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Praxis der Distinktion. Pierre Bourdieu zur Tradition sozialer Ungleichheiten

©2019 Hausarbeit (Hauptseminar) 17 Seiten

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit hat den Widerspruch zwischen der seit langem geltenden formalen Gleichheit und der Beständigkeit sozialer Ungleichheit zum Thema und geht der Frage nach, wie soziale Ungleichheiten über Generationen hinweg reproduziert, tradiert und erhalten werden bzw. warum uns die soziale Mobilität schwerfällt.

Im Mittelpunkt der Analyse steht die Praxistheorie des französischen Ethnologen und Soziologen Pierre Bourdieu (1930 – 2002) und vor allem sein Konzept der Distinktion.

Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird die Bourdieusche Theorie der Praxis (Praxeologie) ausgearbeitet. Hierbei geht es nach der Einführung seiner erkenntnistheoretischen Sicht auf die soziale Wirklichkeit um seine zentralen Konzepte des Kapitals, sozialen Raums und Habitus. Im zweiten Kapitel wird anschließend auf die Praxis der Distinktion eingegangen, also das soziale Phänomen, dass Angehörige verschiedener Gruppen, Schichten und Klassen sich gegenseitig voneinander abgrenzen und somit eine gesellschaftliche Durchmischung bzw. Mobilität erschweren. Hier wird hauptsächlich auf sein zentrales Werk „Die feinen Unterschiede“ (1982) Bezug genommen.

Ein kurzes Resümee bildet den abschließenden Teil.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie der Praxis
2.1 Eine Theorie jenseits von dichotomen Denkweisen
2.2 Sozialraum – die gesellschaftliche Wirklichkeit 1. Ordnung
2.3 Raum der Lebensstile – die gesellschaftliche Wirklichkeit 2. Ordnung

3 Praxis der Distinktion
3.1 La distinction oder die feinen Unterschiede
3.2 Tradition sozialer Ungleichheiten

4 Resümee

5 Literaturverzeichnis

6 Anhang

1 Einleitung

Soziale Ungleichheit bezeichnet allgemein den ungleichen Zugang von Menschen und Menschengruppen zu gesellschaftlichen Ressourcen und Positionen, die mit vor- und nachteilhaften Lebens- und Handlungsbedingungen einhergehen. In Form und Dimension variabel ist sie vermutlich eine historische und interkulturelle Konstante, die nicht nur in traditionell geschichteten Gesellschaften vorzufinden ist, sondern auch ein untrügliches Merkmal aller modernen demokratischen Gesellschaften darstellt (vgl. Hradil 1985: 52).

„Alle Menschen sind vor dem Gesetzt gleich“ (Art. 3 Abs. 1 GG) - Trotz dieser längst eingeführten formalen Gleichheit und langjährigen sozialstaatlichen Politikmaßnahmen zur Nivellierung gesellschaftlicher Schichtung ist oft von der schwindenden Chance auf einen sozialen Aufstieg, Verfestigung der Armut und Tendenz der zunehmenden sozialen Ungleichheit die Rede. Es scheint immer noch zu gelten, dass man seiner sozialen Herkunft kaum entkommen kann.

Die vorliegende Arbeit hat diesen Widerspruch zwischen der seit langem geltenden formalen Gleichheit und der Beständigkeit sozialer Ungleichheit zum Thema und geht der Frage nach, wie soziale Ungleichheiten über Generationen hinweg reproduziert, tradiert und erhalten werden bzw. warum uns die soziale Mobilität schwerfällt. Mit anderen Worten geht es um die Frage, warum „die bestehende ‚Weltordnung‘ […] ohne großen Widerspruch von den Menschen respektiert wird und […] sich trotz ihren Herrschaftsverhältnissen, […] Bevorzugungen, ihren Privilegien und Ungerechtigkeiten‘ erhält“ (Jäger et. al. 2012: 19). Im Mittelpunkt der Analyse steht die Praxistheorie des französischen Ethnologen und Soziologen Pierre Bourdieu (1930 – 2002) und vor allem sein Konzept der Distinktion.

Im Hinblick auf die Fragestellung der Arbeit wird im ersten Teil die Bourdieusche Theorie der Praxis (Praxeologie) ausgearbeitet. Hierbei geht es nach der Einführung seiner erkenntnistheoretischen Sicht auf die soziale Wirklichkeit um seine zentralen Konzepte des Kapital s, sozialen Raum s und Habitus ‘. Im zweiten Kapitel wird anschließend auf die Praxis der Distinktion eingegangen, also das soziale Phänomen, dass Angehörige verschiedener Gruppen, Schichten und Klassen sich gegenseitig voneinander abgrenzen und somit eine gesellschaftliche Durchmischung bzw. Mobilität erschweren. Hier wird hauptsächlich auf sein zentrales Werk „die feinen Unterschiede“ (1982) Bezug genommen. Ein kurzes Resümee bildet den abschließenden Teil.

