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Alleinerziehende und ihre Kinder - Leben in Armut (?)

Hausarbeit 2007 23 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von „Lebenslagen“

3. Lebenslagen der Alleinerziehenden
3.1 Bildung und Erwerbstätigkeit(-schancen)
3.2 Arbeitsmarkt -und finanzielle Situation
3.3 Kinderbetreuung

4. Vergleich zwischen alleinerziehenden Vätern + Müttern

5. Sozialisation und Integration von Kindern in Ein-Eltern-Familien

6. Interventionsmöglichkeiten

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die Belastungen für Alleinerziehende führen zu einer Art von Armut, die selten benannt wird, die aber umso prekärer ist. Es ist die Zeit-Armut. [...] Zusammen mit dem Bemühen, allen Ansprüchen gerecht zu werden, führt diese zu ganz besonderen Belastungen und Überforderungen.“[1]

Das Eingangs genannte Zitat schildert treffend eines der Hauptproblemfelder, das sich für Alleinerziehende stellt.

Die vorliegende Arbeit zum Thema „Alleinerziehende und ihre Kinder – Leben in Armut (?)“ befasst sich insbesondere mit den Schwierigkeiten, die Elternteile in alleinerziehenden Haushalten zu bewältigen haben.

Genauer zeigt die folgende Hausarbeit die problemreichen Lebenslagen der Ein-Eltern-Familien auf, deren Alleinerziehenden-Status eine längere Lebensphase umfasst. Die Hindernisse, auf die Betroffenen stoßen, liegen, kurz zusammengefasst, vor allem bei den Erwerbschancen und dem damit verbundenen Einkommen, sowie der Vereinbarkeit von Kind und Beruf.

Ein weiter Schwerpunkt meiner Arbeit betrifft die Sozialisation der Kinder Alleinerziehender Väter oder Mütter, da auch sie mit besonders komplizierten Herausforderungen der Gesellschaft konfrontiert sind.

Das Gender Mainstreaming von alleinerziehenden Männern und Frauen soll die Unterschiede, Ungleichheiten und Vorurteile, die auch aktuell noch herrschen, beleuchten. Unerfreulicher Weise war es mir nur bedingt möglich, Analysen und Quellen heranzuziehen, in denen Bezug auf alleinerziehende Väter genommen wird. Vorherrschend existiert hierzu Literatur, alleinerziehende Mütter betreffend.

Als letzten Themenpunkt wähle ich Interventionsmöglichkeiten, welche den betroffenen Klienten geboten werden. Diese zeigen Lösungsansätze zu den vorher beschriebenen Problemaspekten in Deutschland auf.

Die Begriffserläuterung der „Lebenslagen“ im nachfolgenden Punkt 2 der vorliegenden Hausarbeit hat zur Intension, Definitionsunterschiede –oder defizite hinsichtlich dieses Begriffs beim Leser zu vermeiden.

Ferner zieht sich dieser Terminus auch durch die Schwerpunke meiner Arbeit.

2. Definition von „Lebenslagen“

Neben sozialstatistischen Analysen gibt es eine Reihe qualitativer Studien zum Thema Lebenslagen.

Besonders prägnant sind in dem Zusammenhang die Definitionen von Sozialwissenschaftler Gerhard Weisser, welcher den Lebenslagenbegriff nachhaltig formte und Ingeborg Nahnsen, die wiederum auf sein Lebenslagenkonzept entscheidend Einfluss nahm.[2]

Weisser entwickelte mehrere Auffassungen, welche sich mit einigen Abweichungen dennoch alle inhaltlich ähneln. Anhand der von Weisser am weitesten fortgeschrittenen Definition werde ich den Begriff Lebenslagen darstellen.

„Lebenslage“ charakterisiert in sozialen, biologischen und psychischen Aspekten die menschliche Lebenssituation.

„So bezeichnet Gerhard Weisser die Lebenslage als den Spielraum, den die äußeren Umstände dem Einzelnen nachhaltig zur Erfüllung seiner jeweiligen unmittelbaren und mittelbaren Interessen geben. Dabei geht es um sozioökonomische Größen und um „Grade des Wohlbefindens“, genauer: um die Qualität von Chancen, zu Wohlbefinden zu gelangen.“[3]

Einkommen und Vermögen sind für Weisser nicht die einzigen Kriterien, um die Lebenslage zu definieren, sondern seine Sichtweise stellt sich spezifischer dar.

