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Praktikumsbericht zum ersten Unterrichtspraktikum

Grundschulpädagogik (LB Mathematik, Deutsch, Sachunterricht)

Praktikumsbericht / -arbeit 2007 47 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung
1.1 Allgemeiner Hinweis zu geschlechtsneutralen Bezeichnungen
1.2 Die Praktikumsschule
1.2.1 Schulform und –organisation
1.2.2 Anzahlder Schüler und der Lehrkräfte
1.2.3 Informationen zur Schulgründungund zur Schulleitung
1.2.4 Einzugsgebietder Schule
1.3 Die Klasse 4e
1.4 Die Klasse 3a

2 Tabellarische Übersicht über die Praktikumsaktivitäten

3 Beobachtungsschwerpunkt: Tafelarbeit im Unterricht – Welche Funktion(en) erfüllt sie, und inwiefern werden allgemeine Anforderungen an das Tafelbild vom Lehrer realisiert?
3.1 Einleitung
3.1.1 Bedeutung des Mediums Tafel
3.1.2 Funktionen des Tafelbildes (nach Meyer)
3.1.3 Anforderungenan das Tafelbild (nach Meyer)
3.2 Beobachtungen am 22.02.2007, 8.15 - 9.00 Uhr (1. Stunde)
3.3 Beobachtungen am 26.02.2007, 10.15 - 11.00 Uhr (2. Stunde)
3.4 Beobachtungen am 15.03.2007, 8.15 - 9.05 Uhr (1. Stunde)
3.5 Fazit im Hinblick auf die Schwerpunktsetzung

4 Unterrichtseinheit: Erste Heranführung an die „Mathematik der Daten und des Zufalls“
4.1 Tabellarische Übersicht über die Unterrichtseinheit
4.2 Sachanalyse: Stochastik
4.2.1 Wortbedeutung
4.2.2 Definition
4.2.3 Alltagsbezug
4.3 Begründung der Themenwahl
4.3.1 Gegenwarts-und Zukunftsbedeutung
4.3.2 ExemplarischeBedeutung
4.4 Didaktische Reduktion
4.4.1 Einordnungin den Rahmenlehrplan für die Grundschule (Berlin)
4.4.2 Stochastikin der Primarstufe
4.5 Unterrichtsvoraussetzungen
4.5.1 „Besondere“ Kinder
4.5.2 Übliche „Rituale“
4.5.3 Sachstrukturelle Voraussetzungen
4.6 Längerfristige Ziele der Einheit – Grobziele
4.7 Thematische Gliederung des Stoffs

5 Meine Unterrichtsversuche
5.1 Vorbereitung der 1. Unterrichtsstunde: „Was ist Zufall?“
5.1.1 Lernzieleder Stunde
5.1.1.1 Grobziele
5.1.1.2 Feinziele
5.1.2 Didaktisch-methodische Grundkonzeption
5.1.3 Tabellarische Übersicht:Geplanter Unterrichtsverlauf
5.2 Vorbereitung der 2. Unterrichtsstunde: „Dem Zufall auf der Spur“
5.2.1 Lernzieleder Stunde
5.2.1.1 Grobziele
5.2.1.2 Feinziele
5.2.2 Didaktisch-methodische Grundkonzeption
5.2.3 Tabellarische Übersicht:Geplanter Unterrichtsverlauf
5.3 Auswertung meiner Unterrichtsversuche
5.3.1. Vorwort
5.3.2. Organisatorische Angaben
5.3.3. Auswertung

6 Lernerfolgskontrolle
6.1 Planung einer Klassenarbeit
6.2 Ergebnisse und Auswertung der Klassenarbeit

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

9 Anhang
9.1 Tafelbilder der vorbereiteten Unterrichtsstunden
9.2 Arbeitsblätter zu den vorbereiteten Unterrichtsstunden

1 Einleitung

1.1 Allgemeiner Hinweis zu geschlechtsneutralen Bezeichnungen

Wenn im folgenden Text die weibliche Form nicht der männlichen Form beigestellt ist, so ist der Grund dafür allein die bessere Lesbarkeit. Wo sinnvoll, ist selbstverständlich immer auch die weibliche Form gemeint.

1.2 Die Praktikumsschule

Die folgenden Informationen zur Praktikumsschule entnahm ich zum größten Teil der Internetseite der Schule sowie dem dort zu findenden Schulprogramm.

