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Soziale Lerntheorien

©2002 Referat (Ausarbeitung) 13 Seiten

Zusammenfassung

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Das soziale Lernen

3. Modellernen
3.1 Banduras Experiment (1969)
3.1.1 Kritische Betrachtung
3.2 Der Prozess des Beobachtungslernens
3.2.1 Verstärkungsprozesse des Beobachtungslernens
3.2.2 Schlüsselprozesse

4. Gefahren des Beobachtungslernens

5. Literaturangabe

6. Arbeitsauftrag vom 23. Oktober 2001

1. Einleitung

Im Folgenden soll aus dem Referatsthema Nummer vier „Der Beitrag der Sozialen Lerntheorie zum Verständnis menschlichen Lernens“ der Bereich „Modell- und Beobachtungslernen nach Bandura“ näher erläutert werden.

Würde das Lernen nur nach den Mustern des klassischen und operanten Konditionierens erfolgen, so würde das bedeuten, dass wir nur dann lernen, wenn wir dafür einen Anreiz geliefert bekommen.

Es ist jedoch bekannt, dass wir auch durch unser soziales Umfeld geprägt werden, und dass wir auch durch Vorbilder, die sogenannten Modelle, lernen, indem wir diese bewusst oder auch unbewusst beobachten.

2. Das soziale Lernen

Diese Form des Lernens, die durch das Beobachten und Nachahmen anderer Menschen gekennzeichnet ist, nennt man soziales Lernen.

Nach einer Definition aus dem Pädagogischen Lexikon bedeutet das soziale Lernen methodisch gesehen den Vorgang des menschlichen Lernens, inhaltlich heißt es das menschliche Zusammenleben.

Demnach schließt soziales Lernen aktive Handlungen und selbstbestimmte Wege mit ein, und es ist auf Interaktion zwischen Umwelt und Individuum bezogen. Das soziale Lernen bedeutet den Erwerb von Handlungskompetenzen in sozialen Situationen ebenso wie die Fähigkeit sozialer Resonanz, Selbstkompetenz und Sensibilität.1

Verhaltensmodelle helfen dabei, neue Verhaltensweisen kennen zu lernen und zu übernehmen.2Daher bezeichnet man das Lernen durch Beobachten anderer auch als Modelllernen.

3. Modellernen

Während der Mensch bei der klassischen und instrumentellen Konditionierung passiv und als von außen gesteuert dargestellt wird, wird bei dem Modelllernen, wie bereits oben erwähnt, davon ausgegangen, dass der Mensch selbst aktiv am Lernprozess beteiligt ist.

Doch wie entsteht soziales Lernen? Wie geschieht Modelllernen? Was sind Modelle?

Modelle...

ƒ- vermitteln neues Verhalten
ƒ- enthemmen oder hemmen vorhandenes Verhalten
- lösen Verhalten manchmal aus3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten4

Die Darstellung zeigt, dass Menschen nicht nur durch reale Vorbilder lernen, sondern auch durch die Beeinflussung der Medienwelt bzw. durch die Beeinflussung durch Werbung, die wiederum die Theorie des Beobachtungslernens für sich nutzt. Sie suggeriert der Zielgruppe, das heißt den Konsumenten, welche Bedürfnisse zu erfüllen sind, um bestimmte Ziele zu erreichen. In der oben dargestellten Karikatur führt in den Augen des Kindes die Verwendung von Haarspray zu Schönheit.

3.1 Banduras Experiment (1969)

An diesem Punkt knüpft das sogenannte Beobachtungslernen nach Bandura an. Es handelt sich hierbei um eine Form des Lernens ohne das Prinzip der Verstärkung wie sie aus dem Bereich des operanten Konditionierens bekannt ist. Verstärker können zwar eingesetzt werden und können den Lernprozess dadurch auch beeinflussen, doch sind sie für einen Lernprozess nicht zwingend erforderlich.

