Lade Inhalt...

Die Studie „Pädagogik der Vielfalt

Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik“ von Annedore Prengel

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 22 Seiten

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die inhaltliche Gliederung und methodische Vorgehaensweise innerhalb der Studie

3. Zur ‚Herleitung’ des Wesens einer Pädagogik der Vielfalt
3.1 Grundlegende Begriffsklärungen und theoretische Vorüberlegungen 3.2 Der Beitrag aus der Bildungspolitik sowie der erziehungswissenschaftlichen Forschung und Praxis: Die Interkulturelle, Feministische und Integrative Pädagogik
3.3 Die Erträge für die Entwicklung einer Pädagogik der Vielfalt

4. Die Studie „Pädagogik der Vielfalt“ von Annedore Prengel als ein allumfassender Beitrag für die pädagogische Praxis?

5. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In dieser Arbeit soll die Studie Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechti-gung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik1 von Annedore Prengel zusammenfassend wiedergegeben und im Zusammenhang mit der Resonanz in der erzie-hungswissenschaftlichen Forschung vor allem bezüglich pädagogischer Praxis näher unter-sucht werden.2 Die Verfasserin der Studie, Annedore Prengel, ist z. Z. Professorin für Erzie-hungswissenschaft an der Universität Potsdam, wobei „Grundschulpädagogik [bzw. der] An-fangsunterricht unter besonderer Berücksichtigung sozialen Lernens und der Integration Be-hinderter“3 ihr Fachgebiet ist. Die Fragen einer Pädagogik der Vielfalt, wie sie Prengel unter-sucht, sind demnach primär vom Forschungsgebiet der Grundschule aus erforscht, sollen aber laut Prengel auch allgemeingültige Ergebnisse erzielen.4 Der Begriff Pädagogik der Vielfalt, dem sich Prengel widmet, wurde von Preuss-Lausitz gebildet und u. a. auf dem Bundes-grundschulkongress 1999 diskutiert. Dem Thema der Vielfalt kommt also innerhalb der Er-ziehungswissenschaft immer mehr Aufmerksamkeit zu und es wird durch Prengel in Bezug auf aktuelle postmoderne Bedingungen und anhand der dialektischen Bestimmung von Gleichheit und Verschiedenheit sowie mit der Berücksichtigung von drei aktuellen pädagogi-schen Bewegungen5 diskursiv fundiert.6 Folgend soll für einen ersten Einblick in die Studie mit ihrer zentralen Fragestellung sowie in die wichtigsten theoretischen und methodischen Zusammenhänge eine inhaltliche Gliederung wiedergeben werden. Auf der Basis dieser Ü-bersicht kann im Anschluss näher auf die zentralen Aspekte ihres Vorgehens eingegangen werden, wobei dann deutlich wird, wie sie zu ihren Ergebnissen kommt, die daraufhin ge-nannt werden. Schließlich lässt sich durch die Bezugnahme zu Argumenten anderer Wissen-schaftler aus der Erziehungswissenschaft die Studie kritisch beleuchten, um folglich zu einem Resümee zu gelangen.

2. Die inhaltliche Gliederung und methodische Vorgehensweise innerhalb der Studie

Mit Blick auf das Inhaltsverzeichnis lässt sich sagen, dass die Arbeit von Annedore Prengel neben dem Vorwort von Otto Dann und einem bemerkenswert umfangreichen Literaturver-zeichnis in sechs Abschnitte eingeteilt ist, denen wiederum einzelnen Kapitel untergeordnet sind. Für eine erste Einsicht in den Aufbau der Studie sollen die Titel der Abschnitte zunächst genannt werden: I. Einleitung (Kapitel 1-2); II. Zur Theorie und Geschichte von Gleichheit und Verschiedenheit (Kapitel 1-5); III. Interkulturelle Pädagogik (Kapitel 1-6); IV. Feministi-sche Pädagogik (Kapitel 1-9); V. Integrationspädagogik (Kapitel 1-6); VI. Perspektiven von Verschiedenheit und Gleichberechtigung in der Bildung (Kapitel 1-4).7 Die Abfolge der sechs Themen und zudem die Bezugnahmen untereinander ergeben die wesentliche formale Struk-tur der Arbeit Prengels. Im Rahmen einer Übersicht der inhaltlichen Gliederung können „die drei aktuellen pädagogischen Bewegungen“8, die innerhalb Abschnitt III bis V Gegenstand der Untersuchung sind, zusammengefasst werden. Folglich sind vier Themenschwerpunkte auszumachen. Anhand dieser sollen nun die elementarsten inhaltlichen Aspekte, die methodi-sche Vorgehensweise und thematische Verknüpfungen vorgestellt werden.

