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Inwieweit wird die Politik von Großbritannien, Frankreich und Italien in der Abessinienkrise unter Berücksichtigung des Völkerbundes durch realistische Annahmen erklärbar?

Hausarbeit 2008 20 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anliegen und Aufbau der Untersuchung
2.1. Fragestellung
2.2. Methodik

3. Die Realistischen Annahmen
3.1. Macht als wichtigstes Ziel und Mittel der Außenpolitik
3.2. Das anarchische internationale System und das Sicherheitsdilemma
3.3. Die Nutzung von Ideologien

4. Die Politik Italiens, Großbritanniens und Frankreichs während der Abessinienkrise im Bezug auf Aussagen des Realismus
4.1. Italien
4.1.1. Gründe des Einmarschs
4.1.2. Verdeckung der machtpolitischen Ziele durch Propaganda
4.1.3. Abwägung der internationalen Lage
4.2. Großbritannien und Frankreich

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit der Vorbereitung und späteren Ausführung der Invasion ins einzige afrikanische Völkerbundmitglied Abessinien 1935 brachte der italienische Diktator Mussolini den Völkerbund und seine einflussreichsten Mitglieder Frankreich und England in Zugzwang. Nach Artikel 16 der Völkerbundsatzung wurde ein solcher Überfall als Angriff auf alle Völkerbundsmitglieder gewertet und sollte die Beendigung aller finanziellen, wirtschaftlichen und persönlichen Beziehungen durch alle Mitgliedsstaaten nach sich ziehen (vgl. Art. 16 der Völkerbundssatzung Gill 1996 S. 169). Zwar konnten sich die Mitgliedsstaaten auf Sanktionen gegen Italien einigen, doch lange nicht in dem durch die Satzung vorgegebenen Maße. Die Mitglieder konnten sich auf wirtschaftliche sowie Finanzsanktionen einigen und belegten Italien zusätzlich mit einem Waffen- Munitions- und Kriegsgerätembargo (vgl. Mattioli 2005 S. 127). Diese Sanktionen hatten zwar ihre Wirkung, trafen die Italiener allerdings nicht empfindlich genug, um sie von ihrem Kriegsvorhaben abzubringen oder gar den Krieg zu beenden (vgl. Brogini Künzi 2006 S. 316). Diese Tatsache ist vor allem durch die britische und französische Zurückhaltung zu erklären, deren Vertreter aus unterschiedlichen Gründen keine wirkungsvolleren Sanktionen beschließen wollten und damit das Ende des Völkerbundes heraufbeschworen. Zudem zeigte sich bereits in der Vorbereitungsphase des Krieges, dass England genau wie Frankreich keine klare Linie gegen oder für Italien fuhr und die Italiener damit in die Arme des faschistischen Deutschlands trieben (vgl. Morgenthau 2006 S. 441).

2. Anliegen und Aufbau der Untersuchung

2.1. Fragestellung

In dieser Arbeit werde ich untersuchen, ob das Verhalten Italiens, Großbritanniens und Frankreichs während der Abessinenkrise durch realistische Annahmen erklärbar ist. Dabei werde ich mich auf die Annahmen beziehen, dass „Macht zugleich Ziel und Mittel der nationalen Außenpolitik“ ist (Gu 2000 S. 41), im anarchischem internationalen System jeder Staat nur an seinem eigenen Vorteil interessiert ist (vgl. Lebow 2007 S. 55) und das Ideologien in den internationalen Beziehungen nur als Deckmantel für die Vergrößerung der eigenen Macht Gebrauch finden (vgl. Morgenthau 2006 S. 98).

Die von mir genutzte Literatur basiert bei der Untersuchung des Realismus vor allem auf dem von Hans Joachim Morgenthau verfassten Klassiker „Politics among Nations“, dessen Aussagen durch die 1974 erschienenen Gedanken Herz‘ zum Sicherheitsdilemma und Zusammenfassungen der Internationalen Theorien ergänzt werden.

