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Kurzer Überblick zur Person Gotthold Ephraim Lessing

Referat / Aufsatz (Schule) 2001 4 Seiten

Biographien

Leseprobe

Gotthold Ephraim Lessing

Lessingsselbstbild

Ich bin weder Schauspieler noch Dichter. Man erweiset mir zwar manchmal die Ehre, mich für den letztern zu erkennen. Aber nur, weil man mich verkennt. Aus einigen dramatischen Versuchen, die ich gewagt habe, sollte man nicht freigebig folgern. Nicht jeder, der den Pinsel in die Hand nimmt und Farbe verquistet, ist ein Maler (...) Ich fühle die lebendige Quelle nicht in mir, die durch eigene Kraft sich empor arbeitet, durch eigene Kraft in so reichen, so frischen, so reinen Strahlen aufschießt: ich muß alles durch Druckwerk und Röhren aus mir herauf pressen. Ich würde so arm, so kalt, so kurzsichtig sein, wenn ich nicht einigermaßen gelernt hätte, fremde Schätze bescheiden zu borgen, an fremden Feuer mich zu wärmen und durch die Gläser der Kunst mein Auge zu stärken. Ich bin daher immer beschämt oder verdrüßlich geworden, wenn ich zum Nachteil der Kritik etwas las oder hörte. (...) Ich bin ein Lahmer, den eine Schmäschrift auf die Krücke unmöglich erbauen kann. (Hamburgische Dramaturgien, 1768)

Frage: Wie sieht Lessing sich selbst?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aufklärischer Schriftsteller

- der Mensch mit Hilfe seiner Vernunft alle Widerstände der Welt schließlich überwinden könne.
- Ideale Toleranz, Vernunft, Freiheit, Menschlichkeit, Offenheit und der Widerstand gegen Fürstenwillkür und kirchliche Bevormundung
- Seine theologischen und kirchengeschichtlichen Beiträge werden bis heute diskutiert.
- er wollte überall mit den eigenen Augen sehen, jedes Thema aus möglichst vielen Blickwinkeln betrachten.
- Aufklärung = einen Erziehungs- und Erkenntnisprozess des Menschen

Abschließende Frage:

War Lessings Leben ein erfülltes Leben?

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Als Dramatiker und Kritiker war er einer der führenden Vertreter der Aufklärung innerhalb der deutschen Literatur.

1729

Kamenz: geboren am 22.01.1729

1741 - 46

Meißen: Fürstenschule St. Afra

1748 - 1760

Berlin: Redakteur verschiedener Zeitschriften (besonders „Berlinische Privilegierte Zeitung“) Magister in Philosophie

Abgebrochene Weltreise (Grund: „7-jähriger Krieg“)

1760 - 1765

Breslau: Sekretär des General von Tauentzien

1765 - 1767

Berlin: Arbeit an verschiedenen Stücken

Reisen

1767 - 1770

Hamburg: Berater der Theaterleitung und Herausgeber einer Theaterzeitung im

Nationaltheater

Finanzielle Nöte

1770

Wolfenbüttel: Bibliothekar bis zum Ende seines Lebens

1776 - 1778

Heirat mit Eva König

Kurze Zeit später stirbt seine Frau und sein neugeborener Sohn

1778 - 1781

Arbeit an verschiedenen Stücken für die Toleranz

15. 02.1781

Braunschweig: stirbt Lessing

Werke:

1748 - Der junge Gelehrte; 1749 - Der Freygeist; Die Juden; 1755 - Miss Sara Sampson (erstes deutsches Trauerspiel); 1767 - Minna von Barnhelm; 1772 - Emilia Galotti

1779 - Nathan der Weise

Quellen: Internetseite: www.hausarbeiten.de

Elektronische Encarta - Enzyklopädie

Bücher: Peter Mettenleiter u. Stephan Knöble: Blickfeld Deutsch; Schönigh - Verlag; Paderborn 1991

Petra Bowie, Julia Wach u. Bad Soden: Arbeitsheft zur Literaturgeschichte Aufklärung;

Cornelsen - Verlag; Berlin1995

Claus J. Gigl: Abitur - Wissen Deutsch Literaturgeschichte; Stark-Verlag; Freisingen 1999

Details

Seiten
4
Jahr
2001
Dateigröße
452 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v105600
Note
14 Punkte
Schlagworte
Lessing

Autor

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Titel: Kurzer Überblick zur Person Gotthold Ephraim Lessing