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Praktikumsbericht/Kindergarten

Praktikumsbericht (Schule) 2001 13 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Was erwarte ich von meinem Praktikum?

2. Der evangelische Kindergarten Oyten
2.1. Darstellung der Einrichtung
2.2. Geschichte des Kindergartens
2.3. Ausbildung zur Erzieherin

3. Mein Arbeitsplatz

4. Ein Tag im Kindergarten
4.1. Ein typischer Tagesablauf
4.2. Die Gruppe feiert Geburtstag
4.3. Veranstaltungen (Der Weltkindertag)

5. Auswertung
5.1. Will ich Erzieherin werden?
5.2. Rückblick auf die zwei Wochen

6. Anlagen
6.1. Skizze des Grundrisses des Kindergartens
6.2. Fotos von den Kindern, Spielmöglichkeiten und Räumen
6.3. Bilder von den Kindern
6.4. Spiele, Liedertexte
6.5. Kriterien für die Aufnahme in den Kindergarten
6.6. Abschiedsgeschenk der “roten Nachmittagsgruppe”

1. Was erwarte ich von meinem Praktikum?

Meine Wahl des Praktikums hat nichts mit meinem späteren Berufswunsch zu tun. Da ich noch nicht weiß, was ich einmal werden will, habe ich mir einen Betrieb ausgesucht, der mir für ein Praktikum als interessant erschien. Das heißt, ich habe mir den Betrieb danach ausgesucht, dass ich nicht nur “in der Ecke rumsitze”, sondern vielleicht selber im Betrieb ein wenig mithelfen darf.

Mein Praktikum in einem Kindergarten zu machen, ist eigentlich nicht meine 1. Wahl. Ich wollte auf jeden Fall in einen Betrieb, in dem man viel mit Menschen, am liebsten mit Kindern, zu tun hat. So wollte ich eigentlich mein Betriebspraktikum bei einer Kinderlogopädin machen. Jedoch habe ich dort keinen Platz mehr bekommen und habe mir deswegen überlegt, in einen Kindergarten zu gehen. Auf diesen Kindergarten bin ich gekommen, weil ich dort selbst war, und es mir früher sehr gut gefallen hat. Jetzt habe ich durch das Praktikum die Möglichkeit den Kindergarten einmal von der “anderen Seite” kennenzulernen.

So hoffe ich unter anderem einen Einblick in die Organisation zu bekommen.

Da ich mein Praktikum in einem kleinen Kindergarten mache, kann ich nicht soviel erwarten, wie wenn ich bei einer großen Firma mein Praktikum gemacht hätte.

Ich bin mir ziemlich sicher, gut in das Kollegium aufgenommen zu werden. Da ich bereits einen Nachmittag in dem Kindergarten hospitieren durfte, habe ich die Kindergärtnerinnen schon kennengerlernt. Teilweise kenne ich sie auch noch von früher, was mich und sie sehr gefreut hat, das ich mein Betriebspraktikum dort machen kann.

Auf Grund dieses Nachmittages weiß ich auch, dass ich, so weit es möglich ist, den Tagesablauf mitgestalten kann.

Mir wurde bestätigt, auch einige Gruppen im Spielkreis zu besuchen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich an Veranstaltungen des Kindergartens (Ausflüge, Übernachtungen, oder ähnliches) teilnehmen dürfte, sofern welche in meiner Praktikumzeit vorgesehen sind.

2. Der evangelische Kindergarten Oyten

2.1. Darstellung der Einrichtung

Der evangelische Kindergarten, am Kirchweg 1, wurde direkt gegenüber der

ev.-luth. St. Petri Kirche 1972 in Oyten gebaut. Auf dem rund 2535m2 großen Gelände arbeiten insgesamt 14 Personen: eine Leiterin, 9 Erzieherinnen, eine Praktikantin, 2 Putzfrauen und ein Hausmeister.

Der Hausmeister ist während seiner Arbeitszeit von 5 Stunden pro Woche für Haus und Garten zuständig.

Die Reinigungskräfte sind jeweils von 17.00 Uhr bis ca.19.00 Uhr im Kindergarten.

Die Leiterin des Kindergartens, Frau Brahms, ist mit 26,5 Stunden angestellt und von der Gruppenarbeit freigestellt.

Einige Erzieherinnen haben eine Teilzeitstelle von 24-33 Wochenstunden. Andere arbeiten voll, dass heißt, sie müssen anstatt eine, 2 Gruppen leiten.

Eine der Erzieherinnen ist gleichzeitig stellvertretende Leiterin und hat neben der Gruppenarbeit auch noch 2 Stunden für Leitungsaufgaben.

Zusätzlich gibt es jeden zweiten Dienstag eine Teambesprechung, in der über Probleme oder Ideen gesprochen wird.

