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Risikomanagement bei Veranstaltungsprojekten

©2021 Seminararbeit 14 Seiten

Zusammenfassung

Veranstaltungen aller Art bergen Risiken. Aufgrund der Vielzahl und der stetig wachsenden Anforderungen von Publikum und Produktion und des parallel steigenden Gefährdungspotenzials für Veranstaltungen ist in der Veranstaltungsbranche ein stetiger Risikomanagementprozess notwendig, um Veranstaltungen mittelfristig sicher stattfinden lassen zu können.

Diese Arbeit untersucht, welche Risiken bei einem Live-Entertainment-Event planbar, kalkulierbar und durch gezieltes Risikomanagement vermeidbar sind und welche Methoden sich zur Risikoanalyse anbieten. Dabei werden nicht nur die Zeitpunkte zwischen Einlass und Veranstaltungsende betrachtet, sondern ein Veranstaltungstag im Gesamten,
inklusive Auf- und Abbau. Der Fokus liegt dabei auf der Sicherheit bei Veranstaltungen – insbesondere bei Konzerten.

Theoretische Grundlagen werden zunächst erläutert, indem der Begriff des Risikomanagements sowie seine Bestandteile bzw. Phasen genauer betrachtet werden. Anschließend werden Risiken bei Veranstaltungen im Allgemeinen betrachtet, um den Praxisbezug herzustellen. Zuletzt werden so unter Einbezug der theoretischen Grundlagen mögliche Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Sicherheitsrisiken bei Veranstaltungen ausgearbeitet.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Risikomanagement
2.1 Begriff
2.1.1 HerleitungundDefinition
2.1.2 Ziele
2.2 PhasendesRisikomanagements
2.2.1 Identifizierung von Risiken
2.2.2 Risikobeurteilung
2.2.3 Risikosteuerung und -Entwicklung

3 Risikomanagement bei Veranstaltungen
3.1 Veranstaltungsspezifische Risiken
3.1.1 ExtrinsischeRisiken
3.1.2 Intrinsische Risiken

4 Minimierung von Sicherheitsrisiken bei Konzerten
4.1 Ablauf und Eigenart einer Veranstaltung
4.2 Methoden zur Bewertung von Risiken
4.3 Maßnahmen zur Steigerung der Veranstaltungssicherheit

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Ziele des Risikomanagements

Abbildung 2: Veranstaltungsverantwortliche und -Teilnehmer

1 Einleitung

Veranstaltungen aller Art bergen Risiken. Aufgrund der Vielzahl und der stetig wachsen­den Anforderungen von Publikum und Produktion und des parallel steigenden Gefähr­dungspotenzials für Veranstaltungen ist in der Veranstaltungsbranche ein stetiger Risi­komanagementprozess notwendig, um Veranstaltungen mittelfristig sicher stattfinden lassen zu können.

Diese Arbeit untersucht, welche Risiken bei einem Live-Entertainment-Event planbar, kalkulierbar und durch gezieltes Risikomanagement vermeidbar sind und welche Metho­den sich zur Risikoanalyse anbieten. Dabei werden nicht nur die Zeitpunkte zwischen Einlass und Veranstaltungsende betrachtet, sondern ein Veranstaltungstag im Gesamten, inklusive Auf- und Abbau. Der Fokus liegt dabei auf der Sicherheit bei Veranstaltungen - insbesondere bei Konzerten.

Theoretische Grundlagen werden zunächst erläutert, indem der Begriff des Risikomana­gements sowie seine Bestandteile bzw. Phasen genauer betrachtet werden. Anschließend werden Risiken bei Veranstaltungen im Allgemeinen betrachtet, um den Praxisbezug her­zustellen. Zuletzt werden so unter Einbezug der theoretischen Grundlagen mögliche Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Sicherheitsrisiken bei Veranstaltungen ausgearbeitet.

