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Effizienz und Innovationsleistung von Netzwerken

Diplomarbeit 2009 86 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einführung in die Problemstellung
1.1 Technischer Fortschritt, Innovationen und Effizienz
1.2 Ziel und Struktur der Untersuchung
1.3 Innovationsforschungsansätze
1.3.1 (Neo-)klassische Wachstumstheorie
1.3.2 Evolutorische Konzepte

2. Begriffsabgrenzung
2.1 Effektivität versus Effizienz
2.2 Exkurs: X-(In-)Effizienz

3. Effizienzkonzepte
3.1 Mikroökonomische Konzepte
3.1.1 Technische Effizienz
3.1.2 Ökonomische Effizienz
3.1.3 Skaleneffizienz
3.2 Makroökonomische Konzepte
3.2.1 Allokationseffizienz
3.2.2 Adaptive Effizienz
3.2.3 Dynamische Effizienz
3.2.4 Evolutorische Effizienz

4. Effizienzmesskonzepte
4.1 Effizienzmessung nach Farrell
4.2 Data Envelopment Analysis
4.3 Dynamische Analyse
4.4 Effizienzkriterienkonzept

5. Kritische Würdigung und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Stilisiertes nationales Innovationssystem

Abbildung 2: Vier Soziogramme zu typischen Netzwerkausprägungen

Abbildung 3: Effizienz versus Effektivität

Abbildung 4: Minimalprinzip der technischen Effizienz

Abbildung 5: Maximalprinzip der technischen Effizienz

Abbildung 6: Minimalprinzip der Kosteneffizienz

Abbildung 7: Maximalprinzip der Kosteneffizienz

Abbildung 8: Minimalprinzip der Erlöseffizienz

Abbildung 9: Maximalprinzip der Erlöseffizienz

Abbildung 10: Minimalprinzip der Gewinneffizienz

Abbildung 11: Maximalprinzip der Gewinneffizienz

Abbildung 12: Skaleneffizienz

Abbildung ß: Effizienzmessung nach Farrell

Abbildung 14: Inputorientierte Ermittlung der Effizienzwerte im Zwei-Input- Ein-Output-Fall

Abbildung 15: Inputorientierte DEA mit VRS

Abbildung 16: Kosteneffizienz bei inputorientierter DEA mit CRS

Abbildung 17: ATB-Frontierfunktion

Abbildung 18: Malmquist-Index dritte Version (inputorientiert, CRS)

Abbildung 19: Betrachtungsebenen in der Effizienzmessung

Abbildung 20: Übersicht über raumwirtschaftliche Ansätze im Umfeld der evolutorischen Ökonomik

Abbildung 21: Ablaufplan der Produktplanung nach VDI-Richtlinie 2220 (VDI-2220 1980) mit anschließender Produktrealisierung und Produktbetreuung 69

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung in die Problemstellung

1.1 Technischer Fortschritt, Innovationen und Effizienz

„Der Begriff der Effizienz steht im Mittelpunkt aller wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen“1

Die Themen Wirtschaftswachstum, ökonomisches Handeln und Nachhal-tigkeit sind im 21. Jahrhundert präsenter denn je. Die zunehmende Welt-bevölkerung und die Verknappung von Rohstoffen erfordern augenschein-lich einen rationalen Umgang mit begrenzten Ressourcen, um das Über-leben und den ökonomischen Wohlstand des homo sapiens auf der Erde zu sichern. Aber was ist rationales Handeln? Gerade im Kontext der Nachhaltigkeit scheint das Wirtschaften einen intertemporalen Aspekt zu besitzen. Eine heute getroffene Entscheidung kann bereits morgen ineffi-zient sein.2 Effizienz und Effektivität sollten demnach nicht statisch be-trachtet werden. Eine dynamische Sichtweise beinhaltet jedoch eine zu-nehmende Komplexität dieser beiden Konstrukte, in Bezug auf die An-wendbarkeit, auf die Datenbeschaffung und die einhergehende Prognose-fähigkeit.

