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Die Liberalisierung des Strommarktes (mit Beispiel der Stadt Simbach am Inn)

Facharbeit (Schule) 2000 39 Seiten

VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Aufbau der Stromversorgung
2.1. Die Anfänge der Stromversorgung
2.2. Rechtlicher Rahmen
2.3. Die Struktur der Stromversorgung

3. Strommarkt Deutschland vor der Liberalisierung
3.1. Betriebswirtschaftliche Situation
3.1.1. Angebot / Nachfrage
3.1.2. Wettbewerb
3.1.3. Marketing
3.1.4. Umsatz / Gewinn
3.1.5. Betriebsführung
3.2. Volkswirtschaftliche Situation
3.2.1. Produktions- und Standortfaktor
3.2.2. Investition und Arbeitsplätze
3.2.3. Anlagensicherheit und Umweltschutz
3.2.4. Beteiligung von Bund, Ländern und Gemeinden

4. Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland
4.1. Entwicklung
4.2. EU - Vorgaben
4.3. Änderung des Energiewirtschaftsgesetztes
4.3.1. Gebietsschutz
4.3.2. Durchleitung
4.3.3. Umweltschutz
4.3.4. Versorgungspflicht
4.3.5. „Unbundling“
4.4. Die Verbändevereinbarung - ein deutscher Sonderweg
4.4.1. Von Durchleitung zur Netznutzung
4.4.2. Die Verbändevereinbarung I
4.4.3. Die Verbändevereinbarung II

5. Strommarkt Deutschland nach der Liberalisierung
5.1. Betriebswirtschaftliche Situation
5.1.1. Angebot / Nachfrage
5.1.2. Wettbewerb
5.1.3. Marketing
5.1.3.1. Werbung um gewerbliche Kunden ..
5.1.3.2. Werbung um private Abnehmer
5.1.3.3. Direktvertrieb
5.1.3.4. Vertrieb über Absatzmittler
5.1.4. Umsatz / Gewinn
5.1.5. Betriebsführung
5.2. Volkswirtschaftliche Situation
5.1.1. Produktions- und Standortfaktor
5.1.2. Investition und Arbeitsplätze
5.1.3. Anlagensicherheit und Umweltschutz
5.1.4. Einnahmequelle für Länder und Gemeinden

6. Entwicklungstendenzen
6.1. Rückkehr der Regulierer?
6.2. Netznutzungsgebühren
6.3. Neuen Anbietern geht die Luft aus
6.4. Das große Kraftwerksterben
6.5. „Schmutziger Strom“
6.6. Reoligopolisierung

7. Auswirkungen der Liberalisierung in der Stadt Simbach am Inn

8. Schluss

9. Anhang

10. Quellenverzeichnis

11. Versicherung

1. Einleitung

Strom ist ein ganz besonderer Saft. Das mussten auch die Juristen feststellen, als sie sich vor rund hundert Jahren erstmals bemühten, die Gesetzgebung dem rasanten technischen Fortschritt anzupassen. Denn bis dato konnte der Diebstahl von Elektrizität nicht bestraft werden. Das Strafgesetzbuch kannte nur die rechtswidrige Aneignung einer „Sache“. Der Elektronenfluß in einem elektrischen Leiter war aber offensichtlich nicht von dieser handfesten Art, sondern ein „geheimnisvolles Etwas“, wie das Reichsgericht in einer Entscheidung vom 1. Mai 1899 befand. Also brauchte man ein besonderes „Gesetz, betreffend die Entscheidung elektrischer Arbeit“, das am 9. April 1900 im Reichsgericht verkündet wurde und bis heute im Paragraphen 248 c unseres Strafgesetzbuches fortbesteht.

Damals noch etwas Neues und Mystisches, so ist der elektrische Strom heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Ohne Strom wären wir ähnlich hilflos wie ohne Nahrung: Ohne Strom kann nicht beleuchtet, nicht geheilt, nicht produziert, ja generell nicht mehr gearbeitet werden. In unserem hochtechnisierten Zeitalter, in dem kaum noch jemand in der Lage ist, ohne Zuhilfenahme des Computers einen Brief zu schreiben, haben wir uns daran gewöhnt, dass der Strom aus der Steckdose kommt wie das Wasser aus der Leitung.

Im Laufe der Jahre haben wir dabei fast vergessen, dass Strom eine Ware ist und wir Kunden der uns beliefernden Stromanbieter sind. Dies ist uns erst vor zwei Jahren durch die vollkommene Liberalisierung des deutschen Strommarktes im April 1998 wieder bewusst geworden. Im folgenden sollen nun der Vorgang und die Auswirkungen der Liberalisierung aufgezeigt werden. Sowohl national, für die gesamte Bundesrepublik Deutschland, als auch lokal am Beispiel des Strommarktes der Stadt Simbach am Inn.

2. Der Aufbau de r Stromversorgung

2.1. Die Anfänge der Stromversorgung

Im Jahre 1866 entdeckte Werner Siemens das Prinzip des Dynamo, mit dem sich zum ersten Mal in großem Umfang elektrische Energie erzeugen ließ. Die Nutzung dieser Erfindung blieb aber vorerst nur privater Initiative überlassen. Wer Strom haben wollte, musste ihn selbst erzeugen. Erst ab 1884 entstanden allmählich die ersten städtischen Elektrizitätswerke zur Versorgung von Haushalten und Gewerbe. Ihre inselförmigen Versorgungsnetze wurden meistens mit Gleic hstrom betrieben und waren deshalb auf einen sehr kleinen Umkreis um das Elektrizitätswerk beschränkt. Die Stromerzeugung war damals noch sehr kostspielig und der erzeugte Strom diente fast ausschließlich der Beleuchtung.

Die ältesten Stromversorger sind daher immer Stadtwerke oder aus solchen hervorgegangen. Die prominentesten Beispiele solcher Unternehmen sind die Bewag in Berlin (1884), die HEW in Hamburg (1894) und die RWE in Essen (1898).

Um auch ländliche Gebiete und kleinere Gemeinden zu elektrifizieren, entstanden etwas später die sog. Überlandzentralen, die mit Wechselstrom eine flächendeckende Versorgung ermöglichten. Diese Überlandwerke stellten aber auch in Konkurrenz zu den Stadtwerken da, und manche Gemeinde gab Anfang des 20. Jahrhunderts die eigene Stromerzeugung völlig auf, um sich vom nächsten Überlandwerk beliefern zu lassen. Städtische Netze verflochten sich bald mit denen von Überlandversorgern. Eine zweite Ebene der Stromversorgung entstand so über den Stadtwerken, aus der die heutigen Regionalversorger hervorgingen.

Nach dem ersten Weltkrieg zeichnete sich eine dritte Ebene der Stromversorgung ab, die auch die Netze der Regionalversorger landes- und reichsweit verknüpfte. So gründeten zunächst Bayern und Baden 1921 eigene Gesellschaften für die landesweite Stromversorgung („Bayernwerk“, „Badenwerk“). Es folgten die „Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen“ (VEW) 1925 und die „Preußische Elektrizitäts AG“ 1927, in der der preußische Staat seine Strominteressen bündelte. Mitte der zwanziger Jahre begann RWE mit dem Bau von „Verbundleitungen“, am Ende entstand eine, das ganze Reich durchziehende „Sammelschiene“, die die Leitungen der Landesversorgungen miteinander verknüpfte und zum heutigen Verbundsystem wurde. Und so wie früher die Überlandwerke die Eigenstromerzeugung der Stadtwerke zurückgedrängt hatten, so drängten nunmehr die Verbundunternehmen mit ihren leistungsfähigen Großkraftwerken die Eigenstromerzeugung der Regionalversorger zurück.

2.2. Rechtlicher Rahmen

Fast seit den Anfängen der Stromwirtschaft gab es immer wieder Bestrebungen, ihr einen rechtlichen Sonderstatus einzuräumen oder sie sogar zu verstaatlichen. Diese Versuche blieben jedoch aus verschiedenen Gründen zunächst erfolglos. Die auftauchenden Rechtsprobleme wurden auf privatrechtlicher Basis gelöst, trotz des dominierenden Einflusses der öffentlichen Hand. Die wichtigste Rolle spielten dabei die sog. Konzessionsverträge, mit denen die Städte privaten Betreibern von Elektrizitätswerken das ausschließliche Recht für die Benutzung von öffentlichen Straßen, Wegen und sonstigen Grundstücken zum Verlegen ihrer Leitungen zugestanden, und damit zugleich ein Versorgungsmonopol im konzessionierten Bereich gewährten. Die Stromversorger mussten sich allerdings zu einer Reihe von Gegenleistungen verpflichten: So hatten sie, unabhängig von der Ertragslage, den Betrieb des Netzes aufrechtzuerhalten. Bei Bedarf mussten sie das Leistungsnetz erweitern und die Kraftwerkskapazitäten vergrößern. Auf Wunsch hatten sie jedermann mit Strom zu versorgen, der die allgemeinen Versorgungsbedingungen erfüllte. Ein Mitspracherecht bei den Preisen sowie die Übernahme des Netzes nach Ende der Konzessionsvertragsdauer waren außerdem obligatorisch. Auf diese Weise war die Stromversorgung von Anfang an mit der Entstehung geschlossener Versorgungsgebiete verbunden, in denen jeweils nur einem Unternehmen die Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie oblag. Die Unternehmen unter sich schlossen sog. Demarkationsverträge ab, in denen sie darauf verzichteten, im Gebiet des jeweiligen Partners tätig zu werden.

Erst das 1935 erlassene Energiewirtschaftsgesetz hat die inzwischen entstandenen faktischen Gebietsmonopole durch eine spezielle rechtliche Regelung abgesichert. Es enthielt keine grundsätzlich neuen Instrumente, sondern „kodifizierte, vereinheitlichte und steigerte jene staatlichen Aufsichtsmittel“, die bisher über das Wegerecht oder Staatsverträge eingeführt worden waren. Im wesentlichen diente das Energiewirtschaftsgesetz aber dem technokratischen Ziel, „die Energieversorgung so sicher und billig wie möglich zu machen“, und blieb trotz einiger Änderungen bis 1998 im wesentlichen unverändert gültig.

Das 1957 erlassene Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen respektierte die besondere Situation der Stromwirtschaft, indem es die Gebietsschutzverträge der Stromversorger ausdrücklich vom Kartellrecht freistellte. Ersatzweise unterlagen die Stromversorger dafür einer besonderen „Missbrauchsaufsicht“ durch die Kartellbehörden.

