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Exemplarische Umsetzungen und formale Kriterien für die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten mit Microsoft Word 2000

Akademische Arbeit 31 Seiten

Zusammenfassung

Diese Dokumentenvorlage enthält sowohl Struktur- und Formatierungsvorgaben als auch ausführliche Hinweise zur Erstellung einer nach den Vorgaben des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement formal korrekten wissenschaftlichen Arbeit unter Nutzung der Textverarbeitung Microsoft Word. Neben seiner reinen Informationsfunktion dient das Dokument vor allem als komplett vorformatierte Arbeitsunterlage zur Erstellung einer neuen wissenschaftlichen Arbeit. Für letztere Funktion ist es notwendig, das Dokument um die Erläuterungen zu verkürzen. Die Steuerung dieser Verkürzung kann mit Hilfe mitgelieferter Makros wie folgt durchgeführt werden. Zuvor ist es allerdings ratsam, das Dokument auszudrucken, um die Erläuterungen immer griffbereit zu haben.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Erster Abschnitt des Hauptteils
2.1 Hinweise zur Formatierung
2.1.1 Anwendung der Word-Formatvorlagen
2.1.2 Verwendung von Abbildungen und Tabellen
2.2 Allgemeine Hinweise zur Benutzung von Winword
2.2.1 Makros
2.2.2 Querverweise
2.2.3 Ausdrucke
2.2.4 Sonderzeichen
2.2.5 Fußnoten mit Winword
2.2.6 Vorbelegte Tastenkombinationen

3 Weitere Abschnitte des Hauptteils

4 Schlussteil

Literaturverzeichnis

Anhang
A Allgemeine Erläuterung des Anhangs
B Beispiel 1: BASIC-Listing Modul „Sales and Distribution (SD)“23
C Beispiel
C.a Weitere Untergliederung

Benutzerhinweise

Diese Dokumentenvorlage enthält sowohl Struktur- und Formatierungsvorgaben als auch ausführliche Hinweise zur Erstellung einer nach den Vorgaben des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement formal korrekten wissenschaftlichen Arbeit unter Nutzung der Textverarbeitung Microsoft Word. Neben seiner reinen Informationsfunktion dient das Dokument vor allem als komplett vorformatierte Arbeitsunterlage zur Erstellung einer neuen wissenschaftlichen Arbeit. Für letztere Funktion ist es notwendig, das Dokument um die Erläuterungen zu verkürzen. Die Steuerung dieser Verkürzung kann mit Hilfe mitgelieferter Makros wie folgt durchgeführt werden. Zuvor ist es allerdings ratsam, das Dokument auszudrucken, um die Erläuterungen immer griffbereit zu haben. Der Ausdruck sollte lediglich die ersten 31 Seiten umfassen (die letzten neun Seiten enthalten die um die Erläuterungen verkürzte Version des Dokuments und liefern keinerlei zusätzliche Information).

Um das Dokument für die Erstellung einer neuen wissenschaftlichen Arbeit vorzubereiten, gehen sie wie folgt vor:

- DateiDokumentvorlage für wissenschaftliche Arbeiten.docin das eigene Winword-Vorlagen-Verzeichnis1kopieren (Sie können so eigene Änderungen an der Formatvorlage durchführen).
- Über „Datei/ Neu/ Wiss-Arb“ erstellen Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit
- Starten Sie bitte das Makro DISS (), um den Rand auf die Einstellungen für Dissertationen (3 cm Links; 2,5 cm Rechts) zu setzen. Für Diplomarbeiten und Referate ist der Rand bereits korrekt eingestellt (3 cm Links; 3 cm Rechts).
- Danach kann das Dokument um die nicht benötigten Textpassagen reduziert werden, sodass lediglich der Rumpf für eine neue wissenschaftliche Arbeit übrig bleibt. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass keine Absatztrennmarken sowie keine Textmarken2entfernt werden. Um dieses sicherzustellen, sollte mithilfe des folgenden Makros auf eine geeignete Ansicht umgeschaltet werden. Mit diesem Makro wird eine normale Layoutansicht ohne Textmarkenanzeige wiederhergestellt. Die automatisch erstellten Verzeichnisse sollten nicht gelöscht sondern nur aktualisiert werden,3da sonst ggf. die Formatierung verloren geht.

