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Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf den internationalen Handel

Diplomarbeit 2008 74 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des internationalen Handels
2.1 Stellenwert des internationalen Handels
2.2 Klassische Außenhandelstheorie
2.2.1 Absolute Kostenvorteile
2.2.2 Ricardos Theorie der komparativen Kosten
2.3 Neoklassische Außenhandelstheorie
2.3.1 Heckscher-Ohlin-Theorem
2.3.2 Leontief-Paradoxon
2.4 Neue Außenhandelstheorie
2.4.1 Steigende Skalenerträge
2.4.2 Monopolistischer Wettbewerb und Außenhandel
2.4.3 Intrasektoraler Handel

3. Risiken im Außenhandel
3.1 Politisches Risiko
3.2 Wirtschaftliches Risiko
3.3 Wechselkursrisiko
3.3.1 Umrechnungsrisiko
3.3.2 Ökonomisches Risiko
3.3.3 Transaktionsrisiko
3.4 Klassifizierung nach Gehrmann, Scharrer, Wetter
3.4.1 Das Angebotsrisiko
3.4.2 Das Kreditoder Zahlungsrisiko
3.4.3 Das Wettbewerbsund Absatzrisiko

4. Unternehmensreaktionen auf Wechselkursrisiken
4.1 Mengenreaktionen
4.2 Preisreaktionen
4.3 Implementierung von Wettbewerbsbeschränkungen
4.4 Allokationsprobleme
4.5 Arbeitslosigkeit
4.6 Finanzielle Kurssicherungsmaßnahmen
4.6.1 Risikovermeidung
4.6.2 Risikokompensierung
4.6.2.1 Devisentermingeschäfte
4.6.2.2 Finanzhedging
4.6.2.3 Leading und lagging
4.6.2.4 Netting und Matching
4.6.2.5 Forderungsverkäufe
4.6.2.6 Wechselkursversicherungen
4.6.3 Risikoverringerung
4.6.4 Risikovorbeugung

5. Wirkungen von Wechselkursvolatilität auf den Außenhandel
5.1 Diskussion - festes versus flexibles Wechselkurssystem
5.2 Übersicht über die theoretischen Modelle
5.2.1 Traditionelle Argumente
5.2.2 Neuere mikroökonomische Grundmodelle
5.2.2.1 Das Modell von Clark
5.2.2.2 Das Modell von Baron
5.2.2.3 Das Modell von Hooper und Kohlhagen
5.2.3 Erweiterungen der Grundmodelle
5.2.3.1 Modell von de Grauwe
5.2.3.2 Absicherung durch Terminmarktgeschäfte
5.2.3.3 Relativierung des Wechselkursrisikos
5.2.3.4 Gewinnchancen durch Wechselkursschwankungen
5.2.4 Zusammenfassung der theoretischen Modelle
5.3 Eine kritische Betrachtung empirischer Studien
5.3.1 Vorbemerkungen
5.3.2 Zeitreihenanalysen
5.3.3 Querschnittsanalysen
5.3.4 Unternehmensbefragungen
5.3.5 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse

6. Schlussbetrachtung

A. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2-1 Entwicklung des Welthandels von 1950 bis 2004

Abbildung 2-2 Vergleich Angebotsmonopol zur Situation vollkommener Konkurrenz

Abbildung 3-1 Schematischer Vergleich verschiedener Wechselkursrisikotypen

Abbildung 4-1 Arbeitslosenquote von Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Abbildung 5-1 Wirkungen von Exporterlösschwankungen auf den erwarteten Nutzen

Abbildung 5-2 Wirkungen von Wechselkursschwankungen auf den erwarteten Grenznutzen

Abbildung 5-3 Erlöse einer Unternehmung unter Preissicherheit und -unsicherheit

Abbildung 5-4 Empirische Literatur von Zeitreihenanalysen

Abbildung 5-5 Empirische Literatur von Querschnittsanalysen

Abbildung 5-6 Empirische Literatur von Gravitationsmodellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Der weltweite Handel spielt in einer Zeit, die von voranschreitender Globalisierung und einem Zusammenwachsen der Märkte geprägt ist, eine bedeutende Rolle für die beteiligten Volkswirtschaften. Trotz aller Vorteile, die Außenhandel mit sich bringt, müssen auch dessen Risiken in Betracht gezogen werden, um handelshemmende Auswirkungen aufzuzeigen und diese gegebenenfalls zu beseitigen bzw. zu reduzieren.

Mit dem Zusammenbruch des Festkurssystems von Bretton Woods und dem damit verbundenen Übergang von festen zu flexiblen Wechselkursen sehen sich die Wirtschaftssubjekte zusätzlich zu den bereits im Festkurssystem existierenden Außenhandelsrisiken schwankenden Wechselkursverhältnissen gegenüber. Ferner mussten Erwartungen, die mit der Einführung flexibler Wechselkursverhältnisse in Wissenschaft und Politik verbunden wurden, auf Grund des zu beobachtenden Ausmaßes der Veränderungen der nominalen und realen Wechselkurse – die anfänglich als vorübergehendes Phänomen angesehen wurden – weitgehend revidiert werden. Vielmehr scheint vor dem Hintergrund gestiegener Wechselkursvolatilitäten eine Bewertung der Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf den Welthandel notwendig.