Bandura hat 1969 untersucht, welchen Einfluss das Beobachten auf den Lernprozess hat:

Kinder im Vorschulalter wurden in fünf verschiedene Experimentalgruppen eingeteilt. In der Gruppe 1 sahen die Kinder ein erwachsenes Modell, das eine lebensgroße, aufgeblasene Plastikpuppe physisch und verbal attackierte. In der Gruppe 2 sahen die Kinder das gleiche Modellverhalten in einem Film, In der Gruppe 3 sahen die Kinder eine Comicfigur, die das gleiche aggressive Verhalten zeigte. Die Gruppe 4, die Kontrollgruppe, hatte keine dieser Erfahrungen. Und in der Gruppe 5 sahen die Kinder ein erwachsenes Modell, dessen Verhalten nicht dominant und aggressiv, sondern eher unterwürfig und gehemmt war(...)5

Danach wurden Kindern in einen aggressiv-gereizten Zustand versetzt und man bot ihnen eine ähnliche Situation, wie sie sie zuvor beobachtet hatten, dar.

Ihr Verhalten wurde wie folgt analysiert:

Gruppe 3, die eine aggressiv handelnde Comicfigur beobachteten, übernahmen die aggressive Verhaltensweise am häufigsten. Man begründet das damit, dass sich die Kinder mit der Comicfigur am besten identifizieren und sie daher das Verhalten am besten nachempfinden konnten. Weiterhin stellte man folgendes fest:

Alle Gruppen, die ein aggressives Modell beobachtet hatten, zeigten mehr aggressives Verhalten als die Kontrollgruppe. Die Gruppe 5, die ein nichtaggressives Modell gesehen hatte, zeigte dagegen weniger aggressive Reaktionen als die Kontrollgruppe.6

Damit war für Bandura der Beweis gefunden, dass durch Beobachtung das Verhalten anderer übernommen und gelernt wird.

3.1.1 Kritische Betrachtung

Fraglich ist jedoch, inwiefern man dieses Experiment von Bandura verallgemeinern kann. Zum einen wurde den Kindern die gleiche Plastikpuppe dargeboten wie sie sie in den Filmen sahen, und zum anderen wurden die Kinder zuerst emotional beeinflusst, bevor man ihnen die Puppe vorsetzte.

Interessant wäre vielmehr die Frage, was passieren würde, wenn man den Kindern einen neutralen oder einen für sie positiv belegten Gegenstand wie zum Beispiel ihre Lieblingspuppe gegeben hätte, also etwas, das bislang nicht mit der negativen Verhaltensweise in Verbindung gebracht wurde.

Hätten sie sich diesem Gegenstand gegenüber genauso verhalten wie der negativ belegten Versuchspuppe gegenüber? Hätten sie auch dann aggressiv gehandelt oder wäre das positive Gefühl dieses Gegenstandes gegenüber stärker als die Aggression gewesen? An dieser Stelle können wir wohl nur Vermutungen aufstellen...

Das Ergebnis Banduras sollte man also differenziert und kritisch betrachten: Gewisse Verhaltensmuster übertragen sich sicherlich auf das Verhalten der Kinder, doch werden Kinder nicht zwingend all das übernehmen, was sie beobachten, sonst wäre die Bereitschaft zu aggressivem Verhalten in unserer Gesellschaft sicherlich noch um einiges höher als sie in der Realität ist.

3.2 Der Prozess des Beobachtungslernens

Das Modellverhalten nach Bandura unterteilt sich in vier Phasen des Lernens:

Als Aneignungsphase bezeichnet er die ersten beiden Stufen seines Schemas, nämlich die Aufmerksamkeitsphase und die Behaltensphase.

Unter Ausführungsphase fasst er die beiden letzten Schritte, die Reproduktionsphase und die Motivationsphase zusammen.

1. Aufmerksamkeitsphase: Das genaue und aufmerksame Beobachten von Personen bzw. deren Verhalten in bestimmten Situationen ist eine wichtige Voraussetzung für das Lernen am Modell. Personen mit einem hohem sozialen Status („Prestigemodelle“) oder einer hohen Kompetenz sind ein besonders guter Anreiz zum Lernen von Verhaltensmustern. Somit lässt sich sagen, dass von Vorbildern besonders gut gelernt wird. Vorbilder bzw. Modelle müssen von dem Beobachter nicht nur akzeptiert sein, für gute Lernerfolge sollte auch eine positive gefühlsmäßige Bindung vorhanden sein. Wird ein weiterer Anreiz wie zum Beispiel der Hinweis „Was jetzt kommt, ist relevant für die nächste Klassenarbeit!“ hinzugefügt, so erhöht das das Lernverhalten um ein weiteres.

