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Freileitungstechnik

Referat / Aufsatz (Schule) 2001 12 Seiten

Elektrotechnik

Leseprobe

1.Vor- und Nachteile von Freileitungen

1.1 Vorteile:

-kostengünstigste Art Energie zu übertragen
-hohe Überlastbarkeit gegenüber Kabel
-auffinden von Leitungsschäden ist relativ einfach
-Leiterschäden lassen sich schnell reparieren
-im Ackerland können durch Mastsockel kleine Biotope entstehen
-Trassen durch Fichtenmonokulturen bereichern die Umwelt, da hier anderer Aufwuchs Fuß fassen kann

1.2.Nachteile:

-Reperatur von Masten ist aufwendig und zeitraubend
-Sichtbarkeit, Höchstspannungsmaste beeinträchtigen das Landschaftsbild
-Beeinträchtigung der Population in Tier- und Pflanzenwelt in wertvollen Gebieten

2. Definition wichtiger Fachbegriffe:

2.1. Freileitung:

-ist die Gesamtheit der Anlage zur oberirdischen Fortleitung elektrischer Energie, bestehend aus Stützpunkten und Leitungsteilen

2.2. Stützpunkte:

-sind Maste, Dachständer und Isolatoren, deren Gründungen, Befestigungen und Erdungen

2.3. Maste:

-sind freistehende, abgestützte oder abgespannte Bauteile aus Holz, Stahlbeton, Stahl- rohr oder Konstruktionen aus Profilstahl, mit oder ohne Isolatorträger, die die Leitungsteile tragen

2.4. Dachständer:

-sind auf Dächern montierte Stahlrohre mit oder ohne Isolatortäger,die die Leitungsteile tragen

2.5. Gründungen:

-sind die Fundamente der Maste deren Abstützungen und Abspannungen im Boden

2.6. Leiter:

-sind die zwischen den Stützpunkten einer Freileitung frei gespannten blanken oder isolierten Seile, Hauseiseinführungsleitungen oder – kabel,unabhängig ob sie unter Spannung stehen oder nicht

2.7. Durchhang:

- eines Leiters ist sein lotrechter Abstand zur Verbindungslinie seiner Befestigungspunkte an jeder Stelle

2.8. Isolator:

-dienen der Isolation spannungsführender Leiter gegenüber geerdeten oder anderen spannungsführender Teilen

2.9. Spannfeld:

-ist der zwischen aufeinanderfolgenden Stützpunkten liegende Teil einer Freileitung

2.10. Spannweite:

-ist die waagerechte gemessene Entfernung zwischen zwei aufeinander- folgenden Stützpunkt

2.11. Handbereich:

-ist der Bereich, in dem ein Mensch, von üblicherweise betretenen Stand- Bereichen aus, mit der Hand nach allen Richtungen gelangen kann

Von den Standflächen aus gemessen gilt: Nach oben: 2,50m

Nach unten sowie in horizontaler Richtung: 1.25m

3. Entstehung einer Freileitungstrasse

3.1 Energiewirtschaftsministerium:

-prüft Projektunterlagen und ermittelt Notwendigkeit

3.2 Raumordnungsbehörde

- Behörde der Kommunen die die Raumplanung durchsetzt, überwacht und erstellt.

3.2.1 Raumplanung:

-Raumplanung, zusammenfassende Bezeichnung für Landes-, Regional-, Bauleit- und Stadtplanung. Sie soll ein Gebiet ordnen und zukunftsbezogen gestalten. Im Gegensatz zur Raumordnung liegt in Deutschland die Zuständigkeit für die Raumplanung nicht beim Bund, sondern bei den Ländern, Regionen und Gemeinden. Sie soll den von der Raumordnungspolitik gestreckten Rahmen ausfüllen und deren Vorgaben planerisch umsetzen. In Deutschland wurden die gesetzlichen Voraussetzungen für die Raumplanung im Raumordnungsgesetz (ROG) von 1965 geschaffen.

3.2.2 Raumordnungsverfahren:

-Verfahren zur Prüfung der Raumverträglichkeit d.h. es erfolgt eine Überprüfung durch die Raumordnungsbehörde ob Bauvorhaben in den Raumplan einbeziehbar ist oder nicht

3.3 Unweltverträglichkeitsstudie:

-Evu beauftrag einen unabhängigen Gutachter mit der Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie
-Gutachter beurteilt Einwirkungen auf die Natur, auf dem Mensch dessen Lebensraum und das Landschaftsbild
-Gutachter erstellt Trassenvarianten, oder –alternativen ,Ermittelt Ausgleichs- und Ersatzleistungen

Details

Seiten
12
Jahr
2001
Dateigröße
343 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v101698
Note
1
Schlagworte
Freileitungstechnik

Autor

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Titel: Freileitungstechnik