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen theoretischen Überblick über die Wirkungszusammenhänge von Wechselkursschwankungen auf die Handelsaktivität zu geben und diese anhand von empirischen Untersuchungen auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen.

Als Vorraussetzung werden in Kapitel 2 die erforderlichen Grundlagen geschaffen. Neben einer Einordnung des internationalen Handels in das wirtschaftliche Geschehen wird ein Überblick über die wichtigsten erklärenden Theorien des Außenhandels und ihre Weiterentwicklungen gegeben. Anschließend werden in Kapitel 3 die für ein Unternehmen im Auslandsgeschäft bestehenden Risiken dargestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Wechselkursrisiko mit seinen auf ein Unternehmen unterschiedlich wirkenden Komponenten. Hieran anknüpfend werden im folgenden Kapitel 4 auf betriebswirtschaftlicher Ebene mögliche kurzfristige Abwehrmaßnahmen von Unternehmen auf Wechselkursrisiken sowie langfristige Unternehmensstrategien und die damit verbundenen ökonomischen Folgen abgeleitet. Der Schwerpunkt dieser Arbeit bildet das Kapitel 5. Darin versuchen mikroökonomische Ansätze Erklärungen zu geben, warum Wechselkursschwankungen Auswirkungen auf das Außenhandelsvolumen haben. Die stark von der Realität abstrahierenden, modelltheoretischen Ansätze können aber nur Erklärungsansätze liefern und machen im Folgenden eine Überprüfung anhand von verschiedenen ökonometrischen Untersuchungen notwendig. Im abschließenden Kapitel 6 werden die erlangten Ergebnisse zusammengefasst und ein abschließendes Fazit gegeben.

2. Grundlagen des internationalen Handels

2.1 Stellenwert des internationalen Handels

Im wirtschaftlichen Geschehen nimmt der internationale Austausch von Gütern und Dienstleistungen eine immer bedeutendere Rolle ein. So hat sich der Welthandel vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg rasant entwickelt. Während im Jahre 1950 die Weltexporte noch rund 60 Mrd. US-Dollar betrugen, wurden sie bis zum Jahre 1960 fast auf 120 Mrd. US-Dollar verdoppelt und bis zum Jahr 2000 sogar verzwanzigfacht.1

Entwicklung der Warenexporte und –Produktion

Index (1950 = 1), in konstanten Preisen, Zuwächsen in Prozent, weltweit 1950 bis 2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2-1 Entwicklung des Welthandels von 1950 bis 20042

Diese Tendenz der Globalisierung ist im Zuge des Abbaus von Handelshemmnissen und der Öffnung der Volkswirtschaften vieler Entwicklungsund Schwellenländer zu begründen. Allerdings partizipieren nicht alle Staaten im gleichen Maße an dieser Entwicklung. Zwei Drittel des internationalen Handels entfallen auf die Industriestaaten.

In diesem Zusammenhang werden drei Gruppen von Ländern unterschieden:

- Industrieländer, die sich schon seit den 1970er Jahren dem Welthandel geöffnet haben.
- Entwicklungsländer, mit einer Öffnung zum internationalen Markt Anfang der 1980er Jahre.
- Entwicklungsländer, die sich bis heute vom Handel abschotten.

Die offenen Entwicklungsländer konnten während der 90er Jahre die höchsten Wirtschaftswachstumsraten im Vergleich zu den beiden anderen Gruppen verzeichnen. Die abgeschotteten Länder bilden das Schlusslicht in dieser Betrachtung. Einmal mehr zeigt sich die Relevanz des internationalen Handels für einzelne Volkswirtschaften.3 Die Betrachtung des Verhältnisses von Exund Import zum Bruttoinlandprodukt stützt die Argumentation über die Handelsvolumina. Beispielhaft soll die USA genannt werden, wo sich das Verhältnis von Exporten und Importen zur Gesamtwirtschaft von 1959 bis 2000 verdreifacht hat. Dieses Ergebnis ist auch auf andere Industriestaaten übertragbar, da der Außenhandel dort eine noch größere Rolle einnimmt.4

2.2 Klassische Außenhandelstheorie

Die Argumentation für freien, grenzüberschreitenden Handel geht auf die klassischen Nationalökonomen Adam Smith (1723-1790) und David Ricardo (1772-1823) zurück. Mit ihren Thesen soll bewiesen werden, dass internationaler Handel für die daran teilnehmenden Länder vorteilhaft ist. Eine weitere Fragestellung existiert in den Bestimmungsgründen, warum ein Land gerade ein bestimmtes Gut exportiert und ein anderes Gut importiert. Die hierbei auftretenden Anpassungseffekte in der Relation von Preis und Produktion sind auch Teil der Darstellung. Dies geschieht mit einem Außenhandelsmodell mit nur einem variablen Produktionsfaktor5 (Arbeit), das die Vorteile anhand von Spezialisierung aufzeigt.