2.3. Die Struktur der Stromversorgung

Vor der Liberalisierung herrschte in Deutschland auf den regionalen Strommärkten ein Gebietsmonopol auf der Anbieterseite. Es existierten rund 1000 Unternehmen der öffentlichen Stromversorgung, die jeweils genau abgegrenzte Versorgungsgebiete hatten. Je nach dem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit unterschied man zwischen acht Verbundunternehmen, (Bayernwerk, BEWAG, ENBW, HEW, Preussen-Elektra, RWE Energie, VEAG und VEW Energie), ca. 80 Regionalversorgern (z.B. OBAG) und insgesamt über 900 Stadtwerken.

Die acht Verbundunternehmen waren die Vorlieferanten von Regionalversorgern und Stadtwerken und erzeugten mit ihren Großkraftwerken mehr als 80 Prozent des gesamten Stroms in der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft. Sie betrieben zugleich das 380/220 KV Höchstspannungsnetz für den überregionalen Stromtransport und sorgten für den Austausch von Strom mit ausländischen Partnern des westeuropäischen Verbundsystems. Viele Verbundunternehmen betätigten sich darüber hinaus auch in der Stromverteilung bis zum privaten Verbraucher.

Die ca. 80 regionalen Energieversorgungsunternehmen waren überwiegend in der Stromverteilung tätig. Sie betrieben eigene Netze für Hoch-, Mittel- und Niederspannung. Auch sie verfügten in gewissem Umfang über eigene Kraftwerkskapazitäten, deckten aber den größten Teil ihrer Stromabgabe durch Bezüge von den Verbundunternehmen.

Die ca. 900 Stadtwerke betrieben in geringem Erzeugungsanlagen, kauften aber über 90 Prozent des von ihnen über ihre Niederspannungsnetze gelieferten Stroms bei den regionalen oder den Verbundunternehmen ein. (Siehe hierzu Grafik 1, 2, 3 und 4 im Anhang)

3. Strommarkt Deutschland vor der Liberalisierung

3.1. Betriebswirtschaftliche Situation

3.1.1. Angebot / Nachfrage

Jahrzehntelang hatte der Strommarkt eine Sonderstellung in der deutschen Wirtschaft. Das marktwirtschaftliche Prinzip des Angebotspluralismus war willentlich ausgesetzt worden und prägte nachhaltig die Entwicklung des gesamten Wirtschaftsbereiches Elektrizität. Bedingt durch ihre Monopolstellung mussten die Anbieter den Strom nicht im eigentlichen Sinne verkaufen, er wurde vielmehr zugeteilt. Die Abnehmer auf der anderen Seite waren gezwungen, bei dem jeweils für ihren Standort zuständigen Monopolisten zu kaufen. Bei ungünstigen Preisen oder Vertragskonditionen hatten sie nicht die Möglichkeit, einen anderen Anbieter zu wählen. Infolge der Abhängigkeit von einem Anbieter war der sich den Nachfragern bietende Verhandlungsspielraum entsprechend gering. Lediglich industriellen Großabnehmern wurden Sonderkonditionen zugestanden, während Haushalte und Kleingewerbe den festgesetzten und behördlich genehmigten Tarif bezahlen mussten.

3.1.2. Wettbewerb

Ein Wettbewerb unter den Stromanbietern, im eigentlichen Sinn, fand nicht statt, da sie den Markt für die Stromversorgung unter sich aufgeteilt hatten und es vertraglich und gesetzlich vereinbart war, dass kein Energieversorgungsunternehmen (EVU) außerhalb seines Gebietsmonopols Strom anbot.

Lediglich in Konkurrenz zu anderen Energieformen entstand ein Wettbewerb für die Stromanbieter. Dies war vor allem im Bereich der Wärmeerzeugung der Fall, wo es den Nachfragern möglich war, Strom durch andere Energieträger zu substituieren.

Eine direkte Art von Konkurrenz stellte außerdem die Eigenerzeugung von Strom durch die Nachfrager da. Diese Alternative zum Einkauf beim Monopolisten nutzten in erster Linie Industrieunternehmen, die eigene Kraftwerke betrieben (z.B. Wacker) und so einen Großteil des Energiebedarfs ihrer Produktionsbetriebe decken konnten.

3.1.3. Marketing

Wegen der Struktur der Stromwirtschaft mussten die Anbieter ihr Produkt „Strom“ nicht im eigentlichen Sinn vermarkten oder verkaufen, sondern lediglich ihren Kunden zuteilen. Marketingmaßnahmen waren somit nur in sehr geringem Umfang nötig, da der Kundenstamm und die Abnahmemenge durch die Gebietsmonopole weitgehend gesichert waren.

Die Produktpolitik beschränkte sich darauf, ein Sortiment, bestehend aus Nacht- und Tagstrom, anzubieten, mit deren mengen- und einsatzabhängigen Untergruppen, wie z.B. besonders günstigem Strom zum Betrieb von Nachtspeicherheizungen.

Im Bereich Distributionspolitik wurden im Laufe der Jahre die Netze immer weiter ausgebaut, die Verkaufsorgane und Absatzwege blieben identisch.

Die Preispolitik bestand hauptsächlich darin, spezielle Schwachlast-, Leistungs- und Großabnehmertarife einzurichten. Die Zahlungsbedingungen waren für alle Abnehmer identisch.

Kommunikationspolitische Maßnahmen waren größten Teils auf die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Imagewerbung beschränkt Es wurden beispielsweise Informationszentren und Museen eingerichtet, Vereine und Hochschulen gesponsert, sowie in geringem Umfang Plakat- und Printmedienwerbung betrieben. Verkaufsförderung fand so gut wie nicht statt. (Siehe hierzu Grafik 5 im Anhang)

3.1.4. Umsatz / Gewinn

Allen Stromversorgern gemein war die sehr gute Ertragslage in ihrem Hauptgeschäftsfeld, dem Verkauf von Strom. Die beständige Nachfrage bei festen Preisen bescherte den konkurrenzlosen Anbietern hohe Umsätze und Gewinne, da sie die Produktion einer Kilowattstunde nur ca. 5 Pfennig kostete, die kWh-Verkaufspreise hingegen im Schnitt 31 Pfennig betrugen.

Allerdings hatten die Stromversorger nicht die Möglichkeit, in ihrem Kerngeschäft zu expandieren. Umsätze und Gewinne stagnierten auf einem konstanten Niveau, bei dem ihr festgelegtes Versorgungsgebiet gesättigt war, der Strommarkt war annähernd statisch. Aber die mit dem Verkauf von Strom erwirtschafteten Gewinne waren so hoch, dass sie in diesem Sektor nicht mehr sinnvoll re-investiert werden hätten können und somit den Unternehmen die Möglichkeit boten, in andere Geschäftsfelder zu expandieren.

Ein belegendes Beispiel vor der Liberalisierung waren RWE, VEBA und VIAG, die Muttergesellschaften von RWE Energie, Preussen-Elektra und Bayernwerk. Vor ca. 100 Jahren als reine Energiedienstleister gegründet, wurden diese drei Firmen im Lauf der Zeit zu Mischkonzernen.

3.1.5. Betriebsführung

Aufgrund der oben geschilderten guten Ertragslage wurden über Jahrzehnte kaum harte Rationalisierungs- oder Einsparungsmaßnahmen getroffen. Dies führte zu „öffentlich rechtlichen“ Strukturen, d.h. es wurde mehr Personal beschäftigt als nötig und nicht mit maximaler Kosteneffizienz produziert. Die Verwaltungs- und sonstigen Kosten lagen ebenfalls unnötig hoch, da die Anbieter häufig nicht sehr sparsam haushalteten, sondern z.B. repräsentative, große Verwaltungsgebäude in Innenstadtlagen (RWE) bauten und unproduktive Kraftwerke nicht vom Netz nahmen. Durch diesen geringen Kostendruck konnten die Stromversorger andererseits qualifiziertes Personal bei guter Bezahlung beschäftigen, einen ortsnahen technischen Service, sowie hohe Versorgungssicherheit und Stromqualität sicher stellen. Es bestand keine Veranlassung, die gewachsenen und bewährten Strukturen zu ändern. Deshalb existierten viele kleine eigenständige Energieversorgungsunternehmen oder Tochterunternehmen, oftmals mit Beteiligungen von Ländern und Gemeinden. Erzeugung, Stromnetze und Verteilung waren zumeist in einem Betrieb zusammengefasst. (Siehe hierzu Grafik 6 im Anhang)

3.2. Volkswirtschaftliche Situation

3.2.1. Produktions- und Standortfaktor

Die Stromversorgung ist im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Standortfaktor für das produzierende Gewerbe geworden. Durch die monopol- und produktionsbedingt hohen Strompreise war die Wettbewerbsfähigkeit der BRD im Hinblick auf die Ansiedlung energieintensiver Produktionsbetriebe stark eingeschränkt. Andererseits konnten sich die Abnehmer auf eine sichere und ausbaufähige Stromversorgung verlassen. Ein Standortvorteil für Unternehmen, bei denen Stromkosten eine untergeordnete Rolle in den Fixkosten darstellten, da in Deutschland der Anteil der Strombezugskosten am Bruttoproduktionswert im Durchschnitt nur etwa 1,3% beträgt.

3.2.2. Investitionen und Arbeitsplätze

Die Stromwirtschaft hatte dank der gleichbleibend guten Ertragslage stets genug Kapital für Investitionen in ihren Unternehmen bereit. Modernisierungen, Ausweitung von Kapazitäten und Netzen sowie der Umweltschutz konnten in der Regel auf bestmögliche Art und Weise vollzogen werden. Dabei waren die Stromunternehmen einer weitgehenden behördlichen Aufsicht unterstellt, die die Investitionen kontrollierte und genehmigte. Im Lauf der Zeit schuf die Stromindustrie damit viele sichere, gut bezahlte und heimatnahe Arbeitsplätze, deren Arbeitnehmer fast einen beamtenähnlichen Status genossen.

3.2.3. Anlagensicherheit und Umweltschutz

Dieses qualifizierte Personal, ständige Nachrüstungen und Verbesserungen garantierten ein hohes Maß an Sicherheit bei allen Kraftwerken und technischen Anlagen. Als der Umweltschutz allmählich ein Thema in der Öffentlichkeit wurde, nahmen die EVUs dies auch in ihren Prioritäten auf. Die hohen deutschen Umweltauflagen wurden erfüllt und man berücksichtigte ökologische Aspekte bei der Planung neuer Anlagen. Für die Entwicklung und Nutzung neuer regenerativer Energiequellen bestand allerdings geringes Interesse bei den Stromversorgern, da sie die Erzeugung nur verteuert und den Gewinn geschmälert hätte.

