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Märkte und Innovationen deutscher Biotechnologieunternehmen

Hausarbeit 2003 32 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITION BIOTECHNOLOGIE

3 ABGRENZUNG ZUR GENTECHNOLOGIE

4 GESCHICHTE DER BIOTECHNOLOGIE

5 BEREICHE UND GESCHÄFTSFELDER

6 BIOTECHNOLOGIE UND WIRTSCHAFT

7 RAHMENBEDINGUNGEN
7.1 STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
7.2 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
7.3 PATENTE

8 FINANZWIRTSCHAFTLICHE ASPEKTE DER BIOTECHNOLOGIEUNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND
8.1 BIOTECH-INVESTOREN
8.2 DIE ENTWICKLUNG AN DER BÖRSE

9 DER BIOTECH-STANDORT DEUTSCHLAND
9.1 ZAHLEN UND FAKTEN
9.2 BESCHÄFTIGUNGSPOTENTIALE UND –PROBLEME IM BEREICH DER BIOTECHNOLOGIE
9.3 REGIONALE VERTEILUNG
9.4 NATIONALE STÄRKEN
9.5 AKTIVITÄTEN DER ÖFFENTLICHEN HAND

10 BIOTECHNOLOGIE IM VERGLEICH DEUTSCHLAND – USA

11 DIE GESELLSCHAFTLICHE MEINUNG ZUR BIOTECHNOLOGIE

12 SCHLUSSBEMERKUNGEN

13 ABBILDUNGSVERZEICHNIS

14 GLOSSAR

LITERATURVERZEICHNIS

1 Einleitung

In dieser Ausarbeitung befassen wir uns mit dem Thema „Märkte und Innovationen deutscher Biotechnologieunternehmen“. Diese Thematik ist in den letzten Jahren als Argument für den Standort Deutschland immer bedeutsamer geworden. Die aktuelle Bundesregierung hat angekündigt auch weiterhin sämtliche Maßnahmen zu ergreifen, die diesen Wirtschaftszweig fördern können. Dies bezieht sich sowohl auf die Arbeitsplatzattraktivität, das Investitionsklima fremder Kapitalgeber und natürlich auf den Ausbau und die Aufrechterhaltung des Forschungsstandorts Deutschland.

Um die Wichtigkeit und Komplexität dieses Themas aufzudecken, wollen wir versuchen, das Gebiet der Biotechnologie von allen Seiten zu beleuchten, damit Gesamtzusammenhänge, auch im nationalen Kontext, deutlich werden. Dies betrifft Deutschlands weltweite Positionierung, die nationale Standortverteilung, den Schwerpunkt deutscher Biotechnologieunternehmen sowie wichtige Rahmenbedingungen. Um übersichtlich zu bleiben, werden wir nicht en detail auf technische Verfahren oder einzelne Fachbegriffe aus der Welt der Biotechnologie eingehen. Die im Text unterstrichenen Wörter sind im Glossar näher erläutert.

Wir erhoffen uns, dass der Leser am Ende dieser Arbeit erkennt, dass es sich bei der Biotechnologie um eine, wenn nicht sogar die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts handelt - eine Branche, die das Potential besitzt ganze Wirtschaftszweige, wie z.B. den Pharma- und Medizinsektor auf den Kopf zu stellen. Deswegen aber nicht zwingend ein Thema, welches einzig in der Wirtschaft weite Kreise zieht, sondern auch für den Verbraucher und normalen Bürger immer wichtiger werden wird. Daher ist es geboten, dieses Thema auch auf gesellschaftlicher Ebene zu diskutieren und mögliche Auswirkungen auf unseren privaten Bereich zu erörtern.

2 Definition Biotechnologie

Die Antwort auf die Frage, was Biotechnologie ist, würde unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob sie aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen oder der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen gegeben würde. Demzufolge ist es auch unmöglich, einen „Biotechnologen“ zu definieren, geschweige denn, ein vollständiges und allseits zufriedenstellendes Programm für eine Ausbildung in der Biotechnologie aufzustellen.

