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Wallfahrt zur Wies

Über Ritual und Gemeinschaft

Hausarbeit (Hauptseminar) 2008 32 Seiten

Soziologie - Religion

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Die Wieswallfahrt – eine empirische Annäherung
1. „Wallfahrt“ – Begriffsklärung
2. Die Wieswallfahrt
3. Methodik und Verfahren

II. Theoretische Überlegungen zur Wallfahrt
1. Wieswallfahrt – Ritual und Performance?
2. Die rituelle Einstellung – oder was ein Ritual zum Ritual macht
3. Bewegungsdynamiken im Kontext der Wallfahrt

III. Schlussbetrachtung: Wieswallfahrt als dynamische Religion, sozialer Prozess, transgressive Religion – und einige Konsequenzen für die Theoriebildung

Zitierte Literatur
Primärliteratur
Lexika/Hilfsliteratur
Internetquellen

Anhang: Liedtexte

Einleitung

„Die Nähe Gottes spüren: Das ist das Ziel vieler Gläubiger, die sich weltweit zu religiösen Stätten aufmachen. Jährlich machen sich etwa 40 Millionen Christinnen und Christen auf eine Pilgerreise“[1] – so lautet der Aufmacher der Rubrik „Wallfahrt“ im offiziellen Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland. Die großen deutschen Wallfahrtsorte wie Altötting oder Kevelaer verzeichnen ebenso wie Rom, Lourdes oder Fatima seit Jahren kontinuierlich steigende Pilgerzahlen, und der Jakobsweg nach Santiago de Compostela gilt vielen als populäre Reiseroute.[2]

Worin besteht die Faszination einer Wallfahrt? Welche religiöse Bedeutung hat sie für die Teilnehmer? Wie sind die Phänomene „Wallfahren“ und „Pilgern“ innerhalb einer Religion oder religiösen Gemeinschaft zu verorten? Wofür stehen sie?

Die vorliegende Arbeit kann nicht alle diese Fragen umfassend beantworten.

Ich beschränke meine Ausführungen in einem ersten empirischen Teil auf meine eigene Teilnahme an einer Wallfahrt am 14. August 2008 zur Wieskirche im Allgäu, einem seit Mitte des 18. Jahrhunderts bedeutenden katholischen Wallfahrtsort in Süddeutschland, die hier exemplarisch besprochen werden kann.

Zunächst soll hierbei eine Klärung des Begriffs „Wallfahrt“ unternommen werden, um das behandelte Phänomen näher einzugrenzen. Anschließend folgt eine Beschreibung der Wallfahrt. Ein weiteres, kurzes Kapitel zur Methodik und Methodologie bildet den Abschluss dieses Teils.

Basierend auf meinen Aufzeichnungen versuche ich in einem zweiten Teil wesentliche Aspekte der Wallfahrt theoretisch einzubetten. Ausgehend von einem ritualtheoretischen Standpunkt entwickle ich zunächst entlang der Theorien Grimes´, Tambiahs, Schieffelins und insbesondere Humphreys bzw. Laidlaws meine Hypothese, welche Religion im weitesten und Wallfahrt im engeren Sinne als ein haptisch erlebbares Phänomen zu beleuchten versucht. Hierbei soll besonders die performative Komponente der Wallfahrt im Vordergrund stehen.

Mit Turner konzentriere ich mich schließlich auf den in der Wallfahrtsforschung zentralen Aspekt der Bewegung. Dabei gehe ich nicht nur auf Bewegung im Sinne des körperlichen Vollzugs, sondern auch im sozialen Sinne ein. Hierbei soll gezeigt werden, dass Religion nicht nur eine sinnlich erfahrbare Komponente besitzt, sondern gerade mit Wallfahrten und Pilgerreisen Besonderes hinsichtlich sozialer Flexibilität in Form von Gruppendynamik und Gemeinschaftsbildung leistet.

