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Medikamentenabhängigkeit bei Frauen

Hausarbeit 2005 18 Seiten

Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1. Medikamente und Abhängigkeit
1.1 Definition Medikamente
1.2 Definition von Abhängigkeit
1.3 Das Abhängigkeitssyndrom

2. Medikamentenabhängigkeit und Abhängigkeit verursachende Medikamente
2.1 Medikamentenabhängigkeit und ihre Symptome
2.2 Abhängigkeitstypen (Medikamente) nach der WHO
2.3 Medikamente mit Abhängigkeitspotential
2.4 Benzodiazepinabhängigkeit
2.5 Umsatz der Psychopharmaka 2002

3. Medikamentenabhängigkeit bei Frauen
3.1 Medikamentenabhängigkeit in Deutschland
3.2 Medikamentenkonsum und –Abhängigkeit bei Frauen
3.3 Ursachen für Medikamentenabhängigkeit bei Frauen

4. Therapie und Selbsthilfe
4.1 Therapiemöglichkeiten bei Medikamentenabhängigkeit
4.2 Das Projekt „ Frauen-Medikamente-Selbsthilfe“

Nachwort

Literaturverzeichnis

Vorwort

Das Thema Medikamentenabhängigkeit bei Frauen wurde lange Zeit vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren gewannen die geschlechtspezifischen Unterschiede und Ursachen für Abhängigkeit und Abhängigkeitsverhalten zunehmend an Bedeutung für Forschung und Therapie. In der vorliegenden Hausarbeit versuche ich, das Thema Medikamentenabhängigkeit bei Frauen, die verschiedenen Abhängigkeitstypen, mögliche Ursachen sowie die Therapiemöglichkeiten näher zu beleuchten. Ich habe in der vorliegenden Arbeit im Zusammenhang von Sucht und Abhängigkeit stets den Begriff der Abhängigkeit verwendet, da die WHO auch nicht mehr von Sucht spricht. Allerdings wurde in einiger von mir verwendeter Literatur der Begriff „Sucht“ benutzt. Des weiteren bevorzugte ich, wenn im Text keine eindeutige Geschlechtszuschreibung erkennbar war, stets die männliche als neutrale Form.

1 Medikamente und Abhängigkeit

1.1 Definition Medikamente

Ein Medikament (lat.: medicamentum, Heilmittel) ist ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Linderung einer Krankheit dient. Von Medikamenten abzugrenzen sind hingegen Arzneimittel zur Diagnose von Erkrankungen und körperlichen Zuständen (Diagnostika) und Arzneimittel, die dem Ersatz von Körperflüssigkeiten dienen. Sie sind meist unter dem Handelsnamen als auch unter ihrem Freinamen, dem International non-proprietary name, INN bekannt[1]

Medikamente müssen in Deutschland, bevor sie auf den Markt gebracht werden, vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen werden. Sie werden nach ihrer Erhältlichkeit in vier Gruppen eingeteilt:

- Freiverkäufliche (dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden)
- Apothekenpflichtige (dürfen nur in Apotheken abgegeben werden)
- Verschreibungspflichtige (sind nur in Apotheken gegen Vorlage eines Rezeptes erhältlich
- Betäubungsmittel (sind nur in Apotheken gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezeptes erhältlich

Ein Medikament besteht aus chemischen Wirkstoffen und wirkneutralen Hilfsstoffen. Es kann einen oder mehrere Wirkstoffe enthalten. Diese sind synthetisch (chemisch oder gentechnisch) hergestellt oder auch aus Pflanzen, Tieren, menschlichen Gewebeteilen isoliert oder extrahiert.

1.2 Definition von Abhängigkeit

Die World Health Organisation (WHO) hat den Begriff „Sucht“ durch „Abhängigkeit“ ersetzt. Man unterscheidet zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Von körperlicher Abhängigkeit spricht man, wenn das Absetzen der Substanz zu körperlichen Entzugserscheinungen führt, dem sogenannten Entzugssyndrom, auf das ich im Folgenden noch weiter eingehe. Das übermächtige Verlangen, eine bestimmte Substanz immer wieder zu konsumieren ist kennzeichnend für eine psychische Abhängigkeit.[2]

Laut WHO weisen bestimmte Kriterien auf das Vorhandensein einer Abhängigkeit:

- Kontrollverlust über den Konsum der Substanz einhergehend mit erfolglosen Abstinenzversuchen
- Ein eingeengtes Verhaltensmuster, das sich hauptsächlich auf Beschaffen und Konsum der Substanz beschränkt; soziale, berufliche und Freizeitaktivitäten werden vernachlässigt
- Toleranzerhöhung mit einhergehender Dosissteigerung und Entzugserscheinungen bei Abstinenz[3]

1.3 Das Abhängigkeitssyndrom

Die neueste Krankheitsklassifikation der WHO (ICD10) spricht statt von Drogenmissbrauch vom schädlichem Gebrauch psychoaktiver Substanzen, einem Konsummuster psychotroper Substanzen, das zu einer Gesundheitsschädigung führt.