1.2.1Schulformund -organisation

Bei meiner Praktikumsschule handelte es sich um eine Grundschule, die sich im Orteilsteil Prenzlauer Berg vom Berliner Bezirk Pankow befindet. Diese Grundschule ist eine staatliche Europaschule für Deutsch und Griechisch (in Form eines deutsch-griechischen Zweiges). Die bilingualen Klassen werden innerhalb eines gebundenen Ganztagsbetriebes betreut, für die Regelklassen gibt es ein Angebot an ergänzender Betreuung (offener Ganztagsbetrieb). In den derzeitigen sechs Europaschulklassen sind Deutsch und Neugriechisch gleichberechtigte Unterrichtssprachen (Partnersprachen). Englisch wird ab der 3. Klasse erteilt und zählt in der Sprachenfolge als zweite Fremdsprache. In die Europaschulklassen kann jedes Kind aufgenommen werden, günstige Voraussetzung ist jedoch eine kulturelle oder familiäre Bindung zum Partnerland Griechenland. Der Unterricht in diesen Klassen findet einerseits getrennt in Sprachgruppen und andererseits im Klassenverband in einer der beiden Unterrichtssprachen statt (z.B. erhält die Klasse 4e Mathematikunterricht in deutscher Sprache und Sachunterricht in griechischer Sprache. Die fünf Regelklassen, die es neben den Europaschulklassen gibt, unterscheiden sich nicht von anderen Klassen an Berliner Grundschulen.

Ein wichtiges Anliegen der Schule ist die interkulturelle Zusammenarbeit. Die kulturelle Vielfalt an der Schule wird dabei als Chance betrachtet, um Akzeptanz, Toleranz und Weltsicht des Einzelnen zu fördern und ein Miteinander bzw. den Austausch unterschiedlicher Kulturen für die Schüler unmittelbar erfahrbar zu machen. Die bilingualen Klassen werden dabei selbstverständlich nicht als Art „Eliteklassen“ verstanden, sondern sollen vielmehr immer wieder z.B. in Form von Projekten mit den Regelklassen zusammengebracht werden.

1.2.2 Anzahlder Schüler und der Lehrkräfte

Im derzeit aktuellen Schuljahr 2006/07 befinden sich insgesamt 255 Schüler an der Schule. Diese Zahl setzt sich genau zur Hälfte aus weiblichen Schülern und zur anderen Hälfte aus männlichen Schülern zusammen.

Lehrkräfte befinden sich zurzeit insgesamt 24 an der Schule, darunter sechs Lehrkräfte griechischer Herkunft, zwei Lehrkräfte mit griechischem Migrationshintergrund sowie eine Lehramtsanwärterin.

1.2.3 Informationen zur Schulgründungund zur Schulleitung

Gegründet wurde die Schule 1905. Im Jahre 2005 feierte sie also ihr 100jähriges Jubiläum. Seit 1996 nimmt sie teil an dem Schulversuch „Staatliche Europaschule Berlin“ (SESB).

Die Schulleitung besteht aus einem Schulleiter und einer stellvertretenden Schulleiterin.

1.2.4 Einzugsgebiet der Schule

Etwa 50 % der Schüler kommen aus der direkten Umgebung der Schule (Bezirk Pankow), die restlichen 50 % kommen aus den unterschiedlichsten Bezirken der Stadt.

1.3 Die Klasse 4e

Die Klasse 4e gehört zu den Europaschulklassen und setzt sich aus insgesamt zwölf Schülern (50 % Jungen, 50 % Mädchen) im Alter von 10-11 Jahren zusammen. Von jedem der zwölf Kinder ist mindestens eines der beiden Elternteile griechischer Herkunft.

Die relativ geringe Anzahl an Schülern lässt das Miteinander im Unterricht recht familiär erscheinen. Das Klassenklima erscheint sehr positiv, das Verhältnis der Schüler untereinander scheint mir ganz normal zu sein. Dies wurde auch von der Klassenlehrerin bestätigt. Die Klasse insgesamt ist sehr nett und aufgeschlossen. Im Vergleich zu anderen Klassen dieses Alters sind diese Kinder eher ruhig und die Mehrheit der Kinder eher unauffällig, auch wenn besonders in den Pausen gelegentlich das griechische Temperament mit den Jungs

„durchzugehen“ scheint.

Grobe Disziplinschwierigkeiten sind mir in meinen Hospitationsstunden nie aufgefallen, weshalb ich nicht davon ausgehe, dass ich während meiner eigenen Unterrichtsversuche damit rechnen muss. Die Klassenlehrerin selbst lässt ein gutes Verhältnis zu ihren Schülern erkennen.

