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Die Wirtschaftspolitk der USA und der Weimarer Republik während der Weltwirtschaftskrise

Ausarbeitung 2001 3 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: USA

Leseprobe

Weltwirtschaftskrise 1929-1932

Historie: - stetiges Wirtschaftswachstum in USA und Deutschland

- wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland basiert auf Krediten aus der USA (Dawes-Plan)
- es kommt zu einer Überproduktion in den USA
- Gewinne der Firmen werden an der Börse angelegt aufgrund der größeren Gewinnaussichten

» Boom an der Börse

- es kommt zur Überbewertung der Aktien » Kursabsturz » Banken (USA) ziehen ihre Kredite zurück
- eigentliche Krise in den USA dehnt sich so zu einer Weltwirtschaftskrise aus
- Finanzschwierigkeiten in den europäischen Staaten

Konsequenzen: „schwarzer Donnerstag /Freitag“ 24./25.10.1929 rapider Verfall der Börsenkurse Größte Einbrüche allerdings am 23.10. und am 28.10.

- Deutschland: - Krise hat sich bereits 1927 angekündigt
- » Börsenkurse an der Berliner Börsen fallen
- » 1928 Investitionen der Unternehmer sinken
- drastischer Anstieg der Arbeitslosenzahlen

1929/30 3 Mio. – 1931 ca. 5 Mio. - 1932 6,04 Mio.

- mehrere Banken gehen pleite
- aufgrund des Mangels an Geldmitteln sinkt Nachfrage

»» kein Geld für eine gegensteuernde Wirtschaftspolitik

»» es kommt zur Radikalisierung, KPD und NSDAP haben starken Zulauf bei den Reichstagswahlen 1930 1932

Wirtschaftspolitik gegen die Krise:

USA Ausarbeitung des „NEW DEAL“ durch Th. Roosevelt besteht aus: Emergency Banking Relief Act

Economy Act

Agricultural Adjustment Act National Industrial Recovery Act Public Works Administration Unemployment Relief Act

Civil Works Administration Tennessee Valley Authority National Labor Relations Act Social Security Act

Revenue Act

Die 3 Ziele des NEW DEALs

- Reform des Bankenwesen
- Überwachung und Kontrolle des Handels mit Wertpapieren
- Schaffung von gesetzlichen Grundlagen für eine Inflationspolitik zur Bekämpfung der Deflation

Maßnahmen:

- Schließung von konkursreifen Banken
- Anschluss der übrigen Banken an das FRS (=Federal Reserve System)
- Festigung des Kreditsystems durch staatliche Garantien
- staatliche Überwachung der Banken und Börsen
- Abwertung des Dollar – Goldwertes (Abwertung gegenüber britscher und französischer Währung
- Aufhebung der Prohibition (Verbot von Alkohol 1920 – 1933)
- Vergabe von Staatsaufträgen
- Entlastung der verschuldeten Farmer (Farmer Relief Act)
- Förderung des Außenhandels (Zollgesetzgebung)

Zusammenfassung:

- der NEW DEAL konnte Massenarbeitslosigkeit nicht beseitigen (1939 wieder 10 Mio.
- durch den NEW DEAL stieg die Staatsverschuldung von 22,5 Mrd. US$ auf 40,4 US$ allerdings stieg das BSP dafür von 55,6 Mrd. US$ auf 90,5 Mrd. US$
- Politik des „deficit spendings“ nicht ausreichend angewendet ausgeglichener Staatshaushalt war Roosevelt wichtiger
- Nicht der NEW DEAL sondern der 2.Weltkrieg bringt die USA aus der Weltwirtschaftskrise

Deutschland (Weimarer Republik)

- Zentrumspolitiker Brüning wurde zum Kanzler
- seine Politik ist genau entgegengesetzt zur amerikanischen Politik
- Staatsverschuldungen sollen möglichst vermieden werden
- eiserne Sparsamkeit wird verordnet (Geldwert soll stabil bleiben, Inflation soll verhindert werden)
- »» wird als Deflationspolitik bezeichnet Maßnahmen:
- 25% Gehaltskürzung im öffentlichen Dienst
- Erhöhung der Einkommenssteuer um 5% für Einkommen über 8000 RM
- Ledigensteuer von 10%
- Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge von 3,5% auf 4,5%
- Senkung der Ausgaben für die Arbeitslosenversicherung Von 1821 Mio. RM auf 721 Mio. RM
- Erhöhung des Diskontsatzes von 5% auf 15%
- Erhöhung des Lombardsatzes auf 20%

Weiterer Verlauf

- Reparationszahlungen konnten und wollten nicht mehr bezahlt werden
- » Frankreich und England dadurch ebenfalls mit in die Krise hineingerutscht
- Vorschlag Hoovers: Zahlungen für ein Jahr auszusetzen, schließlich Erlassung der Schulden auf 3 Mrd. « sind nie bezahlt worden
- Brünings Maßnahmen fanden keine keine Mehrheit im Reichstag
- » Notverordnungen Art. 48 = Auflösung des Reichsages » Neuwahlen
- » Nationalsozialisten ziehen in den Reichstag ein
- Brünings Politik ist gescheitert

Erläuterungen:

Deficit spending: Maßnahme der Konjunkturpolitik, bei der der Staat seine Ausgaben erhöht, um einer Rezession oder Unterbeschäftigung entgegenzuwirken. Dazu können sowohl die Ausgaben durch Aufnahme von Schulden erhöht als auch die Einnahmen z.B. durch Senken der Steuersätze vermindert werden. So erhöhen sich die verfügaren privaten Einkommen, was positiven Effekt auf die Nachfrage haben kann.

Wurde von Keynes in seiner Wirtschaftstheorie aufgenommen

Einzelne Akte des NEW DEAL:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Details

Seiten
3
Jahr
2001
Dateigröße
332 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v101481
Note
1
Schlagworte
Wirtschaftspolitk Weimarer Republik Weltwirtschaftskrise

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Titel: Die Wirtschaftspolitk der USA und der Weimarer Republik während der Weltwirtschaftskrise