2 Theorie der Praxis

2.1 Eine Theorie jenseits von dichotomen Denkweisen

Pierre Bourdieu bekennt sich offen zu seinen Vorbildern wie Claude Lévi-Strauss (1908 – 2009), Emile Durkheim (1858 – 1917), Max Weber (1864 – 1920) und Karl Marx (1818 – 1883), um sich gleichzeitig von ihnen zu distanzieren. Die theoretischen Auseinandersetzungen seien „eher totemistische Spielereien“ (Steinrücke 2015: 44):

„Die ethisch-politischen Auseinandersetzungen zwischen denen, die dem Individu­um, dem Individuellen, dem Individualismus absoluten Wert zuerkennen, und denen, die der Gesellschaft, dem Sozialen, dem Sozialismus das Primat zu­schreiben, bilden den Hintergrund der immer wieder aufflackernden Debatten zwischen einem die gesellschaftlichen Realitäten, Gruppen oder Institutionen auf theoretische Artefakte ohne objektive Realität reduzierenden Nominalis­mus auf der einen und einem Abstraktionen verdinglichenden, substantialistischen Realismus auf der anderen Seite“ (Bourdieu 1985: 69).

Für ihn ist das eigentliche Ziel der Ethnologie und Soziologie, die sozialen Bedingungen und Voraussetzungen (les conditions sociales) des Handelns und kultureller Praktiken aufzudecken (Jurt 2016: 17f). Dies sei weder aus einer subjektivistischer noch aus einer objektivistischen Perspektive – wie Bourdieu die theoretischen Positionen seiner Vorgänger bezeichnet – möglich. Der Subjektivismus schreibt den Individuen vollständige Deutungs-, Entscheidungs- und Handlungsfreiheit und -fähigkeit zu und versucht das soziale Handeln aus der Sicht der Individuen zu rekonstruieren. Dabei vernachlässigt er die vielschichtige soziale Einbettung des Handelns (Rational Choice Theory) (Diaz-Bone 2010: 23).

Die objektivistische Position – dabei bezieht er sich vor allem auf den Strukturalismus von Lévi-Strauss – hingegen „sucht die objektive soziale Struktur unter Ausschluss ihrer (multiplen) subjektiven Deutungen (methodisch) zu konstruieren […] ausgeblendet werden die individuelle und kollektive Interpretation der sozialen Struktur und ihr Beitrag zu ihrer Reproduktion“ (ebd.: 24).

Im Gegensatz dazu kommt in der Bourdieuschen Theorie der Begriff des Sozialen in zwei Formen vor: „als Ding gewordenes Soziales in den Institutionen und als Körper gewordenes Soziales in den Akteuren, die durch den Habitus, d. h. ihre Sozialisation, nicht ‚bloß‘ Individuen sind“ (Jurt 2016: 18f). Somit überwindet Bourdieu die Gegensätzlichkeit zwischen Prozess und Struktur auf einen und zwischen individuellen Handlungen und festgefahrenen kulturellen Zwängen auf der anderen Seite (Haller 2005: 33).

Zudem richtet er sein Augenmerk auf die Praxis der Menschen – daher Praxistheorie oder Praxeologie –, d. h. auf das, „was Menschen tun, im Gegensatz zu dem, was Menschen sagen, denken, träumen “ (ebd.: 72, Herv. i. Orig.). Dabei stellt er fest, dass nicht nur die Welt der Materie, also die Verteilung der materiellen Ressourcen und sozialer Verfügungsmacht – wie bei Marx Weber und Karl Marx –, sondern auch die Welt der Ideen handlungs- bzw. praxisrelevant sind (vgl. Honneth 1984: 147).

Er entdeckt die Welt des Symbolischen, „die den Anspruch erheben kann, so real zu sein, wie die ersteren Bedingungen materieller Existenz“ (Diaz-Bone 2010: 21). Mit der Erweiterung des Marxschen Kapitalbegriffs zeigt Bourdieu, dass der soziale Klassenkampf nicht nur in der materiell-ökonomischen Sphäre, sondern schon im sozialkulturellen Bereich stattfindet. Somit stellt der Bourdieusche Ansatz, den er selbst als „genetischen“ und strukturalistischen Strukturalismus“ (Diaz-Bone 2010: 23) bezeichnet, eine handlungstheoretische und „utilitaristische Transformation des ethnologischen Strukturalismus“ dar (Honneth 1984: 147).