3.2.4. Beteiligungen von Bund, Länder und Gemeinden

In der Vergangenheit befanden sich annähernd zwei Drittel der Unternehmen der öffentlichen Stromversorgung im Besitz der öffentlichen Hand. Das heißt, dass Gemeinden, Länder oder Bund einen Kapitalanteil von 95 Prozent und mehr besaßen.

Durch ihre gewinnbringenden Beteiligungen an Stadtwerken konnten Städte und Gemeinden Verluste defizitärer Bereiche, wie z.B. der Verkehrsbetriebe, ausgleichen. Es bestand also die Möglichkeit der Quersubvention. Die Länder waren häufig mit ca. 25-30 Prozent an den wirtschaftlich bedeutenderen Regionalversorgern beteiligt und konnten mit ihren Gewinnbeteiligungen ebenfalls andere Teile ihres Haushalts subventionieren. Mit den Beteiligungen an den Stromversorgern war auch Einfluss in die Firmenpolitik möglich, um sie im Sinn des öffentlichen Interesses mitzugestalten.

4. Liberalisierung der Stromversorgung in Deutschland

4.1. Entwicklung

Anfang der neunziger Jahre liberalisierten Großbritannien und die skandinavischen Länder ihre Strommärkte. Die Märkte für Produktion und Endverteilung wurden für konkurrierende private Anbieter geöffnet, während man die Höchstspannungsnetze in einer staatlichen Gesellschaft zusammenfasste. Hier zeigte sich, dass die Preise für Industriestrom im Wettbewerb tatsächlich deutlich zurückgingen und der Preiswettbewerb zu einem schnellen Strukturwandel in der Stromwirtschaft führte. Auch in Deutschland wurde die Vorstellung vom „natürlichen Monopol“ der Stromversorger zunehmend in Frage gestellt. In der öffentlichen Diskussion kritisierten vor allem Vertreter der Industrie die vergleichsweise hohen Strompreise als Wettbewerbsnachteil und forderten eine Änderung der bestehenden Ordnung. Ein vom Wirtschaftsministerium 1994 erstellter Gesetzesentwurf zur Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes wurde zurückgestellt, da parallel zur deutschen Diskussion auf europäischer Ebene eine Vereinheitlichung des Energierechts angepackt worden war mit dem Ziel, einen Binnenmarkt für Strom und Gas zu schaffen.

4.2. EU - Vorgaben

Nach schwierigen politischen Verhandlungen einigten sich die Wirtschafts- und Energieminister der Europäischen Union im Juni 1996 auf eine Richtlinie zur Liberalisierung des Strommarktes. Die Regelung 96/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Dezember 1996 trat Anfang 1997 in Kraft und sollte von den beteiligten Ländern innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden. Vorgesehen war eine schrittweise Öffnung der nationalen Strommärkte, und zwar bis 1999 um mindestens 23%, bis zum Jahr 2000 um ca. 27% und bis 2003 um ca. 33%. Mit der Stromrichtlinie werden „gemeinsame Vorschriften für die Elektrizitätserzeugung, -übertragung und -verteilung erlassen. Sie regelt ferner die Organisation und Funktionsweise des Elektrizitätssektors, den Marktzugang, die Kriterien und Verfahren für die Ausschreibungen und die Vergabe von Genehmigungen, sowie den Betrieb von Netzen“ (Artikel 1). Die EU wollte durch mehr Wettbewerb ein Sinken der Energiepreise erreichen, um die europäische Wirtschaft insgesamt konkurrenzfähiger zu machen.

4.3. Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)

Die deutsche Neuregelung ging indessen über die Vorgaben aus Brüssel hinaus. Sie begnügte sich nicht mit einer abgestuften, zunächst auf Großverbraucher beschränkten Öffnung des Marktes, sondern entließ die Stromwirtschaft von einem Tag auf den anderen in den vollen Wettbewerb durch das „Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrecht“, das am 29. April 1998 in Kraft trat. Durch die Änderung des EnWG hat sich ein Großteil der rechtlichen Grundlagen für den Handel sowie für den Transport und die Erzeugung von Strom geändert, was im folgenden durch einen kurzen Vergleich des alten und neuen Rechts dargestellt werden soll.

4.3.1. Gebietsschutz

In der Vergangenheit galt für die deutsche Stromversorgung das Prinzip der geschlossenen Versorgungsgebiete. Abgesichert waren diese Gebiete durch Konzessions- und Demarkationsverträge, die vom Kartellverbot freigestellt waren.

Diese Freistellung wird durch das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts aufgehoben. Dadurch wird der Bau zusätzlicher und paralleler Versorgungsleitungen ermöglicht. Die Netzbetreiber sind zudem verpflichtet, fremden Stromerzeugern die Nutzung des Netzes per Durchleitung zu gestatten.

4.3.2. Durchleitung

Nach altem Recht war ein Durchleitungsbegehren nur im Rahmen der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht durchsetzbar. Der Kunde bzw. Konkurrent musste nachweisen, dass die Durchle itung beim Gebietsversorger möglich und diesem zumutbar war.

Nach neuem Recht ist die Durchleitung der Regelfall, die Beweislast wurde umgekehrt: Ist die Netznutzung durch einen weiteren Stromlieferanten nicht möglich oder nicht zumutbar, so muss der Netzbetreiber dies beweisen und schriftlich begründen. In ersten Urteilen nach neuem Recht wurden bereits empfindliche Geldstrafen gegen Netzbetreiber verhängt, die Drittanbietern den Zugang zu ihren Netzen verwehrten.

4.3.3. Umweltschutz

Das Stromeinspeisungsgesetz, ein Nebengesetz des EnWG, verpflichtete die Versorger in der Vergangenheit, Strom aus erneuerbaren Energiequellen abzunehmen und hierfür verhältnismäßig hohe gesetzlich festgelegte Vergütungssätze zu bezahlen. Durch das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts wurden die Zielbestimmungen des EnWG um den Schutz der Umwelt erweitert. Der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme- Kopplungsanlagen und Biomasse wird besondere Bedeutung beigemessen, und die subventionierende Vergütung für die Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien bleibt erhalten.

Konkret geschieht dies mittels drei verschiedenen Stellhebeln. Zum einen die Ökosteuer (hier: Stromsteuer), die seit 1.1.2001 mit 3,0 Pfennig pro KWh aufgeschlagen wird und jährlich um 0,5 Pfennig zunimmt. Das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG) sieht Mindestpreise für die Einspeisung von Strom aus regenerativen Quellen vor. So müssen die Versorgungsunternehmen zum Beispiel Fotovoltaik-Strom mit 99 Pfennig pro KWh vergüten, bei Windkraft-Strom sind es 17,6 Pfennig. Schließlich noch das Gesetz zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), in denen zusätzlich zur Stromerzeugung anfallende Wärme zu Heizzwecken genutzt wird. Der vorgeschriebene Abnahmepreis liegt hier bei 9 Pfennig je KWh.

4.3.4. Versorgungspflicht

Die allgemeine Anschluss- und Versorgungspflicht sowie die Preisaufsicht für die allgemeinen Tarife bleiben in vollem Umfang erhalten. Die Gebietsstromversorger sind also nach wie vor verpflichtet, jeden, der seinen Standort in ihrem (ehemaligen) Versorgungsgebiet hat und dies wünscht, mit Strom zu beliefern.

4.3.5. „Unbundling“

Während in der Vergangenheit oft ein Stromversorger vom Kraftwerk bis zur Steckdose zuständig war, müssen nun nach neuem Recht getrennte Konto- und Bilanzführungen für die Bereiche Stromerzeugung, Netz und Vertrieb erstellt werden. So können die tatsächlichen Kosten des Netzbetriebs ausgewiesen werden, um das angemessene Entgelt für die Durchleitung ermitteln zu können.

4.4. Die Verbändevereinbarung - ein deutscher Sonderweg

4.4.1. Von Durchleitung zur Netznutzung

Der Begriff Durchleitung bringt zum Ausdruck, dass eine bestimmte Menge Strom vom Anbieter zum Abnehmer fließen würde. Technisch-physikalisch ist Strom aber nicht von stofflicher Beschaffenheit. Die freien Elektronen stoßen sich innerhalb des Stromleiters gewissermaßen an und sorgen so mit annähernd Lichtgeschwindigkeit für die Fortpflanzung der Spannung. Aufgabe des Netzbetreibers ist es, den Ausgleich zwischen Einspeisung und Abnahme zu regeln. Für diese Systemsdienstleistung, für Bereitstellung und Nutzung der Netzinfrastruktur ist vom Stromhändler ein Netznutzungsentgelt zu entrichten.

4.4.2. Die Verbändevereinbarung I

Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern wurden die Einzelheiten der Netznutzung und des Entgelts nicht von einer Bundesbehörde festgelegt. Nach dem Grundprinzip der freien Marktwirtschaft wurde es den Partnern am Strommarkt überlassen, geeignete und sachgerechte Lösungen zu schaffen. Am 2. April 1998 unterzeichnete die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), der Bundesverband der Industrie (BDI) und der Verband der Industriellen Energie - und Kraftwirtschaft (VIK) die sog. „Verbändevereinbarung I zur Bestimmung von Durchleitungsentgelten“. Die festgelegten Bedingungen erlaubten jedoch in der Praxis nur den Lieferantenwechsel von Großkunden, da erst noch aufwendige Messeinrichtungen beim Endverbraucher nötig waren.

