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Die Lage der Menschenrechte in Argentinien von 1975 bis heute

Hausarbeit 2008 5 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika

Leseprobe

Die Lage der Menschenrechte in Argentinien von 1975 bis heute

Menschenrechte und ihre Kodifizierung

Die Kodifizierung und die Gewährleistung der Menschenrechte stehen stets im Spannungsverhältnis zwischen einzelstaatlicher Souveränität und dem Gel-tungsanspruch internationaler Normen. Als grundlegend für die internationale Kodifizierung der allgemeinen Menschenrechte hat sich in jüngerer Vergan-genheit die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) der Vereinten Nationen von 1948 erwiesen (vgl. Gareis 2005: 331/332). Auf europäischer Ebene ist die Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) und die weitergehende Charta der Grundrechte der Europäischen U­nion von wesentlicher Bedeutung.

„Menschenrechte sind die angeborenen und unveräußerlichen Rechte eines je-den Menschen, die die moralische und rechtliche Basis der Menschheit bilden“ (Schubert 2005: 195).

Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur von 1975 - 1983

Die Entwicklung der Menschenrechte in Argentinien seit 1975 ist von der sie-benjährigen Diktatur (1976 – 1983) unter der Führung des Militärs geprägt. Unter der Militärjunta kam es zu massivsten Menschrechtsverletzungen und Gräueltaten, die bis zu 30.000 Todesopfer forderten. Besonders hervorzuheben ist hier das Schicksal der „Desaparecidos“ (Verschwundenen), die von den Sicherheitskräften verschleppt, gefoltert und oft ermordet wurden.

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Details

Seiten
5
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640368280
Dateigröße
364 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v129909
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
1,7
Schlagworte
Lage Menschenrechte Argentinien

Autor

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Titel: Die Lage der Menschenrechte in Argentinien von 1975 bis heute