Lade Inhalt...

Die Entwicklung des deutschen Parteiensystems von 1848 bis 1914

Hausarbeit 1999 11 Seiten

Politik - Politische Systeme - Historisches

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Parteien und das Parteiensystem
2.1. Der Begriff Partei
2.2. Typologien von Parteien
2.3. Formen des Parteiensystems

3 Entstehung des Parteiensystems
3.1. Nationalversammlung 1848
3.2. Entstehung von Parteiströmungen
3.2.1. Die Liberalen
3.2.2. Die Konservativen
3.2.3. Die Katholiken
3.2.4. Die Sozialisten

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Vorwort

Zunächst möchte ich auf den Ursprung des Begriffs Partei, sowie auf die verschiedenen Typen von Parteien eingehen um eine allgemeine Information zu Parteien zu geben.

Im Anschluß stelle ich die Formen der verschiedenen Parteiensysteme vor.

Danach gehe ich dann auf den historischen Verlauf der Entwicklung von Parteien und Parteiensystemen, sowie auf einzelne Parteien und ihre Entstehung speziell ein.

Da es sich hierbei um die schriftliche Ausarbeitung eines Referates handelt, werde ich an einigen Punkten im Laufe dieser Arbeit auf Stichpunkte zurückgreifen, da es sonst den Rahmen dieser Arbeit sprengen" würde.

2 Parteien und das Parteiensystem

Zum einen soll im folgenden der Begriff Partei und dessen Ursprung erläutert werden, ferner sollen auch die Typologien von Parteien und die verschieden Parteiensysteme vorgestellt werden.

2.1. Der Begriff Partei

Der Begriff Partei stammt vom lateinische Wort pars = Teil ab, es bedeutet soviel wie ,,Teil eines ganzen". Die Partei ist somit eine Interessensgruppe, die sich aus der gesamten Gruppe der Bevölkerung eines Staates herauskristallisiert.

2.2. Typologien von Parteien

Parteien werden nach verschiedenen Kriterien unterschieden. Im folgenden werde ich nun vier Kriterien zur Unterscheidung von Parteien aufführen und kurz erläutern.

1. Unterscheidung nach Organisationsgrad:

- Wählerpartei: Mehr Wähler als Mitglieder, daher schwache Bindung der Wähler an die Partei
- Mitgliederpartei: große Mitgliedsschaft, hoher Organisationsgrad; daher sind es meist Massenparteien (z.B. CDU, SPD)

2. Unterscheidung nach gesellschaftspolitischen Zielen:

- Rechtsextreme Partei: gegen Demokratie, Volkstumsideologie, Rassismus, Gegner des Liberalismus und Kommunismus
- Konservative Partei: Ihr Ziel ist es das bewährte zu erhalten und wenn möglich wiederherzustellen, Skepsis gegenüber Neuerungen
- Liberale Partei: Freiheitsrecht des Individuums, Ablehnung der Vergesellschaftung der Produktionsmittel
- Christliche Partei: Berufung auf das Christentum und dessen Ideale und Vorstellungen, soziale oder konservative politische Ausrichtung
- Sozialistische und sozialdemokratische Partei: soziale Gerechtigkeit und annähernd soziale Gleichheit, Engagement für wirtschaftlich Schwächere
- Kommunistische Partei: Diktatur des Proletariats, Klassenkampf etc., meist auf Basis der Theorien von Marx und Engels

3. Unterscheidung nach dem politischen Einzugsbereich:

- Volkspartei: versucht Interessen aller Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen, integriert daher möglichst viele Bürger, weltanschauliche Gesichtspunkte spielen keine besondere Rolle
- Interessenpartei: fühlt sich den Interessen einer ganz speziellen Gruppe verpflichtet

4. Unterscheidung nach Stellung zum politischen System:

- Systemkonforme Parteien: bejahen das politische System, wollen politische Ordnung stabilisieren oder durch Reformen schrittweise verbessern
- Systemfeindliche Parteien: akzeptieren Prinzipien des jeweiligen Systems nicht, sie akzeptieren entweder keine weiteren Parteien oder degradieren sie zu Satellitenparteien (ähnl. wie in DDR)

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783638107167
Dateigröße
404 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v1143
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Note
gut
Schlagworte
Entwicklung Parteiensystems Zwichenprüfung Gesellschaftslehre

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Entwicklung des deutschen Parteiensystems von 1848 bis 1914