertät stellt der oft besorgniserregende Medienkonsum meist nur eine Phase dar, deren Ende sich bald abzeichnet.

3. Die Verarbeitung von Medienerlebnissen

3.1. Medienrezeption durch Kinder und Jugendliche

Abgesehen von der unterschiedlichen Dauer des Medienkonsums der Heranwachsenden gibt es auch Unterschiede in der Verarbeitung des Gesehenen. Nicht jedes Kind reagiert auf Wahrgenommenes in gleicher Art und Weise. Der Soziologe Niklas Luhmann spricht hier von den „psychischen Systemen, (...) die auf den gleichen Input das eine Mal so, das andere Mal anders reagieren.“12 Das bedeutet schlicht und einfach, daß zwei Kinder, die das Gleiche gesehen haben deswegen nicht identisch darauf reagieren müssen.

Auch ist es nicht richtig, anzunehmen, daß Kinder sich ohne zu überlegen von Programmen „berieseln“ lassen. Kinder sind fähig danach zu suchen was sie sehen wollen. Was es jedoch ist das die Jugendlichen zum Beispiel auf den Fernsehkanälen suchen hängt von ihrer Lebenssituation, dem sozialen Umfeld und dem persönlichen Kontext ab. Auf Faktoren, die sowohl Dauer als auch Art des Medienkonsums und dessen Verarbeitung beeinflussen möchte ich im Folgenden etwas genauer eingehen. Die Hauptverantwortung liegt hierbei in den Händen der Familien.

3.2. Die Rolle der Familie

Schon in den Familien finden sich die unterschiedlichsten Voraussetzungen für die sogenannte „Medienbiographie“ der Kinder und Jugendlichen. Diese Institution prägt die Nutzungsart, -intensität und schließlich auch die Verarbeitungsstrategien der Aufwachsenden, denn hier erleben die Kinder den ersten Kontakt mit Medien.

Merkmale wie Familienklima (erfolgt friedvoller Umgang innerhalb der Familien, widmen die Eltern den Sprößlingen genügend Zeit?), Erziehungsstil (autoritär oder demokratisch?), Bildungsstand der Eltern, Familienstrukturen, wirtschaftliche Situation und Wohnumfeld der Familie oder der Umgang mit den Medien, den die Eltern den Nachkommen vorleben, wirken sich nachhaltig auf die Qualität des kindlichen Konsums aus. Es scheint daher logisch, daß unterschiedlich beeinflußte Kinder verschiedener familiärer Herkunft in ihrer Rezeption Differenzen aufweisen können und in ihrem Verhalten nicht zwangsläufig übereinstimmen müssen. Mitunter ist das sogenannte „Anregungsmilieu“ für andersartige Verarbeitung des Gesehenen zuständig.. Erhalten die Kinder aus ihrem Umfeld wenig Anregungen und werden kaum gefördert, so führt dies dazu, daß die betroffenen Heranwachsenden ihre Aufmerksamkeit gern Sensationellem schenken und mit den spektakulären Bildern auch anders umgehen als Kinder aus hohen Anregungsmilieus.

3.3. Die Gewaltthese

Die Medien entwickeln sich mittlerweile immer schneller, somit herrscht in den Familien und den betreuenden Einrichtungen Verunsicherung auf Grund der Herausforderungen, die diese Entwicklung mit sich bringt. Die vielen Gewaltdarstellungen, die täglich über den Bildschirm flimmern, egal ob im Fernsehen, in Video- oder Computerspielen oder im Internet, ängstigen alle Erziehenden und regen immer wieder zu Diskussionen an. Statistikern zur Folge erlebt ein Kind innerhalb von zehn Jahren (von 5 bis 14) am Bildschirm 16000 mal, wie ein Mensch umgebracht wird oder siegreiche Gewalt gegenüber anderen geleistet wird.13 In der Ratgeberliteratur ist das Thema weit verbreitet. Wissenschaftler sehen oft den Zusammenhang zwischen Gewaltdarstellungen und gewalttätigem Verhalten von Kindern und Jugendlichen:

„Wer glaubt, es sei ein harmloses Vergnügen, wenn Kinder wiederholte Gewalt im Fernsehen erleben, muß sich von der Wissenschaft eines besseren belehren lassen. Wir wissen heute durch viele Untersuchungen- besonders in den Vereinigten Staaten und Großbritannien-, daß brutale Fernsehsendungen einen gefährlichen Einfluß auf Kinder haben.“14

