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Die Anwendung der Thesen von Niklas Luhmann aus dem Buch "Die Realität der Massenmedien" auf das Internet

Hausarbeit 2001 19 Seiten

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe

Einleitung

In dieser Abhandlung geht es um die Frage, inwieweit sich die Thesen von Niklas Luhmann aus dem Buch : „Die Realität der Massenmedien“ auf das Internet anwenden lassen. Dabei werde ich wie folgt vorgehen:

Als erstes werde ich darstellen, inwieweit es sich bei dem Internet um ein Medium handelt. Danach werde ich die Thesen von Niklas Luhmann vorstellen und anschließend klären, ob sich diese Thesen auf das Internet anwenden .

I Was ist ein Medium ?

Als erstes versuche ich zu klären inwieweit es sich bei dem Internet um ein Medium handelt. Die erste Begriffsbestimmung habe ich mit Hilfe eines Fremdwörterlexikons vorgenommen. Dort habe ich folgende Definition gefunden: „ Medium 1. Mittel, Mittler, Mittelglied 2. ( Phys. ) Substanz, in der sich physikal. Vorgänge abspielen. 3. ( OKK,) Person, die angeblich in der Lage ist, Botschaften aus der Geisterwelt zu übermitteln 4. Mittel, das der Vermittlung von Informationen, Unterhaltung u. Belehrung dient z.B. Zeitung, Film, Tonband... 5. ( Gramm. ) der reflexiven Form entsprechende Aktionsform des Verbums, bei der sich das Geschehene auf das Subjekt bezieht, z.B. im Griechischen ( Lat., Neutr. Zu medius „ der mittlere"1

Das Internet dient zur Vermittlung von Informationen und kann auch zur Unterhaltung dienen, so ist es möglich, daß man im Internet einen Zeitungsartikel einsehen kann oder einige Computerspiele spielen . Als nächstes wende ich mich nun den Medientheorien zu. Zur Darstellung dieses Komplexes verwende ich einen Aufsatz von Werner Faulstich.2 Werner Faulstich unterscheidet vier Blöcke von Medientheorien: Die Einzelmedientheorien, kommunikationstheoretische Medientheorien, gesellschaftskritische Medientheorien und systemtheoretische Medientheorien.3 Es folgt nun eine Darstellung der unterschiedlichen Ansätze dieser Blöcke, aber auch deren Gemeinsamkeiten. Diese Darstellung wird durch die Verwendung eines Aufsatzes von Gerhard Schäffner noch ergänzt.4

1. Einzelmedientheorien

Einzelmedientheorien thematisieren nur ein einziges Medium, so thematisiert die Filmtheorie von Siegfried Kracacuers nur das Medium Film oder die Hörfunktheorie befaßt sich nur mit dem Medium Hörfunk.5 Trotz der Vielzahl der Medientheorien lassen sich doch einige Gemeinsamkeiten feststellen . So sind die Theorien eines Mediums vom Ansatz her recht unterschiedlich und nehmen selten Bezug aufeinander. So wählt Berthold Brecht einen produktionsorientierten Ansatz und meint den Hörfunk als Technik- und Gesaltungsmittel,6 während die 1941 entstandene Radiotheorie von Gerd Eckert einen normativen Ansatz wählt und auf das ideologische Wesen des Mediums abzielt.7 Dabei ist freilich festzustellen, daß die Entwicklungen in den Medientheorien stets mit den Entwicklungen in den von ihnen behandelten Medien einhergehen.8

2. Die kommunikationstheoretischen Medientheorien

Die kommunikationstheoretischen Medientheorien behandeln nicht mehr das einzelne Medium isoliert, sondern sie sprechen bevorzugt von den Massenmedien. Dabei gehen sie auch auf die funktionalen Zusammenhänge von anderen Faktoren ein, wie z.B. Sender, Empfänger, Inhalt etc. . So beschreibt Gerhard Maletzke die Massenkommunikation als ein dynamisches Zusammenspiel der vier Faktoren Kommunikator, Aussage, Repzipient, und Medium. Er geht davon aus, daß sich die Wahrnehmung der Medien je nach der sozialen Situation oder je nach Art der Darbietung ändert. Spätere kommunikationstheoretische Medientheorien vernachlässigen den Faktor Medium oder klammern ihn sogar komplett aus. Medien werden in diesen Theorien mit der Mediensituation ( Zeitung, Fernsehen ) gleichgesetzt. 9

3. Die gesellschaftskritischen Medientheorien

Als ein Beispiel für eine gesellschaftskritische Medientheorie soll hier kurz die Medientheorie von Dieter Prokop vorgestellt werden. Er kritisiert die These, daß in den Medien nur angeboten wird, was der „ Kunde“ haben will. Statt dessen geht er davon, daß eine internalisierte Herrschaftsstruktur besteht, welche man mit den kapitalistischen Rahmenbedingungen vergleichen könne. Diese Rahmenbedingungen passen sich den Bedürfnissen „ des Kunden“ an, dabei werden allerdings alle systemzerstörenden Bedürfnisse unterdrückt. Wenn sich die Massenmedien also auf die Bedürfnisse der Menschen einstellen, dann handelt es sich um angepaßte Bedürfnisse und wenn diese Angebote dann freiwillig von Menschen angenommen werden, dann sei dies schon ein Zeichen der gelungenen Unterdrückung.10