In der Einleitung führt die Wissenschaftlerin zunächst mittels Erläuterungen zur Fragestellung sowie bündigen Angaben zu ihrem Vorgehen in ihre Arbeit ein. Dabei erklärt sie, dass ihre theoretischen Überlegungen zu einer Pädagogik der Vielfalt vor allem dadurch initiiert wur-den, dass die „ in der alltäglichen Schulpädagogik realisierte Vielschichtigkeit [,also die aus-nahmslose Anerkennung und Berücksichtigung der Bedürfnisse und Voraussetzungen aller Kinder und Jugendliche] kaum eine Entsprechung in der pädagogischen Theoriebildung und den damit einhergehenden erziehungswissenschaftlichen Diskursen [findet].“9 Um dieser ´Lücke in der Erziehungswissenschaft` Abhilfe zu verschaffen, damit ein „Bildungsverständ-nis (...) zur Demokratisierung des Geschlechterverhältnisses, zur Entfaltung kulturellen Reichtums und zum Respekt vor Individualität in der Erziehung [erreicht werden kann]“10, sollen u. a. die „wesentliche[n] strukturelle[n] Gemeinsamkeiten“11 aller drei bereits genann-ten Pädagogischen Bewegungen herausgearbeitet werden. Ihnen wird zuvor jeweils ein eige- nes Kapitel gewidmet, da sie sich in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Zuge der kritischen Auseinandersetzung mit der Bildungsreform, welche wiederum zuvor in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts initiiert wurde, eigenständig entwickelten und sich aus-schließlich auf ihrem speziellen Gebiet der Mannigfaltigkeit ihrer Adressaten widmen.12 Die Autorin betont, dass jede dieser pädagogischen Richtungen vor allem daraufhin konzipiert wurde, emanzipatorisch zu wirken, d. h. dass in der Praxis gegen hierarchische Strukturen aktiv angegangen werden soll.13 Deshalb scheint es plausibel, dass Prengel die Bewegungen und ihre jeweils spezifischen Möglichkeiten aber auch Beschränkungen hinsichtlich der Ziels, Verschiedenheit gleichberechtigt anzuerkennen, untersucht, wobei die Ergebnisse dann für theoretische Überlegungen einer Pädagogik der Vielfalt zusammengefasst werden können. Zuvor ist es indessen unabdingbar, die Komplexität der Problemstellung zu erfassen. Prengel formuliert die vielschichtige Problemstellung ihrer Studie folgendermaßen: „Kann pädagogi-sches Handeln der geschlechtlichen, kulturellen und individuellen Verschiedenheit der Men-schen gerecht werden? Wie kann Pädagogik dabei das demokratische Prinzip der Gleichbe-rechtigung verwirklichen?“14 Antworten darauf können nur gefunden werden, wenn alle Di-mensionen dieser Fragen berücksichtigt und im Vorfeld geklärt werden. Im zweiten Teil der Einleitung wird also für eingehende Erläuterungen bezüglich des bildungspolitischen Um-gangs mit den Begriffen Gleichheit und Verschiedenheit auf die Entwicklung des Bildungs-wesens der BRD aufmerksam gemacht. Dabei arbeitet Prengel mit Bezug auf die Argumenta-tionen der Wissenschaftler Bourdieu/Passeron, Jencks und Flitner heraus, dass die bildungs-politischen Maßnahmen in der Geschichte der BRD einschließlich der Bildungsreform - ob-wohl die Reform das Ziel der Chancengleichheit bezüglich Bildung aus einem „radikal-demokratische[n] Verständnis“15 heraus verfolgte - „die gleichsetzende Gerechtigkeit überbe-tont, die unterscheidende Gerechtigkeit hingegen vernachlässigt habe“16. Das führte