Viel Erfolg bei der Arbeit!

[Anm. zum Titel] Bei dieser Formatvorlagen werden auf dem Titelblatt die einzelnen Bereiche mit auf­ein­ander­folgen­den Absatzmarken getrennt. In den Formatvorlagen wird ansonsten Fleißtext nur durch einfache Absätze (¶) getrennt (mit entsprechenden Abständen).

Die Einteilung der Textpassagen erfolgt nach folgendem Schema:

- Das Thema wird im ersten Drittel der Seite aufgeführt (10 Absatzmarken „Grundtext“ Abstand von der Kopfzeile)
- Die Art der Arbeit befindet sich auf ca. der Hälfte der Seite (5 Absatzmarken unter dem Titel)
- Die weiteren Daten befinden sich dann im letzten Drittel der Seite (wiederum 5 Absatzmarken unter dem vorausgegangen Abschnitt)

Die Gestaltung des Titels entspricht damit den Anforderungen des Prüfungsamtes; zu diesen Minimalanforderungen wurden die Kopfzeile und die Angabe des Lehrstuhls hinzugefügt.

Der Abgabetermin ist der offizielle Abgabetermin; auch wenn die Arbeit einige Tage früher abgegeben wird, muss der offizielle Termin angegeben werden. Die Arbeit ist in zweifacher Ausfertigung beim Prüfungsamt abzugeben. Mit dem betreuenden Assistenten ist zu klären, ob dieser ebenfalls ein Exemplar wünscht. Zusammen mit dem eigenen Exemplar ergeben sich so insgesamt drei bis vier Exemplare, die erstellt werden müssen.

Anregungen zur Verbesserung4 dieser Formatvorlage bitte per E‑Mail an:

[Anm.] Die Einrückungen im Inhaltsverzeichnis ergeben sich aus 0,5cm für die erste Einrückung und dann jeweils 0,25cm zusätzlich für die nächste Stufe. Bestehende Einrückungen werden dabei additiv übernommen. So ergibt sich die rekursive Folge:

r0=0 ; r1=r0 + 0,5 ; r2=r1 + 0,75 ; r3=r2 + 1,0 ; ... ; rn=rn-1 + (0,25 + n * 0,25)

Bei Referaten können die ersten Abschnitte (Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, etc.) auch ohne Seitenwechsel nacheinander angeführt werden. Der Seitenwechsel wird ausgeschaltet, indem über „Format/ Absatz/ Textfluss“ die Option „Seitenwechsel oberhalb“ ausgeschaltet wird.

Die Untergliederungen des Anhangs werden nicht in das Inhaltsverzeichnis übernommen.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 2.1: Funktionsdekompositionsdiagramm Marketing6

Abb. 2.2: Winword Clipart (ohne Quellenangabe) als Beispiel für Abbildungen7

Abb. 2.1: Visio-Grafik mit unterschiedlichen Schriftarten und Schattierungen8

Die Abbildungen des Anhangs werden nicht im Abbildungsverzeichnis aufgeführt. Dieses gilt analog für das Tabellenverzeichnis.