Im Bezug auf das Verhalten der Länder beziehe ich einen Teil der Literatur aus der Forschung über die Gründe des Zweiten Weltkriegs. Zum italienischen Fall und der Abessinenkrise insgesamt nutze ich zusätzlich Bücher von Brogini Künzi und Mattioli, die sich der Abessinenkrise als Gesamtes widmen. Das Verhalten Englands und Frankreichs während der Krise wird in einem schon 1974 erschienenen Artikel von R. A. C. Parker sehr ausführlich dargestellt. Da die Forschung seitdem nicht viele neue Erkenntnisse sammeln konnte, werde ich auch seine Ergebnisse mit in die Arbeit einfließen lassen.

2.2. Methodik

Um festzustellen, ob das Verhalten der drei Staaten durch realistische Annahmen erklärbar ist, werde ich zuerst die einzelnen Annahmen des klassischen Realismus präzisieren. Im Anschluss muss überprüft werden, ob das Verhalten der drei beteiligten Länder, auch auf den Völkerbund bezogen, durch die realistischen Aussagen erklärbar sind und falls nicht, ob sie die Erklärungskraft der Theorie außer Kraft setzen. Hier beginne ich mit der Analyse Italiens, da ich in diesem Teil die Gründe für den Einmarsch erläutere, auf den Großbritannien und Frankreich reagierten. Diese beiden Staaten werde ich im Anschluss gemeinsam behandeln, da sich ihr Verhalten oft bedingt hat.

Im anschließenden Fazit komme ich zu dem Schluss, dass der Realismus das Verhalten der in den Abessinienkrise verwickelten Staaten vollständig erklärt.

3. Die realistischen Annahmen

Der Realismus, auch realistische Schule, wurde vor allem durch Hans J. Morgenthau geprägt (vgl. Gu 2000 S. 38). Der Realismus entstand als Gegenansatz zum in der Nachkriegszeit aufkeimenden Idealismus, dessen „Abwertung der politischen Macht“ (Gu 2000 S. 38) Morgenthau als gefährlich ansah und ihn dazu brachte, sein Werk „Politics Among Nations“ zu schreiben. Es wurde erstmals 1948 publiziert und ist inzwischen in der 6. Auflage erschienen.

Die politischen Entscheidungen Italiens, Großbritanniens und Frankreichs im Vorlauf und während der Abessinenkrise, sollen daraufhin überprüft werden, ob sie durch Annahmen des klassischen Realismus erklärbar sind oder ob sie die Theorie vielmehr in Frage stellen.

Dazu habe ich folgende Annahmen Morgenthaus ausgewählt:

1. Macht ist gleichzeitig wichtigstes Mittel und Ziel der nationalen Außenpolitik
2. Im anarchischen internationalen System ist jeder Staat nur an seinem eigenen Vorteil interessiert. Es herrscht daraus folgend das sogennante Sicherheitsdilemma.
3. Politiker benutzen Ideologien um ihre Machtpolitik zu verschleiern.

Ich habe mich für diese drei Thesen entschieden, da die ersten zwei meiner Meinung nach die wichtigsten Annahmen des Realismus darstellen, während die dritte These vor allem im Bezug auf den Völkerbund von Interesse ist.

3.1. Macht als wichtigstes Ziel und Mittel der Außenpolitik

Die erste Annahme die ich erörtern werde ist, dass Macht im Realismus als wichtigstes Ziel und Mittel der Außenpolitik eines Staates gesehen wird.

Politische Realisten, insbesondere Hans Morgenthau, sehen die Macht als einziges Interesse eines Staates in der Internationalen Politik, also der Interaktion mit anderen Staaten im anarchischen System der internationalen Beziehungen. (vgl. Lebow 2007 S. 55). Morgenthau definiert den Begriff der Macht in der „Fähigkeit zur Beherrschung und Beeinflussung des Denkens und damit des Handelns der Anderen“ (Gu 2000 S. 39). Diese Definition wird aber von seinen Kritikern als zu wenig trennscharf angesehen (vgl. Jacobs 2003 S.45, S.53). Seine unklare Definition ist aber dadurch zu erklären, dass er „dem Kampf um die Macht [einen] universellen Charakter in Raum und Zeit“ zuschreibt (Jacobs 2003 S.45, siehe auch Gu 2000 S. 38). Er hält diesen Kampf deshalb für eine Erfahrungstatsache, die keiner Begründung bedarf (vgl. Jacobs 2003 S. 45).