In den 70er Jahren hat die „European Federation of Biotechnology“ folgende allgemein akzeptierte Definition für die Biotechnologie gegeben, die mittlerweile weltweit anerkannt wird: „...Biotechnologie ist die integrierte Anwendung von Biochemie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik mit dem Ziel, die technische Anwendung des Potentials der Mikroorganismen, Zell- und Gewebekulturen sowie Teilen davon zu erreichen. Die Biotechnologie behandelt folglich den Einsatz biologischer Prozesse im Rahmen technischer Verfahren und industrieller Produktion. Sie ist also eine anwendungsorientierte Wissenschaft der Mikrobiologie und Biochemie in enger Verbindung mit der technischen Chemie und Verfahrenstechnik. Sie beinhaltet Reaktionen biologischer Art, die entweder mit lebenden Zellen (Mikroorganismenzellen, pflanzlichen und tierischen Zellen bzw.

Geweben oder mit Partikeln oder Enzymen aus Zellen durchgeführt werden…).“1

Nicht berücksichtigt wird das Gebiet der medizinischen Technik, gelegentlich auch als Biotechnologie oder Biotechnik (engl. bionics) bezeichnet, das sich mit dem Einsatz von biotechnisch erzeugten Stoffen für pharmazeutische oder diagnostische Zwecke befasst oder mit der Entwicklung oder Herstellung von Apparaten für medizinische Zwecke, wie z.B. künstliche Nieren oder Herz-Lungenmaschinen.

Sicherlich ist und bleibt die Biotechnologie anwendungsorientiert, aber sie hat sich auch in viele neue forschungsorientierte Felder hinein entwickelt.2

Aus diesem Grunde ist die folgende Definition der OECD (Organization for Economic Cooperation and Development) zutreffender und wird von fast allen Unternehmen verwendet. Demnach werden unter „moderner Biotechnologie“ alle innovativen Methoden, Verfahren oder Produkte verstanden, die die Nutzung von lebenden Organismen oder Ihrer zellulären und subzellulären Bestandteile beinhalten. Ferner umfasst diese auch die kommerzielle Umsetzung von Erkenntnissen der Molekularbiologie, Virologie, Mikrobiologie und Zellbiologie. Zu den Verfahren zählen vor allem rekombinante DNA-Techniken, cDNA-Techniken und Biochips, Herstellung von und Arbeiten mit Antikörpern sowie Proteinen als

Tools, Therapeutika und Diagnostika.3

3 Abgrenzung zur Gentechnologie

Häufig wird die Gentechnologie als eigenständiger Wissenschaftsbereich aufgefasst, obwohl sie korrekterweise als Unterbereich der Biotechnologie zuzuweisen ist. Definiert wird die Gentechnologie wie folgt: Die Gesamtheit aller Methoden und Verfahren zur Isolierung, Veränderung und Übertragung von Erbmaterial. Auch Gentechnik für sich ist keine Biotechnologie, sie ist vielmehr Mittel zum Zweck und damit der Biotechnologie dienlich. Da die Biotechnologie auf der Gentechnologie basiert, wird im Rahmen der modernen Biotechnologie häufig nur noch von Gentechnologie gesprochen. Obwohl durch moderne gentechnische Methoden Stämme mit ganz neuen wertvollen Eigenschaften geschaffen werden können, sind solche „genetisch manipulierte Mikroorganismen ohne die geeignete Bioverfahrenstechnik nicht in der Lage, Umsetzungen im industriellen Maßstab durchzuführen. Die Rolle der Gentechnik innerhalb der Biotechnologie ist

- Hilfsmittel zur Verbesserung der Funktion von Zellen und Enzymen
- Mehr oder bessere Produkte
- Reduktion des Energie- und Produktionsaufwandes.4