Laut ICD-10 liegt eine Abhängigkeit dann vor, wenn der Konsum einer Substanz oder Substanzklasse Priorität vor anderen Verhaltensweisen erlangt hat, die vorher von Bedeutung waren. Der Konsum wird zunehmend alltagsbestimmend, soziale und berufliche Interessen werden vernachlässigt, im Extremfall richten sich alle Aktivitäten des Konsumenten nur noch um die Beschaffung und die Einnahme der entsprechenden Substanz . Ein weiteres Merkmal einer Abhängigkeit ist das sogenannte „craving“, der übermächtige Wunsch oder innere Zwang, die Substanz zu konsumieren. Es kommt zu einem Kontrollverlust, der sich dahingehend äußert, dass die Substanz häufiger und länger konsumiert wird, als ursprünglich geplant, sowie in erfolglosen Versuchen der Konsumreduzierung oder Abstinenz.

Bei Reduzierung oder Absetzen der Substanz kann es zum sogenannten Entzugssyndrom kommen. Dieses ist ein klarer Indikator für das Vorliegen einer körperlichen Abhängigkeit. Die Symptome sind je nach Substanzklasse unterschiedlich und können sich beispielsweise in Tachykardie (erhöhte Pulsfrequenz), Hypertonie (Bluthochdruck), Muskelschmerzen, Krämpfen oder Durchfall äußern. Oftmals treten auch psychische Störungen wie Depressionen und Schlaflosigkeit auf.

2 Medikamentenabhängigkeit und Abhängigkeit verursachende Medikamente

2.1 Medikamentenabhängigkeit und ihre Symptome

Medikamentenabhängigkeit wird häufig auch als Frauensucht, Altersucht, heimliche Sucht oder iatrogene Abhängigkeit bezeichnet. Sie tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf, die Abhängigkeitsrate steigt mit zunehmenden Alter, oftmals sind die Betroffenen eher unauffällig und sozial integriert. Häufig tritt eine Medikamentenabhängigkeit als Folge von ärztlichen Medikamentenverschreibungen ein (® iatrogene Abhängigkeit).

Bei einer Medikamentenabhängigkeit werden die oben beschriebenen Entzugssymptome oft fälschlicherweise als das Wiederauftreten der ursprünglichen Beschwerden, gegen die das Medikament eigentlich verordnet und genommen wurde, gedeutet. Bei erneuten Konsum der Substanz verschwinden die Entzugssymptome.

Als ein weiteres Merkmal für eine Medikamentenabhängigkeit gilt die Toleranzentwicklung und die damit einhergehende Dosissteigerung. Der Konsument benötigt größere Mengen der Substanz, bis der gewünschte Effekt eintritt, dabei kann die Dosissteigerung weit über den therapeutischen Bereich hinaus reichen. Häufig werden auch mehrere Präparate einer Substanzklasse konsumiert.

Auch das bewusste in Kaufnehmen der schädlichen Folgen des fortgesetzten Medikamentenkonsums gilt als Merkmal des Abhängigkeitssyndroms.

Man unterscheidet zwei Gruppen von Medikamentenabhängigen.

Zur ersten Gruppen werden Personen gezählt, die bewusst einen missbräuchlichen Konsum betreiben. Die Medikamente werden nicht aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit konsumiert, sondern aufgrund der auftretenden psychotropen Wirkungen wie Euphorisierung, Antriebssteigerung oder Entspannung. Häufig werden die Medikamente als Beikonsum neben anderen Substanzen wie Opiate und Alkohol betrieben. Die Konsumenten sind eher jünger, auch gibt es hier keine nennenswerten Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu berichten.[4]

Zur zweiten Gruppe zählt man diejenigen, bei denen als Auslöser der Abhängigkeit ein ärztlich verschriebener Konsum aufgrund einer bestehenden körperlichen oder psychischen Erkrankung gilt, der sogenannte iatrogene Auslöser. Auch hier kommt es zu einer Toleranzentwicklung, die aber nicht unbedingt mit einer Konsumsteigerung einhergeht. Bekannt ist im Zusammenhang mit Benzodiazepinen das Phänomen der „low-dose-depence“, das entsprechende Medikament wird über einen langen Zeitraum, oft jahrelang, in der gleichen Dosis genommen, beim Absetzen kommt es zum Entzugssyndrom. Vielfach ist den Betroffenen ihre Abhängigkeit nicht bewusst, auftretende Entzugserscheinungen werden, wie oben beschrieben, fehlinterpretiert. Diejenigen, denen ihre Abhängigkeit bewusst ist, versuchen sie oftmals geheim zu halten, indem sie häufig den Arzt wechseln, wechselnde Einnahmegründe angeben oder sich die Medikamente illegal, zum Beispiel durch Rezeptfälschung beschaffen.[5]

Je nach Substanz kann man noch folgende Untertypen unterscheiden:

- Morphin-/Opiat-Typ: Hierzu werden Methadon, Heroin, Opiate, aber auch einige stark wirksame Schmerzmittel gezählt. Diese Substanzen besitzen unter den Drogen das höchste Abhängigkeitspotential, sie verursachen körperliche und psychische Abhängigkeit einhergehende mit einer raschen Dosissteigerung. Der Missbrauch verursacht Euphorie, Entrücktheit und Stimmungsschwankungen. Eine Überdosierung kann zu Atemproblemen und komatösen Zuständen führen. Das Entzugssyndrom äußert sich in Muskel- und Magenschmerzen und Schlaflosigkeit und klingt etwa zehn Tage nach Absetzen der Substanz ab.
- Barbiturat/Alkohol-Typ: Hierzu werden Barbiturate (Schlafmittel), Beruhigungsmittel und Alkohol gezählt. Barbiturate besitzen ebenfalls ein hohes Abhängigkeitspotential. Der Missbrauch führt zu Stimmungsschwankungen, Euphorie, aber auch zu depressiven Verstimmungen. Das Entzugssyndrom äußert sich in Schwäche, Übelkeit, Alpträumen bis hin zu Verwirrtheitszuständen und Krampfanfällen.
- Polytoxikomanie: Bei der Mehrfachabhängigkeit werden Substanzen verschiedener Klassen konsumiert. Dies macht eine Entzugsbehandlung erheblich schwerer.

Nur ein geringer Prozentsatz der Medikamentenabhängigen schafft den Selbstentzug. Erschwerend hinzu kommt die oftmals geringe Krankheitseinsicht sowie ein Mangel an geeigneten, kompetenten Selbsthilfegruppen, die in anderen Drogenbereichen, wie etwa der Alkoholabhängigkeit aufgrund ihrer Niedrigschwelligkeit einen großen Zulauf zu verzeichnen haben.

2.2 Abhängigkeitstypen (Medikamente) nach der WHO

6 bis 8 % aller verordneten Medikamente besitzen ein z.T. hohes Suchtpotential. Dazu zählen vor allem Medikamente aus der Gruppe der psychotropen Arzneimittel. Die World Health Organisation (WHO) unterscheidet verschiedene Abhängigkeitstypen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: DHS[6]

2.3 Medikamente mit Abhängigkeitspotential

Von der ICD-10 werden insgesamt neun psychotrope Substanzklassen unterschieden. Vier davon verursachen Abhängigkeit.

Klassifikationscode und Substanzklassen nach ICD-10 sowie Beispiele

zugehöriger Medikamente

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4 Benzodiazepinabhängigkeit

Benzodiazepine zählen zur Gruppe der Schlaf- und Beruhigungsmittel. Sie sind als hochgradig Abhängigkeit verursachend anzusehen. Sie werden vor allem aufgrund ihrer angstlösenden und schlaffördernden Wirkung verschrieben. Ebenfalls wirken sie muskelentspannend und werden deshalb auch bei Rückenschmerzen verabreicht. Benzodiazepine wirken allgemein dämpfend auf die Empfindungen. Bereits wenige Wochen nach Erstgabe kann sich eine Abhängigkeit manifestieren. Langzeitfolgen sind Persönlichkeitsveränderungen, Zunahme von Ängsten und Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken oder auch paradoxe Reaktionen wie Schlaflosigkeit und Verwirrung. Bei der Benzodiazepinabhängigkeit wird zwischen drei Formen unterschieden:

- Primäre Hochdosisabhängigkeit: hierbei besteht eine starke körperliche und psychische Abhängigkeit verbunden mit einer Dosissteigerung, Persönlichkeitsveränderungen und schweren Entzugssymptomen bei Abstinenz.
- Primäre Niederdosisabhängigkeit: die am häufigsten vorkommende Form der Benzodiazepinabhängigkeit, low-dose-depency, die Substanz wird oft jahrelang in einer geringen, im therapeutischen Bereich liegenden Dosis eingenommen. Auch hier treten schwere Entzugssymptome bei Absetzen der Substanz auf.
- Sekundäre Benzodiazepinabhängigkeit: bei einer bestehenden Polytoxikomanie entwickelt sich zusätzlich noch eine Benzodiazepinabhängigkeit.[7]

Schätzungen der Europäischen Gesellschaft für Dialyse und Transplantation zufolge sind 10 – 25 % aller Dialysepatienten aufgrund von Benzodiazepinmissbrauch dialysepflichtig.

