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Vergleich zwischen Wim Wenders "Paris, Texas" und John Fords "The Searchers"

Seminararbeit 2007 29 Seiten

Kunst - Fotografie und Film

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. 1. Geschichte des Road Movies
II. 2. Geschichte des Westernfilms

III. Kurze Darstellung der Handlung der beiden behandelten Werke („Paris,Texas“ und „The Seachers“)

IV. Vergleich der Anfangsszenen der beiden Filme
IV.1. „The Searchers“
IV.2.„Paris, Texas“

V. Ausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden

VI. Vergleich der Endszenen
VI.1. Paris, Texas

VII. Schlusswort

Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Diese Hausarbeit wird untersuchen in wieweit Wim Wenders „Paris, Texas“ Gemeinsamkeiten mit dem klassischen amerikanischen Western von John Ford aufweist. Den Beginn dieser Arbeit sollen eine kurze Darstellung der Geschichte des Roadmovies und die des amerikanischen Western machen. Es soll überprüft werden in wieweit Wim Wenders auf formale und inhaltliche Elemente des Western zurückgreift. Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, sollen an einem Szenenvergleich zwischen „Paris, Texas“ und John Fords „The Seachers“ eventuelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden.

Daß die Wahl des Vergleichswerk auf einen Western von John Ford fiel, liegt zum einen daran, dass in einigen Arbeiten über Paris, Texas bereits Vergleiche zu John Ford gezogen wurden und zum anderen, dass Wim Wenders nie einen Hehl daraus gemacht hat, von John Ford inspiriert worden zu sein. Wenders, der zu den Regisseuren des Neuen Deutschen Films gehört, ist wohl neben R.W. Fassbinder als einer der am stärksten vom amerikanischen Kino beeinflussten Künstler einzuordnen.

An Hand des Vergleiches der jeweiligen Anfangs- und Endszenen möchte ich aufzeigen das Wenders: „Paris, Texas“ sich stärker an der bildästhetische Komposition orientiert als an einem inhaltlichen Motiv. Selbstverständlich ist die Frage nach inhaltlichen Parallelen schnell geklärt, doch möchte ich diese Frage auf einer abstrakteren Ebene behandeln und untersuchen ob es sich bei Wenders nicht vielleicht um eine modernisierte Behandlung des klassischen Westernstoffes handeln könnte, in der die Frage nach einer immer noch existierenden „Frontier“ behandelt wird.

Später soll noch darauf eingegangen werden, was Wim Wenders mit seinem Werk gelungen ist, nämlich ein deutscher Autoren-Film, der amerikanischer in seiner Machart nicht hätte sein können. Nach seinen frustrierenden Erlebnissen mit „Hammet“, Gelang es Wenders seine Vision von einem amerikanischen Autoren-Film zu realisieren. Mit Hilfe des Drehbuchautoren Sam Shepard Gelang es Wenders ein Werk zu schaffen, welches in seiner Konsequenz für Wim Wenders persönlich als auch für den deutschen Film allgemein einen entscheidenden Wendepunkt darstellt. Letztlich sollen die Ergebnisse zusammengetragen werden und wir betrachten nochmals die „Genre Frage“

II. 1. Geschichte des Road Movies

Es ist nicht einfach die Geschichte des Road Movies darzustellen, da sie keinen festen Gesetzen unterliegt, wie es vergleichsweise beim Western der Fall ist. Zudem ist das Road Movie auch gar kein feststehender Genrebegriff der Filmwissenschaft wie es Martin Bertelsen in „Roadmovies und Western“ schon festgestellt hat. „Der Begriff „Road Movie“ wird allgemein als Genre-Umschreibung verwendet, eine umfassende Begriffserklärung hat er bis heute jedoch nicht erfahren.“[1] Möchte man aber ein Filmgenre als solches fassen, so muss man es in Relation zu anderen Genres setzen. Denn nur durch die Abgrenzung zu anderen Filmgenres gelingt eine Kategorisierung. Auffällig ist, dass Road Movies vor allem im amerikanischen Kino beheimatet sind, was ist mit der starken Verknüpfung von amerikanischer Geschichte, ihrer Kultur und dem Road Movie Genre zu erklären. „Road Movies sind nur unter Bezugnahme auf amerikanische Geschichte und Kultur, insbesondere auf die Autokultur, zu verstehen.“[2] Bereits hier trifft man auf eine starke Gemeinsamkeit zwischen dem Road Movie und dem Western, da bei diesen beiden Genres eine Betrachtung ohne Geschichte und Kultur schier unmöglich zu sein scheint. Adolf Heinzlmeier und seine Mitautoren gehen in ihrer Arbeit „Road Movies“ sogar so weit, das sie sagen: „Bodenständiger Vorläufer des Road Movies war der Western.“[3]