4. Die systemtheoretischen Medientheorien

Nach dem soziologischen Ansatz lassen sich bei funktionell ausdifferenzierten Gesellschaften mindestens vier Teilsysteme unterscheiden. Diese Teilsysteme haben bestimmte generalisierte Medien, mit deren Hilfe man das gesamtgesellschaftliche System stabilisiert. Die vier Teilsysteme sind das wirtschaftliche System mit dem Medium Geld, das politische System mit dem Medium Macht, das System der sozialen Integration mit dem Medium Einfluß und das System der kulturellen Reproduktion mit dem Medium Wertbindung. Medium wird bei diesem Ansatz als ein generalisierendes Austauschmedium verstanden.11

5. Gemeinsamkeiten der Ansätze

Trotz der recht unterschiedlichen Ansätze hat sich eine Unterscheidung in Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärmedien durchgesetzt. Die Primärmedien kommen ohne einem Einsatz von Technik aus, als ein Beispiel sei hier das Theater genannt. Sekundärmedien brauchen auf der Produktionsseite Technik, aber nicht auf der Repzeptionsseite. Als ein Beispiel seien hier die Tageszeitungen genannt. Ein Tertiärmedium braucht sowohl auf der Produktionsseite als auch auf der Repzeptionsseite Technik. Als Beispiel sei hier das Radio genannt. Bei Quartärmedien kommt es ebenfalls auf beiden Seiten zum Einsatz von Technik, allerdings wird die klassische Sender – Empfängerbeziehung aufgelöst. Als Beispiel seien hier die Onlinemedien genannt.12

6. Das Internet als Medium

Bei der Darstellung dieses Teils meiner Arbeit beziehe ich mich auf den Aufsatz „ Das Internet / Online-Medien“ von Carsten Winter aus dem Buch Grundwissenmedien.13 Der Begriff Internet bezeichnet die Vernetzung mehrerer unabhängiger Computernetze auf der Basis der TCP ( Transmission Control Protocol ) und der IP ( Internet Protocol ). Der Begriff Internet fungiert heute aber auch als Sammelbegriff der Anwendungsmöglichkeiten der Internettechnologie . Aber das Internet selbst weist keine medienspezifischen Eigenschaften auf, sondern es realisiert vielmehr den Datenaustausch zwischen Computern und Netzten durch die dafür entwickelten Übertragungsprotokolle.14, so kommt dem TCP die Aufgabe zu, die zu übertragenden digitalen Daten gleichsam in Päckchen aufzuteilen und sie am Zielort wieder korrekt zusammenzusetzen oder bei Übertragungsschwierigkeiten eine erneute Absendung der Daten einzuleiten. Das IP dient dazu, den Zielrechner zu identifizieren und den Verbindungsaufbau zum Zielrechner zu realisieren.15 Somit stellt das Internet kein Medium dar. Aus diesem Grund lassen sich die Thesen von Niklas Luhmann aus dem Buch „ Die Realität der Massenmedien“ nicht anwenden. Carsten Winter unterscheidet allerdings vier Online-Medien nämlich E-Mail, Usenet, IRC (Inter Relay Chat ), der WWW-Browser. Im nun folgenden stelle ich die vier Online-Medien dar. Dabei beziehe ich mich auf den bereits oben verwendeten Aufsatz von Carsten Winter und auf das Buch von Andrew S. Tanebaum Computernetze.16

1. Email

Email ist eine rechnergestützte Einrichtung, durch die der Benutzer elektronische Nachrichten verfassen, austauschen, lesen, speichern und manipulieren kann. Die Nachrichten können nur aus unformatiertem Text ( Text Mail ), aus Sprache ( Voice Mail ) oder aus verschiedenen Medien ( Multimedia Mail ) bestehen.. Um die Einrichtung nutzen zu können, ist auf dem Endsystem eine spezielle Software, denn User Agent ( UA), sowie ein Netzanschluß erforderlich. Neben dem UA am Endsystem beinhalten die meisten Netzte für den Benutzer unsichtbare Systeme, welche die Nachrichtenübertragung erleichtern.17

2. Usenet

Das zweite Online-Medium ermöglicht das Veröffentlichen von Nachrichten, Fragen, Stellungnahmen in „ öffentlichen“ Newsgruppen und stellt quasi ein überdimensionales Schwarzes Brett zum Wissens- und Meinungsaustausch dar.18 Um in einer Newsgruppe mitwirken zu können, muß man erst Mitglied werden. Als Mitglied kann man bestimmte spezielle Benutzeragenten, einen Newsreader benutzen, um Artikel oder Nachrichten, die in die Newsgruppe gestellt werden, zu bekommen.19 Es haben sich bisher folgende Themenschwerpunkte herausgebildet :