Tabellenverzeichnis

Tab.2.1: Quellenangaben bei Abbildungen7

Tab.2.1: Übersicht der Formate für Word, Visio und Excel11

Tab.2.1: Verwendung von Sonderzeichen12

Tab.2.1: Beispiele zur Verwendung von Fußnoten13

Abkürzungsverzeichnis

BBN Bundeseinheitliche Betriebsnummer

BGBl Bundesgesetzblatt

CCG Centrale für Coorganisation

CMS Cash-Management-System

CWWS computergestütztes Warenwirtschaftssystem

DFÜ Datenfernübertragung

dpi dots per inch

EAN Europäische Artikelnumerierung

EANCOM EAN-Communications

EDIFACT Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport

et al. et alii

EU Europäische Union

EUGH Europäischer Gerichtshof

FV Formatvorlage

GoM Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung

JIT Just in time

KNA Kosten-Nutzen-Analyse

Lifo Last in – first out

MADAKOM Marktdatenkommunikation

MDE Mobile Datenerfassung

OLAP Online Analytical Processing

OLE Object Linking and Embedding

PC Personal Computer

POS Point-of-sale

resp. respektive

SDS SEDAS-Daten-Service

SEDAS Standardregelungen einheitlicher Datenaustauschsysteme

SINFOS SEDAS-Informationssatz

SzU Schriften zur Unternehmensführung

UN United Nations

VAN Value added network

VBA Visual Basic for Applications

WWS Warenwirtschaftssystem

ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft

ZuO Zuordnung

[Anm.] In das Abkürzungsverzeichnis werden alle Abkürzungen aufgenommen, die nicht allgemein gebräuchlich sind (oder nicht im Duden stehen). Abkürzungen wie „etc.“, „z. B.“ und „z. Zt.“ gehören nicht in das Verzeichnis.

Symbolverzeichnis

a0 Anschaffungsauszahlung in t = 0

C Kapitalwert

dt Einzahlungsüberschuss in bezug auf t

i Kalkulationszinsfuß

n Nutzungsdauer

q Zinsfaktor 1 + i

rs Abstand der Stufe s in cm vom Seitenrand

s Stufenindex

t Periodenindex

[Anm.] Eine Sortierung der Einträge ist über „Tabelle/ Text sortieren“ möglich. Ein Symbolverzeichnis wird nicht notwendigerweise in jeder Arbeit benötigt.

1 Einleitung

In diesem Abschnitt der Arbeit wird das Ziel formuliert, in einen größeren Zusammenhang eingeordnet und gegen andere Themen abgegrenzt. Die wichtigsten Begriffe des Themas müssen in der Einleitung präzise definiert werden; eine sorgfältige Formulierung ist hier besonders wichtig. Weiterhin können Hinweise zur verwendeten Untersuchungsmethodik gegeben werden. Durch die Darstellung des Gangs der Untersuchung kann auch die Zweckmäßigkeit der gewählten Gliederung hervorgehoben werden.5Nach Möglichkeit sollte dieses Kapitel nicht „Einleitung“ heißen, sondern einen sinnvollen Titel mit Bezug zur Arbeit tragen. In vielen Fällen hat es sich als sinnvoll erwiesen, eine Grafik am Ende des Kapitels einzufügen, aus der der Aufbau, der argumentative Ablauf oder wichtige Kernaussagen der Arbeit hervorgehen.

Die Einleitung besteht bei einer Diplomhausarbeit aus ein bis drei Seiten; dabei wird nicht weiter untergliedert. Sollte die Einleitung dem Autor zu lang erscheinen, so kann ein zusätzliches Kapitel vor dem eigentlichen Hauptteil umfangreiche Erklärungen und Ausführungen in der Einleitung erübrigen.

Die Erfahrung zeigt, dass die Einleitung erst zum Schluss der Arbeit ausformuliert6werden sollte. So werden wiederholte Änderungen am Text vermieden.

2 Erster Abschnitt des Hauptteils

2.1 Hinweise zur Formatierung

z. B. In diesem Teil werden die verwendeten Formatvorlagen erläutert, weiterhin wird aber auch an einigen Stellen auf allgemeine formale Anforderungen eingegangen.