So ist des weiteren die Erfüllung des menschlichen „Grundanliegen“ ein wichtiges gesellschaftliches und politisches Ziel. Mit Grundanliegen sind hier die unmittelbaren Interessen, die auf eine Realisierung des „Lebensleitbildes“ ausgerichtet sind, gemeint. Ingeborg Nahnsen versteht in diesem Zusammenhang „Lebenslage als Lebensgesamtchance“ jedes einzelnen Menschen. Mit Hilfe der quantitativen und qualitativen Gegebenheit sowie der Entwürfe verschiedener Lebenslagebereiche- welche unter anderem Versorgung, Sozialisation, Integration und Bildung umfassen- wird die spezielle Interessenentfaltung und deren Umsetzung eingegrenzt.[4]

„Das bedeutet, dass die (Handlungs-) Spielräume der Subjekte dadurch vorstrukturiert werden.“[5]

3. Lebenslagen von Alleinerziehenden

3.1 Bildung und Erwerbstätigkeit

Eine besondere Schwierigkeit für Alleinerziehende ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade sie sind aber auf eigenes Einkommen angewiesen, um ihre Zukunft und die ihrer Kinder sichern zu können. Dies hat zur Folge, dass sie nach der Geburt des Kindes frühzeitig den Wiedereinstieg in den Beruf, ggf. sogar in eine Ganztagsbeschäftigung, finden müssen.[6]

Im Gegensatz zu Frauen, die in einer Lebensgemeinschaft leben, müssen sie die Rolle des Ernährers alleine übernehmen. Dies erfordert von ihnen Flexibilität und ein erhöhtes Maß an Engagement im in Bezug auf die Bedingungen des Arbeitsmarktes.

Viele Alleinerziehende haben ihre Berufsausbildungen zwar abgeschlossen, waren jedoch innerhalb der Partnerschaft beruflich Hausfrau und Mutter. Nach einer Trennung oder Scheidung ist ihr Wiedereinstieg in den Beruf, nur erschwert möglich, da sie wegen ihrer mangelnden Berufserfahrungen den ständigen Veränderungen in der Arbeitswelt kaum gerecht werden können.

Die Option einer Umschulung in einen neuen Beruf kommt für viele Alleinerziehende aus finanziellen und privaten Gründen nicht in Frage. Stattdessen müssen andere Lösungen für den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben gefunden werden, wie z.B. „Nachqualifizierungen“, durch die man nach erfolgreichem Abschluss den aktuellen Anforderungen eines Arbeitgebers wieder besser gerecht werden kann.[7]

Weiterhin lässt sich sagen, dass es eine Zweiteilung der Qualifikationen unter den Alleinerziehenden gibt: Zum einen diejenigen mit einem Realschulabschluss, der Fachhochschulreife, der Hochschulreife und einem Berufsabschluss. Zum anderen Alleinerziehende, deren Ausbildungsniveau nicht für den allgemeinen Arbeitsmarkt ausreichend ist. Hierbei handelt es sich oft um junge alleinstehende Mütter, die ihre Ausbildung auf Grund der Geburt des Kindes unter– oder abbrechen mussten.[8]

Indessen erweist sich die Weiterführung oder Neuaufnahme einer Ausbildung zumeist als ein Hindernis. Viele Betriebe sind nicht bereit, einen angemessenen Kompromiss einzugehen, Sie berücksichtigen die Bedürfnisse dieses Klientels, ihr Kind weiterhin versorgen zu können, nicht. Dies hat zur Folge, dass sie lediglich die Chance auf eine geringfügige Beschäftigung haben und somit auch ein gemindertes Gehalt.[9]

3.2 Arbeitsmarkt – und finanzielle Situation

Das Einkommen Alleinerziehender, welches ggf. den Arbeitslohn, Unterhalts- zahlungen und/oder Sozialhilfe umfasst, bestimmt existenziell ihre Lebenslage. Viele Alleinerziehende, die ‚erwerbsfähig und hilfebedürftig’ sind und Arbeitslosengeld II empfangen, haben ihre Berufausbildung nicht abgeschlossen.

„Bundesweit hochgerechnet, geht es dabei um etwa 205.000 Alleinerziehende (von insgesamt 457.000, die im Juli 2005 Arbeitslosengeld II bezogen).“[10] Mangelnde berufliche Qualifikation hat zur Folge, dass es immer schwieriger wird, in einer beständigen Erwerbstätigkeit beschäftigt zu werden, was jedoch zur Existenzsicherung nötig ist. Hinzu kommt die technische und organisatorische Veränderung auf dem Arbeitsmarkt, durch welche die Stellen, Geringqualifizierter, ersetzt werden. Viele der Streichungen finden im Teilzeitbereich statt, in denen gerade Alleinerziehende Frauen am meisten vertreten sind.[11]

„Es existieren zu wenige Arbeitsplätze mit familiengerechten Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus sind alleinerziehende Frauen erheblich von den Einsparungen des Arbeitsförderungsgesetzes betroffen. Es gibt deutlich weniger ABM-Stellen, die Möglichkeiten für das Nachholen einer Ausbildung und Umschulungen wurden deutlich eingeschränkt.“[12]

Neben den Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt, können jedoch auch private Misserfolge zu einem Sozialgeldbezug führen.