1.4 Die Klasse 3a

Meine Darstellungen unter den Punkten 3-6 dieses Berichtes beziehen sich eigentlich nur auf die Klasse 4e, doch während des Praktikums verbrachte ich neben den Hospitationen und Unterrichtsversuchen in dieser Klasse auch viel Zeit mit der Klasse 3a. Eine detaillierte Beschreibung der Klasse ist in diesem Bericht sicher nicht notwendig und würde auch den angestrebten Rahmen sprengen, doch hier ein paar Basisinformationen: Die Klasse 3a gehört zu den Regelklassen und besteht aus 30 Schülern (18 Mädchen, 12 Jungen) im Alter von 8-9 Jahren. In dieser Klasse ging es aufgrund der Klassenstärke, aber sicherlich auch aufgrund des Temperaments der Schüler schon sehr viel turbulenter zu als in der Klasse 4e, so dass ich während des Praktikums die Chance hatte, zwei wirklich in vielerlei Hinsicht unterschiedliche Klassen näher kennenzulernen.

2 Tabellarische Übersicht über die Praktikumsaktivitäten (19.02.2007 bis 16.03.2007)

Zum besseren Verständnis der Tabelle: Die Stunden in grüner Schrift stellen meine eigenen Unterrichtsversuche dar. Die grau hinterlegten Unterrichtsversuche werden unter den Punkten 5 und 6 dieses Berichtes näher beschrieben. Die Stunden in blauer Schrift, die zudem grau hinterlegt sind, sind die von mir unter Punkt 3 dieses Berichtes näher beschriebenen Hospitationsstunden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Beobachtungsschwerpunkt: Tafelarbeit im Unterricht – Welche Funktion(en) erfüllt sie, und inwiefern werden allgemeine Anforderungen an das Tafelbild vom Lehrer realisiert?

3.1 Einleitung

3.1.1 Bedeutung des Mediums Tafel

3.1.2 Funktionen des Tafelbildes (vgl. Meyer, 1987, S. 217-218)

3.1.3 Anforderungenan das Tafelbild (vgl. Meyer, 1987, S. 219-220)

3.2 Beobachtungen am 22.02.2007, 8.15 - 9.00 Uhr (1. Stunde), Klasse 4e, Mathematik, Thema: „Schriftliche Multiplikation und schriftliche Division“

3.3 Beobachtungen am 26.02.2007, 10.15 - 11.00 Uhr (2. Stunde), Klasse 4e, Englisch, Thema: „Animals“

3.4 Beobachtungen am 15.03.2007, 8.15 - 9.05 Uhr (1. Stunde), Klasse 4e, Mathematik, Thema: „Zeichenuhr“

3.5 Fazit im Hinblick auf die Schwerpunktsetzung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten herausgestellt und damit für die Kinder veranschaulicht. Das Tafelbild entsprach insofern durchaus den allgemeinen Anforderungen.

Was die Funktionen der unterschiedlichen Tafelbilder angeht, benutzte die Lehrerin die Tafel in nahezu allen Stunden dazu, die Schüler über den geplanten Unterrichtsverlauf zu informieren, bei einigen Unterrichtsstunden benutzte sie die Tafel als Einstieg in das Unterrichtsthema oder aber auch als „Kladde“, um spontane Stichworte oder Wörter mit richtiger Schreibung festzuhalten. Ich erlebte auch, wie die Lehrerin die Tafel zum „lustvollen Zeichnen“ – also zur Veranschaulichung oder Motivation der Kinder – benutzte. In einigen Stunden benutzte sie die Tafel auch als Mittelpunkt der Unterrichtsstunde, um Sach- und Problemzusammenhänge der Stunde wiederzugeben, genauso diente die Tafel fast immer dazu, die Aufmerksamkeit der Schüler auf einen gemeinsamen Punkt zu lenken. Beiträge von Schülern wurden häufig mit in das Tafelbild eingearbeitet. Ich konnte also verschiedene Funktionen der Tafelarbeit beobachten und hatte auch das Gefühl, dass den Kindern im Allgemeinen die Tafelarbeit Spaß macht. Auf jeden Fall, stellt die Tafel im Unterricht der Klasse 4e ein zentrales Medium dar.

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Details

Seiten
47
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640210664
ISBN (Buch)
9783640210763
Dateigröße
2.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v118270
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin – Erziehungswissenschaften (Abteilung Grundschulpädagogik)
Note
1,0
Schlagworte
Praktikumsbericht Unterrichtspraktikum Schulpraktische Studien

Autor

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Titel: Praktikumsbericht zum ersten Unterrichtspraktikum