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Formen und Funktionen der Erwachsenenbildung in der DDR

Erwachsenenbildung als politische Bildungs- und Erziehungsarbeit?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 33 Seiten

Pädagogik - Geschichte der Päd.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Struktur der Erwachsenenbildung in der DDR: Organisation der Erwachsenenbildung
2.1 Die berufliche Erwachsenenbildung
2.1.1 Die Volkshochschule (VHS)
2.1.2 Die betriebliche Weiterbildung
2.1.2.1 Entwicklung der Technischen Betriebsschule zur Betriebsakademie
2.1.3 Das Fern-/Abendstudium
2.2 Die Stellung der beruflichen Erwachsenenbildung im sozialistischen
2.3 Die kulturelle Erwachsenenbildung (kulturelle Massenarbeit)
2.3.1 Die Kultur- und Klubhäuser
2.3.2 Die Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse
2.3.3 Urania
2.3.4 Ausblick

3 Gesellschaftliche und politische Funktion der Erwachsenenbildung
3.1 Marxistisch-leninistische Weltanschauung als Grundlage der Erwachsenenbildung in der DDR
3.2 Ziele und Aufgaben der Erwachsenenbildung
3.5 Die Einheit von Bildung und Erziehung als ein Prinzip der sozialistischen Pädagogik – besonders im Hinblick auf die Erwachsenenbildung
3.4 Das sozialistische Menschenbild als gesellschaftliches Leitbild

4 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem strukturellen Aufbau der Erwachsenenbildung der DDR. Deren Entwicklung von 1946 – 1990 stellen den ersten Schwerpunkt dieser Hausarbeit dar. Die unterschiedlichen Formen der Erwachsenenbildung werden beleuchtet und analysiert. Eine getrennte Betrachtung der Institutionen und der Organisationen ergäbe ein unvollständiges Bild der Erwachsenenbildung. Es ist deshalb notwendig, die Bildungs- und Erziehungsarbeit der DDR unter dem Gesichtspunkt des Einflusses der sozialistischen Staatsführung und der Politik zu betrachten.

Die politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Faktoren bestimmten die Stellung und Funktion der Erwachsenenbildung. Diese Faktoren sind entscheidend für eine einheitliche Betrachtung der Erwachsenenbildung der DDR.

Zahlreiche Organisationen und Institutionen leisteten Bildungsarbeit. Die Strukturen dieser Bildungseinrichtungen und ihr politischer Stellenwert innerhalb des Staates, sind Schwerpunkte dieser Arbeit. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen:

- Wie war der Einfluss der Partei, um den Menschen im Sinne des Sozialismus zu bilden?
- Konnten sich die Menschen durch diesen Einfluss frei entfalten?
- Welche Bedeutung hatte die Erwachsenenbildung für die sozialistische Gesellschaft?
- Welche Aufgabe erfüllte die Erwachsenenbildung in der DDR?
- Welches Interesse verfolgte die Politik, um die ständige Erhöhung des Qualifikationsstandes der Berufstätigen zu unterstützen?

In dieser Arbeit soll der Stellenwert der Bildung und Erziehung in der DDR deutlich gemacht werden. Ein Stützpfeiler des sozialistischen Bildungssystems, die Erwachsenenbildung, soll in einer Analyse und Synthese aufgearbeitet und in den gesamtgesellschaftlichen Prozess eingeordnet werden.

2 Struktur der Erwachsenenbildung in der DDR:

Entwicklung und Formen von 1945 - 1990

Der erste Themenkomplex der vorliegenden Arbeit behandelt die Strukturen und Institutionen der Erwachsenenbildung der DDR. Die Entwicklung und die Aufgabe der jeweiligen Bildungseinrichtung bilden dabei einen zentralen Aspekt.

Einen ersten Anhaltspunkt zum Aufbau der Erwachsenenbildung in der DDR bietet die vereinfachte schematische Darstellung von Horst Siebert.

