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"Der EK denkt, der Vize lenkt, der Sprutz rennt" - Die 'Entlassungskandidaten-Bewegung' in der Nationalen Volksarmee

Hausarbeit (Hauptseminar) 2008 29 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zum Wesen und zur Geschichte der 'EK-Bewegung'
2.1 Wesen und Entstehung – die sechziger Jahre
2.2 Die Manifestierung der 'EK-Bewegung' – die siebziger und achtziger Jahre.
2.3 Das Ende der 'EK-Bewegung:' 1989 – 1990

3 Rolle der 'EK-Bewegung' im militärischen Alltag
3.1 Bräuche, Gegenstände und Riten
3.2 Der Kult um die Zeit
3.3 Die drei Diensthalbjahre: Sprutz, Vitze, EK

4 Die 'EK-Bewegung' im Spiegel der Vorgesetzten und Offiziellen
4.1 Ambivalenz zwischen Entlassungskandidaten und Unteroffizieren
4.2 Prinzipien der Dienstverweigerung - Militärischer Ungehorsam der EK's
4.3 Die Reaktion der Institutionen - Militärjustiz

5 Zusammenfassung

6 Anhang
6.1 Dokumente und Bilder
6.2 Abkürzungsverzeichnis
6.3 Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Einleitung

EK, EK, EK, bald bist du nicht mehr da“[1]. Was sich für einen Außenstehenden wie ein befremdlich klingender Reim anhörte, war für die Entlassungskandidaten unter den Wehrpflichtigen der NVA ein durchaus gängiger Schlachtruf. Er beschreibt - trotz seiner Kürze - sehr treffend die Gefühlslage der Soldaten des dritten Diensthalbjahres.

Die Geschichte der Wehrpflicht in der Nationalen Volksarmee ist eng mit der 'EK-Bewegung' verbunden. Bereits in den sechziger Jahren kristallisierten sich unter den, zumeist sehr jungen Wehrpflichtigen interne Strukturen heraus, die parallel zu der militärischen Rangordnung verliefen. Entgegengesetzt der Überzeugung in der Partei, dass die NVA aufgrund ihres „Klassencharakters“ einen neuen Typus von Militärorganisation hervorbringen würde, der von Kameradschaft und sozialistischer Hilfsbereitschaft in der Arbeiter- und Bauernarmee geprägt sein sollte und Zwistigkeiten wie in feudalen oder kapitalistischen Armeen nicht aufkommen lassen sollte, entstanden in der NVA neben den militärischen vor allem informelle Hierachien unter den Mannschaftsdienstgraden[2]. Geprägt wurden diese von den Wehrpflichtigen des dritten DHJ, die von dem starken Wunsch getrieben wurden, die NVA bald verlassen zu können. Nichts sehnten die Soldaten mehr herbei als ihre Entlassung aus den oft als Gefängnis empfundenen und wegen ihrer Einöde verhassten Kasernen. Zentral für die 'EK-Bewegung' war die Anzahl der noch zu dienenden Tage, die den Rang innerhalb der informellen Hierarchie bestimmte.

Die 'EK-Bewegung' ist wohl eine der ungewöhnlichsten und auch am weitesten verbreitete sozio-kulturelle Erscheinung innerhalb der modernen Armeen des 20. Jahrhunderts. Es finden sich zwar auch innerhalb der Armeen des Warschauer Paktes und denen der NATO-Staaten vergleichbare Strukturen unter den Wehrpflichtigen[3], jedoch bildet die Ausprägung der 'EK-Bewegung' in der NVA durch die Vielzahl an Gegenständen und Bräuchen ein Spezifikum, wie es unter den Armeen des 19. und 20. Jahrhunderts einzigartig ist. Die Herausbildung von Sozialistischen Soldatenpersönlichkeiten in der NVA wurde durch die als sekundäre Anpassung bekannt gewordene hierarchische Struktur der 'EK-Bewegung' oft unterwandert und zum Teil auch konterkariert.