Eine Schlussbetrachtung, in der ich Thomas Tweeds translokativ und transtemporal ausgerichtete Religionstheorie zu Hilfe nehme, soll schließlich aus beiden Thesen einen Kerngedanken zu formulieren versuchen. Dabei soll gezeigt werden, dass gerade über das Erlebnis – und hier bietet sich eine Wallfahrt besonders an - Gemeinschaft entstehen kann. Gleichfalls will ich an dieser Stelle eigenen theoretischen und methodologischen Überlegungen Platz einräumen.

I. Die Wieswallfahrt – eine empirische Annäherung

1. „Wallfahrt“ – Begriffsklärung

Einer eingehenden Untersuchung der Wieswallfahrt hinsichtlich ihrer verschiedenen performativen, liturgischen, kosmologischen etc. Aspekte soll hier eine Begriffsklärung vorangehen, um zum einen den Untersuchungsgegenstand stärker zu konturieren, zum anderen die Problematik des Begriffs „Wallfahrt“ vorweg zu thematisieren. Auf einen historischen Abriss zur Wallfahrtsgeschichte verzichte ich hierbei bewusst.

„Wallfahrt“ ist abgeleitet von „wallen“, einer früheren Bezeichnung für das Reisen in die Fremde.[3] „Wallfahrt“ und „Pilgern“ bzw. „Pilgerreise“ werden heute, auch in der Theologie und Religionswissenschaft, meist als synonyme Begriffe verwendet, wenngleich u.U. Pilgern stärker mit dem Reisen als Einzelperson assoziiert ist.[4] Diese Differenzierung scheint aber unwesentlich zu sein. Die Mehrzahl der religionswissenschaftlichen und/oder theologischen Nachschlagewerke verwenden die Begriffe bedeutungsgleich.[5] „Wallfahrt“ bezeichnet im Allgemeinen

„eine religiös motivierte, individuelle oder kollektive Reise, die meist über eine größere Distanz auszuführen und (v.a. in früheren Zeiten) mit großer Mühe verbunden ist [...]“

Im Folgenden bezieht sich diese Definition explizit auf katholische Wallfahrten[6] und ist für unseren Untersuchungsgegenstand besonders relevant:

„[...] Der Aspekt des Fremdseins und der Bewegung bedingt auch ein – zumindest zeitweiliges – Ausbrechen aus den gegebenen sozialen Ordnungen, so dass Wallfahrer, die sich mit anderem „fahrenden Volk“ zusammenschlossen, manchmal aus der Position offizieller Theologen ambivalent eingeschätzt wurden – mit Bewunderung der Anstrengung, mit Skepsis wegen der Möglichkeit, bildlich vom „rechten Weg“ abzuweichen [...]“[7]

Damit sind zugleich mehrere Aspekte angesprochen:

1. Zwischen Wallfahrern und anderem „fahrenden Volk“ existier(t)en nach obiger Definition Verbindungen. Eine Wallfahrt kann offenbar nicht (nur) als geschlossene Entität verstanden werden, sondern zeichnet sich auch durch Interaktion mit „Fremdem“ aus.
2. Der Bewegungsaspekt wird weiter unten von zentralem Interesse sein. Insbesondere soll in diesem Zusammenhang mit Turner auf „das Ausbrechen aus der gegebenen sozialen Ordnung“ eingegangen werden, wenn untersucht wird, was er mit der „Anti-Struktur“[8] bzw. der „Communitas“[9] bezeichnet.
3. Ferner hat es in der katholischen Kirche von Seiten offizieller Kirchenvertreter immer wieder große Bedenken gegenüber Wallfahrten gegeben. Erst Im Tridentum (1544-63) bekannte sich die katholische Kirche zur Wallfahrt, unterstellte aber gleichzeitig die Wallfahrtsorte einem anerkannten Orden (z.B. Jesuiten), um folkloristische Elemente aus der Wallfahrtstradition zu verbannen, Synkretismen zu unterbinden und ihre Kontrolle auszubauen. Mit dieser Entwicklung wurde die Wallfahrt zum katholisch organisierten Gemeinschaftsunternehmen.[10]

