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Corporate Identity und Cross Media Angebote musikalischer Institutionen des 20. und 21. Jahrhunderts - Am Beispiel Schleswig Holstein Musik Festival

Hausarbeit 2007 15 Seiten

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Terminologie
2.1 Intention & Umsetzung – Das visuelle und multimediale Konzept
2.2 Corporate Identity (CI)
2.3 Corporate Design (CD)
2.4 Corporate Publishing (CP)
2.5 Integrierte Kommunikation
2.6 Crossmedia
2.7 Cross Media Publishing

3 Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF)
3.1 Die Grundintention
3.2 Die Konzeption

4 ANALYSE – Die Umsetzung (SHMF)
4.1 Identität und Design-Konzept
4.2 Crossmedia – Vernetzung der medialen Einheiten
4.3 Designanspruch
4.4 Zielgruppenorientierung & Publishing-Strategie

5 FAZIT und AUSBLICK

6 LITERATURVERZEICHNIS
6.1 Primärquellen
6.2 Sekundärquellen

7 ENDNOTEN

1 Einleitung

Innerhalb der heutigen konsum- und medienorientierten Gesellschaftsstruktur ist ein ansprechender und professioneller Auftritt für die Gesamtheit der viel­schichtigen Bran­chen unumgänglich. Wachsende Verbraucherbedürfnisse und Qualitätsansprüche sowie die Orientierung an einer quantitativ sowie qualitativ expandierenden Entwicklung der medialen Vielfalt innerhalb des Marktgesche­hens tragen dazu bei, dass Firmen, Organi­sationen und Institutionen einem konkurrierenden nationalen sowie internationalen Wettbewerb ausgesetzt wer­den.

Um nun die wertvolle Aufmerksamkeit des kaufkräftigen Konsumenten auf sich und das entsprechende Angebot zu richten, bedarf es struktureller und konzeptueller Instrumente. Die Bereiche des Corporate Designs und des vielschichtigen Crossmedia Angebots bieten zahlreiche Möglichkeiten eines zielorientierten Marktauftritts.

Auf der Grundlage dieser vielfältigen Instrumentarien, zur Integration und Etab­lierung auf dem Markt, soll im Folgenden die Umsetzung innerhalb des musika­lischen Markt­felds betrachtet und diskutiert werden. In der vorliegenden Arbeit wird spezifisch auf das noch relativ junge, aber dennoch bereits in weiten Krei­sen etablierte Schleswig-Holstein Musik Festival eingegangen.

Bei der Betrachtung der konzeptuellen Motivation des Festivals soll ein Rück­schluss auf die Instrumente, sowohl des Corporate Designs als auch des Cross Media Publishing, getroffen werden. Das Ziel der folgenden Analyse ist es den Fragen nachzugehen:

WIE die Einbindung und Umsetzung medialer Einheiten im Hinblick auf die kon­zeptu­elle Gestaltung des Festivals erfolgt (?),

WARUM ein professioneller sowie konsequent angewandter Medieneinsatz für eine erfolgreiche Etablierung auf dem Markt so bedeutsam ist (?) und schließlich, WODURCH die Umsetzung dieser Grundvoraussetzungen im vor­liegenden Fall des Schleswig-Holstein Musik Festivals gelingt (?).

2 Terminologie

2.1 Intention & Umsetzung – Das visuelle und multimediale Konzept

Das Image eines Unternehmens stellt das zentrale Element eines guten Marke­tingkonzepts dar und gilt innerhalb des Marktgeschehens im 21. Jahrhundert als existenzielles Glied, im Hinblick auf den erhöhten Konkurrenzdruck sowie als potenter Erfolgsgarant. Neben den primären Erfolgsfaktoren wie beispiels­weise Marktanteil, Brachenwachstum, Angebot und Leistungsfähigkeit sollte das Unternehmenskonzept gepaart mit professionellen Marketingstrategien, durch Faktoren wie Unternehmensphilosophie, Unternehmenskultur und Kom­munikation ergänzt und somit konkurrenzfähig gemacht werden.1

Neben der reinen Marktorientierung findet vorzugsweise eine Identifikations­leistung statt, welche gleichermaßen Mitarbeiter sowie Konsumenten an die entsprechend beworbene Firma, Organisation oder Institution bzw. das Produkt oder Angebot dauerhaft binden soll – was somit wiederum zur Etablierung am Markt beiträgt.