2. Behaltensphase: Das in der Aufmerksamkeitsphase beobachtete Verhalten muss nun gespeichert werden. Man kann sich das als eine Umcodierung des Beobachteten in verschiedene Schemata vorstellen. Dabei unterstützen visuelle und verbale Schemata die Behaltensleistung zusätzlich. Durch das bewusste Üben kann der gelernte Stoff besser behalten werden.

3. Reproduktionsphase: Folgt auf die Behaltensphase direkt die Möglichkeit der Reproduktion, also die aktive Umsetzung des Gelernten, so wird dadurch die Behaltensleistung ebenfalls verbessert. Eine Rückmeldung, ob die Reproduktion richtig oder falsch war, ist außerdem wichtig, damit sich keine falsche Dinge einprägen.

4. Motivationsphase: Für die Reproduktion des beobachteten Verhaltens ist es hilfreich, wenn auch nicht notwendig, einen motivierenden Anreiz zu geben. Hier ist die Verbindung zum operanten Konditionieren gegeben.7Wie bereits gesagt wurde, unterstützen Anreize bzw. Verstärker den Lernprozess, doch sind sie für einen Lernprozess nicht zwingend erforderlich.

Doch auch an dieser Stelle sollte kritisch reflektiert werden:

Es ist fraglich, ob sich die Phasen wirklich in dieser Reihenfolge bedingen oder ob sie nicht auch in einer anderen Reihenfolge denkbar wären. So könnte man überlegen, ob der Einsatz von Verstärkern vor der Aufmerksamkeitsphase möglicherweise sinnvoller oder effektiver ist als am Ende in der Motivationsphase.

3.2.1 Verstärkungsprozesse des Beobachtungslernens

Man unterscheidet zwischen zwei Formen der Verstärkungsprozesse.

Zum einen kann das Modell selbst verstärkt werden, indem seine Handlung belohnt oder bestraft wird. Das bezeichnet man als stellvertretende Verstärkung. Ein Beispiel für diese Art der Verstärkung: Die Schwester eines Kindes hat viel für eine Klassenarbeit gelernt und nun eine gute Note geschrieben.

Die andere Form der Verstärkung besteht darin, dass der Beobachtende verstärkt wird, wenn er die Verhaltensweise seines Modells übernimmt.8 Überträgt man das oben genannte Beispiel auf diese Form der Verstärkung, so würde das bedeuten, dass das Kind nun ebenfalls für eine Klassenarbeit lernt, eine gute Note schreibt und dafür von den Eltern belohnt oder gelobt wird.

Weiterhin unterscheidet man zwischen förderlichen Bedingungen, die das Modelllernen unterstützen und den sogenannten nicht notwendigen Bedingungen. Unter förderlichen Bedingungen versteht man die Aussicht auf Erfolg, wenn man bestimmtes Verhalten in einer Situation zeigt, also wenn man das Beobachtete selbst reproduziert. Diese Erfolgsaussicht unterstützt die Reproduktion.

Eine Aneignung kann aber auch dann erfolgen, wenn auf die Ausführung weder positive noch negative Konsequenzen folgen. Das bezeichnet man als nicht notwendige Bedingung.9

3.2.2 Schlüsselprozesse

Bandura geht von der Hypothese aus, dass es drei Schlüsselprozesse im Lernablauf gibt, die in dieser Motivationsphase des Beobachtungslernens ablaufen. Im ersten Schritt beobachten wir unser eigenes Verhalten und unterziehen uns einem sogenannten Selbsttest.

Danach beurteilen wir das Ergebnis dieses Selbsttestes mit den Normen, die wir uns selbst gesetzt haben.

Im dritten Schritt ziehen wir daraus selbst Konsequenzen, das heißt, wir belohnen oder bestrafen uns selbst.10

Jedoch auch diese These Banduras ist kritisch zu betrachten:

Unterziehen wir uns wirklich immer einem Selbsttest und ziehen aus dem gezeigten Verhalten Konsequenzen? -Wohl kaum, sonst hätten wir es nur noch mit sich mustergültig verhaltenden Menschen zu tun...