2.5 Umsatz der Psychopharmaka 2002*

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

*aufgeführt sind Industrieumsätze, die Apothekenumsätze liegen etwa 90 % höher

1997 wurden 1,609 Milliarden Medikamentenpackungen verkauft. Der Umsatz belief sich auf etwa 49 Milliarden DM. Davon wurden von den gesetzlichen Krankenkassen rund 33,35 Milliarden DM bei 824 Millionen Packungen verordneter Arzneimittel ausgegeben. 36 % der übrigen Packungen (580 Mio.) wurden direkt in der Apotheke ohne ein ärztliches Rezept verkauft. Damit entfielen 1997 18 % des Apothekenumsatzes auf die Selbstmedikation[8]

3 Medikamentenabhängigkeit bei Frauen

3.1 Medikamentenabhängigkeit in Deutschland

Frauen werden etwa 50 % mehr Medikamente verordnet als Männern.[9] In Deutschland sind Schätzungen zufolge 1,5 bis 2 Millionen Menschen von verschriebenen Medikamenten abhängig, sowie etwa 500.000 von Schmerzmitteln, die sie selbst in der Apotheke erwerben (Bundeskoordination Frauengesundheit 2003). Zwei Drittel davon sind Frauen (Jahrbuch Sucht 2004). Damit handelt es sich bei der Medikamentenabhängigkeit um den Suchtbereich mit dem höchsten Frauenanteil.

Bei der Medikamentenabhängigkeit unterscheidet man hauptsächlich die Abhängigkeit von zwei Substanzgruppen.

Zu ersten Gruppe werden Schmerzmittel gezählt, die meist frei erworben werden.

Zur zweiten Gruppe zählt man Beruhigungsmittel, die meist von Allgemeinmedizinern verschrieben werden.

3.2 Medikamentenkonsum und -abhängigkeit bei Frauen

Frauen aus allen Schichten nehmen Beruhigungsmittel und Antidepressiva. Dennoch liegt der Tablettenkonsum bei Angehörigen bestimmter Gruppen höher als bei anderen. Statistisch gesehen, konsumieren Hausfrauen, die keiner anderen Tätigkeit nachgehen, häufiger Schlaftabletten als berufstätige Frauen. Frauen aller Altersklassen zwischen sechzehn und neunzig werden insgesamt doppelt so häufig Tranquilizer verschrieben wie Männern. Oftmals erhalten sie diese als Schlafmittel verschrieben.[10]

Medikamentenabhängigkeit beginnt oft harmlos und wird jahrelang nicht erkannt.

Frauen gehen meist unauffällig mit ihrer Abhängigkeit um. Gemäß dem traditionellen Frauenbild versuchen die Betroffenen häufig über einen langen Zeitraum hinweg das „normale“ Leben aufrecht zu erhalten, sie gehen arbeiten, kümmern sich um die Kinder und den Haushalt. Eine weitere Ursache für das versteckte Suchtverhalten wird in der weiblichen Sozialisation gesehen, die Interessen anderer höher anzusiedeln als die eigenen. Oft schämen sich die betroffenen Frauen und suchen die Schuld für ihre Abhängigkeit bei sich selber. Dieses Verhaltensmuster unterscheidet sich völlig von dem von Männern, da diese meist dazu neigen, die Ursache Ihrer Abhängigkeit in ihren schwierigen Lebensumständen oder anderen Menschen zu sehen.[11]

Im Jahr 1992 wurde im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit eine Studie zum Thema „Sexualität und Partnerschaft alkohol-, medikamenten- und drogenabhängiger Frauen“ durchgeführt. Bei dieser Untersuchung wurden 3 Bereiche beleuchtet:

- Person und Lebenssituation
- Partnerschaft und Sexualität
- Internale und externale Widerstandsressourcen

In der Studie wurde differenziert zwischen auffälligem und unauffälligem Konsum, außerdem wurden die Frauen in den alten und den neuen Bundesländern getrennt untersucht, da man deren unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergrund berücksichtigen wollte. Die Studie kam zu folgenden Ergebnissen

- Medikamentenabhängige Frauen sind mit einem Durchschnittsalter von 45,3 Jahren in den alten und 44,4 Jahren in den neuen Bundesländern die älteste Gruppe der Substanzabhängigen
- Frauen mit Medikamentenproblemen haben in Ost und West im Schnitt geringere Schulabschlüsse als alkoholabhängige Frauen
- Medikamentenabhängige Frauen sind nur zu 25 % berufstätig, im Vergleich dazu üben 82 % der untersuchten Alkoholikerinnen einen Beruf aus
- Medikamentenabhängige Frauen sind in den alten und den neuen Bundesländern im Vergleich zu Drogen- und Alkoholabhängigen am unzufriedensten mit ihren Partnerschaften. Bei Reduzierung der Medikamente wurde die Partnerschaft zunehmend positiver beurteilt. Mit wachsendem Konsum stieg auch wieder die Unzufriedenheit, die Frauen klagten u.a. über mangelnde Kommunikation sowie Schwierigkeiten bei der Verteilung und Bewältigung von Aufgaben
- Medikamentenabhängige Frauen schätzen ihren Gesundheitszustand am Schlechtesten ein
- Medikamentenabhängige Frauen weisen ein geringes Maß an internalen Ressourcen und psychischer Gesundheit auf, drogenabhängige Frauen jedoch ein noch niedrigeres
- Bezüglich der externalen Ressourcen schätzten alle Frauen die Belastung durch ihre sozialen Lebensbedingungen als hoch ein, da diese in erster Linie für Aufgaben, Anforderungen und Belastungen für sie bedeuten
- Hinsichtlich der Erwartungen an die konsumierte Substanz gaben die medikamentenabhängigen Frauen lediglich die körperliche Verbesserung ihres Befindens an. Allerdings wurden der Medikamentenkonsum auch als Bewältigungsstrategie bei Partnerschaftsproblemen angegeben. Dies ist ein klarer Hinweis darauf, in welch geringem Maße sich die Frauen ihrer Abhängigkeit bewusst sind, solange ein organisches Leiden vorliegt.[12]