4.4.3. Die Verbändevereinbarung II

Nachdem im Sommer 1999 auch Kleingewerbe und Haushalte von Billig-Stromanbietern umworben wurden, musste eine praktikable Lösung für das Massengeschäft gefunden werden. Mit der Verbändevereinbarung II, an der diesmal auch der Verband der Regionalversorger und Stadtwerke beteiligt waren, wurden ab Januar 2000 wesentliche Vereinfachungen eingeführt. Mit der Verwendung repräsentativer Lastkurven wurde eine praktikable Lösung für das Massengeschäft mit Haushalten und sonstigen Kleinkunden gefunden, die aufwendige Messeinric htung beim Endverbraucher entbehrlich macht. Zudem wurde festgelegt, dass der Nutzer einen Punkttarif bezahlt, der unabhängig von der Entfernung ist. Die Netznutzungskosten werden von jeder Spannungsebene auf die nächste weitergewälzt, so dass das Entgelt für den Endverbraucher die Nutzung sämtlicher beim Transport in Anspruch genommener Spannungsebenen abdeckt (max. 7, von 380KV - 0,4KV). Die Ermittlung des Netznutzungsentgeltes erfolgt nach Vorgaben von jedem Netzbetreiber auf Basis seiner Kosten für Anschaffung und Betrieb des Netzes. Die Berechnung des Netznutzungsentgeltes muss nachprüfbar und der Preis für alle Netznutzer gleich sein.(Siehe hierzu Grafik 7 und 8 im Anhang)

5. Strommarkt Deutschland nach der Liberalisierung

5.1. Betriebswirtschaftliche Situation

5.1.1. Angebot / Nachfrage

Es wäre vermessen zu behaupten, man könne heute schon mit Gewissheit voraussagen, wie sich die Liberalisierung des Strommarktes zukünftig noch auswirken und die deutsche Stromwirtschaft in zehn Jahren aussehen wird. Bisher ist jedoch festzustellen, dass sich die Situation auf dem Strommarkt zu Gunsten der Verbraucher geändert hat. Einer stagnierenden Nachfrage steht ein Überangebot an Strom gegenüber. Ein Missverhältnis, das sich für die Stromkunden günstig einpendeln wird, bis sich Angebot und Nachfrage wieder einigermaßen äquivalent gegenüber stehen. Denn die hohen, früher gesetzlich vorgeschriebenen Überkapazitäten an Strom drücken jetzt durch die neue marktwirtschaftliche Ordnung den Preis nach unten. Daneben sind auch noch eine Vie lzahl neuer Stromanbieter entstanden, also zusätzliche Konkurrenten auf dem Strommarkt. Durch diesen Angebotspluralismus kann jeder Nachfrager nun mehr frei entscheiden, welchen Versorger er wählen will. Aber nicht nur das Verhältnis Anbieter-Nachfrager hat sich geändert, sondern auch die geschäftlichen Beziehungen unter den Stromversorgern. Ein neues und wichtiges Geschäftsfeld, der Stromhandel, entstand mit der Liberalisierung. Alle größeren Unternehmen der Branche legten sich eigene Stromhandelsabteilungen zu oder gründeten Stromhandelsgesellschaften. Daneben betätigen sich unabhängige Stromhändler, die weder über Kraftwerke noch über eigene Leitungen noch über eigenen Bedarf verfügen. Im Zuge der weiteren Entwicklung wurden Pläne für die Errichtung einer oder mehrerer europäischer Strombörsen geschmiedet. Nach anfänglichen Kontroversen über Sinn und Notwendigkeit einer solchen Einrichtung für den Stromhandel, startete bereits im Juni 1999 die „APX - Amsterdam Power Exchange“ als Handelsplatz für kurzfristige Stromlieferungen. Alsbald folgten weitere Börsen in Frankfurt am Main und Leipzig, die jetzt den optimalen Treffpunkt für Stromangebot und Nachfrage der Energieversorger darstellen. (Siehe hierzu Grafik 9 und 10 im Anhang)

5.1.2. Wettbewerb

Nach Inkrafttreten des neuen Energierechts kam der Wettbewerb wesentlich schneller in Fahrt, als zunächst erwartet worden war. Schon bald bröckelte es überall im überkommenen Gefüge der deutschen Stromwirtschaft. Die Strompreise sanken nicht nur für Industriekunden erheblich, sondern bald auch für gewerbliche Kunden. So haben die Strompreise für Industriekunden seit 1998 um durchschnittlich 30% nachgegeben. Auch den Haushalten, die der Wettbewerb schließlich im Sommer 1999 erreichte, wurden Preisabschläge von 10% beschert.

Doch nicht allein über den Preis, der natürlich in erster Linie ausschlaggebend ist, versuchen die Stromversorger Kunden zu gewinnen. Differenzierte Tarifsysteme, die eine viel individuellere Auswahl ermöglichen, längere Zahlungsfristen für die Stromrechnungen und Rabattsysteme kamen alsbald als Wettbewerbsmittel hinzu.

Unter dem Druck des Wettbewerbs wird deshalb auf allen Ebenen reorganisiert, rationalisiert, kooperiert und fusioniert. Schon sind etliche traditionsreiche Namen verschwunden, die bis zu einem Jahrhundert lang ihren festen Platz auf der Karte der deutschen Stromversorgung hatten. Das ehemals kommode Nebeneinander der Stromversorger wich scharfer Konkurrenz, im plötzlich entstandenen Kampf um Marktanteile und Kunden. (Siehe hierzu Grafik 11, 13 und 14 im Anhang)

5.1.3. Marketing

Durch die Einführung des Wettbewerbs standen die Stromanbieter jeweils nach endgültiger Klärung der Durchleitungsfrage in Konkurrenz zu ihren ca. 1000 Mitbewerbern. Im Kampf um Kunden und die Erhöhung der Absatzmengen spielten die Einführung bzw. der Ausbau einer Marketingstrategie die wichtigste Rolle. Da Strom ein homogenes, zeitlich nicht gebundenes und nicht lagerbares Gut ist, ist die Gefahr der Bildung eines vollkommenen Marktes groß, was den Preis zum alleinigen Entscheidungskriterium werden ließe. Durch gezielte Marktbearbeitung müssen die Anbieter versuchen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und den Markt durch die Schaffung von Präferenzen unvollkommen zu gestalten. So entbrannte mit großem Aufwand eine Werbeschlacht, die ohne Beispiel war in der Geschichte der Stromwirtschaft. Schon im ersten Halbjahr 1999 erhöhten die Energieversorger ihre Werbeausgaben um rund 81% und waren erstmals unter den werbeaktivsten Branchen vertreten. Den meisten Verbrauchern ist die Liberalisierung des Strommarktes wohl durch die Werbekampagnen zahlreicher Anbieter und deren Vertriebspartner aufgefallen. Den höchsten Auffälligkeitswert erzielte hie rbei die Yello Strom GmbH mit ihrer Kampagne „Strom ist gelb“.

Je nach Zielgruppe benutzen die Anbieter unterschiedliche Konzeptionen und Vertriebsstrukturen:

5.1.3.1. Werbung um gewerbliche Kunden

Die gewerblichen Abnehmer richten sich bei der Wahl ihres Stromanbieters nach rationalen Kriterien mit einer beschränkten Gruppe von Entscheidungsträgern. Die auf diese Abnehmergruppe ausgerichtete Werbekonzeption besteht daher hauptsächlich in gezielten Mailings. Hierdurch werden Streuverluste und der Unmut der privaten Kleinabnehmer vermieden. Die Werbung um die gewerblichen Abnehmer hat als Hauptargumente den Preis und die Liefersicherheit. (Siehe hierzu Grafik 15, 16 und 17 im Anhang)

5.1.3.2. Werbung um private Abnehmer

Wesentlich aufwendiger und vielseitiger sind die auf private Endverbraucher ausgerichteten Werbekonzepte. Hier hat sich eine Flut gegeneinander ausgerichteter Werbekampagnen herausgebildet, die in ihrer Aggressivität mit den Kampagnen der Automobilvermieter und Telekommunikationsanbieter vergleichbar sind. Die Hauptwerbeträger sind hier Printmedien, Rundfunk, Fernsehen, Internet und Plakate.

Da die Endverbraucher in der Regel nicht nach rein rationalen Kriterien entscheiden, werden in den Kampagnen nicht nur der Preis, sondern auch emotionale Kriterien verwendet, wie z.B. angebliche Farben- oder Qualitätsunterschiede beim Strom. Ziel dieser Art der Werbung ist die Etablierung von Strom als unverwechselbares Markenprodukt. Ein Beispiel für eine sehr gelungene Kampagne dieser Art ist die der Yello Strom GmbH, und Umfragen zufolge glauben mittlerweile tatsächlich 28% aller Deutschen, dass Strom gelb ist.

Wochenlang sah man in allen Medien Anzeigen mit der Botschaft „Strom ist gelb.“, sogenannte „Teaser“. In der nächsten Stufe wurde bekannt gegeben, dass es sich hierbei um „Markenstrom“ der ENBW handelte, weitere vier Wochen später wurde das erste Mal mit dem „19/19“-Tarif geworben (19,- DM Grundgebühr pro Monat, 19 Pf pro kWh). (Siehe hierzu Grafik 15, 16 und 17 im Anhang)

5.1.3.3. Direktvertrieb

Der Direktvertrieb bietet sich den Stromanbietern vor allem im Bereich der gewerblichen Abnehmer an, da man den Großkunden hier ohne Mittler und großen Verwaltungsaufwand große Mengen verkaufen kann und der Preis in der Regel das einzige Entscheidungskriterium sein dürfte. Die ersten großen Aktivitäten im Direktvertrieb waren beispielsweise der Abschluss von Stromlieferverträgen zwischen dem Bayernwerk und der Bundeswehr oder ENBW und Schlecker.

5.1.3.4. Vertrieb über Absatzmittler

Da der Direktvertrieb an Privathaushalte aufgrund deren geringer Abnahmemengen einen Verwaltungsaufwand mit sich bringt, dem die meisten Stromanbieter nicht gewachsen sind, stellt in diesem Bereich der Vertrieb über Absatzmittler eine sinnvolle Alternative dar.

Bekanntestes Beispiel eines solchen Absatzmittlers ist wohl die Yello Strom GmbH, eine Tochter der ENBW, deren Aktivitäten sich auf den Stromverkauf an private Endkunden beschränken. Andere Stromkonzerne setzen branchenfremde Handelsmittler ein, die bereits über Erfahrung im Vertrieb von Elektrogeräten und Telekommunikationsverträgen verfügen. So wird bereits in vielen Mediamärkten Strom der RWE Energie angeboten.

5.1.4. Umsatz / Gewinn

Im rasanten Wettbewerb schmolzen die Gewinnmargen der Energieversorger durch stetig sinkende Einnahmen und erhöhte Ausgaben dahin. Der Preisverfall auf dem Strommarkt, dagegen zusätzliche Kosten wie Marketing und Unternehmensrestrukturierungen bescherten den Stromversorgern schmerzliche Einbußen. Die jahrelang gesicherten Umsätze und Gewinne erfuhren nun zum ersten Mal die Dynamik eines offenen Marktes mit Wettbewerb.

Dementsprechend sank bei weitgehend gleichem Absatz an Kilowattstunden 1999 der Umsatz der deutschen Elektrizitätswirtschaft gegenüber dem Vorjahr um fast ein Fünftel von 80 Mrd. DM auf rund 65 Mrd. DM. So fielen in der ersten Zeit nach der Liberalisierung beständig die Aktienkurse von Unternehmen, deren Hauptgeschäftsfeld Strom ist.