2 Risikomanagement

2.1 Begriff

2.1.1 Herleitung und Definition

Grundsätzlich bezeichnet der Begriff „Risiko“ die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereig­nisses, das zu einem möglichen Schaden führt.1 Im Unternehmenskontext sind hiermit insbesondere finanzielle bzw. substanzielle Schäden hervorzuheben, die unter anderem durch Wettbewerbssituationen, Gesetzesänderungen, Liquiditätsengpässe oder Umwelt­einflüsse entstehen können.2

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden eintritt hängt dabei von verschiedenen Fakto­ren ab, die im Risikomanagement gemessen und gesteuert werden können. In Unter­nehmen ist das Risikomanagement wiederum ausschlaggebend, um den Unternehmens­bestand langfristig zu sichern.3

2.1.2 Ziele

Um Risiken, die betriebswirtschaftliche Schäden bedeuten würden oder sogar die Unter­nehmensexistenz bedrohen können zu vermeiden, wenden Unternehmen verschiedene Methoden an. Man setzt sich hierbei zum Ziel, zu erwartende Schäden entweder im Ge­samten zu vermeiden oder auf das geringstmögliche Schadenpotenzial zu reduzieren, zumindest jedoch frühzeitig zu erkennen und angemessen gegenzusteuern.4 Die Wahr­scheinlichkeit des Eintretens eines Schadens wird hierbei oftmals mit Hilfe von klassi­scher Wahrscheinlichkeitsrechnung bestimmt, je nach Ereignis können Risikofaktoren in Abhängigkeit zueinanderstehen. Aufgabe ist es letztlich, die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Ereignisses und auch den daraus entstehenden Schaden für das Unterneh­men möglichst genau zu bestimmen.

Das nachstehende Schaubild unterstreicht, wie erfolgreichesRisikomanagement zum Er­reichen allgemeiner Unternehmensziele beiträgtsomit im weiteren Sinne die Grundlage für Existenz und Wachstumdes Unternehmens bildet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ziele des Risikomanagements[5]

2.2 Phasen des Risikomanagements

2.2.1 Identifizierung von Risiken

In erster Linie lassen sich etwaige Risiken identifizieren, indem eine detaillierte Bestands­aufnahme gemacht wird. Mit Bestehen von Unternehmenszielen lassen sich zu jedem dieser Ziele gewisse Risiken ausmachen. Hierbei hilft oftmals bereits ein klassisches Brainstorming, detailliertere Informationen liefert jedoch beispielsweise die SWOT- Analyse. Hierbei werden Stärken (Strenghts) , Schwächen (Weaknesses), Chancen (Op­portunities) und Risiken (Threats) eingeschätzt, um langfristige Strategien zu entwickeln. Weiterhin hilfreich ist nach Abschluss der SWOT-Analyse die Gegenüberstellung der Ka­tegorien, um somit insbesondere Beziehungen zwischen bestehenden Risiken und Stär­ken des Unternehmens zu entdecken und diese Stärken zur Minimierung der Risiken zu nutzen.5 6

2.2.2 Risikobeurteilung

Nachdem Risiken identifiziert werden konntenist es wichtig, die Risiken und deren mögli­che Folgen richtig einzuordnen. Dies ist je nach Unternehmen und Projekt unterschied­lich. Zur Einordnung eignen sich verschiedene Messverfahren. Messungen basieren hierbei oftmals auf Marktdaten oder ähnlichen finanziellen Faktoren, woraufhin sich anschließend mögliche Schäden bemessen lassen können.

[...]


1 Vgl. (Meier, 2019)

2 Vgl. (Meier, 2019)

3 Vgl. (Hahn, 1987),S. 139

4 Vgl. (Diederichs, 2018),S. 11

5 Eigene Darstellung nach Diederichs, 2018

6 Vgl. Meier, 2019

Details

Seiten
14
Jahr
2021
ISBN (PDF)
9783346594280
ISBN (Buch)
9783346594297
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Provadis School of International Management and Technology AG
Erscheinungsdatum
2022 (Februar)
Note
1,7
Schlagworte
Projektmanagement Risikomanagement Veranstaltungen Live-Entertainment
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Titel: Risikomanagement bei Veranstaltungsprojekten