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Lesetagebuch zu "Emil und die Detektive" (6. Klasse Realschule)

Unterrichtsentwurf 84 Seiten

Zusammenfassung

In der vorliegenden Arbeit findet das Lesetagebuch eine besondere Berücksichtigung, denn das Lesetagebuch bietet die Möglichkeit, einen handlungs- und produktionsorientierten Unterricht zu gestalten. Die Lernenden können so zum Lesen motiviert werden, Gefallen am Bücherlesen finden und so ihre Lesekompetenz verbessern.

Der Fokus liegt auf dem Kinderroman "Emil und die Detektive" und die Gestaltung einer Unterrichtseinheit in Form eines Lesetagebuchs. Im ersten Abschnitt werden die Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs im Deutschunterricht genauer betrachtet. Anschließend wird begründet, warum sich "Emil und die Detektive" besonders gut für den Deutschunterricht in der sechsten Jahrgangsstufe in einer Realschule eignet und mithilfe eines Lesetagebuchs erschlossen werden kann. Die Relevanz des Romans im heutigen Deutschunterricht wird herausgestellt. Danach erfolgen eine Vorstellung, eine Legitimation und eine didaktische Begründung zum erstellten Lesetagebuch zu Emil und die Detektive. Sowohl die Forderungen des Hessischen Kerncurriculums für die Sekundarstufe I in einer Realschule als auch einige der elf Teilkompetenzen von Spinner sollen in dem Abschnitt Berücksichtigung finden. In einem Fazit werden grundlegende Erkenntnisse zusammengefasst.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs
2.1 Chancen des Lesetagebuchs
2.2 Grenzen des Lesetagebuchs

3 Sachanalyse
3.1 Warum eignet sich das Lesetagebuch für das Buch Emil und die Detektive?
3.2 Begründung der Auswahl von Emil und die Detektive

4 Methodisch-didaktische Begründung
4.1 Ziele der Unterrichtseinheit/ Kompetenzzuwachs
4.2 Bewertung des Lesetagebuchs
4.3 Aufgaben vor der Lektüre
4.4 Aufgaben während der Lektüre
4.5 Aufgaben nach der Lektüre

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis
6.1 Abbildungsverzeichnis

7 Lesetagebuch zu Emil und die Detektive

8 Lösungsvorschläge zu Wahl- und Pflichtaufgaben

9 Bewertungsbögen für den Dialog vom Schreibgespräch

Anmerkung der Redaktion: Einige Abbildungen wurden aus urheberrechtlichen Gründen aus dem Anhang entfernt.

1 Einleitung

Das Lesen nimmt im Leben vieler Jugendlicher einen immer geringeren Stel­lenwert ein. Spätestens nach den Ergebnissen der PISA - Studie ist zu erken­nen, dass Schülerinnen und Schüler in Deutschland beim Lesen immer schlech­ter abschneiden. Demnach stellt sich die Frage, wie die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler verbessert werden kann. In der vorliegenden Arbeit findet das Lesetagebuch eine besondere Berücksichtigung, denn das Lesetage­buch bietet die Möglichkeit, einen handlungs- und produktionsorientierten Un­terricht zu gestalten. Die Lernenden können so zum Lesen motiviert werden, Gefallen am Bücherlesen finden und so ihre Lesekompetenz verbessern.

Der Fokus liegt auf dem Kinderroman Emil und die Detektive und die Gestal­tung einer Unterrichtseinheit in Form eines Lesetagebuchs. Im ersten Abschnitt werden die Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs im Deutschunterricht genauer betrachtet. Anschließend wird begründet, warum sich Emil und die Detektive besonders gut für den Deutschunterricht in der sechsten Jahrgangs­stufe in einer Realschule eignet und mit Hilfe eines Lesetagebuchs erschlossen werden kann. Die Relevanz des Romans im heutigen Deutschunterricht wird herausgestellt. Danach erfolgen eine Vorstellung, eine Legitimation und eine didaktische Begründung zum erstellten Lesetagebuch zu Emil und die Detekti­ve. Sowohl die Forderungen des Hessischen Kerncurriculums für die Sekun­darstufe I in einer Realschule als auch einige der elf Teilkompetenzen von Spinner sollen in dem Abschnitt Berücksichtigung finden. In einem Fazit wer­den grundlegende Erkenntnisse zusammengefasst.