4 Geschichte der Biotechnologie

Biotechnologie wurde von Menschen bereits vor ca. 6.000 Jahren betrieben. Ohne die zu Grunde liegenden biologischen Abläufe zu kennen, wurden diese von den Menschen bereits in der Nahrungsmittelherstellung (z.B. in der Käseerzeugung durch Bakterien und Hefe zum Backen) und bei der Herstellung alkoholischer Getränke durch Vergärung zuckerhaltiger Säfte verwendet. Dies waren die ersten gezielt angewandten biotechnischen Verfahren. Auch die Essiggewinnung (mit Hilfe von Mikroorganismen) war schon bei den alten Kulturvölkern verbreitet. Aber erst im 19. Jahrhundert erkannten Wissenschaftler wie Louis Pasteur mit Hilfe der Mikroskopie und der Biochemie, dass Mikroorganismen für eine Vielzahl von Stoffumwandlungen verantwortlich sind, die der Mensch seit Jahrtausenden nutzt. Der Begriff „Biotechnologie“ wurde 1919 von dem ungarischen Ingenieur Karl

Ereky geprägt und als Summe aller Verfahren definiert, mit denen Produkte aus Rohstoffen unter Zuhilfenahme von Mikroorganismen erzeugt werden.5

Der entscheidende Durchbruch zu einer modernen Biotechnologie kam im Jahr 1953 durch die revolutionäre Entdeckung von James D. Watson und Francis Crick zustande. Sie entdeckten, dass die Desoxyribonukleinsäure (DNA)- Moleküle in den Zellkernen sämtlicher Lebewesen die Träger der Erbinformationen sind. Diese Entdeckung hat dazu geführt, dass Biotechnologie eine Anwendung in der

Wirtschaft gefunden hat.6

Während in den USA bereits 1976 mit Genentech7 das erste Biotechnologie- unternehmen gegründet wurde, bestanden in Deutschland lange Zeit große Vorbehalte gegen die Gentechnologie. Zwar wurde auch an deutschen Instituten bzw. Forschungseinrichtungen hochwertige Grundlagenforschung betrieben, doch fehlte die Perspektive für eine wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse. Die Situation änderte sich in den 90er Jahren infolge massiver öffentlicher Förderung.

5 Bereiche und Geschäftsfelder

In der modernen Biotechnologie unterscheidet man die drei Bereiche der roten, grünen und grauen Biotechnologie.

Die rote Biotechnologie findet Anwendung auf dem medizinischen Gebiet und hat folgende Geschäftsfelder: Therapeutika, Drug-Delivery-Systeme, Molekular- diagnostika und Tissue-Engineering. Mit einer Produktpräsenz von über 83 Prozent ist dieser Bereich der Biotechnologie am stärksten vertreten. In der roten Biotechnologie sind neben den bereits aufgezeigten und vorgegebenen Geschäftsfeldern auch eine Reihe anderer Tätigkeiten vertreten. Häufig genannte Aktivitäten sind die Bioinformatik und „genomic services“ wie Gensynthese, Gensequenzierung, DNA-Aufbereitung und andere Dienstleistungen. Weiterhin spielen Auftragsarbeiten für die Forschung, Produktion von rekombinanten Proteinen und Vektoren sowie molekulare Diagnostik von Krankheiten eine größere Rolle.

Im Bereich der grünen Biotechnologie gibt es die nachstehend genannten Geschäftsfelder : Transgene Pflanzen und Lebensmittel (als Lebensmitteldiagnostika und Lebensmittel mit neuen Eigenschaften).

Der Bereich der grünen Biotechnologie mit den einzelnen Geschäftsfeldern transgene Pflanzen und Lebensmittel ist mit insgesamt 11 Prozent vertreten. Dabei entfallen auf die transgenen Pflanzen etwa zwei Drittel der Aktivitäten. Im Geschäftsfeld Lebensmittel entfällt der größte Teil der Aktivitäten (76%) auf die Lebensmitteldiagnostika. 24 Prozent der deutschen Firmen beschäftigen sich mit der Entwicklung von Lebensmitteln mit neuen oder veränderten Eigenschaften.

Im Bereich der grauen Biotechnologie gibt es die Geschäftsfelder Umwelt (inklusive Umwelt-Diagnostika sowie Umweltschutz) und Feinchemikalien.

