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Praktikumsbericht bei Bosch

Praktikumsbericht / -arbeit 2001 17 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung der Robert Bosch GmbH
1.1. Bosch-Gruppe in Zahlen
1.2. Aktuelle Entwicklungen und neue Schwerpunkte
1.3. Hohe nationale und internationale Orientierung
1.4. Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
1.5. Mitarbeiter der Bosch-Gruppe
1.6. Die Robert Bosch Stiftung

2. Darstellung der praktischen Tätigkeiten
2.1. Reisekostenabrechnungen
2.2. Anlagevermögen
2.3. Debitoren-Buchhaltung
2.4. Kreditoren-Buchhaltung
2.5. Sonstige betriebliche Erfahrungen
2.6. Erfahrungen mit der Systemsoftware SAP-R/3

3. Anlagen

1. Die Robert Bosch GmbH

Der Name Robert Bosch ist eng mit dem Automobil verbunden. Doch Bosch ist nicht nur für Kraftfahrzeugausrüstung ein Begriff, sondern auch für eine Vielzahl von Erzeugnisgebieten: für Elektrowerkzeuge ebenso wie für Thermotechnik, für Hausgeräte ebenso wie für Automationstechnik und Verpackungsmaschinen.

Aus der kleinen, von Robert Bosch im Jahre 1886 in Stuttgart eröffneten „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“, die sich zunächst auf das Gebiet der Zündung für Kraftfahrzeuge und Motoren aller Art spezialisierte, entwickelte sich die heute weltweit tätige Bosch-Gruppe, die am Umsatz gemessen, zu den größten Industrieunternehmen Deutschlands zählt. Ihre Zentrale befindet sich in Gerlingen am Stadtrand von Stuttgart.

Heute ist Bosch organisatorisch in vier Unternehmensbereiche gegliedert, zu denen jeweils eigenständig operierende Geschäftsbereiche gehören: Kraftfahrzeugausrüstung (mit den Geschäftsbereichen Karosserie-Elektrik, Bremssysteme, Bord-Elektronik, Prüftechnik und Kundendienst etc.), Gebrauchsgüter (Elektrowerkzeuge, Thermotechnik und Elektrohausgeräte), Kommunikationstechnik (Breitbandnetze, Raumfahrttechnik, Sicherheitstechnik) und letztendlich den Bereich Produktionsgüter, welcher die Herstellung von Verpackungsmaschinen und den Geschäftsbereich Automationstechnik umfaßt.

Der Standort Erbach mit etwa 650 Mitarbeitern ist für letztgenannten Geschäftsbereich, die Automationstechnik, zuständig. Das Produktprogramm setzt sich aus elektrischen Antrieben, Hydraulik, Pneumatik, Montage-, Antriebs- und Steuerungstechnik zusammen. Hier bietet Bosch neben Komponenten auch integrierte Systemlösungen für Fertigungseinrichtungen an. Neu auf den Markt kamen Steuerungen, die über handelsübliche PCs zu bedienen sind. Ein weiteres Arbeitsgebiet sind hydraulische Pumpen und Ventile zum Einsatz in Nutzfahrzeugen, Landmaschinen und Sonderfahrzeugen.

1.1. Bosch-Gruppe in Zahlen

Die Bosch-Gruppe erhöhte 1999 ihren konsolidierten Weltumsatz von 50,3 um 8,4 Prozent auf 54,6 Milliarden DM und beschäftigte im Jahresmittel 194 300 Mitarbeiter, davon 96 800 im Inland.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Verteilung des Umsatzes auf die jeweiligen Unternehmensbereiche sah 1999 folgendermaßen aus:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2. Aktuelle Entwicklungen und neue Schwerpunkte

- 1999 wurde mit der mehrheitlichen Übernahme der Zexel Corporation und der Gründung von Bosch Braking Systems in Japan die Marktposition im Kerngebiet Kraftfahrzeugausrüstung ausgebaut.
- Im ersten Halbjahr 2000 trennte sich Bosch in der Kommunikationstechnik von den Produktbereichen Öffentliche und Private Netze sowie Mobilfunktelefone.

Doch der wohl wichtigste Schritt der Unternehmensgeschichte steht erst noch bevor bzw. ist zum Teil getan: Bosch und Siemens haben gemeinsam am 14. April 2000 mit Mannesmann einen Kaufvertrag zur paritätischen Übernahme der Atecs Mannesmann AG unterzeichnet. Die beiden Gesellschaften beabsichtigen nach Vorliegen der kartellrechtlichen Genehmigung, die Marktposition des Technologie- und Engineering- unternehmens weiter auszubauen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, die Position im Gebiet Automationstechnik wesentlich zu stärken.

1.3. Hohe nationale und internationale Orientierung

Bosch ist heute mit rund 250 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in 48 Ländern vertreten. Das Unternehmen fertigt an 190 Standorten auf allen fünf Kontinenten, davon an 145 außerhalb Deutschlands. Innerhalb Deutschlands finden sich neben der Zentrale in Stuttgart-Gerlingen sowohl Fertigungs- als auch Entwicklungsstandorte - eine große Zahl davon in Baden-Württemberg.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Ausland steigerte Bosch 1999 seinen Umsatz um elf Prozent auf 36 Milliarden DM. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz erhöhte sich dadurch von 65 auf 66 Prozent, womit sich der seit Jahren anhaltende Trend fortsetzte. Die bedeutendsten Märkte für das Unternehmen sind weiterhin die Länder der Europäischen Union - hier vor allem Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien - sowie die USA und Brasilien.

Auch 1999 hat Bosch seine weltweite Präsenz weiter verstärkt und die Aktivitäten in wichtigen Regionen ausgebaut. Das betrifft vor allem die Regionen Nordamerika und Asien, in denen das Unternehmen auch künftig gute Wachstumsmöglichkeiten sieht.

Umsatzverteilung der Bosch- Gruppe Welt 1999

nach Regionen

Gesamt 54,6 Mrd. DM

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Details

Seiten
17
Jahr
2001
Dateigröße
421 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v102534
Note
Schlagworte
Wettbewerbsfähigkeit Mitarbeiter Robert Bosch Stiftung Anlagevermögen Debitoren Kreditoren SAP R/3

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