Lade Inhalt...

Entdeckung und Entwicklung der Acetylsalicylsäure

Referat / Aufsatz (Schule) 2001 16 Seiten

Chemie - Biochemie

Leseprobe

Inhaltsangabe

1. Einleitung

2. Schmerz
a. Was verursacht ihn?
b. Wie man ihn empfindet.
c. Was kann ich dagegen tun?

3. Die Entwicklung von Schmerzmittel im Laufe der Jahrhunderte

4. Historischer Hintergrund für die Entdeckung der Acetylsalicylsäure

5. Die über 100-jährige Entwicklung von Aspirin

6. Anwendungsgebiete, Vermutungen und Nebenwirkungen der Acetylsalicylsäure

7. Die chemischen Komponenten der Acetylsalicylsäure und Ihr Aufbau

8. Wirkungswiesen bei den verschiedenen Anwendungsgebieten

11. Quellenangabe

12. Anhang
a. Einige Aufgaben aus dem Presseworkshop
b. Salicylsäure
c. Lebenslauf von Dr. phil Felix Hoffmann
d. Unterrichtsreihe

1. Einleitung

Viele kennen es: Nach durchzechter Nacht kommt man nach Hause, legt sich hin und schläft erst mal seinen Rausch aus. Doch einige Stunden später, am nächsten Morgen, fangen die Kopfschmerzen an, allgemein als Kater bekannt...

Dieses pochen, unaufhörlich und schrecklich. Man denkt, der Kopf wäre mindestens Doppel so groß wie am Tag zuvor.

Oder man leidet an Migräne, chronischen Kopfschmerzen, oder man hat im Moment Zahnschmerzen.

Gegen all diese Erkrankungen gibt es seit 1899 ein „Wundermittel“.

Dieses Mittel, wurde von einem, um seinen Vater, besorgten Sohn erfunden, der ursprünglich nur einer Krankheit damit Abhilfe schaffen wollte.

Doch heute ist es in fast aller Munde und zwar nicht nur zur Behandlung der oben beschriebenen Symptome.

Die Rede ist von der Acetylsalicylsäure(Ass), besser bekannt als Aspirin oder Alka-Selzer. Doch wieso brauchen wir dieses Medikament? Wie entsteht der Schmerz? Und wer hat uns den Segen dieses Medikamentes gebracht?

Doch nicht zu vergessen sind auch die Risiken und Nebenwirkungen dieses Arzneimittels. Obwohl dieses Allheilmittel wohl das am meisten geschluckte in der heutigen Pharmazeutika ist, sind dafür wenige Risiken oder Nebenwirkungen bekannt. Wie kommt das?

All diese Fragen und noch einige mehr soll die folgende Facharbeit klären. Doch nicht nur Fragen zu Aspirin sollen möglichst genau beantwortet werden, sondern am Anfang soll erst mal ein Allgemeinüberblick stehen, was die Schmerzforschung herausgefunden hat und wie sich die Schmerzmittel, im Laufe der Jahrhunderte, entwickelt haben.

2. Schmerz

a) Was verursacht ihn?

Wenn wir Schmerzen empfinden, ist das immer als ein Alarmsignal unseres Körpers zu verstehen. Unser Körper versucht uns dadurch zu sagen, daß unsere Gesundheit in Gefahr ist.

Aber `jeder Mensch reagiert anders auf Schmerzen.´(3, S. 6) Man kann sogar Körperteile trainieren, damit sie keinen Schmerz mehr empfinden, was aber nicht bedeuten soll, daß unsere Gesundheit nicht mehr in Gefahr ist. Bestes Beispiel hierfür sind Leute, die über Lava laufen oder auf Nagelbretter sitzen. Der Schmerz wird an den Empfangstellen zu einer elektrochemischen Information umgearbeitet. Diese Information wandert durch das Rückenmark und darüber ins Gehirn. Diese zwei Stationen des Schmerzes bilden zusammen das Zentralnervensystem. Der Schmerz löst erst dann Reaktionen aus, wenn er das Zentrum der Schmerzwahrnehmung erreicht hat. Dieses Erreichen des Zentrums ist oft mit `Blutdruck- und Pulsanstieg, Schwitzen und Pupillenerweiterung`

(4) verbunden. Schmerzen werden auf verschiedene Weisen übertragen. Dies ist der Grund, für eine Zeitverschiebung in der Empfindung des Schmerzes. Es gibt ´dicke, schnellleitende Nervenfasern´, die mit 15 Metern je Sekunde den Schmerz weiterleiten. Es gibt aber auch dünne Nervenfaser. (3)

b) Wie man ihn empfindet

Ich werde hier nicht auf alle Schmerzen eingehen. Ich werde nur die am häufigsten auftretenden Schmerzen erwähnen. Dies sind zum einen die Kopfschmerzen, die Rückenschmerzen und die Zahnschmerzen.