Um das wirtschaftliche Handeln nachhaltig effizient zu gestalten, bedarf es offenbar einer permanenten Motivation zur Auffindung neuer und ökono-misch sinnvollerer Produktionsprozesse und Produkte. Das Erschaffen dieser wird gemeinhin als Generierung des technischen Fortschritts beti-telt.3 Dieser technische Fortschritt gilt in modernen Volkswirtschaften als wichtiger Faktor für Wirtschaftswachstum und den damit einhergehenden ökonomischen Wohlstand. Am Anfang des technischen Fortschritts stehen die bereits gegebenen Technologien, welche sich als naturwissenschaftli-ches und technisches Wissen subsumieren lassen. Die Forschungs- und Entwicklungsphase folgt und hat ggf. als Resultat eine Invention. Besitzt diese Invention einen ökonomischen Nutzen sie lässt sich also auf dem Markt einführen wird sie zur Innovation. Der Terminus Innovation leitet sich aus dem Lateinischen ab und kann mit Erneuerung oder Schaffung von etwas Neuem übersetzt werden. Durch Imitation – Nachahmung durch andere Marktteilnehmer, die erkennen, dass diese Innovation einen ökonomischen Nutzen stiftet – und Diffusion – die Ausbreitung der Innova­tion auf dem Markt – wird diese Innovation „gesellschaftsfähig“ und das Portfolio der gegebenen Technologien erheblich erweitert.4 Unter Berück-sichtigung des Effizienzkonzeptes sollte dieser dargestellte, zugegeben stark vereinfachte5, Schaffensprozess einer wirtschaftlichen Prüfung un-terzogen werden und dieser auch standhalten. Diese Prüfung muss auf der makroökonomischen, der mesoökonomischen, sowie auf der mikro-ökonomischen Ebene realisiert werden. Während auf der makroökonomi-schen Ebene der wohlfahrtsökonomische Aspekt neben dem ggf. sozio-politischen überwiegt, und auf der mesoökonomischen Ebene Branchen oder Industriezweige auf ihre Effizienz hin analysiert werden, findet auf der mikroökonomischen Ebene ein Kosten-Leistungskalkül statt.6

Trennt man sich nun einmal von der neo-klassischen Annahme, dass Un-sicherheiten nicht existieren, und somit das Ergebnis der Innovationstätig-keit Risiken unterliegt, muss der effiziente Innovationsprozess auch suk-zessive überprüft werden. Ansonsten sind Inneffizienzen bereits innerhalb der FuE-Tätigkeit7 zu befürchten, und nicht erst in der langfristigen „Pfad-abhängigkeit“.8 Pfadabhängigkeit bedeutet hierbei die Abhängigkeit ge-genwärtiger Zustände von vergangenen.9 Unsicherheiten lassen sich in Bezug auf den Innovationsprozess in technisch-wissenschaftliche und ökonomische Unsicherheiten teilen.10

Die durch die Globalisierung hervorgerufene Wettbewerbsintensität – und der damit verbundene Innovationsdruck – führen zu verkürzten Produktle-benszyklen. Um das Überleben von Unternehmen zu sichern, benötigen diese moderne Technologien. Nun sind Unternehmen in der Regel nicht in der Lage, ihre FuE-Ausgaben permanent zu steigern, um diese Technolo-gien selbst zu generieren. Es bedarf ergo einer kollektiven Zusammenar-beit der Unternehmen im Innovationsprozess. Eine wirksame Koordination wird oftmals durch Innovationsnetzwerke ins Leben gerufen.11

Aber ist ein Innovationsprozess hinsichtlich eines Kosten-Nutzenkalküls überhaupt planbar? Gerade in Bezug auf Basisinnovationen12 sind die In-novationsfolgen in den meisten Fällen nicht abschätzbar. Beispielsweise entwickelte Edison die Glühbirne ursprünglich als Schiffsbeleuchtung, um die Gefahr von Bränden zu minimieren. Die spätere Bedeutung der elekt-rischen Beleuchtung war damals noch nicht abzusehen. Innovationsziel und Innovationsfolge liegen in diesem Fall offensichtlich weit auseinander. Wichtig ist es deshalb die Zukunftsoffenheit des Innovationsprozesses zu begreifen, der tatsächlich realisierbare Nutzen ist oftmals nicht absehbar.13