Diese Ansichten zieht Morgenthau aus drei Gründen. Erstens, die anthropologische Begründung, dass jeder Mensch von Natur aus nach Macht bestrebt ist, um seine eigene Sicherheit zu schützen. Da die meisten Menschen in einem Staat aber keine Macht ausüben können, projizieren sie ihr Bedürfnis nach Macht auf den Staat, der ihr Machtverlangen auf internationaler Ebene verwirklichen soll (vgl. Gu 2000 S. 44). Dieses Phänomen bezeichnet Morgenthau als „kollektiven Egoismus“ (Gu 2000 S.44). Zweitens, die sozialorganisatorische Begründung, nach dem jede Gruppe, sei es eine Gewerkschaft oder eine Familie, immer nach Macht strebt. Da der Machtinhaber diese aber nicht hergeben möchte, herrscht vor allem in einem demokratischen Staat ein stätiger Kampf um Macht auf allen Ebenen. Gleiches lässt sich auf das internationale System anwenden, in dem ebenfalls organisierte Gruppen, die Staaten, aufeinander treffen (vgl. Gu 2000 S. 44f.). Drittens, die historische Begründung, nach der es kein Beispiel gegen die Eigengesetzlichkeit des Machtstrebens von Staaten gibt. Er argumentiert zusätzlich, dass es keinen Staat gibt, der freiwillig Macht abgeben würde und auch keinen, der nicht schon einmal versucht hätte, seine Macht zu mehren (vgl. Gu 2000 S. 45).

Zwar räumt Morgenthau ein, dass es unterschiedliche Motive für die Politik eines Staates im Internationalen System gibt, „das unmittelbare Ziel ist aber stets die Macht“ (Gu 2000 S.41). Da diese Ziele aber nur durch Macht erreicht werden können, bildet Macht Mittel und Ziel der Außenpolitik eines Staates (vgl. Jacobs 2003 S. 46). Dabei unterscheidet Morgenthau zwischen drei Arten der Machtpolitik. Entweder der Staat will Macht erhalten, Macht vermehren oder Macht demonstrieren (vgl. Lehmkuhl 1996 S. 75). Machterhaltende Politik ist eine solche Politik, die den Status Quo erhalten soll und wird deshalb auch als Status quo-Politik bezeichnet (vgl. Gu 2000 S. 42). Ein Staat ist bei der Ausübung dieser Politik mit seiner derzeitigen Machtposition zufrieden und möchte diese halten. Status quo-Politik wird meist nach Kriegen betrieben, wenn es eine klare Machtverteilung gibt. Oft werden dabei Allianzen geschlossen, um einen Krieg zu vermeiden, da dieser immer verloren gehen kann und sich das Machtverhältnis verschieben würde (vgl. Morgenthau 2006 S. 50f.). Machtvermehrende Politik dagegen wird auch als Imperialismuspolitik bezeichnet (vgl. Gu 2000 S. 42). Hier versucht ein Staat seine Macht zu vergrößern. Beispielsweise versucht der Sieger eines Krieges den neuen Status Quo so anzupassen, dass seine Macht über den Verlierer wächst. Da dies nach einem Krieg meist gelingt, verliert der unterlegene Staat an Macht, die er im Folgenden wieder zurückgewinnen will, also wird auch er eine imperialistische Politik verfolgen (vgl. Morgenthau 2006 S. 65f.). Setzt ein Staat machtdemonstrierende oder auch Prestigepolitik ein, möchte er anderen Staaten zeigen, wie viel Macht er besitzt. Dies kann beispielsweise über diplomatische Treffen oder Waffenvorführungen geschehen. Machtdemonstrierende Politik wird aber meist für die Status Quo und die imperialistische Politik eingesetzt. Der kalte Krieg wurde zum Beispiel hauptsächlich durch Prestigepolitik bestimmt, die den Status Quo erhalten oder die Lage für einen der Blöcke verbessern sollte (vgl. Morgenthau 2006 S. 87-93).