2.2.1 Absolute Kostenvorteile

Die Theorie geht davon aus, dass Nachfrager das Gut in dem Land kaufen, in dem es für sie am kostengünstigsten ist. Der Export einer Volkswirtschaft ist demnach davon abhängig, ob der Inlandspreis im Vergleich zum Auslandspreis geringer ist. Dies impliziert einen Vergleich der beiden Preise in der nationalen Währung. Da hierzu eine Umrechnung zum Wechselkurs notwendig ist, zeigt dies gleichzeitig die Abhängigkeit des Handels von der Wechselkursentwicklung. Diese These hat allerdings zur Folge, dass Handel für ein Land nicht vorteilhaft ist, wenn alle Waren im Inland kostengünstiger als im Ausland produziert werden. Ein Land, dessen Produktion vergleichsweise zu kostenintensiv ist, muss demnach alle seine Waren importieren.6

2.2.2 Ricardos Theorie der komparativen Kosten

Ricardos These gründet darauf, dass der Produktionsaufwand allein auf den Faktor Arbeit zurückzuführen ist. Um dies zu gewährleisten, müssen einige Bedingungen eingeführt werden:

- Im 2-Länder-2-Güter-Modell wird die Arbeit als qualitativ gleichwertig angenommen. Sie kann national beliebig eingesetzt werden, aber international ist sie immobil.
- Die unterschiedlichen Produktionsfunktionen der einzelnen Länder sind gegeben.
- Der Einfluss von Transportkosten spielt keine Rolle für den Außenhandel.
- Die Güter sind homogen und es bestehen konstante Grenzproduktivitäten des Faktors Arbeit in beiden Ländern.

Wenn ein Land für ein Gut einen komparativen Vorteil7 besitzt, wird es sich auf die Produktion dieses Gutes vollständig spezialisieren. Durch Austausch von Gütern und Ausnutzung der komparativen Kostenvorteile in der Produktion wird es beiden Ländern möglich, ein größeres Güterbündel im Vergleich zur Autarkiesituation zu realisieren. Somit steigt die Wohlfahrt in beiden Ländern durch Außenhandel.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da Ricardos Modell keine Nachfragefunktionen enthält, kann zwar eine Aussage über die Richtung der Güterströme getroffen werden, aber das Ausmaß des Außenhandels bleibt unklar. Wird das Modell um eine Grundausstattung an Arbeit erweitert und zusätzlich Nachfragefunktionen eingefügt, können die Produktionspotenziale der einzelnen Länder und die Güterströme quantifiziert werden.8

2.3 Neoklassische Außenhandelstheorie

In der neoklassischen Theorie werden im Gegensatz zur traditionellen Theorie mehrere Produktionsfaktoren betrachtet. Zum einem findet die Knappheit von Ressourcen in der Produktion von Gütern Berücksichtigung in dem die Grenzerträge nicht mehr als konstant, sondern indem sie jetzt realitätsnäher als abnehmend definiert werden. Zum anderen werden die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital in die Betrachtung aufgenommen.9 Die sonstigen Bedingungen aus Kapitel 2.2.2 werden aufrechterhalten.

2.3.1 Heckscher-Ohlin-Theorem

Das Faktorproportionentheorem geht auf den schwedischen Wirtschaftshistoriker Eli Filip Heckscher (1879-1952) und den Ökonomen Bertil Ohlin (1899-1979) zurück.

Demnach sind die betrachteten Länder mit den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital relativ unterschiedlich ausgestattet. Handel wird gegenüber Ricardos Theorie nicht mit Produktionsunterschieden erklärt, sondern ist abhängig von einer unterschiedlichen Ausstattung der Länder mit den beiden Produktionsfaktoren. Besteht in einem Land ein großes Angebot an einem zur Produktion benötigten Faktor, so ist dieser verhältnismäßig günstig. Demnach wird es in einem relativ arbeitsreichen Land kostengünstig sein, das relativ arbeitsintensive Gut in größeren Mengen zu produzieren.

In Autarkie stellt ein Land diejenige Relation von Gütern her, die die größte Nutzenindifferenzkurve aus der Nachfrage und damit die höchste Wohlfahrt ermöglicht. Wenn nun internatonaler Handel möglich ist, wird im Vergleich zur Autarkiesituation das relativ arbeitsreiche Land mehr von dem arbeitsintensiven Gut herstellen und das relativ kapitalreiche Land mehr von dem kapitalintensiven Gut.10

Die positive (negative) Differenz zwischen im Inland nachgefragten und angebotenen Gütern wird importiert (exportiert). Beide Länder profitieren von dieser Situation, da

Kostenvorteile auf Grund von unterschiedlicher Faktorausstattung ausgenutzt werden können.11

2.3.2 Leontief-Paradoxon

Die Untersuchungsergebnisse aus dem Heckscher-Ohlin-Modell wurden durch das als Leontief-Paradoxon bekannt gewordene Ergebnis empirischer Untersuchungen Wassily Leontiefs verändert. Dieser wich von der klassischen Annahme, dass alle Produktionsfaktoren homogen sind, insofern ab, als dass er auch die unterschiedliche Qualifikation von Arbeitskräften, den jeweiligen Stand der Technologie sowie die divergierende Verfügbarkeit von Rohstoffen berücksichtigte. Der Begriff Paradoxon beruht auf dem Ergebnis einer Input-Output-Analyse des Marktes der Vereinigten Staaten im Jahre 1953. Danach exportierten die USA arbeitsintensive Güter und importierten kapitalintensive Waren, obwohl sie eine überproportionale Ausstattung an Kapital hatten und somit nach dem Heckscher-Ohlin-Theorem kapitalintensive Waren hätten exportieren müssen.12

