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"Euthanasie" in der Berliner Städtischen Heil- und Pflegeanstalt Herzberge

©2022 Essay 30 Seiten

Zusammenfassung

Die Berliner Städtischen Heil- und Pflegeanstalt Herzberge war wie die anderen Berliner Anstalten eng mit dem "Euthanasie-Programm" verbunden. Zunächst wurden die Anstaltsinsassen in Berliner Krankenhäusern zwangssterilisiert. Die Betroffenen empfanden den Eingriff als gewaltsame Verstümmelung und litten psychisch sehr darunter. Im Rahmen der "T4-Aktion" wurden Patienten verlegt und in Tötungsanstalten ermordet. Das Essay zeichnet den Ablauf der Zwangssterilisationen und Morde an den Insassen der Heil- und Pflegeanstalten in den Tötungsanstalten der "T4-Aktion" nach. Die Biographien ehemaliger Patienten offenbaren das grauenvolle Mordgeschehen.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Die Geschichte der Berliner Stadtischen Heil- und Pflegeanstalt Herzberge

2. Zwangssterilisationen in Berliner Krankenhausern

3. Die „Euthanasie“-Aktion T 4

4. Totungsanstalten

5. „Euthanasie“ in der Heil- und Pflegeanstalt Herzberge

6. Biographien von Patienten der Heilanstalt Herzberge
6.1 Karl Ahrendt (1853-1941)
6.2 Klara Jacob (1905-1940)
6.3 Maria Fenski (1905-1942)
6.4 Arthur B. (1889-1942)

7.1 Quellenverzeichnis
7.2 Literaturverzeichnis

1. Die Geschichte der Berliner Stadtischen Heil- und Pflegeanstalt Herzberge

Die „Stadtische Irrenanstalt" Herzberge in Berlin-Lichtenberg wurde zur Entlastung der Dalldorfer Heil- und Pflegeanstalt (Karl-Bonhoeffer- Nervenklinik) nach Planen des Architekten und Stadtbaurates Hermann W. A. Blankenstein (1829-1910) ab 1888 auf einem Flurstuck des einsti- gen Ritterguts Roeder als zweite grofte psychiatrische Anstalt Berlins er- richtet. Der Name Herzberge geht auf die Flurbezeichnung zuruck. Mit Er- offnung am 21. Juni 1893 wurden rund 1.050 erkrankte Menschen aufge- nommen. 1893 wurde als Heilanstalt fur epileptisch Kranke Wuhlgarten in Berlin-Biesdorf eroffnet.1 Von 1900 bis 1907 wurde in Berlin-Buch die „lll. Stadtische Irrenanstalt" geplant und errichtet.2

Erster arztlicher Direktor in Herzberge war Prof. Dr. med. Carl Moeli (1849-1919).3 Moelis wichtigste Arbeiten lagen auf dem Gebiet des Alko- holismus und der forensischen Psychiatrie.4 1914 folgte der Neurologe und Hirnforscher Hugo Liepmann (1863-1925), ab 1920 Wilhelm Falken- berg (1865-1945)5, 1931 Kurt Hildebrandt (1881-1966), seit 1935 Otto Schulze (1885-1940).6 Kurt Hildebrandt war bekannt geworden durch Schriften zur „Rassenhygiene“ wie „Norm und Entartung des Menschen", in der er bereits fur die „Ausmerzung unwerten Lebens“ eintrat, sowie „Norm und Verfall des Staates."7 Unter seinem Direktorat wurden die judi- schen Arzte entlassen.8

1925 erfolgte die Umbenennung der Anstalt in „Stadtische Heil- und Pflegeanstalt Herzberge". 1937 wurden die Berliner Heil- und Pflegean- stalten Wittenau, Herzberge, Wuhlgarten und Buch zum Verbund der „Heil- und Pflegeanstalten der Reichshauptstadt Berlin" zusammenge- fasst. Herzberge erhielt das Kurzel „Heilherz“. Die Heilanstalt war wie die anderen Berliner Anstalten eng mit dem „Euthanasie-Programm“ verbun- den. Im Rahmen der „T4-Aktion“ wurden Patienten verlegt und in Totungs- anstalten ermordet. Am 30. Juni 1942 schied die Heil- und Pflegeanstalt Herzberge aus dem „Verbund der Heil- und Pflegeanstalten der Reichs­hauptstadt Berlin" aus. Die Psychiatrie wurde umgewandelt in das „Stad- tische Krankenhaus Herzberge" zur Behandlung von Kriegsopfern und In- fektionskrankheiten. Trotzdem blieben noch circa 200 psychisch kranke Patienten zuruck.9

