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Vergleich des Standortfaktors Arbeitskräfte aus der Sicht der Arbeitgeber in Österreich und Baden-Württemberg

Hausarbeit 2002 39 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Standortproblematik

2. Bedeutung des Standortes und dessen Faktoren
2.1. Einteilung der Standortfaktoren
2.2. Standortfaktor Arbeitskräfte

3. Angebot an Arbeitskräften

4. Qualifikation der Arbeitskräfte

5. Kosten der Arbeitskräfte
5.1. Sozialversicherungsabgaben
5.1.1. Sozialversicherungsabgaben Westdeutschland / Baden-Württemberg
5.1.2. Sozialversicherungsabgaben Österreich
5.2. Vorschriften der Tarifverträge / Kollektivverträge
5.2.1. Tarifvertrag IG-Metall
5.2.2. Kollektivvertrag der Gewerkschaft Metall – Textil (GMT)
5.3. Arbeitskosten in der verarbeitenden Industrie 2000
5.4. Vergleichsrechnung: Direktentgelte und Sozialversicherungsabgaben

6. Zusammenfassender Vergleich und Ausblick

Abbildungs- oder Darstellungs- und Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Anhang I: Schematische Darstellung der Schulsysteme

Anhang II: Aktuelle Sozialversicherungsbeitragssätze 2002

Anhang III: Tätigkeitsmerkmale in der Metallindustrie

Anhang IV: Mindestgehälter der technischen Angestellten (Metallindustrie)

Anhang V: Ehrenwörtliche Erklärung

Abbildungs- oder Darstellungsverzeichnis

Abb. 1 Einteilung der Standortfaktoren

Abb. 2 Einteilung des Standortfaktors Arbeitskräfte

Abb. 3 Arbeitslosenquoten

Abb. 4 Ausbildungszufriedenheit der Gesamtwirtschaft

Abb. 5 Produktivität

Abb. 6 Lohnkosten

Abb. 7 Lohnstückkosten

Abb. 8 Lohnfortzahlung bei Krankheit in Österreich

Abb. 9 Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfall oder Berufskrankheit in Österreich

Abb. 10 Arbeitskosten, Direktentgelt und Personalzusatzkosten

Abb. 11 Vergleichsrechnung der Direktentgelte und Sozialversicherungsabgaben

Abb. 12 Darstellung des Österreichischen Schulsystems

Abb. 13 Darstellung des Deutschen Schulsystems

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung in die Standortproblematik

Durch die voranschreitende Globalisierung und die weltweite Kapitalmobilität ist die Diskussion um den Wirtschaftsstandort nicht neu. Schon früher tauchte bei konjunkturellen Schwächen und zunehmender Arbeitslosigkeit immer wieder die Frage nach der Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes auf dem Weltmarkt auf.

Hohe Löhne, kurze Maschinenlaufzeiten, Abgaben- und Auflagenlast, sowie die ständig zunehmende Konkurrenz aus Billiglohnländern machen dem Standort Deutschland schwer zu schaffen. Die Frage nach der Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beginnt allerdings schon bei den Nachbarländern. Warum findet z.B. ein Teil der Produktion des Automobilherstellers BMW in der Steiermark in Österreich statt? Hat die Bedeutung von „made in Germany“ an Kraft verloren? Die Einführung des Euro am 01.01.1999 verstärkt zusätzlich die Vergleichbarkeit und bietet somit eine bessere Preistransparenz der Länder.

Als besonders gravierender und hoch zu bewertender Standortfaktor werden immer wieder die arbeitsbezogenen Kosten aufgezählt. Die Arbeitskosten machen in den meisten Unternehmen einen großen Anteil von den Gesamtkosten aus und sind somit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit. Ziel dieser Studienarbeit soll es sein die arbeitsbezogenen Standortfaktoren aus der Sicht der Arbeitgeber in Österreich und Baden-Württemberg zu vergleichen.

