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Stuart Hall: Die Frage der Kulturellen Identität

Seminararbeit 2003 27 Seiten

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe

TABLE OF CONTENTS

Thesenblatt

Einleitung

Das Konzept von Geschlecht und Westen

Performanz und Diskus

Infragestellung traditioneller Repräsentationssysteme

Das zentrierte Subjekt

Das souveräne Subjekt

Das gesellschaftliche Subjekt

Das fragmentierte Subjekt

5 Momente der Dezentrierung

Globalisierung und das fragmentierte Subjelt: eine

Wechselwirkung?

Resümee

Literaturverzeichnis

THESENBLATT

Das Konzept von Geschlecht und Westen

Konzepte sind Denkwerkzeuge. Konzepte stellen Unterscheidungskriterien parat, welche die abweichenden Modelle positiv bzw. negativ bewerten (binäre Opposition). Diese bestimmte Art von Wissen ruft spezifische Sprechakte, Bilder und Handlungen hervor. Konzepte funktionieren als Ideologien. Diese Ideologien wiederum sind Teil des Repräsentationssystems. Die Konzepte von Geschlecht und Westen entstanden in der Zeit der Aufklärung.

Performanz und Diskus

Einmal produziert, wird die Idee des Westens und des Geschlechts selbst produktiv. Worte und Bilder bezeichnen demnach nicht etwas Reales, sondern besitzen eine handlungsartige Qualität. Bezeichnen und handeln fallen zusammen und erzeugen das, was sie bezeichnen.

Judith Butler bezeichnet diese verkörperte Erscheinungsform von Sprechakten durch perfor- matives Sprechen (Performativität) als Performanz – die Darstellung und Inszenierung. Diskurse beziehen sich also auf die Produktion von Wissen durch Sprache und die vorhin erwähnte diskursive Praxis ist daher die Praxis der Bedeutungsproduktion.

Diskurse hören nicht abrupt auf. Sie dauern an, entfalten und verändern ihre Form, indem sie nach Erklärung für neue Umstände suchen. Sie transportieren oftmals viele derselben unbe- wussten Voraussetzungen und unüberprüften Annahmen in ihrem Blutkreislauf.

Infragestellung traditioneller Repräsentationssysteme

Die Postmoderne ist als Krise der kulturellen Autorität zu verstehen, besonders der Autorität, mit der die westeuropäische Kultur und ihre Institutionen ausgestattet sind. Kritik am Bina- rismus, Beharren auf Differenz und Inkommensurabilität sind zentrale Aspekte des postmo- dernen und des dekonstruktiven Geschlechterdiskurses.

Das zentrierte Subjekt

Das Subjekt der Aufklärung verstand sich als vollkommen zentriert. Es ist mit Vernunft und Handlungsfähigkeit ausgestattet. Im Zentrum des Subjekts befindet sich ein innerer Kern, der mit der Geburt entsteht, sich entfaltet, sich im Wesentlichen jedoch nie verändert.

Das souveräne Subjekt

John Locke entwirft die Figur des souveränen Subjekts. Diese Figur ist fest verankert in den nun folgenden Diskursen der Moderne. Es ist Ursprung oder Subjekt der Vernunft, des Wissens und Handelns, und es ist dasjenige, das die Konsequenzen dieser Praktiken zu tragen hat – ihnen unterworfen ist

Das gesellschaftliche Subjekt

Neu ist hier die Erkenntnis, dass der innere Kern des Subjekts nicht autonom existiert, sondern im Verhältnis zu bedeutenden Anderen geformt wird und durch diese dem Subjekt Werte, Bedeutungen und Symbole vermitteln. Es wird geformt durch die Internalisierung des Außen im Subjekt und die Externalisierung durch Handlung in der sozialen Welt.

Das fragmentierte Subjekt

Das fragmentierte Subjekt zelebriert nicht mehr einen einzigen inneren Kern, sondern ist sich seiner vielschichtigen, manchmal widersprechenden und ungelösten Identitäten bewusst. Der Prozess der Identifikation wird nicht mehr nur durch bedeutende Andere bestimmt, er wird offener, variabler und zugleich problematischer wahrgenommen.