Nach dem Krieg wurde das Krankenhaus als Allgemeinkrankenhaus weitergefuhrt. 1950 wurde die Psychiatrie wiedereroffnet, 1956 eine Ab- teilung fur Kinderpsychiatrie eroffnet. 1971 folgte die Umbenennung in ,,Fachkrankenhaus fur Neurologie und Psychiatrie Berlin-Lichtenberg". 1992 fusionierte das Fachkrankenhaus mit dem evangelisch-diakonischem Krankenhaus, das sich seit 1946 ebenfalls auf dem Gelande be- fand, zum Evangelischen Krankenhaus Konigin Elisabeth.10

2. Zwangssterilisationen in Berliner Krankenhausern

Als erste rassenhygienische MaBnahme trat am 1. Januar 1934 das ,,Ge- setz zur Verhutung erbkranken Nachwuchses" vom 14. Juli 1933 in Kraft, auf dessen Grundlage zwischen 1934 und 1945 etwa 400.000 Menschen sterilisiert wurden.11 Juristen und Arzte der „Erbgesundheitsgerichte“ ent- schieden uber die von Anstaltsleitern oder Amtsarzten gestellten Antrage. An Stelle der Einwilligung der Betroffenen trat der staatlich verordnete Zwang. Erbkrank im Sinne dieses Gesetzes war, wer an einer der folgen- den Krankheiten litt: „angeborener Schwachsinn, Schizophrenie, zirkula- rem (manisch-depressivem) Irresein, erblicher Fallsucht, erblichem Veits- tanz (Huntingtonsche Chorea), erblicher Blindheit, erblicher Taubheit, schwerer erblicher korperlicher Missbildung"12. Uber 50 Prozent der Zwangssterilisationen wurden mit der willkurlichen Diagnose „angebore- ner Schwachsinn" begrundet. Betroffen waren auch Alkoholkranke, straffallig Gewordene13 sowie als ,,asozial“ geltende Personen14, obwohl sie nicht explizit im Gesetzestext erwahnt waren.

Die Eingriffe in Berlin wurden vorgenommen im Oskar-Ziethen-Kran- kenhaus, dem Stadtischen Rudolf-Virchow-Krankenhaus, der Branden- burgischen Landesfrauenklinik Neukolln, dem Horst-Wessel-Kranken- haus im Friedrichshain sowie im Urban-Krankenhaus in Kreuzberg.15 Die Betroffenen empfanden den Eingriff als gewaltsame Verstummelung und litten psychisch sehr darunter.16 Etwa 5.000 Menschen sollen an den Fol­gen der Operation oder der Rontgenstrahlung zu Tode gekommen sein.17 Trotz der Sterilisierung wurden Zwangssterilisierte spater im Rahmen der „Aktion T4“ ermordet.

Auch Patienten der „Stadtische Heil- und Pflegeanstalt Herzberge" wurden zwangssterilisiert. So etwa Arthur B., geboren am 30. Mai 1889, der am 8. Oktober 1935 aus dem „Stadtischen Obdach" FrobelstraBe der Heil- und Pflegeanstalt Herzberge uberstellt und im Oskar-Ziethen-Kranken- haus sterilisiert wurde.18

Klara Jacob, die seit Januar 1939 Patientin in der Heilanstalt Herzberge war, wurde am 8. Mai 1940 mittels Rontgenstrahlung im Rudolf Virchow- Klinikum sterilisiert. Als sie am 26. Juni 1940 zu einen Untersuchungster- min nicht in der Strahlenambulanz des Krankenhauses erschien, erhielt diese Einrichtung auf Nachfrage die Antwort, dass eine Nachuntersu- chung „nicht erfolgen" konne, weil die Patientin ,,nach unbekannt verlegt worden" sei.19 Am 12. Juli 1940 wurde sie durch Kohlenmonoxid in der Totungsanstalt Brandenburg/Havel ermordet.

3. Die ,,Euthanasie“-Aktion T 4

Im antiken Griechenland stand das Wort Euthanasie, vom altgriechischen euthanasia (von eu eu „gut, richtig, leicht, schon" und OdvaTog thanatos „Tod“) fur den „guten Tod“ ohne lange Krankheit. Ideologisch vorbereitet wurde der Krankenmord durch Schriften wie „Die Freigabe der Vernich- tung lebensunwerten Lebens“, veroffentlicht 1920 von Alfred Hoche und Karl Binding20, und „Grundriss der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene" von 1921, verfasst von Eugen Fischer, Erwin Baur und Fritz Lenz.21

Mit einer formlosen Ermachtigung verfugte Reichskanzler Adolf Hitler (1889-1945) im Oktober 1939 die Ermordung von Patienten. Sie wurde auf den 1. September 1939 zuruckdatiert und damit in Zusammenhang mit dem Uberfall auf Polen und dem Kriegsbeginn gestellt.22 Eine formale ge- setzliche Grundlage fur die Krankenmorde existierte nicht. Beauftragter fur die Organisation der ,,Aktion Euthanasie" war Philipp Bouhler (1899-1945) sowie der Chef der Reichskanzlei und Hitlers Begleitarzt Karl Brandt (1904-1948). Die Burozentrale war untergebracht in einer Villa in der Tier- gartenstrafte 4 in Berlin-Mitte. Daher stammt die Bezeichnung ,,Aktion T4“. 2014 entstand an diesem historischen Ort ein Gedenk- und Informations­ort fur die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde.