1. Comp: Computer, Informatik, Computerindustrie

2. Sci : Wissenschaft und Technik

3. Humanities : Literatur und Hunamwissenschaft

4. Rec : Freizeit und Hobby einschließlich Sport und Musik

5. Misc : Verschiedenes d.h. alles was nicht in eine andere Gruppe paßt

6. News : Diskussionsforum für das Usenet selber

7. Soc : Soziale und gesellschaftliche Themen

8. Talk : Debatten, Polemiken, Argumente über Gott und die Welt

9. Alt : Alternative Schiene zu praktisch allen und Jedem20

Es haben sich im Laufe der Zeit zu diesen Hauptgruppen noch einige Untergruppen gebildet, die ich aus Platzgründen hier nicht darstellen werde.21

3. IRC ( Internet Relay Chat )

Dieses Medium ermöglicht es Kommunikationsteilnehmern die Kommunikation unter quasi raumzeitlicher KO – Präsenz. Die Teilnehmer treffen sich dazu in virtuellen Räumen . In diesen Räumen verwendet jeder Teilnehmer ein Namenskürzel, einen sogenannten Nickname.22

4. Der WWW - Browser

Dieses Medium integriert Leistungen, für die ursprünglich mehrere Online – Medien nötig waren miteinander, und bietet neben der Einsicht und dem Umgang mit Texten auch Zugriff auf Töne, Bilder und Videos. Das Zusatzprotokoll „http“ erlaubt das einfache und schnelle Wechseln auf andere WWW- Dokumente. Der Browser durchbricht damit die traditionelle lineare Strukturierung und Aufarbeitung von Dokumenten und ersetzt diese Struktur durch optimale Mehrfachnutzung. Einen weitereren Vorteil dieses Mediums stellt seine einfache Bedienbarkeit dar.23

Die von mir nun behandelte Frage lautet, inwieweit lassen sich die Thesen von Niklas Luhmann aus seinem Buch „ Die Realität der Massenmedien“ auf die von mir dargestellten Online – Medien anwenden. Dazu werde ich als nächstes die Thesen von Niklas Luhmann vorstellen.

II Die Thesen von Niklas Luhmann

Zur Darstellung dieses Teils verwende ich die Einführung von Walter Reese – Schäfer und das Luhmann Lexikon 24, sowie Informationen aus den Online – Medien25 und aus dem bereits erwähnten Buch von Niklas Luhmann „ Die Realität der Massenmedien.“26

Die allgemeine Systemtheorie von Niklas Luhmann

In der Gesellschaft differenzieren sich verschiedene Funktionssysteme aus, wie Z.B die Wirtschaft, das Recht, die Politik. Dies setzt voraus, daß sich das System bereits konstruiert hat..27 Ferner muß noch eine weitere Ausdifferenzierung innerhalb des Funktionssystems stattgefunden haben, die Niklas Luhmann evolutionäre Errungenschaft nennt. Eine solche evolutionäre Errungenschaft ist z.B. die Einführung des Geldwesens für das Funktionssystem Wirtschaft oder die Einführung von Verfassungen für die Funktionssysteme der Politik und des Rechts.28

Innerhalb jedes Funktionssystems findet eine zentrale Operation statt, die von Niklas Luhmann Kommunikation genannt wird, und die durch generalisierte Medien vollzogen wird. Luhmann versteht unter Medium eine lose Kopplung von verschiednen Bereichen, die nicht in körperlichem Kontakt stehen, dann muß etwas dazwischentreten, welches die Eigenschaften des betreffenden Objektes übermittelt. Beinahe alles kann zum Medium der Kommunikation werden. Diese Medien sind erst einmal diffus und bedürfen einer bestimmten Form, um einen Inhalt zu vermitteln. Als Beispiel führt Reese Schäfer die Sprache an. Nicht allein die Sprache würde sprechen, sondern erst die Zusammenfügung der einzelnen Wörter zu Sätzen, also erst eine bestimmte Formung der Sprache. Deshalb kann es neben der Sprache auch andere Medien der Kommunikation geben wie z.B. Geld Macht oder Recht. Sie können Medien der Kommunikation werden, weil sie einen bestimmen Vorrat von Elementen enthalten, der sich formen läßt. Sie können jedoch auch ferner als System betrachtet werden, da sie eine innere Struktur und Bezüglichkeit aufweisen.29 So ist das Kommunikationsmedium der Wirtschaft Geld und das Kommunikationsmedium des Rechts Gesetze und Entscheidungen.30