5 Momente der Dezentrierung
- Karl Marx: Die historische Komponente des Subjekts.
- Jaques Lacan: Das Unbewusste als sprachlich Strukturiertes.
- Ferdinand de Saussure: Die Sprache (langue) als derjenige Teil der menschlichen Rede (langage), der qua Regelsystem im Gedächtnis der sozialen Gemeinschaft verankert ist, wird über das individuelle Sprechen (parole) gesetzt, und das Studium der gegenwärtig vorhandenen Sprachverschiedenheiten (Synchronie) soll vor dem ihrer Entstehung (Diachronie) gehen.
- Michel Foucault: Die Disziplinarmacht, die sich mit der Kontrolle, Überwachung und Regu- lierung des Subjektes beschäftigt.
- TheoretikerInnen der Geschlechterforschung:

a) Identitätspolitik, die weg von der Kategorie Klasse an die divergenten Identitäten der Subjekte, die sich aus Geschlecht, Religion, Herkunft, Andersfähigkeit, Alter, sexueller Orientierung, etc. zusammensetzen, appeliert.
b) Die binäre Trennung entlang den Markern innen – außen, aktiv – passiv, emotional – rational wird in Frage gestellt

Globalisierung und das fragmentierte Subjekt

Zeit und Raum sind grundlegende Koordinaten des Repräsentationssystems. Bereits während der Moderne rückte der Raum in wachendem Maße von der Zeit weg, indem sie Beziehungen zwischen 'abwesenden' anderen fördert. Daraus entsteht für die Identitäten eine neue Kommu- nikation zwischen dem Lokalen und dem Globalen. Der Identitätswechsel nimmt in den Zentren der Globalisierung stärker zu, als in den Peripherien. Die Positioneierung der Subjekte verlaufen nach Stuart Hall entlang zweier Marker: dem der Tradition und dem der Übersetzung.

Textkritik

Problematisch bleibt die Postmoderne primär aufgrund ihrer Diskursgeschichte. Es scheint daher nicht verwunderlich, dass ernsthafte Theoretikerinnen und Theoretiker immer wieder versuchen Wortneuschöpfungen zu gebrauchen. Wolfgang Welsch schlug den Begriff der Radikalmoderne1 vor, Stuart Hall spricht sich für die Spätmoderne und eine noch einzulösende globale Postmoderne2 aus, Heinrich Klotz wiederum favorisiert ein vorläufiges Ende der Post-

moderne und die Geburt der Zweiten Moderne3. Wenn sich Stuart Hall dafür entscheidet, eine Begrifflichkeit, die von der allgemeinen Definition abweicht zu gebrauchen – Spätmoderne bezieht sich für gewöhnlich als Epochenbegriff auf kommerzielle Architektur der 20er Jahre und Postmoderne bezieht sich bei ihm als eine noch einzulösende Internationale – so erscheint es mir für die Textverständlichkeit von Nöten, der eigenen Positionierung Ausdruck differenziert zu verleihen.

Aber auch abseits dieser Begrifflichen Spitzfindigkeiten stört Halls postmoderne Definition der Zukunft, da er einen epochalen Beigeschmack enthält. Die Postmoderne widerstrebt einem klaren Epochen- bzw. Periodisierungsbegriff. Jean-François Lyotard charakterisiert sie als einen Gemüts- oder vielmehr Geisteszustand. Wolfgang Welsch hierzu über Lyotard: „Postmo- dern ist, wer sich jenseits von Einheitsobsessionen der irreduziblen Vielfalt der Sprach-, Denk- und Lebensformen bewußt ist und damit umzugehen weiß.“4 Jean-François Lyotard differen- ziert diesen Ansatz in seinem 1988 erschienen Werk Die Moderne redigieren 5 . Demnach ist die Postmoderne keine eigenständige Epoche, sondern ein Zurückführen einiger Charakter- züge, die die Moderne für sich in Anspruch genommen hat.

