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Jean-Jacques Rousseau: Julie ou La Nouvelle Héloïse - Choderlos de Laclos: Les Liaisons dangereuses

Ein Vergleich

Hausarbeit (Hauptseminar) 2008 28 Seiten

Romanistik - Französisch - Literatur

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Julie ou La Nouvelle Héloïse zitiert in Les liaisons dangereuses

3 Un seuil qui offre la possibilité d'entrer: die Paratexte
3.1 Titel
3.2 Vorwort
3.3 Anmerkungen

4 «Liebe»
4.1 ...in Julie ou La Nouvelle Héloïse
4.2 ...in Les liaisons dangereuses
4.3 «Liebe» im Vergleich

5 Fazit

6 Bibliographie
6.1 Quellentexte

7. Forschungsliteratur

1 Einleitung

Julie ou la Nouvelle Héloïse von Jean-Jacques Rousseau und Les liaisons dangereuses von Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos sind zwei Briefromane, beide entstanden in den Vorwehen der Französischen Revolution, in der Zeit der Aufklärung und in der Zeit der «sensibilité»; in beiden Romanen gibt es ein junges Mädchen, das sich hoffnungslos in ihren ebenfalls jungen Lehrer verliebt, in beiden gibt es diesen jungen Mann, der diese Verliebtheit oder auch Liebe mindestens genauso empfindet, aber in beiden gibt es auch den unbekannten Verlobten des Mädchens; in beiden gibt es die besorgte, aber gegenüber der Gefühle ihrer Tochter ohnmächtige Mutter; in beiden gibt es heimlich Küsse und noch heimlichere Liebesnächte; in beiden gibt es Kämpfe um und gegen Tugend und Leidenschaft; es gibt vertrauliche Briefe und verzweifelte Tränen und glückliche Seufzer; kurz: beide Werke sind Liebesromane.

Sind sie das, weil darin Figuren vorkommen, die «verliebt» sind? Inwiefern sind sie überhaupt «verliebt»? Was überhaupt heißt es, «verliebt» zu sein? Und was, vor allem, ist «Liebe»? Gerade diese letzte Frage ist schwer, wahrscheinlich unmöglich zu beantworten; so schwer, wie die Vorstellungen und das Verständnis von Liebe unterschiedlich sein können; wie unterschiedlich «Liebes»-Beziehungen sein können; wie unterschiedlich die Liebe zum Geliebten, zum Vater, zur Mutter, zur besten Freundin, zur Heimat, zum Leben und zu all dem, was man noch so lieben kann eben ist.

Vielleicht aber ist es möglich, diese Frage für jene beiden «Liebes»-Romane zu beantworten, gerade, weil die Werke im Bezug auf Liebe vielleicht ihre größten Unterschiede verbergen.

Wenn dem nun so ist, und die Liebe bei Rousseau eine ganz andere ist als die bei Laclos, wenn dem so ist, wie oft schon gesagt und die beiden Romane tatsächlich als Gegenmodelle gesehen werden können[1], warum zitiert Laclos dann so oft aus der Héloïse? Warum verbindet er sein Werk auf diese Weise so stark mit dem Rousseaus?

Auf diese Fragen soll in dieser Arbeit eine Antwort gefunden werden. Um sie zu finden, werden zuerst die Zitate genauer betrachtet. Im Anschluss daran werden die Paratexte der beiden Werke untersucht, da sie Einblick geben in die Rezeptionswünsche und eventualen Wirkungsabsichten der Autoren – und vielleicht auch in die Gründe der verbindenden Zitate. Schließlich wird versucht, die Frage nach der «Liebe» und ihren beiden Schwestern «Tugend» und «Leidenschaft» für die beiden Romanen zu beantworten. Möglicherweise findet sich dann auch die Antwort auf die Frage warum Laclos Les liaisons dangereuses mit La Nouvelle Héloïse verknüpft hat.

2 Julie ou La Nouvelle Héloïse zitiert in Les liaisons dangereuses

Laclos zitiert drei Mal aus der Héloïse und verweist zwei Mal auf sie. Im Folgenden werden die einzelnen Zitate und Verweise genauer betrachtet:

A J'ai vu les mœurs de mon temps, et j'ai publié ces lettres.[2],[3]

zitiert Laclos auf seinem Titelblatt, und greift damit eine Aussage Rousseaus aus dessen Vorwort auf. Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Zum einen setzt Laclos sein Werk in direkten Zusammenhang mit dem Werk Rousseaus, macht also deutlich, dass er in irgendeiner Form auf die Héloïse reagiert. Zum anderen spielt er auf die narrative Praxis des Briefromans an, auf das gezielt eingesetzte Vortäuschen von Realität. Der Leser kann sich also an dieser Stelle auf die Lektüre eines Romanes einstellen, in dem, grob gesagt, die Thematik der Liebe behandelt wird, und mit dem das Ziel verfolgt wird, den Leser durch Vorführen angeblich wahrer Begebenheiten für seine eigene Realität zu sensibilisieren – und vielleicht auch um ihn damit in ein bestimmte Richtung zu erziehen.

