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Die Machttheorie Foucaults

Hausarbeit (Hauptseminar) 1996 33 Seiten

Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen

Leseprobe

INHALT

EINLEITUNG

1. DIE GRUNDZÜGE DER MACHTTHEORIE FOUCAULTS
1. 1. Die Archäologie
1. 1. 1. Beispiel: Der Wille zum Wissen und zur Wahrheit im wissenschaftlichen Diskurs der Moderne
1. 2. Die Genealogie
1. 2. 1. Was ist Macht?
1. 2. 2. Dispositive der Macht
1. 2. 3. Beispiel: Das Wahrheitsdispositiv der Moderne

2. PROBLEME DER MACHTTHEORIE
2. 1. Habermas´ Kritik an Foucault
2. 2. Das Problem der Anwendbarkeit am Beispiel Paul Veynes

3. GESCHICHTSSCHREIBUNG MIT FOUCAULT? – EIN FAZIT

LITERATUR

Einleitung

Bevor ich Inhalt und Vorgehen dieser Arbeit erläutere, möchte ich darauf hinweisen, dass die Beschäftigung mit Foucault mich in eine völlig andere Richtung geführt hat, als ich anfangs dachte. Was ich zu finden erwartete, waren theoriegeleitete Methoden für den Umgang mit Geschichte, die das häufig unreflektierte Aneinanderreihen historischer Ereignisse zu ver- meiden helfen sollten. Statt dessen musste ich feststellen, dass Foucault ein Denker war, den weniger die Mittel für die „richtige“ Beschäftigung mit Geschichte interessierten, als viel- mehr die Beschäftigung mit Geschichte selbst als ein Mittel – ein Mittel, um die Herkunft un- serer Art des Denkens aufzudecken und dabei das gängige wissenschaftliche Selbstver- ständnis einer schonungslosen Kritik zu unterziehen. Wenn man also Foucault für die Ge- schichtsschreibung fruchtbar machen kann, dann nur über den Weg eines zumindest annä- hernden Verstehens seines Gesamtprojektes.

Diese Aufgabe ist allerdings aus zwei Gründen nicht leicht: Zum einen sind Foucaults Texte alles andere als leicht zu lesen – was sicherlich nicht zuletzt an den von ihm behandelten Problemen selbst liegt -, zum anderen stellen sie insgesamt kein homogenes Ganzes dar, sondern sind durch „theoretische Verschiebungen“1 gebrochen, die seine Philosophie in mehrere Phasen unterteilen und so nochmals den Zugang erschweren.

Ich habe mich schließlich dafür entschieden, in dieser Arbeit nur das, was ich für die wich- tigsten und unverzichtbaren theoretischen Grundlagen seiner Philosophie halte, herauszuar- beiten (1), womit ich nicht nur den Umfang dieser ohnehin schon etwas längeren Arbeit re- duziere, sondern gleichzeitig die erwähnten Phasen schlicht einebne, indem ich Foucault nur bis zu dem Punkt folge, an dem seine Machttheorie als voll entwickelt gelten kann. Eine sol- che Vereinfachung birgt zwar die Gefahr, Foucault nicht ganz gerecht zu werden, ist aber hier notwendig und macht zudem den Blick auf grundsätzliche Probleme der postmodernen Philosophie Foucaults frei, die ich anschließend erörtern will (2). Abschließend werde ich zu dem Ausgangspunkt zurückkehren und kurz erläutern, inwiefern Foucaults Überlegungen für die Geschichtsschreibung von Bedeutung sein können (3).

1. Die Grundzüge der Machttheorie Foucaults

Eine, wenn nicht gar die zentrale Rolle in der Philosophie Foucaults spielt der Diskurs. Die Bedeutung des Diskurses liegt für ihn darin, dass er „nicht bloß das [ist], was die Kämpfe oder die Systeme der Beherrschung in Sprache übersetzt: er ist dasjenige, worum und womit man kämpft; er ist die Macht, deren man sich zu bemächtigen sucht“2.

Diskurse sind geregelte Formationen von Aussagen. Aussagen wiederum sind nichts ande- res als die „anonyme Materialität des wirklich Gesagten“3, womit wohl die bloße Äußerung gemeint ist, ohne ihre Platzierung in übergreifende Regel- und Sinnzusammenhänge. Die Beschaffenheit der so definierten Diskurse zu einem bestimmten Zeitpunkt ergibt sich dar- aus, wie in einer Gesellschaft gerade „die Produktion des Diskurses zugleich kontrolliert, selektiert, organisiert und kanalisiert wird – und zwar durch gewisse Prozeduren, deren Auf- gabe es ist, die Kräfte und die Gefahren des Diskurses zu bändigen, sein unberechenbar Ereignishaftes zu bannen, seine schwere und bedrohliche Materialität zu umgehen“4. Auf diese Prozeduren der Kontrolle von Aussagen werde ich unten (1. 1.) noch näher eingehen.