schließ-lich zur zuvor erwähnten Kritik der drei Pädagogischen Bewegungen an der Bildungsre-form.17 Für ein allumfassendes Verständnis der Begriffe Gleichheit und Verschiedenheit und für das Verständnis einer kontinuierlichen Bezugnahme der Begrifflichkeiten in einem erzie-hungswissenschaftlichen Diskurs, stellt Prengel nach der Einleitung ihrer Arbeit ein umfas- sendes Kapitel zur Verfügung. Darin wird sich zu Beginn durch ein analytisches Vorgehen mit den Begriffen klärend auseinandergesetzt, damit die geschichtliche und gesamtgesell-schaftliche Entwicklung sowie die Bedeutung von Gleichheit und Verschiedenheit in unter-schiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen nachvollzogen werden kann. Darüber hinaus richtet sich der Fokus der Studie innerhalb dieses Kapitels auf das Forschungsfeld der Philo-sophie, wobei Pluralitäts-, Differenz- und Intersubjektivitätstheorien diskutiert werden.18 Wa-rum das für die Basis einer grundlegenden Definition der Pädagogik der Vielfalt fruchtbar ist, soll später deutlicher werden. Für Prengel ist außerdem wichtig, dass man ihre Arbeit grund-sätzlich im „ Kontext der kritischen Theorie [versteht].“19 Das bedeutet, dass die Studie nicht den Anspruch erhebt, hinsichtlich der Fragestellung eine absolute Patentlösung aus den jewei-ligen theoretischen Vorüberlegungen und den drei Pädagogischen Konzepten zu generieren. Vielmehr soll aufgezeigt werden, welche Erkenntnisse im Rahmen der einzelnen Theorie und dem jeweiligen pädagogischen Praxisbereich für eine Pädagogik der Vielfalt ertragreich sind. Gleichzeitig sollen dementsprechend auch die jeweiligen eigentümlichen Grenzen sichtbar sein.20 Infolgedessen ist Prengel davon überzeugt, dass ein „Vergleich von Theorien (...) da-mit nicht im Hinblick auf Kriterien wie ´wahr` oder ´falsch` erfolgen [kann], sondern letztlich nur im Blick auf praktisches Handeln (...).“21 Schließlich lässt sich mit Bezug auf die anfangs ausgemachten Themenschwerpunkte innerhalb der Studie zusammenfassend festhalten, dass nach einer Einleitung, die über den Aufbau, die Vorgehensweise und bildungspolitische Ak-tualität aufklärt, in zwei weiteren Schritten Erkenntnisse gewonnen werden, die einer Pädago-gik der Vielfalt dienlich sind. Mit dem Fokus auf die pädagogische Praxis soll ein Bewusst-sein für die Anerkennung und Gleichberechtigung der Unterschiedlichkeit aller Adressaten ermöglicht und Hinweise für eine praktische Umsetzung geleistet werden. Das wiederum lässt sich im letzten und hier als vierten definierten Themenabschnitt der Studie nachlesen. Dabei fasst Prengel vorab die Möglichkeiten und Grenzen der diskutierten Pädagogischen Bewe-gungen zusammen und zeigt anschließend konkret deren grundlegenden Gemeinsamkeiten auf. Somit kann sie daraufhin die geschichts- und philosophietheoretischen Vorüberlegungen aus dem zweiten Teil der Studie mit den Erkenntnissen aus der Untersuchung der Bewegun-gen für eine „Annäherung an einen demokratischen Differenzbegriff (...)“22 adäquat zusam-menführen. Das Resultat dieser Arbeit sind zuletzt 17 Thesen, die im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt zusammengestellt und erläutert werden sowie explizit als diskussionswürdig aus-gewiesen sind.23