Vom Verfasser wurde bewusst Baden-Württemberg und nicht Deutschland als Vergleich zu Österreich gewählt, da durch die Wiedervereinigung mit der ehemaligen DDR das Ergebnis verfälscht wäre. Diese Verfälschung käme durch den zusätzlichen Kostenaufwand und gewisse Sonderregelungen für Ostdeutschland zustande. Die Daten und Fakten verschiedener Länder sind mittlerweile an die Europäische Union (EU) vollständig auf nationaler Ebene angepasst. Diese Anpassung ist aber nur zum Teil auf Bundesländerebene EU-harmonisiert worden. Teilweise wird eine Unterteilung Deutschlands nach West- und Ostdeutschland vollzogen und deshalb setzt der Verfasser bestimmten Punkten Baden-Württemberg mit Westdeutschland gleich. Beim Vergleich von Österreich und Baden-Württemberg konzentriert sich der Autor zuerst auf die allgemeinen Standortfaktoren, und wird später im weiteren Verlauf speziell den Vergleich von technischen Angestellten in der Metallindustrie heranziehen.

2. Bedeutung des Standortes und dessen Faktoren

Der Standort eines Unternehmens wird als geografischer Ort gesehen, an dem das Unternehmen seine Produktionsfaktoren einsetzt.[1] Für die meisten Unternehmen ist die Standortwahl eine freie Entscheidung, allerdings gibt es Unternehmen, die aufgrund der Abhängigkeit der Produktion an einen Standort gebunden sind, z.B. Bergbauunternehmen oder Kiesgruben.[2] Die Frage nach Standortentscheidung stellt sich bei Gründung, Standortverlagerung oder Standortspaltung eines Unternehmens.[3] Unabhängig aus welchem Anlass die Standortfrage gestellt wird, zieht diese kapitalintensive und zeitlich gebundene Konsequenzen nach sich. Deshalb stellt die Festlegung des Standortes für ein Unternehmen eine konstitutive Entscheidung dar, sie ist ähnlich wie die Rechtsformwahl nur sehr schwer revidierbar.

Bedeutend für den Standort des Unternehmens ist der Grad der geografischen Zentralisierung bzw. Dezentralisierung. Hierbei erfolgt die räumliche Strukturierung in drei Dimensionen.[4]

- (Inter)national: Welcher Staat kommt in Frage?
- Regional: Für welche Region?
- Lokal: In welcher Stadt und Straße?

Standortfaktoren sind Determinanten, welche die Wahl eines „optimalen“ Standortes maßgeblich beeinflussen. Bei der Vielfalt der Standortfaktoren müssen allerdings Unterschiede beachtet werden. Es wird zwischen limitationalen und substitutionalen Standortfaktoren unterschieden. Limitationale Standortfaktoren sagen aus, dass gewisse Standortanforderungen auf jeden Fall erfüllt sein müssen. Substitutionale Standortfaktoren sind dadurch gekennzeichnet, dass eine ungünstige Eigenschaft eines Faktors durch eine günstige Eigenschaft eines anderen Faktors kompensiert werden kann.[5] Die Bedeutung und Wichtigkeit der einzelnen Faktoren hängt allein von der Einschätzung bzw. Bewertung des Standortsuchenden ab.

Ebenfalls findet eine Unterscheidung zwischen nationalen, regionalen und lokalen Standortfaktoren statt. So gibt es nationale Komponenten, die direkt auf die regionalen und lokalen Standortbedingungen einwirken, wie z.B. die Gesetzgebung eines Landes. So ist u.a. zu beachten, dass die Vorschriften der Sozialversicherung Deutschlands implizit für Baden-Württemberg gelten. Es treten aber auch nationale Standortfaktoren auf, die nur zum Teil auf die regionalen und lokalen Standortbedingungen Einfluss nehmen, z.B. die nationalstaatlich geschaffene regionale und lokale Förderpolitik.[6] Ein weiteres Beispiel sind die von den Gewerkschaften festgelegten Tarifverträge mit Gültigkeit auf eine bestimmte Region.

2.1. Einteilung der Standortfaktoren

- Grund und Boden - Absatzmöglichkeiten - Steuern
- Materialversorgung - Konkurrenz - Gebühren
- Arbeitskräfte - Kunden - öffentliche Förderung
- Infrastruktur
- Umwelt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Einteilung der Standortfaktoren in Anlehnung an Jung (2000), S. 60.