Erhalten Ehepartner, welche bis zum Erfolgen einer Trennung oder Scheidung nicht erwerbstätig waren, Unterhaltszahlungen, so reicht dies häufig nicht zur Sicherung der Existenz. Oft bedeutet die neue Lebenslage des nun Alleinerziehenden, für ihn eine prekäre Situation. Über diesen heiklen Lebensübergang soll ihnen der Erhalt von Sozialhilfe hinweg helfen.[13]

„Die Bezugsdauer von allein Erziehenden ist umso länger, je mehr Kinder sie haben und je geringer ihre Schulbildungen sind. Auch für allein Erziehende gilt, dass ein Ausstieg aus der Angewiesenheit auf Hilfe zum Lebensunterhalt in erster Linie durch Aufnahme oder Ausweitung einer Erwerbstätigkeit ermöglicht wird.“[14]

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV-Bundesverband) belegt statistisch, dass sozialhilfeempfangende Alleinerziehende rund 9,5 Prozent betragen, hingegen sind nur 5,3 Prozent der Ehepaarfamilien auf die staatliche Hilfe angewiesen.

Trotz allem leben auch 52,9 Prozent der Alleinerziehenden hauptsächlich vom eigenen Erwerb. Sie verfügten im Jahr 2000 über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 1.777 Euro. Dies besagt, dass Ein-Eltern-Haushalte mit ihrem Einkommen, bis zu 36 Prozent unter dem nationalen Durchschnitt liegen. Im direkten Vergleich dazu, leben nur 11,9 Prozent der Paarhaushalte mit Kindern in ähnlichen Verhältnissen.[15]

Ebenfalls zu erwähnen sind die Konsumausgaben Alleinerziehender. Wegen des niedrigen Haushaltseinkommens müssen die Betroffenen mit einem Kind 88 Prozent ihres Etats, mit zwei Kindern sogar 90 Prozent, für anfallende Kosten, wie z.B. Lebensmittel, Bekleidung und Wohnung ausgeben.

„Während in Folge Paare mit einem Kind 13 Prozent und Paare mit zwei

Kindern und mehr Kindern 15 Prozent ihres Haushaltsbudgets sparen, können Alleinerziehende nur 7 Prozent zurücklegen.“[16]

Die genannten Angaben zeigen, dass

„[...] mit dem Aufwachsen in einer Ein-Eltern-Familie häufig eine drastische Einschränkung der finanziellen Ressourcen verbunden ist, so dass der höhere Anteil von Devianz auch oder sogar primär ein Ergebnis ökonomischer Deprivation sein kann. Der Mangel an finanziellen Ressourcen schlägt sich nicht nur in vermehrten Belastungen der Familienbeziehungen nieder, sondern führt häufig auch [...] zu sozialen Ausgrenzung der Kinder und Jugendlichen [...].“[17]

3.3 Kinderbetreuung

Alleinerziehende müssen häufig eine Lösung zur Kombination von Familie und Beruf finden. Dabei haben sie auf der einen Seite den Wunsch, berufstätig zu sein und durch eigenes Einkommen den Unterhalt zu sichern. Auf der anderen Seite stehen die Pflichten der Fürsorge, denen sie versuchen nachzukommen. Alleinerziehenden fehlt es insbesondere an sozialer und finanzieller Unterstützung, um für diese Ambivalenz eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Viele der vorhandenen Kinderbetreuungsstätten kann den signifikanten Notwendigkeiten Alleinerziehender nicht gerecht werden, da sie weder zeitlich noch finanziell in den Rahmen der erwerbstätigen Alleinerziehenden passen.[18]

„Zwar haben Kinder ab dem 3. Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Aber im Hinblick auf das Betreuungsangebot für Kinder vor Eintritt in die Schule und im Schulalter haben die alten Bundesländer praktisch den Status eines Entwicklungslandes. Große Lücken bestehen bei der Betreuung der Kinder unter drei Jahren. Aber auch die Öffnungszeiten und die Ganztagsangebote für Kinder im Kindergartenalter sowie die Betreuung von Schulkindern nach Schulschluss sind unzureichend. Kaum angeboten werden Ganztagsschulen.