3.3 Ursachen für Medikamentenabhängigkeit bei Frauen

Für alle Suchtmittel gilt, je eher mit dem Konsum begonnen wird, umso höher ist die Gefahr einer späteren Abhängigkeit. Auch Kindern aus suchtbelasteten Familien gelten als besonders gefährdet. Die Wissenschaft hat folgende Aspekte als Hauptursachen für eine Abhängigkeit beschrieben:

-Defizite in der Familienstruktur, diese können sich vielfältig äußern etwa durch Vernachlässigung und damit einhergehender Vereinsamung aber auch durch Überorganisation oder wenn das Kind die Rolle des Partners übernehmen muss
-Fehlende feste Wertvorstellungen und Weltanschauungen
-Mangelndes Selbstwertgefühl
-Mangelnde Aufklärung über Drogen und Abhängigkeit
- Ungehemmter Konsum und Höherbewertung von Konsumgütern gegenüber Ideellem

Ebenfalls berücksichtigen muss man die verschiedenen Entwicklungsphasen, besonders die Pubertät, in denen Kinder besonders gefährdet sind, in eine Abhängigkeit zu geraten.[13]

Überforderung, Stress Ängste und Trauer können Auslöser für Medikamentenkonsum sein. Studien zufolge gelten Frauen als besonders suchtgefährdet, die einer hohe Beanspruchung bei gleichzeitiger geringer Gestaltungsmacht der Lebens- und Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind.. Dazu zählen Alleinerziehende, Frauen aus sozial benachteiligten Lagen und in anstrengenden Berufen mit wenig Gestaltungsraum wie Schichtdiensten oder Krankenpflege. Ebenfalls häufig anzutreffen sind Frauen mit starken privaten Belastungen, wie sexuellem Missbrauch in der Kindheit, Pflege von kranken Angehörigen, schwere Konflikte in der Partnerschaft wie Gewalt oder Alkoholismus des Partner. Bei älteren Frauen kommt häufig noch die soziale Isolation und mangelnde Kommunikation hinzu.[14]

Glaeske nennt drei Aspekte, warum Frauen besonders suchtgefährdet in Bezug auf Medikamente sind:

- Frauen gehen generell häufiger zum Arzt und bekommen auch mehr Medikamente verschrieben. Das Vertrauen in den Arzt ist bei Frauen größer als bei Männern
- Vielfach werden völlig normale Körpergeschehen im Lebenslauf der Frauen wie eine Krankheit behandelt. Dazu zählen etwa die Menstruation oder später die Menopause.
- Das Phänomen des „empty-nest-Syndroms, ein Phänomen, das meist bei Hausfrauen in den Vierzigern eintritt. Die Kinder verlassen das Haus, der Ehemann geht arbeiten und die Frauen bleiben allein zurück. Damit verlieren sie ihren Aufgabenbereich, sie fühlen sich nicht mehr wertgeschätzt und klagen oftmals über fehlende Anerkennung. Folgen sind häufig depressive Verstimmungen, die die Frauen mit dem Griff zu Medikamenten unterdrücken. Glaeske spricht in diesem Zusammenhang auch von der mangelnden Kompetenz vieler Ärzte im psychosozialen und kommunikativen Bereich, dies sich in der verfrühten oder unangemessenen Verschreibungspraxis manifestiert.[15]

Zudem leiden Frauen häufiger als Männer an Depressionen. Betrachtet man die Situation älterer Frauen, so werden hier weit häufiger Medikamente verschrieben als nach geeigneten Therapien gesucht.[16]

Im deutschen Sprachgebrauch ist es üblich, von Medikamentenabhängigkeit zu sprechen. Dabei liegen je nach Substanz unterschiedlichen Indikationen, Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen vor, die alle gesondert betrachtet werden müssten. Medikamentenabhängigkeit hat viele Gesichter. Betrachtet man Medikamentenkonsum allein unter dem Aspekt der Abhängigkeitsentwicklung, kann der Konsum von vorwiegend Beruhigungs- oder Schmerzmitteln, high-dose oder low-dose Konsum, reine Medikamentenabhängigkeit oder Mehrfachabhängigkeit, z.B. Alkohol und Medikamente unterschieden werden[17]