Einen weiteren Grund für das eher seltene Auftreten von Road Movies im deutschen Film, sieht Knut Hickethier in der Tatsache dass die Deutschen eher „traumatische Erlebnisse“ mit dem Motiv des Herumziehens assoziieren. „Doch trotz der Vielzahl an gewonnen Erfahrungen ist merkwürdigerweise das Thema des Herumziehens und Reisens im deutschen Film eher randständig. Das hat tiefer reichende Ursachen. Im Vergleich mit den USA haben die großen Völkerbewegungen in Europa eher einen traumatischen Ursprung, sind mit Vertreibung und Verfolgungen, Erfahrungen der Zerstörung und großer Verluste verbunden.“[4] Es gibt viele Ansätze der Wissenschaft eine umfassende Filmographie des Road Movie – Genres zu präsentieren, doch erhebt keines dieser Werke den Anspruch auf Vollständigkeit. Dies liegt zum Großteil an der Schwierigkeit der Bestimmung eines Road Movies. Betrachtet man beispielsweise das 2007 von Jason Wood verfasste „100 Road Movies“, so wird man auch hier nur eine selektive Auswahl des Genres wiederfinden. Das frühste hier verzeichnete Werk ist Victor Flemings “The Wizard of Oz“ aus dem Jahre 1939. Die Nennung dieser Verfilmung eines Kinderbuches von L. Frank aus dem Jahre 1900 ist aus vielerlei Hinsicht interessant. Auffällig ist sicherlich das Fehlen von Kraftfahrzeugen in diesem Werk, welche, betrachtet man die Ausarbeitungen von Martin Bertelsen, ja von existentieller Notwendigkeit für dieses Genre sind. „Der „common-consensus“ der Zuschauer verlangt, daß die Fahrzeuge im Film eine gewisse Wichtigkeit haben, wenn es sich um einen Road Movie handeln soll.“[5] Ferner ist ein weiterer wichtiger Punkt der Flemings Film von dem Typus des Road Movies unterscheidet, die Tatsache, dass Dorothy ihre „Reise“ nicht auf freiwilliger Basis antritt, sondern durch eine Naturgewalt dazu getrieben wird. Es gibt aber auch durchaus Elemente in diesem Werk, welche für eine Kategorisierung als Road Movie sprechen könnten. So ist die Protagonistin mit ihrer Lebenssituation unzufrieden und träumt von einer Flucht in das Land ihrer Träume. „… Dorothy Gale, an orphaned young girl unhappy with her drab black-and-white existence on her aunt and uncle’s dusty Kansas farm. Dorothy yearns to travel ‘over the rainbow’ to a different world, and she gets her wish when a tornado whisks her and her little dog, Toto, to the Technicolor land of Oz.”[6]

Ein weiteres tragendes Element des Road Movie bildet die “Straße”. Bertelsen schreibt dazu: “Unter „Straße“ muß man in diesem Zusammenhang Landstraßen und highways verstehen, nicht aber mainstreets und Großstadtschluchten.“[7] Auch dieses Element findet sich Flemings Werk in Form der „Yellow Brick Road“ wieder, welche eine tragende und wichtige Rolle für den Film hat. Doch letztendlich ist es offensichtlich, dass eine Einordnung als Fantasy Film in diesem Fall die naheliegende Einstufung ist, auch wenn dies nicht den völligen Verstoß aus dem Genre des Road Movies beinhaltet. Am Rande sollte aber noch erwähnt werden, dass Flemings „The Wizard of Oz“ gut 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung erheblichen Einfluss auf David Lynchs Road Movie „Wild at Heart“ haben sollte, welches als eine Hommage auf den Film gelesen werden kann. Eine Erwähnung wäre auch der 1934 erschienene Film „It Happened one Night“ von Frank Capra wert, der noch stärker als „The Wizard of Oz“ Elemente des Road Movie impliziert, da die Protagonisten sich in einem Kraftfahrzeug (Überlandbus) fortbewegen, welches sie aber nicht selbst steuern. Wiederum sehr untypisch für ein Road Movie ist allerdings die Tatsache, dass der Film in einem Happy End schließt.