Die neuere Forschung beschäftigte sich bereits näher mit dem Thema der 'EK-Bewegung' und konnte durch sozio-kulturelle Untersuchungen[4] bereits aufzeigen, in welchem Ausmaß die 'EK-Bewegung' in der NVA auftrat. Daneben bestehen noch einige aufschlussreiche Aufsätze[5] zu dem Thema, jedoch wurde die 'EK-Bewegung' an sich noch nicht in Form einer Monographie[6] in allen ihren Facetten untersucht. Ein großer disparater Quellenbestand mit Einträgen über die 'EK-Bewegung' befindet sich im Bundesarchiv-Militärarchiv (BA-MA) sowie bei der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (SAPMO-BArch). Die vorliegende Arbeit stützt sich vornehmlich auf die gesammelten Aufsätze und Monographien sowie die Militärhandbücher der DDR[7], da eine Untersuchung der Akten, bspw. der Militärgerichtsbarkeit, den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden.

Zentrales Untersuchungsthema der Arbeit wird sein, welches die Gründe waren, die die Entstehung der informellen Hierarchie unter den Wehrdienstleistenden begünstigen und wie sich diese auf den militärischen Gesamtkontext auswirkte. Was waren die Rituale, deren sich die EKs bedienten? Warum war die Zeit das zentrale Instrument der Bewegung gewesen? Der erste Teil der Arbeit soll aufzeigen, wie es zur Entstehung der 'EK-Bewegung' [2.1] kommen konnte und was die Ursachen waren, die die jungen Wehrpflichtigen veranlassten, eine durch Symbole und Riten geprägte Struktur - die oft mit Erniedrigungen einher ging - innerhalb der NVA zu schaffen. Im weiteren Verlauf der Arbeit soll besprochen werden, wie sich die Strukturen der 'EK-Bewegung' in der Hochphase der 70ger und 80ger [2.2] verfestigen konnten und welcher Aspekt letztendlich zum Verschwinden [2.3] der 'EK-Bewegung' führte. Der zweite Teil der Abhandlung geht dann näher auf die innere Beschaffenheit der 'EK-Bewegung' ein. Es werden sowohl Bräuche und Gegenstände [3.1] untersucht, als auch das zentrale Thema der Entlassungskandidaten – der Kult um die Zeit [3.2]. Weiterhin soll aufgezeigt werden, inwiefern die 'EK-Bewegung' sich eigene Strukturen schuf [3.3]. Im letzten Teil der Arbeit wird dann auf das Dienstverhältnis der EKs zu ihren Vorgesetzten eingegangen [4.1], wobei vor allem untersucht werden soll, inwieweit sich die Macht der EKs auf das militärische Rangverhältnis Vorgesetzter - Untergebener auswirkte [4.2]. Die Reaktionen der Institutionen auf die 'EK-Bewegung' bildet das Ende des Hauptteils [4.2], um abschließend dann ein Resümee ziehen zu können [5].

2 Zum Wesen und zur Geschichte der 'EK-Bewegung'

2.1 Wesen und Entstehung – die sechziger Jahre

Der Mauerbau vom 13. August 1961 legte den Grundstein für die Umgestaltung der NVA. Bereits fünf Monate später verabschiedete die Volkskammer der DDR das Gesetz über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, das am 24. Januar 1962 in Kraft trat. Alle Männer im Alter zwischen 18 und 26 Jahren wurden nun verpflichtet, einen achtzehnmonatigen Wehrdienst abzuleisten[8]. Die Verfügung zum Erlass einer allgemeinen Wehrpflicht kann jedoch nicht gleichgesetzt werden mit der Entstehung einer totalitären, zum Teil menschenverachtenden Struktur wie der 'EK-Bewegung'. Vielmehr ist der Grund in der Art der Durchführung des Wehrdienstes zu sehen. Zentral hierbei ist der Befehl zu Aufrechterhaltung der Gefechtsbereitschaft von 85 Prozent, mit der eine Beschränkung der Freizeit und der Urlaubsvergabe einhergingen[9]. Die Wehrpflichtigen wussten also, dass sie mit dem Tag der Einberufung für die nächsten achtzehn Monate in ein anderes Leben eintauchen würden, was im Gegensatz zur Vorstellung und Propaganda der SED auf wenig Gegenliebe unter den jungen DDR-Männern stieß.