Diskussionsfragen

Nach Stuart Hall ist es die Globalisierung, die das fragmentierte Subjekt in seiner Struktur festigt. Als Beispiel führt er die Migrationsbewegungen, die westliche Gesellschaften plurali- sieren und die Kommerzialisierung des „Rests“ an. Wie gravierend schätzen sie diesen Einfluss für die Alltagskultur ein?

Die Europäische Union fördert mit zahlreichen Programmen die Beweglichkeit und den kultu- rellen Austausch der Mitgliedsstraaten: Auslandsemester, kulturelle Austauschwochen, künstle- rischen Aktionismus, wirtschaftliche Expansion, etc. Tragen diese Maßnahmen wirklich wesent- lich dazu bei, dass Positionierungen zu Gunsten von ÜbersetzerInnen vs. Tratition stattfinden?

Menschen bringen ein kulturelles Gepäck mit, das sie je nach der vorgefundenen Möglich- keit auch auspacken. Ist der kulturelle Austauch mehr als nur ein Wahrenaustauch (Schlagwort: Konsum-Multikulturalismus)?

Ist Globalisierung, so wie jetzt betrieben wird (vgl. GATS) nicht eher eine Festigung patria- chaler hierarischer Strukturen, die einem fragmentierten Subjekt völlig zu wider laufen, oder birgt das globalisierte Networking auch positive Möglichkeiten?

Literatur:

Bossinade, Johanna: Poststrukturalistische Literaturtheorie. Stuttgart / Weimar 2000, Bublitz, Hannelore: Judith Butler zur Einführung. Hamburg 2002, Butler, Judith: Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Frankfurt am Main 1997, Creed, Barbara: Von hier zur Modernität: Feminismus und Postmoderne. In: Felix, Jürgen (Hrsg.): Die Postmoderne im Kino. Ein Reader. Marburg 2002, Damasio, Antonio R.: Descartes' Irrtum. Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn. München 1997, Engelmann, Peter: Vorwort – Postmoderne und Dekonstruktion. In: Engelmann, Peter (Hrsg.): Postmoderne und Dekon- struktion. Texte französischer Philosophen der Gegenwart Stuttgart 1990, Foucault, Michel: Archäologie des

Wissens. Frankfurt am Main 1992, Foucault, Michel: Power/Knowledge. Brighton 1980, Hall, Stuart: Der Westen und der Rest. Diskurs und Macht. In: Hall, Stuart: Rassismus und Kulturelle Identität. Ausgewählte Schriften 2. Hamburg 1994, Hall, Stuart: Die Frage der kulturellen Identität. In: Hall, Stuart: Rassismus und Kulturelle Identität. Ausgewählte Schriften 2. Hamburg 1994, Jameson, Fredric: Zur Logik der Kultur des Spätkapitalismus. In: Hyssen, Andreas; Scherpe, Klaus R. (Hrsg.): Postmoderne - Zeichen eines kulturellen Wandels. 5. Auflage. Reinbek bei Hamburg 1997, Klotz, Heinrich: Kunst im 20. Jahrhundert - Moderne, Postmoderne, Zweite Moderne. Eine Veröffentlichung der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

2. Auflage. München 1999, Lyotard, Jean-Françoise: Grabmal des Intellektuellen. Graz/Wien 1985, Lyotard, Jean-François: Die Moderne redigieren. Bern 1988, Mead, George Herbert: Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main 1975, Otto, Stephan (Hrsg.): Band 3. Renaissance und frühe Neuzeit. In: Bubner, Rüdiger (Hrsg.): Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung. Stuttgart 1994, Owens, Craig: Der Diskurs der Anderen – Feministinnen und Postmo- derne. In: Huyssen, Andreas; Scherpe, Klaus R. (Hrsg.): Postmoderne. Zeichen eines kulturellen Wandels.

5. Auflage. Reinbeck bei Hamburg 1997, Pro7: WELT DER WUNDER. 28.12.2003. Korovai, Bewohner Neuguineas, Rabinow, Paul: Repräsentationen sind soziale Tatsachen. Modernität und Post-Modernität in der Antropologie. In: Rippl, Gabriele (Hrsg.): Unbeschreiblich weiblich. Texte zur feministischen Antropologie. Frankfurt am Main 1993, Saum-Aldehoff, Thomas: Persönlichkeit – Charakter – Temperament. Heute so, morgen so. In: Psychologie Heute Compact (6) 2001, Welsch, Wolfgang: Unsere Postmoderne Moderne.

