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Kennen lernen einfacher geometrischer Grundformen

Unterrichtsentwurf 2008 17 Seiten

Mathematik - Geometrie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Thema der Unterrichtseinheit/ Unterrichtsstunde

2 Didaktische Entscheidungen und Begründungen
2.1 Zielsetzungen für die Unterrichtsstunde
2.2 Begründungen für die Auswahl des Inhaltes
2.3 Sachanalyse
2.4 Voraussetzungen für den Unterricht
2.4.1 Lernvoraussetzungen der Schüler
2.4.2 Äußere Voraussetzungen

3 Methodische Entscheidungen und Begründungen
3.1 Einstiegssituation
3.2 Artikulation
3.3 Sozialformen und Aktionsformen
3.4 Medien und Material
3.5 Unterrichtsgrundsätze

4 Verknüpfung der Wissens- und Kompetenzentwicklung mit geplanten Handlungssituationen

5 Geplanter Unterrichtsverlauf

6 Anhang

Literaturverzeichnis

1 Thema der Unterrichtseinheit/ Unterrichtsstunde

Thema der Unterrichtseinheit: Ebene Figuren und ihre Eigenschaften

Thema der Unterrichtsstunde: Kennen lernen einfacher geometrischer Grundformen

Stellung des Unterrichtsinhaltes innerhalb der Unterrichtseinheit:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Didaktische Entscheidungen und Begründungen

2.1 Zielsetzungen für die Unterrichtsstunde

Ziel der vorliegenden Stunde ist es, dass die Kinder die geometrischen Grundformen Kreis, Dreieck, Quadrat und Rechteck, sowie Eigenschaften dieser Grundformen kennen und benennen können (Sachkompetenz). Von großer Bedeutung ist es darüber hinaus, dass die Kinder sich gegenseitig in den Gruppen helfen und gemeinsam die Arbeit ihrer Gruppe präsentieren (Sozialkompetenz).

2.2 Begründungen für die Auswahl des Inhaltes

Radatz & Rickmeyer (1991, 7) stellen fest, dass das Unterrichten von Geometrie einen wichtigen Beitrag für die Fähigkeitsentwicklung des einzelnen Kindes, seine Lebens- bzw. Erfahrungsumwelt zu erschließen, leistet. Da sich die Fähigkeiten, die zur Erschließung der geometrischen Struktur der Umwelt wichtig sind, wie die Raumvorstellung und die visuelle Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung, nicht von selbst entwickeln, bedarf es der Anregung und Förderung der geometrischen Erfahrungen und Übungen im Grundschulalter. Gerade die Anwendungsorientierung als auch die Strukturorientierung lassen sich im Geometrieunterricht sehr gut realisieren. Die Arbeit in der Gruppenphase der vorliegenden Stunde schult grundlegende kognitive Fähigkeiten wie Vergleichen, Unterscheiden, Ordnen, Sortieren, aber auch das soziale Lernen wird praktiziert. Das konkrete Handeln mit Materialien (Radatz & Rickmeyer, 1991, 8) motiviert sehr viele Schüler und vermittelt ihnen somit eine positive Einstellung zum Fach Mathematik. Radatz & Rickmeyer (1991,10) zählen zu den geometrischen Inhaltsbereichen der Grundschule „Ebene Figuren und Formen wie Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Kreise erkennen, legen, herstellen, zusammensetzen und nach Eigenschaften unterscheiden.“

Der Teilrahmenplan Mathematik beschreibt in seinem Leistungsprofil, dass die Schüler am Ende ihrer Grundschulzeit geometrische Muster erkennen sollen. Sie sollen mit geometrischen Formen operieren können. Darüber hinaus sollen sie Strukturen und Relationen erfassen, sowie tragfähige Begriffe und Modellvorstellungen entwickeln. Das Sortieren der Formen, die Versprachlichung der Eigenschaften der Formen und die Präsentation der Ergebnisse tragen zur Ausbildung der oben beschriebenen Kompetenz bei. Der Teilrahmenplan fordert anschlussfähiges Wissen. Im Bereich Raum und Form sollen geometrische Grundkenntnisse zu Flächen vermittelt werden. Zum Bereich des anwendungsfähigen Wissens gehört das Kennen und Nutzen von Fachbegriffen. Gerade das Benennen der Formen in der Erarbeitungsphase und bei der Präsentation, in der Phase der Ergebnissicherung, trägt zur Entwicklung dieses anschlussfähigen Wissens bei.