3. Zur ´Herleitung` des Wesens einer Pädagogik der Vielfalt

Nachdem durch eine inhaltliche Übersicht des Aufbaus deutlich wurde, welche Problematik die Arbeit von Annedore Prengel behandelt und was sie leisten will, soll folgend näher auf die wichtigsten Komponenten eingegangen werden, die bei der Entwicklung des Wesens der Pä-dagogik der Vielfalt eine Rolle spielen. Als Orientierung während des Aufführens der Er-kenntnisse, die innerhalb der einzelnen Kapitel gewonnen und in der Folge zusammengeführt werden, dient fast ausschließlich die zu Beginn aufgezeigte Gliederung der Studie. Das lässt sich dadurch begründen, dass die Methodik der Arbeit von Prengel einer bestimmten Logik folgt, die annehmen lässt, dass die Essenz der wissenschaftlichen Untersuchung in Form von 17 Thesen aus Theorie und Praxis diskursiv herausgearbeitet bzw. hergeleitet wird. Folglich scheint es notwendig die Abfolge beizubehalten, um der Erkenntnisgewinnung bestmöglich folgen zu können.

3.1 Grundlegende Begriffsklärungen und theoretische Vorüberlegungen

Nach der Einleitung sind die dialektisch verstandenen Begriffe Gleichheit und Verschieden-heit Gegenstand der Untersuchung und werden für ein generelles Verständnis in Hinblick auf die Fragestellung der Arbeit genauer bestimmt. Bemerkenswert ist, dass Prengel „das Bedeu-tungsfeld und damit die Aussagemöglichkeiten und Aussagegrenzen beider Begriffe abste-cken [möchte].“24 Auch hier geht es also darum, dass Möglichkeiten der begrifflichen Ausle-gungen und deren Einflussnahme sowie Bedeutung innerhalb des gesellschaftlichen Alltags und in den Wissenschaften ohne Wertung aber differenziert ausgelotet werden, damit sie für die nächsten Kapitel sozusagen brauchbar werden, was sich mit der Vorgehensweise bei den Pädagogischen Bewegungen vergleichen lässt. Die Wissenschaftlerin bemerkt, bevor sie auf jeden Begriff einzeln eingeht, dass Gleichheit und Verschiedenheit in ihrer grundlegenden Definierbarkeit voneinander abhängen.25 Sie bezieht sich dabei auf die Definition von Win-delband, die Anfang des 20. Jahrhunderts folgendermaßen formuliert wurde: „Gleichheit ist ein Verhältnis worin Verschiedenes zueinander steht.“26 Der Begriff der Gleichheit lässt sich durch wenige aber zentrale Aspekte bzw. durch Abgrenzungen zu anderen aber verwandten Begriffen umschreiben. Am wichtigsten bei der Bestimmung ist, dass Gleichheit durch einen Vergleich von Unterschiedlichem abstrahiert werden kann, wobei das sich Unterscheidende immer in einer Beziehung zueinander stehen muss. Damit Verschiedenes überhaupt vergli-chen werden kann, bedarf es gewisser Übereinstimmungen. Notwendigerweise muss dann aber festgestellt werden, dass Verschiedenes nur begrenzt übereinstimmt, also gemäß be-stimmten Merkmalen gleich sein kann aber nie identisch ist. Somit ist Gleichheit dem Begriff Ähnlichkeit näher als dem der Identität.27 Demgegenüber ist der Begriff Verschiedenheit schwieriger fassen. Auch hier lässt sich aber dennoch bestätigen, dass Verschiedenheit von Gleichheit abhängt, beide Begriffe also nicht ohne den anderen definiert werden können. Ver-schiedenheit lässt sich nämlich nur feststellen, wenn man diese hinsichtlich eines Kennzei-chens beschreibt. Prengel nennt als Beispiel verschiedene Sprachen, die nur als verschieden eingeordnet werden können, indem sie eindeutig als Sprache gekennzeichnet sind. Sie spricht diesbezüglich von „qualitative[n] Differenzen im Sinne von Inkommensurabilität.“28 Das be-deutet, dass sich Verschiedenes bezüglich eines Charakteristikums (z.B. Sprache) einen Nen-ner haben kann, zugleich andere Merkmale aber unvergleichbar bleiben und das qualitative Differenzen grundsätzlich vom Begriff der Ungleichheit abzugrenzen sind. Diese Auffassung hebt sich weiterhin klar ab von einem durch Komplement- und Analogiebildung, Negation von Differenz sowie Höherwertigkeitsvorstellungen und Diskriminierung konstruierten Ein-heitsdenken, welches vor allem Polarisierung und Hierarchisierung hervorbringt .29 Für die Pädagogik der Vielfalt lässt sich vorläufig festhalten, dass die Begriffe Gleichheit und Ver-schiedenheit nicht allumfassend sondern immer nur anhand bestimmter Vergleichskategorien begrenzte Aspekte von Verhältnissen definieren können. Diese Kategorien zum Vergleich selbst sind wiederum immer subjektiv von urteilenden Menschen entworfen worden und demnach nie das Maß der Dinge sowie immer kritisch zu hinterfragen, wobei man hier ein weiteres Mal den Bezug der Studie zur Kritischen Theorie erkennen kann.30