Für die Erstellung der eigenen Arbeit kann es sinnvoll sein, dieses Dokument zu übernehmen7und kontinuierlich die beispielhaften Bereiche gegen die eigenen neuen Passagen zu ersetzen; so bleibt der Aufbau erhalten und man verliert nicht versehentlich Formatierungen o. ä. Bei der Erstellung der Gliederung der eigenen wissenschaftlichen Arbeit sollten die beiden Kriterien Vollständigkeit und Überschneidungsfreiheit beachtet werden!

[Anm.] Abkürzungen wie „z. B.“, „u. a.“ oder „z. Zt.“ sind mit einem geschütztem Leerzeichen ([Strg]+[Shift]+[Space]) zu versehen. Erkennbar wird das geschützte Leerzeichen als „¢“ nach Betätigen der Schaltfläche „¶ anzeigen/ verbergen“.

Eine Überschrift oder ein Text kann mit der Tastenkombination [Shift]+[Alt]+[à] tiefer- bzw. durch [Shift]+[Alt]+[ß] höhergestuft werden.

2.1.1 Anwendung der Word-Formatvorlagen

Alle Passagen im Text sollten mit einer eigenen Formatvorlage8(FV) formatiert sein, d. h. auf die Verwendung der FV „Standard“ wird vollständig verzichtet. Die verwendeten FV basieren nicht auf der Formatvorlage „Standard“. So wird ausgeschlossen, dass bei Änderungen an der Dokumentvorlage „Normal.Dot“ auch die Passagen im Text sich ändern.

[Anm.] Beachte: Abkürzungen im Plural (Formatvorlagen) erhalten kein nachgestelltes „s“. Abkürzungen wie „PCs“ oder „CD-ROMs“ sind zu vermeiden.

Die Formatvorlagen sind außerdem so definiert, dass bei Eingabe einer Absatzmarke automatisch in die richtige neue Formatvorlage gewechselt wird.

Grundtext und zugehörige Formate

Der Text der Arbeit wird mit der Formatvorlage „Grundtext“ definiert. Dabei wird ggf. für besondere Formatierungen auf eine der abgeleiteten Formatierungen zurückgegriffen.

Grundzeichen (Grundz.) als Hervorhebung für einzelne Wörter

Sollen einzelne Wörter im Text hervorgehoben werden, so ist eine kursive Hervorhebung dem Druck in fetter Schrift9vorzuziehen.

Mit „Grundz. (Sprache)“ wird ein fremdsprachlicher Text gekennzeichnet. Sollte eine Überprüfung eines Abschnitts nicht erwünscht sein, so kann über die Vorlage „Grund­z. (keine Überprüfung)“ die Rechtschreibung ausgeschaltet werden.

Mit der FV „Grundz. (Kapitälchen)“ können die Namen von Autoren im Fließtext hervorgehoben werden; über „Grundz. (Courier)“ kann Programmcode o. ä. vom Fließtext unterschieden werden. Sollen jedoch ganze Abschnitte von Programmcode, z. B. SQL-Statements, in die Arbeit aufgenommen werden, so ist die FV „Grundtext (SQL)“ zu verwenden, die Schrittweite der Tabulatoren kann dann auch den eigenen Bedürfnissen angepaßt werden.

SQL-Beispiel

SELECT Kunde.KdName, Bestellung.BestNr, Lieferant.LfNr

FROM Kd_DATA AS Kunde, KDLFZUO AS Bestellung, LF0034 AS Lieferant

WHERE Bestellung.KdNr = Kunde.KdNr AND Bestellung.LfNr = Lieferant.LfNr AND Bestellung.Status = ‘OPEN’;

Überschriften

Zu jeder Überschrift aus den FV „Überschrift 1“ bis „Überschrift 3“ sollte mindestens eine Seite Text folgen.10Folgen jedoch nur wenige Zeilen Text, oder ist der angegebene Text nicht von ähnlicher Bedeutung11, wie die anstehende Überschrift, so können die zwei FV Zwischenüberschrift („ZwÜberschr1“ und „ZwÜberschr2“) verwendet werden. „Zw­Über­schr2“ ist dabei der FV „ZwÜberschr1“ in der Gliederung untergeordnet12.