Jedoch ist dies nicht die Meinung aller Leute, die sich mit der Problematik beschäftigen. Es wird postuliert, daß das Wirkungsfeld zu komplex sei, um einen direkten Zusammenhang zwischen den durch Medien verbreiteten Gewaltszenen und kindlicher Gewalt zu schließen. Man kann also nicht davon ausgehen, daß sich jedes Kind nach Konsum von Gewaltdarstellungen jeglicher Art aggressiv verhält. Zu beachten ist die Art der dargestellten Gewalt. Ausschlaggebend ist, wie die ausgeübte Gewalt durch den Film bewertet wird und ob Sanktionen erfolgen. Problematisch wird es, wenn die Darstellung in den Medien realistisch hilfreiche gewaltsame Möglichkeiten zeigt um sich Wünsche zu erfüllen und dem Kind nicht vor Augen gehalten wird, daß dieser Weg nicht akzeptabel sein kann. In diesem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit der Nachahmung des vorgeführten aggressiven Verhalten. Auch eine eventuelle Verhamlosung von Gewaltmodellen wirkt sich negativ aus. Diese Darstellungsform macht den Heranwachsenden eine differenzierte Bewertung des Sachverhalts äußerst schwer.

Es ist von großer Wichtigkeit an dieser Stelle auch einen Blick auf die Kinder zu werfen. Denn es sind meist die Kinder, die sich aggressives Verhalten aus Fernsehen und Computer aneignen, welche aus ihrem täglichen Leben bereits mit Gewalt vertraut sind. Hier wirkt die sogenannte „Double-Dose“15 von Gewaltmodellen im Alltag und gewalthaltigem Fernsehoder auch Video- und Computerspielekonsum. Betroffen sind oft Kinder mit bereits vorhandenen „Sozialisationsstörungen und Entwicklungsbeeinträchtigungen, sowie einer wenig unterstützenden sozialen Umwelt.“15 Diese Kinder besitzen bereits eine gewisse Neigung zum aggressiven Verhalten und „scheinen auch Gewaltdarstellungen in den Medien zu bevorzugen, wodurch ihr Aggressionsniveau weiter gesteigert wird.“15

Es ist nicht abzustreiten, daß die Darstellung von Gewalt in den Medien bei den Kindern Aufmerksamkeit erregt. Doch dies schlägt nicht zwangsläufig in kindliche Gewalt um. Dieser Problembereich ist sehr komplex, die Gewaltthese kann also nicht als allgemeingültig bestätigt gelten. Gewaltszenen rufen bei Kindern unterschiedliche Reaktionen hervor, so ist unter anderem „Angst“ eine der häufigsten Folgen des Konsums angesprochener Medieninhalte .

3.4. Wirkungsforschung

Die klassische Wirkungsforschung geht meist davon aus, daß Rezipienten den Medien passiv ausgeliefert sind. Nach Abeln bedeutet „die Fülle an Informationen, die tagtäglich durch das Fernsehen vermittelt wird, für die Kinder eine Überflutung von Reizen, denen sie schutzlos ausgeliefert sind.“16 Es wird konstatiert, daß Kinder keine oder kaum Möglichkeiten haben, sich der Reizüberflutung zu entziehen. Kinder ständen den Angeboten der Medien quasi schutzlos gegenüber. Konsequenzen wie Verlust an Sprachfähigkeit, Verstörung oder Verwirrung seien die Folge.

Mittlerweile ist man der Ansicht, daß die Thematik einige Komplexität aufweist und die klassische Forschung die Medienwirkung zu sehr vereinfacht. Niklas Luhmann betont im Sinne der Systemtheorie, daß „psychische Systeme (und das gilt auch schon für Kinder) niemals Trivialmaschinen sind, sondern ihre Reaktion auch durch Selbstreferenz entwickeln.“17 Die Kinder eignen sich in der Regel Mechanismen an, in der Medienwelt zurecht zu kommen und Gesehenes zu verarbeiten. Rezipienten werden in der neueren Forschung vermehrt als aktive Individuen betrachtet, wobei sich auch dieser Denkansatz einigen Kritikern zu stellen hat. Das Modell besagt, daß ein bewußter Umgang mit den neuen Medien die möglicherweise negativen Effekte verhindere. Es sei Aufgabe der Pädagogik, eben dieses aktive Herangehen an Fernsehen, Computer, etc., noch weiter zu fördern und so eventuellen negativen Konsequenzen des Konsums vorzubeugen.

Im Folgenden soll am Beispiel der sogenannten „Televiewing Skills“ darauf eingegangen werden, wie Kinder die Fähigkeiten entwickeln, sich mit Medien auseinander zu setzen.

