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Hilfstruppen der römischen Armee - Auxiliartruppen -

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 47 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arten von Hilfstruppen
2.1 Voraussetzungen
2.2 Hilfstruppen allgemein
2.3 socii/ foederati
2.4 auxilia
2.5 numeri und cunei

3. Einsatz der Hilfstruppen und Stellenwert in der Armee
3.1 Verlässlichkeit
3.2 Taktischer Einsatz

4. Einfluss von und auf Hilfstruppen
4.1 Träger der Romanisierung
4.2 Kulturaustausch

5. Militärdiplome

6. Zusammenfassung

7. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Die römische Armee war unbestritten eine der erfolgreichsten Armeen der Vergangenheit und galt lange Zeit als nahezu unbesiegbar. Die römischen Legionen haben einen Mythos erschaffen, der bis in die heutige Zeit nachhallt.

Bei eingehender Betrachtung stellt man allerdings fest, dass es nicht nur die römischen Legionen, die schwere Infanterie des römischen Reiches war, die die entscheidenden Erfolge für das römische Reich errungen hat. Ein auf sich gestellter Verband aus reiner schwerer Infanterie, also ohne Unterstützung durch Kavallerie oder leichte Infanterie und Schützentruppen, währe auch damals schon eine leichte Beute für seine Feinde gewesen: Solche Verbände wären zu schwerfällig und hätten einfach ausmanövriert werden können.

Umso erstaunlicher ist es, dass die Hilfstruppen der römischen Armee, die diese notwendige Unterstützung geliefert haben, kaum Beachtung bei den römischen Geschichtsschreibern (allen voran Vegetius) finden, sondern im Gegenteil häufig als Soldaten zweiter Klasse und minderwertige Einheiten abgetan werden. Das eine Verurteilung der Hilfstruppen in dieser Form nicht stimmen kann, liegt auf der Hand. Die Frage steht natürlich im Raum, warum die Hilfstruppen – trotz dieses schlechten Rufes – sich überhaupt rekrutieren ließen. Die Bevölkerung der römischen Zentralprovinzen dürfte kaum etwas anderes gedacht haben, als dass, was die Schreiber in ihren Texten erzählten. Die germanischen und gallischen Reiterverbände waren wohl für die Bevölkerung nichts weiter als Barbaren. Dabei könnten die Hilfstruppen neben ihrem militärischen Wert noch eine zweite wichtige Rolle gespielt haben: Der militärischen Ausbreitung des Imperium Romanum musste eine zivile Ausbreitung nachfolgen. Die Verbreitung der römischen Kultur war eine Grundlage für den Erhalt des Imperiums und das Selbstbild der Römer. Die Ansiedlung von römischen Bürgern in den Provinzen des Reiches war eine Möglichkeit, diese Kultur auf die Provinzen auszudehnen. Allerdings hatte man in Italien nur ein begrenztes Reservoir an römischen Bürgern zur Verfügung und längst nicht jeder war willens in die Provinzen umzusiedeln. Die Ansiedlung von Legionären war eine Möglichkeit – im Zuge des Aufbaus so genannter Veteranenkolonien ist das sogar passiert. Viel mehr Erfolgschancen bot allerdings die „Ausbildung“ neuer Römer. In wie weit das mit den Hilfstruppen geschah, soll im Verlaufe der Arbeit geklärt werden. Dabei ist natürlich zu beachten, dass wir hier nicht nur eine einseitige Romanisierung der besiegten Völker haben. In der Regel findet beim Zusammenkommen zweier verschiedener Völker ein Kulturaustausch statt. Die Vermutung liegt nahe, dass die angeworbenen Hilfstruppen von je her einen Einfluss zumindest auf die römische Armee hatten. In wie weit dieser Einfluss die Römer tatsächlich beeinflusste, wird ebenfalls in dieser Arbeit beleuchtet.

Wie bereits erwähnt waren viele Geschichtsschreiber darauf aus, die Hilfstruppen zu diskreditieren – aus welchen Gründen wird sich im Verlaufe der Arbeit zeigen. Nimmt man sich allerdings die Legionen vor, so kann man sehr schnell an ihrer verhältnismäßig geringen Zahl erkennen, dass sie allein nicht einmal ansatzweise in der Lage gewesen wären ein so großes Reich zu halten. Der Stellenwert der Hilfstruppen muss also deutlich höher gewesen sein, als es bei den kaiserzeitlichen Schreibern den Anschein hat. Wie wichtig sie tatsächlich für die Armee waren, gilt es ebenfalls zu klären.