2.4 Neue Außenhandelstheorie

Die neue Sicht des Außenhandels begründet sich auf der Kritik der traditionellen Handelstheorien. Dort geht man von vollständigem Wettbewerb auf allen Märkten aus und lässt die Betrachtung der Kostensituation der Unternehmen untereinander unberücksichtigt, obwohl größere Firmen in der Regel einen Kostenvorteil auf Grund höheren Stückzahlen in der Produktion durch steigende Skalenerträge gegenüber kleineren Firmen haben.13

In der traditionellen Theorie ist vor allem die unterschiedliche Faktorausstattung ein Grund für die Aufnahme von Außenhandel. In der Realität findet aber der größte Teil des Welthandels zwischen Ländern mit ähnlichen Faktorausstattungen statt. Ebenso werden ähnliche Güter zwischen Ländern gehandelt, die in beiden Ländern ähnliche Kosten verursachen. Hier setzt die neue Außenhandelstheorie mit ihren Erklärungskonzepten an.14

2.4.1 Steigende Skalenerträge

Während in der neoklassischen Theorie abnehmende Skalenerträge unterstellt werden, finden auf Grund von Theorie und Empirie zunehmende Skalenerträge in der neuen Außenhandelstheorie Einlass.15 Unternehmen mit einem großen Fixkostenblock können durch Export einen größeren Output generieren. Dadurch besteht die Möglichkeit ihre Grenzkosten und damit ihre totalen durchschnittlichen Kosten zu senken. Weitere Möglichkeiten bestehen in der Ausnutzung positiver externer Effekte in bestimmten Sektoren durch eine vergrößerte Ausbringungsmenge oder betriebsinterne Lerneffekte bei der Produktion, die sich Kosten senkend auswirken.

Die Bedingung des vollkommenen Marktes muss in diesem Zusammenhang aufgegeben werden, da Unternehmen bestrebt sind möglichst viel abzusetzen und dementsprechend zu wachsen. Dies ist mit der vollkommenen Konkurrenz nicht in Einklang zu bringen ist.16

In der üblichen 2-Länder-2-Güter-Betrachtung ergibt sich eine Tendenz zur vollständigen Spezialisierung. Das Land mit den stärker steigenden Skalenerträgen in Bezug auf ein Produkt wird sich auf dieses spezialisieren. Es findet eine Entwicklung zu monopolistischen Märkten statt, da neue Unternehmen mit geringen Absatzmengen starten und damit höhere Stückkosten tragen müssen. In die Betrachtung muss auch ein Vergleich der Größe von beiden Ländern einfließen. So wird sich das größere Land auf das Gut spezialisieren, das kleinere zunehmende Skalenerträge aufweist und das kleinere Land auf das Gut mit den stärker steigenden Skalenerträgen.17

2.4.2 Monopolistischer Wettbewerb und Außenhandel

Obwohl die Betrachtung eines monopolistischen Marktes einige Merkmale der Realität ausblendet, soll es auf Grund der leichteren Handhabbarkeit gewählt werden. Es stellt die einfachste Marktstruktur mit unvollständigem Wettbewerb dar.18

Im Ausgangszustand besteht eine Autarkie im Inland mit einem Angebotsmonopol, so

dass der Monopolist seinen Gewinn maximiert, in dem er die Produktionsmenge X M

anbietet, die die Grenzerlöse (R M ¢

(X) ) gleich Grenzkosten (C ¢(X) ) setzt. Mit

Aufnahme von Außenhandel sieht sich der Monopolist mit einer Konkurrenzsituation konfrontiert, da sein Angebot durch ausländische Güter substituiert werden kann. Es

wird nun angenommen, dass die Öffnung der Grenzen bewirkt, dass viele Anbieter auf den Markt hinzukommen und so eine vollständige Konkurrenz geschaffen wird. Diese

neue Wettbewerbssituation führt dazu, dass der Preis in Abbildung 2-2 von

p M auf p *

für das Gut sinkt und die gleichgewichtige Menge von X M

auf

X * steigt, da das

optimale Produktionsniveau durch Gleichsetzung von Grenzkosten (C ¢(X) ) und

Grenzzahlungsbereitschaft der Nachfrager (p

(X) ) erfolgt. Es ergibt sich eine Wohl-

fahrtssteigerung durch die Aufnahme von Handel um die positive Differenz (Fläche EFB) aus Konsumentenund Produzentenrente von der Fläche ACF in der Monopolsituation gegenüber der Fläche ACB in der Situation vollständiger Konkurrenz.19

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2-2 Vergleich Angebotsmonopol zur Situation vollkommener Konkurrenz20

2.4.3 Intrasektoraler Handel

Intrasektoraler Handel besteht, wenn Güter zwischen Ländern getauscht werden, die dem gleichen Industriezweig zuzuordnen sind. Allerdings kann auch schon eine nicht ausreichende Differenzierung der Güter nach Sektoren zu dieser Form des Außenhandels führen.