Jedes Teilsystem arbeitet mit einem bestimmten binären Code. Dies schließt dritte Werte aus und führt zu einer Ausdifferenzierung des Teilssystems und führt zu Bistabilität. Von bistabilen Systemen spricht man also dann, wenn sie über zwei Möglichkeiten der Anschließbarkeit verfügen. Binar ist die Stabilität, weil sie auf zwei Grundwerten beruht, die sich einschließen, weil sie sich ausschließen. Man kann sich ausschließlich der einen oder anderen Seite des Codes anschließen.31 Der binäre Code der Wirtschaft ist Haben und Nichthaben, während der binäre Code des Rechts rechtmäßig und unrechtmäßig ist.32

Ferner hat jedes Teilsystem eine bestimmte Funktion innerhalb der Gesellschaft und diese Systeme sind außerdem Autopioesis. Die Funktion des Rechtssystem ist die Sicherheit und Entscheidung von Konflikten herbeizuführen, während die Funktion der Wirtschaft die materielle Reproduktion ist.33

Autopioesis ist ein Kunstwort aus dem griechischen autos ( Selbst ) und poiesis ( Schöpfung ).34 Dieser Begriff wurde vom Biologen Humberto Maturana eingeführt und kann notfalls mit selbstmachend übersetzt werden. Danach ist ein lebendes System dadurch charakterisiert, daß es alle Elemente, aus dem es besteht, selbst produziert. Niklas Luhmann bezieht dies auch auf die sozialen Systeme. Er geht davon aus, daß jede Kommunikation innerhalb eines Systems darauf ausgerichtet ist eine weitere hervorzurufen.35 Der Begriff beschreibt also ein System, das aufgrund seiner Eigendynamik auf eine Fortsetzung drängt.36

Ferner geht Niklas Luhmann geht davon aus, daß die einzelnen Teilsysteme des Gesellschaftssystems auf sehr unterschiedliche Arten aneinander gekoppelt sein können. Es wird zwischen operativer, struktureller, loser/fester, temporärer und dauerhafter Kopplung unterschieden. Kopplung allgemein ist das „Daß und Wie“ autopoetischer Systeme aus der Sicht eines Beobachters mit ihren Umwelten verbunden sind oder sich als Beobachter ihrer Selbst oder als beobachtete Beobachter auf sich selbst beziehen.37 Auf eine genauere Darstellung der einzelnen, obengenannten Kopplungsarten wird aus Platzgründen verzichtet.

Die Anwendung dieser Grundsätze auf die Massenmedien

Niklas Luhmann definiert als Massenmedien alle Einrichtungen, die sich zur Verbreitung von Kommunikation technischer Mittel der Vervielfältigung bedienen. Er denkt vor allem an Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, die durch die Druckpresse hergestellt worden sind. Aber auch an andere photographische oder andere Kopierverfahren und an Funk sei zu denken. Nur zwei Dinge sind entscheidend. Erstens müssen die Produkte in großer Zahl hergestellt werden, aber der Adressatenkreis darf noch nicht bestimmbar sein. Zweitens darf auf gar keinen Fall eine Interaktion zwischen Anwesenden möglich sein, dies wird durch die Dazwischenschaltung von Technik ausgeschlossen.37 Die evolutionäre Errungenschaft, welche zur Ausdifferenzierung des Teilsystems der Massenmedien beigetragen hat, ist die Erfindung des Buchdruckes.38

Zeitschriften, Bücher und Zeitungen werden geschrieben, aus diesem Grund ist die Schrift ein Kommunikationsmedium der Massenmedien. Ferner wird beim Funk die Sprache als Kommunikationsmedium verwendet und stellt somit auch eine Kommunikation der Massenmedien dar. Die Massenmedien haben also zwei Kommunikationsmedien, die Schrift und die Sprache.40

Das Funktionssystem der Massenmedien arbeitet mit der Unterscheidung von Information und Nichtinformation. Information ist der positive Wert des Systems, mit Informationen kann das System arbeiten. 41 Doch die Unterscheidung von Information und Nichtinformation alleine reicht nicht aus, es müssen ferner weitere Programme ablaufen, die das, was man als Information oder als Nichtinformation erwarten kann, noch weiter aufgliedern. Es haben sich u.a. folgende Selektionsbereiche gebildet Sport, Politik, und moderne Kunst.42 Ein besonderes Verhältnis hat der Code Information / Nichtinformation zur Zeit, denn Informationen lassen sich nicht wiederholen, denn wenn sie Ereignis werden, sind sie sofort veraltet. Dies bedeutet, daß das System zwangsläufig Informationen in Nichtinformationen verwandelt.43 Informationen werden meistens als Berichte / Nachrichten, Werbung und Unterhaltung dargeboten. Diese drei Arten der Darbietung werde ich nun beschreiben.