Eine Verweigerung des Wehrdienstes, selbst aus Gewissensgründen, war praktisch nicht möglich. Der Wehrdienst war für die junge Männer in der DDR demnach die einzige Möglichkeit, sich nicht schon in jungen Jahren die Zukunft zu verbauen[10]. Den Schülern der Oberstufe wurde von ihren Lehrern stets geraten, den Wehrdienst zu leisten, selbst wenn es mit dem eigenen Gewissen nicht zu vereinbaren war. Dies hatte vor allem damit zu tun, dass bei der Studienplatzvergabe strengstens darauf geachtet wurde, ob der Wehrdienst ordnungsgemäß abgeleistet wurde. So heißt es im Paragraph sieben des Wehrpflichtgesetzes (24. Januar 1962): „[...] Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Wehrdienst sind den entlassenen Wehrpflichtigen bevorzugt Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zuzuweisen[11].“ Bereits hier wird sehr deutlich aufgezeigt, welche Bedeutung der aktive Wehrdienst für die spätere berufliche Laufbahn eines jeden jungen Mannes der DDR hatte.

Die ab dem Jahr 1964 eingeführte Möglichkeit, den Wehrdienst auch als Bausoldat abzuleisten, brachte keine Verbesserung der Situation, da auch die „Teilverweigerung“ nicht dem Anspruch der SED an die jungen Männer der Republik genügen konnte. Die Zukunft der als Bausoldaten dienender Männer war - wenn auch nicht komplett zerstört - zumindest befleckt und stand unter einem weitaus schlechteren Vorzeichen, als die der normalen Wehrdienstleistenden.

Ausschlaggebend für die Entstehung der informellen Hierarchie unter den Wehrpflichtigen war, dass innerhalb der achtzehn Monate des Wehrdienstes eine fast vollständige Kasernierung vorgenommen wurde. Die Wehrpflichtigen konnten die Kaserne selbst an den Wochenenden nicht verlassen und mussten ihre Freizeit unter militärischer Obhut verbringen. Der nur sehr knapp gewährte Urlaub (18 Tage bei 18 Monaten Wehrpflicht)[12] trug sein Übriges zur schlechten Stimmung bei. Der Hass auf das System der DDR und die Ablehnung gegenüber politischen und militärischen Schulungen im Grundwehrdienst sollte über Generationen Bestand haben und durch die Weitergabe an Traditionen einen Kultstatus annehmen.

Die ersten Züge der 'EK-Bewegung' zeigten sich dann auch schon in der ersten Generation der Wehrpflichtigen, wie aus einem Bericht des Ministeriums für Staatssicherheit vom 24. Oktober 1963 hervorgeht, in dem es heißt: „ Ferner trugen eine Anzahl der entlassenen NVA Angehörigen/ Grenze an ihrem Zivilanzug Schulterklappen der NVA mit Aufschriften wie >EK< und >Heimgänger Grenze<, [...][13] “. Aus soziologischer Sicht ist es nicht verwunderlich, dass unter den kasernierten Wehrpflichtigen eine Eigendynamik entstand, die durch den Gruppencharakter geprägt war. Alle Soldaten waren gezwungen, das gleiche zu erleben und aus diesem Grund vornehmlich durch ein Ziel geprägt: Die Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst. Obwohl der Halbjahresrythmus bei der Einberufung der jungen Männer zum Wehrdienst von der SED vorgegeben wurde, so der Nebeneffekt, die Enstehung der 'EK-Bewegung', gänzlich ungewollt. So konstatierte das MfS in einem weiteren Bericht vom 13. April 1966, dass „ [...] in allen Truppenteilen [...] unter den zur Entlassung stehenden NVA-Angehörigen Erscheinungen einer sogenannten EK-Bewegung [auftreten][14].“ Deutlich wird aus dem Bericht, dass sich zu diesem Zeitpunkt der Begriff 'EK-Bewegung' bereits unter den Offiziellen verbreitet hatte und dass ein flächendeckendes Phänomen wie dieses Anlass zur Sorge geben musste.

Da in jedem Frühjahr und Herbst ein neuer Jahrgang eingezogen wurde und auf den Stuben der Kasernen alle drei Diensthalbjahre zusammenlebten, kristallisierte sich bald eine interne Hierarchie heraus. Diese Hierarchie verband alle Wehrpflichtigen, obwohl sie, wie sich noch zeigen wird, für das erste DHJ mit erheblichen Repressionen verbunden war. Um den Genus einer solchen Struktur zu erklären bietet sich Goffman's Untersuchung zu totalen Institutionen an. Hierbei wird dargestellt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Schaffung einer totalen Institution und Formen der sekundärer Anpassung gibt. Anders als in einer modernen Gesellschaft sind in einer solchen Institution Arbeits- und Lebensbereiche unmittelbar miteinander verbunden[15]. Wie in der NVA üblich gab es keine Trennung zwischen beruflichem und privaten Handeln, da sich das Leben der Wehrpflichtigen sowohl zur Arbeitszeit als auch zur Freizeit in der Kaserne abspielte.