Ein eigener behordlicher Apparat mit vier Tarnorganisationen wurde ge- schaffen: die „Reichsarbeitsgemeinschaft Heil- und Pflegeanstalten" (RAG) gab die Anweisungen an die Anstalten zur Erfassung der Opfer weiter, fur den Transport der Kranken in die Zwischen- beziehungsweise Totungsanstalten war die „Gemeinnutzige Transport GmbH" (Gekrat) zu- standig, die „Gemeinnutzige Stiftung fur Anstaltspflege“ bezahlte die ,,T4“- Mitarbeiter23 und die „Zentralverrechnungsstelle Heil- und Pflegeanstal- ten“ rechnete die Pflegegelder mit den Kostentragern ab.

[...]


1 Wuhlgarten-Hilfsverein fur psychisch Kranke e.V.: Die Heil- und Pflegeanstalt Wuhl- garten 1933-1945. Ein Ort bekennt sich zu seiner Vergangenheit, 2. Aufl., Berlin 2015.

2 Kalinich, Arno u. Wolff, Horst P.: Zur Geschichte der Krankenanstalten in Berlin- Buch, Frankfurt am Main 1996.

3 Moeli, Carl: Die Irren-Anstalt Herzberge der Stadt Berlin in Lichtenberg mit Bemer- kungen uber Bau und Einrichtung von Anstalten fur Geisteskranke mit vier Grundrissen im Text, Berlin 1896.

4 Moeli, Carl: Ueber irre Verbrecher. I. Krankengeschichten. II. Ueber den Zusammen- hang von Geistesstorung und Verbrechen. III. Ueber Feststellung des Geisteszustan- des. IV. Die Simulation von Geisteskrankheit. V. Die Behandlung und Unterbringung irrer Verbrecher, Berlin 1888.

5 Falkenberg, Wilhelm: Die Pflege Geisteskranker. Anleitung zum Krankendienst fur Pfleger und Pflegerinnen, Berlin 1897.

6 Zu den Direktoren siehe: Wuhlgarten-Hilfsverein fur psychisch Kranke e.V., Wuhl- garten, S.17; Loos, Herbert G.: Herzberge. Die Geschichte des psychiatrischen Kran- kenhauses Berlin-Herzberge von 1893 bis 1993, Berlin 2014.

7 Hildebrandt, Kurt: Norm und Entartung des Menschen, Dresden 1920; Ders., Norm und Verfall des Staates. Dresden,1920.

8 Loos, Herzberge, S. 92.

9 Loos, Herzberge, S. 113.

10 Zur Geschichte der Klinik siehe: Loos, Herzberge; Evangelisches Krankenhaus Konigin Elisabeth Herzberge gGmbH (Hg.): Soziale Verantwortung wahrnehmen. Die Anfange des Evangelischen Krankenhauses Konigin Elisabeth Herzberge in Berlin- Mitte und in Lichtenberg, Berlin 2017; Ders.: Fur die korperliche Genesung Sorge tragen. Die Entwicklung der somatischen Bereiche des Evangelischen Krankenhauses Konigin Elisabeth Herzberge, Berlin 2018; Ders.: „Denn Geisteslicht zum Schutze Die Entwicklung der Psychiatrie von Herzberge, Berlin 2018; https://www.keh- berlin.de/de/herzberge (letzter Zugriff: 15. Mai 2022); https://www.gedenkort- t4.eu/de/historische-orte/qoorq-staedtische-heil-und-pflegeanstalt-herzberge- evangelisches-krankenhaus (letzter Zugriff: 15. Mai 2022). Fur diesen Essay recherchierte ich 2018 im Rahmen eines Forschungskolloquiums des Museums Berlin-Lichtenberg

11 Hamm, Margret u. Bund der „Euthanasie“-Geschadigten und Zwangssterilisierten e.V. (Hg.): Lebensunwert - zerstorte Leben. Zwangssterilisation und „Euthanasie“, 3. Aufl., Frankfurt am Main 2006, S. 7.

12 Das Gesetz ist abrufbar im Internet: https://www.euthanasiegeschaedigte- zwangssterilisierte.de/themen/gesetz-zur-verhuet (letzter Zugriff: 15. Mai 2022).