Organisation der Erwachsenenbildung

Erwachsenenbildung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1[1]

Das Schaubild verdeutlicht die weitgehend abgeschlossene Institutionalisierung der Erwachsenenbildung. „Mit der Verabschiedung des ’Gesetzes über das einheitliche sozialistische Bildungssystem’ [...]“[2] 1965 gilt die Integration der Erwachsenenbildung in das staatliche Bildungssystem bereits als abgeschlossen. Die beiden Säulen (der schulischen Qualifizierung und nicht-

schulischen Bildungsarbeit) konnten den Berufstätigen ein umfassendes Bildungsangebot neben der Berufstätigkeit bieten. Auf der anderen Seite stand die gesellschaftliche Komponente der Erwachsenenbildung, deren Arbeit in Kultur- und Klubhäusern u. a. stattfand. Derartige Einrichtungen veranstalteten Versammlungen, Lehrgänge, Vorträge u. v. m.

Die beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen fanden in Absprache mit den Betrieben statt, deren rechtliche Grundlage für Berufstätige und Betrieb das Arbeitsgesetzbuch regelte.[3] Mit der Gründung der DDR 1949 erlebte die Erwachsenenbildung einen ständigen Ausbau und eine stete Verstärkung ihrer Aufgabe.

2.1 Die berufliche Erwachsenenbildung

2.1.1 Die Volkshochschule (VHS)

1945 begann in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) der Wiederaufbau der Volkshochschulen. Die Sowjetische Militäradministration (SMAD) beanspruchte anfänglich eine „[...] ’antifaschistisch-demokratische’ und keine sozialistische Bildungspolitik [...].“[4] Dieser Forderung konnten die Volkshochschulen nicht Folge leisten, da das Interesse innerhalb der bürgerlichen Mittelschicht an politischen Themen zu gering war. Die Arbeiter traten an der VHS zu dieser Zeit in der Minderheit auf, was die berufliche Weiterqualifizierung für sie erschwerte.[5]

So wurde noch vor Gründung der DDR die Volkshochschule in ihrer Struktur und Konzeption prinzipiell verändert. Forciert wurden die Verstaatlichung und Verschulung der Erwachsenenbildung, ihre Vergesellschaftung und Instrumentalisierung für sozial- und arbeitsmarktpolitische Zwecke.[6]

Für die Volkshochschulen bedeuteten diese Regelungen einschlägige Modifikationen, angestoßen durch das zu geringe Interesse an politischen Themen. Die Wirtschaft konnte nur voran getrieben werden, wenn das erforderliche Qualifikationsniveau der Arbeiter existierte. Der erste Volkswirtschaftsplan (Zweijahresplan) der SBZ von 1948 bestimmte die erforderlichen Teilnehmerzahlen der VHS und legte damit auch das Qualifikationsniveau der Arbeiter fest.[7] Der Zweijahresplan hob „[...] erstmals de[n] Zusammenhang zwischen politisch-ideologischer Erziehung und fachlicher Qualifizierung hervor [...].“[8] Die Aufgabe der VHS bestand darin, die beabsichtigte Ideologie des Zweijahresplanes zu verwirklichen und dementsprechende politische und wissenschaftliche Kurse anzubieten.[9]

Bis 1948 gab es keine betrieblichen Bildungsaktivitäten der Volkshochschule, so dass diese Anforderung von nun an zu den weiteren Aufgaben der VHS zählte. Eigenständige Betriebsvolkshochschulen führten Lehrgänge zur beruflichen Qualifizierung der Arbeiter durch. Noch vor Gründung der DDR standen die Richtlinien für die Erwachsenenbildung weitgehend nach dem Prinzip der Verschulung, Verstaatlichung und Zentralisierung fest.[10]

Auch nach Gründung der DDR konnten die Volkshochschulen die Ansprüche der SED-Führung an die politische Bildungsarbeit nicht erfüllen. Die Berufstätigen besuchten Kurse und Lehrgänge neben der Erwerbstätigkeit zur eigenen berufsspezifischen Fortbildung, jedoch das Interesse an den politischen Kursen blieb aus.[11]

1953 trat eine Profilverengung der Volkshochschulen ein. Die VHS ermöglichte den Erwerb des Abiturs oder der mittleren Reife. Auch Lehrgänge in den einzelnen Schulfächern und Kurse zur Vorbereitung auf ein Fach-, Hochschul- oder Hochschulfernstudium standen den Teilnehmern zur Verfügung.[12] Inhaltlich waren die Strukturen der angebotenen Seminare auf die Werte, Ideen, Normen und Ideale der sozialistischen Gesellschaft abgestimmt. Die Gründe der Strukturänderungen der Qualifizierung lagen in der nicht mehr zu bewältigenden Aufgabenzuschreibung für die Volkshochschulen. „Schon die Forderung nach systematischen Lehrgängen mit anerkannten Abschlussprüfungen überstieg die pädagogischen und organisatorischen Möglichkeiten der VHS.“[13]