Weiterhin charakteristisch ist, dass eine Wallfahrt meist zu einem überregional bekannten Kultort führt, von dem angenommen wird, dass sich die Präsenz Gottes, eines Heiligen oder eines Propheten stärker äußert als an anderen Orten. Je einfacher sich die Anreise zum Pilgerort gestaltet, umso stärker treten dabei die Rituale vor Ort in den Mittelpunkt und desto mehr verliert das Reisen selbst an Bedeutung.[11] Die Motive einer Wallfahrt reichen aber vom religiösen Wandern selbst, über die Stärkung des Glaubens, die Danksagung oder die Bitte (für einen selbst oder einen anderen) bis hin zur Buße, zur Hoffnung auf seelische und körperliche Genesung oder zur Feier von Gedächtnistagen.[12] Die Impulse, sich auf die Reise zu begeben, umfassen also ein weites Spektrum, sind variabel und unterliegen keinen kirchlich reglementierten Sanktionen.

Über Wallfahrten im Allgemeinen und die Wallfahrt zur Wieskirche im Besonderen gäbe es weit mehr zu sagen als hier in wenigen Seiten Platz gefunden hat. Für eine erste Betrachtung der Wieswallfahrt soll dies aber zunächst genügen.

2. Die Wieswallfahrt

Zur Wallfahrt haben sich etwa 60 Menschen unterschiedlichsten Alters, überwiegend jedoch ältere Wallfahrer zwischen 50 und 65 Jahren eingefunden. Wir versammeln uns am späten Nachmittag gegen 16:00 Uhr im Innenhof der „Katholischen Landvolkshochschule Wies“, wo wir alle für die von der Werkgemeinschaft Musik veranstaltete Musikwoche „Wies 4“ vom 9. – 16. August 2008 Quartier bezogen haben.[13]

Es soll ein Weg von etwa 2,5 km zurückgelegt werden, der von drei Stationen unterbrochen wird und an einem Christuskreuz – der vierten Station – nahe der berühmten Wieskirche endet. Ursprünglich war die letzte Station direkt an der Wieskirche geplant gewesen, ein an diesem Abend veranstaltetes Open-Air-Rockfestival auf einem angrenzenden Gelände zwingt aber zur Planänderung.

Bevor Prof. Seidl, Priester und Alttestamentler aus Würzburg, der selbst an der Wieswoche teilnimmt und sie geistlich begleitet, mit einem „procedamus in pace“ die Wallfahrt beginnt, und sich die Gruppe schweigend oder leise flüsternd in Bewegung setzt, spricht er einige einleitende Worte, bei denen sich die Teilnehmer eng um ihn herum versammeln. Er leitet dabei zunächst die Wallfahrt vom biblischen Modell des wandernden Volkes Israel in der Wüste ab, und entwickelt daraus ein Sinnbild des Gehens. Das Gehen stände symbolisch für unser Leben, das sich immer fortentwickle und nie zum Stillstand käme. Das Erleben auf dem Weg – auf der Wallfahrt im kleinen wie auf dem Lebensweg im großen Zusammenhang – zeige dabei, dass „der Glaube mit allen Sinnen“ zur wahrhaftigen religiösen Erfahrung werde, dass Religion, um den Priester zu paraphrasieren – eine sinnliche Seite besitze.

Nach diesen einleitenden Worten wird gesungen. Als Hobby- und Berufsmusiker haben die Wallfahrer damit keine Mühe, so dass bald ein volles „Geh´ aus mein Herz“[14] ertönt. Gemeinsame Lieder sind während der gesamten Wallfahrt immer wieder integraler Bestandteil des Rituals.

Die in den kommenden 90 Minuten besuchten Stationen, an denen wir innehalten, sind äußerlich folgendermaßen gekennzeichnet: Wir passieren eine „Lichtung“, halten an einer „Kreuzung“, besteigen einen Hügel zum „Ausblick“ und enden schließlich am „Christuskreuz“.