2 Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs

2.1 Chancen des Lesetagebuchs

Das Lesetagebuch ist eine kontrovers diskutierte Methode in der Didaktik. In­grid Hintz definiert das Lesetagebuch als „eine Form der schreibenden und gestaltenden Verarbeitung von individuellen Leseerlebnissen [ist], die aus­drücklich für die ‘Veröffentlichung’, zumindest für die kenntnisnehmende und beurteilende Einsicht des Lehrers, bestimmt ist“ (2011: 91). Im traditionellen Sinn ist das Lesetagebuch eine protokollierende und dokumentierende Metho­de, die den Leseprozess einer Lektüre begleitet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten somit die Gelegenheit, sich produktiv und handlungsorientiert mit ei­ner Lektüre auseinanderzusetzen. Das Verstehen von Texten und die dabei ablaufenden Prozesse, die kognitiver und emotionaler Art sind, können in schriftlicher und bildlicher Weise geäußert werden (vgl. a.a.O.: 3). Ab den sechziger Jahren hat die Bedeutung der Lesetagebücher im Deutschunterricht im Gymnasium und im Grundschulbereich zugenommen. In den siebziger Jah­ren wurde das Ziel verfolgt, mit dem Lesetagebuch Schülerinnen und Schüler mehr zum Lesen zu motivieren, da der Einfluss der neuen Medien rapide an­stieg (vgl. a.a.O.: 67-70). Heutzutage wird das Lesetagebuch häufig in ver­schiedenen Formen im offenen Unterricht verwendet. Den Schülerinnen und Schülern kann in der Gestaltung viel Freiraum gelassen werden, indem sie ei­gene Bücher und die anschließende Gestaltung des Lesetagebuchs frei auswäh­len. Andere Möglichkeiten sind zum Beispiel, Wahl-, und Pflichtaufgaben oder Karteikarten bereitzustellen, an denen sich die Lernenden orientieren können (vgl. a.a.O.: 83-84). Mithilfe eines Lesetagebuchs werden Schreibprozesse so­wie weitere produktive Umgangsweisen mit literarischen Texten geübt (vgl. a.a.O.: 85). Zudem kann der Lehrer binnendifferenziertes Material zur Verfü­gung stellen, um die Heterogenität der jeweiligen Lerngruppe zu berücksichti­gen. Bei der Ausbildung von Lesemotivation und Lesegewohnheiten über­nimmt die Schule eine maßgebende Rolle, vor allem bei Lernenden, die aus einem lesefernen Umfeld stammen (vgl. a.a.O.: 17-22). Motivation ist eine Grundlage für den Erfolg bei allen Lernprozessen. Demnach muss es der Schu­le gelingen, die Lesemotivation zu fördern. Eine weitere Aufgabe der Schule ist es, die Lesefreude zu wecken, damit sich die Lesekompetenz bei den Schü­lerinnen und Schülern stetig verbessern kann. Das Lesetagebuch bietet somit eine Möglichkeit, die Lese- und Schreibkompetenz sowie die Lesemotivation auszubauen (vgl. a.a.O.: 60). Die Schülerinnen und Schüler „entwickeln viel­fältige kognitive und emotionale Bezüge zu den Problemstellungen und Hand­lungssträngen der Bücher und stellen Beziehungen zwischen dem Buchgesche­hen und ihrer eigenen Erfahrungswelt her“ (Hintz a.a.O.: 253). Es gilt festzu­halten, dass die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Literatur grundle­gende Fähigkeiten erlernen, wie zum Beispiel Perspektiven zu übernehmen, Empathie zu entwickeln und in ihrem Identitätsfindungsprozess gefördert wer­den oder Fortschritte im Fremdverstehen machen. Außerdem werden die Ler- 2 nenden als „aktive Rezipienten und Subjekte ihres Lernens und Lesens ernst genommen und herausgefordert“ (Hintz a.a.O.: 61). Demnach kann ein selbst­gesteuerter, individueller Lernprozess stattfinden. Durch die Bereitstellung von Hilfsmaterialien oder Lösungsmöglichkeiten wird das eigenständige Arbeiten verstärkt. Es ist eine nahe sowie intensive Textarbeit möglich. Das Lesetage­buch ist eine Methode, die ökonomisch gut in der Schule umsetzbar ist. Wei­terhin ist ein Lesetagebuch als ein Bindeglied zwischen den einzelnen Teilbe­reichen im Deutschunterricht zu betrachten (ebd.). Es kann konstatiert werden, dass ein Lesetagebuch eine enorme Bedeutung im Entwicklungsprozess der Schülerinnen und Schüler übernehmen kann.