2.3 Sachanalyse

Geometrische Flächen treten als Begrenzungsflächen von Körpern auf (Richter, 2). Sie haben allerdings nur 2 Ausdehnungen: in die Länge und in die Breite. Diese geometrischen Flächen werden durch Linien begrenzt. Die Linien haben nur eine Ausdehnung, die Länge. Eine Linie wiederum wird durch Punkte begrenzt, die keine Ausdehnung haben und wenn sie sich bewegen eine Linie erzeugen. Bewegt sich eine Linie, erzeugt sie eine Fläche.

Als geometrische Grundformen, die in der Grundschule behandelt werden sollen, sind Kreis, Dreieck und die speziellen Vierecke, Rechteck und Quadrat, anzusehen (Franke, 199). Man bezeichnet diese Formen als geometrische Grundformen, da sich viele Flächen darauf zurückführen lassen. Die Formen Kreis, Dreieck und Viereck sind den Kindern häufig aus dem Alltag bekannt, sie können diese auch benennen.

Der Kreis

Der Kreis ist eine ebene Figur (Franke, 205). Jeder Punkt der Kreislinie hat den gleichen Abstand zum Mittelpunkt. Diesen Abstand nennt man Radius. Eine Strecke von zwei Kreispunkten, die durch den Mittelpunkt läuft, nennt man Durchmesser. Der Kreis wird häufig als die elementarste ebene Grundform bezeichnet, da sie von einem Kleinkind als Erstes von anderen Formen unterschieden werden kann. Kinder haben in der Regel auch keine Probleme mit dem Identifizieren von Kreisen, denn alle Kreise sind ähnlich, d.h. sie lassen sich durch zentrische Streckung ineinander überführen. Kreise tauchen in der Umwelt sehr häufig auf.

Das Dreieck

Das Dreieck ist eine ebene Figur (Franke, 208). Es hat drei Ecken und drei Seiten. Es können alle Seiten gleich lang sein, man spricht dann von gleichseitigen Dreiecken. Sind zwei Seiten gleich lang, so handelt es sich um ein gleichschenkliges Dreieck und wenn alle Seiten unterschiedlich lang sind, so ist es ein ungleichseitiges Dreieck. Dreiecke können auch nach ihren Innenwinkeln unterschieden werden. Sind alle Winkel kleiner als 90 Grad, so spricht man von einem spitzwinkligen Dreieck. Um ein rechtwinkliges Dreieck handelt es sich, wenn ein Winkel genau 90 Grad hat. Ein stumpfwinkliges Dreieck liegt vor, wenn ein Winkel größer als 90 Grad ist. Die Summe der drei Winkel im ebenen Dreieck beträgt 180 Grad. Das Dreieck ist von allen geometrischen Gebilden die geradlinige ebene Fläche mit der geringsten Anzahl von Seiten (Richter, 2). In der Umwelt findet man Dreiecke relativ selten, es sind kaum Flächen mit 3 spitzen Ecken zu finden.

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Details

Seiten
17
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640553709
ISBN (Buch)
9783640554195
Dateigröße
1002 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v132638
Institution / Hochschule
Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Kusel
Note
2,0
Schlagworte
Geometie Formen Flächen Anfangsunterricht Mathematik

Autor

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Titel: Kennen lernen einfacher geometrischer Grundformen