13 Emmerich, Norbert: Die Forensische Psychiatrie 1933-1945. Das Schicksal der we- gen einer Straftat eingewiesenen Kranken, in: Arbeitsgruppe zur Erforschung der Ge- schichte der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (Hg.): Totgeschwiegen 1933-1945. Zur Ge- schichte der Wittenauer Heilstatten - seit 1957 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (= Reihe Deutsche Vergangenheit, Bd. 17), 3. Aufl., Berlin 2002, S. 104-123. Im Vergleich zu den Heilanstalten Wittenau und Buch befanden sich in Herzberge relativ wenige straffallige Kranke, ebd. S. 113 f.

14 AyaB, Wolfgang: „Asozialer Nachwuchs ist fur die Volksgemeinschaft vollkommen unerwunscht". Die Zwangssterilisationen von sozialen AuBenseitern, in: Hamm, Lebensunwert, S. 111-119.

15 Wuhlgarten-Hilfsverein fur psychisch Kranke e.V., S. 46.

16 Wilhelm Werner (1898-1940), der 1919 in die Irrenanstalt Werneck kam und 1940 von dort in die Totungsanstalt Pirna/Sonnenstein geschickt wurde, versuchte sein Trauma in zahlreichen Zeichnungen zu verarbeiten. Seine Zeichnungen, entstanden zwischen 1934 und 1938, befinden sich in der Heidelberger Sammlung Prinzhorn. Siehe: Werner, Wilhelm: Sterelationszeichnungen, hgg. v. Roske, Thomas u. Rotzoll, Maike, Heidelberg 2014; Roske, Thomas u. Rotzoll, Maike: Wilhelm Werner - „Sieges- zug der Sterelation“, in: Brand-Claussen, Bettina; Roske, Thomas u. Rotzoll, Maike: Todesursache Euthanasie. Verdeckte Morde in der NS-Zeit, 2. erweiterte Auflage, Hei­delberg 2012, S.172-181; https://www.t4-denkmal.de/Wilhelm-Werner (letzter Zugriff am 15. Mai 2022); https://prinzhorn.ukl-hd.de/index.php?id=137 (letzter Zugriff am 15. Mai 2022).

17 Wuhlgarten-Hilfsverein fur psychisch Kranke e.V., Wuhlgarten, S. 46.

18 Archiv Evangelisches Krankenhaus Konigin Elisabeth Herzberge, Patientenakte Arthur B., geb. 30. Mai 1889, verstorben 22. oder 23. September 1942, Krankenblatt Nr. 1181; Loos, Herzberge, S. 111; Laschke, Michael: Das Oskar-Ziethen-Kranken- haus Berlin-Lichtenberg. Von der Stadtischen Krankenanstalt zum Paritatischen Ge- sundheitszentrum, Leipzig 2003, S. 137.

19 Ley, Astrid: „Lebens-Spuren“, Gedenkstattenrundbrief 147, S. 21-23, Gedenkbuch fur die in Brandenburg/Havel ermordeten „Euthanasie-Opfer“ aus Berlin, https://www.gedenkstaettenforum.de/nc/aktuelles/einzelansicht/news/lebens_spuren/ (letzter Zugriff: 15. Mai 2022).

20 Binding, Karl u. Hoche Alfred: Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens. Ihr MaR und ihre Form, Leipzig 1920.

21 Bauer, Erwin; Fischer, Eugen u. Lenz, Fritz: Grundriss der menschlichen Erblehre und Rassenhygiene. Munchen 1921.

22 „Euthanasie“-Erlass Hitlers, 1. September 1939, Bundesarchiv Berlin, R 3001 Nr. 24209, Bl. 1, siehe: https://www.ns-archiv.de/medizin/euthanasie/faksimile/ (letzter Zu- griff: 15. Mai 2022).

23 Auch Pflegerinnen und Pfleger der Heilanstalt Herzberge gehorten zum „T4“-Per- sonal. So arbeiteten die Pfleger Karl Alfred Schluch und Friedrich Koschewski in Gra- feneck und Hadamar, spater in Belzec. Siehe: Berger, Sara: Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhardt-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka (= Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts), Hamburg 2013. Die Pflegerin Hildegard, Ra., geboren am 3. April 1911 in Neustadt/Westpreuften, Pflegerin in Berlin-Herz-

Details

Seiten
30
Jahr
2022
ISBN (PDF)
9783346671837
ISBN (Paperback)
9783346671844
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022 (Juli)
Schlagworte
Zwangsterilisation Tötungsanstalten Herzberge Biographien Euthanasie
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Titel: "Euthanasie" in der Berliner Städtischen Heil- und Pflegeanstalt Herzberge