2.2 Grenzen des Lesetagebuchs

Ein Lesetagebuch kann seine Intention auch verfehlen. Wenn der Fokus des Lesetagebuchs mehr auf dem Schreiben als auf dem Lesen liegt, ist die Absicht eines Lesetagebuchs nach Ingrid Hintz nicht erfüllt (ebd.). Zudem besteht die Gefahr darin, dass Schülerinnen und Schüler ihr Lesetagebuch an die Erwar­tungen des Lesers anpassen und eigene Überlegungen zurückhalten (vgl. a.a.O.: 86), wenn das Lesetagebuch zum Beispiel am Ende vom Lehrer bewer­tet wird. Lesetagebücher sind „Ausdruck des subjektiven Schreibens“ (a.a.O.: 92) und je mehr Wert auf die Einhaltung von Grammatikregeln gelegt wird, desto weiter entfernt man sich von der eigentlichen Absicht eines Lesetage­buchs. Darüber hinaus kann ein Lesetagebuch für Lernende überfordernd sein, wenn es nur wenig Hilfestellungen oder Anregung zur Gestaltung gibt, also kaum eine Orientierung für den Lernenden existiert (vgl. a.a.O.: 83). Ohne Ori­entierungsmöglichkeiten werden die Schülerinnen und Schüler häufig demoti­viert und sie entwickeln eine abwehrende Haltung gegenüber dem Lesen. Eine weitere Grenze besteht darin, dass die Gestaltung von einem Lesetagebuch sowohl für den Schüler als auch für den Lehrer zeitaufwendig ist. Deshalb ist es die Aufgabe des Lehrers, die Lernumgebung so zu gestalten, dass die Schü­lerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen berücksichtigt werden. Durch Differenzierungen bei der Aufgabenwahl kann die Lehrperson der Forderung gerecht werden. Als Lehrer ist eine absolute Textkenntnis essen­tiell, um das Lesetagebuch optimal gestalten zu können. Da ein Lesetagebuch viele Vorzüge hat, richtet sich der Fokus in den nächsten Abschnitten auf ein selbst erstelltes Lesetagebuch zu Emil und die Detektive.

3 Sachanalyse

Emil Tischbein, ein vorbildlicher zwölf Jahre alter Realschüler darf zum ersten Mal seine Ferien bei seiner Großmutter in Berlin verbringen. Seine allein­erziehende Mutter, die mit ihren Friseursalon nur wenig Geld verdient, gibt Emil 140 Mark für seine Verwandten mit. Als Emil in der Eisenbahn einschläft und einige Zeit später wieder aufwacht, stellt er fest, dass er seines Geldes be­stohlen wurde. Emil verdächtigt Herrn Grundeis, der mit ihm alleine in einem Abteil saß. Aus Angst, dass Emil für seinen eigenen Streich in seiner Heimat bestraft wird, entschließt sich Emil dazu, Herrn Grundeis eigenständig zu ver­folgen. Mit der Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Freunden gelingt es Emil, den Dieb zu stellen. Bei dem Täter handelt es sich um einen seit längerer Zeit gesuchten Bankräuber. Emil erhält als Belohnung tausend Mark und wird in einem Zeitungsartikel als Held beschrieben. Am Ende des Romans feiern Emil und seine Freunde ihren Erfolg (vgl. Kästner 1929: 7­171).

3.1 Warum eignet sich das Lesetagebuch für das Buch Emil und die Detektive?

Es kann behauptet werden, dass „Emil und die Detektive“ ein hohes didakti­sches Potenzial für den heutigen Deutschunterricht bietet. Mithilfe eines Le­setagebuchs zu Emil und die Detektive kann der Leseprozess dokumentiert sowie das Leseverständnis gesichert werden, indem produktions- und hand­lungsorientierte Methoden verwendet werden. Die Lernenden erhalten in dem Lesetagebuch die Chance, als Ermittler zu agieren, um den Fall mit Hilfe von Kommissar Pfiffig sowie mit Emil und seinen Detektivfreunden zu lösen. Die Lernenden sollen beispielsweise Tätersteckbriefe oder Mind-Maps erstellen. Somit übernehmen die Schülerinnen und Schüler Perspektiven und lernen fremde Leben kennen. Dadurch können die Lernenden Vergleiche zu ihrem eigenen Leben herstellen. Die Schülerinnen und Schüler können durch die Aufgaben im Lesetagebuch das Detektivsein nachempfinden und so ihre Prob­lemlösekompetenz (vgl. Hessisches Kultusministerium 2011: 10) ausweiten. Es findet eine individuelle Auseinandersetzung mit den Geschehnissen statt. Die 4 Lernenden können unter anderem Fragen zur Lektüre notieren, für sie persön­lich wichtige Stellen aufschreiben oder weiterschreiben, sich in die Handlung einmischen, ein Kapitel nacherzählen oder inhaltlich wiedergeben, Bilder zum Geschehen malen, ihre Meinungen äußern und dem Autor Rückmeldung ge- ben(vgl. Hintz 2011: 105). Durch eine ständige fortlaufende Sicherung der Er­gebnisse im Lesetagebuch und durch die Präsentation der Ergebnisse können die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Lernfortschritt sehen. Ferner wer­den die Lernenden durch die Gestaltung eines Lesetagebuchs zu Emil und die Detektive zur Kinder- und Jugendliteratur hingeführt.