2.1.2 Die betriebliche Weiterbildung

Die Aus- und Weiterbildung der DDR war geprägt durch ständige Umstrukturierungen. Der Grund lag darin, dass „[...] das Spannungsverhältnis zwischen notwendiger fachlicher Qualifikation und gewünschter politisch-ideologischer Beeinflussung zu zahlreichen Kontroversen und Neuordnungen führte.“[14]

Jeder Einzelne hatte prinzipiell die Möglichkeit sich „vom Ungelernten bis zum Ingenieur zu qualifizieren [...].“[15] Leitgedanke für diesen Weg der Weiterbildung bildete der Anspruch, dass jeder Einzelne den wissenschaftlich-technischen Fortschritt aktiv mitgestalten sollte.[16]

2.1.2.1 Entwicklung der Technischen Betriebsschule zur Betriebsakademie

1953 traten zahlreiche Änderungen für die betriebliche Weiterbildung in Kraft, wie die Ausführungen zu 2.1 zeigen. Eine der Neuheiten war die Verlagerung des Aufgabenbereiches der Betriebsvolkshochschulen. Die Technische Betriebsschule in den Volkseigenen Betrieben ersetzte diese Erwachsenenbildungseinrichtung. Durch die Einführung der Technischen Betriebsschulen versprach sich der Staat, eine Systematisierung der betrieblichen Bildungsarbeit zu schaffen.[17]

Die Hauptaufgabe der neu eingeführten Technischen Betriebsschulen lag in der fachgerechten Qualifizierung der Arbeiter. Die Facharbeiterausbildung wurde zum Mittelpunkt der Erwachsenenbildung und entsprach den wirtschaftlichen Anforderungen der DDR. Die Fachministerien und die Betriebe nahmen von nun an Einfluss auf die betriebliche Erwachsenenbildung, anstelle der früheren Einflussnahme des Ministeriums für Volksbildung. Die allgemeinbildenden Bezüge gingen dadurch verloren und das Interesse der Wirtschaft wurde nur noch auf die fachliche Berufsbildung gelenkt. Eine Kooperation mit den Volkshochschulen blieb aus.[18]

Der Aufbau der Betriebsschulen lehnte sich stark an das sowjetische Bildungsmodell an. Auch bei der Einführung des Technischen Minimums diente das sowjetische Modell als Vorreiter. Dabei besagte das technische Minimum lediglich, dass der ungelernte Arbeiter ein fundiertes Wissen für die Arbeit im Industriebetrieb vermittelt bekommen sollte. Allerdings verlor das Technische Minimum seinen Ursprungsgedanken in der DDR, da es dort nicht als Ausbildungs- bzw. Umschulungsmodell bestand. Obwohl die Technische Betriebsschule in erster Linie für die Qualifizierung bzw. Weiterbildung der Arbeiter zuständig war, erfolgte die Einführung des Begriffes.[19]

Die Kurse zur betrieblichen Qualifizierung wurden den Anforderungen an die verschiedenen Lohngruppen angepasst und die Entlohnung richtete sich nach der messbaren Arbeitsleistung. Die Grundlage für die Bewertung der erbrachten Arbeit beinhalteten die 1949 eingeführten technisch begründeten Arbeitsnormen (TAN).[20] Mit der eingeführten Lohngruppenqualifizierung stieß die Bildungspolitik auf neue Probleme.[21] Es fehlten „[e]indeutige Kriterien für die einzelnen Lohngruppen [...] ebenso wie präzise Zielsetzungen für die Qualifizierungslehrgänge auf den verschiedenen Ebenen.“[22] Des Weiteren kamen Kritikpunkte in der mangelnden Didaktik der Lehrgänge auf. Der Faktor der allgemein bildenden Inhalte wurde aufgrund der fachspezifischen Inhalte grob vernachlässigt. Ebenfalls bemängelte der Staat, dass die Qualifizierung nicht systematisch und planmäßig genug stattfand. Diese Tatsache brachte auch Unzulänglichkeiten bei der Steigerung der Arbeitsproduktivität hervor.

