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Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Deutschland

Ausarbeitung 2001 11 Seiten

Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte
a. Vor der ARD
b. Gründung der ARD
c. Geschichte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

2. Aufgaben
a. Grundidee
b. Durchführung

3. Organisation
a. Finanzierung
b. Kontrolle eines Senders

4. Abschluss
a. Schlussbetrachtung

1. Geschichte

a. Vor der ARD

Der öffentlich rechtliche Rundfunk, insbesondere die ARD hat ihre Wurzeln in den Besatzungssendern der frühen Nachkriegsgeschichte. Der erste Sender, „Radio Hamburg“ wurde sogar schon 4 Tage vor Kriegsende, am 04.05.1945 (im britischen Sektor) gegründet. Im gleichen Monat folgten „Radio München“ (12.05.1945) im amerikanischen Sektor und einen Tag später verkündeten die Sowjets über den „Sender Tegel“: „Hier spricht Berlin!“ Darauf folgten dann „Radio Stuttgart“, „Radio Frankfurt“, „Radio Bremen“ und „DIAS Berlin“ (Drahtfunk im amerikanischen Sektor, der Vorläufer vom RIAS - Radio im amerikanischen Sektor). Radio Hamburg schloss sich schnell mit dem Sender aus Köln zum Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) zusammen. 1945 bis 1946 entstand der Südwestfunk (SWF), Radio Saarbrücken sowie weitere Sender in Leipzig, Weimar, Dresden, Schwerin, Potsdam und Halle.

b. Gründung der ARD

Am 09./10.06. 1950 erblickt die ARD das Licht der Welt. Die ARD ist die „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“. Gründungsmitglieder sind die sechs Landesrundfunkanstalten

1. Bayerischer Rundfunk (BR)
2. Hessischer Rundfunk (HR)
3. Nordwestdeutscher Rundfunk (NWDR)
4. Radio Bremen (RB)
5. Süddeutscher Rundfunk (SDR)
6. Südwestfunk (SWF)

und RIAS Berlin. Der erhält jedoch nur eine beratende Stimme, wie Berlin auch nur eine beratende Stimme im Bundesrat der BDR hatte.

c. Geschichte der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten

Schon von Anfang an stand das Fernsehen auf dem Programm der ARD. So wurde das erste Testbild am 12.07.1950 ausgestrahlt.

Man war sich auch von Anfang an der politischen Wirkung des Fernsehens und des Radios bewusst (bei der Vergangenheit des Rundfunks und dem Volksempfänger, die durch das Propagandaministerium des dritten Reiches schlimm missbraucht wurden, nicht sehr verwunderlich) und benutze das Fernsehen um die DDR in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen. Damit fing die ARD ganz gezielt 1950 Anlässlich der Volkskammerwahlen an und strahlte die ARD eine erste gemeinsame Sendereihe aus. Unter dem Motto „Hier spricht Deutschland“ werden kritische und polemische Äußerungen über die DDR zusammengetragen.

Das deutsche Fernsehen, die ARD wächst und wächst. Am 11.04.1951 wird das Kinderprogramm geboren, die Rundfunkanstalten bekommen eigene Orchester (Radiophilharmonie Hannover, Rundfunkorchester Kaiserslautern, Südfunk Tanzorchester, u.a.), das erste komplette Fußballspiel wird übertragen (24.08.1952 / HSV - Altona 93), die Tagesschau, das ewige Flagschiff der ARD wir ausgestrahlt (seit dem 26.12.1952).

Um die Kostendeckung kümmerte sich anfangs die Post. Seit dem 01.01.1953 müssen die Einwohner der BRD Rundfunkgebühren zahlen. 2 DM für Radio und 5 DM für Fernsehen. Ebenfalls 1953 wird der „Sender Freies Berlin“ (SFB) gegründet. Er entsteht aus dem Berlinstudio des NWDR. 1954 teilt sich der NWDR in den NDR und den WDR auf.

Seit der Mitte der 50er Jahr ist die ARD überall. Bei allen großen Veranstaltungen wie z.B.: Fußball WM, Tour de France, Karneval im Rheinland, Olympische Spiele und auch auf Reisen der Politiker ins Ausland ist die ARD vor Ort und berichtet für 1957 immerhin 1.000.000 Zuschauer.