1. Berichte / Nachrichten

Berichte und Nachrichten dienen vor allem der Erarbeitung und Verarbeitung von Informationen zu Tatsachen, die sich ständig erneuern müssen.44 Bei Informationen, die als Bericht oder Nachricht dargeboten werden, geht man automatisch davon aus, daß sie stimmen. Das Ansehen der Institutionen, die sich mit der Informationserarbeitung / Informationsverarbeitung beschäftigen, hängt davon ab, daß zum mindestens ausreichend recherchiert wurde. Falschmeldungen werden meistens von außen lanciert, dagegen kann man sich mit einer Quellenangabe schützen.45 Nicht die Wahrheit ist das Problem, sondern die Selektivität der Massenmedien. Die Selektion ist jedoch gewollt, denn es kann keine Punkt für Punkt Korrespondenz zwischen der Information Sachverhalt und repräsentierter Realität geben. Aus empirischen Forschungen kennt man wichtige Kriterien für die Information, welche als Bericht oder Nachricht verarbeitet werden sollen. Information kann nur als Überraschung auftreten und muß als Komponente der Kommunikation verstehbar sein. Die Aufgabe der Selektion scheint es zu sein, diese Erfordernis für das Gesellschaftssystem der Massenmedien noch zu verstärken. Die Selektion sorgt dafür, daß der Bericht / die Nachricht verständlich wird und somit für einen weiten Empfängerkreis verständlich ist. Mit Selektion soll jetzt nicht Wahlfreiheit der Institutionen gemeint sein, die im allgemeinen überschätzt wird, sondern dieser Begriff bezieht sich auf das Funktionssystem der Massenmedien.46

Berichte informieren über die Kontexte von Neuigkeiten. Ihr Neuigkeitswert ergibt sich aus dem vermuteten Wissenstand des Publikums oder aus dem angesprochnen Teil desselben, aber auch hier geht um Informationen mit Wahrheitsanspruch.47

Von Berichten sind Nachrichten zu unterscheiden, da sich Nachrichten hauptsächlich mit Tagesereignissen befassen. Ferner hat Niklas Luhmann im Programmbereich der Nachrichten noch folgende Selektoren gefunden :

1. Die Information muß neu sein und somit mit bestehenden Erwartungen brechen, oder einen offen gehaltenen Raum von begrenzten Möglichkeiten determinieren. Wenn man den Begriff Neuheit hört, denkt man an Einzelereignisse. Aber wenn man Neuheiten erkennen möchte, braucht man vertraute Kontexte. Solche Kontexte können bestimmte Typen von Ereignissen sein ( Gipfeltreffen, Unfälle usw.), temporäre Geschichten ( so kann man über Affären immer etwas Neues berichten, bis sie mit einer Entscheidung endet.) oder es gibt eine Serienproduktion von Neuigkeiten.48
2. Konflikte werden als Nachrichten bevorzugt, da sie den Vorteil haben, eine selbsterzeugte Ungewißheit anzuspielen, indem sie die erlösende Information erst in der Zukunft geben.49
3. Ein besonders guter Aufmerksamkeitsfänger sind Quantitäten. Eine Quantität ist immer informativ, da nur eine Zahl dasteht. Man kann den Informationsgehalt noch erhöhen, wenn man noch Vergleichszahlen dazugibt ( die Arbeitslosenquote von heute und die Arbeitlosquote der letzten Jahre ). Außerdem hat eine größere Zahl einen höheren Informationsgehalt, vor allem wenn sie sich auf ein einmaliges Ereignis bezieht ( Viele Tote bei einem Erdbeben ).50
4. Eine Information aus dem lokalen Umfeld scheint immer wichtig zu sein. Dies vor allem deswegen, weil doch jeder über seinen Ort gut informiert sein will, so daß man über jede neue Information dankbar ist. Ferne des Ereignisses muß also durch die Wichtigkeit wettgemacht werden.
5. Normverstöße sind meistens auch in der Berichtserstattung zu finden und werden häufig in Form von Skandalen verarbeitet, weil schnell aus einem Skandal wieder ein neuer werden kann, wenn man sich über den Skandal äußert. Über Normverstöße berichtet man gerne, weil ihnen meistens noch eine moralische Bewertung beigemischt werden kann. Man kann an diesem Skandal demonstrieren, daß man solche moralischen Werte braucht. Um diese Normverstöße kenntlich zu machen, beschränkt sich die Berichterstattung auf die Handlung, für die Motivation bleibt kein Raum.51
6. Ferner gibt es in den Massenmedien die Bevorzugung des Ungewöhnlichen. So ist ein Kaiman im Baggersee eine Nachricht wert, obwohl diese doch fast der Unterhaltung zugeordnet werden.52
7. Dadurch, daß die Nachrichten immer so aktuell wie möglich sein sollen, berichtet man vor allem von Einzelfällen. Manchmal geben gemeldete Ereignisse Anlaß von ähnlichen Ereignissen zu berichten, so daß eine Serie von Ereignissen entsteht. Zu einer Aufwertungen können dann noch Zusatzmeldungen beitragen, wie z.B. Höhe des Schadens, Anzahl der Verletzten usw.53
8. Ferner werden Äußerungen über Meinungen als Nachrichten verbreitet. Ein erheblicher Teil der Nachrichten kommt dadurch zustande, daß die Massenmedien über sich selbst berichten. Die Meinung muß allerdings von einer Quelle stammen, die aufgrund ihrer Person bzw. ihrer Stellung über eine bemerkenswerte Reputation verfügt.54
9. Alle Selektoren werden dadurch verstärkt, daß es sich um Organisationen handeln, die sich mit der Sektion befassen und dafür eigne Routinen entwickelt haben. Die Arbeit besteht darin, die Information in das System der Massenmedien einzupassen, da die Informationen schon durch Rubriken vorselektiert sind. Darüber, ob man eine Information erhält, spielen Raum ( freie Seiten in einer Zeitung ) und Zeit ( freie Sendeminuten ) eine Rolle.55