Auf der Basis dieser Begriffsklärungen arbeitet Prengel in der Folge die geschichtliche Be-deutung und Zusammenhänge von Gleichheit und Verschiedenheit heraus, die veranschauli-chen, dass Ungleichheit in der europäischen Gesellschaft legitimiert und kultiviert wurde und immer noch wird und das die Begriffe demgegenüber aber auch für die Emanzipationsbewe-senschaftlerin angestrebten Erkenntnisse zu sein. Zum anderen wendet sie weiterhin das qualitative Erhebungsverfahren des narrativen bzw.

[...]


1 Anm.: Im gesamten Verlauf der Arbeit werden neben dem Titel der Studie auch die einzelnen Kapitel sowie elementare Begriffe der Arbeit Prengels kursiv hervorgehoben.

2 Prengel, Annedore: Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Femi-nistischer und Integrativer Pädagogik. Opladen 1995.

3 Homepage der Universität Potsdam. Zugriff im September 2007.
<http://www.uni-potsdam.de/u/grundschule/anf/Banner.htm>

4 Vgl. Prengel 1995, S.11.

5 Anm.: Anedore Prengel nennt die pädagogischen Arbeitsfelder deshalb ´Bewegungen`, damit deutlich wird, dass sie aus gesellschaftlichen Bewegungen und sozialen Bedingungen resultieren und dass mit ihnen neben der praktischen Dimension auch die der Bildungspolitik und der Wissenschaft verknüpft sind. Vgl. ebd., S.12.

6 Vgl. Katzenbach, Dieter: Integration, Prävention und Pädagogik der Vielfalt. Anmerkungen zur Konzeption, zum Selbstverständnis und zu den Ergebnissen des Hamburger Schulversuchs Integrative Regelklasse. In: Be-hindertenpädagogik (0341-73019) – 39. Jg., Heft 3/2000, S. 238.

7 Vgl. Prengel 1995, S.5f.

8 Ebd., S.15.

9 Ebd., S.11.

10 Ebd., S.13.

11 Ebd., S.12.

12 Vgl. ebd., S.20f.

13 Anm.: Prengel nennt in diesem Zusammenhang das sog. ´Paria oder Parvenu`- Dilemma, mit dem sich die pädagogischen Bewegungen auseinandersetzen. Dabei handelt es sich um emanzipatorische Strategien von Gesellschaftsmitgliedern, welche in einem hierarchisch ausgerichteten System auf den unteren Ebenen defi-niert sind. Den vielschichtigen problematischen Varianten von Abgrenzung oder Anpassung von bzw. an die konstruierte gesellschaftliche Norm sollen Wege zur Lösung durch die Pädagogik der Vielfalt gegenüberge-stellt werden. Vgl. ebd., S.14f.

14 Ebd., S.15.

15 Ebd., S.22.

16 Ebd., S.25.

17 Vgl. ebd., S.24f.

18 Vgl. ebd., S.29ff.

19 Ebd., S.16.

20 Vgl. Ebd., S.16f.

21 Ebd., S.18.

22 Ebd., S.181.

23 Vgl. ebd., S.196.

24 Ebd., S.29.

25 Vgl. ebd.

26 Wildeband 1910, zitiert ebd.

27 Vgl. ebd., S.30f.

28 Ebd., S.32.

29 Vgl. ebd., S.31ff.

30 Vgl. ebd.

Details

Seiten
22
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640405169
ISBN (Buch)
9783656486664
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v133577
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen – Erziehungswissenschaft
Note
1
Schlagworte
Studie Vielfalt Verschiedenheit Gleichberechtigung Interkultureller Feministischer Integrativer Pädagogik“ Annedore Prengel

Autor

Zurück

Titel: Die Studie „Pädagogik der Vielfalt