2.2. Standortfaktor Arbeitskräfte

Ein besonders wichtiger Faktor bei der Standortentscheidung stellen die Arbeitskräfte dar. Nicht zuletzt sind die Lohnkosten eine entscheidende Größe bei der Gestaltung des Produktpreises. Stehen die Kosten in einem schlechten Verhältnis zu Qualität und Produktivität ist die Wettbewerbsfähigkeit fraglich. Aufgrund dieser Tatsache möchte der Autor diesen Standortfaktor in dieser Arbeit genauer erläutern. Dabei wird die folgende Aufteilung des Faktors vorgenommen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Einteilung des Standortfaktors Arbeitskräfte, eigene Darstellung in Anlehnung an Thommen (1998), S. 95.

Bei dem Angebot an Arbeitskräften ist zu prüfen, ob innerhalb einer gewissen Region des Standortes eine ausreichende Zahl an Arbeitskräften vorhanden ist. Bei der Qualifikation der Arbeitskräfte ist zu beachten, ob die vorhandene Zahl an Arbeitskräften die nötige Qualifikation und Produktivität mit sich bringt. Letztendlich mitentscheidend sind die Kosten der Arbeitskräfte, hinter denen sich Direktentgelte und Personalzusatzkosten verbergen.[7]

Die Einteilung des Faktors Arbeitskräfte soll ferner aufzeigen, dass Angebot, Qualifikation und Kosten der Arbeitskräfte eng miteinander verbunden sind. Unternehmen die höhere Löhne bezahlen finden leichter qualifizierte und ausreichend Arbeitskräfte.[8]

3. Angebot an Arbeitskräften

Österreich hat eine Fläche von 83.859 km2 und eine Einwohnerzahl von 8.102.600. Die Erwerbstätigenzahl lag im Jahr 2000 bei 3.917.700, was einer Erwerbstätigenquote von 48,3 % entspricht.[9] Im Vergleich dazu weist Baden-Württemberg eine Größe von 35.751 km2 und 10.476.000 Einwohner auf. Die Zahl der Erwerbspersonen im Jahr 2000 lag bei 4.910.000 und somit ergab sich eine Erwerbstätigenquote von 49,4 %.[10]

Bei einer fast identischen Erwerbstätigenquote in Österreich und Baden-Württemberg ist nun der Vergleich der Entwicklung und der Arbeitslosenquote interessant. Dabei wird für beide Länder die vergleichbare Arbeitslosenquote herangezogen, bei der alle abhängig beschäftigten zivilen Erwerbspersonen, d.h. ohne die Selbstständigen, zu Grunde gelegt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Arbeitslosenquoten, eigene Darstellung in Anlehnung an die Wirtschaftskammer Österreich, in http://wko.at und das Statistische Landesamt, in http://statistik.baden-wuerttemberg.de.

Vergleicht man die Arbeitslosenquote im Zeitraum von 1996 – 2001, wird deutlich, dass Österreich bis zum Jahr 2000 immer eine niedrigere Arbeitslosenquote hatte wie Baden-Württemberg. Dagegen stieg in Baden-Württemberg die Arbeitslosenquote im Jahr 1997 auf ihren Höchststand mit 8,7 %. Danach ist aber in jedem Jahr eine stufenweise reduzierte Arbeitslosenquote erkennbar. Hingegen stellt sich bei Österreich von 1996 – 1998 eine Art Sockel dar, der in etwa auf dem Stand der Vorjahre verharrte. Im Zeitraum von 1998 – 2000 ist ebenfalls eine stufenweise reduzierte Arbeitslosigkeit zu erkennen, die aber im Jahr 2001 wieder anstieg. Die Prognose für Österreich für das Jahr 2002 liegt bei 6,6 %, d.h. um 0,5 % höher als 2001. Als Grund wird die internationale Konjunkturschwäche und somit eine Parallele für Österreich genannt.[11] Auch an Baden-Württemberg geht die internationale Konjunkturflaute nicht spurlos vorbei. Das Bundesland verzeichnete im Januar 2002 eine höhere Arbeitslosenquote gegenüber dem Monatswert Januar 2001. Eine Trendwende ist erst im Frühjahr zu erwarten, allerdings gibt es bisher keine Prognose für das Jahr 2002.[12]

4. Qualifikation der Arbeitskräfte

Das Bildungssystem und der wirtschaftliche Erfolg eines Landes stehen in engem Zusammenhang zueinander. Allerdings ist das Österreichische – und das Deutsche Schulsystem nicht direkt miteinander vergleichbar. Ist die Basis, die Grundschule, noch gleich, sind die weiteren Bildungsmöglichkeiten unterschiedlich. Aufgrund dessen wird die Ausbildungsqualität verglichen und im Anhang sind auf Seite VII und VIII beide Schulsystem gegenübergestellt. Die folgende Abbildung zeigt die Ausbildungszufriedenheit der Gesamtwirtschaft in Österreich und Deutschland.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 Ausbildungszufriedenheit der Gesamtwirtschaft, eigene Darstellung in Anlehnung an Global Competitiveness Yearbook, 2000.