In den neuen Bundesländern sieht es anders aus, hier gibt es fast flächendeckend ein bedarfsgerechtes Angebot.“[19]

Gerade die oben genannten, unflexiblen und meist nicht ausreichend langen Öffnungszeiten stellen ein Problem dar: Wenn der Kindergarten um 12 Uhr schließt, hat der Alleinerziehende nicht mal die Chance halbtags berufstätig zu sein.[20]

Ein alternativ genutztes Betreuungsangebot fand das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin im Jahre 2000 heraus: Jedes 3.Kind wird, statt von öffentlichen Betreuungsstätten, von Verwandten betreut.[21]

Die Inanspruchnahme von Betreuungseinrichtungen hängt dementsprechend vom finanziellen, zeitlichen und auch dem sozialen Umfeld ab. Zudem sind das Lebensalter der Kinder, das Wohnmilieu und die berufliche Situation des Alleinerziehenden Kriterium für das Nutzen der Betreuungsangebote.

Ein- Eltern-Familien erfahren außerdem häufig großen Druck, welcher durch die Gesellschaft ausgeübt wird.

„Es ist ein Stereotyp, wenn diese Mütter, die in Vollzeit arbeiten wollen, als Rabenmütter abgewertet werden. Vielleicht wird dieses Klischee aber auch nur reflexhaft bemüht, um vom Mangel an Betreuungseinrichtungen abzulenken.“[22]

4. Gender Mainstreaming von Alleinerziehenden Vätern und Müttern

„Gender Mainstreaming“ berücksichtigt, besonders in der Politik, die verschiedensten Lebensbedingungen und Interessen von Frauen und Männern. Analysiert wird die Chancengleichheit bei Strukturen und Organisationen aus allen Gebieten. Ziel ist es, die vorhandenen Formen dementsprechend zu verändern, dass beide Geschlechter dieselben Entwicklungsaussichten haben.[23]

Wie "ticken" Frauen und Männer? Welche Politik brauchen sie? Welche Rollen sollen sie bekommen? Antworten auf diese Fragen sind unterschiedlich. [...] Oft wird pauschaliert: allein erziehende Mütter sind immer berufstätig, Mütter in "normalen" Familien brauchen es nicht zu sein.

Männer sind schnell als Familienernährer, Vollzeit arbeitend [...] abgestempelt.“[24]

Ein Großteil der alleinerziehenden Väter, die zum überwiegenden Teil ihren Unterhalt durch Berufstätigkeit bestreiten, kann trotz Kind auch weiterhin bestmöglich ihrer Erwerbsarbeit nachgehen. Als Grund dafür, geben Berichte von alleinerziehenden Vätern an: Hilfen zur Kinderbetreuung von Seiten der Nachbarn oder Verwandten werden häufiger angeboten als bei alleinerziehenden Müttern.[25]

Wollen Sie stattdessen lieber eine Teilzeitstelle einnehmen, treten Schwierigkeiten auf, da in diesem Bereich weniger Arbeitsmöglichkeiten für sie existieren.

Dagegen sind Mütter in Ein-Eltern-Familien von dem Vorurteil behaftet, zum einen ihrer Arbeit, zum anderen ihrer Rolle als Mutter nicht mehr voll und ganz gerecht zu werden. Zudem sind die Arbeitgeber des öfteren voreingenommen bezüglich der Einstellung alleinerziehender Mütter, da diese auf Grund von Krankheit des Kindes mutmaßlich öfter ausfallen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Frauen, welche alleinerziehend sind, geringere Gehaltschancen haben, als Männer in derselben Situation.[26] So sind Frauen oft von anderen finanziellen Mitteln, wie z.B. Sozialhilfe bzw. Arbeitslosengeld II abhängig.

Laut Untersuchungen des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ist die Inanspruchnahme von Sozialgeld bei Alleinerziehenden, entgegensetzt der bestehenden Voreingenommenheiten, nicht auf die schlechten Schulabschlüsse zurück zuführen: Im Jahr 1991 erreichten 40% der Alleinerziehenden Frauen den Realschulabschluss, die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife. Verglichen mit den Männern, offenbarten sich kaum erhebliche Unterschiede.[27]

Schlussendlich weise ich noch auf Abb.1 hin, um den Anteil der alleinerziehenden Frauen und Männer in Deutschland zu verdeutlichen. Das statistische Bundesamt hält im Jahre 2000 fest, dass in Deutschland 1999, fünfmal so viel alleinerziehende Frauen wie Männer lebten. Präziser ausgedrückt gab es 1,561 Mio. Mütter- und 308.000 Väter aus alleinerziehenden Haushalten.[28]

Abb1.: Zahlen der Alleinerziehenden in Deutschland 1999

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

5. Sozialisation und Integration von Kindern aus Ein-Eltern-Familie

„Sozialisation kann verstanden werden als die mehr oder weniger aktive und produktive Form der Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt, deren Anforderungen in Einklang gebracht werden müssen mit den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen“.[29]

