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Analyse des Basistextes: "Jean-Jacques Rousseau: "Diskurs über die Ungleichheit"

Seminararbeit 2008 11 Seiten

Politik - Politische Systeme - Historisches

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Das Zeitalter der Aufklärung

2 Kurze biographische Daten von Jean Jacques Rousseau

3 Rousseaus Zivilisationskritik und der Naturzustand

4 Fazit

5 Quellenverzeichnis

Einleitung

Das 18. Jahrhundert war die Zeit der französischen Aufklärung, der absolutistischen Monarchie mit ihrem Prunk und Ausschweifungen und der damit einhergehenden Finanznot der Krone und der Verarmung der Bürger und daraus resultierend der französischen Revolution von 1789 bis 1799. Darüber hinaus war es die Zeit der Literatur und Philosophie. Einer der bekanntesten Autoren in dieser Epoche war Jean-Jacques Rousseau. Er war nicht nur Aufklärer sondern auch ein begnadeter Schriftsteller und ein Vordenker der Romantik.

In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit einem Textausschnitt aus seinem Werk „Diskurs über die Ungleichheit“. Ich gehe dabei auf die Begriffe „Gerechtigkeit“ und „Naturzustand“ ein.

In dem ersten Kapitel dieser Arbeit gebe ich eine kurze Übersicht über das Zeitalter der Aufklärung.

Mein zweites Kapitel beinhaltet eine kurze Bibliografie von Jean-Jacques Rousseau.

Danach beschäftige ich mich in Kapitel drei mit der Zivilisationskritik und dem Naturzustand.

Anschließend setze ich mich in dem vierten Kapitel mit den Aussagen von Rousseau auseinander und schließe meine Hausarbeit mit einem Fazit.

1 Das Zeitalter der Aufklärung

,,Sapere aude!" ~ ,,Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" dieser war nach Immanuel Kant der Leitspruch der europäischen Aufklärung.

Das Zeitalter der modernen Aufklärung im damaligen Europa verstand sich als eine Abkehr von einer christlichen mittelalterlichen Lebenshaltung. Die Renaissance und die Reformation leiteten die Epoche der Aufklärung ein. Es kamen die Ideen des Liberalismus mit seinem Konzept, dass alle Menschen frei sein sollten.

Die Wissenschaft und die Bildung für alle Bevölkerungsschichten sollten ebenso gefördert werden, wie die Bürgerrechte.

In dieser Zeit lebte und arbeitete Rousseau sowohl als Komponist als auch als Schriftsteller. Im Jahre 1755 publizierte er sein Werk „ Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes („Abhandlung über Ursprünge und Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen“). Dieses war eine Antwort auf eine Preisfrage der Académie de Dijon war (in deutsch): „Was ist der Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen, und wird sie vom Natrurrecht erlaubt?“.

Rousseau gewann mit dieser für damalige Verhältnisse revolutionären Schrift nicht nur die Preisfrage, was für ihn sehr wichtig war, da er sehr arm war. Dadurch wurden er und seine Schrift schnell sehr bekannt und Rousseau sollte einer der Väter des Gedankengutes der Aufklärung und damit später sogar des europäischen Sozialismus werden.

(vgl. www.philolex.de/aufklaer.htm)

2 Kurze biographische Daten von Jean Jacques Rousseau

Jean Jacques Rousseau wurde am 18.Juni.1712 in Genf geboren. Da seine Mutter bei seiner Geburt starb und sein Vater wenig später aus Genf flüchten musste, kam er als Halbwaise zu Verwandten, die ihn aufzogen. Seine Kindheit war schwer und unglücklich.

Einige Jahre später wurde er Sekretär von Madame Louis. Diese hatte großen Einfluss auf die Werke von Rousseau. Unter diesem Einfluss und seinen Erfahrungen beschloss er Schriftsteller und Musiker zu werden.

1742 zog er nach Paris und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer.

1756 zog Rousseau nach Montmorency und schrieb sein Werk „Émile ou de l’éducation“. Auf Grund dessen geriet er mit der französischen und schweizerischen Obrigkeit in Konflikt und musste fliehen. Preußen war sein erster Fluchtort, den er aber aufgrund von einer Einladung nach England wieder verließ.

Im Jahr 1768 kehrte Rousseau unter dem Decknamen Renou wieder nach Frankreich zurück.

Hier veröffentlichte Rousseau sein autobiografisches Werk „Bekenntnisse“. Auch sein Singspiel „ Der Dorfwahrsager“ wurde während dieser Zeit in Frankreich aufgeführt.

Sein bekanntestes Werk erschien aber im Jahr 1775 „Abhandlung über Ursprünge und Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen.“

Zu seinen letzten Publikationen gehört das Werk „Selbstgespräche auf einsamen Spaziergängen“. Dieses verfasste er im Frühjahr 1778. Kurze Zeit später, am 02. Juli.1778, starb Rousseau in Frankreich.

(vgl.: Stammen u.a. 2007)

3 Rousseaus Zivilisationskritik und der Naturzustand

Ausgangspunkt seines Werkes „Diskurs über die Ungleichheit“ ist der Verfall der Moral und der Sitten seiner Mitmenschen, die ihn sehr beschäftigten.

Rousseau ging von einem hypothetischen „ungesichertem Naturzustand“ aus, in dem die Menschen einen einzigsten Trieb, der Existenzerhaltung und daneben ihre Selbstliebe hätten. „Das erste Gefühl des Menschen war das seiner Existenz, seine erste Sorge die um seine Erhaltung.“ (siehe: Philosophie der Gerechtigkeit, S.219).

Das Modell des Naturzustandes ist frei von Gesetzen und die Menschen leben friedvoll nebeneinander her.

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640199969
ISBN (Buch)
9783640207893
Dateigröße
391 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v117537
Institution / Hochschule
Universität Kassel – Gesellschaftswissenschaften/ Politikwissenschaften
Note
2,0
Schlagworte
Analyse Basistextes Jean-Jacques Rousseau Diskurs Ungleichheit Begriff Gerechtigkeit Politischen Theorie

Autor

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Titel: Analyse des Basistextes: "Jean-Jacques Rousseau: "Diskurs über die Ungleichheit"