Als Vergleichsgröße zu Österreich wird Gesamt-Deutschland herangezogen, da eine Unterteilung in Ost und West bzw. eine Herunterrechnung auf Bundeslandebene nicht vorhanden ist.

In Österreich wie auch in Deutschland wird das duale System der Ausbildung praktiziert. Deutliche Unterschiede zeigt die Tabelle, so ist die Ausbildung in Österreich in Abstimmung auf die Bedürfnisse der Unternehmen um 1,46 Punkte besser anzusehen als in Deutschland.[13] Auf die Ursachen und Gründe wird nicht eingegangen, da die Recherche hierfür den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Bei den Forschungsausgaben und Entwicklungsausgaben liegt Österreich mit 144,70 € pro Einwohner im Jahr 2000[14] deutlich schlechter, als Baden-Württemberg mit 354,58 € pro Einwohner im Jahr 2000.[15]

Das ESVG (Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen) ermöglicht es, gewisse Daten und Fakten verschiedener Länder miteinander vergleichen zu können. Ein wichtiger Indikator dabei ist, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Preisen von 1995 je Erwerbstätigen, welches das Statistische Bundesamt als die Produktivität je Erwerbstätigen definiert.[16]

Bruttoinlandsprodukt in Preisen 1995 je Erwerbstätigen in Euro (Produktivität)[17]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5 Produktivität, eigene Darstellung in Anlehnung an Statistisches Landessamt Baden-Württemberg, in http://www.statistik-bw.de/VolkswPreise/ArbeitskreisVGR und Statistik Austria, in http://www.statistik.at, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.

Die Zahlen des Bruttoinlandsproduktes oder besser die Produktivität zeigen, dass Baden-Württemberg in keinem Jahr besser als Österreich war und die Differenzen mindestens bei 2.661 € je Erwerbstätigen lagen.

5. Kosten der Arbeitskräfte

Als besonders schwerwiegende Belastung der Unternehmen im Standortwettbewerb werden immer wieder die Arbeitskosten genannt. Sie bestehen aus den Direktentgelten und den Personalzusatzkosten. Hinter den Personalzusatzkosten verbergen sich die nicht in direktem Zusammenhang mit der erbrachten Arbeit stehenden Aufwendungen, wie Lohnfortzahlung bei Urlaub, Feiertage und Krankentage. Weitere Personalzusatzkosten sind Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Gratifikationen. Ebenso sind auch die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber, Aufwendungen der betrieblichen Altersvorsorge und andere Zusatzkosten, wie Aufwendungen für die betriebliche Weiterbildung, zu den Personalzusatzkosten hinzuzuzählen.[18] Das Statistische Bundesamt definiert das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer als die Lohnkosten. Werden die Lohnkosten zur Produktivität ins Verhältnis gesetzt, so stellen sich laut Definition die Lohnstückkosten dar.[19]

Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer jährlich in Euro (Lohnkosten)[20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6 Lohnkosten, eigene Darstellung in Anlehnung an Statistisches Landessamt Baden-Württemberg, in http://www.statistik-bw.de/VolkswPreise/ArbeitskreisVGR und Statistik Austria, in http://www.statistik.at, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.

Verhältnis Lohnkosten zur Produktivität in Prozent (Lohnstückkosten)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 7 Lohnstückkosten, eigene Darstellung in Anlehnung an Statistisches Landessamt Baden-Württemberg, in http://www.statistik-bw.de/VolkswPreise/ArbeitskreisVGR und Statistik Austria, in http://www.statistik.at, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.

Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer Österreichs war immer um mindestens 5.352 € unter dem Baden-Württembergs. Bei dem Verhältnis des Arbeitnehmerentgelts je Arbeitnehmer zu der Produktivität, stellt sich die Frage, wer billiger produziert. Die Lohnkosten Österreichs entsprechen in dem Zeitraum von 1997 – 1998 ca. 48 – 49 % der Produktivität. Dagegen werden die Lohnkosten in Baden-Württemberg durchgehend mit ca. 62 % Anteil an der Produktivität gemessen. Somit ist das Verhältnis über den gesamten Zeitraum um ca. 13 – 14 % schlechter als in Österreich. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Lohnstückkosten in Baden-Württemberg höher sind als in Österreich.

5.1. Sozialversicherungsabgaben

Die Beiträge der Sozialversicherungsabgaben für Arbeitgeber in Österreich teilen sich in Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung auf. Eine Pflegeversicherung ist in Österreich nicht vorhanden. Für Arbeitgeber in Deutschland bzw. Baden-Württemberg, sind dies die Beiträge zur Kranken-, Unfall, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge beziehen sich in beiden Ländern jeweils auf das Bruttogehalt. Im weiteren Verlauf wird speziell der Vergleich der Angestellten aufgeführt.

[...]


[1] Vgl. Thommen (1998), S. 92.

[2] Vgl. Jung (2000), S. 58 f.

[3] Vgl. Wöhe (2000), S. 338.

[4] Vgl. Schierenbeck (2000), S. 43.

[5] Vgl. Schierenbeck (2000), S. 46.

[6] Vgl. Schierenbeck (2000), S. 47.

[7] Vgl. Jung (2000), S. 63 f.

[8] Vgl. Thommen (1998), S. 95.

[9] Vgl. Wirtschaftskammer Österreich, in http://wko.at/statistik/jahrbuch/kap03_d2001.pdf, Ausdruck vom 05.02.2002 liegt dem Verfasser vor.

[10] Vgl. Statistisches Landesamt (2001), S. 2.

[11] Vgl. Richter (2001), S. 8.

[12] Vgl. Baden-Württemberg, in http://www.baden-wuerttemberg.de/land/arbeiten, aktuelle Meldungen, Aus- druck vom 07.02.2002 liegt dem Verfasser vor.

[13] Vgl. Siegl (2000), S. 11.

[14] Vgl. Wirtschaftskammer Österreich, in http://www.wko.at/statistik/jahrbuch/firsch1.htm, Ausdruck vom 23.02.2002 liegt dem Verfasser vor.

[15] Vgl. Statistisches Landesamt (2001), S. 3.

[16] Vgl. Statistisches Bundesamt, in http://www.destatis.de/basis/d/vgr/vgrtab9.htm, Ausdruck vom 27.02. 2002 liegt dem Verfasser vor.

[17] Das BIP ist der Wert, aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes und einer bestimmten Periode herge-stellten produzierten Güter und Dienstleistungen, in http://statistik.baden-wuerttemberg.de/Volksw-Preise/Erlaeuterungen.asp; Die Arbeitsproduktivität ist das Verhältnis des BIP und der Zahl der Erwerbstätigen, in http://zr-destatis.de/zeitreih/def/def1381.htm.

[18] Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft (2001b), S. 7.

[19] Vgl. Statistisches Bundesamt, in http://www.destatis.de/basis/d/vgr/vgrtab9.htm, Ausdruck vom 27.02. 2002 liegt dem Verfasser vor.

[20] Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer umfasst sämtliche Geld- und Sachleistungen, die innerhalb eines Wirtschaftsgebietes beschäftigten Arbeitnehmer aus dem Arbeits- oder Dienstverhältnis zugeflossen sind. Es setzt sich zusammen aus Bruttolöhnen und –gehältern, sowie den tatsächlichen und unterstellten Sozialbeiträgen der Arbeitgeber, in http://statistik.baden-wuerttemberg.de/VolkswPreise/Erlaeuterungen.-asp.

Details

Seiten
39
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638168830
ISBN (Buch)
9783638641067
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v10468
Institution / Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg – Fachrichtung Bank und Finanzmanagement
Note
1,5
Schlagworte
Vergleich Standortfaktors Arbeitskräfte Sicht Arbeitgeber Baden-Württemberg

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Titel: Vergleich des Standortfaktors Arbeitskräfte aus der Sicht der Arbeitgeber in Österreich und Baden-Württemberg