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Ausführlicher Stundenentwurf Ethik - 1. Blockpraktikum

Praktikumsbericht / -arbeit 2008 17 Seiten

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe

Gliederung

1. Information zum XY-Gymnasium

2. Ausführlicher Stundenentwurf

3. Einordnung der Stunde in den Themenkomplex

4. Analyse der Lerngruppe

5. Sachanalyse

6. Didaktische Analyse
6.1 Richtlinienbezüge
6.2 Bezugswissen der Schüler
6.3 Methodenkompetenz
6.4. Sozialkompetenz

7. Literatur

8. Anhang 1 Das Eckenspiel

9. Anhang 2 Steckbrief

10. Stundenreflexion und Fazit

11. Dokumentation des gehaltenen Unterrichts

1.Informationen zum XY-Gymnasium

Im Jahre 1988 wurde das XY-Gymnasium gegründet als Spezialschule in die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Richtung im damaligen Bezirk XX.

Auch ein Internat gehört und gehörte zur Schule. Die Unterbringung und Betreuung erfolgt in der Regel in 3 bis 4 - Bett-Zimmern und Schülerinnen und Schüler der Kursstufe sind in angemieteten 3-4-Raumwohnungen untergebracht. Der damalige Schulleiter war Herr Y, der heutige Stellvertretende Direktor. Die Schüler wurden in der 8. Klasse bezirksweit zu der dreitägigen Aufnahmeprüfung geschickt, da sie in ihren bisherigen Schulen unterfordert waren, wo sie dann Klausuren in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik schreiben mussten. Außer diesem schriftlichen Teil gab es noch ein mündliches Prüfungsgespräch. Aus 150 Bewerbern wurden nach der schriftlichen Prüfung ungefähr 80 ausgesucht und nach der mündlichen Prüfung wurden 54 Kinder zugelassen. Die Schüler kamen also in die 9. Klasse. Der Lehrplan war an dieser Schule anders als an dem anderen Oberschulen, der Stoff wurde straffer zusammengefasst in den nichtnaturwissenschaftliche Fächern, dafür aber in den Naturwissenschaften und Mathe mehr Stunden und auch ein größerer Umfang an Unterrichtsinhalten. Auch heute ist dies noch so, außer dass die Schüler bereits in der 5. oder 7. Klasse an die Schule kommen. Auch nach der Schule haben die Schüler vertiefende Angebote.

Dann kam 1989 im November die Wende und damit kamen aber Veränderungen, die nicht immer positiv für die Schule waren.

Engagierte Eltern haben so ab 1991 den Vorschlag gemacht einen Schulverein zu gründen. Vor allem die Möglichkeiten der Hochbegabtenförderung sollten verbessert werden. Die Zusammenarbeit mit der Uni Z und Pädagogischer Hochschule und der Hochschule ZU sollten geknüpft werden, durch eine Zusammenarbeit mit Betrieben sollten Schüler die Möglichkeit erhalten in Arbeitsgruppen mit zu arbeiten, dies wird durch. Und man wollte versuchen vor allem Sachspenden zu bekommen, um die Schule besser auszustatten. Hier wurden Erfolge erzielt: Es entstand eine Zusammenarbeit mit der Uni, Pädagogische Hochschule, Fachhochschule ZU und anderen Betrieben in XXXX, YYYY, ZZZZ sowie UUUU unter anderem. Neuer Schulleiter wurde Herr Dr. X. In diesem Jahr zog die Schule von X zum Y Platz in ihr neues Schulgebäude in der XXXstraße.

Fakten

- Ziel:
Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schüler werden zur allgemeinen Hochschulreife geführt, die allen Schülern sämtliche Studienrichtungen ermöglicht. Eingeschlossen ist eine Spezialisierung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich entsprechend den Neigungen und Fähigkeiten.