3.2 Begründung der Auswahl von Emil und die Detektive

Erich Kästners (1899-1974)1 erster Kinderroman Emil und die Detektive er­schien im Jahr 1929. Demnach stellt sich die Frage nach der Aktualität des mittlerweile fast neunzig-jährigen Romans im gegenwärtigen Literaturunter­richt. Steck-Meier stellt klar heraus, dass Erich Kästners „heiterer Erzählstil, sein Witz und seine Komik“ (1999: 405) nicht nur den Kindern Freude bereitet, sondern dass die genannten Merkmale auch als die wichtigsten Kennzeichen seiner Bücher gelten können. Neben dem hohen Unterhaltungswert von Emil und die Detektive muss auch der pädagogische Gehalt betrachtet werden. Kästner schreibt klar und deutlich mit einer „anständigen moralinfreien Moral, die in jedes Milieu passt“ (Fallada 1983: 59), das heißt mit einer Intention, die da lautet; sich seinen Mitmenschen gegenüber respektvoll und solidarisch zu verhalten und sich gegenseitig niemals im Stich zu lassen, wenn Hilfe benötigt wird (ebd.). Der Roman ist demnach auf einem kindgerechten Niveau verfasst, also kann festgehalten werden, dass Emil und die Detektive als geeignet für den heutigen Deutschunterricht in der Jahrgangsstufe sechs betrachtet werden kann. Eine Berücksichtigung der Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ist unbedingt notwendig. Emil und die Detektive umfasst hundertsiebzig Seiten, die in achtzehn Kapitel unterteilt sind. Die Kapitel umfassen jeweils circa zehn Seiten, die durch Illustrationen von Walter Trier (vgl. Kästner 1929: 3) veran­schaulicht werden. Durch die angenehme Länge der Kapitel und durch die Il­lustrationen werden die Schülerinnen und Schüler motiviert. Die Kinder erhalten durch das Lesen von Emil und die Detektive die Chance, ihren Wortschatz zu erweitern. Auch wenn der Roman schon beinahe neunzig Jahre alt ist, lassen sich einige Gemeinsamkeiten zwischen Emil und den Schülerinnen und Schü­lern erkennen. Beide gehen in die sechste Klasse in eine Realschule. Die Schü­lerinnen und Schüler können Parallelen zu eigenen Erlebnissen herstellen, denn sicherlich haben sie selbst schon einmal erlebt, dass ihnen oder einer bekannten Person gestohlen wurde. Außerdem kann behauptet werden, dass die Kinder in Emil und die Detektive ernst genommen werden und zum Teil die Rolle von Erwachsenen übernehmen.

4 Methodisch-didaktische Begründung

4.1 Ziele der Unterrichtseinheit/ Kompetenzzuwachs

Das Lesetagebuch zu „Emil und die Detektive“ wird im ersten Halbjahr in Jahrgangsstufe sechs in einer Realschule erstellt. Die Wahl- und Pflichtaufga­ben sollen in circa 28 Schulstunden bearbeitet werden. Das Lesetagebuch wird begleitend zum Lesen der Lektüre erstellt. Allgemein betrachtet dienen die kooperativen, darstellerischen, handlungs- und produktionsorientierten sowie kreativen Methoden im Lesetagebuch zur Erschließung und Erarbeitung eines literarischen Textes. Im Lesetagebuch notieren die Schülerinnen und Schüler, wann welches Kapitel gelesen wurde. Dadurch können der Lernende selbst und der Lehrer überprüfen, dass ein regelmäßiges Lesen und eine regelmäßige Be­arbeitung der Aufgaben stattfinden. Das selbstständige Arbeiten der Schülerin­nen und Schüler wird verstärkt, indem in der vorstrukturierten Lernumgebung Hilfsmaterialien und Lösungsvorschläge zur Selbstkontrolle bereitgestellt wer­den. Darüber hinaus ist es möglich, zwischen Leistungsgruppen zu differenzie­ren und einen sprachsensiblen Deutschunterricht (vgl. Leisen 2013: 1-173) zu gestalten. Somit kann die Motivation der Schülerinnen und Schüler in ver­schiedenen Leistungsstufen erhalten bleiben. Die Sprachsensibilität wird er­reicht, indem Fachbegriffe, wie zum Beispiel Inhaltsangabe, Nacherzählung, Präteritum verwendet oder Worthilfen und vorgegebene Satzanfänge als Hilfe­stellung gegeben werden. Das Lesetagebuch wird in einer Form des differen­zierten Unterrichts umgesetzt, da jeder Lernende in einem individuellen Tempo liest und die Aufgaben bearbeitet. Das Lesetagebuch soll in drei von insgesamt vier Stunden im Deutschunterricht eingesetzt werden. In der vierten Stunde 6 lesen die Schülerinnen sich gegenseitig in Lesetandems vor. Ein Lesetandem besteht aus einem leseschwächeren und einem lesestärkeren Schüler, die sich gegenseitig unterstützen. Hierbei soll vor allem das laute Lesen geübt werden (vgl. Nix 2011: 126-129). Die Schülerinnen und Schüler sind mit der Methode vertraut. Jede Stunde gliedert sich in eine Einstiegsphase, in der Vorwissen aktiviert wird, damit sich die Schülerinnen und Schüler gedanklich in das bis­herige Geschehen hineinversetzen können. Danach folgt eine Erarbeitungspha­se, die dazu genutzt werden soll, um die Wahl- und Pflichtaufgaben des Le­setagebuchs zu bearbeiten. Abschließend folgt eine Ergebnissicherungsphase, damit die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erfassen. Die Zeit wird ge­nutzt, um Aufgaben zu überprüfen und die Arbeitsblätter abzuheften sowie Fragen zu klären, die während der Bearbeitung der Aufgaben oder des Lesens aufgetreten sind. Zudem findet eine ständige Ergebnissicherung im jeweiligen Lesetagebuch statt. Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Er­weiterung der Lese-, Schreib- und Kommunikationskompetenz (vgl. Hessisches Kultusministerium 2011: 10).