Wichtig bei allen Punkten ist, dass man die Entwicklung von Hilfstruppen nicht als eigenen, separat ablaufenden Prozess betrachten kann. Die Entwicklung der Hilfstruppen ist immer an die Entwicklungen gekoppelt, die sich in Gesellschaft und Heer abspielen (diese sind in der Regel ohnehin eng miteinander verbunden). So wäre zum Beispiel die Einführung der Auxiliartruppen in ihrer tatsächlichen Ausprägung ohne die marianischen Reformen nie geschehen.

Wie bereits aus dem Inhaltsverzeichnis ersichtlich ist die Unterscheidung von Hilfstruppen notwendig, da es verschiedene Arten gegeben hat – und die Auxilia nur eine Form der Hilfstruppen darstellt. In dieser Arbeit soll die Rolle der Auxilia als besondere Erscheinungsform untersucht werden. Da aber, wie schon ausgeführt, die Herangehensweise nicht alleine auf die Auxilia allein beschränkt sein kann und darf, muss von verschiedenen Seiten angesetzt werden, um die offenen Fragen zu beantworten. So gibt das 2007 von Speidel und Lieb herausgegebene Buch „Militärdiplome“ den Forschungsstand zu den von Hartung bereits 1870 erwähnten und „tabulae honestae missionis“ genannten Urkunden wieder. Für experimentalarchäologische Betrachtungen und deren Einordnung in den Kontext hat Junkelmann 1986 mit seinem Buch „Die Legionen des Augustus“ gesorgt, während Alföldy bereits 1968 mit dem Buch „Die Hilfstruppen der römischen Provinz Germania Inferior“ beispielhaft umfassend auf die Auxilia eingeht. Betrachtet man die Verbindungen zwischen Staat und Gesellschaft, so findet sich der aktuelle Forschungsstand in Stolls Buch „Römisches Heer und Gesellschaft“. Für eine geschichtliche Darstellung der römischen Armee haben Bohec, Gilliver und Penrose gesorgt. Für die Rekrutierung der Hilfstruppen ist nach wie vor die Dissertation von Konrad Kraft (Zur Rekrutierung von Alen und Kohorten an Rhein und Donau) maßgeblich.

2. Arten von Hilfstruppen

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, sind Hilfstruppen nicht einfach „plötzlich da“ gewesen, sondern die Folge einer kontinuierlichen Evolution des römischen Militärs. Ohne die Entwicklungen im Militär – und zum Teil noch wichtiger in der Gesellschaft – wäre der Einsatz von Hilfstruppen sicher nicht in einem derart hohen Maße erfolgt, wie es schlussendlich in der Kaiserzeit der Fall war. Der Grundstein für diesen massiven Einsatz nicht – römischer Truppen wurde bereits in der frühen Republik gelegt.

