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Finanzmarktstabilität am Beispiel der aktuellen Finanzkrise

Hausarbeit 2008 7 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Finanzmarkt:

2. Volkswirtschaftliche Bedeutung und Rolle der Finanzmärkte

3. Keynes und Finanzmarktstabilität

4. Instabilitätsfaktoren der Finanzmärkte

5. Die etablierten Systeme zur Sicherung der Finanzmarkstabilität

6. Erklärungsansatz für Finanzkrisen

7. Die Subprimekrise:

8. Folgen und Empfehlungen

1. Der Finanzmarkt:

Im Finanzmarkt wird im Gegensatz zu den Gütermarkt mit Kapital gehandelt. Er spaltet sich einerseits in nationale und internationale Finanzmärkte und andererseits, je nach dem Gengenstand der gehandelten Finanzkontrakten. Die unterschiedlichen Finanzkontrakten werden je nach Kategorie in den Geldmarkt, Kapitalmarkt, Kreditmarkt und den Devisenmarkt gehandelt. Am Geldmarkt wird mit Wertpapiere und kurzfristige Kredite gehandelt. Diejenige Kredite, welche auf Grund ihrer Laufzeit nicht dem Geldmarkt zugeordnet werden, werden am Kreditmarkt gehandelt. Am Kapitalmarkt werden durch Wertpapier verbriefte Kredite langfristiger Natur und Aktien gehandelt und der Devisenmarkt dient dem Austausch von Währungen.

Im Finanzmarkt stellen sparende Kapitalgeber Zahlungsmittelüberschüsse zur Anlage bereit und Kapitalnehmer fragen nach diese Zahlungsmittel. Auf den Finanzmarkt werden Kapitalanleger und Kapitalgeber direkt oder indirekt über Finanzintermediäre zusammengebracht.[1]

Zu den Finanzmarktintermediäre zählen Institutionen, über welche Kapitalanleger finanzielle Mittel auf indirektem Weg an Schuldner übermitteln lassen können, wie z.B. Banken, Sparkassen, aber auch Investmentgesellschaften, Versicherungen und Finanzdienstleiter.

2. Volkswirtschaftliche Bedeutung und Rolle der Finanzmärkte

Der Finanzmarkt spielt in der Wirtschaft eine Schlüsselrolle, denn er ermöglicht die Allokation der „scheinbar“ knappen Ressource das Kapital. Mittels der Finanzmärkte wird Kapital von den Überschussbereichen in die Dezitbereiche einer Volkswirtschaft gesteuert. Demzufolge bestimmen Finanzmärkte die Entwicklung anderer Wirtschaftssektoren grundlegend mit und tragen auf diese Weise im erheblichen Maße zur Wohlfahrt und wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes bei, vorausgesetzt sie funktionieren effizient.[2]

Ein effizienter Finanzmarkt setzt Stabilität voraus.

Die Finanzmarktstabilität wird im engeren Sinne an die Risikolage eines nationalen Systems im Bezug auf dessen Risikotragfähigkeit gemessen. Dabei wir die Risikolage unter Zuhilfe von diversen Informationen geprüft, besonders mittels Erkenntnissen der von Aufsichtsbehörden. Die Evaluation der Risikotragfähigkeit richtet sich vor allem an die allgemeine Ertragslage des Bankensystems, die Kapitalausstattung und Reserven der einzelnen Institute, sowie außerordentlich vorhandene Verbundstrukturen und Sicherungseinrichtungen.

[...]


[1] Vgl.: URL: http://www.uni-trier.de/fileadmin/forschung/ZES/Schriftenreihe/043.pdf; Klein, Christian; Globalisierung der Finanzmärkte; Problemfelder der Internationalisierung von Kapitalanlagen vor dem Hintergrund der Asienkrise; Universität Tria 2000 ; Seite 20-24

[2] Vgl.: URL: http://www2.tu-berlin.de/fb14/wipol/AVWLIII/m06-ss06-geldpolitik.pdf; Helberger; Christoph; Finanzmärkte und Geldpolitik; Institut für Volkswirtschaftslehre; Seiten 1-2

Details

Seiten
7
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640460632
Dateigröße
366 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v129070
Schlagworte
Finanzmarktstabilität Beispiel Finanzkrise

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Titel: Finanzmarktstabilität am Beispiel der aktuellen Finanzkrise