Die Verordnungsgewohnheiten von Ärzten variieren von Land zu Land. Studien zufolge werden in Deutschland, Belgien, Spanien und England mehr Tranquilizer eingenommen als in anderen europäischen Ländern. Bekannt ist außerdem, dass Tranquilizer häufiger von Frauen aus niedrigen sozio-ökonomischen Schichten konsumiert werden. Frauen aus der Mittelschicht nehmen bei psychologischen Problemen eher therapeutische Angebote in Anspruch[18]

Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Drogenabhängigkeit wurden lange Zeit bei wissenschaftlichen Untersuchungen in Deutschland vernachlässigt. Laut einer Studie aus dem Jahr 1987 von Wittchen und von Zerssen zur Lebenszeit-Prävalenz der Medikamentenabhängigkeit werden in Deutschland 1,7 % der Bevölkerung zu irgend einem Zeitpunkt in ihrem Leben medikamentenabhängig. In einer repräsentativen Erhebung aus dem Jahr 1997 von Kraus und Bauernfeind gaben 11,5 % der Männer und 19,5 % der Frauen im Alter von 18 bis 59 Jahren an, mindestens einmal pro Woche psychoaktive Medikamente zu konsumieren. In der Altersgruppe der 50 bis 59jährigen lag dabei der Anteil bei Männern bei 19 % und bei Frauen sogar bei 28,3 %. Am häufigsten wurden mit 10,9 % Schmerzmittel eingenommen, der Anteil an Beruhigungsmitteln lag bei 3 %.[19]

4. Therapie und Selbsthilfe

4.1 Therapiemöglichkeiten bei Medikamentenabhängigkeit

Die Behandlungs- und Therapiekosten werden in der Regel entweder von der gesetzlichen Krankenkasse oder den Rentenversicherungsträgern übernommen. Adressen von Kliniken, Beratungsstellen mit geeigneten Angeboten sowie niedergelassenen ÄrztInnen und Psychotherapeuten/Innen erhält man zum Beispiel über die Deutsche Hauptstelle für Sucht e.V., die Krankenkassen oder auch über das Internet (www.arztauskunft.de oder www.psychotherapiesuche.de).

Der Entzug von Medikamenten ist schwierig und sollte nicht ohne ärztliche Begleitung durchgeführt werden. Es besteht die Möglichkeit zum stationären oder ambulanten Entzug. Die Entschluss, ob ambulant oder stationär behandelt wird, sollte von verschiedene Kriterien abhängen:

- Art der Substanz, die entzogen wird
- Menge des bisherigen Konsums
- Dauer der Abhängigkeit
- Alter und gesundheitlicher Zustand

Im Anschluss an den körperlichen Entzug gilt es, nach den Ursachen für den Tablettenkonsum zu suchen und diese zu bearbeiten. Eventuell kehren auch die ursprünglichen Beschwerden wieder zurück und bedürfen einer professionellen Behandlung.

Obwohl die Zahl der Medikamentenabhängigen in Deutschland in etwa gleich mit denen der Alkoholabhängigen (1,7 Mio.) und deutlich über der Anzahl Abhängiger illegaler Drogen (290.000) liegt, findet die Medikamentenabhängigkeit bei Frauen in Forschung und Fachliteratur noch relativ wenig Beachtung. Niedrig sind auch die Behandlungszahlen. Medikamentenabhängige lassen sich viel seltener behandeln als Abhängige illegaler Drogen. In den Statistiken der ambulanten und stationären Suchtkrankenhilfe waren 2001 nur 2100 Behandlungen von Medikamentenabhängigkeit zu verzeichnen. Außerdem machte ebenfalls 2001 die Zahl der Anträge auf Bewilligung entsprechender Entwöhnungsprogramme gerade mal 1% der Gesamtzahl aus. Ebenso gering ist der Anteil im Selbsthilfebereich. 1999 lag die Zahl an Selbsthilfegruppen laut Abstinenz- und Sucht-Selbsthilfeverbände bei 2,9 %, im Bereich der Mehrfachabhängigen bei 5,1 %[20]

4.2 Das Projekt „Frauen-Medikamente-Selbsthilfe“

In den Jahren 2002 – 2004 wurden von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) in Kooperation mit den Abstinenz- und Suchtselbsthilfeverbänden ein Projekt mit dem Ziel, das Selbsthilfeangebot in diesem Bereich auszubauen, durchgeführt

Als Ursachen für die geringe Zahl an Selbsthilfegruppen bei Medikamentenabhängigkeit wurden dabei folgende Punkte herausgearbeitet:

- Medikamentenkonsum bei Beschwerden ist gesellschaftlich anerkannt und wird nahezu erwartet.
- Medikamentenabhängige werden oft nicht erkannt, da die Abhängigkeitsentwicklung unauffällig verläuft.
- Die Krankheitseinsicht bei Medikamentenabhängigkeit ist nur sehr gering.
- Aufgrund der vielfältigen Erkrankungs- und Beschwerdeprofile, die einer Medikamentenabhängigkeit zu Grunde liegen können, ist es sehr schwierig, in einer Selbsthilfegruppe ein befriedigendes Angebot zu liefern, das sich auch ausreichend mit den Grunderkrankungen auseinander setzt. Vielfach bevorzugen die Befragten Selbsthilfegruppen, die sich zu ihrer jeweiligen Grunderkrankung zusammen finden.