3.5. Entwicklung von Fähigkeiten der Medienbewältigung: „Televiewing Skills“

Neuere Theorieansätze gehen davon aus, daß Heranwachsende in jedem Entwicklungsstadium die Umgebung und somit auch das Medienangebot auf charakteristische Weise sehen und sich selbst erklären. Kinder verarbeiten die Medienrealitäten auf ihre eigene Art, die für sie selbst durchaus sinnvoll ist. Die Verarbeitungsstrategien weichen von denen der Erwachsenenwelt ab, erfolgen dennoch aktiv:

„Kinder sehen anders als Erwachsene: sie gehen anders mit dem Fernsehen um; sie versuchen schneller, das Gesehen durch Mimik und Gestik zu verarbeiten.“18

Kinder eignen sich die Fähigkeit an, aus dem vielfältigen Angebot das herauszufiltern was sie gebrauchen können. Das enorme Medienangebot kann also auch positive Konsequenzen haben:

„Medienangebote können Entwicklungsprozesse dadurch herausfordern, daß sie Reize zur Verarbeitung anbieten, die über eine bestehende Entwicklungsstufe hinausweisen.“19

So erlernen die Heranwachsenden Fernsehfähigkeiten („Televiewing Skills“). Die Kinder können in der Regel schon in ganz jungen Jahren Realität und Fiktion voneinander unterscheiden. Nur sehr kleine Kinder haben Probleme, reale Welt und Fernsehwelt zu differenzieren. Im Laufe der Jahre lernen die Kinder die realistische Betrachtungsweise und so ist es ihnen noch vor Eintritt in das Schulalter möglich, das Wahrgenommene richtig zu identifizieren.

Außerdem erwirbt der Jugendliche, seinem Entwicklungsstadium entsprechende Aufnahme- und Verarbeitungsmöglichkeiten. Die oft befürchtete Reizüberflutung der jungen Rezipienten ist, dem Theorieansatz von Christian Doelker zu Folge deshalb nicht möglich, weil „ die Bilderflut des Fernsehens erst dann Bedeutung erhält, wenn die Bilder durch die kognitivemotionalen Schemata eines rezipierenden Subjekts angeeignet werden können.“20

Die Kinder und Jugendlichen wählen aus dem Angebot das aus, was sie zur Bearbeitung der für sie aktuellen und sie bewegenden Themen brauchen. Bilder bedeuten für die Aufwachsenden nichts ohne das Wissen über bestimmte Bedeutungsschemata, das sich gemäß ihrem Entwicklungsstand erweitert. Kinder lernen also fernsehen, sie bringen „Televiewing Skills“ hervor und nutzen Fernsehsendungen dazu, spezifische Entwicklungsaufgaben zu verarbeiten.

Es wurde bisher gezeigt, daß die neuen Medien die klassischen Freizeitbeschäftigungen nicht verdrängt haben, daß Kinder in der Regel fähig sind, das Gesehene zu bewältigen ohne daran Schaden zu nehmen oder gewalttätig zu werden. Ferner wurde darauf eingegangen, daß kindliche Verarbeitungsstrategien existieren und Medien durchaus positiv auf die Entwicklung Kinder und Jugendlicher wirken können.

Dennoch war zu erkennen, daß die jungen Menschen mit den Medien nicht alleine gelassen werden sollten. Schon in der Familie als erste Instanz der Prägung einer „Medienbiographie“ kommt es darauf an, die Kinder zum bewußten Umgang mit Medien anzuleiten. Aber auch in den erziehenden Einrichtungen, wie Kindergarten, Hort und Schule sollten die Kinder lernen, Medien sinnvoll in den Alltag zu integrieren. Es ist Aufgabe der Medienerziehung , die Heranwachsenden kritisch an Fernsehen, PC und Internet heran zu führen. Was die Medienpädagogik dazu beitragen kann, möchte ich nun erläutern.

4. Medienpädagogik

4.1. Medien und Erziehung

Medien stellen trotz allem durch ihre enorme Ausbreitungsgeschwindigkeit (Computerisierung der Gesellschaft, etc.) Herausforderungen an die Pädagogik, da diese in irgendeiner Weise immer Einfluß auf Normen, Werte und das tägliche Leben haben. Es ist zwar schwer, die langfristigen Konsequenzen des Medienkonsums, also Ausmaß und Richtung dieser Einflüsse, exakt festzulegen, es ist jedoch nicht abzustreiten, daß im Kreise der Erziehenden gewisse Verunsicherung im Bezug auf Medienerziehung herrscht. Es ist ferner Fakt, daß Medien im Lebensrhythmus der Menschen und somit auch der jungen und jüngsten Leute ihren festen Platz eingenommen haben.

