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Raffael in Florenz

Vergleich: Madonna Mountain und Die Heilige Familie unter einer Palme

Hausarbeit 2005 12 Seiten

Kunst - Malerei

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Biographie

3. Madonna Mountain, 1501
3.1 Vorikonographische Bildbeschreibung
3.2 Ikonographie
3.3 Ikonologische und ikonische Interpretation

4. Die Heilige Familie unter einer Palme , 1507
4.1 Vorikonographische Bildbeschreibung
4.2 Ikonographie
4.3 Ikonologische und ikonische Interpretation

5. Vergleich
Raffaels malerische Entwicklung

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

Abbildungen

1. Einleitung

Raffael gilt als einer der bedeutendsten Maler der Renaissance, wenn nicht gar aller Zeiten.

Nach seiner Lehrzeit in Urbino und Perugia geht Raffael 1504 nach Florenz. Die Stadt ist der Geburtsort des modernen Menschenbewusstseins. Hier thematisieren Meister der Literatur und Kunst die „neue“ Individualität des Menschen. Der junge Raffael trifft auf Michelangelo, Leonardo und andere prägende Künstler.

Raffaels malerische Entwicklung unter den Einflüssen der Kunstmetropole soll im Folgenden detailliert hinterfragt werden. Dazu soll sein Tondo „Madonna Mountain“ von 1502, also vor seiner florentiner Zeit, mit seinem späteren Werk „Die heilige Familie unter der Palme“ von 1507 verglichen werden. Aufgrund des niedrigen Bekanntheitsgrades und der geringen Anzahl von Bildquellen liegt die „Madonna Mountain“ in dieser Arbeit nur als schwarz- weiß Abbildung vor.

Die Auseinandersetzung mit den Gemälden folgt der Methodik Erwin Panofskys mit den Schritten der Vorikonographie, Ikonographie und Ikonologie und der ergänzenden Ikonik nach Max Imdahl.

2. Biographie

Das Geburtsdatum[1] Raffaello Santis wird auf den 6.April 1483 geschätzt. Die Quelle für dieses Datum geht auf die Viten des Giorgio Vasari zurück, die schon mehrfach revidiert wurden, und deshalb nicht als gesicherte Informationen ausgelegt werden dürfen.

Raffael war der Sohn eines Goldschmieds und Malers, Giovanni Santi, und dessen Frau Magia Ciarla. Beim Vater erfährt er seine erste Ausbildung in der Malerei, bevor dieser ihn 1499 in die Lehre zu Pietro Vanucci alias Perugino schickt, einem der großen Meister jener Zeit.

Bei Perugino nähert sich Raffael nach und nach an dessen Stil an, wächst aber schon bald über ihn hinaus.

Nach seinem Auftragswerk für die Kirche San Francesco in Perugia zieht es Raffael 1504 mit einem Empfehlungsschreiben des Urbinischen Hofes nach Florenz und er wird hier gern gesehen: Er freundet sich mit dem mächtigen Gelehrten Taddeo Taddei an und wohnt in dessen Palast.

Trotz der nicht geringen Konkurrenz durch Michelangelo und Leonardo da Vinci werden Raffael zahlreiche Aufträge von Florentinern zugetragen. Besonders seine Madonnenbilder finden großen Zuspruch.

In Florenz hat er die Gelegenheit, sich mit der Malerei Fra Bartolomeos, Masaccios und Leonardos intensiv auseinanderzusetzen und von ihnen zu lernen.

1508 reist Raffael nach Rom, wo er die päpstlichen Gemächer (Stanzen) mit Wandgemälden ausschmückt und anschließend 1516 zum Aufseher über die antiken Gebäude in Rom benannt wird.

Seine Aufgabe als Aufseher und Bauleiter des Petersdoms ließen ihm wenig Zeit für die Malerei: So lässt er diese von seinen zahlreichen Schülern ausführen.

Raffael starb an seinem 37.Geburtstag, dem Karfreitag im Jahr 1520.

[...]


[1] nach: http://lexicon.freenet.de/Raffael http://www.onlinekunst.d/april/06_04_Raffael.htm

Details

Seiten
12
Jahr
2005
Dateigröße
906 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v122639
Institution / Hochschule
Universität Siegen
Note
2,3
Schlagworte
Raffael Florenz

Autor

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Titel: Raffael in Florenz