- Entsprechend der Historie von Sucht-Selbsthilfegruppen sind diese auch heute noch stark geprägt von alkoholabhängigen Männern und deren Frauen als Angehörige.
- Medikamentenabhängigkeit wird oft nicht ernst genommen
- Es herrscht große Uneinigkeit über den grundsätzlichen Umgang mit psychoaktiven Medikamenten. Einerseits werden sie als medizinisch wertvoll betrachtet, andererseits als Fortsetzung eines Probleme vermeidenden und Verantwortung delegierenden Suchtverhaltens gesehen.

Um also den betroffenen Frauen Möglichkeiten zur Selbsthilfe zu bieten, müssen die Gruppen die individuell verschiedenen Vorraussetzungen und substanzspezifischen Besonderheiten der berücksichtigen. Es sollte Aufklärung über die Unterschiede zwischen abhängig machenden Medikamenten und medizinisch notwendigen Verschreibungen geschehen. Das Projekt „Frauen-Medikamente-Selbsthilfe“ initiierte bundesweit mehrere modellhafte Selbsthilfegruppen. Vorab wurden für die Selbsthilfegruppen-Moderatorinnen Schulungen veranstaltet, in denen sie Kenntnisse über Medikamente mit Abhängigkeitsrisiko, Entwicklung, Verlauf und Behandlung von Medikamentenabhängigkeit sowie Methoden zu Aufbau und Durchführung von Selbsthilfegruppen erwarben. Teilgenommen an den Schulungen haben Abhängige, Ehrenamtliche sowie Mitarbeiterinnen aus Suchtberatungsstellen. Zusätzlich wurde zur Information für Betroffene und die Öffentlichkeitsarbeit ein Faltblatt erstellt. Im Laufe des Projekts haben sich verschiedene Aspekte herauskristallisiert:

- Eine geschlechterbezogene Sichtweise bedeutet für die Arbeit mit medikamentenabhängigen Frauen, dass Therapieangebote und -inhalte an den Bedürfnissen und der Lebenswelt der Frauen orientiert sind[21]
- Partner, Familie und soziales Netzwerk sind für den Erfolg der Selbsthilfe von großer Bedeutung
- Die Anbindung an bestehende Strukturen wie Kliniken oder Beratungsstellen ist hilfreich
- Das Knüpfen von Kontakten zu anderen Institutionen, Berufsverbänden oder Arbeitskreise erleichtert z.B. die Beschaffung von Räumen, Beantragung finanzieller Hilfen oder die Öffentlichkeitsarbeit.
- Zusätzlich hat es den Moderatorinnen geholfen, im ständigen Austausch zu anderen in diesem Bereich tätigen zu stehen.
- Vermehrte Öffentlichkeitsarbeit ist notwendig, um die Bevölkerung vermehrt für das Thema Medikamentenmissbrauch und –abhängigkeit zu sensibilisieren.[22]

Zum Abschluss des Projektes wurde von den Modellgruppen ein Handbuch mit dem Titel „Nicht mehr alles schlucken...! Frauen. Medikamente. Selbsthilfe.“ veröffentlicht. Es ist kostenfrei als pdf-download unter „http://www.optiserver.de/dhs/projekte_medikamente.html.“ erhältlich.

Nachwort

Bei der Wahl zu meinem Hausarbeitsthema entschied ich mich relativ spontan für das Thema Medikamentenabhängigkeit bei Frauen. Das Thema interessierte mich, zum Einen, weil mir im Freundeskreis meiner Familie mehrere Fälle einer solchen Abhängigkeit bekannt sind, zum anderen, weil ich im Glauben war, dass es sich hierbei um ein Thema handelt, zu dem es zahlreiche Literatur gibt. Als ich mich an die Recherche begab, war ich doch erstaunt, dass dieses Thema erst seit wenigen Jahren Bedeutung in Forschung und Lehre findet. Enttäuschend empfinde ich das Angebot der Fachhochschulbibliothek, das in meinen Augen unzureichend und völlig veraltet ist. Bei der Suche in anderen Bibliotheken und Buchläden wurde ich zwar zum Thema fündig, allerdings waren hier die Autoren meist Mediziner und Therapeuten, die ihr Hauptaugenmerk natürlich auf ihr jeweiliges Fachgebiet und weniger auf die soziologischen Aspekte legen. Daher nutzte ich vermehrt das Internet, hier empfand ich das Angebot als sehr gut, besonders die Seiten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. (www.dhs.de).