2.1 Voraussetzungen

Die Voraussetzungen für den Einsatz von Hilfstruppen hat ein Mann geschaffen, der auf den ersten Blick eigentlich gar nichts mit der Aufstellung von Hilfstruppen zu tun hatte. Tatsächlich dürfte dieser Mann bei seinem Wirken nicht einmal in Ansätzen an diese Folge seiner Handlungen gedacht haben. Die Rede ist von Servius Tullius. Zu dessen Zeit war das Heer nur eine Bürgermiliz und damit nicht ständig, sondern nur in Notsituationen verfügbar[1]. Die Ausrüstung wurde selber beschafft, Dienst leisten konnten dementsprechend nur diejenigen, die sich überhaupt die verhältnismäßig teure Ausrüstung leisten konnten. Damit gab es keine einheitliche Bewaffnung, sondern ein bunt gemischtes Sammelsurium von unterschiedlichen Waffen und Ausrüstungsgegenständen – was eine Führung mit komplizierten Taktiken und Manövern im Prinzip sehr schwierig bis unmöglich machte.[2] Man bediente sich also vornehmlich der griechischen Hoplitentaktik, die sich bis dato bewährt hatte. Eben diese Übernahme der Hoplitentaktik – in einer deutlich abgewandelten Form – wird dem bereits erwähnten Servius Tullius zugeschrieben.[3] Besagter Servius Tullius hatte im sechsten vorchristlichen Jahrhundert Reformen durchgeführt, die neben der Übernahme der Hoplitentaktik die Rekrutierung der römischen Legionen beeinflussten, um so die Ressourcen zur Verteidigung zu erhöhen. Wichtigste Neuerung war die Einteilung der römischen Bevölkerung in fünf Klassen und das Schaffen eines Truppengattungssystems, das mit diesen Klassen verknüpft war. Die Truppengattung, in der ein Soldat dienen musste, war nun abhängig von seinem Vermögen. Das hatte natürlich zur Folge, dass die Soldaten der jeweiligen Truppengattungen wenn auch nicht gänzlich einheitlich, so doch zumindest ähnlich ausgerüstet waren – was die taktische Führung im Gefecht erheblich verbesserte (und damit die Kampfkraft der einzelnen Verbände steigerte).[4] Die Masse dieser neu geschaffenen Armee bestand aus Infanteriekräften[5], Kavallerietruppen wurden (von den Römern selbst) nur in geringem Maße eingesetzt, da sie nur aus den wohlhabendsten Familien rekrutiert werden konnten.[6] Der finanzielle Aufwand[7], den man betreiben musste, um sich Pferde und Ausrüstung für einen Einsatz in der Schlacht leisten zu können, war zu hoch, als dass man eine schlagkräftige Kavalleriekomponente im Feldheer hätte integrieren können.[8] Der gezahlte Sold dieser Zeit war wenig mehr als eine Aufwandentschädigung.[9] Dieser Zustand änderte sich erst mit den marianischen Reformen durch den Konsul Gaius Marius.[10] Bis in die letzten Jahrzehnte des fünften Jahrhunderts vor Christus hatte Rom allenfalls einige Reiter, aber vermutlich keine eigene Kavalleriestreitmacht.[11] Diese „Tradition“, also das nicht Vorhandensein einer starken Kavalleriekomponente, die durch Römer gestellt wurde, hat sich in der gesamten Geschichte des Imperium Romanum fortgesetzt.

Im vierten Jahrhundert vor Christus wurde die Hoplitentaktik langsam zu Gunsten der Manipellegion aufgegeben. Die Gründe dafür sind einfach: Im Gegensatz zum eher defensiven Charakter einer sehr unflexiblen Hoplitenphalanx bietet die Aufstellung der Schlachtreihe in Manipelformation klare taktische Vorteile bei Angriff und Verteidigung. Diese Formation bestand nicht aus einer durchgehenden, ununterbrochenen Schlachtreihe, sondern aus drei, in kleinen Verbänden organisierten Reihen Infanterie[12], die, bedingt durch Abstände zwischen den Verbänden, relativ unabhängig voneinander operieren konnten.[13] Sie war damit flexibler und der Hoplitenphalanx deutlich überlegen.[14] Gleichzeitig konnten verschiedene Manipel unterschiedlich bewaffnet werden. So konnten die unter Servius Tullius aufgekommenen Truppengattungen effektiver im Gesamtsystem genutzt werden und verliehen der Schlachtformation der Römer eine noch höhere Flexibilität, um auf Bedrohungssituationen reagieren zu können.[15] Hinzu kommt noch, dass die Bewaffnung der Römer eine neue Form der Gefechtsführung ermöglicht und erforderlich macht: der römische Legionär ist mit einem scutum ausgerüstet, dass nur den einzelnen Soldaten selbst und nicht den Nebenmann mit schützt.[16] Die eher offene Formation, die zum Werfen der pila unerlässlich ist, bietet einen weiteren Vorteil: War die erste Schlachtreihe abgekämpft, so konnte sie sich durch die Lücken (der Abstand zwischen den Soldaten betrug in etwa zwei Meter[17] ) zurückfallen lassen, um die frischeren Soldaten hinter sich übernehmen zu lassen. Bei Defensivmanövern war es möglich, dass je zwei Reihen von Soldaten sich zu einer formierten. Das bedeutete, dass die Führer und Unterführer auf dem Gefechtsfeld ein Mindestmaß an Entscheidungsfreiheit haben mussten. In der Tat waren Legionäre bzw. römische Soldaten keine Automaten, sondern wurden (in beschränktem Umfang) darauf trainiert Initiative zu entwickeln.[18]