Als Musterbeispiel für ein Road Movie gilt sicherlich der 1968 erschienene Motorrad-Film „Easy Rider“ in dem Dennis Hopper Regie führte. Verständlicherweise steht auch dieser Film in einer langen Reihe von Motorrad-Filmen, doch war es gerade diese „Low Budget“ Produktion, die zu einem Welterfolg in inhaltlicher, formaler und wirtschaftlicher Sicht avancierte. Durch den großen finanziellen Erfolg wurde auch das Interesse der großen Studiobosse für dieses Genre geweckt und es kam zu einer Blütezeit dieses noch so jungen Genres. Der Film behandelte gesellschaftskritische Themen und trug dazu bei, ein neu aufkommendes Lebensgefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit einer großen Masse von Zuschauern präsentieren zu können. Als sich Wyatt ( gespielt von Peter Fonda )seine goldene Uhr vom Handgelenk zu Anfang des Filmes abstreift und sie in den staubigen Sand wirft, da wirft er zugleich die Konventionen und Zwänge der Gesellschaft von sich und begibt sich auf eine Reise oder vielmehr auf eine Flucht vor der Gesellschaft. Mit dem Tod der beiden Protagonisten ist ihre Flucht zu Ende.

„Die Darstellung der Reise wird von Road Movie Regisseuren benutzt, um sich mit dem Thema „Freiheit“ auseinanderzusetzen. Die Reise kann den Kampf um Freiheit und gegen Restriktionen zeigen. Sie kann aber auch Ausbruch oder lediglich gescheiterter Ausbruchsversuch aus einer unfreien Situation sein.“[8] Genau hier zeigt sich auch deutlich die enge Verknüpfung mit dem Western. Ist es im Road Movie die Reise auf der offenen weiten Straße, welche ein Gefühl von Freiheit vermittelt, so ist es im Western die „Frontier“ die den Freiheitsdrang verkörpert. Es ist der Drang der Siedler die Grenzen des Westens zu erweitern, um ein „freies Leben ohne die Enge einer bürgerlichen Gesellschaft“[9] führen zu können. Dass im Western-Film eine verklärte und idealisierte Sichtweise der Besiedelung des Westens gezeigt wird, soll hier nur am Rande erwähnt sein. Auf markante Unterschiede zwischen den beiden Genres soll später noch genauer eingegangen werden.

Betrachtet man die Fülle an unterschiedlichsten Road Movies, so liegt es nahe, eine Einteilung in Sub-Genres vorzunehmen. Es gibt eine Vielzahl von Sub-Genres die beispielsweise im „Road-Movie-Lexikon“ verzeichnet sind. Doch soll sich die Darstellung dieser Sub-Genres auf die, für diese Untersuchung relevanten Kategorien beschränken. Bertelsen distanziert sich von denen zu stark auf den Inhalt und die Benutzung der unterschiedlichen Fahrzeugtypen ausgerichteten Sub-Genre-Einteilungen, die Heinzelmeier und seine Mitautoren vorgenommen haben. Bertelsen hingegen schlägt eine Einteilung vor, welche aus den unterschiedlichen Funktionen der Reisen hervorgehen. „Die Einteilung von Road Movies, die ich in den nächsten Kapiteln vornehmen werde, beruht auf der unterschiedlichen Bedeutung der Reise in den einzelnen Filmen.“[10] Das erste Sub-Genre das Bertelsen benennt lautet „Reisen als Zustand“ unter diese Kategorie fallen Filme „in denen sich die Protagonisten auf einer ebenso ziellosen wie endlosen Reise befinden.“[11] Das bedeutet, dass das Reisen alleine den Zweck der Reise darstellt. Es gibt also keinen Auslöser, der den Protagonisten dazu treibt sich in Bewegung zu setzten. Der Autor von „Roadmovies und Western“ zählt zu diesem Sub-Genre aber auch Filme in denen der Grund für die Reise als Nebensächlichkeit betrachtet werden kann. So zählt er unter anderem auch „Easy Rider“ zu dieser Kategorie. Auch „die Suche nach Freiheit“ wird nicht als der ausschlaggebender Grund für die Reise gesehen, sondern ist vielmehr der Ausdruck von Selbstfindung. Auf Grund der Ziellosigkeit der Protagonisten wird es auch nicht zu einem Happy End kommen können. „Wegen der Ziellosigkeit der Reise ist Fahren in diesem Road Movies zu einem Zustand ohne Ende, das heißt über den Schluß des Filmes hinaus geworden.“[12]