5.1.5. Betriebsführung

Wegen dieser dramatischen Entwicklung war die Stromwirtschaft gezwungen, alle Mittel zur Kostensenkung und Gewinnmaximierung auszuschöpfen. Auf breiter Front wurde nun rationalisiert, fusioniert und kooperiert um moderne marktwirtschaftliche Strukturen zu bilden. Strengere Maßstäbe für den Aufwand an Technik und Personal mussten angelegt werden. So verringerten die deutschen Stromversorger schon 1997 die Zahl der Beschäftigten um rund 7000 auf 171.000.

Während die Liberalisierung die kleinen Anbieter zu Übernahmekandidaten werden lässt bzw. zu Fusionen zwingt, gibt sie den größeren Anbietern erst die Möglichkeit zur Expansion. Mit 132 Milliarden kWh verkauften Strom pro Jahr war die RWE Energie AG 1998 mit Abstand Deutschlands größter Stromanbieter. Eine Fusion mit einem anderen Anbieter wäre bisher von der deutschen Kartellbehörde verboten worden, da jetzt aber das europäische Kartellamt zuständig ist, wurde die Fusion von RWE und VEW, genauso wie die von VIAG und VEBA zur E.ON AG möglich.

In der Umsetzung der neuen Liberalisierungsvorschriften zur getrennten Rechnungslegung für die Bereiche Stromerzeugung, Netze und Vertrieb gingen viele Unternehmen gleich einen Schritt weiter. Die einzelnen Geschäftsfelder wurden in rechtlich selbständige Unternehmen aufgeteilt und durch eine Holding verklammert, die für die strategische Führung des Gesamtkonzerns zuständig ist (RWE, E.ON). Diese rechtliche und wirtschaftliche Verselbständigung der einzelnen Geschäftsbereiche ermöglicht wiederum deren Zusammenschluss mit gleichgearteten Geschäftsbereichen anderer Konzerne, wodurch bei der Stromerzeugung oder beim Netzbetrieb völlig neue Konfigurationen entstehen können.

5.2. Volkswirtschaftliche Situation

5.2.1. Produktions- und Standortfaktor

Neben den gewichtigen betriebswirtschaftlichen Folgen der Liberalisierung ergeben sich dazu analog auch volkswirtschaftliche Auswirkungen durch die Änderung der Kapitalströme. So müssen Haushalte und Unternehmen nun weniger Kapital für den Bezug von Strom aufwenden. Durch die resultierende Erhöhung der Kaufkraft und des verfügbaren Einkommens könnten Erhöhungen der Investitionsgüter-, Konsumgüter-, Staats- und Auslandsnachfrage entstehen, die vervielfacht durch den Multiplikatoreffekt der ganzen Wirtschaft zugute kämen.

Strom als die Schlüsselenergie für die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts wird in Zukunft in seiner Bedeutung als Infrastrukturfakor stark zunehmen. Deshalb begünstigen die gefallenen Stromkosten die gesamte Wirtschaft, insbesondere natürlich die energieintensiven Industriezweige. Die Produktion wird günstiger, somit können die Produkte billiger und wettbewerbsfähiger produziert und verkauft werden. Die deutsche Wirtschaft wird dadurch EU weit und international wettbewerbsfähiger machen.

Auf der anderen Seite haben die Stromanbieter, um Kosten zu senken, den vormals ausgezeichneten technischen Service und die hohen Reservekapazitäten reduziert. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen werden jedoch erst mit zeitlicher Verzögerung einsetzen.

5.2.2. Investitionen und Arbeitsplätze

Die Kehrseite dieser „schönen, neuen Stromwelt“ sind Entlassungen, Standortschließungen und verringerte Sozialstandards. Denn eines haben Personalabbau und Unternehmens umstrukturierungen, Kraftwerkstillegungen, Fusionen und Beteiligungen gemeinsam: Jobs gehen verloren, Sozia lstandards werden heruntergefahren. So senkten die Stromversorger bereits im Hinblick auf die Liberalisierung die Zahl ihrer Beschäftigen von 217.590 (1992) auf 164.000 (1998), was einen Abbau von ca. 25% der Stellen bedeutet. Neben der erhöhten Arbeitslosenzahl, die den Staatshaushalt belastet, schwächen auch die verminderten Investitionen der Stromunternehmen die Wirtschaft. 1998 lagen die Investitionen der Elektrizitätswirtschaft mit etwa 10,3 Mrd. DM um 11% niedriger als im Vorjahr. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag hierbei auf den Übertragungs- und Verteilungsnetzen. Die Investitionen betrugen hier 5,3 Mrd. DM, dies entspricht einem Rückgang um 10,7%. Für Bau, Erneuerung und Nachrüstung der Kraftwerke wurden rund 3,2 Mrd. DM ausgegeben, damit gingen die Investitionen im Erzeugungsbereich im Vergleich zum Vorjahr um rund 9% zurück. Investiert wird nun lieber in die Akquisition von Konkurrenten, aber auch von Gas- und Wasserversorgern. (Siehe hierzu Grafik 18, 19 und 20 im Anhang)

5.2.3. Anlagensicherheit und Umweltschutz

Die verminderten Investitionen in die Strominfrastruktur haben eine sinkende Anlagensicherheit und Qualitätsreduzierung zur Folge. Sicherheit ist teuer, und auf einem Markt, der hauptsächlich über den Preis konkurriert, ist finanzieller Aufwand für Sicherheit ein übermäßiger Luxus, auf den man so weit es geht zu verzichten sucht, um die Kosten niedrig zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Technische Wartungen und Systempflege sowie das dafür erforderliche Servicepersonal müssen auf einem möglichst kostengünstigen, also niedrigen Niveau gehalten werden.

Auch der Umweltschutz wird, weil teuer, auf der Prioritätenliste nach unten rutschen. Außer es handelt sich um den seit der Liberalisierung neu entstandenen kleinen, aber feinen Markt für Ökostrom. Dabei handelt es sich um Angebote für umweltbewusste Kunden, die sich die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Wasser, Wind, Sonne, Biomasse) oder aus Kraft-Wärme-Kopplung einen Aufpreis auf die Kilowattstunde kosten lassen. Inzwischen bieten alle Anbieter unter anderem Ökostrom an, er ist wenig (24,99 Pf/KWh, Ares Sunflower) bis erheblich (99,00 Pf/KWh, Solar World AG) teurer als der nicht produktionsbezogene Strom. Bisher ist der Marktanteil des Ökostrom noch sehr gering. Die Zukunft wird zeigen, ob die Verbraucher bereit sind, für den schonenden Umgang mit der Umwelt höhere Preise zu bezahlen.

5.2.4 Einnahmequelle für Länder und Gemeinden

Die High-Tech Offensive, die Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber im April 1998 ankündigte, wird finanziert durch 3 Mrd. DM aus dem Verkauf von 10% der VIAG Aktien an die VEBA AG. Damit wurde zugleich die Fusion dieser beiden Konzerne ermöglicht. Absehbar ist ein weiterer Rückgang der Beteiligungen der öffentlichen Hand an der Stromversorgung. Zum einen wegen der chronischen Finanznöte von Gemeinden, Ländern und Bund zum anderen aber auch, weil die ordnungspolitischen Vorstellungen, die ursprünglich zu der starken Einflussnahme der öffentlichen Hand auf die Stromversorgung, inzwischen überholt sind: Im freien Wettbewerb wird die starke Abhängigkeit von der öffentlichen Hand sogar zum Handikap, weil das politische Interesse des Eigentümers sehr leicht mit dem wirtschaftlichen Interesse des Unternehmens kollidiert.

Obwohl durch den Verkauf von Anbieteranteilen kurzfristig hohe Summen erlöst werden können, hat diese Praktik den Nachteil, dass Quersubventionen (z.B. öffentlicher Nahverkehr) über die Erlöse aus dem Stromverkauf in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden können.

6. Entwicklungstendenzen

6.1. Rückkehr der Regulierer ?

In einem liberalisierten Strommarkt hat die Politik die entscheidende Aufgabe, die Rahmenbedingungen so zu setzen und ihre Einhaltung in der Weise sicherzustellen, dass Wettbewerbsverzerrungen im Strommarkt sowohl national als auch international vermieden werden. Vielfach ist hier in letzter Zeit der Ruf nach einer Regulierungsbehörde laut geworden wie sie auch für den liberalisierten Telekommunikationsmarkt besteht und in anderen Ländern (England) bereits die Regel ist. Die Aufgaben dieser Behörde wären im folgenden:

- „Die Sicherung der Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs und Gewährleistung der Chancengleichheit deutscher Unternehmen im EU-weiten und internationalen Kontext.“
- „Die Garantierung der Versorgungssicherheit für alle Energienachfrager und eine Energiekrisenvorsorge.“
- „Eine Festlegung von Anforderungen an die technische Sicherheit und die Umsetzung einer am Nachhaltigkeits- und Vorsorgeprinzip orientierten Energiepolitik die umwelt- und ressourcenschonend ist.“

Denn vor allem die neuen Stromanbietern (z.B. Yello Strom GmbH) kritisieren die Wettbewerbsverstöße der Altmonopolisten. So sind die Netznutzungsgebühren (=Durchleitungsgebühren) zum Teil so hoch, dass viele Anbieter für wettbewerbsfähige Angebote nicht auf Gewinnbasis operieren können. Wechselwillige Kunden werden von ihren angestammten Versorgern auf vielfältige Weise schikaniert, das Sortiment reicht hier von übertrieben hohen Wechselgebühren bis hin zu massiven Drohungen mit Stromabschaltung.

Nach der wachsenden Flut von Beschwerden hat das Bundeskartellamt nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt um „Konzepte für ein koordiniertes Vorgehen zur Durchsetzung des Wettbewerbs“ zu erarbeiten. Bundeskartellamtspräsident Dr. Ulf Böge hat sich allerdings ausdrücklich gegen eine sektorspezifische Regulierung ausgesprochen und somit die Forderung nach einer Regulierungsbehörde für den Strommarkt kategorisch abgelehnt.