2. Die Werbung

Die Werbung nimmt die Todsünde der Massenmedien offen auf sich, indem sie von Anfang an klarmacht, daß sie manipulieren will. Die Werbung arbeitet deshalb mit folgenden psychologischen Komponenten:

1. Die bewußte Aufmerksamkeit wird nur kurz auf den zu bewerbenden Gegenstand gelegt. So hat man für eine kritische Würdigung kaum Zeit. Die restliche Zeit wird durch Drastik aufgefüllt. Außerdem wechseln Werbespots ihre Darstellung von Moment zu Moment, egal ob es paßt oder nicht. Es gilt das Gesetz der Unterbrechung, dies bedeutet daß man hofft, daß man sich an das gerade Gesehene erinnert.56
2. Die Werbung arbeitet außerdem mit einem paradoxen Sprachgebrauch.. Sie gaukelt einem vor, daß man durch die Ausgabe von Geld sparen könne, oder bezeichnet etwas als exklusiv, obwohl es sich an einen unbestimmten Kundenkreis wendet. Gerade weil man weiß, daß es sich um Werbung handelt, fühlt man sich durch das Wort „exklusiv“ eingeschlossen und nicht ausgeschlossen.57
3. Eine weitere Technik ist das vorenthalten des Objekts. Im Bildarrangement wird der Gegenstand, für den geworben wird, in den Hintergrund gerückt, so daß man das Bild drehen muß, um herauszubekommen, um was es in diesem Werbespot geht. Ähnliches gilt für Sequenzen, wo erst nach einiger Zeit herauskommt für was geworben wird.58

Der wichtigste Nebeneffekt der Werbung ist es, Leute ohne Geschmack mit Geschmack zu versorgen. Mit Hilfe der Werbung kann man Wahlmöglichkeiten dort erlangen, wo man keine eigenen Maßstäbe entwickelt hat. Geschmack dient dazu, dem Begehren Struktur zu geben.59

3.Die Unterhaltung

Die Unterhaltung setzt voraus, daß der Zuschauer Anfang und Ende beobachten kann, weil er schon Vorher und Nachher erlebt. Die Unterhaltung setzt selbsterzeugte Realobjekte voraus, die den Übergang von realer Realität in die fiktive Realität durch das Kreuzen der Grenzen ermöglicht. Ferner darf die Unterhaltung, auch wenn sie fiktiv ist, nicht zu fiktiv sein. Der Konsument muß in die Lage versetzt werden, ein auf die Erzählung zugeschnittenes Gedächtnis zu entwickeln und dies kann er am besten, wenn in Texten und Bildern genug Details bekannt sind. Die Unterhaltung lebt von selbstproduzierten Überraschungen und Spannungen und diese fiktionale Geschlossenheit macht es möglich, die fiktive Realität von der realen Realität zu unterscheiden.60

Die Massenmedien haben nach Niklas Luhmann die Aufgabe Themen aus anderen Gesellschaftssystemen zu bündeln und bekannt zu machen. Dies geschieht jedoch selten sachgerecht, da durch die Selektoren eine Vereinfachung des Sachverhaltes geschieht. Die Massenmedien schaffen eine Akzeptanz in der gesamten Gesellschaft. Nach ihrer Publikation können die Themen als bekannt vorausgesetzt werden.61 Außerdem weist Niklas Luhmann daraufhin, daß es keine Sachverhalte gibt, die für die Behandlung in den Massenmedien ungeeignet wären.62

Dadurch, daß die Massenmedien auch über sich selbst berichten, und somit Sachverhalte die sie selbst produziert haben weiterverarbeiten, handelt es sich bei den Massenmedien auch um ein autopoiesies System.63 Ferner sei an dieser Stelle daraufhingewiesen, daß das Funktionssystem der Massenmedien durch die Werbung mit dem Funktionssystem der Wirtschaft und durch die Nachrichten / Berichte mit dem Funktionssystem der Politik gekoppelt sind.64