Tastaturbelegungen für die Arbeit mit FV

Die Drop-Down-Box für FV wird mit [Strg]+[Shift]+S aktiviert, mit den Cursortasten kann dann die richtige FV ausgewählt werden. Wird eine FV für Zeichen13verwendet, so kann eine falsche Formatierung über die Tastenkombination [Strg]+[Space] oder durch Zuweisen der FV „Absatz-Standardschrift“ wieder aufgehoben werden. Für die wichtigsten Formatvorlagen sind in Kapitel2.2.6spezielle Tastaturkombinationen in die Dokumentvorlage integriert.

2.1.2 Verwendung von Abbildungen und Tabellen

Beim Einbinden mehrerer Abbildungen ist eine formale Hauptforderung die Einheitlichkeit der verwendeten Schriftgrößen. Zwei in gleicher oder vergleichbarer Notation erstellte Grafiken sollten auch dieselbe Schriftgröße verwenden. Die zusätzliche Anforderung der Lesbarkeit aller in der Grafik verwandten Texte macht es sehr schwierig, mithilfe der Skalierungsfunktion von Winword die Grafiken auf die richtige Größe zu bringen. Soweit möglich sollten Abbildungen daher mit der Skalierung 100% in den Text eingebunden werden. Des weiteren sollten Grafiken nach Möglichkeit selbst erstellt werden. Auch aus anderen Werken übernommene Grafiken sollten nur dann in einer gescanten Version eingebunden werden, falls sie eine hohe Komplexität aufweisen und die Qualität des Scans ausreichend gut14ist. Grafiken sollten auch in der Normalansicht im Dokument erscheinen. In Word 2000 erhalten "richtig" eingebundene Grafiken schwarze Kontrollpunkte wenn man sie anwählt. Ist die Grafik "falsch" eingebunden (d. h. vor oder hinter den Text gelegt), so erscheinen weiße Kontrollpunke. Korrekte Abbildungen sind über die Registerkarte "Layout" auf "Mit Text in Zeile" formatiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2.1: Word 2000 Optionen für eingefügte Grafiken

Formatierung in Winword

Die folgenden Aufzählung dient als Beispiel für der Verwendung der FV „Grundtext (Aufzählung)“:

- Eine Abbildung wird in Word mit der Formatvorlage „Grafik“ formatiert. Optional15kann im Anschluss an die Abbildung die Quelle (FV „GrafikQuelle“) angegeben werden. Schließlich folgt dann die Beschriftung mit der FV „Beschriftung“. Wenn man die Grafik komplett selbst erstellt hat und sie nicht einer Abbildung aus einer Quelle ähnelt, so erscheint keine Quelle. Die Angabe von "Quelle: eigene Abbildung" ist falsch!
- Aufzählungen erfolgen über die FV „Grundtext (Aufzählung)“.

Vorgehen

Zunächst wird die Abbildung eingefügt; dabei hat sich gezeigt, dass Abbildungen am sinnvollsten als Verknüpfungen auf bestehende Dateien eingefügt werden.16So bleibt die ursprüngliche Datei erhalten17und Änderungen können an den Grafiken durchgeführt werden, die dann durch eine Aktualisierung der Felder später automatisch im Word-Dokument erscheinen. Durch Betätigen von [Return] wird von der FV „Grafik“ in die FV „GrafikQuelle“ gewechselt; die Angabe der Quelle ist optional; bei eigenen Grafiken erscheint die Zeile „Quelle:“ nicht. Wird auf die Quelle verzichtet, so muss als nächstes das Makro „EinfügenAbbildung“ gestartet werden; wird eine Quelle angegeben, so springt der Cursor nach [Return] in die FV „Beschriftung“, auch hier muss dann das o. a. Makro gestartet werden. Dieses Makro18fügt eine Abbildungsunterschrift ein und setzt die FV für den Text auf „nicht fett“.