Eine gewisse Art von Regulierung ist auf jeden Fall schon eingetreten und wird zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Denn durch die Ökosteuer und die Gesetze zur Förderung von Kraft- Wärme-Kopplung und regenerativer Energie (siehe 4.3.3.) ergeben sich für die Stromversorger finanzielle Mehrbelastungen, die von der Politik vorgeschrieben sind und damit regulierend wirken. Diese belaufen sich laut VDEW für das Jahr 2000 auf immerhin 12 Mrd. DM und werden sich durch den weiteren Ausbau der Umweltvorschriften in zehn Jahren auf bereits 25 Mrd. DM belaufen. Damit wären wieder 40% des Strommarktes reguliert. Dies geschieht wissentlich und im Einklang mit der politischen Absicht, Energie zu verteuern und die Verbraucher so zum sparsamen Umgang damit zu veranlassen. Dahinter steht außerdem das umweltpolitische Ziel einer CO2 - Reduzierung. (Siehe hierzu Grafik 22 im Anhang)

6.2. Netznutzungsgebühren

Der strittigste Punkt unter den Stromversorgern sind nach wie vor die Netznutzungsgebühren. Die in der Verbändevereinbarung II von den Anbietern vereinbarten einheitlichen Sätze sind bei weitem noch nicht praktisch umgesetzt worden (siehe 4.3.3.). Wie der VDEW ermittelte, differieren die Entgelte für die Übertragung um bis zu 1100%, von 1,31 Pfennig bis zu 14,58 Pfennig pro kWh, teilweise haben Netzinhaber auch noch gar keine Tarife für eine Durchleitung bekannt gegeben. Auch der VIK, Verband der Industriellen Energie - und Kraftwirtschaft, befindet die derzeit geltenden Preise für die Stromdurchleitung als zu hoch und fordert eine generelle Senkung um 20%. Dessen Angaben zufolge liegen allein zwei Drittel der Angebote über den Richtwerten der allgemein gültigen Verbändevereinbarung II, die auch nach Auffassung der Kartellbehörden die Preisobergrenze definiert. Da die Netze noch die wirklich letzten Monopole der jeweiligen EVUs darstellen, benutzen viele Altmonopolisten den teilweise beträchtlichen Ertrag aus dem Durchle itungsgeschäft um so das tatsächliche Kerngeschäft, den Verkauf von Strom quer zu subventionieren. Somit gelingt es ihnen, viel günstigere und gewinnträchtigere Angebote zu erstellen auf Kosten des Wettbewerbs. Das Ziel muss sein, hier in Zukunft eine transparente, diskriminierungsfreie und einheitliche Lösung zu finden, ein ausgewogener Kompromiss, mit dem alle beteiligten Parteien leben können. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller hat hier bereits gewarnt: „Wenn die Energiewirtschaft die Chance zur Selbstregulierung nicht ergreift, wird eine staatliche Regulierung kommen.“

6.3. Neuen Anbietern geht die Luft aus

Die nach der Liberalisierung neu entstandenen unabhängigen Stromanbieter haben es auf Grund der oben genannten Probleme sehr schwer, sich im hart umkämpften Strommarkt zu behaupten. Neben dem Problem des Stromerwerbs und der Durchleitung macht den neuen Versorgern vor allem die geringe Wechselbereitschaft der Kunden Kopfzerbrechen. So haben seit der Liberalisierung des Strommarktes nur ca. 5,2% aller deutschen Haushalte ihrem angestammten Stromlieferanten gekündigt. Von den Unternehmen sind es lediglich 12,2%, die sich seit April 1998 für einen neuen Energielieferanten entschieden haben. Auch großangelegte Werbekampagnen und Kampfpreise seitens der neuen Anbieter haben an der Statik des Strommarktes wenig geändert. Schuld daran sind in den Augen der Newcomer wie Yello, Riva, best energy, Ares und Lichtblick vor allem die alten Konzerne, die nach ihrer Aussage eine „knallharte Blockadepolitik“ betreiben. So müssen Neukunden häufig monatelang darauf warten, bis der preisgünstigere Strom endlich zur eigenen Steckdose fließen kann. Dafür müssen die neuen Anbieter dann meistens selbst noch tief in die Tasche greifen, da es ihnen derzeit unmöglich gemacht wird, einen konkurrenzfähigen Strompreis anzubieten ohne dabei selbst erhebliche Verluste in Kauf zu nehmen.

Einige der neuen Stromfirmen haben nach anfänglichen hochtrabenden Prognosen nun längst aufgegeben und mussten Konkurs anmelden, so wie die Europower Energy, Vossnet und Zeus Strom. Bis zu einer endgültigen Lösung dieser Probleme, falls es denn eine geben wird, werden sicher noch so manche Neulinge in der Strombranche wieder von der Bildfläche verschwinden.

6.4. Das große Kraftwerksterben

Doch auch an den Großen der Branche geht der Wettbewerb nicht unbeschadet vorbei. Nach den drastischen Preisstürzen auf dem Strommarkt, die mit schmerzhaften Gewinneinbußen verbunden waren, haben die beiden größten deutschen Stromerzeuger, die RWE Energie AG und die E.ON Energie AG, eine massive Verringerung ihrer Kapazitäten angekündigt. Auf Druck der Finanzmärkte und schockiert durch das Ausmaß der vorangegangenen Preissenkungen sollen bis zum Jahr 2004 fünfzehn unrentable Kraftwerke mit einer Stromerzeugungskapazität von insgesamt knapp 10.000 MW stillgelegt werden. Denn Hauptgrund für die schlechte Ertragslage ist das derzeitig herrschende Überangebot an Strom, das europaweit auf mindestens 40.000 MW geschätzt wird. Von den Maßnahmen betroffen sind Braunkohlekraftwerke in Bayern ebenso wie Steinkohlemeiler im Ruhrgebiet sowie Öl- und Gaskraftwerke in Norddeutschla nd. Vorzugsweise wurden hier ältere Kraftwerke mit ungünstiger Kostenstruktur ausgesucht, die zu teuer, zu alt und nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Mit diesen Stillegungen fallen zugleich in beiden Konzernen rund 2000 Arbeitsplätze weg, für die Unternehmen ein weiterer Synergieeffekt, für die Volkswirtschaft eine zusätzliche Belastung.

Die Trendwende haben die beiden Konzerne, sowie Deutschlands Nummer drei, die EnBW, schon mit Ankündigungen für generelle Strompreiserhöhung zum 1.1.2001 gesetzt. Das Gros der Stromanbieter folgt dieser neuen Entwicklung, überall wird nun bald wieder an der Preisschraube gedreht. Eine Studie der DG Bank prognostiziert für das laufende Jahr 2001 einen Anstieg der Energiepreise um 2,5 bis 3%, für Privathaushalte sogar 6%. Begründet werden diese Erhöhungen seitens der Stromversorger größtenteils mit den finanziellen Mehrbelastungen durch die Ökosteuer, sowie die Gesetze zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und der regenerativen Energien. Auf der anderen Seite bieten sie den Stromversorgern natürlich die Möglichkeit, ihre Gewinnmargen wieder zu erhöhen und das Betriebsergebnis zu verbessern.

(Siehe hierzu Grafik 22 im Anhang)

6.5. „Schmutziger Strom“

Auf der Jagd nach hohen Gewinnen scheint die Entwicklung sogar soweit zu gehen, dass die großen Konzerne nach dem Abbau von Überkapazitäten in Deutschland den Strom zukünftig zu Dumpingpreisen aus Osteuropa beziehen. Dieser sog. „schmutzige Strom“ kommt zum größten Teil aus Atom- und Kohlekraftwerken, die nicht deutschen Sicherheits- und Umweltstandards entsprechen. Negativ in die Schlagzeilen gekommen ist hierbei vor allem die E.ON Energie AG, die einen Stromliefervertrag mit dem tschechischen Stromunternehmen CEZ geschlos sen hat, von dem auch das äußerst umstrittene Kernkraftwerk Temelin betrieben wird.

Nach Angaben von E.ON werden zwar lediglich 600 MW aus Kohlekraftwerken bezogen, was nur etwa 1,5% des gesamten Stromabsatzes der Firma entspricht um damit Mittel- und Spitzenlasten zu decken. Viele Umwelt- und Verbraucherverbände, vorne dran die ÖDP (Ökologisch- Demokratische Partei) laufen dagegen Sturm. So hat die ÖDP in einer neuen Kampagne zum Boykott von E.ON aufgerufen um private und geschäftliche Kunden anzuregen, ihre Stromlieferverträge zu kündigen. ÖDP-Landesvorsitzender Bernhard Suttner formulierte die Absicht so: „Wir werden E.ON dort treffen, wo es am meisten schmerzt - im Geldbeutel!“ Das Problem, das durch die öffentliche Kontroverse offenkundig wird, ist produktbedingt. Da Strom keine Farbe und keinen Geruch hat, ist ihm nicht anzusehen, welches Unternehmen ihn hergestellt hat und ob er mit Hilfe von Windenergie oder Atomkraft erzeugt worden ist.

So kann bei den europaweiten Leitungen der Strom nicht physisch nach Energiequellen sortiert werden, es ist also nicht möglich, bestimmte Stromquellen auszuschließen, es sei denn, man trennt das deutsche Netz von allen anderen europäischen Netzen. Diese generelle Unterbindung ist natürlich nicht realisierbar und steht jenseits jeder politischen Diskussion. Wer, wie die deutsche Stromwirtschaft exportieren will, muss auch importieren. Außerdem würde diese Lösung gegen geltendes EU- und internationales Handelsrecht verstoßen und ist somit keine Option.

Um besagte Importe zu verhindern hat nun Bundeswirtschaftsminister Werner Müller eine Novelle zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes vorgeschlagen, der bereits das Kabinett zugestimmt hat. Wenn der Entwurf den Bundestag passiert, wird es der Bundesregierung künftig möglich sein, Importe von „schmutzigem Strom“ zu verhindern, so z.B. die Einfuhr von Strom aus osteuropäischen Kernkraftwerken. Die Frage, wie das eigentlich funktionieren soll, bleibt aber offen. Eine gesetzliche Verpflichtung für die Unternehmen, keinen Atomstrom mehr zu kaufen, könnten die ausländischen Stromanbieter mit Leichtigkeit unterlaufen. Ferner impliziert doch die Entscheidung der Bundesregierung zum Ausstieg aus der Kernenergie, dass Deutschland in Zukunft mehr Strom importieren muss. Die Produktionsausfälle hier zu Lande lassen sich nun mal nicht mit zusätzlichen Wind- und Wasserrädern ersetzen, und die Bundesregierung war sich dessen stets bewusst. Die Ausstiegspolitik war immer nur symbolisch, weil sie nicht verhindern kann, dass atomar erzeugter Strom in Deutschland genutzt wird. Ebenso symbolisch ist hiermit eigentlich das gesetzliche Verbot von „schmutzigen Strom“-Importen. Dem Betrachter all dieser Fakten drängt sich damit der Eindruck auf, ob hier nicht unsinnige und kontraproduktive Energiepolitik seitens der Regierung betrieben wird.