4. Gefahren des Beobachtungslernens

Das Beobachtungslernen als solches bringt auch Gefahren mit sich:

Sind die eigenen Maßstäbe zu hoch angesetzt, so dass sie nicht erreicht werden können, besteht die Gefahr, dass diese Menschen ihre eigenen Leistungen nicht mehr selbst anerkennen und würdigen können:

...Uns allen sind schon solche Schüler begegnet, die 99 Punkte in einem Test erzielten und daran zerbrachen, dass es nicht die vollen 100 waren. Solche Schüler brauchen genauso viel Hilfe dabei, sich wirklichkeitsnahe Gütemaßstäbe zu setzen, genauso wie jene Schüler, die damit zufrieden sind, es gerade so geschafft zu haben...11

Weiterhin lässt sich anführen, dass man sich nicht nur positives Verhalten durch das Beobachtungslernen aneignen kann, sondern ebenso auch negatives und unerwünschtes Verhalten.

Ebenso können Ängste eines Modells übernommen werden.

Hat zum Beispiel die Mutter Angst vor Spinnen und schreit beim Anblick dieser, so wird das Kind, das dieses Verhalten beobachtet, Spinnen auch als etwas negatives empfinden und möglicherweise auch die Angst der Mutter übernehmen.

Ähnliche Beobachtungen konnte man bei Untersuchungen im Tierreich feststellen: Im ersten Schritt legte man einem Affen, der im Zoo ohne Erfahrungen in der freien Wildbahn aufwuchs, eine Schlange vor den Käfig. Der Affe zeigte keinerlei Reaktion.

Ein in der freien Wildbahn aufgewachsener Affe reagierte in einer solche Situation mit Aggression und Angst.

Dem „Zoo-Affen“ zeigte man dann im nächsten Schritt einen Film mit dem aggressiven Verhalten des „wilden Affens“.

Danach wiederholte man den ersten Versuch und legte dem „Zoo-Affen“ erneut eine Schlage vor den Käfig. Nun reagierte der „Zoo-Affe“ anders, auch er wurde aggressiv.

5. Literaturangabe

ƒ- Pädagogisches Lexikon...

ƒ- Nathaniel L. Gage/ D.C. Berliner, Pädagogische Psychologie, 4., neu bearbeitete Auflage (Weinheim: Psychologie Verlags Union, 1986)

ƒ- Nathaniel L. Gage/ D.C. Berliner, Pädagogische Psychologie, 5., vollständig überarbeitete Auflage (Weinheim: Psychologie Verlags Union, 1996)

ƒ- Hobmaier et al., Pädagogik (Köln: Stam-Verlag, 1989)

6. Arbeitsauftrag vom 23. Oktober 2001

1. Was verbinden Sie mit dem Begriff „Lernen“? Wie würden Sie „Lernen“ definieren?

Unter dem Begriff „Lernen“ verstehe ich den Erwerb neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auch das Behalten dieser.

Lernen ist ein Prozess, in dem neue Erkenntnisse erworben werden, es ist ein Vorgang des Verstehens und Behaltens, der durch unser Gehirn gesteuert wird.

2. Schildern Sie eine Situation, in der Sie etwas „gelernt“ haben bzw. geben Sie ein Beispiel für Lernen.

Beispiele für Lernen und Lernprozesse sind allgemein gesagt

ƒ- Lernen an Erfolgs- und Misserfolgserlebnissen. Diese Erlebnisse sind bestimmt durch die folgende Konsequenz, die dem Lernprozess folgt. So werden Erfolgserlebnisse zum Beispiel durch gute Noten belohnt, Misserfolge hingegen beispielsweise durch Bestrafungen. Ein Beispiel für Lernen am Misserfolg ist, dass ich in meiner Kindheit entgegen der Warnungen meiner Eltern an den noch heißen Auspuff eines Motorrads gegriffen habe. Gewissermaßen als Bestrafung verbrannte ich mich an der Hand

-ƒ Lernen durch physiologisch-motorische Entwicklungsprozesse: Auf diese Weise lässt sich ein anderer Prozess des Lernens erklären- zum Beispiel, wenn ein Kind das Laufen lernt.