Während der intersektorale Handel auf einen komparativen Vorteil zurückgeht, spiegelt der intrasektorale Handel keinen komparativen Vorteil wider. Beide in den Handel involvierten Länder weisen das gleiche bzw. ein ähnliches Kapital-Arbeits-Verhältnis auf, welches sich in der Regel bei hoch entwickelten Industrienationen wieder findet.21

In der heutigen Zeit macht der intrasektorale Handel ein Viertel des Welthandels aus. Eine fortschreitende Entwicklung der Verfügbarkeit von qualifizierter Arbeit und Kapital und ein Angleichen des technischen Fortschritts reduzieren die komparativen Vorteile zwischen den Handelsnationen. Eine Ursache für intrasektoralen Handel besteht in der Nicht-Homogenität von Gütern, da die Verbraucher unterschiedliche Präferenzen besitzen. So fragen Konsumenten mit einem relativen hohen Pro-Kopf-Einkommen nicht nur inländische Produkte nach, sondern auch ausländische Produktvarianten. In hoch entwickelten Industrienationen gehen die Konsumpräferenzen immer weiter auseinander. Da die Produzenten mit der Diversifikation ihres Güterangebots nicht nachkommen, entsteht der Handel mit sehr ähnlichen Produkten.22

3. Risiken im Außenhandel

3.1 Politisches Risiko

„Allgemein versteht man unter Risiko die Gefahr, das erwartete Ergebnis in ungünstiger Weise zu verfehlen. Im Rahmen von Exportgeschäften geht es vor allem um die Unterschreitung des zu erwartenden Exporterlöses.“23

Im allgemeinen Sinne stellen politische Risiken, die auch als Länderrisiken bezeichnet werden, Verlustgefahren dar, die einer Unternehmung durch Beeinträchtigung ihrer Auslandsaktivitäten entstehen und aus der gesamtwirtschaftlichen, politischen und soziokulturellen Situation eines Landes resultieren. Dieses Risiko ist auf besondere staatliche Maßnahmen oder politische Ereignisse im Land des Geschäftspartners zurückzuführen. Beispielhaft ist das Kriegsrisiko zu nennen, d.h. die Gefahr, dass im betrachteten Land ein Krieg ausbricht.24

3.2 Wirtschaftliches Risiko

„Unter wirtschaftlichen Risiken des Exporteurs sind bei Außenhandelsgeschäften jene Risiken zu verstehen, die im Subjekt des Importeurs begründet liegen.“25 Bereits in der Fabrikationsphase können risikoerhöhende Umstände dazu führen, dass die Fertigung der Ware abgebrochen oder der Versand unterlassen wird. Falls der Export der Ware schon erfolgt ist, besteht das Risiko, dass der Importeur den aus dem Kaufvertrag begründeten Zahlungsanspruch nicht nachkommt bzw. nicht fristgerecht erfüllt. Dies kann der Fall sein, wenn der ausländische Geschäftspartner nicht in der Lage ist seine Verbindlichkeiten zu begleichen oder nicht Willens ist, dies zu tun.

Obwohl diese Risiken im Inlandsgeschäft ebenfalls bestehen, ist auf Grund der unterschiedlichen rechtlichen Regelungen von Land zu Land, die Gefahr des Forderungsausfalls im Auslandsgeschäft größer einzuschätzen.26

3.3 Wechselkursrisiko

„Im Allgemeinen lässt sich Wechselkursrisiko als die aus Wechselkursänderungen resultierende Gefahr von Verlusten definieren, die auftreten können, wenn ein von einem Wirtschaftssubjekt (im Mittel) erwarteter Wechselkurs nicht realisiert wird.“27

Dies ist der Fall, wenn eine Unternehmung offene Positionen28 in fremder Währung

besitzt und der tatsächliche Verlauf des Wechselkurses von dem erwarteten abweicht. Bei einem eingegangenen Außenhandelsgeschäft liegt es an der Ausgestaltung der Zahlungsmodalitäten, wer dieses Risiko trägt und in welchem Umfang es getragen wird. Bei Vertragsabschluss wird diejenige Seite die Unsicherheit eingehen, für die die Fakturierung in Fremdwährung erfolgt.29

Wechselkursschwankungen sind zwar eine notwendige, jedoch keine hinreichende Bedingung für Wechselkursunsicherheit. Die Unsicherheit gegenüber der Wechselkursentwicklung liegt in Wechselkursund Zinsprognosen, die mit erheblichen Unsicherheitsfaktoren behaftet sind. Zusätzlich stellt die Analyse von mindestens zwei Volkswirtschaften eine schwierige Aufgabe dar. Ferner wirken neben den Fundamentaldaten auch Erwartungen der Wirtschaftssubjekte auf die Wechselkursentwicklung. Eine zuverlässige Prognose scheint in Anbetracht einer Vielzahl von Einflussfaktoren als nicht realisierbar.30 Versuche, eine Erklärung der Wechselkursentwicklung über Wechselkursmodelle31 zu finden, wurden in der Vergangenheit durch empirische Untersuchungen nur unter Einschränkungen als haltbar eingestuft. Unternehmen sehen sich daher einer Wechselkursunsicherheit gegenüber, die in das wirtschaftliche Handeln mit einbezogen werden muss.32

Um eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Problematik zu gewährleisten, erfolgt im Weiteren eine Analyse der einzelnen Komponenten. Eine gebräuchliche Unterteilung in der Literatur (siehe Abb. 3-1) ergibt sich in der Betrachtung der Begriffe des

statistisch-vergangenheitsbezogenen und bilanziellen Umrechungsrisikos (translation risk), des zukunftsorientierten ökonomischen Wechselkursrisikos (economic risk) und einer statisch-gegenwartsbezogenen Sicht des Transaktionsrisikos (transaction risk).33

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3-1 Schematischer Vergleich verschiedener Wechselkursrisikotypen34

Weitere Klassifizierungen finden sich bei Gehrmann, Scharrer und Wetter35 auf die im Anschluss eingegangen werden soll.