Bei Kopfschmerzen schmerzen hauptsächlich die Nerven und Blutgefäße im Kopf, da das Gehirn schmerzunempfindlich ist. Mit den Kopfschmerzen sind häufig noch andere Symptone verbunden, wie z.B. Übelkeit oder Erbrechen, sowie Licht- und / oder Lärmempfindlichkeit.

Da es auch viele verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt, werde ich auch hier nur die am häufigsten auftretende Art behandeln. Es handelt sich dabei um die Kopfschmerzen des Spannungstypus.

Bei diesen Kopfschmerzen schmerzt der Kopf beidseitig, drückend, ziehend und dumpf. Die Dauer dieser Kopfschmerzen kann zwischen 30 Minuten und 7 Tagen dauern. Diese Art von Kopfschmerzen kann anfallsweise oder täglich auftreten. Häufige Begleiterscheinungen sind Erbrechen oder starke Übelkeit, aber der Erkrankte leidet eventuell unter Licht- oder Lärmempfindlichkeit. Bei diesen Kopfschmerzen werden die üblichen Aktivitäten nicht nachhaltig behindert. Auch verstärken sich diese Kopfschmerzen nicht bei körperlicher Aktivität, wie es bei vielen anderen Kopfschmerzen der Fall ist.

Die Rückenschmerzen entstehen meistens dadurch, daß Teile eines komplizierten Halte- und Bewegungsapparates zu sehr beansprucht werden. Dadurch bilden sich Verschleißerscheinungen die schmerzhaft sind. Beispiel sind die Bandscheiben, die durch zu langes Sitzen und Stehen verschleißen. Häufige Ursachen für Rückenschmerzen sind Erkrankungen von Organen in der Bauch und Rückengegend.

Die Zahnschmerzen sind wie alle anderen Schmerzen auch in verschiedenen Arten vorhanden. Der Schmerz kann hier z.B. als dumpfer und tiefer, aber nur schwer lokalisierbarer Schmerz empfinden werden. Aber er tritt auch heller, genauer und lokalisierbarer auf.

Die „Blitze“ am Zahn, die durch heiße, oder zu kalte Speisen verursacht werden, kennt wohl auch jeder. (3)

c) Was kann ich dagegen tun?

Es gibt Möglichkeiten, denn Schmerz auch ohne Tabletten zu lindern, oder sogar zu stillen. Durch viele gleichzeitige Reize (Druck, Vibration, Hitze, und Kälte) kann ein Schmerz gedämpft werden. Ein bekanntes Beispiel ist das behandeln von Verbrennungen. Kühlt man die verbrannte Stelle mit kaltem

Wasser, lässt der Schmerz nach. Dies funktioniert, da der Weg des Schmerzes im Rückenmark durch den Kältereiz blockiert wird.

Des weiteren sind regelmäßiger Sport, sowie Spaziergänge an der frischen Luft vorbeugend für leichte bis mittelstarke Schmerzen.

Aber nun zu der medikamentösen Behandlung von Schmerzen. Die Schmerzmittel basieren alle auf dem gleichen Grundgedanken.

Da der Schmerz von Nervenzelle zu Nervenzelle transportiert wird, gibt es dort viele Möglichkeiten, den Schmerz chemisch zu ändern, oder zu stoppen.

Diesen Vorteil machen sich die Schmerzmittel zu Eigen und greifen an diesen Stellen ein. (3)

Details

Seiten
16
Jahr
2001
Dateigröße
372 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v103189
Note
Schlagworte
Entdeckung Entwicklung Acetylsalicylsäure

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Entdeckung und Entwicklung der Acetylsalicylsäure