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Systemwechsel in Deutschland nach 1945

Muss in einer neuen Verfassung Neues verankert werden, um Systemstabilität zu gewährleisten?

Essay 2020 16 Seiten

Zusammenfassung

Was geschieht, wenn tiefgreifende Entwicklungen und Umbrüche innerhalb eines Systems stattfinden? Folgt auf dem Wechsel eines Systems auch unumgänglich die Änderung von Institutionen? Im Jahr 1945 fand genau solch ein beschriebener Systemumbruch statt. Die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland wurde gestürzt und die alliierten Siegermächte einigten sich später darauf, Deutschland zu demokratisieren. Eine neue Systemform entstand und schließlich trat ein neues Regelsystem, eine neue Institution in Form des Grundgesetzes 1949 in Kraft.

Lernte man aus den Grausamkeiten der NS-Diktatur und den Gründen für das Scheitern der Weimarer Republik? Muss in einer neuen Institution, in einer neuen Verfassung, Neues verankert werden, um Systemstabilität zu gewährleisten? Um diese Fragen beantworten zu können, widme ich mich zunächst dem Begriff des Systemwechsels und dessen phasenhaften Ablauf. Daraufhin gehe ich auf die Institution Verfassung ein und dessen Bedeutung für ein System. Es folgt der empirische Teil, in dem ich mich der Institution Deutschlands, dem Grundgesetz, dessen Entstehung nach 1945 und inhaltlichem Wandel, widme. Politikwissenschaftliche Ansätze versuchen die Wandelbarkeit von Institutionen zu prüfen. Diese werde ich erläutern und versuchen, die Wandelbarkeit des Grundgesetzes theoretisch zu fassen.

Details

Seiten
16
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346505477
ISBN (Buch)
9783346505484
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Universität Leipzig
Erscheinungsdatum
2021 (Oktober)
Note
1,3
Schlagworte
systemwechsel deutschland muss verfassung neues systemstabilität
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Titel: Systemwechsel in Deutschland nach 1945