B je lis un chapitre du Sopha, une lettre d' Héloïse et deux Contes de La Fontaine, pour recorder les différents tons que je voulais prendre.[4]

Hier schreibt die Marquise de Merteuil an den Vicomte Valmont und berichtet ihm, wie sie, um sich auf eine Liebesnacht mit dem Chevalier Belleroche vorzubereiten, einige Seiten der Héloïse liest. Mit diesem direkten intertextuellen Verweis wird zunächst ein Wirklichkeitsbezug hergestellt: eine fiktive Figur liest ein faktisch existierendes Buch, was der Fiktionalität des romensken Werkes wiederum Faktionalität verleiht. Dieser Textverweis kann also zunächst als poetisches Mittel betrachtet werden. Inhaltlich gesehen drückt dieses Zitat etwas ganz anderes aus. Die Marquise liest aus dem Zweck, sich ihrem Liebhaber gegenüber auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten. Sie holt sich dort die Inspiration um ihm in der Rolle eines tugendhaften, naiven Mädchens zunächst abzuweisen und ihn damit hinsichtlich seiner Affekte zu manipulieren: „Toute cette marche romanesque lui échauffait la tête d'autant“[5]. Die Leidenschaft negierende und tugendhafte Liebe erhöhende Julie wird so zum Mittel, die Kupidität einer sexuellen Beziehung zu erhöhen, was eine klare Aussage über die Ansichten der Marquise macht – und vielleicht auch über die Grundidee des Werkes.

C C'est le défaut des Romans; l'Auteur se bat les flancs pour s'échauffer, et le Lecteur reste froid. Héloïse est le seul qu'on puisse excepter; et malgré le talent de l'auteur, cette observation m'a toujours fait croire que le fonds en était vrai.[6]

An dieser Stelle spricht die Marquise de Merteuil vom „écrire d'une facon vraisemblable“[7] und äußert sich damit zur Poetik des zeitgenössischen Romans. Sie betrachtet das Genre des Romans mit dem üblichen Blick dieser Zeit, der sich auch in der Seconde Préface[8] bei Rousseau widerspiegelt: Authentizität entspricht guter Qualität.[9] Dieser Textverweis bezieht sich also rein auf die Form von Rousseaus Werk, nicht aber auf die behandelte Thematik. Laclos spielt auch hier wieder mit der Dichotomosierung zwischen Fiktion und Wrklichkeit: er faktionalisiert sein Werk, wie im vorangehend betrachtetem Verweis, mithilfe eines Wirklichkeitsbezuges; das Werk Rousseaus aber fiktionalisiert er zunächst, indem er seine Figur von einem „Roman“ und seinem „Auteur“ mit „talent“ sprechen lässt, um es im nächsten Zuge wieder zu faktionalisieren, bezweifelt die Figur dann doch die reine Fiktionalität des Werkes und vermutet eine wahre Begebenheit dahinter. Mit dieser Spielerei schließt er an die Problematik an, die auch Rousseau in seinen Préface eröffnet.

D Puissances du ciel, j'avais une âme pour la douleur: donnez-m'en une pour la fidélté![10] C'est, je crois, le tendre Saint-Preux qui s'exprime ainsi. Mieux partagé que lui, je possède à la fois les deux existences.[11]

Hier spricht der Vicomte de Valmont zur Marquise de Merteuil und beschreibt damit seinen Zustand wegen der anhaltenden Enthaltsamkeit der Tourvel. Dieses Zitat bezieht sich auf den Inhalt von Rousseaus Werk. Die Figur des Vicomte vergleicht sich hier auf emotionaler Ebene mit der Figur des Saint Preux um sich von dessen affektiven Verhalten abzugrenzen. Er erklärt damit, dass er sich, trotz der von außen betrachtet ähnlichen Situation, nämlich eine Frau zu lieben, deren tugendhafte Einstellung das Ausleben dieser Liebe verbietet, nicht in derselben emotionalem Unglückssituation befindet. Mehr noch, dass er darüber steht und Affekte in jedem der beiden Fälle ausleben kann. Man kann sogar sagen, dass er Saint Preux mit einem ironischem, sarkastischem Blick betrachtet. Damit macht die Figur, genauso wie im Verweis B die Marquise, eine Aussage über ihre Meinung bezüglich der Liebesauffassung des Saint Preux – und ein weiteres Mal könnte man auch hier eine bestimmte Grundaussage des Romans zur Problematik der Liebe im Spannungsfeld zwischen Tugend und Leidenschaft gesehen werden.