Beispiele

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Becker, Schütte (1996), S. 264.

Abb.2.2: Funktionsdekompositionsdiagramm Marketing19

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2.3: Winword Clipart (ohne Quellenangabe) als Beispiel für Abbildungen

Abbildungen, die nicht aus anderen Publikationen stammen und sich auch nicht an Darstellungen anderer Autoren orientieren werden ohne Quellenangabe dargestellt. In derTab. 2.1sind die drei möglichen Kombinationen an einem Beispiele erläutert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.2.1: Quellenangaben bei Abbildungen

Abbildungen aus VISO20

Bei der Erstellung von Abbildungen in Visio21ist darauf zu achten, dass die erzeugten Grafiken selbstähnlich sind. D. h. Größe, Schriftart, Schattierung, Linienart und ‑stärke22, sowie die Art der Pfeilspitzen müssen in allen Grafiken gleich gewählt werden. InAbb. 2.4sind die wichtigsten dieser Punkte an Beispielen dargelegt; inTab. 2.2werden Vorschläge für die verschiedenen Anwendungen gemacht. Die serifenlose Schriftart Arial sollte aber in jedem Fall benutzt werden; vorteilhaft ist in Visio eine Kombination von der mittleren Schriftgröße (14pt) mit dem Füllbereich 15 (heller Grauton). Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass auf Schatten, 3D-Effekte23und Füllbereich zunächst zu verzichten ist. Sie dienen als Hervorhebung in einigen wenigen Grafiken; der Großteil der verwendeten Grafiken enthält diese Hervorhebungen nicht. Zu beachten ist weiterhin, dass die Lesbarkeit gefüllter Elemente mit zunehmendem Sättigungsgrad der Füllung abnimmt. Daher sollte bei kleinen Schriftgrößen wenn überhaupt höchstens eine sehr helle Füllung (z. B. Füllbereich 15) verwandt werden.

Bei der Verwendung von perspektivischen Elementen wie Schatten oder 3D-Effekten ist zu beachten, dass die Perspektive in allen Zeichnungen gleich sein sollte (z. B. Parallel­perspektive nach rechts unten).

Erklärende Texte sind so weit wie möglich in Word einzugeben (z. B. die Quellenangabe über die entsprechende FV).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2.4: Visio-Grafik mit unterschiedlichen Schriftarten und Schattierungen

In Visio sollten immer das gleiche Raster und dieselben Schablonen verwendet werden; standardmäßig ist 1:1 als Raster eingestellt. Für gängige Notationsformen wie eEPK und eERM kann die mitgelieferte Schablone wiss-arb.vss verwendet werden. Hier sind die gängigen Symbole in der kleinstmöglichen Größe und entsprechend kleinstmöglicher Schriftgröße (4,5 Punkt) enthalten. I. d. R. ist es sinnvoll, diese Schablone für die Erstellung aller ERMe und EPKn zu benutzen und ggf. eine Vergrößerung der kleinen Modelle mittels des Word-Skalierungsfunktion vorzunehmen. Dies sollte natürlich nur dann erfolgen, wenn sämtliche in der Arbeit enthaltenen Modelle gleicher Notation in dieser Skalierung eingebunden werden können.

Über die Feldfunktion „Verknüpfung“ kann auch manuell eine Grafik eingefügt werden. Dazu ist zunächst mit [Strg]+[F9] ein Feld zu erzeugen, danach ist die korrekte Syntax24für das Feld einzugeben. Anzumerken bleibt, dass durch den Schalter „\d“ die Grafik nicht im Dokument gespeichert wird; dieses führt zu einer kleineren Dateigröße des Word Dokuments.

[Anm.] Über die Tastenkombination [Shift]+[F9] werden die Feldfunktionen ein- und ausgeschaltet. Über [F9] wird ein Feld aktualisiert.

