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Das Wahlverhalten der Frau und ihre Hintergründe. Wie wählen Frauen?

©2021 Hausarbeit 15 Seiten

Zusammenfassung

Diese Arbeit handelt von dem Wahlverhalten der Frau und deren Hintergründe speziell zu der Frage: "Wie wählen Frauen?"

Zu Beginn findet eine Klärung des Begriffs Partizipation statt und daraufhin wird das Wahlverhalten der Frau analysiert. Um das Wahlverhalten der Frau und ihre Hintergründe ermitteln zu können, muss die Wahlbeteiligung bestimmt und das Wahlverhalten daraus abgeleitet werden. Außerdem werden hierfür Erklärungsansätze für die Beteiligungsraten anhand von möglichen Geschlechterdifferenzen ermittelt. Danach werden die Argumente, warum eine höhere weibliche Partizipation vorteilhaft ist, dargelegt. Des Weiteren werden Erklärungsansätze zur Unterpräsentation von Frauen in der Politik diskutiert und Ansätze zur Erhöhung politischer Partizipation erörtert. Des Weiteren wird auf die Frage, warum Frauen bei Schwierigkeiten bei der politischen Beteiligung aufweisen, eingegangen.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition: Partizipation

3. Wie wählen Frauen?
3.1 Die Wahlbeteiligung
3.2 Erklärungsansätze fürdas Wahlverhalten derFrau
3.4 Warum sollten Frauen sich mehr politisch partizipieren?
3.3 Warum sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert?
3.4 Möglichkeiten zur Steigerung derpolitischen Teilnahme der Fraue

4. Zusammenfassung undAusblick

5. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Wahlbeteiligung nach Geschlecht, Quell: bpb

Abbildung 2: Magisches Dreieck, Quelle: Hoecker/Beate 2006

Abbildung 3: Ergänzendes magisches Dreieck, Quelle: Hoecker/Beate 2006

1. Einleitung

Vor über 100 Jahren wurde das Stimmrecht für Frauen eingeführt. Der Kampf um dieses Recht bis hin zur Einführung verzeichnet mehrere Jahre, mehrere Kämpfer und ebenso viele Frauenbewegungen. Hedwig Dohm und Olymp de Gouges sind bekannte Frauenrechtskämpfer, welche immer wieder Ihre Stimme für die Gleichberechtigung der Frauen erhoben und das Stimmrecht eingefordert haben. Der jahrelange Kampf hat sich gelohnt, da am 08.11.1918 dieses Recht eingeführt und somit Frauen und Männer in Deutschland politisch gleichgestellt wurden. Im September 2005 wurde in Deutschland erstmals eine Frau und zwar Angela Merkel zur Bundeskanzlerin gewählt und regiert seither über Deutschland. Trotz der ganzen Bemühungen sind die Frauen im politischen Leben gering beteiligt und immer noch unterpräsentiert. Dies stellt ein zentrales Problem für das Verständnis von Demokratie dar.

Zu Beginn findet eine Klärung des Begriffs Partizipation statt und daraufhin wird das Wahlverhalten der Frau analysiert. Um das Wahlverhalten der Frau und ihre Hintergründe ermitteln zu können, muss erstmal die Wahlbeteiligung bestimmt und das Wahlverhalten daraus abgeleitet werden. Außerdem werden hierfür Erklärungsansätze für die Beteiligungsraten anhand von möglichen Geschlechterdifferenzen ermittelt. Danach werden die Argumente, warum eine höhere weibliche Partizipation vorteilhaft ist, dargelegt. Des Weiteren werden Erklärungsansätze zur Unterpräsentation von Frauen in der Politik diskutiert und Ansätze zur Erhöhung politischer Partizipation erörtert. Des Weiteren wird auf die Frage, warum Frauen Schwierigkeiten bei der politischen Beteiligung aufweisen, eingegangen.