2.2 Sozialraum – die gesellschaftliche Wirklichkeit 1. Ordnung

In Marxschen Theorie ist die soziale Welt zweigeteilt in einem besitzlosen Proletariat und einer über die Produktionsmittel verfügenden Bourgeoisie. Das ökonomische Kapital ist einzig und allein ausschlaggebend dafür, ob man sich in der Sozialhierarchie oben oder unten befindet. Das determiniert auch den soziokulturellen Status einer Person. Die Webersche Theorie erweitert dieses Gesellschaftsbild um den politischen und sozialen Faktor, demnach nicht nur die „Klasse“, sondern auch der „Stand“ einer Person für ihre Positionierung in der Sozialstruktur maßgebend ist. Diese beiden Theorien bilden den Ausgangspunkt für ein mehrdimensionales Modell der Sozialstruktur, das Bourdieu als Sozialraum bezeichnet (Diaz-Bone 2010: 26f).

Bei der Konstruktion des Sozialraums übernimmt Bourdieu den Marxschen Kapitalbegriff und erweitert ihn auf die Sphäre des Sozialen, Kulturellen und Symbolischen. Dies erlaubt ihm die Struktur der Gesellschaft ohne den Begriff der Klasse oder Schicht – wie sie von Marx und Weber verwendet wurden – zu entwerfen (Diaz-Bone 2010: 27). Das ökonomische Kapital umfasst das materielle Besitz- und Eigentum einer Person in Form von Geld, Gegenständen oder Immobilien. Ähnlich wie im Marxschen Sinne schreibt Bourdieu dem ökonomischen Kapital die entscheidende Rolle bei gesellschaftlicher Ungleichheit zu, denn es bildet die Voraussetzung für den Erwerb anderer Kapitalsorten.

Das kulturelle Kapital unterteilt er in drei Unterarten: Inkorporiertes, objektiviertes und institutionalisiertes Kapital. Das inkorporierte Kapital ist das, was man auf Deutsch als „Bildung“ bezeichnet (ebd.: 55). Als Produkt familialer und schulischer Sozialisation existiert es in Form verinnerlichten Wissens und dauerhafter Dispositionen zur Welt (Diaz-Bone 2010: 27). Diese Kapitalart hängt mit dem Konzept des Habitus zusammen und wichtig für die Praxis der Distinktion und Tradition sozialer Ungleichheit.

Das objektivierte Kulturkapital existiert in Form von kulturellen Gütern wie Bildern, Büchern, Instrumenten, Antiquariat etc. Wie das ökonomische Kapital lässt es sich leicht auf andere Personen übertragen (Bourdieu 2015: 59). Schulische und universitäre Titeln, Zertifikate und Scheine sind hingegen institutionalisierte Form des Kulturkapitals, dessen Gültigkeit rechtlich garantiert ist und etwa als Zeugnis für kulturelle Kompetenz agiert. Dabei geht es nicht darum, ob und ob immer noch der Besitzer eines Titels auch tatsächlich das bescheinigte Knowhow besitzt (ebd.: 61).

Als soziales Kapital bezeichnet Bourdieu „die Gesamtheit der aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sind“. Es bezieht sich auf die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die durch diverse „Institutionalisierungsakte“ wie die Übernahme eines Namens institutionalisiert werden und verleiht seinem Besitzer eine Art Kreditwürdigkeit (ebd.: 63).

Das für das Thema der vorliegenden Arbeit zentrale Kapital ist das Symbolische. Es „ist die Erscheinungsform, die die anderen Kapitalien annehmen, sobald sie sinnhaft erscheinen und von Akteuren wahrgenommen werden“ (Diaz-Bone 2010: 32). Das Ziel, das Bourdieu mit der Übertragung des Kapitalbegriffs auf nicht-ökonomische Bereiche, verfolgt, scheint eine „ allgemeine […] Wissenschaft von der Ökonomie der Praxis “ (Bourdieu 2015: 51, Herv. i. Original) zu sein, die den Tauschcharakter über den ökonomischen Bereich hinaus auf die soziokulturellen und symbolischen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens transferiert. „Erst das Konzept des symbolischen Kapitals lässt die Ausdehnung des Markt- und Tauschmodells auf die Sphäre des Symbolischen zu“. In der kabylischen Welt z. B. stellt die Ehre das symbolische Kapital dar, das die Balance und Modi der wechselseitigen Gaben reglementiert, ohne dabei allein auf die materiellen Werte der getauschten Dinge beschränkt zu sein“ (Diaz-Bone 2010: 32).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Sozialraum skizziert Bourdieu wie ein Koordinatensystem mit einer vertikalen und einer horizontalen Achse. Die vertikale Achse stellt das Kapitalvolumen dar, also die Menge an Kapitalien ökonomischer und kultureller Art, die eine Person besitzt. Die horizontale Achse repräsentiert die Kapitalstruktur einer Person, also die Menge des ökonomischen Kapitals in Relation zum ökonomischen Kapital oder umgekehrt (s. Abb. 1). „Die zu einem bestimmten Zeitpunkt gegebene Verteilungsstruktur verschiedener Arten und Unterarten von Kapital entspricht der immanenten Struktur der gesellschaftlichen Welt“ (Bourdieu 2015: 50). Diese Welt der materiellen Bedingungen kann man als die gesellschaftliche Wirklichkeit erster Ordnung bezeichnen (Diaz-Bone 2010: 22).