An der ersten Station sind wir Wallfahrer zunächst aufgefordert, die „Lichtung“, welche wir nach einer Wegstrecke durch den Wald erreichen, auf uns wirken zu lassen. Daraufhin spricht der Priester über die Kraft und Ruhe an einem solchen Ort, den man nur erreichen könne, wenn man zuvor durch das Dunkel gegangen sei. Mit der oppositionellen Gegenüberstellung von Licht und Dunkelheit werden dabei zentrale Aufgaben des Menschen versinnbildlicht und deutlich gemacht. Notwendiges Ziel des Menschen müsse sein, sich vom Dunkel in das Licht hinaus zu wagen, Licht in die Welt zu tragen, schließlich selbst zum Licht zu werden. Im Anschluss liest er folgende passende Stelle aus dem Lukasevangelium:

33. Niemand zündet ein Licht an und setzt es in einen Winkel, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf dass, wer hineingeht, den Schein sehe.
34. Dein Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn aber dein Auge böse ist, so ist auch dein Leib finster.
35. So schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei.
36. Wenn nun dein Leib ganz licht ist, dass er kein Stück von Finsternis hat, dann wird er so licht sein, wie wenn ein Licht mit hellem Blitz dich erleuchtet.[15]

Zum Abschluss singen wir das Volkslied „Hinunter ist der Sonne Schein.“

Nach diesem Schema – Predigt, Lukasevangelium, Gesang – verlaufen grundsätzlich alle weiteren Stationen, wobei die Letzte am Kreuz mit einem gemeinsamen Vater Unser und einem Segensspruch leicht abgewandelt wird. An der entsprechenden Stelle gehe ich darauf näher ein.

Etwa 15 Minuten später erreichen wir die zweite Station, die „Kreuzung“. Prof. Seidl greift hier die Problematik des Scheidepunkts auf und referiert über zentrale Entscheidungen, die es im Leben zu fällen gelte. Eine Hilfestellung böten dabei Erfahrung, Urteilsvermögen und Gottvertrauen, gerade dann, wenn die Konsequenz des Handelns nicht absehbar wäre. Aus dem Lukasevangelium liest er:

54. Er sprach aber zu dem Volk: Wenn ihr eine Wolke sehet aufgehen von Westen, so sprecht ihr alsbald: Es kommt ein Regen. Und es geschieht also.
55. Und wenn ihr sehet den Südwind wehen, so sprecht ihr: Es wird heiß werden. Und es geschieht also.
56. Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels versteht ihr zu prüfen; wie prüfet ihr aber diese Zeit nicht?
57. Und warum urteilet ihr nicht von euch selber, was recht ist?[16]

Anschließend stimmen wir „Suchen und Fragen...“ an, das ebenfalls das Gottvertrauen bei der Entscheidungsfindung in den Mittelpunkt stellt.

Der Weg zur dritten Station ist etwas länger als die vorigen beiden Abschnitte. Es geht einen Hügel hinauf, an dessen Kuppe wir uns wieder in einem engen Kreis zusammenfinden. Wir genießen den „Ausblick“ auf die nun sichtbare Wieskirche und die dahinter liegenden Allgäuer Alpen. Der Priester beginnt, über Momente des Ausblicks im eigenen Leben zu sprechen, die man sich – manchmal hart – erarbeiten müsse. Den Ausblick deutet er als Ort, an dem der Horizont erweitert und das Leben in eine größere Dimension gestellt werden könne. Entscheidend sei dabei, die Wahrnehmung zu schärfen und innere Weite zu erlangen. Hierbei bezieht sich der Priester explizit auf unsere künstlerische Tätigkeit als Musiker als eine Möglichkeit, das zu realisieren. Aus dem Lukasevangelium hören wir:

23. Und er wandte sich zu seinen Jüngern besonders und sprach: Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr seht.
24. Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr sehet, und haben´s nicht gesehen, und hören, was ihr höret, und haben´s nicht gehört.[17]

Zum Abschluss singen wir „Gottes Wort ist wie Licht“.