In der vorliegenden Hausarbeit habe ich zwei Themen vernachlässigt. Das eine ist die Abhängigkeit von so genannten „Schlankmachern“ sprich Appetitzüglern und Abführmitteln bei jungen Frauen, das andere die Medikamentenabhängigkeit bei Frauen, die im Altersheim wohnen. Dies habe ich aus dem Grund getan, da beide Themen in meinen Augen von einer solchen Komplexität sind, dass sie gesonderter Behandlung bedürfen, um ihnen gerecht zu werden.

Ich denke, dass das Thema geschlechtspezifische Medikamentenabhängigkeit in Deutschland immer noch in seinen Kinderschuhen steckt, allerdings in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt. Medikamentenabhängigkeit bei Frauen ist kein Tabuthema mehr, es geschieht zunehmend mehr Aufklärung und es wird nach geeigneten Therapiemöglichkeiten geforscht. Mir drängt sich, besonders hinsichtlich der Umsatzzahlen von Psychopharmaka aber auch der Gedanke auf, inwieweit die Pharmaindustrie ein Interesse daran haben mag, diesen Prozess so lange wie möglich hinauszuzögern. Dies ist allerdings pure Spekulation, da ich diesen Aspekt nicht weiter beleuchtet habe.

Literatur

Curran, V. & Golombok, S., Bunte Pillen ade, Berlin 1988

Elsesser, K. & Sartory, G., Medikamentenabhängigkeit, Göttingen u.a. 2001

Singerhoff, Lorelies, Frauen und Sucht, Weinheim, Basel, 2002

Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung, 2004

Internetrecherche

http:/www.br-online.de/umwelt-gesundheit/zhema/medikamente/missbrauch_03.xml

http://www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/medhinweise01.html

http://www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/hinweise/benzohinweise.htm

http:/www.dhs-intern.de/pdf/selbsthilfe_frauen_medikamente.pdf

http.//www.frauengesundheit.de

http://www.losfkbaesweiler.de/frauen_und_sucht.htm

http.//www.nrw.de/ges_them/medikam/pdfs/Medikamentenabhaengigkeit.pdf

http://www.optiserver.de/dhs/presse_67.html

http://www.wikipedia.org/wiki/Medikamente.

[...]


[1] Vgl www.wikipedia.org/wiki/Medikamente.

[2] Vgl. www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/hinweise/benzohinweise.

[3] Vgl. www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/hinweise/benzohinweise.

[4] Vgl. Elsesser, K. und Sartory,G., Medikamentenabhängigkeit, Göttingen u.a., 2001, S. 3 ff.

[5] Vgl. Elsesser,K. & Sartory,G. Medikamentenabhängigkeit, Göttingen u.a., 2001, S. 6

[6] Vgl. http://www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/medhinweise01.html.

[7] Vgl. http://www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/hinweise/benzohinweise03.html.

[8] Vgl. www.btonline.de/krankheiten/sucht/medikamente/medhinweise01.html.

[9] Vgl. Singerhoff, Lorelies, Frauen und Sucht, Weinheim, Basel, 2002, S. 186.

[10] Vgl. Curran, V. & Golombok, S., Bunte Pillen ade, Berlin 1988, S. 38 f.

[11] Vgl. http://www.losfkbaesweiler.de/frauen_und_sucht.htm.

[12] Vgl. Singerhoff, Lorelies, Frauen und Sucht, Weinheim, Basel, 2002, S. 47 ff.

[13] Vgl. Singerhoff, Lorelies, Frauen und Sucht, Weinheim, Basel, 2002, S. 12 f..

[14] Vgl. http./www.frauengesundheit nrw.de/ges_them/medikam/pdfs/Medikamentenabhaengigkeit.pdf.

[15] Vgl. http:/www.br-online.de/umwelt-gesundheit/zhema/medikamente/missbrauch_03.xml.

[16] Vgl. Singerhoff, Lorelies, Frauen und Sucht, Weinheim, Basel, 2002, S. 186.

[17] Vgl. http:/ www.dhs-intern.de/pdf/selbsthilfe_frauen_medikamente.pdf.

[18] Vgl. Elsesser, K. & Sartory, G., Medikamentenabhängigkeit, Göttingen u.a. 2001, S. 33.

[19] Vgl. Elsesser, K & Sartory, G.,Medikamentenabhängigkeit, Göttingen u.a. 2001, S.19.

[20] Vgl. http:/www.dhs-intern.de/pdf/selbsthilfe_frauen_medikamente.pdf.

[21] Vgl. http://www.optiserver.de/dhs/presse_67.html.

[22] Vgl. www.dhs-intern.de/pdf/selbsthilfe_frauen-medikamente.pdf .

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Seiten
18
Jahr
2005
DOI
10.3239/9783640077960
Dateigröße
380 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v109617
Institution / Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,0
Schlagworte
Medikamentenabhängigkeit Frauen Sucht Abhängigkeit Zusammenhang

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Titel: Medikamentenabhängigkeit bei Frauen