Diese beiden Tastenkombinationen können durch vorheriges Markieren des gesamten Textes (z. B. durch [Strg]+A) auch auf das gesamte Dokument angewendet werden.

Wichtiger Hinweis! Wenn Word bei der Aktualisierung derAbb. 2.4nicht mehr reagiert25, so sind die Einträge von Visio (bzw. die OLE- Registrierung) in der Registry defekt! Visio muss dann auf jeden Fall erneut installiert werden. Über [Strg]+[Alt]+[Del] kann der „hängende“ Visio32-Prozess beendet werden (ggf. mehrfach versuchen, Visio32 zu beenden).

In Visio wird mit [Strg]+G eine markierte Gruppe von Zeichnungselementen gruppiert, mit „Format/ Objektdaten/ Name“ kann dann ein zutreffender Name für die Zeichnung vergeben werden. Dieser Bereich kann entweder manuell auf dem beschriebenen Weg über Feldfunktionen eingefügt werden, oder indem in Visio der gruppierte Bereich markiert und mit [Strg]+C kopiert wird, um dann in Word über „Bearbeiten/ Inhalte einfügen/ Verknüpfen & als Visio Drawing“ zugefügt zu werden. Ein direktes Einfügen der Datei über „Einfügen/ Objekt/ Aus Datei erstellen/ ...“ führt dazu, dass nur das erste Blatt einer Visio-Datei vollständig eingefügt wird. Zusätzliche Informationen (wie z. B. die Pfadangabe in der Visio-Zeichnung) erscheinen dann ebenfalls in Word.

[...]


1 Das entsprechende Verzeichnis ist unter dem Punkt Benutzervorlagen im Optionendialog von Word (Extras/Optionen/Speicherort für Dateien ).

2 Ein Bereich der in fette eckige Klammern eingefasst ist, ist mit einer Textmarke versehen.

3 Ein Verzeichnis kann aktualisiert werden, indem es markiert und anschließend die [F9]-Taste gedrückt wird.

4 gem. Kaizen-Prinzip.

5 In Anlehnung an: Issel, M.: Technik der Diplomhausarbeit. Vorlesung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sommersemester 1996.

6 Hierbei sollte beachtet werden, daß die Grundbestandteile der Einleitung schon zu einem frühen Zeitpunkt niedergelegt werden. Jedoch ändert sich im Verlaufe der Untersuchung häufig die Reihenfolge einzelner Punkte oder es tauchen vereinzelt völlig neue Aspekte auf, die zu neuen Grundbausteinen führen.

7 Über „Datei/ Neu/ Vorlage/ {Pfad}Wiss-Arb.Dot“ wird ein neues Dokument aus der Vorlage erstellt.

8 Bei der ersten Verwendung einer Abkürzung ist es für den Leser hilfreich, die Abkürzung einmal ausgeschrieben im Text zu finden.

9 Anm.: Bei der FV „Beschriftung“ wird „Grundz. (fett)“ verwendet, um die voreingestellte fette Schrift zurückzusetzen.

10 Folgt einer Überschrift direkt eine tiefergestufte Überschrift, so kann der ersten Überschrift auch weniger Text folgen.

11 Überschriften auf gleicher Gliederungsebene sollten stets die gleiche Bedeutung in bezug auf das Thema haben.

12 Beispiele für die Verwendung von Zwischenüberschriften finden sich auf Seite18.

13 Die FV für Zeichen sind in der Drop-Down-Box an dem Zeichen „a“ zu erkennen, das an der rechten Seite erscheint.

14 Ausreichend heißt in diesem Fall, dass der Grafik im ausgedruckten Format nicht unmittelbar angesehen werden kann, dass sie aus einem anderen Werk herauskopiert wurde.

15 „Optional“ bedeutet hierbei, daß bei eigenen Grafiken keine Quelle angegeben wird, bei fremden Grafiken (bzw. Grafiken, die sich an andere Abbildungen anlehnen) jedoch eine Quellenangabe verpflichtend ist!