Zusammenfassend bleibt also zu sagen, dass der Realismus die Macht, aus anthropologischen, sozialorganisatorischen und historischen Gründen, als wichtigstes Mittel und Ziel der Außenpolitik von Staaten ansieht. Dabei wird die Außenpolitik in machterhaltende, machtvermehrende und machtdemonstrierende Politik unterteilt.

Nachdem ich die realistische Annahme zum Streben nach Macht erklärt habe, werde ich nun die These des anarchischen internationalen Systems vorstellen.

3.2. Das anarchische internationale System und das Sicherheitsdilemma

An die These, dass Macht das wichtigste Mittel und Ziel der Außenpolitik eines jeden Staates ist, schließt sich die Annahme der Realisten an, das Internationale Staatensystem befände sich „in Analogie zu den Vorstellungen Hobbes – im Naturzustand der Anarchie“ (Lehmkuhl 1996 S. 73).

Realisten sehen das Internationale System demnach als Raum ohne feste Regeln und vor allem ohne eine höhere Gewalt, die die Staaten, die in diesem System agieren, kontrollieren oder sanktionieren könnte (vgl. Jarvis 1996 S. 93). Internationale Organisationen oder das Völkerrecht können an dieser Tatsache laut Realisten nichts ändern, da sie über keine genügende Sanktions- oder Exekutivgewalt verfügen bzw. diese Gewalten nur durch die einzelnen Staaten ausgeübt werden können (vgl. Morgenthau 2006 S. 300). Die Staaten sind also die einzigen Akteure im Internationalen System (vgl. Lehmkuhl 1996 S. 73).

Das Problem in diesem Staatensystem ist, dass durch den fehlenden Schutz „von oben“ (Herz 1974 S. 39), also durch eine übergeordnete Macht, jeder Staat in Angst vor „Angriffen, Unterwerfung, Beherrschung oder Vernichtung“ (Herz 1974 S. 39) leben muss. Durch diese Angst angetrieben, versucht ein Staat (Staat A), stets seine eigene Sicherheit zu vergrößern. Um diese Sicherheit zu erreichen, muss er die eigene Macht vergrößern, um der Macht eines anderen Staats (Staat B) begegnen zu können. Da sich Staat B durch die Vergrößerung der Macht von Staat A, in seiner Sicherheit bedroht fühlt, versucht er nun selber, mehr Macht zu akkumulieren. Es entsteht ein „Teufelskreis“ zwischen „Sicherheitsbedürfnis und Machtanhäufung“ (vgl. Herz 1974 S. 39). Dieser Teufelskreis wird in der Politikwissenschaft als Sicherheitsdilemma bezeichnet (vgl. Herz 1974 S. 39), für den das Wettrüsten der beiden Großmächte im kalten Krieg als Beispiel angeführt werden kann.

Das Sicherheitsdilemma ist also die Folge des anarchischen internationalen Systems indem die Staaten immer darauf bedacht sind, ihre Macht zu erhalten oder zu vergrößern.

Die realistische Annahme, dass die Moral oder Ideologien, beim Handeln der Staaten auf internationaler Ebene nur dann eine Rolle spielen, wenn sie sich davon einen Vorteil versprechen, werde ich im nächsten Abschnitt erläutern.

3.3. Die Nutzung von Ideologien

Die dritte und damit abschließende Annahme des Realismus, die Eingang in diese Arbeit erhalten soll, ist die, dass Ideologien, oder auch die Moral, in den internationalen Beziehungen nur als Deckmantel für die Vergrößerung der eigenen Macht benutzt werden.