Aufgrund der Kritik bestimmten nun nicht mehr die Anforderungen der Lehrgänge die Lohngruppenkataloge und die technisch begründeten Arbeitsnormen, sondern die Qualifizierungsstruktur eines Berufes bewirkte den Maßstab. Somit löste die systematische Stufenqualifizierung die Lohngruppenqualifizierung 1959 ab und sämtliche Mängel wurden als Neuerungen in dem Modell der systematischen Stufenqualifizierung beachtet. Als notwendige Konsequenz erfolgte die Umwandlung der Technischen Betriebsschulen in die Betriebsakademien.[23]

Die Betriebsakademien verstärkten die gesellschaftswissenschaftlichen und allgemein bildenden Inhalte der Kurse und führten die Stufenqualifizierung der Berufstätigen durch. Ebenfalls bekam die Frauenqualifizierung immer mehr einen zentralen Stellenwert in den neuen Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Die Stufenqualifizierung beinhaltete die betriebliche Weiterbildung vom Lehrling bis zum Diplomingenieur in Zusammenarbeit mit den Großbetrieben. Staatlich anerkannte Prüfungen beendeten die betrieblichen Qualifizierungslehrgänge und bildeten einen Teil der eingeführten Rahmenpläne, während der andere Teil aus der A-, B- und C- Qualifizierung bestand. Jede Stufe baute auf die vorherige auf, so dass eine Vereinheitlichung des Systems gesichert war. Die A-Qualifizierung beinhaltete die fachliche Weiterbildung. Die B-Qualifizierung kam für die fachlichen Sondermaßnahmen auf, welche den Umgang mit den neuen Produktionsanlagen und –methoden durch entsprechende Schulungen sicherte. Die C-Qualifizierung bestand aus Kursen zur Förderung der Allgemeinbildung und dem Hobbybereich.[24]

Für die Qualifizierungskurse fanden Qualifizierungsgespräche statt, die auf Delegation der Vorgesetzten hin passierten und den Bedarf der betrieblichen Planung decken mussten. Die Bildungsaktivitäten verfolgten immer wieder die Produktionssteigerung des Betriebes.[25]

In den sechziger Jahren gab es einige Veränderungen und Ergänzungen für die Aus- und Weiterbildung. Die Verbesserung der Berufsausbildung machte die ersten beiden Stufen der Ungelerntenausbildung fast nebensächlich. Des Weiteren war die Stufenqualifizierung zu starr konstruiert, denn sie konnte nicht flexibel genug auf die technischen Neuerungen und Erfordernisse des Betriebes reagieren. „[D]ie Weiterbildungsmaßnahmen sollten flexibler auf aktuelle betriebliche Erfordernisse und technische Neuerungen reagieren können.“[26] Die staatliche Ausbildung und die von betrieblichen Erfordernissen abhängige Weiterbildung bekamen somit eine neue Akzentuierung, so dass die Unterscheidung zwischen den beiden Bereichen deutlicher wurde und die Bedeutung der staatlichen Ausbildung zum Facharbeiter, Meister, Techniker und Ingenieur stieg.[27]

Die siebziger Jahre prägten die Rationalisierung von Arbeitskräften, so dass die Qualifizierungsmaßnahmen in eine Mehrfachqualifizierung des Einzelnen überging. Ebenso geschah die Reduzierung der allgemein bildenden Themen innerhalb der Berufsbildung. Der Grund lag in einem zu hohen Kostenaufwand. Stattdessen trat die Erziehung zur Arbeitsmoral und der politisch-ideologischen Erziehung wieder mehr in den Vordergrund.[28]

Ende der siebziger Jahre hatten sich die Schwerpunkte der Erwachsenenbildung von einer „’systematischen Höherqualifizierung’ zu einer punktuellen praxisnahen, anwendungsbezogenen und damit betriebsspezifischen Weiterbildung verschoben.“[29]

Auch die achtziger Jahre verfolgten die Ziele und Aufgaben der Erwachsenenbildung unverändert weiter.