Die Sendezeit war in den 60er Jahren aber noch beschränkt. 1959/60 war das erste Fernsehprogramm täglich 4Strunden und 53 Minuten auf Sendung. Die Radiosender konnten sich besser entfalten. Die ersten Radioprogramme sendeten 18 Stunden und die zweiten Radioprogramme 15 Stunden am Tag. Evergreens, wie „Lassy“, „Fury“ und „Dinner for One “ wurden zu dieser Zeit zum ersten Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Am 1. April 1963 bekommt die ARD Konkurrenz. Das ZDF, das Zweite Deutsche Fernsehen geht auf Sendung. Die Reaktion der Deutschen ist geteilt. Viele haben für einen zweiten Sender kein Verständnis: „Einen zweiten Sender? Wir haben doch schon einen. Das reicht doch vollkommen aus!“

In der Mitte der 60er Jahre starten die einzelnen Sendeanstalten der ARD eigene Fernsehprogramme und weitere Radiosender. Die Medienvielfalt nimmt ganz neue Dimensionen an: 3 Fernsehsender und 3 Radiosender für jedermann gleichzeitig zu empfangen! Besser kann es nicht kommen! Doch.

Am 25.08. 1967 startet der Vizekanzler Willy Brandt auf der IFA (Internationale Funk -Ausstellung) per Knopfdruck das Farbfernsehen.

1970 werden die Rundfunkgebühren angehoben. Zum ersten Mal seit 1924. Die Abstände, in denen die Gebühren ein weiteres Mal angehoben wurden werden mit kleinen Unregelmäßigkeiten immer kürzer. Die Unregelmäßigkeiten sind durch die deutsche Wiedervereinigung zu erklären, durch die auch neue Landesrundfunkanstalten aufgebaut werden mussten.

Rundfunkgebühren

(DM pro Monat)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle : http://www.ard.de

Kinder werden bei der ARD immer stärker bedient. 1972 startet eine der erfolgreichsten Produktionen des WDR die „Lach und Sachgeschichten“, besser bekannt als „Die Sendung mit der Maus“. Ein Jahr später strahlt die ARD die „Sesamstraße“ aus. Die „Sesamstraße“ stößt in Deutschland aber auf große Skepsis. Die liberale multikulturelle Show mit Monstern aus Mülltonnen, Männer WGs und schwarzen Moderatoren ist noch nicht das richtige für deutsche Kinder. Deshalb werden Tiffy, Samson und weitere Charaktere erfunden.

Im Gleichen Jahr wird die Förderung von Filmen erstmals geregelt. Für einen Zeitraum von 5 Jahren bekommen ARD und ZDF 35 Mio. DM um als Koproduzenten aufzutreten. Mit der Filmförderung wurde für deutsche Filmproduktionen eine ganz neue Zukunft möglich. Heute gibt es fast keinen deutschen Film, der nicht von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (WDR, NDR,...) und der FFA (Film Förderungsanstalt) gefördert wird.

Mit fortschreitender Technik wird 1980 das Fernsehen von ARD und ZDF um ein wichtiges interaktive Asset erweitert. Die beiden Sender starten den Videotext Feldversuch. Jeder Zuschauer kann, soweit das technische Equipment vorhanden ist, einzelne Texte, z.B. Sportergebnisse oder Lottozahle n über seinen Fernseher abfragen.

1983 starten sogenannte „Kabelprojekte“. Es gibt 4 verschiedene Projekte, die erprobt werden um zu testen, wie die Datenübertragung der Zukunft aussehen könnte. Der 01.01.1984 ist der Sendebeginn des deutschen Privatfernsehens, womit die ARD und das ZDF weitere Konkurrenten bekommen. Am 02.01.1984 startet RTL plus aus Luxemburg und am 01.01.1985 Sat1. Das Privatfernsehen wurde anfangs ausschließlich über das Kabelnetz ausgestrahlt, das war das erste „Kabelprojekt“. Das zweite „Kabelprojekt“ entpuppt sich als Satellitenfernsehen und startet am 01.04.1984. Sat1 wird anfangs größtenteils über Satellit und teilweise nur über Kabel ausgestrahlt. RTL plus sendet zuerst nur im Saarland, RheinlandPfalz und Nordrhein-Westfalen. Ein weiterer Sender, der in Deutschland zu empfangen ist die Koproduktion des ZDF mit dem österreichischen ORF und dem schweizer SRG „3Sat“.

Die ARD kopiert im Jahre 1985 die in Großbritannien seit 1954 erfolgreiche Soap „Coronation Street“ mit der „Lindenstraße“, die bis heute sehr erfolgreich ist. Die „Lindenstraße“ ist für sehr viele inzwischen ein fester Bestandteil der Woche geworden und für die ARD ist sie ein Aushängeschild.

1988 führt die ARD als erster Sender das inzwischen zum Standart gewordene Radio Daten System (RDS) ein. Zumindest ein Sender der Landesrundfunkanstalten muss von nun an die neue Technik benutzen. Diese Technik machte es möglich, mehr als nur Audiodaten zu senden und zu empfangen. Alternativfrequenzen, Sendernamen und Sendertyp können an das Radio zur einfacheren Bedienung übermittelt werden.