Durch die hohen sozialen Erwartungen der Gesellschaft entsteht besonders im Jugendalter die Schwierigkeit der Sozialisation und setzt die jungen Erwachsenen unter Druck. Denn einerseits sind sie mitten im Prozess der Selbstfindung, konzentriert auf ihre eigenen Emotionen und Erfahrungen, die sie machen. Andererseits müssen sie sich in die Gesellschaft integrieren. Der Prozess der Selbstwerdung des jungen Menschen und der Versuch der Integration, bestimmt die Herausbildung der Ich-Identität. Je nach dem wie diese Entwicklung statt findet, wirkt die Jugendphase antreibend oder erschwerend.[30]

Ein Aufwachsen in Ein-Eltern-Familien, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, kann zur sozialen Isolation ihrer Kinder führen. Denn im direkten Vergleich zu finanziell unabhängigen Familien können diese sich materielle Konsumgüter nicht leisten, was zu einem erhöhten Stigmatisierungsrisiko führen kann.[31]

„Angesichts des gegenwärtigen Forschungsstandes kann konstatiert werden, dass die ungünstigere und oft unsichere sozio-ökonomische Situation der Ein-Eltern-Familie die maßgebliche Ursache für Nachteile in den Entwicklungsbedingungen der Kinder – im Vergleich zu Zwei-Eltern-Familie darstellt.“[32]

Der ökonomische Zustand legt z.B. die Wohnungsbedingungen, Freizeitmöglichkeiten und/oder die Gelegenheiten, sich regelmäßig mit Freunden zu treffen, fest.[33]

Ein weiterer Gesichtspunkt bei Kindern von Alleinerziehenden kann eine ihnen nicht gemäße Rollenzuteilung sein. Sie entsteht dann, wenn der Elternteil in Vollzeit erwerbstätig ist und sich nicht ausreichend um das Kind kümmern kann. Oder wenn andernfalls der Elternteil auf persönliche Niederlagen, wie z.B. Trennung oder Scheidung vom Ehepartner bzw. Exklusion aus dem Erwerbsleben, mit übermäßigem Alkoholkonsum reagiert.

„Mitunter übernehmen Kinder dann Erwachsenenrollen, stellen ihre Bedürfnisse zurück, was zu Überforderung führen kann.“[34]

Entgegen den bisher nur negativ genannten Aspekten bei Kindern alleinerziehender Eltern gibt es auch positive Kriterien in ihrer Entwicklung zu bemerken. Zum Beispiel sind Kinder aus Ein-Eltern-Familien, auf Grund der Erwerbstätigkeit ihres Elternteils, beizeiten auf sich allein gestellt und lernen somit sehr früh Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu sein.[35]

Die AWO-ISS-Studien[36] untersuchen, wie stark das kindliche Wohlergehen tatsächlich von materiellen Situationen der Familie gelenkt wird. Hierzu vergleichen sie die Lebenslagen armer und nicht-armer Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren.

Das verwendete Konzept der Studien beinhaltet eine Verknüpfung von Lebenslagen- und Ressourcenansatz. Analysiert wurden vier kindbezogene Lebenslagedimensionen: materielle Grundversorgung, gesundheitliche, kulturelle und soziale Lage. Auch drei kindbezogene Lebenslagetypen (Aufwachsen -im Wohlergehen, -in Benachteiligung oder –in multipler Deprivation) wurden mit beachtet.

Anhand von Tabelle 2 lässt sich erkennen, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der materiellen Lage der Familie und der Lebenslage des Kindes existiert. Arme Kinder sind in allen vier Lebenslagedimensionen deutlich mehr vertreten als die nicht- armen.

Tabelle 2: Verteilung der Einschränkung in den Lebenslagedimensionen de 6-Jährigen und Armut –1.Welle 1999 (N = 893; in Prozent)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Ergebnisse der Studien sind sehr umfangreich, daher werde ich mich in dieser Arbeit auf die Resultate der sozialen Lage beschränken.

Laut Tabelle 2 integrierten sich 35,6 Prozent der in relativer Armut lebenden Kinder im Alter von 6 Jahren; bei den nicht-armen Kindern zeigten sich diese sozialen Defizite bei lediglich 17,6 Prozent.

„Die armen Kinder suchten weniger häufig den Kontakt zu anderen Kindern in der KiTa, nahmen weniger aktiv am Gruppengeschehen teil und äußerten seltener ihre Wünsche. Zugleich war eine beginnende Ausgrenzung zu beobachten: So wurden arme Kinder häufiger als nicht-arme Kinder von den anderen Kindern in der KiTa gemieden.“[37]

Im Grundschulalter verhärten die im früherer Kindheit entstandenen Defizite. Dennoch ist eine hohe Entwicklungsdynamik fest zustellen.

„Je früher, je schutzloser und je länger Kinder einer Armutssituation ausgesetzt sind, [...] umso geringer wird die Möglichkeit, individuell die eigentlichen Potenziale herauszubilden und Zukunftschancen zu bewahren.