3.3.1 Umrechnungsrisiko

Das Umrechnungsrisiko oder auch Translationsrisiko genannt, knüpft am bilanziellen Reinvermögen eines Unternehmens an. Es kann definiert werden, als die Gefahr, dass in Unternehmensabschlüssen, denen eine Konsolidierung von Unternehmenseinheiten mit Sitz im Ausland und deshalb eine Währungsumrechnung zugrunde liegt, auf Grund von Wechselkursänderungen Wechselkursverluste auftreten.36

In diesem Zusammenhang sei ein internationaler Konzern mit ausländischen Tochtergesellschaften betrachtet. Für jede einzelne Gesellschaft erfordert der Jahresabschluss des Konzerns eine separate Aufstellung einer Einzelbilanz, die in der jeweiligen Währung des Geschäftssitzes erfolgt. Mit Umrechnung der einzelnen Bilanzen in die Währung des Konzernheimatlandes ergibt sich das Translationsrisiko. Das aus den potenziellen Wechselkursänderungen entstehende Reinvermögensrisiko, quantifiziert sich aus der Umrechnung der einzelnen Bilanzen der Tochtergesellschaft in der Währung des Konzernsitzes. Demnach müssen sich in der betrachteten Periode die Wechselkurse geändert haben und die Abschlusspositionen mit diesen neuen Werten berechnet worden sein.37

Hierbei ist das Umrechnungsverfahren von elementarer Bedeutung für den Umrechungserfolg. Viele verschiedene Konventionen der Rechnungslegung lassen das Ergebnis aus der Erfolgsermittlung stark schwanken, was die Bedeutung des Umrechungsrisikos vermindert.

3.3.2 Ökonomisches Risiko

Mit dem Umrechnungsverfahren wurde bisher nur ein Teil möglicher Risiken durch Wechselkursänderungen beschrieben. Mögliche zukünftige Folgewirkungen von negativen Einflussfaktoren bleiben in den vorangegangenen Betrachtungen unberücksichtigt.

Der Begriff des ökonomischen Risikos umfasst nun alle wirtschaftlichen Risiken, die durch Wechselkursschwankungen Auswirkungen auf den Kapitalwert einer Unternehmung ausüben. Der gegenwärtige Wert hängt dabei von zukünftig erwarteten Einund Auszahlungen ab, die einer Unsicherheit unterliegen.38 Das Konzept stellt damit also nicht auf den Jahresabschluss einer Unternehmung ab, der vergangenheitsund stichtagsbezogen ist, sondern untersucht alle ökonomischen Einflussfaktoren, die sich infolge einer Wechselkursschwankung auf den Zukunftserfolg einer Unternehmung negativ auswirken. Zusätzlich zu den unerwarteten Veränderungen bei Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen spielen auch unerwartete Wertänderungen im realen Bereich, wie z.B. beim Lagerbestand oder bei den Auslandsinvestitionen, eine Rolle.39

Die Beschaffung der benötigten Daten ist mit einem immensen Informationsbeschaffungs- und Informationsverarbeitungsaufwand verbunden. Die Anwendung dieses Konzepts kommt daher nur im langfristigen und strategischen Währungsmanagement zum Einsatz, wo es eine tragende Rolle in der Risikoeinschätzung von internationalen Aktivitäten eines Unternehmens einnimmt.40

3.3.3 Transaktionsrisiko

Das Transaktionsrisiko knüpft an dem Konzept des ökonomischen Risikos an, indem es die aus einzelnen Zahlungstransaktionen entstehenden Risiken untersucht.

Im Auslandsgeschäft kann durch das zeitliche Auseinanderliegen von Vertragsabschluss und Zahlungstermin eine offene Fremdwährungsposition entstehen. Diese unterliegt insofern einem Risiko, als dass sie auf Grund von Wechselkursänderungen zu einem ungünstigeren als dem erwarteten Wechselkurs bewertet werden muss. Ein tatsächlicher Verlust wird allerdings erst mit Umtausch der Position in die eigene Währung realisiert. Das Konzept des Transaktionsrisikos sieht deshalb nur solche Fremdwährungsgeschäfte als risikobehaftet an, bei denen eine Devisenkonvertierung stattfindet.41

Ist ein Exporteur einen in Fremdwährung fakturierten Vertrag eingegangen und tauscht nun die erhaltene Zahlung in Inlandswährung um, so entsteht ihm ein Verlust, wenn die Auslandswährung relativ zur Inlandswährung abgewertet hat. Dieses Transaktionsrisiko wird zwar in der Zeitspanne zwischen Vertragsabschluss und Zahlungstermin berücksichtigt, aber die zeitlich vorgelagerte Angebotsunterbreitung bleibt dabei außer Acht, obwohl sie nach Herrmann42 den Zeitraum bis zur endgültigen Zahlung erheblich verlängern kann und damit die Unsicherheit über die Entwicklung des Wechselkurses erhöht. Gehrmann, Scharrer und Wetter43 haben diesem Sachverhalt Rechnung getragen und in ihrer Klassifizierung der Wechselkursrisiken den Typ des Angebotsrisikos eingeführt.44