Das nächste Sub-Genre, das für diese Untersuchung von Relevanz ist, lautet „Reisen als Flucht“. Das Motiv der Flucht im Film ist so alt wie das Medium selbst und findet sich in beinah jedem Film-Genre. So schlussfolgert Bertelsen daraus, dass das Vorkommen einer Flucht im Film nicht als einziges Merkmal ausreicht um dieses Sub-Genre zu beschreiben. Für die Helden im Flucht-Road-Movie ist die Reise von existentieller Notwendigkeit, da sie ihre Freiheit nur behaupten können, wenn sie in ständiger Bewegung sind. Betrachtet man als Beispiel „Bonnie und Clyde“, so sieht man, dass das Gangster-Pärchen nur in Freiheit leben kann, sofern sie sich permanent auf der Straße aufhalten. Der Versuch eines Sesshaftwerdens (auch wenn es nur für kurze Zeit war) endete tödlich für die Beiden. Die Gesellschaft, die im Flucht-Road-Movie widergespiegelt wird, zeigt oft soziale Ungerechtigkeit und Missstände. Bei „Bonnie und Clyde“ sind es die Banken, die die soziale Ungerechtigkeit verkörpern. Durch die Darstellung der sozialen Ungerechtigkeit wird das Handeln der Gesetzlosen legitimiert und es wird bei dem Zuschauern der Eindruck erweckt, dass den Flüchtigen gar keine andere Wahl blieb als diese drastische Konfrontation mit dem Gesetz.

Betrachtet man Wim Wenders „Paris, Texas“, so wird eine Einteilung in ein Sub-Genre durch das Fehlen von Informationen erschwert. Sicherlich spricht einiges für die Unterkategorie „Reisen als Zustand“, doch weiß der Zuschauer so gut wie nichts über die vier Jahre in denen Travis unterwegs war. Zwar ist uns die Ausgangslage für seine Reise bekannt, nicht aber eine Endstation. Nach der erfolgreichen Wiedervereinigung zwischen Mutter und Sohn, ist es anzunehmen, dass Travis wieder aus der Gesellschaft ausbricht, da er für sich keinen Platz in ihr sieht. Somit könnte es auch eine „Flucht“ vor der Gesellschaft und vor sich selbst sein.

Eine Sonderform des Road Movies entstand mit dem „Apokalypsenfilm“. Klassisches Beispiel hierfür ist der australische Film „Mad Max“ aus dem Jahre 1979. Er zeigt eine Welt, in der man nicht mehr vor der Gesellschaft fliehen kann, da sie gar nicht mehr existiert. Autor Peter Lau geht in seinem Aufsatz „Fahren, um zu fahren“ davon aus, dass im apokalyptischen Endzeitfilm die logische Fortsetzung des Road Movies gefunden sei. „Außer Spielberg [Der Autor bezieht sich auf den 1971 erschienen Film „Duel“] schien letztlich aber allen klar zu sein, dass man der Zivilisation nicht wirklich davonfahren kann. Die einzige realistische Hoffnung für jeden der lieber handelt statt denkt beziehungsweise fährt statt redet, war fortan das Ende der Welt, und so fand der Road Movie seine logische Fortsetzung im Apokalypsenfilm.“[13]

[...]


[1] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S.5.

[2] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S.9

[3] Ebd.

[4] Grob, Norbert und Klein, Thomas (Hg.): Road Movies, Frankfurt am Main 2006. S.129.

[5] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S. 20.

[6] Wood, Jason: 100 Road Movies, London 2007, S.238.

[7] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S. 21.

[8] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S. 25

[9] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S.26.

[10] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S.50

[11] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S.53

[12] Bertelsen, Martin: Roadmovies und Western – Ein Vergleich zur Genre-Bestimmung des Roadmovies, Hamburg 1991, S.55

[13] Lau, Peter: Fahren, um zu Fahren In: brand eins 2/2002.

Details

Seiten
29
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640152124
ISBN (Buch)
9783640154364
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v114205
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,3
Schlagworte
Vergleich Wenders Paris Texas John Fords Searchers

Autor

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