(Siehe hierzu Grafik 21 und 23 im Anhang)

6.6. Reoligopolisierung

Mit der neuen Größe des Marktes wuchsen die Anforderungen an die Unternehmen, die sich in diesem Markt behaupten oder gar eine führende Rolle spielen wollen. Im Gefolge der Liberalisierung kam es deshalb zu Fusionen, die früher undenkbar gewesen wären, und zwar schon deshalb, weil sie das Bundeskartellamt mit Sicherheit untersagt hätte. Doch seit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes haben sich die Konzernstrukturen in der Stromwirtschaft deutlich gewandelt, insbesondere an der Spitze der Strombranche. Aus den einstmals acht selbständigen deutschen Verbundunternehmen sind vier Blöcke geworden. RWE und VEW schlossen sich zu Europas Nummer 3, PreussenElektra und Bayernwerk unter dem Namen E.ON Energie zu Europas Nummer 4 in Sachen Strom zusammen. Beim drittgrößten deutschen Stromer, der EnBW Energie Baden-Württemberg, könnte in diesem Jahr die Electricitè de France (EDF) kräftig mitmischen. Die vierte Kraft im Stromland Deutschland stammt aus Schweden, heißt Vattenfall und ist Mehrheitsaktionär des Hamburger Energieversorgers HEW, zudem auch das größte ostdeutsche Energieunternehmen Veag gehört. Diese Zusammenschlüsse und Fusionen sind die Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen durch die Liberalisierung und die Suche nach der optimalen Betriebsgröße. Damit ist zwangsläufig eine Konzentration bzw. Re-Oligopolisierung verbunden, die allerdings wettbewerbsrechtlich nur bedenklich ist, wenn sie zur Entstehung oder Verstärkung marktbeherrschender Stellungen führt, eine Situation, die für Kartellamtspräsident Dr. Ulf Böge momentan nicht gegeben ist.

Diesem wirtschaftlichem Atavismus ist ein Preiskrieg unter den EVUs vorangegangen. Die für die Unternehmen verlustreichen Dumpingangebote hatten das Ziel, Konkurrenten vom Markt zu verdrängen. Am Ende stünden nach erfolgreicher Verdrängung bzw. Akquisition der Konkurrenz wenige Oligopole, die dann die Preise diktieren und wieder in die Höhe treiben könnten. Vielleicht haben sich ja die Verbraucher zu früh gefreut und müssen in fünf Jahren mehr bezahlen als heute?

7. Auswirkungen der Liberalisierung im Strommarkt der Stadt Simbach am Inn

8. Schluss

Doch während in Simbach der festlich geschmückte Christbaum vor dem Rathaus noch in hellem Glanz erstrahlt, gehen auf der anderen Seite der Welt langsam die Lichter aus. Wegen einer dramatischen Energiekrise mussten die Behörden im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ihren Einwohnern verbieten, die Weihnachtsbeleuchtung vor 20 Uhr einzuschalten um einem erneuten Zusammenbruch der Versorgung vorzubeugen. Zu dieser grotesken Situation hat letztendlich die Liberalisierung des kalifornischen Strommarktes im Jahr 1996 geführt. Damals noch als progressive Vorreiter gewürdigt, hat sich die Deregulierung für Kalifornien mehr und mehr zu einem Alptraum gewandelt. Zunächst sorgte zwar der Wettbewerb für sinkenden Preise auf dem Strommarkt, jedoch bauten die verschreckten Stromkonzerne aus Angst vor sinkenden Preisen und dem Ende garantierter Profite keine neuen Kraftwerke mehr. Der stark steigenden Nachfrage (seit 1992, +25%) vor allem von Seiten der boomenden New Economy in Silicon Valley, standen keine entsprechenden Produktionskapazitäten gegenüber. Angesichts der Knappheit mussten die kalifornischen Energieunternehmen zu horrenden Preisen Strom hinzukaufen. Mitte Dezember 2000 erreichten die Großhandelspreise schließlich eine Rekordhöhe von 1400 Dollar pro Megawatt-Stunde.

Wegen der gesetzlichen Regulierung der Einzelhandelspreise, liegen die erlaubten Abgabepreise aber lediglich zwischen 54 und 65 Dollar pro MW/h.

Auf Grund dieses enormen Verlustgeschäfts haben die beiden größten Energieunternehmen Kaliforniens, Southern California Edison und Pacific Gas & Electric, seit Juni 2000 rund acht Milliarden Dollar mehr für Strom ausgegeben als sie eingenommen haben. Entsprechend hoch türmen sich die Schulden. Beide Konzerne stehen mittlerweile vor dem Ruin und haben schon vorsorglich ihren Konkurs vorrausgesagt. Wegen ihrer schlechten Kreditwürdigkeit mussten Stromversorger in anderen Bundesstaaten per Verfügung des Energieministers gezwungen werden überhaupt, noch Strom nach Kalifornien zu liefern, und Experten befürchten bereits ein Übergreifen der Stromkrise auf andere US-Staaten.

Das Beispiel der Stromliberalisierung Kaliforniens zeigt, dass es nicht reicht gewachsene Strukturen und Dämme einzureißen und nachher auf eine Selbstregulierung durch die Kräfte des freien Marktes zu hoffen. Strom ist in unserer modernen Welt eine Lebensgrundlage geworden und bedarf sowohl eines bedachtsamen Umgangs als auch vieler Schutzmaßnahmen, soll es nicht technisch oder wirtschaftlich zu einem Kurzschluss, und zur Lebensgefahr kommen.

9. Anhang

Grafik 1: Gebietsmonopole vor der Liberalisierung

Grafik 2: Schema der Stromverteilung

Grafik 3: Stromerzeugung

Grafik 4: Hochspannungsnetz in Deutschland

Grafik 5: Preisblatt für den allgemeinen Tarif der OBAG, Stand 1.4.1998

Grafik 6: RWE-Tower in Essen

Grafik 7: Standardlastprofil

Grafik 8: Aufteilung Deutschlands in Nord - und Südbereich in der VV II

Grafik 9: Kursverlauf der Leipziger Strombörse

Grafik 10: stagnierende Stromnachfrage

Grafik 11: Anteilsmäßiger Stromverbrauch

Grafik 12: Private Einspeisung von regenerativen Energien, in das Stromnetz

Grafik 13: Preisverfall bei der Industrie

Grafik 14: Preisverfall bei den Haushalten

Grafik 15: Werbeschlacht Yello-RWE

Grafik 16: Werbeaufwendungen der Stromversorger `99

Grafik 17: Stromwerbung

Grafik 18: sinkende Investitionen

Grafik 19: sinkende Beschäftigtenzahlen

Grafik 20: Arbeiterproteste nach der Liberalisierung

Grafik 21: Unzufriedenheit mit der Energiepolitik der Regierung

Grafik 22: Steigende politische Belastungen der Stromversorger

Grafik 23: Exporte- Importe

Grafik 24: ehemalige Hellmannsbergerwerbung

Grafik 25: Josef Hellmannsberger

Grafik 26: ehemaliges E-Werk Simbach

Grafik 27: Inn-Karte mit Kraftwerksstandorten der ÖBK

Grafik 28: Kraftwerk Braunau - Simbach

Grafik 29: Umrüster auf Photovoltaik im Inntal

Grafik 30: Verwaltungsgebäude der Firma Hellmannsberger

10. Quellenverzeichnis:

1.

- LK-Wirtschaft Skript, 2000
- Microsoft Encarta 99
- Schönke-Schröder, Strafgesetzbuch, München 197819
- http://www.strom.de

2.

2.1.

- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- http://www.steweag.at/steweag/gesch.htm
- http://www.steweag.at/steweag/gesch1.htm
- http://www.strom.de
- Microsoft Encarta 99

2.2.

- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen Frankfurt 1988
- Leuschner U., Strom Basiswissen Nr. 124, IZE e.V., Frankfurt 05/2000
- Leuschner U., Strom Basiswissen Nr. 132, IZE e. V., Frankfurt 12/94
- http://www.strom.de

2.3.

- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen Frankfurt 1988
- Leuschner U., Strom Basiswissen Nr.124, Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft e. V., Frankfurt 12/94
- http://www.strom.de

3.

3.1.1.

- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen, Frankfurt 1988
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Robert Wittgen, Verlag moderne Industrie, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 19742 (S. 61 - 64)
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996
- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen, Frankfurt 1988

3.1.2.

- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen, Frankfurt 1988
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Robert Wittgen, Verlag moderne Industrie, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 19742 (S. 84)
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

3.1.3.

- EWS, Allgemeiner Tarif für die Versorgung mit elektrischer Energie, Simbach 1.1.1996
- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- LK Wirtschaft Skript 2000
- OBAG, Allgemeiner Tarif für die Versorgung mit elektrischer Energie, Regensburg 1.1.1996
- Robert Wittgen, Verlag moderne Industrie, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 19742 (S. 132 - 159)
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

3.1.4.

- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

3.1.5.

- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

3.2.1.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 2000, Berlin 2000
- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen, Frankfurt 1988
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

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- Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft (IZE), Basisthema Strom - Der Rechtliche Rahmen, Frankfurt 1988
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

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- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

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- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1996, Frankfurt 1996

4.

4.1.

- Dr. Christian von Weizsäcker, Energiewettbewerb und Globalisierung, Frankfurt 1999
- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- VEA Journal, Die strategischen Ziele der EU, 4/2000

4.2.

- Dr. Christian von Weizsäcker, Energiewettbewerb und Globalisierung, Frankfurt 1999
- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- Richtlinie 96/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Dezember 1996 betreffend gemeinsame Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt (http://europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/1996/de_396L0092.html)
- VEA Journal, Die strategischen Ziele der EU, 4/2000

4.3.

- Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts vom 24. April 1998
- Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung vom 29. April 1998 (BGB1 I S. 730)1(BGB1 III 752-2)
- Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz vom 7. Dezember 1990 (BGB1 I S. 2633) (BGB1 III 754-9) zuletzt geändert durch Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts vom 24. April 1998 (BGB1 I S. 730, 734) (http://www.strom.de/ep_gg_04.htm)
- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998

4.3.1.

- Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95
- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- Leuschner U., Strom Basiswissen Nr. 132, Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft e. V., Frankfurt 05/2000

4.3.2.

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- Leuschner U., Strom Basiswissen Nr. 132, Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft e. V., Frankfurt 05/2000

4.3.3.

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- ÖTV, Das Erneuerbare-Energien-Gesetz
- ÖTV, Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

4.3.4.

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998

4.3.5.

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998

4.4.1

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- Leuschner U., Strom Basiswissen Nr. 132, Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft e. V., Frankfurt 05/2000

4.4.2.