3.4 Klassifizierung nach Gehrmann, Scharrer, Wetter

3.4.1 Das Angebotsrisiko

Das Angebotsrisiko ist eine spezielle Ausprägung des Transaktionsrisikos und betrifft die Möglichkeit einer negativen Entwicklung des Wechselkurses im Zeitraum zwischen Angebotsabgabe und Tag der Auftragserteilung. Bei Betrachtung der Risiken aus Sicht des Exporteurs können Angebote in inländischer Währung auf Grund einer Aufwertung der heimischen Währung sich als zu teuer erweisen. Der Kunde wird in diesem Fall das Angebot nicht annehmen und der Auftrag kommt nicht zustande.

Das im Ausland tätige Unternehmen kann sich durch eine starke Inlandswährung auch dazu veranlasst sehen, ein sehr knapp kalkuliertes Angebot abzugeben, damit es auf dem ausländischen Markt wettbewerbsfähig bleibt. Sinkt nun nachträglich der Wechselkurs45, erleidet das Unternehmen unnötige Einnahmeeinbußen. Erfolgt das Angebot in Auslandswährung, entfällt das Risiko des kursbedingten Auftragsverlustes. Mit einem nicht antizipierten Anstieg des Wechselkurses kann der Gegenwert des ausländischen Auftragswertes nicht mehr rentabel sein.46

3.4.2 Das Kreditoder Zahlungsrisiko

Während sich das Angebotsrisiko im vorangegangenen Abschnitt auf die Phase zwischen Angebotsabgabe und Vertragsschluss bezieht, geht das Kreditoder Zahlungsrisiko auf den Zeitraum zwischen Vertragsschluss und Zahlungseingang ein.47 Die Wahl der Fakturierungswährung ist hier entscheidend für die entstehenden Risiken. Bei Fakturierung eines Vertrages in Fremdwährung entspricht die Definition des Kreditund Zahlungsrisikos im Wesentlichen der des Transaktionsrisikos aus Kapitel 3.3. Allerdings besteht nur so lange ein Kursrisiko, wie die ausstehende Zahlung nicht durch entsprechende Maßnahmen abgesichert ist.48

Bei Fakturierung in Fremdwährung besteht für das Unternehmen das Risiko in Form eines möglichen Wechselkursanstiegs der heimischen Währung. Eine Kurssicherung des Auftragswertes würde diesen Umtauschverlust verhindern.

3.4.3 Das Wettbewerbsund Absatzrisiko

Das Wettbewerbsrisiko ist als eine Form des ökonomischen Risikos aus Kapitel 3.3 anzusehen. „Es handelt sich hier um das Risiko, mit einem bei trendmäßigen Kursverlauf konkurrenzfähigem Produkt wegen temporär ungünstiger Kursrelationen weltweit oder regional nicht wettbewerbsfähig zu sein. Dieses Risiko ist unabhängig von der Angebotswährung.“49 Der Rückgang oder der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit ist auf folgende Faktoren zurückzuführen:

- Kursanstieg der heimischen Währung,
- Kursrückgang der Währung des Abnehmerlandes,
- Kursrückgang der Währung eines Drittlandes, wo Konkurrenten ansässig sind,
- Aus einer Kombination der vorangegangen Kursänderungen.

Mit der Dauer und der Intensität der Wechselkursschwankungen steigt das Wettbewerbsrisiko. Der Unternehmer hat keine Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen.

Allerdings ist das Risiko auch von den Produkten des Anbieters abhängig. Je homogener ein Produkt aus Sicht des Verbrauchers eingeschätzt wird, umso leichter wird es bei Preissteigerungen durch ein anderes Gut ersetzt. Das Risiko Wettbewerbseinbußen hinnehmen zu müssen, steigt. In diesem Fall besteht für den Exporteur aktiv die Möglichkeit diese Gefahr zu reduzieren, indem er sich von den anderen Anbietern mit Qualitätsunterschieden, besseren Lieferzeiten, umfassenderen Serviceleistungen etc. abhebt.50

4. Unternehmensreaktionen auf Wechselkursrisiken

Nachdem im vorherigen Kapitel auf die Risiken im Zusammenhang mit der Wechselkursvolatilität eingegangen wurde, schließt sich im Weiteren eine Untersuchung von Folgen unternehmerischer Reaktionen auf Grund von Wechselkursrisiken an. Der bisherige Stand der Wechselkurstheorie lässt die Vermutung entstehen, dass ausgeprägte Überund Unterbewertungen sowie Wechselkursvolatilitäten von Währungen zu Unsicherheiten in der internationalen Güterund Faktorallokation führen. Im Vordergrund stehen hierbei die Darstellung und die möglichen Folgen von Unternehmensstrategien angesichts von kurzund langfristigen Wechselkursschwankungen.

