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Markenbildung im Internet

Wissenschaftlicher Aufsatz 2008 11 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Definitionen
1.1.1 Marke
1.1.2 E-Branding / Markenbildung

2.1 Erklärung

3 Hauptteil
3.1 A.T. Kearney
3.2 Internet-Branding

4 Schluss
4.1 Zusammenfassung
4.2 Beispiele
4.2.1 Google
4.2.2 Amazon
4.2.3 E-Bay
4.2.4 studivz

5 Literatur

1 Einleitung

1.1 Definitionen

Zu Beginn der wissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema „Markenbildung im Internet“ werden die wichtigsten Wörter, die zum Verständnis wichtig sind, definiert.

1.1.1 Marke

Die „go-community.de“ definiert den Begriff Marke „als [einen] glaubwürdigen Orientierungspunkt in der Fülle von Angeboten auf dem Markt. Eine Marke vermittelt Werte, kann Vertrauen erzeugen und trägt so zum Erfolg des Unternehmens bei.“[1] Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia spricht von „ein[em] besonders, rechtlich geschützten Zeichen, das dazu dient, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von Waren und Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden."[2]

1.1.2 E-Branding / Markenbildung

“Gerade im Internet kommt der Marke eine besondere Bedeutung zu. In der virtuellen Welt, in der die Verbraucher Produkte nicht anfassen können, nimmt die Marke den Verbrauchern die Unsicherheit und bewegt zum Kauf oder zur tieferen Auseinandersetzung mit dem Produkt.“[3]

2.1 Erklärung

Das Thema „Markenbildung im Internet“ bietet die Möglichkeit sich Gedanken über einen stark wachsenden Markt – das Internet – zu machen. Das Internet ist für viele Menschen heutzutage nicht mehr wegzudenken. Der Tag beginnt nicht mehr mit dem Gang zum Briefkasten um die morgendliche Zeitung zu holen, sondern mit dem Aufklappen des Notebooks um sich im Internet die elektronische Ausgabe der Zeitung, das E-Paper anzuschauen. Auf dem Weg zur Arbeit mit Bus und Bahn hält das internetfähige Mobiltelefon viele Möglichkeiten offen, um sich weiter über das tagesgeschehen aus alles Welt zu informieren. Das Internet begleitet einen durch den Tag, von morgens bis abends. Viele Firmen und Marken haben sich im Internet gebildet, die ohne Internet nicht möglich gewesen wären.

Jedoch haben sich auch Marken gebildet, wie die Interseite spiegel-online.de , die über weltweite Ereignisse berichtet. Sie ist ein Abbild der wöchentlich erscheinenden „ Spiegel“ -Zeitschrift und ist durch ihre Internetpräsenz eine Marke geworden. Weitere Beispiele für Offline und Online Marken sind weitere Nachrichtenseiten, wie die Seite des „ Guardian“ in England (guardian.co.uk) oder die Online-Ausgabe der kostenlosen Tageszeitung „Züricher Zeitung“ in der Schweiz.

Man wird jeden Tag mit Marken konfrontiert, mit Produkten die jeder kennt und von den meisten auch geschätzt werden. Es gibt Markenprodukte, die auf Grund ihrer Qualität gekauft werden, oder auch weil sie teuer sind. Die Menschen kennen diese Marken aus der Werbung im TV oder Kino oder durch Erzählungen von Freunden und Bekannten.

Aber warum wechseln die Menschen die Marken nicht einfach und konsumieren eine andere oder warum gehen Marken nicht so schnell unter wie No-Name Produkte? Was benötigt eine Firma oder ein Produkt um sich als eine Marke im Internet zu bezeichnen oder warum werden diese Marken-Homepages so oft benutzt?

Gibt es Überschneidungen von Internetmarken und Marken in der realen Welt?

Ziel dieser Projektarbeit ist es alle diese verschiedenen Fragestellungen zu klären und Antworten zu finden, was eine Marke ausmacht und wie sie sich im Internet bildet.

3 Hauptteil

„Markenbildung im Internet“ beschreibt die Bildung einer Marke im stark wachsenden Internet. Das Aufsteigen eines No-Name Produktes oder einer unbekannten Firma im World Wide Web. Eine Marke, an die jeder denkt, wenn man im Internet surft und bestimmte Begriffe sucht. Marken die den Verbrauchern als glaubwürdige Orientierungspunkte in der großen Menge von Angeboten auf dem Markt dienen. Gerade im Internet, dass sich in hoch entwickelten Industrieländern bereits auf dem Weg zum Massenmedium befindet, steigert das E-Branding den Wert des Produkts. Namenlose, vielleicht vergleichbare Produkte und Dienstleistungen haben keine Chance in der Fülle der Angebote gewählt und gekauft zu werden, da sich die Mitbewerber und Konkurrenten nur einen Mausklick entfernt bewegen.