Morgenthau argumentiert, wie bereits beschrieben, dass jede Handlung eines Staates im außenpolitischen Bereich darauf ausgerichtet ist, die eigene Sicherheit oder Macht zu vergrößern. Allerdings müssen Politiker diese Ziele oft hinter politischen Ideologien verstecken, um für ihre Politik psychologische und moralische Akzeptanz in der eigenen Bevölkerung, auf der ihre Macht schließlich beruht, zu erreichen (vgl. Morgenthau 2006 S. 98). Direkt zuzugeben, dass eine bestimmte Politik nur dem Machtgewinn dienen soll, würde die Lage eines Staates im internationalen System schwächen, da die Bevölkerung der verfolgten Politik nur „halbherzig und mit schlechtem Gewissen“ (Morgenthau 2006 S. 100 eigene Übersetzung) zustimmen würde. Ideologien sieht Morgenthau deshalb als „Waffen“ (Morgenthau 2006 S. 100 eigene Übersetzung), welche die nationale Moral stärken und die der Gegner schwächen können (vgl. Morgenthau 2006 S. 100).

Allerdings kann ein Staat, wenn es ihm um die Machterhaltung geht, meist seine wahren Ziele offenbaren, da der derzeitige Machtzustand schon durch seine Existenz eine Legitimation besitzt und es zudem als moralisch richtig angesehen wird, wenn ein Land seinen Besitz verteidigt. Typische Ideologien der Machterhaltung sind Frieden und Internationales Recht (vgl. Morgenthau 2006 S. 100f.). Die Politik der Machtvermehrung dagegen braucht immer eine Ideologie, da sie beweisen muss, warum der herrschende Status Quo verändert werden sollte (vgl. Morgenthau 2006 S. 102). Die meistgenutzte Ideologie für Imperialismuspolitik ist die Anti-Imperialismus Ideologie, nach der ein Staat nur einer Invasion seines Gegners zuvorkommt (vgl. Morgenthau 2006 S. 104). Ein Beispiel für diese Politik bildet der Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion während des zweiten Weltkriegs (vgl. Morgenthau 2006 S. 104).

Ideologien werden in der Außenpolitik eines Staates also dazu genutzt, die eigene Bevölkerung oder die internationale Gemeinschaft für machtpolitische Ziele zu gewinnen.

Damit sind die drei Annahmen des Realismus nach Morgenthau erklärt, die ich anhand des Verhaltens Italiens, Großbritanniens und Frankreichs während des Abessinienkriegs einem empirischen Test unterziehen werde.

4. Die Politik Italiens, Großbritanniens und Frankreichs während der Abessinienkrise im Bezug auf Aussagen des Realismus

4.1. Italien

Mit dem Überqueren der abessinischen Grenze, durch drei italienische Armeekorps, am Morgen des 3. Oktober 1935, begann der Abessinenkrieg offiziell (vgl. Mattioli 2005 S. 80). Ohne Kriegserklärung entsandte der italienische Diktator Mussolini seine Truppen zum Angriff auf das einzige afrikanische Völkerbundmitglied (vgl. Mattioli 2005 S. 80).

Die italienische Aggression hatte allerdings eine lange Vorgeschichte. Bereits 1932 entwickelte Mussolinis Helfer Emilio De Bono erste Pläne eines Angriffskrieges gegen Abessinien (vgl. Brogini Künzi 2006 S. 179 siehe auch Mattioli 2005 S. 57).

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Details

Seiten
20
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640315093
Dateigröße
410 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v126126
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Lehrstuhl für Internationale Organisationen und Internationale Politikfeldforschung
Note
1,3
Schlagworte
Abessinien Völkerbund Großbritannien Frankreich Krise Abessinenkrise Abessinenkrieg Afrika Vorkriegszeit Realismus Morgenthau

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Titel: Inwieweit wird die Politik von Großbritannien, Frankreich und Italien in der Abessinienkrise unter Berücksichtigung des Völkerbundes durch realistische Annahmen erklärbar?