Ein weiteres, nicht nur gesamtwirtschaftliches, Problem der effizienten Forschung und Entwicklung ist die Doppelt- und Mehrfachforschung. Die-ser Problematik ist eine erhebliche und ineffiziente Ressourcenver-schwendung inhärent.14

Ebenso ist zu hinterfragen, wer die Innovationen hervorbringt – es ist nicht anzunehmen, dass dies der erfinderische Tüftler in seiner Garage tut. Vielmehr ist davon auszugehen, dass Innovationen in hochgradig speziali-sierten Netzwerken entstehen. Dies wird umso eindeutiger, wenn die Komplexität von Technologien mit in die Überlegungen einbezogen wird.15 Komplexität beschreibt hierbei das Ausmaß diverser Wissensgebiete, Technologien und Fertigkeiten, die zur Erschaffung einer Innovation not-wendig sind.16 Individuen oder hochgradig spezialisierte Unternehmen sind oftmals aufgrund ihres spezifischen Wissens nicht in der Lage, alle technologischen Komponenten einer Innovation zu generieren.17 Ebenso ist dieses Wissen nicht immer frei artikulierbar, dieses Phänomen wird all-gemein als „Tacit-Knowledge“ bezeichnet.18 Auch dieser Aspekt legt einen kooperativen Innovationsprozess nahe.

Neuere wirtschaftstheoretische Ansätze, speziell die evolutorische Öko-nomik, weisen jedoch Lösungsansätze auf, die mit Hilfe von Netzwerken und Institutionen die oben genannten Probleme beseitigen können. Wis-sensdiffusion, Innovationsspezialisierung und -kooperation sind hier ein-gehend zu nennen.

1.2 Ziel und Struktur der Untersuchung

Aus den im vorherigen Kapitel geschilderten Problematiken ergibt sich die Notwendigkeit einer näheren Betrachtung von Innovationsforschung und Netzwerken sowie der Effizienz beider.

Zunächst wird sich folgende Arbeit mit der Darstellung ausgewählter Inno-vationsforschungsansätze beschäftigen, um die Existenz und Notwendig-keit des technischen Fortschritts zu beleuchten. Auf detaillierte mathema-tische Darstellungen wird hierbei bewusst verzichtet. Ziel ist es, die invol-vierten Akteure und die Generierung von Innovationen aufzuzeigen. Schnell wird dabei deutlich, dass die neo-klassische Wachstumstheorie keinen oder später nur einen geringen Beitrag (Neue Wachstumstheorie) zur Innovationsforschung leistet. Eine Darstellung ihrer in dieser Arbeit scheint trotzdem sinnvoll, da sie immer noch, beispielsweise an Universi-täten, gelehrt wird und ein historischer Abriss über die Innovationsökono-mik angebracht scheint.

Auf der Suche nach der Effizienz von Innovationsleistung wird weiterge- hend das Netzwerk beleuchtet und es wird dargestellt, warum es der indi-viduellen Innovationsgenerierung überlegen ist. Hierbei werden ökonomi-sche Netzwerke als bereits gegeben deklariert, eine Analyse der Entste-hung von Kooperation und Netzwerk würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Das Einbringen der Netzwerke in diese Arbeit ist in der Tatsache begrün-det, dass Innovationen aufgrund ihrer komplexen technologischen Anfor-derungen unmöglich von Individuen erschaffen werden können. Die nach-stehende Effizienz- und Innovationsanalyse benötigt daher diesen Netz-werkaspekt um komplementär zu wirken.19