E Non, elle n'aura pas les plaisirs du vice et les honneurs de la vertu[12] . Ce n'est pas assez pour moi de la posséder, je veux qu'elle se livre.[13]

Mit diesem aus dem selben Brief stammenden Zitat beschreibt der Vicomte die Situation, in der er sich die Présidente de Tourvel wünscht: sie soll aus Hingabe zur Leidenschaft die Ehre der Tugend verlieren, und nicht, lediglich von ihm überwältigt, ihre tugendhafte Ehre behalten. In diesem Zitat wird das Hauptthema der Héloïse, die dortige Dialektik der Liebe, aufgegriffen, der Verweis ist also wieder inhaltlicher Art. Es wird hier nicht nur die angebliche Vereinbarkeit von „vice“ und „vertu“ postuliert, sie wird gar als unerfreulich deklariert.

Die Zitate beziehungsweise Verweise sind von zweierlei Art:

Die Zitate A, B und C haben formellen Charakter: sie verweisen auf die Dichotomie zwischen Fiktion und Wirklichkeit, deren Verwischung bei beiden Romanen ein wichtiges poetisches Mittel ist. Die Zitate A, B, D und E sind inhaltlicher Art: mit ihnen wird eine thematische Verbindung zwischen den beiden Werken dargstellt.

Aus diesen Erkenntnissen entsteht nun die Frage, ob und inwiefern sich der formelle und inhaltliche Bezug der Liaisons auf die Héloïse außerhalb der Zitate zeigt. Um dieser Frage nachzugehen werde ich im Folgenden die beiden Romane miteinander vergleichen. Zunächst werde ich die Form und die damit verbundene Wirkungsabsicht anhand der für den Briefroman typischen und aussagekräftigen Paratexte betrachten. Im Anschluss daran werde ich auf inhaltlicher Ebene untersuchen, inwiefern mit dem Thema «Liebe» und dessen Spannungsfeld «Leidenschaft – Tugend», «Moral – Laster» umgegangen wird und auf welches Liebesverständnis dies schließen lassen kann. Vielleicht eröffnet sich dann ja eine mögliche Folgerung bezüglich Laclos' Absicht, denn man muss unweigerlich feststellen, dass dieses Werk auch als eine Reaktion auf Rousseaus Héloïse gelesen werden kann.

3 Un seuil qui offre la possibilité d'entrer : die Paratexte

Beide Briefromane sind von recht umfangreichen Paratexten begleitet. Deren Wichtigkeit für die Rezeption und das Verständnis des Textes ist in folgendem Zitat sehr treffend formuliert:

Le paratexte est donc pour nous ce par quoi un texte se fait livre et se propose comme tel (...) au public. Plus que d'une limite ou d'une frontière étanche, il s'agit ici d'un seuil (...) qui offre (...) la possibilité d'entrer (...) ou, comme disait Philippe Lejeune, 'frange du texte imprimé qui, en réalité, commande toute la lecture'. Cette frange, en effet, toujours porteuse d'un commentaire auctorial, (...) constitue, entre texte et hors-texte, une zone non seulement de transition, mais de transaction: lieu priviligé d'une pragmatique et d'une stratégie, d'une action sur le public au service, bien ou mal compris et accompli, d'un meilleur accueil du texte et d'une lecture plus pertinente.[14]

Der Paratext als die Schwelle, über die man geht, um einem Text zu begegnen, als Leiter, der auf eine bestimmte Art durch den Text führt – als Medium, über den der Autor die Lektüre seines Rezipienten bewusst steuern kann. Inwiefern sich Rousseau und Laclos dieser Möglichkeiten bedienen, wird im folgenden Abschnitt betrachtet.

3.1 Titel

Die Titelblätter der beiden Romane sind fast identisch gestaltet: {Titel} ou {Untertitel} recueillies et publiées (...) par {Name des Autors/Herausgebers} {Zitat}. Einziger Unterschied in dieser Aufteilung ist, dass Laclos in seinem Untertitel auf die Briefe hinweist, während Rousseau dort einen intertextuellen Verweis gibt und die Briefe erst in einem zweiten Untertitel erwähnt. Ob die Ähnlichkeit der Titelblätter bewusst gesetzt wurde ist allerdings schwer zu sagen. Titelblätter dieser Art waren in dieser Zeit nicht unüblich.