Natürlich kann die Pädagogik hier keine sozialen Probleme lösen, oft sind pädagogische Maßnahmen im Umgang mit Medien auch sinnlos. Dies ist bei Vielsehern und exzessiven Gewaltfilmkonsumenten der Fall, deren Probleme tiefer liegen (meist individueller und sozialer Art). Medienkonsum stellt bei diesen Kindern nur das Symptom der sozialen Mängel dar.

Dennoch ist es Aufgabe der Medienerziehung, die Lernvorgänge, die den Heranwachsenden zu einem selbständigen Umgang mit der ihm umgebenden Medienwelt befähigt, anzuregen. Hier ist „Medienkompetenz“ ein wichtiges Stichwort, denn es geht nicht darum, die Kinder vor den Medien zu bewahren, ihnen den Konsum zu verbieten. Man ist sich der positiven Auswirkungen von Medien bewußt, Identitätsfindung, Information, Kommunikation, Anregung von Phantasie und ganz einfach Entspannung, um nur einige zu nennen.

Pädagogische Alltagsregeln sollen zu dem Zweck in die Medienpädagogik einfließen, Kinder zu unterstützen, bei welchen Fernsehen, Computer und Internet ein Stück des täglichen Lebens sind, aber nicht die Hauptposition im Alltag einnehmen. Diesen Heranwachsenden kann, wie bereits erwähnt, der kritische Umgang nahe gelegt werden. Umsetzbar ist dies beispielsweise in der Schule, wenn Schüler motiviert werden einmal eine Fernsehkritik zu schreiben und so Distanz zum Gesehenen erhalten. Den Jugendlichen sollten ferner Gespräche angeboten werden und die geistige Verarbeitung der Medieninhalte dadurch gefördert werden. Dies kann in Familien, Schulen und überall da erfolgen, wo Kinder und Jugendliche zusammenkommen und betreut werden. Wichtig ist die Zusammenarbeit all dieser Institutionen um den Kindern ein angenehmes Leben in der Mediengesellschaft zu bescheren.

4.2. Eltern und Erzieher als Medienexperten?

Ein Problem für die Medienpädagogik ist das oft mangelnde Wissen von Eltern und Erziehern über Medienangebot, Inhalte und technische Fakten. Die Heranwachsenden sind oft Experten in diesen Dingen und der älteren Generation um einiges voraus. Die Erziehenden müssen ihre oft anhaftenden Berührungsängste überwinden, da es nicht ausreicht, die Position eines Aufpassers einzunehmen. Es ist wichtig, die neuen Medien nicht nur negativ zu sehen, da eine derartige Einstellung bei der jüngeren Generation oft auf Unverständnis und Ablehnung stößt. „Erst dort, wo eine grundsätzliche Haltung der Akzeptanz besteht, kann pädagogische Kritik positiv werden, etwa indem die Erwachsenen Lebenserfahrungen in die Auseinandersetzung mit den Heranwachsenden einbringen, welche einer Haltung des ungebrochenen gesellschaftlichen Fortschritts auch kritische Einwände entgegen setzen können.“ Das Gespräch zwischen den Generationen ist in der Mediengesellschaft absolut dringlich. Denn obwohl den Kindern im Regelfall ein größeres Maß an Selbstverantwortung zugestehen kann, bedarf es in gewisser Weise auch der elterlichen Kontrolle und Hilfe. Die enorme Lebenserfahrung der älteren Generation ist für die Heranwachsenden auch im Medienbereich sicher ein positiver Faktor, obwohl diese keine Experten für eine Medienerziehung sind.

5. Zusammenfassung

Medien sind definitiv im Alltag der aufwachsenden Generation verwurzelt. Hiermit sind Medien jeglicher Art angesprochen, wobei das Fernsehen und neuerdings auch der Computer, eine besonders dominante Stellung einnehmen. Auch wenn man sich der Verankerung der Medien in kindlichen Lebenswelten bewußt werden muß, sollte man Medienkonsum sehr wohl differenziert betrachten. Negative Schwarzmalerei ist genauso wenig angebracht wie Verharmlosung des „Mediendschungels“ und des kindlichen Konsums. Da man sich über die langfristigen Konsequenzen der vielfältigen Mediennutzung auf dem heutigen Stand der Dinge noch nicht im klaren ist, empfiehlt sich eine gewisse Vorsicht auf dem Gebiet der kindlichen Medienkontakte. Eltern und Erzieher wissen oft nicht genau, wie mit der Thematik in optimaler Weise umzugehen ist, sie spielen aber bedeutende Rollen in der Gestaltung jugendlicher Medienbiographien. Um den Heranwachsenden eine möglichst günstiges Leben mit den modernen Medien des Informationszeitalters zu ermöglichen, sind die erziehenden Personen mehr oder weniger gezwungen, sich produktiv mit Fernsehen, PC, und Internet auseinanderzusetzen. Schön wäre es natürlich auch, wenn Fernsehanstalten und Computerspielehersteller ihren Beitrag dazu leisten würden, daß Kinder und Jugendliche keinen Schaden durch ihren täglichen Kontakt mit den angebotenen Medieninhalten erlangen. Die Öffentlichkeit sollte versuchen, die Anbieter zu Eigenverantwortung und Selbstkontrolle aufzurufen.