2. Begriffsdefinition: Partizipation

Der Begriff Partizipation stammt aus dem lateinischen „particeps“ ab und bedeutet wörtlich übersetzt „teilnehmend“. Der Begriff Partizipation umfasst die freiwillige und aktive Teilnahme der Menschen an allen politischen Entscheidungen, die die institutionelle Form, den politischen Inhalt und den der Prozess der politischen Gestaltung betreffen. Die Bürger und Bürgerinnen können über die Teilnahme ihre Interessen artikulieren und durchsetzen.1

Die politische Partizipation im engeren Sinne wird in konventionelle und unkonventionelle Formen unterschieden. Erstere beschreibt hierbei die gesetzlich geregelte und letztere die nicht verfasste Form der Partizipation. Die Wahlbeteilung ist eine gesetzlich geregelte Form der Beteiligung an politischen Entscheidungen, welche ein zentrales Element der Demokratie darstellt. Neben dieser klassischen Form fallen weitere Tätigkeiten unter den Begriff der Partizipation, welche zum Beispiel die Teilnahme an Demonstrationen sein kann.2

2.1 Methoden derpolitischen Partizipationsforschung

Die Methoden der politischen Partizipationsforschung werden in quantitative und qualitative Formen unterschieden. Erstere unterteilt sich in Querschnitts- und Längsschnittuntersuchungen und dient der Erzielung repräsentativer Aussagen. Die Querschnittsuntersuchung zeichnet sich zur Bestimmung der momentanen Situation, welche durch mündliche und schriftliche Befragungen und Telefoninterviews ermittelt wird, aus. Während Querschnittsuntersuchungen zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden, werden bei Längsschnittuntersuchungen dieselben Personen über eine längere Zeit zu denselben Themen befragt, sodass Entwicklungen erkannt werden können.

Die qualitative Partizipationsforschung, welche von den feministischen Partizipationsforscherinnen mit Euphorie anerkannt wurde, verzichtet auf ein strukturiertes Interview und somit auf vorgegebene Antwortmöglichkeiten. Feministischen Partizipationsforscherinnen kritisierten die Mainstream Forschung, da auf die weiblichen Lebenserfahrungen sowie politischen Interessen verzichtet wurde. Diese Methode bietet die Möglichkeit einer offenen Datenerhebung, bei der die Befragten frei und individuell antworten können. Die qualitative Methode dient außerdem zur Findung von Problemzusammenhängen.3

Relevante Elemente in der Forschung zur politischen Partizipation sind das Alter, der Bildungsstatus, das Geschlecht, der Beschäftigungsstatus und viele weitere. Mithilfe dieser Elemente ist es möglich das Wahlverhalten und die allgemeine Partizipation beziehungsweise Nichtpartizipation zu analysieren, zu verstehen und zu erklären. Das bedeutet, dass das Partizipationsverhalten von Altersgruppen, Geschlechtern und unterschiedlichen Status in Relation gesetzt und verglichen wird.4

3. Wie wählen Frauen?

3.1 DieWahlbeteiligung

Nachdem das Stimmrecht der Frauen erfolgreich eingefordert wurde und somit Frauen und Männer politisch gleichgestellt wurden, lag die Wahlbeteiligung der Frauen in Deutschland bis zu den 60er Jahren dennoch unter den der Männer. Diese Differenz wurde im Laufe der Zeit immer geringer, welche in der Abbildung 1 zu erkennen ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Wahlbeteiligung nach Geschlecht, Quell: bpb

Anhand der obigen Abbildung ist zu erkennen, dass die Kluft zwischen der Wahlbeteiligung nach Geschlecht mit der Zeit geringer wurde, aber die Wahlteilnahme insgesamt beider Geschlechter abgenommen hat.5

[...]


1 Vgl https://igfh.de/publikationen/kritisches-glossar/partizipation

2 Vlg. https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202091/politische- beteiligung-politische-partizipation

3 https://www.fuberlin.de/sites/gpo/pol_sys/partizipation/Dynamiken_der_politischen_Partizipation/geissel_penrose.pdf

4 Vgl. Molitor

5 https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/bundestagswahlen/55597/nach-gechlecht

Details

Seiten
15
Jahr
2021
ISBN (PDF)
9783346561008
ISBN (Buch)
9783346561015
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021 (Dezember)
Note
1,3
Schlagworte
wahlverhalten frau hintergründe frauen
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Titel: Das Wahlverhalten der Frau und ihre Hintergründe. Wie wählen Frauen?