2.3 Raum der Lebensstile – die gesellschaftliche Wirklichkeit 2. Ordnung

Die in der Bourdieuschen Terminologie als Sozialraum bezeichnete Sozialstruktur ist jedoch nicht der einzige determinierende Faktor bei der gesellschaftlichen Ungleichverteilung von Ressourcen, Privilegien und Positionen. Sie korrespondiert mit dem Raum der Lebensstile. Hierbei spielen das symbolische Kapital und das Habituskonzept die zentrale Rolle, auf die im Folgenden eingegangen wird.

Wie schon oben beschrieben hat das symbolische Kapital keine physische Existenz, sondern kann in jeder anderen Kapitalart enthalten sein. Ein Auto kann beispielsweise über seinen materiellen Nutzwert hinaus einen symbolischen Prestigewert besitzen, der voraussetzt, dass dieser Wert von einem Teil der Mitmenschen im Sozialraum wahrgenommen und geteilt wird. Das gleiche gilt für ein Buch, das neben seinem kulturellen-objektivierten und materiellen Nutzwert ein gewisses symbolisches Kapital ausstrahlt, das seinen Besitzer mit einer gewissen Position im Sozialraum in Verbindung bringt. In gleicher Weise lassen sich etliche Kapitalarten aufzählen, die symbolisch mit einer bestimmten sozialen „Klasse“ assoziiert werden. Hier sei angemerkt, dass Bourdieu den Klassenbegriff im analytischen Sinne verwendet. Im Unterschied zu Marx verfügt die gesellschaftliche Klasse in der Bourdieuschen Konzeption über kein Klassenbewusstsein, denn dies setzt enorme Mobilisierungsarbeit voraus. Das Konzept des symbolischen Kapitals hat eine Art Vermittlungsrolle und „‘übersetzt‘ die (vorgängigen) Kapitalien vom sozialen Raum in den Raum der Lebensstile“ (Diaz-Bone 2010: 32). Entscheidend in diesem Übersetzungsprozess ist allerdings, dass die Art und Weise des Übersetzens dem gesellschaftlichen und klassenspezifischen Urteilsakt unterliegt. Die symbolische Wertzuschreibung erfolgt also mit einer gewissen zeitlichen Persistenz im gesellschaftlichen Diskurs, womit die Gesellschaft nicht nur in der Welt der Lebensstile, sondern auch im Sozialraum ihren hierarchischen Charakter erhält.

Als Habitus bezeichnet Bourdieu „die Gesamtheit der kleinen Unbeweglichkeiten in der Bewegung des Alltags und damit ein strukturierendes Prinzip kollektiver Strategien und sozialer Praktiken“ (Haller 2005: 33). Als Produkt der Enkulturation und Sozialisation in der Familie, Schule bzw. im jeweiligen sozialen Feld ist der Mensch für Bourdieu ein „Habitus-Träger“. Als „eine allgemeine Grundhaltung, eine Disposition gegenüber der Welt“ führt der Habitus „zu systematischen Stellungsnahmen“ und bestimmt die Art und Weise, „wie einer spricht, tanzt, lacht, was er liest, was er mag, welche Bekannte und Freunde er hat usw.“ (Bourdieu 2015: 31f). Durch den Habitus wird der Mensch zum Körper gewordenen Sozialen (Jurt 2016: 19) und nimmt „eine Haltung, „die zwischen Taten und Ideen, zwischen Gewohnheiten und Entscheidungen, zwischen Freiheit und Notwendigkeit angesiedelt ist. Somit ist Habitus sowohl Produkt als auch Produzent von Geschichte und Kultur“ (Haller 2005: 33).

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Details

Seiten
17
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346436276
ISBN (Buch)
9783346436283
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Ethnologie
Erscheinungsdatum
2021 (Juli)
Note
1,3
Schlagworte
Pierre Bourdieu Soziale Ungleichheit Ethnologie der Ungleichheit Praxis der Distinktion Exklusion Inklusion
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Titel: Praxis der Distinktion. Pierre Bourdieu zur Tradition sozialer Ungleichheiten