Bis zur letzten Station bleibt die Wieskirche nun immer in Sicht. Einige hundert Meter vor dem beeindruckenden Bauwerk halten wir an einem mächtigen Christuskreuz, das wenige Monate zuvor zwischen zwei großen, alten Eichen aufgestellt wurde. Prof. Seidl bezieht sich auch in seiner Predigt auf „den Baum“ und – konkret – auf die symbolträchtige Anordnung des Christuskreuzes. Er bezeichnet das Kreuz selbst als einen Lebensbaum und deutet so die Leidensgeschichte Christi positiv um. Mit dem Verweis auf das Agnus Dei – wir proben in der Wieswoche gerade Schuberts Messe in Es, op. D 962 – spricht er von Jesus als Lamm, das stellvertretend für uns Menschen leide und das Kreuz damit zum Sieges- und Lebenszeichen wandle. Aus dem Lukasevangelium liest der Priester hier:

44. Er sprach aber zu ihnen: Das ist´s, was ich zu euch sagte, als ich noch bei euch war: es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen.
45. Da öffnete er ihnen das Verständnis, dass sie die Schrift verstanden,
46. und sprach zu ihnen: Also ist´s geschrieben, dass Christus musste leiden und auferstehen von den Toten am dritten Tage;
47. und dass gepredigt werden muss in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Hebt an zu Jerusalem
48. und seid des alles Zeugen.
49. Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben bis dass ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe.
50. Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie.
51. Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.
52. Sie aber kehrten wieder nach Jerusalem mit großer Freude.
53. und waren allewege im Tempel und priesen Gott.[18]

[...]


[1] http://www.katholisch.de/106.html [8.9.2008]

[2] http://homepages.uni-paderborn.de/pilger/Pilgerstatistik.html [12.9.2008]

[3] Krüger, Oliver; Wallfahrt/Wallfahrtswesen, in: Müller, Gerhard (Hg.): Theologische Realenzyklopädie. Bd.35, Berlin, New York, 2003, 408.

[4] Vgl. hierzu: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 15, Wallfahrt, 408-435, RGG, Bd. 8, Wallfahrt, 1279-1297, Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 10, Wallfahrt, 961-966. u. v. a.

[5] Ebd.

[6] Auch ich rekurriere im weiteren Verlauf nur auf katholische Wallfahrten, es sei denn, ein anderer Zusammenhang wäre ausdrücklich genannt.

[7] Winter, Franz: Wallfahrt/Wallfahrtsorte, in: Betz, Hans Dieter, Browning, Don S., Janowski, Bernd, Jüngel, Eberhard (Hg.): Religion in Geschichte und Gegenwart. Bd. 8, Tübingen, 2005, 1279 – 1281.

[8] Turner, Victor W.: Pilgrimages as Social Processes, in: ders.: Dramas, Fields and Metaphors. Symbolic Action in Human Society. Ithaca, London, 1974, 166.

[9] Ebd.

Jehle, Irmengard: Wallfahrt, Wallfahrtsorte, III. Christentum, in: Betz, Hans Dieter, Browning, Don S., Janowski, Bernd, Jüngel, Eberhard (Hg.): RGG, Bd. 8, Tübingen, 2005, 1282-1285.

[11] Krüger, 2003: 409.

[12] Jehle, 2005: 1282.

[13] Die „Wieswallfahrt“ ist als solche von mir so bezeichnet worden, um dem Leser Verwirrungen zu ersparen. In der Fachliteratur ist zwar immer von der „Wieswallfahrt“ die Rede, unter den Teilnehmer war die Veranstaltung von vornherein aber immer nur als „Wallfahrt“ bezeichnet worden. Mir erscheint darin ein Hinweis darauf, dass die Veranstaltung als eigenständige Größe anerkannt war, unabhängig von der Institution „Wieswallfahrt.“ Im Nachhinein deute ich daher, dass weniger das Ziel als vielmehr das gemeinsame Unterwegssein bei den Teilnehmern im Vordergrund stand.

[14] Die Texte der Lieder werden der Übersichtlichkeit halber nicht hier, sondern nur im Anhang aufgeführt.

[15] Die Bibel, Lukasevangelium, Kap. 11, 33-36.

[16] Die Bibel, Lukasevangelium, Kap. 12, 54-57.

[17] Ebd.: Kap. 10, 23-24.

[18] Ebd.: Kap. 24, 44-53.

Details

Seiten
32
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640267125
ISBN (Buch)
9783640267347
Dateigröße
539 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v121886
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Institut für Religions-und Missionswissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
Wallfahrt Wies Pilgern

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Titel: Wallfahrt zur Wies