Umgekehrt gilt: Je gefestigter die finanzielle Situation der Familie ist, desto sicherer sind die Lebens- und Entwicklungsbedingungen für die Kinder.“[38]

Zur sozialen Lage von armen Kindern im 6.-12. Lebensjahr ist zu sagen, dass auch sie im Vergleich zu wohlhabenderen Altersgenossen, eine auffallende Benachteiligung erfahren (siehe Tabelle 3). Kinder mittelloser Eltern haben Beispielsweise weniger oft die Möglichkeit ihren Geburtstag mit Freunden zu feiern oder soziale Bindungen über Vereinsaktivitäten zu finden und zu pflegen.

Tabelle 3: Verteilung der Einschränkung in den Lebenslagedimensionen der 10-Jährigen und Armut –2. Welle 2003/04

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es bleibt zu sagen, dass die strukturellen Rahmenbedingungen in Deutschland schnellst möglich verändert werden müssen. Die Ursachen und Risiken für Kinder, in Armut zu leben und unter Benachteiligungen aufwachsen zu müssen, sollten dahingehend verändert werden, dass die Thematik nicht noch länger zu einem Zukunftsproblem wird.[39]

6. Interventionsmöglichkeiten

Besonders wichtig um die Schwierigkeiten in ein Eltern-Familien zu beseitigen, ist die Verbesserung ihrer Lebenslagen.

„Eine sozial gerechte und nachhaltige Familienpolitik muss daher die Menschen dabei unterstützen, dass ihre Lebensentwürfe mit Kindern verwirklichen können. Sie hat Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Gründung einer Familie kein Armuts- und Ausgrenzungsrisiko birgt.“[40]

Gerade bei den Ein-Eltern-Familien muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch mehr gewährleistet werden um auch hier ein optimales Familienleben zu schaffen. Die Hilfestellung hierbei könnte zu Anfang z.B. „die Schaffung einer fördernden Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur“[41] sein. Somit würden Kindern eine rechtmäßige Startchance und den Eltern die erfolgreiche Teilhabe am Beruf ermöglicht werden. Aktuell stellt sich dieser Aufgabe die Bundesregierung mit der Agenda 2010. Sie möchte mit Hilfe des Tagesbetreuungsausbaugesetzes mehr Krippenplätze schaffen.

Hinzuzufügen sei noch, bezüglich der Einstellung von alleinerziehenden Frauen, dass vermehrt noch Toleranz in der Gesellschaft von nöten ist, die benötigte Toleranz der Gesellschaft, insbesondere der Arbeitgeber, bezüglich der Einstellung von Frauen mit Kindern.

“Insofern bedarf es zur effektiven Verhinderung von Verarmung und zur Bekämpfung bereits entstandener Armutslagen vor allem einer aktiven Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, deren Kern die Umverteilung von Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung und –flexibilisierung, [...] sowie die Ermöglichung flexibler Übergänge von Phasen der Erwerbs- und Nichterwerbstätigkeit.“[42]

Diese Veränderung hätte speziell bei den Alleinerziehenden, gesichertes Einkommen und die finanzielle Unabhängigkeit von staatlichen Unterstützungen, zur Folge. Ebenso wäre dann die Stigmatisierung durch fehlende finanzielle Mittel weniger wahrscheinlich.

Ich habe mich auf ein paar wenige Vorschläge begrenzt, denn es gibt mit zunehmender Anzahl der Problemlagen bei Alleinerziehenden folglich auch unzählige Lösungsideen bzw –ansätze, die ich an dieser Stelle nicht einmal annähernd in kompletter Anzahl erwähnen konnte.

7. Fazit

Ich werde als letzten Punkt meiner Hausarbeit auf den Begriff der Armut zu sprechen kommen, den ich absichtlich bis her weitestgehend vermieden habe.

Nach ausführlicher Recherche zum Thema „Alleinerziehende und ihre Kinder – Leben in Armut (?)“, kam ich zu der Erkenntnis dass sich verallgemeinernd keinesfalls eine Antwort auf diese Fragestellung finden lässt. Ob das Leben Alleinerziehender von Armut geprägt ist, hängt vom Verhältnis zum ehemaligen Ehepartner ab -ob dieser Unterhaltszahlungen leistet, von der Erwerbstätigkeit bzw. dem Gehalt des Alleinerziehenden sowie seinem sozialen Umfeld etc.

Nicht zu bestreiten ist desto trotz, dass das Risiko, zumindest für einen bestimmten Lebensabschnitt in Armut zu verfallen, bei Ein-Eltern-Familien in besonders hohem Maße besteht.