4.2 Bewertung des Lesetagebuchs

Es findet keine direkte Bewertung des Lesetagebuches statt. Denn durch die eine Bewertung des Lesetagebuches riskiert der Lehrer, dass die Lernenden ihr Lesetagebuch nach den Erwartungen des Lehrers gestalten und gegebenenfalls eigene Überlegungen zurückhalten (vgl. Hintz 2011: 86). Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrem Leseprozess gestärkt werden, indem der Lernende und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Das Lesetagebuch dient in der ab­schließenden Klausur als ein legalisierter Spickzettel. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, sich bei der Gestaltung des Leseta­gebuchs anzustrengen. Zudem können die Schülerinnen und Schüler während der Erstellung des Lesetagebuchs immer wieder Rückmeldung vom Lehrer oder anderen Schülerinnen und Schülern erhalten.

4.3 Aufgaben vor der Lektüre

Am Anfang des Lesetagebuchs wird für die Schülerinnen und Schüler erläutert, wie ein Lesetagebuch funktioniert und welchen Zweck es erfüllen soll. Um die Schülerinnen und Schüler immer wieder zu motivieren und um mögliche Fragen zu klären, steht Kommissar Pfiffig begleitend zur Seite. Das eigenständige Arbeiten wird so erleichtert. Die Schwierigkeitsstufen erkennen die Schülerin­nen und Schüler durch die Aufgaben, die mit unterschiedlichen Anzahlen von Lupen gekennzeichnet sind.

Zu Beginn des Lesetagebuchs sollen die Schülerinnen und Schüler Lese- und Rezeptionserwartungen (vgl. Hessisches Kultusministerium 2011: 30) an den Roman Emil und die Detektive stellen, indem sie Adjektive umkreisen, die mit ihren Erwartungen übereinstimmen und eigene ergänzen. Eine anschließende Deckblattgestaltung dient ebenfalls dem Zweck, Erwartungen an das Gesche­hen anzustellen. Dadurch wird die intrinsische Motivation angeregt, um das Buch zu lesen sowie Vorwissen zu aktivieren.

4.4 Aufgaben während der Lektüre

Während der Bearbeitung der Aufgaben tragen die Schülerinnen und Schüler in einem Inhaltsverzeichnis ein, wann sie die Aufgaben erledigt haben und die Kapitel gelesen wurden, um zu überprüfen, dass die Aufgaben in einem regel­mäßigen Abstand zueinander bearbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler führen während der Erstellung des Lesetagebuchs ein Vokabelheft. Unbekann­te Wörter müssen die Schülerinnen und Schüler nachschlagen und die Bedeu­tung in das Heft eintragen. Die Lernenden erweitern auf die Weise ihren Wort­schatz. Es findet ein sprachsensibles und selbstgesteuertes Lernen statt.

Das sinnentnehmende Lesen und das Leseverständnis werden in verschiedenen Aufgabentypen geübt. Die abwechselnden Aufgabenstellungen haben eine mo­tivierende Funktion. Die Schülerinnen müssen in dem Lesetagebuch durch ge­naues Lesen von Aussagen die richtige Aussage identifizieren und ankreuzen, Satzanfänge mit den dazugehörigen Satzenden verbinden, in Lückentexten die passenden Wörter einsetzen oder Fragen in ganzen Sätzen beantworten. Hier­bei wird die Lesekompetenz (vgl. a.a.O.: 10) gefördert, denn die Schülerinnen und Schüler „entnehmen aus [mündlichen und] schriftlichen Texten wesentli­che Informationen und ziehen begründete Schlussfolgerungen“ (ebd.).