Inhaltlich verweisen beide Autoren darauf, dass es sich um Briefe handelt, die von ihnen gesammelt und herausgegeben wurden. Rousseau definiert seine Briefe genauer indem er auf ihre Urheber und ihren Entstehungsort verweist, während Laclos lediglich erwähnt, sie seien in einer Gesellschaft entstanden. Damit distanzieren sich beide Autoren von ihrem Werk und schreiben die folgenden Worte anderen zu. Im selben Schritt geben sie dem Text realen Charakter: der Leser bekommt den Eindruck, er wäre von wirklich lebenden Personen geschrieben worden. Dies ist vor allem bei Rousseau gegeben, der hier sogar Angaben über Personen und geographische Begebenheiten macht, während Laclos allgemeiner bleibt.

Bei der Angabe des Autors beziehungsweise des vermeintlichen Herausgebers gibt Laclos im Gegensatz zu Rousseau nur seine Initialien an. Dies kann zweierlei Gründe haben: er möchte nicht sofort als ,Herausgeberʻ des Werkes erkannt werden; oder er möchte die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Briefe und deren Inhalt ziehen, damit deren Gültigkeit stärken und seinen Beitrag an dem Werk als nichtig darstellen. Laclos erwähnt im Gegensatz zu Rousseau auch den Zweck der Herausgabe: er möchte einige andere Gesellschaften unterrichten. Damit lenkt er den Leser in eine weitere Richtung, er soll sich die Lektüre für sein Leben in seiner Gesellschaften zu Nutzen machen. Inwiefern er dies tun soll ist an dieser Stelle noch offen.

Bei den Zitaten unterscheiden sich die Autoren deutlich: Rousseau verweist hier auf das in seinem Werk behandelte Thema, der ,unerfülltenʻ Liebe; Laclos auf die Repräsentetion von Wirklichkeit in den Briefen, womit er seine Aussage bezüglich der gesellschaftlichen Instruktion unterstützt.

Insgesamt lässt sich zu den Titeln sagen, dass sie sich formell sowie inhaltlich stark ähneln und mit ihnen gleichartig Einfluss auf den Leser ausgeübt wird.

3.2 Vorwort

Rousseau begleitet die Briefe mit zwei préfaces: eines stellt er dem Text voran, das andere schließt er ihm an, begleitet von einem avertissement.

In seinem ersten Vorwort stellt er sich zunächst als Herausgeber vor: „je ne porte ici que le titre d'éditeur“[15] und bestätigt damit die Angabe vom Titelblatt. Direkt im Anschluss aber stellt er die Authentizität der Briefe infrage und erklärt die Bedeutungslosigkeit einer diesbezüglichen Gewissheit:

j'ai travaillé moi-même à ce livre, et je ne me cache pas. Ai-je fait le tout, et la correspondance entière est-elle une fiction? Gens du monde, que vous importe? C'est sûrement une fiction pour vous.[16]

Er führt die Problematik um die Wirklichkeit des Werkes sogar noch weiter fort indem er erklärt, bei seinen Nachforschungen nie etwas über die Figuren gehört, noch die geographischen Angaben bestätigt gefunden zu haben, und „Que chacun pense comme il lui plaira.“[17] Als Herausgeber nennt er sich, „non pour me l'approprier, mais pour en répondre“[18] und wirkt so der Distanz entgegen, die er dadurch, dass er sich als Herausgeber und nicht als Autor nannte, entstehen ließ. Nach dem ersten Abschnitt des Vorworts kann der Leser also meinen, der Herausgeber sei der Autor. Im Folgenden nimmt er allerdings wieder Abstand zu dem Werk, in dem er es eindeutig anderen zuschreibt:

[...]


[1] Beisel, S. 173

[2] Rousseau, S. 3

[3] Laclos, S. 23

[4] Laclos. 1, X, S.55

[5] Ebd.

[6] Laclos, 1, XXXIV, S. 100

[7] Ebd.

[8] „Mon jugement dépend de la réponse que vous m'allez faire. Cette correspondance est-elle réelle, ou si c'est une fiction?“ Rousseau, S. 571

[9] Vgl. Beisel, S. 41

[10] Rousseau, 1, V, S.16

[11] Laclos, 3, CX, S.318

[12] Rousseau, 1, IX, S. 23

[13] Laclos, 3, CX, S. 320

[14] Genette, S. 11

[15] Rousseau, S.3

[16] Ebd.

[17] Ebd.

[18] Ebd.

Details

Seiten
28
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640273348
ISBN (Buch)
9783640273614
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v122040
Institution / Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Romanisches Seminar, Abteilung: Französische Literaturwissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
Jean-Jacques Rousseau Julie Nouvelle Héloïse Choderlos Laclos Liaisons

Autor

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Titel: Jean-Jacques Rousseau: Julie ou La Nouvelle Héloïse - Choderlos de Laclos: Les Liaisons dangereuses