Anschließend folgt eine Begriffsabgrenzung zwischen Effizienz und Effek-tivität. Dies ist dringend notwendig, da in der Fachliteratur diese Begriff-lichkeiten immer noch synonym verwendet werden, und schlimmer noch – zu undifferenzierten, subjektiv verwendeten Worthülsen degenerieren.20 Des Weiteren werden mikro- sowie makroökonomische Effizienzkonzepte erläutert. Eine Teilung der Konzepte scheint hierbei sinnvoll, da zum einen verschiedene Wirtschaftsakteure involviert sind und zum anderen die Konzepte auf verschiedenen wirtschaftlichen Ebenen operieren. In der Li-teratur finden sich zusätzliche Abgrenzungen, die aber analog zur Mikro-und Makroebene funktionieren. Liegen beispielsweise die effizienzrelevan-ten Bezugspunkte innerhalb eines Systems, wird von „interner Effizienz“ gesprochen. „Externe Effizienz“ umfasst dagegen systemübergeordnete gesamtgesellschaftliche bzw. gesamtwirtschaftliche Komponenten.21 In der Fachliteratur existieren zahlreiche Konzepte der Effizienz. An dieser Stelle werden lediglich die bedeutendsten dargestellt. Die Effizienzkonzep-te werden dabei sukzessive auf ihre Anwendbarkeit in Bezug auf Innovati-onsgenerierung und Innovationspolitik geprüft.

Nach dieser theoretischen Betrachtung stehen ausgewählte Effizienzmes-sungskonzepte und ihre Praxisnähe in Bezug auf Innovations- und Netz- werkseffizienzmessung auf dem Prüfstand. Auf detaillierte mathematische Darstellungen wird auch an dieser Stelle verzichtet, das Ziel der Darle-gung ist vielmehr die grundsätzliche Überprüfung einer Anwendbarkeit. Abschließend finden eine kritische Würdigung sowie ein Ausblick statt.

1.3 Innovationsforschungsansätze

1.3.1 (Neo-)klassische Wachstumstheorie

In der klassischen Ökonomie wird Wirtschaftswachstum unmittelbar mit der Kapitalbildung in Verbindung gebracht. Sparen und Investition, sowie Arbeitsteilung sind als Input der Produktionsausweitung und somit als De-terminante des wirtschaftlichen Wachstums zu verstehen. Arbeitsspeziali-sierung und neue Maschinen werden als Einheit betrachtet. Besonders die Arbeitsteilung steht hierbei im Fokus der klassischen Wachstumstheorie.22 Der klassische Wachstumspfad ergibt sich aus Gewinnchancen und In-vestitionen, die zu neuen Arbeitsplätzen und somit zur erhöhten Arbeits-kräftenachfrage führen. Dadurch steigen die Löhne und die Konsumgüter-nachfrage. Dies wiederum bedingt eine Zunahme der Bevölkerung und der Arbeitsteilung.23 Innovationen und technischer Fortschritt wurden in der wirtschaftlichen Theorie Ende des 18. Jahrhunderts vernachlässigt, was erstaunlich scheint, wenn man in diesem Zusammenhang die einher-gehende Industrielle Revolution betrachtet.24

Das neo-klassische Wachstumsmodell geht auf Solow (1956) zurück. In seiner Arbeit formalisierte er ein Grundmodell, in dem er eine gesamtwirt-schaftliche substituierbare Produktionsfunktion Y(t) = F(K(t), L(t)) als Basis seiner Überlegungen etablierte. Ein Gut Y wird unter Verwendung der Pro-duktionsfaktoren Kapital (K) und Arbeit (L) innerhalb einer geschlossenen Volkswirtschaft ohne Staat hergestellt. Weitere Modellprämissen sind voll-ständiger Wettbewerb und konstante Skalenerträge. Das Modell (ohne technischen Fortschritt) kann letztlich Wachstum nur als Anpassungs- wachstum an das langfristige Gleichgewicht erklären. Um Wachstum dar-über hinaus zu erklären, wird die Größe technischer Fortschritt in die Glei-chung aufgenommen Y(t) = A(t) * F(K(t), L(t)). Der technische Fortschritt (A) wird exogen generiert und ist die Summe aller Wachstumseinflüsse, die außerhalb der Kapital- und Arbeitsmenge existieren. Diese Größe (A) verschiebt die Produktionsfunktion graphisch nach oben, und soll somit Wirtschaftswachstum jenseits des Gleichgewichts erklären.25 Was genau technischer Fortschritt ist und wie er generiert wird, bleibt offen. Die Wir-kung des technischen Fortschritts steht hier im Fokus, nicht aber die Ent-stehung.26