III Die Anwendung auf die Online- Medien

1.Email

Das Email arbeitet mit denn Kommunikationsmedien Sprache und Schrift. Ferner arbeitet es auch mit dem binären Code Information / Nichtinformation. Die Aufgabe des Onlinemediums ist es, einen schnellen Informationsaustausch zwischen Sender und Empfänger herbeizuführen. Wenn man eine Antwort auf eine Email verfaßt, so bezieht man die geschriebene Email mit ein und verarbeitet diese neu. Somit ist die Email auch ein autopioesises System. Online Händler verschicken ihre Werbung in Form von Emails. Die Werbung ist, wie bereits früher dargestellt, an das Funktionssystem der Wirtschaft gekoppelt. Es gibt ferner für das Onlinemedium Email grundsätzlich keinen Sachverhalt, den das Medium nicht behandeln kann. Jedoch läßt sich der Adressatenkreis anhand der angegebenen Emailadressen genau bestimmen. Somit würde das Onlinemedium Email für Niklas Luhmann kein Massenmedium darstellen.

2.Usenet

Das Usenet arbeit mit dem Kommunikationsmedium der Schrift. Außerdem arbeitet es mit dem binären Code Information/ Nichtinformationen. Es soll einen Meinungsaustausch zwischen denn, an der Newsgruppe beteiligten Personen, ermöglichen. Wenn man einen Beitrag in einer Newsgruppe veröffentlicht, bezieht man sich auf einen bereits veröffentlichten Beitrag und verarbeitet diesen neu. Somit ist das Usenet ein autopioesises System. Durch die von mir oben dargestellte Einteilung wird ersichtlich, daß sich einige Newsgruppen mit wissenschaftlichen und politischen Themen beschäftigen. Somit ist das Usenet an die Gesellschaftssysteme der Wissenschaft und der Politik gekoppelt. Allerdings ist die von mir vorgenommene Einteilung nur grob und keinesfalls abschließend, da sich jeder Zeit neue Haupt- und Untergruppen im Usenet bilden können. Somit gibt es für das Onlinemedium keinen Sachverhalt, den es nicht behandeln könnte. Jedoch müssen sich alle Teilnehmer einer Newsgruppe registrieren lassen und somit läßt sich der Adressatenkreis einer Newsgruppe genau bestimmen. Somit würde das Onlinemedium Usenet für Niklas Luhmann kein Massenmedium darstellen.

3 Der IRC

Der IRC arbeitet mit dem Kommunikationsmedium der Schrift. Der IRC arbeitet ebenfalls mit dem binären Code Information / Nichtinformation und er dient ebenfalls zum schnellen Meinungsaustausch zwischen den co-präsenten Personen. Wenn man im IRC eine Antwort verfaßt, dann bezieht man sich auf das Geschriebene einer anderen co- präsenten Person und verarbeitet dieses neu. Somit ist das IRC ein autopioesis System. Es gibt grundsätzlich kein Thema, das man im IRC nicht behandeln könnte. Es besteht die Möglichkeit, daß sich Wissenschaftler im IRC treffen, um ihre Theorien zu diskutieren. Somit ist der IRC unter anderem an das Funktionssystem der Wissenschaft gekoppelt. Ferner besteht die Möglichkeit, daß sich eine Person den Fragen der anderen Teilnehmern stellt. Diese Person kann aus sehr vielen Bereichen der Gesellschaft stammen, wie z.B. Politik, Wirtschaft. Somit ist der IRC auch mit diesen Funktionssystemen gekoppelt. Durch die Co- Präsens der Personen im virtuellen Raum ist eine quasi Interaktion zwischen den Anwesenden möglich, da man auf die einzelnen Beiträge fast ohne Zeit reagieren kann. Ferner läßt sich innerhalb des virtuellen Raumes ein Separee schaffen, indem sich nur bestimmte Personen aufhalten dürfen. Wenn man ein solches Separee schafft, lässt sich die genaue Abnehmerzahl bestimmen. Aus diesem Grund würde das IRC für Niklas Luhmann kein Massenmedium darstellen.

4 Das WWW

Das WWW arbeitet mit sehr viel verschiedenen Kommunikationsmedien, unter anderem mit Schrift, Sprache, Bilder. Es hat die Aufgabe, einen schnellen Zugriff auf alle Dokumente, die in ihm Vorhanden sind, zu ermöglichen. Auch das WWW arbeitet mit dem Code Information / Nichtinformation. Es gibt auch keine Sachverhalte, die man im WWW nicht behandeln kann. Im WWW kann man das politische Programm einiger Parteien einsehen, somit ist das WWW an das Funktionssystem der Politik gekoppelt. Ferner stellen sich auch Firmen im WWW vor, so daß das WWW auch an die Wirtschaft gekoppelt ist. Außerdem werden auch wissenschaftliche Aufsätze veröffentlicht, so daß auch eine Kopplung zum Funktionssystem der Wissenschaft besteht. Es läßt sich auch nicht genau feststellen, wieviele Leute auf ein Dokument zugegriffen haben. Somit ist der genaue Adressatenkreis nicht mehr bestimmbar. Die Frage, ob das WWW autopioesis ist, kann nur sehr schwer beantwortet werden. Dokumente, die von Zeitschriften und Zeitungen hineingestellt werden, sind autopioesis, da sie von Massenmedien stammen und das Funktionssystem der Massenmedien ein autopioesis System ist. Dokumente, die von Privatpersonen hineingestellt werden, können immer die gleiche Form haben und sind somit nicht autopioesis. Somit ist es fraglich, ob das WWW für Niklas Luhmann ein Massenmedium wäre.