2.2 Die Manifestierung der 'EK-Bewegung' – die siebziger und achtziger Jahre.

Wie die Anfänge der 'EK-Bewegung' bereits vermuten ließen, manifestierte sich diese in den siebziger und achtziger Jahren zu einer festen informellen Institution in der NVA. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und sollen nun im folgenden beleuchtet werden.

Durch die hohe Politisierung ersetzte in den siebziger Jahren die Bezeichnung Störung der sozialistischen Beziehungen den bis dahin in den offiziellen Stellen eingesetzten Ausdruck Erscheinungen der EK-Bewegung[16]. Wie so oft wurden die Probleme in der Truppe durch systematisches Ignorieren und Verkennen der Situation überspielt. Die Auswüchse der 'EK-Bewegung' waren in erster Linie nicht direkt gegen den Sozialismus an sich gerichtet, sondern vielmehr eine Folge der schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen in den Kasernen.

Die Führung der NVA war sich der Rolle der Bewegung durchaus bewusst, konnte aber deren fortwährende Entwicklung und Verbreitung nicht verhindern. Verstöße gegen Militärgesetze im Zuge der Ausübung von EK-Riten waren nur schwer nachweisbar, was an den umfangreichen Kontrollmechanismen lag, die selbst von den Vorgesetzten (hier: UaZ) mitgetragen wurden. In den achtziger Jahren, als sich die 'EK-Bewegung' fest in der NVA verankert hatte, litt dann auch die Außendarstellung der Truppe. Eine Studie des ZIJ von 1986 verwies im Zuge der sich verbreitenden ablehnenden Haltungen der Jugendlichen gegenüber einem längeren Wehrdienst in der NVA explizit auf „ 'gestörte Beziehungen' zwischen den Armeeangehörigen, wie sie sich im 'EK-Unwesen' zeigten[17] “. Die Verletzung der Grundrechte sowie menschenverachtendes Verhalten bei der Durchführung einiger EK-Rituale hatten zu diesem Zeitpunkt schon die breite Masse der Wehrpflichtigen erreicht. Ein längerer Wehrdienst wurde vor allem deshalb von den Jugendlichen abgelehnt, da man bei diesem in den ersten zwei Dienstjahren in Form von Dienstverweigerung und Missachtung[18] Opfer der 'EK-Bewegung' werden konnte.

Die Differenzierung bei der Ausprägung von EK-spezifischen Ritualen verfestigte sich ebenfalls im Laufe der siebziger Jahre. In den weniger technisierten Einheiten (Landstreikkräfte) kam es öfter zu Übergriffen auf die Menschenwürde vor allem der Soldaten des ersten DHJ, als dies in hoch technisierten Einheiten (Luftwaffe) der Fall war[19].

2.3 Das Ende der 'EK-Bewegung:' 1989 – 1990

Der Niedergang der 'EK-Bewegung' ging einher mit dem Zerfallen der NVA im Herbst 1989.

Die schlechten Bedingungen in den Kasernen der NVA trieben die Soldaten im Zuge des politischen Tauwetters zu offenen Kundgebungen gegen die eigene Führung. Die mündete letztendlich im Soldatenstreik vom Beelitz am 1. Januar 1990. Bei diesem Streik stellten die Soldaten weitreichende Forderungen, unter anderem nach Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Kasernen sowie der Verkürzung des Wehrdienstes auf 12 Monate[20].

Der 'EK-Bewegung' wurde mit den Zugeständnissen ihre Grundlagen entzogen. Die am 3. Januar 1990 von Minister Hoffmann verkündete Verkürzung des Wehrdienstes auf 12 Monate sowie die vorzeitigen Entlassungen der Soldaten des dritten DHJ und eine deutlich verbesserte Urlaubsgewährung brachten die 'EK-Bewegung' faktisch zum Erliegen[21].

