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Tropischer Regenwald

Referat / Aufsatz (Schule) 2000 2 Seiten

Biologie - Botanik

Leseprobe

Tropischer Regenwald

Gliederung

- kein Regenwald ist wie der andere ® die Pflanzen des Waldes ® Leben am Boden

- Tiere, die ihre Umgebung selbst gestalten ® keine Art lebt für sich allein

- Dünger aus der Luft

Kein Regenwald ist wie der andere

- Regenwälder unterscheiden sich in Tier- und Pflanzenarten

- durch typische Merkmale unterscheiden Ökologen verschiedene Regenwaldtypen

- Primärwälder (Wälder die nicht oder kaum von Menschen besiedelt sind)

- Sekundärwälder (bilden sich nach Abholzung kleinerer Baumflächen)

- Tieflandregenwald (wächst in flachen Niederungen; verbreitetster Waldtyp; überall dort wo mehr als 2000mm Niederschlag; Bäume ca. 40-50m)

- um Stämme wickeln Lianen mit Moos

- Orchideen siedeln sich an, finden Halt in Baumwipfeln, lassen Blätter wie Girlanden hängen

- flache Wurzeln = bilden Stelzwurzeln, die sie stützen oder Brettwurzeln, die bis zur Krone reichen können = Stamm wird Breiter

- hohe Luftfeuchtigkeit - für Pflanzen ideal = wachsen schneller

- meisten Pflanzen ganzjährig belaubt - ersetzten Blätter nach und nach

- meisten Tiere haben noch keinen Wissenschaftlichen Namen

- Tiere bleiben normalerweise verborgen - man hört nur Geräusche

Die Pflanzen des Waldes

- weist große Vielfalt auf

- keiner weiß wie viele pflanzen oder Baumarten es gibt ® Beispiel: Schirmbaum

- schnellwüchsiger Besiedler von Lichtungen

- hellgrüne, gelappte Blätter - haben flachartige Form

- verwandte der Brennessel

- keine Brennhaare

- Ameisen schützen Blätter vorm gefressen werden

- besiedeln brachliegendes Land in kürzester Zeit

- durch holen Stamm kann der Baum nicht hoch wachsen

Leben am Boden

- nur einige Pflanzen gelingt es, mit dem wenigen Licht am Boden auszukommen

- viele Keim sterben aus Lichtmangel ab

- andere erhalten jedoch Vitamine aus abgestorbenen Pflanzen (z.B. Orchideen)

- Bäume haben Brett- bzw. Stelzwurzeln weil:

o Boden besteht aus Sand

o Enthält kaum Nährstoffe

o holen Nährstoffe aus abgestorbenen Pflanzen - bilden in oberen 30cm ihr Wurzelsystem

o Brett- und Stelzwurzen verleihen halt

- unter umgestürzten Bäumen und Laub bewegt sich tierisches Leben:

- Ameisen und Termiten

- Käfer

- Tausendfüßler Ø Schaben

- Asseln Ø Würmer

- von Kleintieren ernähren sich: Ø Spinnen

- Skorpione

- sind Bindeglied zwischen Würmern und Gliedertieren ® meisten Wirbeltiere scheuen Tageslicht

- viele Tiere haben sich auf Pilze, Pflanzen und Früchte spezialisiert

- Waldbewohner: Schweine, kleine Hirsche, zahlreiche Nagetiere

- Tiere verbreiten Samen - Vorteil für viele Pflanzen

Tiere die ihre Umgebung selbst gestalten

- z.B. Elefant bilden sich ca. 60-90cm große Pfade

- Pfade werden immer öfter benutzt - deswegen „Hauptstraße“

- Von „Hauptstraße“ gehen kleinere Pfade ab - die nicht sooft benutzt werden

- Elefanten fällen Bäume - um an süße Früchte zu kommen

- Elefanten legen Wurzeln frei, kappen sie mit Stoßzähnen, drücken Stamm mit Stirn zu Boden

- Bäume, wo sie an Früchte kommen werden verschont

- Durch runtergetrampelte Pfade kann kaum etwas wachsen = Lichtung entsteht

Keine Art lebt für sich alleine

- Holzfirmen bilden Stämme besonders begehrter Edelhölzer heraus

- Forscher behaupten Artenvielfalt bleibt erhalten - Lichtungen bilden sich - neues kann wachsen

- Studien belegen Zusammensetzung von tier- und Pflanzenwelt wird beschädigt

- Zahlreiche Lebewesen auf Bäume spezialisiert - die durch fällen absterben

- Argument das Bäume schnell Nachwachsen wiederlegt

- Wissenschaftler fanden Bäume im Alter von 400-600 Jahren bis sie Früchte trugen

- Junge Bäume die sie hätten ersetzten können, fehlen ganz

- Holzfirmen wissen gar nicht was sie für ein Schaden anrichten

Dünger aus der Luft

- Bäume benötigen Nährstoffe die sie aus Boden gewinnen

- besonders knapp Phosphor, Kalium, Magnesium, da Regen sie ständig wegspült

- Stickstoff zur Herstellung von Eiweiß genug da - Bäume können Stickstoff nicht einfach so aufnehmen

- Erst wenn zu Nitrat umgewandelt verwendbar

- Blitze vereinen Stick- und Sauerstoff; es entsteht Stickoxid - gelangt durch Regen zu Boden

- Bakterien auf Wurzen nutzen Stickstoff selbst - wenn Bakterien absterben nutzen die Pflanzen diese

- Blitze und Bakterien verwandeln Stickoxid zu wasserlöslichem Nitrat

Details

Seiten
2
Jahr
2000
Dateigröße
335 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v103065
Note
1
Schlagworte
Tropischer Regenwald

Autor

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Titel: Tropischer Regenwald