Dennoch besteht das römische Heer nur aus Bürgern der ersten vier Klassen[19] und hatte weiterhin nur Milizcharakter. Gleichzeitig wurde um 338 vor Christus nach dem Sieg der Römer über die Latiner die so genannte „civitas sine suffragio“ (Staatsbürgerschaft ohne Wahlrecht) eingeführt. Diese neuen „Bürger“ hatten zwar die gleichen Pflichten im Krieg wie die eigentlichen Römer – aber nicht die gleichen Rechte.[20] Diese Tat zeigt, dass den Römern wichtig war, ihre Militärmacht auszuweiten bzw. zu verstärken. Durch die „civitas sine suffragio“ wurde das Potential neuer Rekrutierungen vervielfacht und man war in der Lage im Notfall eine deutlich größere Streitmacht ins Feld zu führen.[21] Gleichzeitig war dieser Schritt der erste in einer Reihe von Reformen, um bis in die späte Kaiserzeit nicht – römischen Teilen der Bevölkerung die Staatsbürgerschaft zu gewähren und damit weite Teile zu romanisieren. Die nächste, einschneidende Veränderung innerhalb der römischen Armee erfolgt 216 v. Chr. nach der Schlacht bei Cannae: Polybios schreibt, dass sich der Anteil der leichten Infanterie – also der velites – verdoppelt. Zusätzlich führen die Legionäre kurz danach das „gladius hispaniensis“ ein[22]. Durch die hohen Verluste der Römer in den Schlachten gegen Hannibal kommt es zu Engpässen bei Entsatztruppen: Es gibt nur noch wenige, die Dienst in der Legion leisten dürfen. 215 v. Chr. senkte man daraufhin den Mindestbesitz der Wehrpflichtigen auf 4000 Asse ab und erschloss so ein größeres Reservoir an Wehrpflichtigen. Die so verfügbaren Mengen an proletarii[23] wurden –auf Grund ihrer Vermögensverhältnisse – durch den Staat ausgerüstet[24] und damit auf einen sehr einheitlichen Stand gebracht. Zusätzlich wurden die Legionen nicht mehr nur einfach für die Zeit der Notsituation einberufen, sondern standen für ein Jahr unter Waffen. So wurde der erste Schritt hin zur Berufsarmee unternommen. Gleichzeitig erstellte man einen Turnusplan, wie eine Art regelmäßiger Wachablösung und sorgte somit dafür, dass sich erschöpfte Legionen im Heimatland ergänzen konnten. Man hatte eine effektive Möglichkeit zur Bildung von Reserven geschaffen.[25]

Nach wiederum etwa einhundert Jahren kam die nächste Zäsur innerhalb der römischen Armee im Zuge der marianischen Reformen. Einfälle von Kimbern und herbe Niederlagen mit großen Verlusten zwangen die Römer neue Rekrutierungsgrundsätze zu suchen. Marius erließ eine Heeresreform, die im Wesentlichen folgende Punkte umfasste:

- Aufhebung der Gesetze, die einem Großteil der Bevölkerung den Zugang zu (höheren) Stellungen im römischen Heer verwehrte
- Eigentumsbesitz keine notwendige Voraussetzung mehr für den Dienst in der Armee (alle proletarii verfügbar)
- Zusammenfassung der Soldaten in Kohorten (damit ersetzt die Kohorte das Manipel als wesentliches taktisches Element)
- Einführung von Sold (Berufsheer)
- Vereinheitlichung der Ausrüstung (gladius und pilum)
- Beibehaltung der Manipeltaktik innerhalb der Kohorten, aber Möglichkeit Zenturien innerhalb der Kohorten unterschiedlich anzuordnen
- Einführung der Adlerstandarte in den Legionen
- Verbesserte Berufsperspektiven in der Armee (Veteranen bekamen Land am Ende ihrer Dienstzeit)[26]

Marius schafft mit diesen Reformen die endgültige Wandlung vom Bürgerheer zum Berufsheer. In der Tat hat Marius die Schlagkraft der römischen Legionen drastisch erhöht – wie aufgezeigt sind die einzelnen Zenturien jetzt identisch bewaffnet, was ihnen einen entscheidenden Vorteil auf dem Schlachtfeld gibt: Ihr Einsatz ist leichter und vorhersagbarer geworden, da ihre taktische Führung deutlich einfacher wurde. Zusätzlich schuf Marius durch die Vergabe von Land an seine Veteranen eine militärische Reserve in jeder Kolonie durch die sogenannten Veteranenkolonien. Diese Kolonien dienten gleichzeitig als „Außenposten“ der Romanisierung.[27]