6. Auflage. Berlin 2002

EINLEITUNG

Menschen werden nicht mit nationalen oder geschlechtsspezifischen Identitäten geboren. Diese werden erst durch Repräsentationen gebildet und im Verhältnis zu ihnen verändert. Eine nationale Kultur ist daher ein Diskurs - „eine Weise, Bedeutungen zu konstruieren, die sowohl unsere Handlungen als auch unsere Auffassung von uns selbst beeinflußt und organisiert.“6 Die Koordinaten für ein Repräsentationssytem liefern Zeit und Raum. Jede Identität ist symbolisch in Zeit und Raum verortet – besitzt so zu sagen eine imaginäre Geografie: ihre charakteristische Landschaft', ihr Gefühl für einen Ort. Ebensolches gilt für die Verortung in der Zeit: eine erfundene Tradition, die Gegenwart und Vergangen- heit verbindet, Ursprungsmythen, die die Gegenwart in die Vergangenheit zurück projizieren, die Erzählung der Nation, die das Individuum mit bedeu- tenden nationalen historischen Ereignissen verbinden.

Um Stuart Halls Ausführungen zum fragmentierten Subjekt transparenter zu gestalten, habe ich mich entschlossen, zuvor Anführungen zu Konzept, Diskurs und Repräsentation zu erläutern. Grund für diese Ausschweifung sind sowohl die umfangreichen philosophischen Diskurse, die seiner Arbeit zu Grunde liegen, wie auch begriffliche Positionierungen im Bereich der Postmoderne, deren Ansätze ohne einführendem Grundwissen unverständlich bleiben.

DAS KONZEPT VON GESCHLECHT UND WESTEN

Die Konzepte von Geschlecht und Westen formierten sich in der Zeit der Aufklärung und bildeten gleichzeitig in wechselseitiger Wirkung – Konzept/Umsetzung/Konzept – die Grundkonstanten für das, was wir nun Moderne und die sich in ihr formierende Postmoderne nennen.

Nach Stuart Hall7 erlauben Konzepte in ihrer Funktion als Denkwerkzeuge zu charakterisieren und zu strukturieren. Diese Methode Wissen zu erfassen, setzt eine bestimmte Denk- und Wissensstruktur in Bewegung.

Um allerdings Wissen zu strukturieren, ist es notwendig die unterschiedlichen Charakteristika des Westens und des Geschlechts in ein zusammengesetztes Bild zu verdichten. Der Westen fügt sich demnach aus Einzelbildern, wie die in ihm implizierten Gesellschaften, Kulturen, Völker, Orte, etc. beschaffen sind, zusammen. Das Geschlecht fügt sich analog aus Einzelbildern bestehend aus Geschlechtsidentitäten, Geschlechtsrollen und Geschlechtsstereotypen zusammen. Die Denk- und Wissensstruktur, die durch diese verdichteten Bilder geschaffen wird, funktioniert als Teil einer Sprechweise und repräsentiert somit in verbaler und bildhafter Sprache. Einzelne Bilder und Vorstellungen aus dem Begriffsfeld Westen bzw. Geschlecht wirken demnach als Ensemble und System, wie zum Beispiel westlich = (post-) kolonial = industriell bzw. männlich = aktiv = rational.

Weiters liefert ein Konzept einen Standard, der es erlaubt abweichende Modelle zu vergleichen und zu bestimmen, wie nahe dran oder weit entfernt sie sind. Südafrika zB. ist nahe dran am Westen, der Kongo hingegen weit entfernt; eine Businessfrau ist nahe dran am männlichen Ideal, eine Prostituierte wiederum weit entfernt. Der Unterschied dieser anderen Gesellschaften und Kulturen wird zum Maßstab, an dem die Konzepte von Westen und Geschlecht gemessen werden, sowie Gestalt und Bedeutung annehmen. Nach Ferdinand de Saussure ist es gerade der Unterschied, der es Wörtern und Konzepten ermöglicht, Bedeutung zu erlangen. Die Unterscheidungen sind nicht durch ihren Inhalt positiv, sondern negativ durch ihre Beziehungen zu den sich unter- scheidenden Modellen. „Ihr bestimmtes Kennzeichen ist, dass sie etwas sind, was die anderen nicht sind.“8