Wichtig zu ergänzen ist aber auch, dass Armut nicht nur Einkommensarmut bedeuten kann, sondern dass unterschiedliche Definitionen von Armut existieren.

Jedoch ist Einkommen einer der zentralsten Parameter, zur Festlegung des Armutsbegriffs, weswegen ich mich in meiner Arbeit auch hauptsächlich darauf konzentriert habe.

Bestätigt hat sich auch meine Vermutung anlässlich der noch fehlenden Forschungen zu Vater-Kinder-Familien. Bisher lassen sich nur ungenügend ausreichende Aussagen über diese Familienkonstellation treffen. Es gibt kaum empirische Untersuchungen, aus denen genauere Zahlen diesbezüglich hervor gehen.

Mit den bisherigen Analysen ist jedoch zu konstatieren, dass Männer in der BRD im Durchschnitt ein höheres Gehalt erlangen als Frauen. Folglich steht ebenfalls fest, dass Vater-Kind-Familien weniger häufig in die prekäre Lebenslage kommen, Sozialhilfe empfangen zu müssen, als Mutter-Kind-Familien.[43] Laut dem Verbund Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) ist außerdem hinzuzufügen,

„dass das größte Risiko, in Armut zu geraten, mit dem Arbeitsplatzverlust verbunden ist. Unterteilt nach Haushalten mit Kindern, liegt das Armutsrisiko für Alleinerziehende mit 35,4 Prozent dreimal so hoch wie für Paare mit Kindern.“[44]

Erschreckend empfand ich überdies auch die Armutsbetroffenheit der Kinder von Alleinerziehenden. Laut einem FOCUS Artikel vom 23.04.07, sind ca 1,1 Mio der Sozialhilfebeziehenden Kinder unter 18 Jahren. Über die Hälfte von ihnen, leben in Ein-Eltern-Familien.[45] Fraglich ist, ob diese im Verlauf ihrer Entwicklung diesen Armutsstatus ablegen können.

Ich mutmaße, dass die Zahl der Sozialhilfebeziehenden, in den nächsten Jahren weiterhin immanent ansteigen wird, sofern im politischen und gesellschaftlichen Bereich keine Änderungen vorgenommen werden. So wird die Armut demzufolge an die nächstfolgenden Generationen vererbt.

Wünschenswert wäre eine gegensätzliche Entwicklung der Armut, sodass in einem der reichsten Ländern überhaupt, gemeint ist hier die BRD, Mittellosigkeit in jeglichen Bereichen bald keine Chance mehr hat.

8. Literaturverzeichnis

Altgeld, Thomas; Hofrichter, Petra (Hrsg.): Reiches Land – Kranke Kinder? Frankfurt. Mabuse-Verlag, 2000, S. 165ff

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Braches-Chyrek, Rita; Breyvogel, Wilfried; Helsper, Werner; Krüger, Heinz-Hermann (Hrsg.): Zur Lebenslage von Kindern in Ein-Eltern-Familien. Band 21. Opladen. Leske+Budrich Verlag, 2002, S. 46

Braches-Chyrek, Rita; Breyvogel, Wilfried; Helsper, Werner; Krüger, Heinz-Hermann (Hrsg.): Zur Lebenslage von Kindern in Ein-Eltern-Familien. Band 21. Opladen. Leske+Budrich Verlag, 2002, S. 80-82

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend: Dokumentation der Fachtagung Alleinerziehen in Deutschland. Ressourcen und Risiken einer Lebensform URL: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/PRM-6719-Broschure-Alleinerziehen-in-De.pdf - Download vom 02.08.07

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TITEL,AUTOR??URL: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/allein-erziehend-tipps-infos-brosch_C3_ BCre,property=pdf,bereich=, sprache=de,rwb=true.pdf – Download vom 02.08.07

[...]


[1] Bergmann: Dokumentation der Fachtagung Alleinerziehen in Deutschland. In: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/PRM-6719-Broschure-Alleinerziehen-in-De.pdf s.6

[2] Vgl. Holz: Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland. In: APuZ 26/2006 s.4

[3] Ebd.

[4] Vgl. Holz: Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland. In: APuZ 26/2006 s.4

[5] Ebd.

[6] Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 1. Handlungsfeld. In: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/handlungskonzept/1-handlungsfeld-arbeitsberatung-und-vermittlung.html

[7] Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 2. Handlungsfeld. In: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/handlungskonzept/2-handlungsfeld-qualifizierungswege.html

[8] Vgl Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/allein-erziehend-tipps-infos-brosch_C3_BCre,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf

[9] Vgl. Gröne : Alleinerziehende Familien. In :http://www.pappa.com/mmdm/pp/all.htm

[10] Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 2. Handlungsfeld. In: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/handlungskonzept/2-handlungsfeld-qualifizierungswege.html

[11] Ebd.