Gleichzeitig büßte die Armee allerdings einen Teil ihrer Schlagkraft ein: Durch die Vereinheitlichung aller Soldaten der Legion fallen die einzelnen Truppengattungen innerhalb der Infanterie weg; vor allem die velites als Plänkler und Fernkämpfer fehlen in der Schlachtreihe. Die römische Armee ist zwar mit einem Mal schlagkräftiger in ebenem Gelände, leicht zu führen und effizient geworden – ihr mangelt es allerdings an Flexibilität[28]. Die traditionell schwache Reiterei kommt erschwerend als Mangelfaktor hinzu. Die Armee brauchte dementsprechend Manöverelemente, die eben diese Schwächen ausgleichen konnten. Um auf meine Anfangsthese zurück zu kommen: Servius Tullius hat insofern großen Anteil an der Einführung der Hilfstruppen, als er ein Gefüge im römischen Heer geschaffen hat, dessen grundlegende Bestandteile bei der Neuorganisation durch Marius beibehalten wurden. Für jede Einschätzung der römischen Armee gilt, dass seit der Gründung Roms ständige Reformen im Heereswesen die Armee von einem unkontrollierbaren Haufen mit Schwerpunkt der Kampfweise auf individuellem Ruhm zu einer modernen Streitmacht mit komplizierten Taktiken und Strategien gemacht haben. Die römische Armee befand sich seit ihrer Gründung in einem ständigen Evolutionsprozess.[29]

2.2 Hilfstruppen allgemein

Wie beschrieben war das römische Heer vor allem nach den marianischen Reformen deutlich unflexibler als es noch wenige Jahre zuvor war. Allerdings hatte es den Römern immer schon an eigenen Fernkämpfern und Reitern gemangelt. Da diese Fähigkeiten aber ein Gefecht in hohem Maße beeinflussen können, waren die Römer auf die Anwerbung von Söldnern (mercenarii/ conductii[30] ) oder auf die Aufstellung von Volksaufgeboten[31] angewiesen.[32] Zusätzlich gab es noch die iuventus – Verbände[33] die zu einer Reihe von organisierten Truppen der wehrfähigen Urbevölkerung gehören.[34] In der Regel war jedes römische Heer mit Verbündeten verstärkt.[35] In den Zeiten der Republik und später auch im Kaiserreich konnte jeder Feldherr Truppenkontingente selbstständig ausheben, um Verluste zu kompensieren oder um spezielle Kampfweisen in seiner Armee zu integrieren. Livius beschreibt diese Kontingente als in Größe und Organisation (einschließlich Bewaffnung und Ausrüstung) den römischen Truppen ähnlich.[36] Allerdings war es schwer, solche Truppen in die Armee zu integrieren: Meistens konnte sich nur die Elite der Kämpfer eine Ausrüstung leisten, die von der Qualität her annähernd äquivalent zu der römischen war.[37] Diese vor Ort rekrutierten wurden neben dem Einsatz im Verbund mit dem Hauptheer auch für den Kampf auf Nebenschauplätzen verwand. Ein Einsatz in der Schlachtaufstellung selber kam jedoch nicht oder nur in Ausnahmesituationen vor.[38] Nach der Schlacht bei Cannae (216 v. Chr.) wurden sogar volones – Einheiten, die aus freigelassenen Sklaven bestanden, aufgestellt.[39]