Endergebnis

Nach meiner Ansicht wären die Online – Medien Email, Usenet und IRC für Niklas Luhmann kein Massenmedium. Bei dem Onlinemedium WWW läßt sich diese Frage nicht eindeutig klären.

Literaturverzeichnis

1. Faulstich, Werner (Hrsg.) / Grundwissen Medien / 4. Auflage / München 1998 / Zi. Bearbeiter in Grundwissen Medien Seite ...
2. Krause, Detlef / Luhmann – Lexikon / 2.Auflage / Stuttgart 1999 / Zi. Luhmann – Lexikon Seite ...
3. Luhmann, Niklas / Die Realität der Massenmedien / 2.Auflage / Opladen 1996 / Zi. Luhmann Seite
4. Reese – Schäfer, Walter / Niklas Luhmann – zur Einführung / 3.Auflage / Hamburg 1999 / Reese – Schäfer Seite ...
5. Tanenbaum, Andrew S. / Computernetze / 3.Auflage / München 1998 / Zi. Tanenbaum Seite ...
6. Wahrig, Gerhard / Das Fremdwörterlexikon / Frankfurt 1986 / Zi. Wahrig Seite ...

Informationen aus den Online – Medien

http:// userpage.fu-berlin.de/~soleil/Einf.Luhmann.html

[...]


1 Fremdwörterlexikon von Gerhard Wahrig Seite 460

2 Werner Faulstich in Grundwissen Medien Seite 21-29

3 Faulstich in Grundwissen Medien Seite 22

4 Gerhard Schäffner in Grundwissen Medien Seite 253 -274

5 Schäffner in Grundwissenmedien Seite 253

6 siehe Endnote 5

7 Schäffner in Grundwissen Medien Seite 254

8 Faulstich in Grundwissen Medien Seite 23

9 siehe Fußnote 8

10 Faulstich in Grundwissen Medien Seite 25

11 Siehe Endnote 10

12 Faulstich in Grundwissen Medien Seite 26

13 Winter in Grundwissen Medien Seite 274 - 296

14 Winter in Grundwissen Medien Seite 274

15 Winter in Grundwissen Medien Seite 275

16 Für genauere Angaben siehe Literaturverzeichnis

17 Tanenbaum in Computernetze Seite 840

18 Winter in Grundwissen Medien Seite 278

19 Tanenbaum in Computernetze Seite 707

20 Siehe Endnote 19

21 Winter in Grundwissen Medien Seite 278

22 Siehe Endnote 21

23 Winter in Grundwissen Medien Seite 279

24 Niklas Luhmann zur Einführung / 3. Auflage / Hamburg 1999, Luhmann Lexikon zur Einführung in Das Ge samtwerk von Niklas Luhmann / 2.Auflage/ Stuttgart 1999

25 http://userpage.fu-berlin.de/~soleil/Einf.Luhmann.html ( 3.1.01 )

26 2.Auflage / Opladen 1996

27 Resee - Schäfer Seite 12

28 Luhmann Lexikon Seite 107

29 Reese – Schäfer Seite 22

30 Reese – Schäfer Seite 176

31 Luhmann Seite 90

32 siehe FN 30

33 siehe FN 30

37 Luhmann Lexikon Seite 141

38 Luhmann Seite 10 bis 11

39 Luhmann Lexikon Seite 107

40 Reese – Schäfer Seite 177

41 Luhmann Seite 36

42 Luhmann Seite 38

43 Luhmann Seite 41

44 Luhmann Seite 53

45 Luhmann Seite 56

46 Luhmann Seite 58

47 Luhmann Seite 73

48 Luhmann Seite 59

49 siehe FN 48

50 Luhmann Seite 60

51 Luhmann Seite 60 - 64

52 Luhmann Seite 63

53 Luhmann Seite 69

54 Luhmann Seite 70

55 Luhmann Seite 71

56 Luhmann Seite 86

57 Luhmann Seite 88

58 Luhmann Seite 88

59 Luhmann Seite 90

60 Luhmann Seite 103

61 Luhmann Seite 29

62 Luhmann Seite 50

63 Siehe FN 54

64 Luhmann Seite 125

Details

Seiten
19
Jahr
2001
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v108278
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
2
Schlagworte
Anwendung Thesen Niklas Luhmann Buch Realität Massenmedien Internet

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