Bis 1989 hatte das „Erste“ in der Mittagszeit nicht gesendet, was sich aber mit dem Mittagsmagazin änderte.

Durch die deutsche Wiedervereinigung entstand die Notwenigkeit für neue Rundfunkanstalten in den neuen Bundesländern. Am 01.07.1991 gründeten die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Im September zieht Brandenburg nach und gründet den Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB). Mecklenburg-Vorpommern schließt sich dem NDR an.

1992 wir ein zweiter internationaler Sender gegründet. Arte sendet in Deutschland auf deutsch oder französisch mit deutschen Untertiteln und umgekehrt. In Deutschland ist der Sender nur über Kabel oder Satellit zu empfangen. In Frankreich jedoch auch über terrestrische Frequenzen.

Durch den zunehmenden Erfolg der privaten Radiosender ist die ARD gezwungen das Radioprogramm zu ändern. Einige Sender werden Anfang der 90er Jahre eingestellt und andere neue Sender entstehen. Aus dem WDR1 wird EinsLive, DT64 wird zu MDR Sputnik, ORB und SFB starten Fritz, der MDR startet Jump und der NDR N-Joy, SFB Multikulti, WDR Radio5, Radio EINS, DeutschlandRadio, usw.

1997 gehen „Der Kinderkanal“ und der Dokumentations - und Ereigniskanal „Phoenix“ auf Sendung. Beide sind Koproduktionen mit dem ZDF um sich der privaten Konkurrenz entgegenzustellen. Um Kosten zu sparen schießen sich SWF und SDR 1998 zum SWR zusammen. 1999 wird auch der digitale Sender ZDF.vision gegründet der für alle Inhaber einer D-Box und eines Premiere World Abonnements zu empfangen ist. Über die D-Box kann man weitere Kanäle des privaten Anbieters Premiere World empfangen.

Die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland haben in den letzten Jahren durch die deutsche Einheit und die wachsende private Konkurrenz mehrere Strukturreformen erlebt.

2. Aufgaben

a. Grundidee

Die Besatzungsmächte wollten das damals wichtigste Medium in Deutschland, das Radio kontrollieren, um die Demokratisierung der Deutschen zu gewährleisten. Zunächst wollten sie das jeweils eigene Rundfunksystem auf die einzelnen Besatzungszonen übertragen, was aber scheiterte, weil dazu die wirtschaftliche Grundlage fehlte. Also entschloss man sich, das britische System des öffentlich rechtlichen Rundfunks zu übernehmen, anstatt ein neues zu entwickeln. Das dezentrale Rundfunksystem der BBC in Großbritannien passte gut in die deutsche Entwicklung. Für das Programmschema lehnte man sich an das aus der Weimarer Republik. Der Auftrag der ARD, bzw. der Landesfunkhäuser war die „Verbreitung von Nachrichten und Darbietungen bildender, unterrichtender und unterhaltender Art' (Rundfunkgesetz für den Hessischen Rundfunk vom 02.10.1948).

b. Durchführung

Durch diesen Auftrag entsteht auch das oft missverstandene Programm der öffentlich - rechtlichen Sender. Während die Privaten senden dürfen, was die Hauptwerbezielgruppe (Menschen bis 50 Jahre) sehen will, und dadurch für viele Leute ein besseres, weil auf sie zugeschnittenes Programm bieten können, sind die Zielgruppe der Öffentlich-Rechtlichen alle Gebührenzahler. Das Programmangebot reicht von Soaps über kulturelle, politische, Unterhaltungs- bis zu Sport- und Volksmusiksendungen. Um auf die einzelnen Zuschauergruppen besser einzugehen wurden jedoch immer mehr Kanäle gegründet. So entstanden im Laufe der Zeit ein extra Kinderkanal (KIKA), ein Nachrichtenkanal (Phoenix) und ein Angebot welches man digital über Premiere World empfangen kann (ZDF.vision), sowie einzelne Spartenkanäle im Hörfunk (InfoRadio, SFB4 MultiKulti,...).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schaubild: Programminutenkosten Hörfunk (1995)

Quelle: ARD-Jahrbuch `96

Um beim Radio Kosten zu sparen, beschränken sich die privaten Sender auf Unterhaltung, E- und L-Musik und ein wenig Politik. Für alle anderen Sparten ist man gezwungen einen öffentlich-rechtlichen Sender zu wählen.