Oft wird Augustus vorgeworfen, er habe nicht genug auf seine Reserven geachtet – sprich er habe zu wenige gebildet. Als Beleg dafür wird der Eroberungsversuch Germaniens gewertet, ohne dass die Balkangebiete vollständig befriedet gewesen wären. Das Problem ist offenkundig: Die römische Strategie ließ weite Gebiete ohne Sicherungstruppen zurück. Sicherlich war das richtig – aber betrachtet man den Sachverhalt von der ökonomischen Seite, verliert die Argumentation einen Teil ihrer Schlagkraft. Die Legionen zur Zeit des Augustus waren nicht damit beauftragt Sicherungsaufgaben zu übernehmen – sie dienten eher der Abschreckung und als mobile Eingreiftruppe aus dem Inland einer Provinz heraus[40]. Eine Stationierung an der Grenze hatte sicherlich den Vorteil einer „offensiven Bedrohung“ von Gegnern im Vorfeld. Aber wen konnte man schon bedrohen? Die Legionen gehörten zu den besten Infanterieverbänden der Welt und hatten kaum „echte“ Gegner.[41] Vor allem nach dem Wegfall der Bedrohungen durch Karthago und die Diadochenreiche waren die kriegerischen Auseinandersetzungen eher auf das Ausmaß von Konflikten mit Kolonialkrieg – Charakter beschränkt – was die Bedeutung der Hilfstruppen enorm erhöhte[42], da ein Angriff von außen also eher unwahrscheinlich war.[43] Die Verlegung einer Legion aus einer (ruhigen) Grenzregion konnte allerdings durchaus Sinn machen (und damit kommt man wieder zurück zum eigentlichen Thema)[44]: In der Kaiserzeit verfolgte man einen Dualismus aus Militär und Politik: Man versuchte den Grenzen vorgelagerte Staaten und Stämme für sich zu gewinnen. Bei ausreichender militärischer Schlagkraft dieser Verbündeten, konnte man die sonst notwendigen Legionen und Hilfstruppen einsparen. Die Truppen der Verbündeten wurden zunächst nicht in das römische Heer mit eingebunden, sondern bildeten eine Art „Pufferzone“ vor den Grenzen. Sie konnten im Falle des Falles immer noch mit römischen Streitkräften verstärkt werden.[45]

Hilfstruppen stellten, in welcher Ausprägung auch immer, die Masse der römischen Kavallerietruppen. Am Beispiel Cäsars wird das besonders deutlich: Der Feldherr rekrutierte aus gallischen und germanischen Eliten eine derart große Streitmacht an Reitern, dass sie einen bedeutenden Beitrag zu Cäsars Sieg im Bürgerkrieg leisten konnte.

2.3 socii/ foederati

Die ersten eingesetzten Hilfstruppen waren die Streitkräfte der Verbündeten Roms. Rom erwartete einfach, dass seine Verbündeten Truppenkontingente stellten, die mit ihren eigenen kompatibel waren. Man kann fast von einer Art „Partnership for Peace“ der Antike reden, denn durch diese Forderung konnten Kernfähigkeiten auf Bundesgenossen übertragen werden, was die Bildung eines extrem schlagkräftigen Heeres begünstigte.[46] Gleichzeitig kann man wohl von einer gezielten Anpassung (also einer frühen Form der gezielten Romanisierung) sprechen, da die Stellung von Hilfs- und Unterstützungstruppen ein wichtiges Element in Verträgen mit besiegten Stämmen und Völkern war. So konnten diese Stämme bzw. Völker an Rom herangeführt werden, ohne dass man ihre Gebiete vollständig besetzen musste – was vor allem sehr kostensparend war. Vor allem bei der Reiterei verließen sich die Römer auf die Kontingente der Verbündeten.[47] Unterschieden wird bei den Hilfstruppen verbündeter Stämme und Völker zwischen den socii (italische Verbündete) und foederati (außeritalische Verbündete).[48] Wichtig ist hier, dass die socii -Verbände zwar die Bezeichnungen ala („Schwinge“)[49] und cohors (Kohorte) trugen und die Truppenkontingente auch als „voluntaria auxilia“ bezeichnet wurden, aber in keiner Weise die Vorläufer der auxilia waren.[50] Der wesentliche Unterschied zwischen auxilia und socii / foederati – Verbänden lag in der Länge des Dienstes für die römische Armee. Während die Auxiliartruppen ein Berufsheer bildeten, erfolgte die Disposition der socii und foederati durch nicht – römische Könige. Diese Truppenkontingente kehrten nach Ende des Krieges bzw. des Feldzuges wieder in ihre Heimat zurück.[51] Gestellt wurden nicht nur schwere Infanterie (die war durch die römischen Legionen ja ohnehin ausreichend vorhanden), sondern vor allem Kavallerie und leichte Infanterie, um den Mangel im römischen Heer zu beheben.[52] Gerade bei der Verfolgung von fliehenden Feinden wurden diese Truppengattungen benötigt.[53] Polybios erwähnt in seinen Schriften, dass die socii hauptsächlich an den Flanken des römischen Heeres (ala sociorum) eingesetzt waren – ein deutlicher Beleg dafür, dass die Masse der römischen Reiterei aus Hilfstruppen der Verbündeten bestand.[54] In seiner Beschreibung der acies gibt Polybios auch den Platz der socii in der Schlachtreihe wieder: Die Infanteristen der socii sollten zwischen der Kavallerie (die ja auch von den socii gestellt wurde) und den Legionen stehen. In Ausrüstung und Verhalten sollten sie den Legionen entsprechen. Onasander ergänzte dazu die Aufgaben der Hilfstruppen: Die Kavallerie sollte an den Flanken der feindlichen Kavallerie gegenüberstehen, während die leichte Infanterie den Gegner zum Kampf reizen sollte, um so seine Formation in Unordnung zu bringen. Diese Kampfweise, die in der Zeit der mittleren bis späten Republik eingesetzt wird, scheint durch die Änderung von Manipel– zu Kohortentaktik nicht beeinflusst worden zu sein; nur die Truppen haben sich geändert: Den Part der socii übernimmt die auxilia.[55]