16 In dieser Datei sind die Grafiken jedoch direkt eingefügt worden, damit man mit nur die DOT-Datei weitergeben kann und keine zusätzlichen VISIO-Dateien benötigt werden.

17 Bei der Arbeit mit größeren Dokumenten „verschwinden“ schon mal in Word OLE-Verknüpfungen; dann steht statt der Abbildung nur noch ein kleiner Rahmen. Ist die Grafik in so einem Fall direkt im Dokument eingebettet worden („E“-Bestandteil von OLE), so ist sie verloren. Wurde hingegen eine Verknüpfung eingefügt („L“-Bestandteil von OLE), so kann durch erneutes Einfügen die Grafik wieder restauriert werden.

18 Durch dieses Vorgehen ist sichergestellt, daß die Zeichenfolge „Abb. KapitelNr.AbbildungsNr:“ fett erscheint, und der nachfolgende Text wieder dem Format der FV „Grundtext“ entspricht. Durch den Tabulator und die Einrückung erscheint auch eine mehrzeilige Abbildungsunterschrift korrekt ausgerichtet.

19 Die ursprüngliche Visio-Zeichnung enthält eine 8pt Schrift; diese erscheint durch eine Skalierung mit 75% genau so groß, wie eine auf 100% skalierte 6pt Schrift. So können auch „legacy“-Grafiken in einer Größe übernommen werden, die dem Gebot der Selbstähnlichkeit aller Grafiken der Arbeit gerecht wird. Hierbei sollte primär auf die Gleichheit der Schriftgröße in allen Abbildungen geachtet werden. Wird also in anderen Grafiken bereits eine 4,5pt-Schrift verwendet, so müsste die vorliegende Grafik entsprechend mit dem Prozentsatz 56,25% in das Dokument eingefügt werden.

20 Visio erreicht eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, erzeugt nur kleine Dateien und besitzt eine hohe Flexibilität. Aus diesem Grund wird Visio anderen Programmen (wie etwa Corel Draw) vorgezogen.

21 Gleiches gilt für andere Grafikprogramme.

22 Bei der Verwendung von Bindestrichen zur Verkürzung der Schreibweise („Linienart und ‑stärke“ statt „Linienart und Linienstärke“) ist ein geschützter Trennstrich ([Shift]+[Strg]+[-]) zu verwenden. So erfolgt auch bei einem anderen Zeilenumbruch eine korrekte Trennung und der Bindestrich steht nicht vereinzelt am rechten Rand.

23 Die Verwendung von 3D-Effekten muß inhaltlich begründet sein; es ist leider weit verbreitet, Grafiken durch unnütze Hervorhebungen zu Überladen. Ein sinnvolles Beispiel für ein dreidimensionales Element ist z. B. der „OLAP-Würfel“. In diesem Fall ist eine inhaltliche Begründung für den 3D-Effekt gegeben.

24 Nach der Eingabe von [Strg]+[F9] und dem Text „Link“ in dem neuen Feld, kann die Verknüpfungsadresse eingegeben werden. Eine ausführliche Erläuterung der Syntax der Feldfunktion „Link“ findet sich in der Word-Onlinehilfe nach Eingabe des Suchbegriffs „Link-Feld“ in den Office Assistenten.

25 Ob auf dem aktuellen Rechner ein solcher Fehler vorliegt, kann leicht überprüft werden: mit der Maus wird die Grafik angewählt und dann wird durch Betätigen der Taste [F9] die Aktualisierung für die ausgewählte Grafik durchgeführt.

Details

Seiten
31
ISBN (PDF)
9783346654045
ISBN (Paperback)
9783346654052
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022 (Juni)
Schlagworte
exemplarische umsetzungen kriterien gestaltung arbeiten microsoft word
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Titel: Exemplarische Umsetzungen und formale Kriterien für die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten mit Microsoft Word 2000