Von den Sechstklässlern wird immer wieder ein produktives- und handlungs­orientiertes Lösen der Aufgaben gefordert. Bei den textproduzierenden Aufga­ben, wie zum Beispiel beim Verfassen einer Inhaltsangabe, Nacherzählung, E- Mail oder einer Fortsetzung üben die Schülerinnen und Schüler „Texte alleine und mit anderen planen, schreiben und überarbeiten“ (a.a.O.: 28) zu können sowie „[D]as Schreiben für Lernprozesse nutzen“ (ebd.) zu können. Im stum­men Schreibgespräch und im anschließenden szenischen Spiel haben die Ler­nenden die Aufgabe als Emils Freunde, Ratschläge für das weitere Vorgehen zu äußern. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler „Perspektiven literari­scher Figuren nachvollziehen“ (Spinner 2014: 27) zu können. Die Schülerinnen und Schüler lernen mit Texten und Medien produktiv umzugehen (vgl. Hessi­sches Kultusministerium 2011: 29), denn sie nehmen eine Rolle ein und spielen die Szene mithilfe von Kostümen der Klasse vor. Zudem üben die Lernenden im szenischen Spiel Gespräche zu führen (a.a.O.: 27). Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Empathie, indem sie Rollen übernehmen, bei den Rollen­spielen zuschauen oder die Gedanken von Emil wiedergeben. Die Entwicklung von Empathie ist als eine grundlegende Aufgabe des Deutschunterrichtes zu betrachten. Um Rückmeldung an andere Schülerinnen und Schüler zu geben, müssen die Lernenden den Personen, die etwas vorstellen, ihre volle Aufmerk­samkeit schenken. Dabei wird vor allem die Kompetenz des Zuhörens (ebd.) geschult.

In Emil und die Detektive erscheint am Ende ein Zeitungsartikel über Emil und seine Detektivbande. Allerdings wurde der Zeitungsartikel im Roman nicht niedergeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, den Zei­tungsartikel zu verfassen. Die Klasse wird in eine Redaktion verwandelt und verschiedene Schreibgeräte werden zu Verfügung gestellt, wie Laptops und Schreibmaschinen, um die 1930er Jahre nachzuempfinden. So können „[D]ie Lernenden [können] Texte im Rahmen einer kommunikativen Schreibkultur dem Zweck und Thema entsprechend adressatengerecht gestalten und reflektie­ren“ (a.a.O.: 28).

Die Soziale Kompetenz (a.a.O.: 9-10) wird vor allem während den Gruppenak­tivitäten gefördert. Die Personale Kompetenz(a.a.O.: 9) wird im gesamten Pro­zess der Erstellung des Lesetagebuchs gefördert, denn die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre psychischen und kognitiven Voraussetzungen und Be­dürfnisse wahr. Außerdem steigern die Lernenden während und nach der Bear- beitung des Lesetagebuchs ihr Selbstkonzept, da sie immer wieder den eigenen Lernprozess in Form von dem Lesetagebuch sehen (ebd.).

4.5 Aufgaben nach der Lektüre

Die Schülerinnen und Schüler erhalten in einer abschließenden Phase die Chance, sich rückblickend mit dem Roman Emil und die Detektive auseinan­derzusetzen. Durch das Verfassen einer E-Mail an den Autor Erich Kästner können die Schülerinnen und Schüler Rückmeldung geben. Hierzu wird ein E­Mail Account seitens des Lehrers eingerichtet. Lernenden werden mit dem produktiven Umgang mit Texten und Medien (vgl. a.a.O.: 29) vertraut. Die Be­deutung der Beschäftigung mit literarischen Texten ist, liegt darin dass „[d]urch das Untersuchen, Hinterfragen und Beurteilen von Aussagen bzw. Meinungen, das fantasievolle und spielerische Umgehen mit Gestaltungsele­menten oder das Hineinversetzen in literarische Figuren und Rollen [werden] kognitive, kreative, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse der Heran­wachsenden unterstützt“ (a.a.O.: 11).

Demnach übernimmt die Beschäftigung mit literarischen Texten eine maßge­bende Rolle in der Entwicklung der Lernenden und für dessen Leben. Denn die Schülerinnen und Schüler können das Erlernte auf Situation im eigenen Leben übertragen und können im späteren Berufsleben vom Gelernten profitieren (vgl. a.a.O.: 10).