[12] Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 2. Handlungsfeld, In: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/handlungskonzept/2-handlungsfeld-qualifizierungswege.html

[13] Vgl. Bundesregierung: 2. Armuts- und Reichtumsbericht. In: http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Lebenslagen-in-Deutschland-De-821,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf s.116

[14] Ebd.

[15] Vgl. Michels :Einkommen von Einelternfamilien. In: http://www.vamv.de/vamv.htm

[16] Ebd.

[17] Peukert: Familienformen im sozialen Wandel, 2005, VS Verlag für Sozialwissenschaften s. 214

[18] Vgl. Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend: 3. Handlungsfeld. In: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/handlungskonzept/3-handlungsfeld-flexible-kinderbetreuung.html

[19] Bergmann: Dokumentation der Fachtagung Alleinerziehen in Deutschland. In: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/PRM-6719-Broschure-Alleinerziehen-in-De.pdf s. 6 -7

[20] Vgl. Schmidt: S.O.S. Familie. Berlin 2002 s.79

[21] Vgl. Dickmann, Flüter-Hoffmann, Peter, Seyda: Dossier. Köln 2004 s. 33ff

[22] BMFSFJ (Hrsg) Rollenstereotype und Geschlechterklischees sind out - Wahlfreiheit ist in In: http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/gm/Aktuelles/newsletter,did=80424.html

[23] Forschungsbericht für das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg. URL: http://www.masgf.brandenburg.de/media/1336/gm_medien_kurz.pdf -

[24] BMFSFJ (Hrsg) Rollenstereotype und Geschlechterklischees sind out - Wahlfreiheit ist in In: http://www.gender-mainstreaming.net/bmfsfj/generator/gm/Aktuelles/newsletter,did=80424.html

[25] Vgl. Der Alleinerziehende Frankfurt,2006 In: http://www.zeit.de/2006/25/Gysi_xml

[26] Vgl. Gröne : Alleinerziehende Familien. In :http://www.pappa.com/mmdm/pp/all.htm

[27] Vgl. Bergmann: Dokumentation der Fachtagung Alleinerziehen in Deutschland. In: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/PRM-6719-Broschure-Alleinerziehen-in-De.pdf s.6

[28] Vgl. Braches.Chyrek: Zur Lebenslage von Kindern in Ein-Eltern-Familien. 2002 s.80-82

[29] Klocke / Hurrelmann (Hrsg.) – Kinder und Jugendliche in Armut. 2001, S.15

[30] Vgl. Altgeld / Hofrichter (Hrsg.): Reiches Land – Kranke Kinder? Frankfurt 2000 s. 165ff

[31] Vgl. Deutsches Kinderhilfswerk e.V. (Hrsg.): Kinderreport Deutschland. München 2002 s. 87

[32] Braches.Chyrek: Zur Lebenslage von Kindern in Ein-Eltern-Familien. 2002 s. 46

[33] Ebd.

[34] Deutsches Kinderhilfswerk e.V. (Hrsg.): Kinderreport Deutschland. München 2002 s. 87ff

[35] Rauchfleisch: Entwicklung von Kindern in Einelternfamilien In: http://www.svamv-fsfm.ch/file/Microsoft_Word_-_Entwicklung_von_Kindern_in_Einelternfamilien_doc.pdf

[36] Vgl. Holz: Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland. In: APuZ 26/2006 s.5 ff

[37] Holz: Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland. In: APuZ 26/2006 s.6

[38] Holz: Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland. In: APuZ 26/2006 s.7

[39] Vgl. Holz: Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland. In: APuZ 26/2006 s.11

[40] Bundesregierung: 2. Armuts- und Reichtumsbericht In: http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Lebenslagen-in-Deutschland-De-821,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf s.31 ff

[41] Ebd.

[42] Offermann: Kinderarmut als Ausdruck sozialer Heterogenisierung in den östlichen Bundesländern In: Butterwegge (Hrsg.), Kinderarmut in Deutschland. Frankfurt/M. –New York 2000, s. 132

[43] Vgl. Gröne : Alleinerziehende Familien. In :http://www.pappa.com/mmdm/pp/all.htm

[44] Inge: Einkommen von Einelternfamilien. URL: http://www.vamv.de/vamv.htm

[45] Focus (Hrsg.): Themenportal zur Kinderarmut in Deutschland. Url: http://www.focus.de/politik/deutschland/armut_aid_54265.html

Details

Seiten
23
Jahr
2007
ISBN (Buch)
9783640118847
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v111358
Institution / Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
2,0
Schlagworte
Alleinerziehende Kinder Leben Armut Präkariat Geschlechterverhältnisse Wandel

Autor

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Titel: Alleinerziehende und ihre Kinder - Leben in Armut (?)