2.2 Corporate Identity (CI)

Die Corporate Identity (Unternehmensidentität) beschreibt auf der Grundlage einer bestehenden Philosophie die Entwicklung einer Strategie für eine umfas­sende interne sowie externe Selbstdarstellung. Den Folgen der stetigen Globa­lisierung, der steigenden Schnelllebigkeit und einer vermehrten Austauschbar­keit soll mit einem individuellen Konzeptcharakter entgegengewirkt werden.2 Die elementare Zielsetzung ist: die Schaf­fung einer stabilen Marktposition, wo­bei die jeweilige Profilierung eines Unternehmens durch Faktoren wie Leis­tungsfähigkeit sowie der Intention einer Vertrauensbasis ge­genüber dem Kon­sumenten erfolgt. Um all diese Vorstellungen in ein Design (Erschei­nungsbild) umzusetzen und beispielsweise eine Institution, wie das vorliegende Festival, als konsequent einheitlichen Akteur auf dem Markt auftreten zu lassen, wird die nahe verwandte Disziplin der CI das Corporate Design hinzugezogen.

1. Zugehörigkeit - Das Unternehmen muss sich klar & überschaubar darstel­len, um für alle Beteiligten (aktuelle und potenzielle Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer, Presse, Investoren) verständlich zu sein.

2. Persönlichkeit - Das Unternehmen muss seine Werte und Prinzipien klar vermitteln, sodass alle Beteiligten (intern und extern) eine übereinstimmende Vorstellung davon haben.

3. Positionierung - Das Unternehmen muss im Sinne der Corporate Identity seine Produkte und Dienstleistungen entwickeln und klar von denen der Wett­bewerber abheben.3

Das Mannheimer Modell von Keller: „Ein Unternehmen muss... bestrebt sein, sich eine eigenständige, unverwechselbare Unternehmensidentität zu geben, die den Unternehmenszielen einerseits und

Umweltbedürfnissen andererseits Rechnung trägt. Die strategischen Maßnah­men zur Verwirklichung dieser Identität werden unter dem Begriff Corporate Identity zusammengefasst.“4

2.3 Corporate Design (CD)

Die bereits oben genannten Faktoren Zugehörigkeit, Persönlichkeit und Positio­nierung werden durch das Corporate Design in das typische Erscheinungsbild einer Marke etc. umgesetzt. Dabei stehen den Designern zahlreiche Instru­mentarien zur Verfügung, um die jeweilige Unternehmensphilosophie visuell und mit Symbolcharakter zu vermitteln. Die direkte Identitätsvermittlung im Be­zug auf den Konsumenten erfolgt durch strate­gisch eingesetzte Kommunikation in Form von Farbe, Motiv, Raster, Schrift und zahlrei­chen weiteren Instrumen­ten der konzeptuellen Gestaltung. Das Corporate Design hat funktionale, ästhe­tische sowie symbolische Leistungen zu erbringen5 und unterliegt Kontinuität (Bezugnahme auf Basisphilosophie) sowie einem kontinuierlichen Wandel, wel­cher parallel zur Unternehmensentwicklung und -innovation erfolgt.6

[...]


1 Gans, Thilo: Imageverbesserung durch mediumgerechte Umsetzung der Corporate Identity im Internet. (Dokumentart: Dissertation)

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2005/5215/pdf/04_Einleitung_S.1_S.5.pdf (Vgl. / S.1) (Zugriffsdatum: 22.07.2007)

2 Vgl. FH Stuttgart / Hochschule der Medien – Website PR: Corporate Identity und Corporate Design.

http://v.hdm-stuttgart.de/projekte/websitepr/cicd.php (Zugriffsdatum: 22.07.2007)

3 Paulmann, Robert (Hrsg.): corporate identity portal.

http://www.ci-portal.de/index.php?id=8 (Zugriffsdatum: 22.07.2007)

4 Keller, Ingrid: „Braucht ihr Unternehmen C.I. ?“. In: planung und analyse, Jg.9/1984, S.368

5 Gans, Thilo: Imageverbesserung durch mediumgerechte Umsetzung der Corporate Identity im Internet. (Dokumentart: Dissertation)

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2005/5215/pdf/05_A.I_S.6_S.58.pdf (Vgl. / S.31) (Zugriffsdatum: 22.07.2007)

6 Gans, Thilo: Imageverbesserung durch mediumgerechte Umsetzung der Corporate Identity im Internet. (Dokumentart: Dissertation)

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2005/5215/pdf/05_A.I_S.6_S.58.pdf (Vgl. / S.29) (Zugriffsdatum: 22.07.2007)

Details

Seiten
15
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640372683
Dateigröße
459 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v131548
Institution / Hochschule
Philipps-Universität Marburg – Fachbereich 09 – Germanistik und Kunstwissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Corporate Identity Cross Media Angebot Einführung Theorie Ästhetik Terminologie Konzept Visuell Multimedia Visualität Corporate Design Corporate Publishing Integrierte Kommunikation Crossmedia Cross Media Publishing SHMF Schleswig Holstein Musikfestival Institution 20. 21. Jahrhundert Intention Konzeption Identität Design Medialität Vernetzung Netz Designanspruch Zielgruppe Orientierung Strategie

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