5 Fazit

Lesen zu können ist in unserer heutigen Gesellschaft von großer Bedeutung. In unserem digitalen Zeitalter ist die Lesekompetenz mehr gefragt denn je. Wir lesen heute nicht weniger sondern mehr, weil die Kommunikation mithilfe von digitalen Medien in ihrer Mehrzahl in schriftlicher Form abläuft. Deshalb ist von großer Bedeutung die Schülerinnen und Schüler an das Lesen heranzufüh­ren und sie dafür zu motivieren. Hierfür ist sowohl der Kinderroman Emil und die Detektive als auch die Form der Bearbeitung mithilfe eines Lesetagebuchs geeignet. Der Kinderroman eignet sich, weil die handelnden Personen und die Geschehnisse an die Erfahrungswelt der Kinder anknüpfen. Die Form des Le­setagebuchs ermöglicht zum Beispiel unterschiedliche Äußerungsformen, wie Schreiben, Malen oder das szenische Nachspielen von Inhalten. Vor allem kann jeder Schüler nach seinem eigenen Tempo arbeiten, wodurch selbststän­diges und eigenverantwortliches Lernen gestärkt wird. Außerdem entsteht mit 10 dem Lesetagebuch selbst ein individuelles Produkt, an dem sich der Schüler erfreuen und das er später wieder zur Hand nehmen kann. Das Lesetagebuch ist demnach eine sehr schülerorientierte Methode.

6 Literaturverzeichnis

Fallada, Hans: Auskunft über den Mann Kästner. In: Wolff, Rudolf (Hrsg.): Er­ich Kästner Werk und Wirkung. Bonn: Bouvier. 1983. 54-61.

Heitmann, Friedhelm / Stolz, Ulrike: Kohls Lesetagebuch für alle Bücher. Ar beitsmaterial zur Bearbeitung beliebiger Lektüren. Kerpen: Kohl Verl ag. 2015.

Hintz, Ingrid: Das Lesetagebuch. Intensiv lesen, produktiv schreiben, frei ar­beiten. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. 2011.

Greisbach, Manuela: Emil und die Detektive. Ein Leseprojekt. Berlin: Cornel sen. 2005.

Kästner, Erich: Emil und die Detektive. Hamburg: Dressler Verlag. 1929.

Kultusministerium Hessen: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen: Sekundarstufe 1 Realschule: Deutsch. Wiesbaden: Hessisches Kultusministerium. 2011.

Leisen, Josef: Handbuch Sprachförderung im Fach. Sprachsensibler Fachunter­richt in der Praxis: Grundlagenwissen, Anregungen und Beispiele für die Unterstützung von sprachschwachen Lernern und Lernern mit Zu wanderungsgeschichte beim Sprechen, Lesen, Schreiben und Üben im Fach. Stuttgart: Ernst Klett Sprachen GmbH. 2013.

Maier, Gerlinde. Nacherzählung. Stundenbilder für die Grundschule. Kerpen: Kohl Verlag. 2008.

Nix, Daniel: Förderung der Leseflüssigkeit. Theoretische Fundierung und em­pirische Überprüfung eines kooperativen Lautlese-Verfahrens im Deu­tschunterricht. Weinheim und München: Juventa Verlag. 2011.

Spinner, Kaspar H.: Kurzgeschichten-Kurze Prosa. Grundlagen-Methoden- Anregungen für den Unterricht. Seel Ze-Velber: Kallmeyer in Verbind­ung mit Klett Friedrich Verlag GmbH. 2014.

Steck-Meier, Esther: Erich Kästner als Kinderbuchautor. Eine erzähltheo­retische Analyse. Bern: Peter Lang AG, Europäischer Verlag der Wis­senschaften. 1999.

OECD: https://www.oecd.org/berlin/themen/PISA-2012- Zusammenfassung.pdf [12.03.2017].

Was ist was?: http://www.wasistwas.de/archiv-sport-kultur-details/erich- kaestner-kinderbuchautor-mit-weltruhm.html [12.03.2017].

Kästner für Kinder: https://www.kaestnerfuerkinder.net/kaestner.php [12.03.2017].

7 Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: http://cliparts.co/clipart/3675477 [03.03.2017].

Abbildung 2: http://suzan-abrams.blogspot.de/ [11.03.2017].

Abbildung 3: https://pixabay.com/en/lupe-magnifier-loupe-glass-160478/ [12.03.2017].

Abbildung 4: http://www.fotosearch.de/CSP990/k11109121/ [03.03.2017].

Abbildung 5: https://www.onilo.de/uploads/tx_bsproducts/documents/Onilo_Emil_und _die_ Detektive_PDF_01.pdf [03.03.2017].

Abbildung 6: http://combiboilersleeds.com/picaso/information/information-0.html [10.03.2017].

Abbildung 7: https://oldthing.de/Banknoten-der-Deutschen-Reichsbank-v-1935-100- Reichsmark-44250-0020070291 [09.03.2017].

Abbildung 8: http://www.deutsche-schutzgebiete.de/geldscheine_kaiserreich.htm [10.03.2017].