Die graue Biotechnologie ist mit 6 % am wenigsten präsent. Dabei teilen sich die Aktivitäten ungefähr gleich auf die Felder Feinchemikalien und Umwelt, und zwar zumeist molekulare Umweltdiagnostika, auf. Erkennbar haben sich die deutschen Biotechnologieunternehmen auf die rote Biotechnologie spezialisiert. Über die Umwelt (graue Biotechnologie) machen sich die Biotechnologie Firmen viel weniger Gedanken, da in diesem Bereich wenig Profit bzw. überhaupt kein Profit erzielt wird.

Die in Abbildung 1 gezeigte Grafik macht die Verteilung der einzelnen Geschäftsfelder in der gesamten Biotech-Branche gut deutlich.8

6 Biotechnologie und Wirtschaft

Genmanipulierte Sojabohnen, biologische Reinigungsstufen in Kläranlagen, molekular-biologisch erzeugte Arzneimittel, Enzyme in Waschmitteln, probiotische Joghurts sowie im Labor nachgezüchtete menschliche Ersatzhaut und Ersatzknorpel. Alle diese Sachen haben mit Biotechnologie zu tun. Biotechnologie versteht sich als Schlüsseltechnologie und wird dabei häufig als 3. industrielle Revolution bezeichnet. Die Branche kann mit phantastischen Wachstumszahlen aufwarten: Seit 1985 legte sie jährlich um 25 Prozent zu und brachte eine Flut von Unternehmensgründungen mit sich. Zunächst in den USA unter dem Begriff Bio-Science oder Life-Science, später dann auch in Europa, speziell in Großbritannien und in der Bundesrepublik Deutschland. Inzwischen führt Deutschland zusammen mit Großbritannien die Europaliga der jungen Branche an.

Modernste Forschung in der Biologie, Chemie und Pharmazie findet heute nicht mehr im Labor, sondern am Computer statt. Bei der Genforschung zum Beispiel fallen riesige Datenmengen an, die zunächst in Hochleistungsrechnern gespeichert und verarbeitet werden müssen, bevor verwertbare Ergebnisse entstehen können. Noch in der jüngsten Vergangenheit wurde diese Arbeit von Wissenschaftlern mit sehr unterschiedlichen universitären Schwerpunkten verrichtet: Entweder übernahmen Biologen mit speziellen Computerkenntnissen oder Informatiker mit explizitem biologischen Know-how diese Aufgaben; aus diesem Umstand heraus entwickelte sich langsam das Berufsbild des Bioinformatikers. Da die Methoden der Bioinformatik schon heute industriell eingesetzt werden, es aber bisher nur wenige Absolventen dieser fachübergreifenden Disziplin gibt, besteht von Seiten der Industrie eine sehr hohe Nachfrage nach ausgebildeten Bioinformatikern. Die Bioinformatik verbindet innerhalb der Biotechnologie die Gebiete Molekularbiologie, Biochemie und Genetik mit der theoretischen und praktischen Informatik sowie der Computerlinguistik. Bioinformatiker sind Spezialisten, die an den Schnittstellen von Biologie, Chemie, Pharmazie und Informatik arbeiten. Zumeist geschieht dies in interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie und in den zahlreichen aufstrebenden Biotechnologie-Unternehmen. Das Berufsbild des Bioinformatikers sieht vor, dass er zum Beispiel einen Diplom-Chemiker nicht ersetzen, sondern mit diesem zusammen und mit Hilfe entsprechender Methoden der Informatik chemische Probleme effektiver lösen soll. Der forschende Wissenschaftler macht mittlerweile nur noch 20% des Bedarfs an Mitarbeitern aus. Stärker gefragt ist der Wissenschaftler, der kalkulieren und verkaufen kann: der Scientific Manager, der mit chemischen Formeln und Wissenschaftsbilanzen gleichermaßen vertraut ist. Da eine solche Ausbildung an der Universität nicht zu bekommen ist, empfehlen Insider Eigeninitiative: Selbstschulungen und Praktika in Biotechnologieunternehmen sind das A und O für einen Erfolgversprechenden Beruf.