Durch den mangelnden Druck der Einschaltquoten können experimentelle Sendungen im Fernsehen und Hörspiele im Radio gesendet werden. „Der Herr der Ringe“ z.B. wurde als 30teiliges Hörspiel aufgezeichnet und ausgestrahlt, was sich kein privater Sender leisten würde. Beim WDR- Fernsehen gibt es einmal im Jahr eine Sendung namens „Feuersteins Nacht“, in welcher der Moderator, Herbert Feuerstein, die ganze Nacht aus seiner Wohnung in Köln moderiert und zwischendurch auch mal 2 Stunden schläft und einfach beim schlafen gefilmt wird. Auch ist der Vorläufer von „Big Brother“ ein Kind des WDR. Die Sendung hieß „Die Fußbroichs“ und zeigte das tägliche Leben der Familie Fußbroich. Ein Kamerateam war über Jahre mit Fred Fußbroich bei der Arbeit, seine Frau wurde beim Kochen und die ganze Familie im Supermarkt und im Urlaub gefilmt und wöchentlich ausgestrahlt.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind durch ihre sehr gesicherte finanzielle Lage in einer relativ souveränen Situation und brauchen sich dadurch nicht in dem großen Maße um Einschaltquoten kümmern. Dadurch können sie auch bei den Nachrichten zum Beispiel eine sehr hohe Qualität erreichen, die sich bei einem privaten Konkurrenten nicht auszahlen würde. Das Netz der Auslandskorrespondenzen würde jeden privaten finanziellen Rahmen sprengen.

3. Organisation

a. Finanzierung

Die Finanzierung der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten basiert auf den Gebühren, die durch die Gebühren Einzugs Zentrale (GEZ) eingetrieben werden. Eine weitere Geldquelle liegt in der Werbung. Diese ist jedoch nicht so ertragreich wie bei den privaten Sendern, da die öffentlich rechtlichen Sender nur zu bestimmten Zeiten werben dürfen. (Von 18.00 bis 20.00 Uhr und Event- Filmsponsoring - „Der folgende Film wird präsentiert von...“). Alle Rundfunkanstalten der ARD haben den gleichen Auftrag: Zu informieren und zu unterhalten. Da die Ressourcen an Gebührenzahlern sehr unterschiedlich sind, gibt es einen „Senderfinanzausgleich“ welcher 1995 noch wie folgt aussah:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: ARD-Jahrbuch `96

(Die Sender SWF und SDR haben sich inzwischen zum SWR zusammengeschlossen.) Die ARD hatte 1995 also einen Umsatz von knapp 9,4 Mrd. DM, konnte sich im Jahr 1998 aber auf 11,133 Mrd. DM verbessern. Im Vergleich dazu hatte das ZDF 1998 einen Umsatz von nur gut 2,9 Mrd. DM erwirtschaftet. Nur 10% davon sind Einnahmen aus Werbung. (Quelle Jahrbuch ARD/ZDF ’96 und ’99) Die ARD hat etwas mehr als doppelt so hohe Einnahmen durch Werbung, jedoch verfügt die ARD auch über eine größere Medienvielfalt durch die über 40 Radiosender.

Private Sender finanzieren sich ausschließlich durch Werbung, dürfen dafür aber auch den ganzen Tag und die ganze Nacht werben, bzw. da auch nur in bestimmten Abständen von etwa einer halben Stunde.

b. Kontrolle eines Senders

Den Vorstand einer Sendeanstalt der ARD hat der Intendant inne. Er trägt die Verantwortung für das ausgestrahlte Programm mit der Ausnahme von Drittsendungen wie beispielsweise der Kirchen oder Parteien zur Wahl, zu deren Ausstrahlung eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt verpflichtet ist. Gewählt wird ein Intendant vom Rundfunkrat für einen Zeitraum von in der Regel sechs Jahren. Die Zusammensetzung des Rundfunkrates wird vom Parlament des jeweiligen Landes festgelegt. Beim ZDF ist es ähnlich. Der Intendant wird vom Fernsehrat eingesetzt, der wiederum von dem Bundestag eingesetzt wird. Der Fernsehrat berät den Intendanten in Programmfragen und stellt Richtlinien für die Sendungen auf. Dadurch kann das Parlament nur indirekt an der Sendeanstalt mitwirken.

4. Abschluss

a. Schlussbetrachtung

Die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland haben den Auftrag die Grundversorgung an Information und Unterhaltung zu decken. Das sollen sie möglichst unabhängig von Politik und Wirtschaft bewerkstelligen können. Durch die Dezentralisierung und den nur indirekten Einfluss der Parlamente auf das Programm wird politische Unabhängigkeit gewähr leistet. Mit Hilfe der Rundfunkgebühren wird auch eine finanzielle Unabhängigkeit hergestellt. Die Unabhängigkeit (politisch und finanziell) macht den Auftrag der Sendeanstalten erst erfüllbar.

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Seiten
11
Jahr
2001
Dateigröße
380 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v103920
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Schlagworte
Rundfunk Deutschland

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