Für Vertretungen (im Falle von Krankheit, Sitzungen oder Fortbildungen) gibt es Springkräfte. Einige Erzieherinnen haben dafür vertraglich geregelte Stundenzuweisungen über die Gruppenarbeit hinaus. Manchmal werden jedoch auch Vertretungskräfte aus anderen Kindergärten eingesetzt.

Die Praktikantin ist für eine Jahr in dem Kindergarten. Sie ist Montags im Vormittag und im Nachmittag, Dienstags und Mittwochs nur im Vormittag da.

Der evangelische Kindergarten verfügt über 3 Gruppenräume mit angeschlossenem Waschraum und Garderobe, einer Halle zum toben für die Kinder und für größere Veranstaltungen wie zum Beispiel einem Elternabend, ein Malraum, ein Werkraum, einen Ruheraum für die Kinder (das “Sternenzimmer”), eine Küche, ein Büro, einen Raum für die Mitarbeiter sowie eine Toilette, einen Heizungsraum und einer Abstellkammer. Auf dem Außengelände stehen Holzhütten für Spielzeug wie zum Beispiel Roller, Schaufeln und Bagger.

Zur Zeit gibt es in dem Kindergarten drei Vormittags und zwei Nachmittagsgruppen. Das liegt daran, dass die meisten Eltern sich für ihre Kinder ein Vormittagsplatz wünschen. Aufgrund dessen sind im Vormittag die Gruppen auch größer. So sind im Vormittag ca. 25 Kinder in einer Gruppe, im Nachmittag höchstens 18. Die Gruppen bestehen aus gleich vielen Mädchen wie Jungen und sind aus 3- bis 6-jährigen Kindern zusammengesetzt. Die Vormittagsgruppen sind eine Stunde länger als die Nachmittagsgruppen. Die Gruppen werden von zwei Erzieherinnen gleichberechtigt geleitet.

Dienstags und Donnerstags gibt es noch eine besondere Nachmittagsgruppe, ausschließlich für 3-jährige - den Spielkreis. Diese Gruppe besteht aus ungefähr 15 Kindern und wird in der Regel nur ein Jahr lang besucht.

Insgesamt sind etwa 120 Kinder in dem Kindergarten.

Zusätzlich gibt es noch den Frühdienst und die Mittagsbetreuung, in der, dafür angemeldete Kinder, Mittag essen können. Ein Essen kostet pro Kind ca. 3 bis 4 DM. Bei jedem Essen sind

1 bis 3 Erzieherinnen dabei und essen auch mit. Sie bezahlen einen Pauschalbetrag von 15 DM im Monat. Bei dem Essen wird den Kindern beigebracht mit Manieren zu essen und auch Sachen zu probieren. So müssen auch die Erzieherinnen einen “Pädagogischen Happen” essen. Das heißt, wenn sie etwas nicht mögen oder keinen Hunger haben, müssen sie trotzdem ein bisschen mit essen.

Die Öffnungszeiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusätzliche Öffnungszeiten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2. Geschichte des Kindergartens

Der evangelische Kindergarten wurde im Winter 1972 erbaut. Er ist der erste Kindergarten, der in Oyten gebaut wurde. Von Anfang an wurde er unter der Trägerschaft der ev.-luth. St. Petri Kirchengemeinde betrieben.

Auf dem Grundstück hätten ursprünglich zusätzliche Gräber angelegt werden sollen, denn es war Friedhofserweiterungsgelände. Anfang der siebziger wurde jedoch dringend ein Kindergarten in Oyten gebraucht. So stellte die Kirchengemeinde das Gelände zur Verfügung. Die politische Gemeinde verpflichtete sich darauf, auf diesem Grundstück einen Kindergarten zu bauen und ihn dann der Kirchengemeinde zu übertragen. Das musste gemacht werden, da die politische Gemeinde keinen Kindergarten führen durfte, aufgrund politischen Beeinflussungen wie im 2. Weltkrieg.

Da die mindestens 60 Kinder, die immer gleichzeitig im Haus waren, Platz zum spielen und toben brauchten, wurde 1980 die Mehrzweckhalle angebaut.

Da sich viele Eltern für ihre Kinder Vormittagsplätze wünschen, sind die Nachmittagsgruppen seit einigen Jahren nicht mehr voll ausgelastet. Dafür sind jedoch die Vormittagsgruppen teilweise viel zu voll. Daher denkt der Kindergarten darüber nach, einen weiteren Gruppenraum anzubauen, um mehr Möglichkeiten zu haben, die Kinder unterzubringen. Das hat jedoch zur Folge, das im Nachmittag nur noch eine Gruppe zu Stande kommen könnte.

Details

Seiten
13
Jahr
2001
Dateigröße
459 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v106010
Note
12 Punkte
Schlagworte
Praktikumsbericht/Kindergarten

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Titel: Praktikumsbericht/Kindergarten