Abbildung 9: https://de.fotolia.com/id/100069690 [12.03.2017].

Abbildung 10: https://thumbs.dreamstime.com/t/eine-straenbahnillustration-mit-einer-tram- mit-einem-obenliegenden-pantographen-29768969.jpg [12.03.2017].

Abbildung 11: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=48562#M341 [11.03.2017].

Abbildung 12: https://de.fotolia.com/tag/fussspuren [04.03.2017].

Abbildung 13: http://www.suchsel.de.vu/ [13.03.2017].

Abbildung 14: http://de.gofreedownload.net/free-vector/vector-clip-art/notepad-pencil-clip- art-132258/#.WMXE4TvytPY [12.03.2017].

Abbildung 15: http://www.animaatjes.de/cliparts/telefon/? s=views&i=25 [17.03.2017].

Abbildung 16: http://www.classroomfreebies.com/2012/04/wanted-poster.html [04.03.2017].

Abbildung 17: http://marketingland.com/7-email-trends-die-2016-160925 [12.03.2017].

Abbildung 18: http://www.chronostheatertexte.de/stuecke-von-erich-kaestner.html [03.03.2017].

Abbildung 19: https://www.xwords-generator.de/de [04.03.2017].

Abbildung 20: Heitmann, Friedhelm / Stolz, Ulrike: Kohls Lesetagebuch für alle Bücher. Ar­beitsmaterial zur Bearbeitung beliebiger Lektüren. Kerpen: Kohl Verlag. 2015.

Abbildung 21: Kästner, Erich: Emil und die Detektive. Hamburg: Dressler Verlag. 1929.

Abbildung 22: http://www.mr- kartographie.de/tourismuskarten/reiseroutenkarten/stadtrundgaenge-auf- stadtplaenen.html [07.03.2017].

Abbildung 23: Tiemann, Hans-Peter: Krimis für Kids. Hochspannung im Deutschunterricht. Kerpen: Kohl Verlag. 2015.

Anmerkung der Redaktion: Einige Abbildungen wurden aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Lesetagebuch zu Emil und die Detektive

Mein Name ist Kommissar Pfiffig. Ich erkläre dir mal schnell, was wir in den nächsten Wo­chen zusammen erleben werden. Wir erstellen dein eigenes Lesetagebuch zu Emil und die Detektive! Der Buchtitel hört sich spannend an, nicht wahr? Ich bin schon ein bisschen aufge­regt, was wir alles erleben werden. Du stellst dir sicher die Frage, was ein Lesetagebuch ist. Natürlich habe ich mich sofort informiert.

Das Lesetagebuch hilft dir...

- über das Gelesene nachzudenken und es besser zu verstehen.
- Fragen zu besonderen Textstellen zu finden und zu formulieren.
- dich an einzelnen Stellen des Buches „einzumischen“.
- dir eine eigene Meinung über das Buch zu bilden.
- dich später an den Inhalt und die Personen des Buches zu erinnern.
- neue Wörter kennenzulernen.

In einem Lesetagebuch kannst du.

- notieren, was du gelesen hast.
- einzelne Kapitel zusammenfassen oder nacherzählen.
- aufschreiben, was du beim Lesen gedacht oder gefühlt hast.
- Fragen zu einzelnen Kapiteln oder Textstellen formulieren und beantworten.
- Textstellen aufschreiben, die du besonders lustig, traurig oder spannend fandest.
- an geeigneten Stellen im Buch die Handlung weiterschreiben.
- Aussagen über eine Person sammeln.
- Personen zeichnen oder Steckbriefe entwerfen.
- aufschreiben, was dir gut gefallen hat oder dir nicht so gut gefällt... (vgl. Hinz 2011:105)

Das ist super, oder? Natürlich helfe ich dir auch bei deinen Aufgaben, wenn du Fragen hast. Manchmal hast du die Möglichkeit, zwischen Aufgaben zu wählen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Deine Lehrerin hilft dir gerne, wenn du Fragen hast oder Hilfe benötigst. Außerdem hilft dir das Lesetagebuch bei der Klausur, die ihr am Ende über Emil und die Detektive schreiben werdet. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg!

Deckblattgestaltung

Aufgabe:

Gestalte ein Deckblatt mit Bild, Angaben zum Autor, Titel, deinem Namen und deiner Klasse.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Erich Kästner war nicht nur Kinderbuchautor, sondern auch Dramatiker, Lyriker, Essayist und Romancier (vgl. Wolff 1983: 8).

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Seiten
84
ISBN (PDF)
9783346753113
ISBN (Buch)
9783346753120
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Erscheinungsdatum
2022 (Oktober)
Schlagworte
lesetagebuch emil detektive klasse realschule
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Titel: Lesetagebuch zu "Emil und die Detektive" (6. Klasse Realschule)