Für die nachstehende Betrachtung sei ein risikoaverses Verhalten51 der Wirtschafts subjekte unterstellt, d.h. Wechselkursvolatilität gilt allgemein als handelshemmend und unerwünscht.52

4.1 Mengenreaktionen

Die naheliegendste Entscheidung eines Exportunternehmens auf eine größere Unsicherheit bezüglich des Wechselkurses zu reagieren, scheint eine Reduzierung der angebotenen Menge im Ausland zu sein. Die herrschende Risikoaversion beeinflusst das unternehmerische Handeln insofern, dass ein gestiegenes Risiko, im Zuge einer erhöhten Wechselkursvolatilität, eine Nutzenreduzierung zur Folge hat.

[...]


1 Vgl. Heller/ Zweifel (1997), S. 1.

2 Eigene Darstellung, in Anlehnung an World Trade Organisation (2005), S.29ff.

3 Vgl. Rübel (2004), S. 1.

4 Vgl. Krugman/ Obstfeld (2004), S. 25ff.

5 „Produktionsfaktoren sind Güter materieller oder immaterieller Art, die im Produktionsprozess kombiniert werden, um andere Güter hervorzubringen. Nach der klassischen Volkswirtschaftslehre sind unter Produktionsfaktoren die originären Faktoren Arbeit und Boden sowie der derivative Faktor Kapital zu fassen.“ (Woll (2000), S. 605).

6 Vgl. Siebert (1994), S. 17ff.

7 „Der komparative Kostenvorteil lässt sich anhand eines Vergleichs der so genannten Opportunitätskosten bestimmen. Dazu drückt man den für die Produktion einer Ware erforderlichen Aufwand durch den Verzicht an Gütern aus, der erforderlich ist, um eine bestimmt Menge an Ware zu produzieren. Dies beruht auf der Überlegung, dass bei Vollauslastung der Produktionsfaktoren die Produktionssteigerung bei einem Gut mit einer Produktionsminderung bei einem anderen Gut bezahlt werden muss.“ (Maennig/ Wilfing (1998), S. 98).

8 Vgl. Borchert (1999), S. 26ff.

9 Vgl. Rübel (2004), S. 36.

10 Vgl. Feenstra (2004), S. 32ff.

11 Vgl. Borchert (1999), S. 69.

12 Vgl. Clark (2001), S. 921.

13 Vgl. Krugman/ Obstfeld (2004), S. 171.

14 Vgl. Breuss (2003), S. 109ff.

15 In der Studie werden Skalenelastizitäten der Industriebranchen für das Beobachtungsjahr 1957 der USA untersucht. Hierbei konnte z.B. für die Nahrungsmittelindustrie steigende Skalenerträge nachgewiesen werden. (Vgl. Hildebrand/ Liu (1965), S. 109).

16 Vgl. Dixit/ Norman (1998), S. 255.

17 Vgl. Rübel (2004), S. 127.

18 Vgl. Krugman/ Obstfeld (2004), S. 175.

19 Vgl. Dieckheuer (1995), S. 90ff.

20 Eigene Darstellung, in Anlehnung an Varian (2007), S. 507.

21 Vgl. Krugman/ Obstfeld (2004), S. 193.

22 Vgl. Broll/ Gilroy (1994), S. 25ff.

23 Putnoki (2000), S. 21.

24 Vgl. Häberle (2004), S. 45ff.

25 Häberle (2004), S. 47.

26 Vgl. Häberle (2004), S. 47ff.

27 Schubert (1992), S. 2.

28 Für eine genaue Beschreibung siehe hierzu Stephan (1989), S. 16ff.

29 Vgl. Büschgen (1997), S. 307ff.

30 Vgl. Bailie/ Lippens/ McMahon (1983), S. 553ff.

31 Für eine detailliert Darstellung der Wechselkursmodelle siehe hierzu: Sperber/ Sprink (2007), S. 160ff.

32 Vgl. Sperber/ Sprink (2007), S. 214.

33 Vgl. Büschgen (1997), S. 310 und Vonalt (1985), S. 53ff.

34 Büschgen (1997), S. 311.

35 Vgl. Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1978), S. 53ff.

36 Vgl. Wentz (1979), S. 58ff.

37 Vgl. Franke (1989), S. 2205.

38 Vgl. Schwier (1993), S. 8.

39 Vgl. Herrmann (1988), S. 5.

40 Vgl. Büschgen (1997), S. 311.

41 Vgl. Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1978), S. 52ff.

42 Vgl. Herrmann (1988), S. 28.

43 Vgl. Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1978), S. 58ff.

44 Vgl. Schubert (1992), S. 3ff.

45 Der Wechselkurs wird hier – wie üblich – in Inlandswährung pro Einheit Auslandswährung ausgedrückt.

46 Vgl. Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1978), S. 58ff.

47 Vgl. Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1978), S. 62ff.

48 Vgl. Schubert (1992), S.16.

49 Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1977), S. 582.

50 Vgl. Gehrmann/ Scharrer/ Wetter (1978), S. 53ff.

51 Vgl. Woll (2000). S. 651.

52 Vgl. Schubert (1992), S. 22.

Details

Seiten
74
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640136216
ISBN (Buch)
9783640135912
Dateigröße
1.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v113370
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Schlagworte
Auswirkungen Wechselkursschwankungen Handel

Autor

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Titel: Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf den internationalen Handel