2.1.3 Das Fern-/Abendstudium

Das Fern- und das Abendstudium galt als Ergänzung zum herkömmlichen Fach- und Hochschulstudium und war ein bedeutender Bestandteil der Erwachsenenbildung in der DDR. Der eindeutige Vorteil lag in der Erhaltung der Arbeitskräfte und in der Verbesserung des Qualifikationsniveaus der Berufstätigen. Die Aufnahme für das Fern- oder Abendstudium erfolgte durch das Abitur oder durch den Abschluss der 10. Klasse an einer Polytechnischen Oberschule. Zusätzlich entschied die Beurteilungen des Betriebes und eine Aufnahmeprüfung über den Beginn eines Fernstudiums. Die Einschätzungen des Betriebes beinhalteten die Beurteilung des Einzelnen über seinen „[...] aktiven Einsatz beim sozialistischen Aufbau in der DDR [...]“[30] und der „Lern- und Arbeitsdisziplin“[31], womit sein Bestreben nach Wissen im Sinne der sozialistischen Entwicklung gesichert werden sollte.[32]

Die Studiendauer betrug fünfeinhalb bzw. sechs Jahre und die Organisation des Fernstudiums fand in der Form des Selbststudiums statt. Die Konsultationszentren nutzten die Studierenden zur Besprechung von fachlichen Angelegenheiten. Unterstützend zum Selbststudium gab es Lernmaterialien, Seminarkurse und Exkursionen in Betriebe. Stand das betriebliche Interesse im Mittelpunkt des Studiums, regelte ein Qualifizierungsvertrag die Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Diese gesetzliche Regelung unterstützte u. a. die 3-monatige Freistellung während der Erstellung der Diplomarbeit.[33]

2.2 Die Stellung der beruflichen Erwachsenenbildung im sozialistischen

System

Die folgenden Ausführungen fassen die fundamentalen Grundsätze der beruflichen Erwachsenenbildung im sozialistischen System zusammen. Die Erwachsenenbildung hatte eine führende Stellung im Bildungssystem der DDR. Die breitgefächerten Möglichkeiten wie „[...] die Oberschullehrgänge der Volkshochschulen, die Qualifizierungsmaßnahmen der Betriebsakademien und die Fernstudien der Universitäten [...]“[34] hatten eine Etablierung im staatlichen Bildungssystem bis Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre erreicht.

Durch die Integration in das staatliche Bildungssystem erschien die Erwachsenenbildung verschult.[35]

[...]


[1] Siebert (2001), S. 289.

[2] Knoll et al. (1968), S. 128 f.

[3] Vgl. Siebert (2001), S. 288 f.

[4] Ebd. S. 274.

[5] Vgl. ebd.

[6] Ebd. S. 274.

[7] Vgl. Siebert (2001), S. 275.

[8] Ebd.

[9] Vgl. ebd.

[10] Vgl. ebd. S. 275 f.

[11] Vgl. ebd.

[12] Vgl. ebd.

[13] Siebert (1970), S. 79.

[14] Olbertz (1999), S. 64.

[15] Siebert (2001), S. 279.

[16] Vgl. Siebert (1970), S. 73.

[17] Vgl. ebd. S. 79.

[18] Vgl. Siebert (1970) S. 81.

[19] Vgl. ebd.

[20] Vgl. ebd. S.83.

[21] Vgl. ebd. S. 84.

[22] Siebert (1970), S. 88.

[23] Vgl. Siebert (1970), S. 88 f.

[24] Vgl. Siebert (2001) S. 278 f.

[25] Vgl. Siebert (1970), S. 97.

[26] Siebert (2001), S. 280.

[27] Vgl. ebd. S. 279 f.

[28] Vgl. ebd. (2001), S. 281.

[29] Ebd. (2001), S. 281.

[30] Baske et al. (1963) zit. n. Niehuis (1973), S. 117.

[31] Ebd.

[32] Vgl. Niehuis (1973), S. 117.

[33] Vgl. Siebert (2001), S. 287 f.

[34] Siebert (2001), S. 288.

[35] Vgl. Siebert (2001), S. 289.

Details

Seiten
33
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783640252893
ISBN (Buch)
9783640252947
Dateigröße
470 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v121670
Institution / Hochschule
Universität Paderborn – Pädagogisches Institut
Note
2,0
Schlagworte
Formen Funktionen Erwachsenenbildung Konzepte Erfahrungen Perspektiven

Autor

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Titel: Formen und Funktionen der Erwachsenenbildung in der DDR