- Sekundarstufe I:

ab Schuljahrgang 7 verstärkter Unterricht in Mathematik, Biologie, Physik, Chemie sowie ab Schuljahrgang 7 Informatik als obligatorisches Unterrichtsfach, jeder Schüler arbeitet an einem eigenen Arbeits-PC
profilbedingte Zusatzbereiche außerunterrichtliche Angebote zur Entwicklung und Förderung von Interessen und Begabungen Astronomie in Schuljahrgang 9 und 10 Wahlpfllichtunterricht in den Schuljahrgängen 7 bis 10 mit schulspezifischen
Angeboten
Einführungsphase:

- Schuljahrgang 10:

leistungsorientierte Einteilung in Mathematik naturwissenschaftliche Projektkurse und Praktika

Projektarbeit:
Jeder Schüler/jede Schülerin fertigt in Schuljahrgang 10/11 eine Jahresarbeit/Projektarbeit an, die am Ende verteidigt werden muss
Qualifikationsphase:

- Schuljahrgang 11/12:

Kernfächer (4 h): Mathematik, Deutsch, Geschichte sind Belegungspflicht für jeden Schüler

Profilfächer (4 h): 2 Naturwissenschaften einschließlich Informatik und eineFremdsprache
Wahlpflichtfächer:
2 Wochenstunden: Sport, Musik oder Kunst, Geographie oder Sozialkunde, Belegungspflicht für jeden Schüler: Naturwissenschaft, Informatik
4 Wochenstunden: zusätzliche Fremdsprache[1]

2. Ausführlicher Stundenentwurf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Einordnung der Stunde in den Themenkomplex

Laut Rahmenrichtlinien gehört das Thema zum Themenbereich 1 der 5. Klasse „Was kann ich wissen?“, in dem die Kinder sich selbst kennen lernen sollen, sich selbst begegnen sollen. Als Lernziele wird angegeben: „ Die Schülerinnen und Schüler sollen

- ihre Gefühle, Fähigkeiten, Fertigkeiten differenziert wahrnehmen und zum Ausdruck
bringen können,
- die Vielgestaltigkeit ihrer Person begreifen,
- verstehen, dass ihre Entwicklung ein Prozess ist, den sie maßgeblich mitgestalten.“[2]

4. Analyse der Lerngruppe

Die Klasse 5/1 umfasst insgesamt 15 Lernende, von denen drei Mädchen und zwölf Jungen sind (auch sehr zeichnend für die gesamte Schule). Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe ist gut. Für die Schüler ist noch alles neu und sie sind sehr wissbegierig und neugierig und mögen alle den Ethikunterricht. Sie kommen aus verschiedenen Schulen, verstehen sich aber jetzt bereits gut untereinander. Sie sind sehr diszipliniert, aber schwatzen sehr gern und einige auch sehr häufig untereinander.

Das Leistungsniveau der gesamten Klasse schwankt je nach Anforderungsgrad. Ihre Stärken entwickeln sie im Unterrichtsgespräch, wo sehr kreative Ideen den Unterrichtsverlauf positiv beeinflussen. Betrachtet man die individuellen Leistungsfähigkeiten, so sind die Unterschiede teilweise erkennbar, aber noch nicht stark bemerkbar. Während die Jungs in der Klasse ein reges Interesse an den Tag legen, so ist dieses bei den Mädchen, eher zurückhaltend, was womöglich auch an der Überhand der Jungen liegt, aber fordert man die Mädchen eins zwei Mal auf, zeigen sie reges Interesse an der Stunde und „tauen“ langsam auf. Ein Schüler ist sehr aktiv, aber nicht hyperaktiv und möchte immer alles beantworten und stört auch oft den Unterricht, dadurch dass er es dann einfach den anderen Mitschülern erzählt, aber noch nicht wirklich gravierend. Aufgrund der guten Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler fällt das Unterrichten leichter, was auch zu einer entspannten Unterrichtsatmosphäre beiträgt.

[...]


[1] http://www.XY-gymnasium.de/Fakten.html

[2] Rahmenrichtlinien Ethik für die Schuljahrgänge 5-12, Sachsen-Anhalt 2003

Details

Seiten
17
Jahr
2008
Dateigröße
388 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v121876
Institution / Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
2,3
Schlagworte
ausführlicher stundenentwurf ethik blockpraktikum

Autor

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Titel: Ausführlicher Stundenentwurf Ethik - 1. Blockpraktikum