Die so eingeschränkten Diskurse zusammengenommen formieren ihrerseits das „allgemeine System der Formation und der Transformation von Aussagen“5: das Archiv. Das Archiv, in das die kontrollierenden Prozeduren eingelassen sind, ist einerseits konstitutiv für die einzel- nen Diskurse, indem es als gemeinsame Geltungsgrundlage die Kompatibilität isolierter, an sich bedeutungsloser Aussagen und damit die intersubjektive Verständigung erst ermöglicht, andererseits ist es auch selbst wiederum durch die Diskurse konstituiert, die zusammenge- nommen ja erst das Archiv bilden. Als „System des Funktionierens der Aussage“6, wird das Archiv von Foucault auch als „historisches Apriori“ bezeichnet, weil es zu jeder Zeit die un- hintergehbare diskursive Ausgangssituation, nämlich die Bedingung der Möglichkeit sprach- licher Kommunikation und des sprachvermittelten Denkens überhaupt ist.

Obwohl also ein Archiv als solches notwendig ist, ist es nicht notwendig so, wie es ist, denn die mit dem Archiv vorgegebenen Fundamente, auf die sich vernünftige Diskurse stützen, sind historisch kontingent: „Die veränderlichen Ordnungen des Wissens und der Macht sind die historischen Bedingungen, deren Unbewusstheit uns dazu verleitet, unsere Existenzwei- se jeweils für den Inbegriff des Menschseins zu halten“7. Eben diesen Mangel an Reflexion

7 Fink-Eitel, H., 1992: Foucault zur Einführung, S. 9

auf die Regeln und die hinter diesen stehenden Kräfte, die unser Denken, Sprechen und Handeln bestimmen, sowie die selbstgefällige und gefährliche Annahme, es gebe einen rich- tigen Standpunkt, von dem aus die Welt zu betrachten sei – und dass es natürlich der ge- genwärtige sei – all dies will Foucault uns austreiben. Dies versucht er, indem er zunächst aufzeigt, welchen Regeln wir unbewusst unterliegen – welches die Aufgabe seiner Archäolo- gie ist – um später den hinter diesen stehenden Kräften, ihrer banalen und gewalttätigen Herkunft nachzugehen – wofür seine Genealogie zuständig ist. Konsequenterweise stellt Foucault unser gesamtes, humanwissenschaftlich geprägtes Weltbild infrage, sodass seine Archäologie sich hauptsächlich den Regeln des wissenschaftlichen Diskurses widmet, wäh- rend sich folglich die Genealogie der Wissenschafts geschichte bedient, welche bei Foucault allerdings in ihrer kritischen Funktion vollständig aufgeht. So entlarvt Foucault noch vor Lyo- tard und anderen postmodernen Denkern die „großen Erzählungen“ der Moderne als bloße Konstrukte einer selbstgefälligen Epoche des abendländischen Denkens.

1. 1. Die Archäologie

Der Untersuchungsgegenstand der Archäologie sind die oben angesprochenen Prozeduren bzw. Regeln oder Praktiken der Bändigung des Diskurses, von denen Foucault in Die Ord- nung des Diskurses (1974) drei Arten ausmacht, die jeweils verschiedene Aufgaben über- nehmen. Die einzelnen Prozeduren werden in der heutigen modernen Gesellschaft auf eine besondere Art und Weise angewendet. Die einzelnen Prozeduren, die es in jeder Epoche gegeben hat, werden in der heutigen modernen Gesellschaft auf eine besondere Art und Weise angewendet8:

a) Prozeduren der Ausschließung

Diese von außen auf den Diskurs wirkenden Prozeduren (externe Prozeduren) haben zum Ziel, die bedrohlichen Kräfte des Diskurses zu bändigen. Zu ihnen gehören:

- Das Sprechverbot; nämlich „ Tabu des Gegenstandes, Ritual der Umstände“9 und das Ausschließen widerspenstiger Sprecher vom Diskurs.
- Die Ausgrenzung des Wahnsinns aus dem Diskurs und damit die willkürliche oder zufäl- lige Festlegung dessen, was gerade ein vernünftiger Diskurs ist.
- Der Wille zur Wahrheit, und damit die Regel, dass die Wahrheit nicht von der Macht der jeweils Sprechenden abhängt, sondern von Form und Inhalt der Aussage selbst. Im Ge- gensatz zu den anderen beiden Ausschließungspraktiken scheint die Unterscheidung zwischen wahren und falschen Aussagen zwar auf den ersten Blick – wie Foucault selbst sagt – „weder willkürlich noch veränderbar, weder institutionell noch gewaltsam“10 zu sein, aber er verweist darauf, dass auch der Wille zur Wahrheit und der dahinterstehende Wille zum Wissen keine Selbstzwecke sind, sondern vielmehr im Dienst eines Willens zur Macht stehen, so dass auch der Wille zur Wahrheit Ausdruck des Begehrens ist, womit er seine scheinbare Neutralität und Unschuld verliert. Der Wille zur Wahrheit ten- diert nun dazu, erstens, „auf die anderen Diskurse Druck und Zwang auszuüben“11 – weil die Unterscheidung zwischen wahr und falsch nicht nur auf jeden Gegenstand anwend- bar ist, sondern ihr argumentativ auch nichts entgegengesetzt werden kann – und zwei- tens, sich die anderen beiden Ausschließungssysteme (Sprechverbot und Ausgrenzung des Wahnsinns) unterzuordnen, aber nicht um sie zu verdrängen, sondern „um sie gleichzeitig zu modifizieren und zu begründen“12. Die unbändige und usurpatorische Kraft des Willens zur Wahrheit macht ihn zu dem zentralen Ausschlusssystem und damit zu einem zentralen Untersuchungsgegenstand für Foucault.

b) Prozeduren der Kontrolle und Einschränkung

Diese im Inneren des Diskurses wirkenden Prozeduren (interne Prozeduren) sollen sein Er- eignishaftes und Zufälliges bändigen, indem sie Aussagen klassifizieren, anordnen und ver- teilen. Zu ihnen gehören:

- Der Kommentar, der eine Art Diskursgefälle schafft, indem er die Unterscheidung zwi- schen primären, also grundlegenden schöpferischen Diskursen und wiederholenden, al- so kommentierenden Diskursen ermöglicht. Innerhalb dieser Hierarchie der Diskurse ge- ben die „ursprünglichen“ Texte – etwa einige religiöse, juristische, literarische und auch wissenschaftliche Texte – den Ton an und werden von der Masse der Kommentare, die vom „Traum einer maskierten Wiederholung“ durchdrungen sind13, nur immer wieder neu variiert und interpretiert. Auf diese Weise einer permanenten Rückbindung der Diskurse an primäre Texte wird der Zufall gebannt und durch einen vermeintlichen Ursprung, einen wiederzuentdeckenden Sinn ersetzt. Dieses Prinzip beschränkt den Diskurs durch das

„Spiel der Identität“ in der „Form der Wiederholung und des Selben“14.

- Das Prinzip des Autors, welches ebenfalls den Zufall eliminieren soll, aber diesmal, in- dem der Diskurs an das Spiel der Identität in der „Form der Individualität und des Ich “ rückgebunden wird, an ein einziges Individuum, welchem ein Text zugeschrieben werden kann und welches im Zweifelsfall rechenschaftspflichtig ist.
- Das Prinzip der Disziplin (Medizin, Botanik etc.), definiert als ein anonymes System, be- stehend aus Regeln, Definitionen, Techniken und Instrumenten, mit dem einerseits im- mer wieder neue Aussagen produziert werden können. Andererseits schränkt es gleich- zeitig die Menge möglicher, bzw. als gültig akzeptierter Aussagen ein, indem ein Satz sich auf einen bestimmten Gegenstandsbereich beziehen, bestimmte begriffliche oder technische Instrumente verwenden und bestimmte theoretische Grundannahmen akzep- tieren muss. Das Mittel zur Kontrolle des Diskurses ist hier „das Spiel einer Identität, wel- che die Form einer permanenten Reaktualisierung der Regeln [für gültige Aussagen, J.F.] hat“15.

Die beiden genannten Gruppen von Prozeduren der Diskursbändigung, nämlich die der Aus- schließung und die der Einschränkung, beziehen sich auf den Diskurs als solchen, der durch diese einerseits nach außen abgeschottet, dem andererseits im Inneren Zwänge auferlegt werden. Diese Zwänge können zusammenfassend als Zwänge zur Rückbindung an Identitä- ten oder an Einheiten bezeichnet werden. Foucault hält diese Einheiten für Illusionen, für

„falsche Kontinuitäten“. Für ihn ist selbst die Identität des Individuums, des Ich, „nur eine Parodie: der Plural regiert sie [die Identität, J.F.], unzählige Seelen machen sie einander streitig; die Systeme durchkreuzen sich und beherrschen einander. (...) Und in jeder dieser Seelen entdeckt die Historie ein komplexes System von vielfältigen, unterschiedenen Ele- menten, welche von keiner synthetischen Kraft zusammengehalten werden“16. Durch den ständigen, aufgrund seiner Unbewusstheit nicht spürbaren Zwang zur Rückkoppelung von Aussagen an Einheiten wie die primären Texte, das rechenschaftspflichtige Individuum und die Disziplinen immunisiert sich der Diskurs gegen das Auftauchen nicht-kompatibler Aussa- gen ebenso wie gegen die Reflexion auf die Zufälligkeit und Ereignishaftigkeit auch der als gültig akzeptierten Aussagen.