[...]


[1] Die Ausrüstung dieser Bürgermiliz war selbst beschafft und variierte dementsprechend stark von Soldat zu Soldat. Vgl. Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.24.

[2] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.24.

[3] Die Hoplitentaktik kam wahrscheinlich über Etrurien nach Rom und wurde dann von Servius Tullius eingeführt. Vgl.: Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.29.

[4] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.24.

[5] Die Mindestvoraussetzung für den Dienst in der Legion war der Besitz von 11.000 Assen. Vgl.: Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.26.

[6] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.29.

[7] Die römische Kavallerie setzte sich aus Mitgliedern des Ritterstandes zusammen, da nur diese kleine Gruppe reich genug war, um die enormen Kosten zu stemmen. Das verhinderte, dass die Legionsreiterei eine große Rolle spielen konnte. Man war dementsprechend auf socii und foederati angewiesen. Vgl.: Toledo, Josef Sanchez: Imperium Legionis. Die römische Armee des Kaiserreichs. Berlin 2005, S. 30.

[8] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.29.

[9] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.24.

[10] Toledo, Josef Sanchez: Imperium Legionis. Die römische Armee des Kaiserreichs. Berlin 2005, S. 32.

[11] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.29.

[12] Diese Schlachtaufstellung gliederte sich nach Livius und Polybios wie folgt: Im ersten Glied kämpften die hastati, im zweiten die principes (jeweils 1200 pro Legion, ausgerüstet in etwa identisch). In der dritten Schlachtreihe kämpften die triarii, die statt der pila der hastati und principes deutlich längere Speere trugen (600 pro Legion). Man kann sagen, je weiter man in der acies (Schlachtreihe) nach hinten vorstößt, desto erfahrener und schwerer gerüstet waren die Kämpfer. Vor der Schlacht befanden sich unmittelbar vor den hastati die velites, leichte Infanterie, die als Plänkler eingesetzt wurden. Sie wichen vor Beginn der Hauptschlacht aus und fungierten mit den triarii als Reserve oder schützten zusammen mit den 300 Legionsreitern die Flanken des Verbandes. Vgl. Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007. S. 20f.

[13] Diese Entwicklung resultierte laut Dionysius und Plutarch aus Kämpfen (und Niederlagen) gegen die Kelten und vor allem gegen die Samniten. Diese hatten ihre Armee in eine große Anzahl beweglicher Einheiten gegliedert und führten schwere Wurfspieße und große, ovale Schilde, da das Ursprungsgebiet des Stammes, Zentralasien, die starre Hoplitenphalanx einschränkte. Die Römer übernahmen diese Form der Kampfführung und führten bis 300 v. Chr. eben die Kampfaufstellung ein. Die Manipel bestanden zwar – wie auch bei der Einführung der Manipellegion – aus Zenturien, die aber auf 70 – 80 Mann reduziert wurden. Vgl. Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.30.

[14] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 29.

[15] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 29.

[16] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 107.

[17] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.34.

[18] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.107.

[19] Proletarii waren vom Dienst befreit, vgl.: Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 25.

[20] Bürger, die mit dieser Form der Staatsbürgerschaft ausgestattet waren, durften zwar Dienst in den Legionen leisten, waren aber nur Staatsbürger zweiter Klasse (man spricht auch vom italischen Bürgerrecht). Diese Bürger mussten neben dem Wehrdienst auch Steuern zahlen, durften aber in keiner Weise politisch aktiv werden. Vgl.: Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.25.

[21] Nur Wehrfähige mit römischer Staatsbürgerschaft konnten zum Dienst in der Legion herangezogen werden. Ohne die civitas Romana war eine Verwendung als Legionär nicht möglich.