Am 3. Oktober 1990 - mit dem Tag der Deutschen Einheit - wurde die Nationale Volksarmee schließlich aufgelöst. Die materielle und personelle Hinterlassenschaft der NVA wurden in die Bundeswehr überführt. Im Ergebnis wurden ca. 2.800 Offiziere und 5.700 Unteroffiziere der NVA in die Bundeswehr integriert.

[...]


[1] Gehler, Ralf: „EK, EK, EK - bald bist du nicht mehr da!“ Soldatenkultur in der Nationalen Volksarmee, Hagenow 1998 ( Schriftenreihe des Museums der Stadt Hagenow, Bd. 5), S. 20.

[2] Vgl. Müller, Christian Th.: Tausend Tage bei der „Asche“ – Unteroffiziere in der NVA. Untersuchungen zu Alltag und Binnenstruktur einer „sozialistischen“ Armee, Berlin 2003, S. 228.

[3] Vgl. Müller, Christian: Die EK-Bewegung in den Kasernen der NVA. Eine Form sekundärer Anpassung in totalen Institutionen. In: Rogg, Matthias; Ehlert, Hans (Hg.): Militär, Staat und Gesellschaft in der DDR. Forschungsfelder, Ergebnisse, Perspektiven, Berlin 2004, S. 576.

[4] Vgl. Gehler, Ralf: a.a.O.

[5] Vgl. u.a. Müller, Christian: Die EK-Bewegung in den Kasernen der NVA.a.a.O.

[6] Es liegt zur Zeit nur eine Untersuchung der Soldatensprache der DDR vor, die vor allem die Sprache EK-Bewegung aufgreift. Es handelt sich dabei um ein Wörterbuch. Vgl. hierzu: Möller, Klaus-Peter: Der wahre E. Ein Wörterbuch der DDR-Soldatensprache, Berlin 2000.

[7] Vgl. hierzu: Wehrdienstgesetz; Handbuch Militärisches Grundwissen.

[8] Hagemann, Frank: Parteiherrschaft in der NVA. Zur Rolle der SED bei der inneren Entwicklung der DDR-Streitkräfte (1956-1971), Berlin 2002, S. 150.

[9] Müller, Christian: Tausend Tage bei der „Asche“ – Unteroffiziere in der NVA. a.a.O., S. 13.

[10] Gehler, Ralf: a.a.O., S. 7.

[11] Wehrpflichtgesetz: § 7 Abs. 5.

[12] Gehler, Ralf: a.a.O., S. 9.

[13] Zitiert aus: Müller, Christian: Die EK-Bewegung in den Kasernen der NVA.a.a.O., S. 561.

[14] Zitiert aus: Ebd.: S. 561.

[15] Vgl. Goffman, Erving: Asyle. Über die soziale Lage psychiatrischer Patienten und anderer Insassen, Frankfurt a.M. 1995. S. 11ff.

[16] Vgl. Wenzke, Rüdiger: Zwischen „Prager Frühling“ 1968 und Herbst 1989. Protestverhalten, Verweigerungsmuster und politische Verfolgung in der NVA der siebziger und achtziger Jahre. In: Wenzke, Rüdiger (Hg.): Staatsfeinde in Uniform? Widerständiges Verhalten und politische Verfolgung in der NVA, Berlin 2005, S. 282.

[17] Müller, Christian: Die EK-Bewegung in den Kasernen der NVA.a.a.O., S. 559.

[18] Siehe: 4.2 Prinzipien der Dienstverweigerung - Militärischer Ungehorsam der EK's, S. 19 ff.

[19] Vgl. Müller, Christian Th.: Tausend Tage bei der „Asche“ – Unteroffiziere in der NVA. a.a.O., S. 248

[20] Vgl. Ehlert, Hans: Zwischen Mauerfall und Volkskammerwahl. Die NVA im Strudel des gesellschaftlichen Umbruchs in der DDR 1989/90. In: Wenzke, Rüdiger (Hg.): Staatsfeinde in Uniform? Widerständiges Verhalten und politische Verfolgung in der NVA, Berlin 2005, S. 448 ff.

[21] Vgl. Ebd.: S. 445.

Details

Seiten
29
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640275687
Dateigröße
676 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v122634
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Historisches Institut
Note
2,7
Schlagworte
Vize Sprutz Entlassungskandidaten-Bewegung Militärgeschichte Nationale Volksarmee NVA DDR EK Ek-Bewegung

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