Konzepte stellen also Unterscheidungskriterien parat, welche die abwei- chenden Modelle positiv bzw. negativ bewerten. Diese binäre Opposition ist dem Konzept selbst innewohnend und stellt ein internes Andere dar. So wird im Konzept des Westens nicht nur ein negatives Bild des äußeren Anderen

konstruiert – wie z.B. die so genannten Menschenfresser9 - sondern auch ein negativ inneres Andere – wie z.B. Österreich während der EU-Sanktionen Februar bis September 2000. Als das negativ äußere Andere im Bezug auf das weibliche Geschlecht könnte z.B. ein Vergewaltiger gelten, als das negativ innere Andere jegliches abweichendes Frauenbild, wie z.B. eine Butch (lesbi- sches Mannsweib).

Diese bestimmte Art von Wissen ruft spezifische Sprechakte, Bilder und Handlungen hervor. Nach Stuart Hall funktionieren Konzepte den vorangegan- genen Überlegungen entsprechend als Ideologien. Diese Ideologien wiederum sind Teil des Repräsentationssystems.

Die Entstehung der Konzepte des Westens und des Geschlechts waren wesentlich für die Aufklärung – eine spezielle europäisch bürgerliche Angele- genheit, die Ende des 17. Jahrhunderts in England ihren Ausgang nahm und im

18. Jahrhundert das geistige Leben in ganz Europa und Nordamerika bestimmte. Beide Konzepte widerspiegelten weniger den Zeitgeist der Aufklä- rung, sondern sind „für eben die Formulierung dieser Gesellschaft selbst wesentlich.“10

PERFORMANZ UND DISKUS

Einmal produziert, wird die Idee des Westens und des Geschlechts selbst produktiv. Worte und Bilder bezeichnen demnach nicht etwas Reales, sondern besitzen eine handlungsartige Qualität. Bezeichnen und handeln fallen zusammen und erzeugen das, was sie bezeichnen. Sprache und Bilder erhalten dadurch einen wirklichkeitserzeugenden Charakter. Das gesprochene Wort, das filmische Werk, etc. nehmen den Status einer sozialen Tatsache an. Judith Butler11 bezeichnet diese verkörperte Erscheinungsform von Sprechakten durch performatives Sprechen (Performativität) als Performanz – die Darstellung und Inszenierung.

[...]


1 Welsch 2002 2 Hall 1994

3 Klotz 1999

4 Welsch 2002, S. 35

5 Nach: Lyotard 1988, S. 25

6 Hall, Stuart: Die Frage der kulturellen Identität. In: Hall, Stuart: Rassismus und Kulturelle Identität. Ausgewählte Schriften 2. Hamburg 1994, S. 201

7 Hall, Stuart: Der Westen und der Rest. Diskurs und Macht. In: Hall, Stuart: Rassismus und Kulturelle Identität. Ausgewählte Schriften 2. Hamburg 1994, S. 138-143.

8 Zitiert in: Bossinade, Johanna: Poststrukturalistische Literaturtheorie. Stuttgart / Weimar 2000, S. 29

9 Gesehen in: Pro7: WELT DER WUNDER. 28.12.2003. Korovai, Bewohner Neuguineas

10 Hall, Stuart: Der Westen und der Rest. Diskurs und Macht. In: Hall, Stuart: Rassismus und Kulturelle Identität. Ausgewählte Schriften 2. Hamburg 1994, S. 139

11 Butler, Judith: Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Frankfurt am Main 1997

Details

Seiten
27
Jahr
2003
ISBN (Buch)
9783640171583
Dateigröße
469 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v108499
Institution / Hochschule
Universität Salzburg
Note
1
Schlagworte
Differenz Stuart Hall kulturelle identität fragmentieretes Subjekt

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Titel: Stuart Hall: Die Frage der Kulturellen Identität