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- VDEW-Jahresbericht 1998, VDEW, Frankfurt 1998
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1998, Frankfurt 1998

4.4.3.

- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- VDEW-Jahresbericht 1998, VDEW, Frankfurt 1998
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1998, Frankfurt 1998
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- Verbändevereinbarung II, Kriterien zur Bestimmung von Netznutzungsentgelten für elektrische Energie, 13.12.1999

5.1.1.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 1999, Berlin 1999
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 2000, Berlin 2000
- FAZ, EEX legt Strompreisindizes auf, 28.11.2000
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stromthemen 06/00, IZE, Frankfurt, Juni 2000
- Südthüringer Zeitung, Der tägliche Nervenkitzel mit dem Strom, 20.11.2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.1.2.

- LK Wirtschaft Skript 2000
- Robert Wittgen, Verlag moderne Industrie, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 19742 (S. 84)
- Stromthemen 05/99, IZE, Frankfurt Mai 1999
- Stromthemen 06/99, IZE, Frankfurt Juni 1999
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.1.3.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 1999, Berlin 1999
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- http://www.yello-strom.de

5.1.3.1.

- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stiftung Warentest, Prozente nur für große Kunden, 3/99
- Stromthemen 12/98, IZE, Frankfurt Dezember 1998
- Stromthemen 03/99, IZE, Frankfurt März 1999
- Stromthemen 06/00, IZE, Frankfurt, Juni 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.1.3.2.

- FAZ, Hauptsache billig, 21.11.2000
- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- Stromthemen 04/99, IZE, Frankfurt April 1999
- Stromthemen 07/99, IZE, Frankfurt Juli 1999
- http://www.yello-strom.de

5.1.3.3.

- LK Wirtschaft Skript 2000
- Robert Wittgen, Verlag moderne Industrie, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 19742 (S. 132 - 159)
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.1.3.4.

- LK Wirtschaft Skript 2000
- Robert Wittgen, Verlag moderne Industrie, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, München 19742 (S. 132 - 159)
- Stiftung Warentest, Prozente nur für große Kunden, 3/99
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- http://www.yello-strom.de

5.1.4.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 1999, Berlin 2000
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 2000, Berlin 2000
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stromthemen 04/99, IZE, Frankfurt April 1999
- Stromthemen 10/99, IZE, Frankfurt, Oktober 1999
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.1.5.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 1999, Berlin 2000
- Die Welt, Die acht Stromriesen, 2.7.99
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stromthemen 09/00, IZE, Frankfurt, September 2000
- Stromthemen 10/00, IZE, Frankfurt, Oktober 2000
- Stromthemen 03/99, IZE, Frankfurt März 1999
- Stromthemen 02/00, IZE, Frankfurt, Februar 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- VEA Stromimpuls, Deutschlands größte Stromversorger, 9/2000

5.2.1.

- Dr. Christian von Weizsäcker, Energiewettbewerb und Globalisierung, Frankfurt
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stromthemen 04/99, IZE, Frankfurt Juli 1999
- Stromthemen 07/99, IZE, Frankfurt April 1999
- Stromthemen 10/00, IZE, Frankfurt, Oktober 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.2.2.

- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie Daten 1999, Berlin 1999
- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stromthemen 10/99, IZE, Frankfurt, Oktober 1999
- Stromthemen 02/00, IZE, Frankfurt, Februar 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

5.2.3.

- LK Wirtschaft Skript 2000
- Stromthemen 10/98, IZE, Frankfurt Oktober 1998
- Stromthemen 09/00, IZE, Frankfurt, September 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- VEA Journal, Von Schwarzsehern und Weißwaschern, 11/2000
- http://www.oedp-bayern.de

5.2.4.

- LK Wirtschaft Skript 2000
- VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999
- VEA Stromimpuls, Deutschlands größte Stromversorger, 9/2000

6.

6.1.

- Energiewirtschaftliche Tagesfragen (ET), Interview mit Dr. Ulf Böge, 50 Jg. 2000
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, Keine Regulierungsbehörde für Strom, 28.12.2000
- FAZ, Stromanbieter fordern Regulierungsbehörde für Elektrizität, 14.12.2000
- Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Energierecht in liberalisierten M ä rkten, Frankfurt 1998
- Handelsblatt, Kartellamtschef gegen Strombehörde, 03.11.2000
- Manager Magazin, Schutzlose Kunden, 24.10.2000
- Neue Zürcher Zeitung, Notwendiges Benchmarking der Stromnetze, 27.11.2000
- Pressespiegel E.ON Energie, Yello Chef Zerr plädiert für Kontrollinstanz, 23.10.2000
- Süddeutsche Zeitung, Kartellwächter durchleuchten den Strommarkt, 18.10.2000

6.2.

- Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Benchmark der Netznutzungspreise, 50.Jg. 2000
- FAZ, Der Zugang zum Stromn etz ist zu teuer, 03.11.2000
- FAZ, Netzbetreiber behindern den Stromwettbewerb, 06.12.2000
- FAZ, Preis für Stromübertragung bleibt strittig, 14.12.2000

6.3.

- Bayerische Staatszeitung, Stromwirtschaft im Wettbewerb, 20.10.2000
- Die Welt, Das Experiment „Wettbewerb ist gescheitert“, 10.11.2000
- FAZ, Verdrängungswettbewerb um jeden Preis, 5.11.2000
- FAZ, Stromerzeuger fordern fairen Wettbewerb, 29.11.2000
- Focus, Pionier ohne Profit, 13.11.2000
- Vilshofener Anzeiger, Kampf um Stromkunden, 22.11.2000

6.4.

- Dr. Johannes Heithoff, Kraftwerkskapazitäten in Deutschland und Europa, 50. Jg. 2000
- Frank Thomann, Organisatorische Reaktionen im liberalisierten Strommarkt, Stuttgart 2000
- Handelsblatt, Studie prognostiziert steigende Strompreise, 19.12.2000
- Handelsblatt, Unternehmen müssen sich im Wettbewerb neu positionieren, 24.10.2000
- Süddeutsche Zeitung, Interview mit E.ON-Chef Ulrich Hartmann
- Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Stilllegung mit voller Wucht, 50. Jg. 2000

6.5.

- Berliner Zeitung, Müller will Vollmacht über Stromimp orte, 20.10.2000
- Die Welt, Müller darf schmutzigen Importstrom verbieten, 21.12.2000
- Finacial Times Deutschland, Kein Strom mehr aus Osteuropas Atom-Meilern, 27.11.2000
- Focus, Schutz vor Schmutz, 4.12.2000
- Handelsblatt, Industrie: Kein Importverbot für „schmutzigen“ Strom, 3.11.2000
- Kurier Wien, Tschechiens Atommeiler frei für Privatisierung, 18.10.2000
- Handelsblatt, Kostendruck wächst, 15.11.2000
- Handelsblatt, Streit um Strom-Importe, 15.11.2000
- Süddeutsche Zeitung, Dämme gegen „schmutzigen“ Strom, 26.10.2000

6.6.

- Energiewirtschaftliche Tagesfragen (ET), Interview mit Dr. Ulf Böge, 50 Jg. 2000
- FAZ, Der Elektrizitätsmarkt konsolidiert sich, 19.12.2000
- Focus, Gelb, gut, zu günstig, 20.10.2000
- VDI-Nachrichten, Für Privatkunden bleibt der Strom teuer, 5.1.01
- VDI-Nachrichten, Strompreise ziehen wieder an, 9/2000
- VEA-Journal, Zeit für Strom-Dumpingangebote ist vorbei, 11/2000

7.

8.

- Die Welt, In Silicon Valley könnten bald die Lichter ausgehen, 4.1.2001
- Donaukurier, Stromsparpaket für Kalifornien, 15.12.2000
- Energie-Brief, Santa Claus im Dunkeln, 15.12.2000
- Fiancial Times, Sleepless in Louisiana Street, 20.12.2000
- Salzburger Nachrichten, Stromchaos in Kalifornien, 24.11.2000
- Standard, Schwarzer Tag für die Liberalisierung, 29.11.2000
- VDI-Nachrichten, Kalifornien erklärte den Elektrizitätsnotstand, 15.12.2000
- VEA-Journal, Erfahrungen mit der Umstrukturierung der amerikanischen Elektrizitätswirtschaft, 8/2000

9.

Grafik 1: Stromthemen 07/99, IZE, Frankfurt April 1999

Grafik 2: Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95

Grafik 3: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 4: Leuschner U., Strom Basiswissen Nr. 132, IZE e. V., Frankfurt 12/94

Grafik 5: OBAG, Allgemeiner Tarif für die Versorgung mit elektrischer Energie, Regensburg 1.4.1998

Grafik 6: Stromthemen 12/98, IZE, Frankfurt Dezember 1998

Grafik 7: Gerhard Holm, Strom Basiswissen Nr. 115, IZE e.V., Frankfurt 1/95

Grafik 8: Stromthemen 08/98, IZE, Frankfurt Dezember 1998

Grafik 9: VDI Nachrichten 02/01

Grafik 10: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 11: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 12:VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 13: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 14: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 15: Stromthemen 05/99, IZE, Frankfurt Dezember 1998

Grafik 16: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 17: Stromthemen 09/98, IZE, Frankfurt Dezember 1998

Grafik 18: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 19: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 20: Stromthemen 03/99, IZE, Frankfurt Dezember 1998

Grafik 21: Stromthemen 08/98, IZE, Frankfurt Dezember 1998

Grafik 22: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 23: VDEW, Strommarkt Deutschland 1999, Frankfurt 1999

Grafik 24: http://www.hellmannsberger.de

Grafik 25: http://www.hellmannsberger.de

Grafik 26: http://www.hellmannsberger.de

Grafik 27: Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG, Kurzdarstellung über Entstehung und Entwicklung, Simbach 1997

Grafik 28: ÖBK AG, Kraftwerk Braunau-Simbach, Simbach Datum unbekannt

Grafik 29: Passauer Neue Presse, Ob Privatmann oder Firma: Der Strom von der Sonne gefällt Umwelt und Geldbeutel, 20.1.2001

Grafik 30: http://www.hellmannsberger.de

11. Versicherung

Ich erkläre, dass ich diese Facharbeit selbstständig ohne fremde Hilfe angefertigt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe.

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Seiten
39
Jahr
2000
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Deutsch
Katalognummer
v101516
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14 Punkte
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Liberalisierung Strommarktes Beispiel Stadt Simbach Inn)

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Titel: Die Liberalisierung des Strommarktes (mit Beispiel der Stadt Simbach am Inn)