[22] Scipio Africanus nimmt bei der Eroberung von Carthago Nova (Cartagena) mehrere spanische Schmiede gefangen, die dieses Schwert (das nur als minderwertige Kopie bei den Römern verwendet wurde) für die Römer schmieden und damit die Kampfkraft der Legionen deutlich steigern. Vgl.: Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 30

[23] Proletarii wurden zwar schon früher in Notsituationen eingesetzt (vor allem in der Flotte zum Rudern, nur selten im Heer), aber die Größenordnung des Einsatzes war ein Novum. Vgl.: Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S.26

[24]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vgl.: Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007. S. 20 und Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 33f.

[25] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 32.

[26] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 104.

[27] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein, 1986 S. 77.

[28] Gleichzeitig sind die Legionen beeinflussbarer geworden – ihre Treue gilt jetzt nicht mehr notwendiger Weise dem Senat, sondern eher dem Feldherrn, der die Beute der Feldzüge aufteilt. Einzelpersonen können als kommandierende Offiziere einer Legion große Macht erlangen. Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 105.

[29] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 28.

[30] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein, 1986 S. 100.

[31] Das wichtigste Merkmal dieser Volksaufgebote war ihre provisorische Aufstellung; sie verblieben nicht in römischen Diensten, sondern wurden nur für eine kurze Zeitspanne einberufen (z. B. für einen Feldzug). Vgl.: Alföldy, Géza: Die Hilfstruppen der römischen Provinz Germania Inferior. Düsseldorf 1968, S. 93.

[32] Kraft, Konrad: Zur Rekrutierung von Alen und Kohorten an Rhein und Donau, Bern 1951, S. 38.

[33] Diese Verbände bestanden aus den Söhnen von Bürgern der Oberschicht und jungen Leuten niederer Abstammung. Ihre primäre Aufgabe war wohl, den jungen Leuten eine sportlich militärische Ausbildung zu geben. Ihre Organisation deutet auf eine Miliz hin. Vgl.: Bohec, Yann le: Die römische Armee, Hamburg 2009, S. 34 und Kraft, Konrad: Zur Rekrutierung von Alen und Kohorten an Rhein und Donau, Bern 1951, S. 38.

[34] Vgl.: Alföldy, Géza: Die Hilfstruppen der römischen Provinz Germania Inferior. Düsseldorf 1968, S. 88.

[35] Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007, S. 28

[36] Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007, S. 28

[37] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 106.

[38] Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007, S. 30f.

[39] Toledo, Josef Sanchez: Imperium Legionis. Die römische Armee des Kaiserreichs. Berlin 2005, S. 30.

[40] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 77.

[41] Die römische Armee hatte im Mittelpunkt ihrer Operationsführung Feldschlachten und Belagerungskriege, wohingegen Kleinkriege den Römern zuwider waren. Diese wurden an die Hilfstruppen abgegeben. Vgl.: Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 254.

[42] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 254.

[43] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 76.

[44] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 77.

[45] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 77.

[46] Penrose, Jane: Rom und seine Feinde. Kriege – Taktik – Waffen. Stuttgart 2007, S. 26 und Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007, S. 28.

[47] Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007. S.28.

[48] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein, 1986 S. 100.

[49] Der Begriff „ala“ für Reitereiverbände leitete sich aus der Position der Kavallerie an den Flügeln der Schlachtformation. Vgl. Gilbert, Francois: Roms Hilfstruppen und Legionäre. Stuttgart 2007, S. 34.

[50] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein, 1986 S. 100 .

[51] Hartung, : Römische Auxiliar – Truppen am Rhein. Würzburg 1870, S. 1.

[52] Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus. Mainz am Rhein 1986, S. 100.

[53] Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007, S.28

[54]ala“ ist eigentlich der Begriff für eine Kavallerieeinheit. Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007. S.28.

[55] Diese von Livius und Polybios beschriebene Kampfweise bzw. Taktik gibt Vegetius auch wieder (er verwendet wahrscheinlich Catos „de re militari“ als Quelle).Vgl. Gilliver, Kate: Auf dem Weg zum Imperium. Die Geschichte der römischen Armee. Hamburg 2007. S. 123.

Details

Seiten
47
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640365371
ISBN (Buch)
9783640365593
Dateigröße
830 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v130407
Institution / Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Schlagworte
Hilfstruppen Armee Auxiliartruppen

Autor

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Titel: Hilfstruppen der römischen Armee - Auxiliartruppen -