Auch wenn die grundsätzliche Überlegung Foucaults wohl akzeptiert werden muss, dass die vermeintlichen Einheiten und Regeln keine universell gültigen, sondern geschichtlich beding- te, aus unendlich vielen Elementen zusammengewürfelte und willkürlich gesetzte Konglome- rate sind, folgt daraus nicht, dass wir deshalb auf die künstliche Bildung von Einheiten und Regeln verzichten könnten, was zu denken seine Texte oft nahe legen. Solche künstlichen Konstruktionen sind vielmehr notwendige Bedingungen, um sinnvolle Diskurse überhaupt erst zu ermöglichen. Denn um diskutieren zu können, muss eine ins Unendliche wuchernde Komplexität nach irgendwelchen Gesichtspunkten unterteilt und zusammengefasst – also qua Dezision reduziert werden. Dass die auf diese Notwendigkeit hin entstandenen Kon- struktionen sich dann verselbständigen, indem ihre Kontingenz und die hinter ihnen stehen- de Komplexität bald nicht mehr durch die neuen Einheiten und Regeln hindurchscheinen und dann folglich auch nicht mehr wahrgenommen werden, scheint daher zu rühren, dass es keinen akuten Bedarf gibt, sie infrage zu stellen, solange sie ihre Funktion der Komplexitäts- reduktion erfüllen. Paul Veyne schreibt mit Bezug auf die ebenso apriorischen wie kontingen- ten diskursiven Regeln sehr anschaulich: „Während [die Menschen, J.F.] offenherzig und frei zu sprechen glauben, sagen sie ohne ihr Wissen beschränkte, durch eine inkongruente Grammatik abgesteckte Dinge (...). Worum handelt es sich nun aber bei dieser unterge- tauchten Grammatik (...)? Warum bemerkt unser Bewusstsein (...) sie nicht? Weil es sie ver- drängt? Nein, sondern weil sie vorbegrifflich ist. Das Bewusstsein hat nicht die Aufgabe, uns die Welt zu Bewusstsein zu bringen, sondern uns zu ermöglichen, uns in ihr zu bewegen“17. Eben diese Bewegungsfreiheit wird durch Einheiten und Regeln, die ja nicht nur den Diskurs, sondern auch das einsame Denken strukturieren, erst möglich. Dass sie gleichzeitig Rigiditä- ten schaffen, ist die Kehrseite einer Medaille, die aber – um im Bild zu bleiben – jederzeit eingeschmolzen und neu geprägt werden kann. Da übrigens auch Foucault die Kategorie des „Autors“ und der „Disziplinen“ benutzt, ist anzunehmen, dass er zumindest hier keine angemessenere „Grammatik“ gefunden hat und nur auf deren geschichtliche Kontingenz aufmerksam machen will. Nun zu der letzten Gruppe von Prozeduren.

c. Prozeduren der Unterwerfung des Diskurses

Diese dritte Gruppe von Prozeduren der Bändigung des Diskurses bezieht sich nicht auf die Diskurse als solche, ihr Ziel ist vielmehr die Selektion unter den sprechenden Subjekten. Während die o.g. Ausschließung der widerspenstigen Sprecher eine direkte, repressive Aus- grenzung ermöglicht, wird durch die folgenden Prozeduren der Zugang zu den Diskursen an bestimmte Bedingungen und Qualifikationen geknüpft. Sie funktionieren allerdings nur in den

[...]


1 Fink-Eitel, H., 1992: Foucault zur Einführung, S. 14ff

2 Foucault, M., 1974: Die Ordnung des Diskurses, S. 8

3 Fink-Eitel, H., 1992: Foucault zur Einführung, S. 58

4 Foucault, M., 1974: Die Ordnung des Diskurses, S. 7

5 Foucault, M., 1973: Archäologie des Wissens, S. 188

6 ebenda, S. 187

8 Foucault unterscheidet noch die Epochen Renaissance und klassisches Zeitalter.

9 Foucault, M., 1974: Die Ordnung des Diskurses, S. 7

10 Foucault, M., 1974: Die Ordnung des Diskurses, S. 11

11 ebenda, S. 13

12 ebenda, S. 14

13 ebenda, S. 18

14 ebenda, S. 21

15 ebenda, S. 25

16 Foucault, M., 1974b: Von der Subversion des Wissens, S. 106

17 Veyne, P., 1992: Die Revolutionierung der Geschichte, S. 29f.

Details

Seiten
33
Jahr
1996
ISBN (eBook)
9783638183284
Dateigröße
522 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v12443
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Note
1,0
Schlagworte
machttheorie foucaults

Autor

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