3.1 A.T. Kearney – „Management Prozess der digitalen Markenbildung“

A.T. Kearney hat mit seinem „Management Prozess der digitalen Markenbildung“[4] fünf Phasen festgelegt, die zu einer Marke im Internet führen soll. Zuerst muss man einen Bekanntheitsgrad erreichen, am besten mit einem passenden kurzen Namen für die Marke und Website, die man sich schnell einprägen kann. Des weiteren müssen Besucher auf diese Seite geführt werden, die auch den Erwartungen der Besucher entsprechen und auch für Qualität und Einmaligkeit steht. Als dritte Phase muss der Besucher auf der Seite gehalten werden und auch immer wieder regelmäßig zu dieser zurückkehren wollen. Hinzu kommt die Ansammlung von Onlinedaten, die durch Umfragen gewonnen werden um die Seite zu verbessern und um noch näher auf die Bedürfnisse der Besucher eingehen zu können.

3.2 Internet-Branding

„Internet-Branding“[5] beschreibt drei Stufen, die für eine reine Online-Marke nötig sind um Bekanntheit zu erreichen. Nach der Programmierung der gewollten Homepage und dem Online-Gang muss die Marke bekannt gemacht werden und sie muss sich positionieren. Um Bekanntheit einer Online-Marke zu erreichen, muss man Werbung in der Offline-Welt, mit Hilfe der klassischen Medien, schalten.

Man muss die neue Seite bekannt machen, deswegen ist eine „massive Einführungskampagne in der Offline-Welt [...] in der Regel unumgänglich.“[6]

Nach Erreichen eines bestimmen Bekanntheitsgrades und dem Erreichen des nötigen „Traffic“ auf der neuen Homepage, wird auch Online Werbung mit Hilfe von Bannern gemacht. Unter „Traffic“ versteht man die Besucherzahlen, die Zeit in der sich Besucher auf der Seite aufhalten und auch die Klicks, die sie gemacht haben. Des weiteren ist die Positionierung der Netzmark wichtig für deren Erfolg. Gerade in der unübersichtlichen Welt des Internets ist es ein enormer Wettbewerbsvorteil, wenn die neue Homepage klare Linien verfolgt und dem Kunden auch die Vorteile näher bringt. Zum Beispiel wird die Zeitersparnis oder der Spaßfaktor besonders hervorgehoben. Man versucht sich von anderen ähnlichen Netzmarken abzugrenzen um dem Konsumenten ein Markenvertrauen und eine Erinnerung an die neue Marke zu geben. Es wird auch versucht per e-mail und mit Hilfe von Call-Centern oder Foren ein Markenvertrauen aufzubauen um Antworten auf Fragen zu bekommen, die einem Sicherheit geben. Verkauft diese Homepage Waren, die über das Internet bestellt werden, ist es für den Kunden wichtig zu wissen, dass seinen Daten bei der Zahlungsabwicklung diskret und vor allem sicher behandelt werden. Damit die neue Netzmarke weiteres Vertrauen genießen kann muss (falls es sich um einen Warenversand handelt) „die Zustellung der angeforderten Ware pünktlich und zuverlässig erfolgen.“[7]

Der Aufbau einer Intermarke braucht Zeit und auch die Homepage sollte nicht schlampig oder halbherzig aufgemacht sein, da sich schnell Wettbewerber finden, die für eine Verbesserung der Homepage unter ihrem Namen sorgen.

Die zweite Stufe nennt sich Markenausbau und im Mittelpunkt „steht das Ziel der Verstärkung des Traffic auf der eigenen Website.“[8]

[...]


[1] www.go-community.de/markenbildung, Stand: 18.12.2007

[2] www.wikipedia.de, Begriff Marke, Stand: 18.12.2007

[3] www.go-community.de/markenbildung, Stand: 18.12.2007

[4] www.go-community.de/markenbildung, Stand: 18.12.2007

[5] Altobelli, Claudia Fantapié und Sander, Matthias (2001): Internet-Branding, Seiten 173-181. Stuttgart: Lucius und Lucius Verlagsgesellschaft mbH

[6] Altobelli, Claudia Fantapié und Sander, Matthias (2001): Internet-Branding, Seite 173, Absatz 2. Stuttgart: Lucius und Lucius Verlagsgesellschaft mbH

[7] Altobelli, Claudia Fantapié und Sander, Matthias (2001): Internet-Branding, Seite 174, Absatz 2. Stuttgart: Lucius und Lucius Verlagsgesellschaft mbH

[8] Altobelli, Claudia Fantapié und Sander, Matthias (2001): Internet-Branding, Seite 174, Absatz 4. Stuttgart: Lucius und Lucius Verlagsgesellschaft mbH

Details

Seiten
11
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640420933
Dateigröße
390 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v134190
Institution / Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Stuttgart
Note
1
Schlagworte
Markenbildung Internet

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Titel: Markenbildung im Internet