3. entfällt

4. Was glauben Sie wird Aggressivität „gelernt“?

Ich bin der Meinung, dass Aggressivität gelernt wird beziehungsweise, dass aggressive Verhaltensweisen durch das soziale Umfeld forciert und verstärkt werden. Das „Vorleben“ aggressiven Verhaltens durch das Elternhaus prägt Kinder, ebenso können Misshandlungen das eigene Verhalten beeinflussen und somit auch dazu führen, dass Kinder sich aggressiv verhalten. Bandura belegte diese Auffassung in seinen Beobachtungen zum Modelllernen.

5. Wann kann man Ihrer Meinung nach von einer „bewussten“ Handlung sprechen?

Von einer bewussten Handlung spricht man, wenn man sich über die möglichen Folgen einer Handlung bewusst ist und diese Konsequenzen auch abschätzen kann.

Außerdem heißt eine bewusste Handlung, ein entsprechendes Verhalten überlegt und geplant zu zeigen. Es ist die Handlung in oder mit einer bestimmten Absicht.

6. Rufen Sie sich eine Situation zurück, in der Ihnen ein Fehler unterlief. Um welche Art des Fehlers handelt es sich? Wie waren seine Auswirkungen? Hätte er vermieden/ „verhütet“ werden können? Wie?

Oftmals bauen sich z.B. Missverständnisse untereinander auf, indem man von einer bestimmten Absicht oder Meinung des anderen ausgeht, diese einfach annimmt und die eigene Handlung darauf aufbaut. Verfolgte der andere jedoch eine andere Absicht, kann es schnell zu Missverständnissen kommen.

Der Fehler in dieser Situation ist in doppelter Hinsicht zu sehen: Zum Einen ist es falsch, eine bestimmte Einstellung des Anderen einfach vorauszusetzen, zum Anderen war aber auch die Einschätzung solche, die man dem anderen zuschrieb, falsch.

Die Auswirkung, die Fehler dieser Art mit sich bringen, sind Missverständnisse, die dann wiederum Konfliktpotential bilden. Vermeiden lassen sich diese Fehler durch Kommunikation mit dem Gegenüber.

Andere Fehler unterlaufen beispielsweise durch Unkonzentriertheit und Vergesslichkeit, durch fehlerhaftes Ausführen einer Aufgabe usw. Die Auswirkungen sind hier situationsabhängig, ebenso auch die Möglichkeit der Fehlervermeidung.

7. Wie würden Sie den Lernerfolg in einer (bzw. einer) Unterrichtsstunde überprüfen?

Es gibt viele Möglichkeiten, den Lernerfolg zu überprüfen. Die Art der Überprüfung ist wiederum von dem Stoff, der zu lernen war, abhängig:

ƒ- Bewegungsabläufe im Sport werden nun beherrscht
ƒ- Verbale Äußerungen oder das Zeigen bestimmter Verhaltensmuster lassen Rückschlüsse auf den Lernerfolg zu
ƒ- Das erfolgreiche Lösen bestimmter Aufgaben zeigt ebenfalls, ob der Lernstoff verstanden wurde.

[...]


1Pädagogisches Lexikon...

2Nathaniel L. Gage/ D.C. Berliner, Pädagogische Psychologie, 5., vollständig überarbeitete Auflage (Weinheim: Psychologie Verlags Union, 1996), Seite 277.

3Hobmaier: Pädagogik, Seite 178.

4Hobmair, Pädagogik, Seite

5Nathaniel L. Gage/ D.C. Berliner, Pädagogische Psychologie, 5., vollständig überarbeitete Auflage (Weinheim: Psychologie Verlags Union, 1996), Seite 261.

6Ebd., Seite 262.

7Gage/ Berliner: Pädagogische Psychologie: Seite 265-268.

8Hobmaier: Pädagogik, Seite 177.

9Hobmaier: Pädagogik, Seite 177.

10Nathaniel L. Gage/ D.C. Berliner, Pädagogische Psychologie, 4., neu bearbeitete Auflage (Weinheim: Psychologie Verlags Union, 1986), Seite 360.

11Gage/ Berliner, 4. Auflage, Seite 363.

Details

Seiten
13
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783640041558
DOI
10.3239/9783640041558
Dateigröße
454 KB
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002 (März)
Schlagworte
Soziale Lerntheorien

Autor

Zurück

Titel: Soziale Lerntheorien