Alles in allem finde ich, daß man einer Zukunft mit den Medien im Kinderalltag nicht zu düster entgegenblicken sollte, denn schon Ängste im Bezug auf die Verbreitung von Büchern blieben unbegründet. Die Journalistin Renate Krawielicki bemerkt treffend:

„Das Fernsehen gehört für die meisten Kinder heute so selbstverständlich zum Alltagsleben wie Essen, Trinken und Schlafen. Das war zu Zeiten als wir Eltern klein waren noch anders. Kein Wunder, daß heute viele von uns Probleme mit dem Fernsehkonsum unserer Kinder haben. Unseren Eltern und Großeltern wurde noch das Radiohören und sogar Lesen mies gemacht- ohne daß wirklich kleine asoziale und unmoralische Monster aus ihnen geworden wären. Nicht das Medium als solches ist schlecht, sondern der Umgang mit ihm kann schlecht sein.“21

6. Literaturverzeichnis

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Kinder und ihre Kindheit in Deutschland. Eine Politik für Kinder im Kontext von Familienpolitik.“; Stuttgart (1998)

Bundeszentrale für politische Bildung (BpB): Broschüre „Augenblick mal“; (1999)

Bundeszentrale für politische Bildung: Broschüre „Über Medien reden“, Bonn (2000)

Eimeren, van, B., Maier- Lesch, Brigitte: Internetnutzung Jugendlicher: surfen statt fernsehen? Media Perspektiven. (1999),

Jäckel, M.; „Wer trägt die Verantwortung? Zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Aus Politik und Zeitgeschichte.“ (1997)

Jugendwerk der deutschen Shell (Hrsg.). (1997).

Zukunftsperspektiven. Gesellschaftliches Engagement. Politische Orientierungen. Opladen.

Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995)

online im Internet:

http://www.unileipzig.de/~schorb/youthmedia.htm,

[...]


1 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Kinder und ihre Kindheit in Deutschland. Eine Politik für Kinder im Kontext von Familienpolitik.“; Stuttgart (1998), Seite 211

2 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 58.

3 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Kinder und ihre Kindheit in Deutschland. Eine Politik für Kinder im Kontext von Familienpolitik.“; Stuttgart (1998), Seite 213

4 Jäckel, M.; „Wer trägt die Verantwortung? Zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Aus Politik und Zeitgeschichte.“ (1997), B 19-20, 3-12. In: siehe Fußnote 3

5 online im Internet: http://www.uni-leipzig.de/~schorb/youthmedia.htm, Seite 3

6 Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), Broschüre „Augenblick mal“; (1999), Seite 1

7 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Kinder und ihre Kindheit in Deutschland. Eine Politik im Kontext von Familienpolitik.“; Stuttgart (1998), Seite 235

8 Eimeren, van, B., Maier- Lesch, Brigitte: Internetnutzung Jugendlicher: surfen statt fernsehen? Media Perspektiven. (1999), Seiten 591- 598

9 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Kinder und ihre Kindheit in Deutschland. Eine Politik im Kontext von Familienpolitik.“; Stuttgart (1998), Seite 235

10 Jugendwerk der deutschen Shell (Hrsg.). (1997). Zukunftsperspektiven. Gesellschaftliches Engagement. Politische Orientierungen. Opladen. In: siehe Fußnote 5

11 online im Internet: http://www.uni-leipzig.de/~schorb/youthmedia.htm , Seite 2

12 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 107

13 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 165

14 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 165

15 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Kinder und ihre Kindheit in Deutschland. Eine Politik im Kontext von Familienpolitik.“; Stuttgart (1998), Seite 226

16 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 106

17 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 107

18 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite190

19 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 132

20 Moser, Heinz: „Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter.“; Opladen (1995), Seite 11o

21 Bundeszentrale für politische Bildung, Broschüre „Über Medien reden“, Bonn (2000), Seite 23

Details

Seiten
18
Jahr
2000
Dateigröße
367 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v100915
Note
2
Schlagworte
Medien Kinderalltag Familie Institution

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Titel: Medien im Kinderalltag