Bis in die frühen neunziger Jahre hinein war der Begriff Biotechnologie in Deutschland, außer bei Biologen und Chemikern, ein Fremdwort. Nach einigen gesetzlichen Änderungen, dem anschließenden ersten ,,Bio-Regio Wettbewerb" durch die Bundesregierung sowie der ,,Anschub"-Bereitstellung öffentlicher Mittel in Höhe von rund vier Milliarden Euro konnte binnen weniger Jahre sehr viel Terrain gutgemacht werden. Der nachfolgende Gründerboom schob den Biotech-Standort Deutschland nach den USA und Großbritannien auf den Platz Nummer drei. Aber der Jubel zu dieser modernen und zukunftsweisenden Branche in einem Land, das große Chemiker und Medizinern hervorgebracht hat, ist verfrüht. Zwar konnte die gesamte deutsche Biotech-Industrie im Jahr 2001 rd. 1 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaften, liegt aber mit dieser Kennzahl noch Dimensionen vom US- amerikanischen Volumen (2000 etwa 18 Milliarden Euro) entfernt. Ungünstiger als dieser Vergleich ist die mutmaßliche Entwicklung in den kommenden Jahren . Der Umsatz- und auch Unternehmensgründungsabstand zur Biotechnologie-Weltmacht USA wird nicht kleiner , im Gegenteil, es ist nach Expertenmeinung davon auszugehen, dass er - trotz aller Euphorie zum bisher Erreichten - noch größer wird. US-amerikanische Unternehmen haben alleine 1999 beim Deutschen Patentamt 660 Biotech-Arzneimittel-Anmeldungen eingereicht, während die Zahl in Deutschland lediglich bei 175 liegt. Auch hier wird der Abstand in den kommenden Jahren, wie immer man sich bemüht, nicht kleiner werden.

Die Zukunft des Biotech-Standorts Deutschlands liegt weniger auf der Forschungs-, Entwicklungs- und Produktseite, sondern eindeutig auf der Volumenseite. Nur größere Unternehmen sind für qualifizierte Manager und Wissenschaftler von Interesse und nur beide Berufsgruppen können gemeinsam etwas bewegen sowie dafür sorgen, dass wertvolles Know-How nicht wie Wasser im Fels versickert. Sowohl staatliche Stellen, als auch die infragekommenden Verbände, Unternehmer und Kapitalgeber können rasch auf diese zukunftsweisende Ausrichtung hinarbeiten. Was nützen viele moderne Bio-Regionen, wenn über kurz oder lang niemand mehr hingeht?

Weltweit gehört die Biotechnologie-Branche zu den wichtigsten Sektoren der Wirtschaft. Die Biotechnologie ist relativ im unteren Bereich des Lebenszyklus. Das zeigt uns, was für ein Potential in dieser Branche steckt. Um langfristig wachsende Umsätze und lukrative Gewinne erzielen zu können, müssen die Produktunternehmen über eine gut gefüllte Förderungs- und Entwicklungs-Pipeline verfügen und sich die Technologie-Unternehmen rechtzeitig in den entstehenden wachstumsstarken Zukunftsmärkten positionieren. Durch die Erkenntnisse aus dem Humangenomprojekt, ergänzt um die Identifizierung von individuellen genetischen Variationen anhand von SNPs ("Single Nucleotide Polymorphisms"), werden in der "Post-Genomics-Ära" neue Erkenntnisse erschlossen und neue Technologien entwickelt.9

[...]


1 vgl. http://www.efbweb.org/efb.htm

2 Rahmenprogramm Biotechnologie, S. 10

3 Neue Chancen 2002, S. 110

4 vgl. Science live, S. 6 ff., http://www.efbweb.org/efb.htm

5 vgl. Science live, S. 7

6 vgl. http://www.ikb-leasing.de/pdf/branchen/2002/biotechnologie_02_2000.pdf

7 vgl. www.gene.com

8 vgl. Neue Chancen 2002, S. 22 – 23 / S. 44 – 59

9 Basis für Innovationen, S. 57-64, Rahmenprogramm für Biotechnologie, S. 6-9, www.bmbf.de, www.i-s-b.org

Details

Seiten
32
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638191180
Dateigröße
689 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v13455
Institution / Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – FB Wirtschaftswissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Märkte Innovationen Biotechnologieunternehmen Strategisches Produktionsmanagement

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