Erst Solows Untersuchung des wirtschaftlichen Wachstums (1957) in den USA brachte die Erkenntnis, dass das Wachstum zum Großteil (ca. 87,5 Prozent) nicht auf eine quantitative, sondern auf eine qualitative Produkti-onsausweitung zurückzuführen war.27

„... the main result of that 1957 exercise was startling. Gross output per hour of work in the U.S. economy doubled between 1909 and 1949; and some seven-eights of that increase could be attributed to ,technical change in the broadest sense’ and only the remaining eight could be attributed to a conventional increase in capital intensity.” 28

Technischer Fortschritt wurde bis zu diesem Zeitpunkt als exogene Rest-größe betrachtet (Residuum), stand somit außerhalb der Wachstumsfunk-tion und wurde später von Kritikern als „Manna vom Himmel“ bezeichnet.29

Einen Ansatz zur Endogenisierung des technischen Fortschritts in die Wachstumsfunktion leistete Arrow 1962. Erfahrungen in der Produktion von Investitionsgütern führten dazu, dass entweder eine Maschine mit konstantem Arbeitseinsatz mehr Güter produzierte, oder dass weniger Ar-beitseinsatz zur Erzeugung derselben Gütermenge notwendig war. Aller-dings räumte Arrow auch ein, dass dieser „learning-by-doing-Effekt“ nicht den gesamten technischen Fortschritt erklärt.30 Es gelang ihm jedoch, eine neue Komponente, den positiven „Spillover“, in zukünftigen wissenschaft-lichen Überlegungen zu etablieren. Dieser „Spillover“ bezeichnet positive technologische Externalitäten, die ohne direkte Marktabgeltung an Dritte weitergegeben werden. Dadurch werden deren Produktionsmöglichkeiten vergrößert und die Dritten geben ihrerseits weitere positive „Spillovers“ ab. Dieser kumulative Prozess beeinflusst das Wirtschaftswachstum positiv.31 Somit werden erstmals „Lernkurveneffekte“ und „Wissensabsorption“ in die ökonomische Theorie mit eingebracht. In der neo-klassischen Theorie gelten diese „Spillovers“ jedoch als mikroökonomisches Innovations-hemmnis, da sie den Innovationsanreiz mindern. Denn die Innovatoren können durch die unfreiwillige Abgabe ihres Wissens oder ihrer Technolo-gie nicht ihre gesamte Innovationsinvestition privatisieren.32

Abschließend ist zu erwähnen, dass die neo-klassische Perspektive des technischen Fortschritts und somit auch der Innovationen unzureichend ist und keinen Beitrag zur Beleuchtung des Wirtschaftswachstums jenseits von Kapital und Arbeit leistet. Dies liegt an den modellhaften Prämissen der Theorien. Vollständige Konkurrenz (und somit konstante Skalenerträ-ge), homo oeconomicus und gleichgewichtige Lösungen zwingen das Mo­dell in eine statische, undifferenzierte Betrachtungsweise, die keinen Spielraum für individuelle Akteure lässt. Technischer Fortschritt wird als exogen oder als Nebenprodukt betrachtet. Ohnehin scheint es fragwürdig, einen zweifelsohne dynamischen Prozess wie den des technischen Fort-schritts mit Hilfe einer statischen Theorie zu betrachten.33 Der schwerwie-gendste Kritikpunkt ergibt sich aus der Abwesenheit der echten Unsicher-heit. Wirtschaftsakteure haben in einer komplexen Entscheidungssituation keinen vollständigen Überblick über ihre Handlungsalternativen und hand-lungsrelevanten Informationen, und können somit auch zukünftige Zu- stände nicht mit Eintrittswahrscheinlichkeiten optimieren.34 Forschung und Entwicklung – die Grundlagen des technischen Fortschritts beinhalten als Ergebnis eine Unbekannte. Es scheint indiskutabel ein Modell zu be-nutzen, welches dieser Tatsache nicht Rechnung trägt. Schmooklers Fazit zur neo-klassischen Sichtweise:

„Technological change is the terra incognita of modern economics“. 35

In der 1980er Jahren wurde die neo-klassische Theorie jedoch erweitert („Neue Wachstumstheorie“). Romer und Lucas entwickelten Modelle, wel-che den technischen Fortschritt endogen betrachten. Ihnen gelang es bei-spielsweise, technologische Externalitäten, zunehmende Skalenerträge und Humankapitalakkumulation in die Wachstumsfunktion zu integrieren. Damit wird auch die Prämisse der vollkommenen Konkurrenz aufgegeben. Insbesondere Romer differenzierte den neo-klassischen Kapitalbegriff und wies hierbei auf die Komponenten Wissen und Bildung in Form des Hu-mankapitals hin. Letztendlich wurde somit das neo-klassische Dogma auf-gebrochen und eine Annäherung an moderne Wachstumstheorien initiiert. Dennoch bleiben die Modelle sehr mathematisch und realitätsfremd.36

1.3.2 Evolutorische Konzepte

Anders als in der Neo-Klassik liegt der Fokus der evolutorischen Ökono-mik auf der endogenen Entstehung des technischen Fortschritts.37 Jen-seits des theoretischen homo oeconomicus beschreibt das Evolutionsmo-dell den „Normalvorgang“ der menschlichen Entfaltung und Entwicklung.38

„Why Is Economics Not An Evolutionary Science?“ – das ist der Titel eines Artikels, den Veblen 1898 schrieb. Er stellte diese Frage, um Ökonomen, die nur eine universelle Institution – den homo oeconomicus – präsentie-ren, zum Umdenken zu bewegen. Er vertrat die Meinung, dass es neben den klassischen Marktmechanismen auch der institutionelle Aufbau der Volkswirtschaft ist, der für die Einkommensverteilung und Ressourcenallo-kation verantwortlich ist. Veblen verstand Kultur und somit auch Ökonomie als Jahrhunderte langen Prozess der Akkumulation und Veränderung von Denk- sowie Verhaltensgewohnheiten. Mit der Beschreibung dieses Pro-zesses verband Veblen die Ökonomik mit Darwins biologischer Evoluti-onstheorie. Aktuell dominierende Denk- und Verhaltensgewohnheiten verstand er als Institutionen.39 Veblen beschrieb hierbei die Dichotomie der Evolution. Einerseits existiert der dynamische Technologiekomplex, andererseits der eher statische, gewohnheitsbedingte Institutionen-komplex. Institutionen basieren auf Erfahrungen der Vergangenheit und benötigen daher Zeit zur Anpassung an den technischen Fortschritt. Die-ser Zeitraum der Anpassung behindert eine effiziente Nutzung der neuen Technologie. Durch den technischen Fortschritt werden instrumentelle In-stitutionen zu zeremoniellen, zumindest für den Zeitraum, in dem sie nicht mehr adäquat zur Problemlösung beitragen. Veblen interpretierte Instituti-onen somit als Innovationshemmnis, da sie stets der modernsten Situation hinterher hängen und somit eine effiziente Technologienutzung nicht vom ersten Moment an unterstützen.40 Der technische Fortschritt stimuliert je-doch auch den institutionellen. Zum einen besteht die Notwendigkeit die zeremoniellen Institutionen zu erneuern und an die moderne Umwelt an-zupassen, damit sie Probleme effektiv lösen. Zum anderen drängen die Akteure, auch mit politischer Unterstützung, auf neue instrumentelle Insti-tutionen.41

„The essential point to grasp is that in dealing with capitalism we are dealing with an evolutionary process“ 42

Entgegen der Neo-Klassik sah Schumpeter die Innovation als Motor des Entwicklungsprozesses. Innovationen sind die Durchsetzung neuer Kom-binationen und werden hier unterschieden in:

- gänzlich neue Waren und Dienstleistungen oder qualitative Verbes-serungen existierender Waren und Dienstleistungen
- neue Produktionsmethoden (gänzlich neu oder Verbesserung einer Existierenden)
- neuartige Organisationsstrukturen (innerhalb der Unternehmung oder auf die Marktstruktur bezogen)
- Erschließung neuer Absatzmärkte
- Erschließung neuer Beschaffungsmärkte

Somit kann zunächst zwischen Produktinnovation (erster Spiegelstrich) und Prozessinnovation (folgende Spiegelstriche) unterschieden werden.43

In der Literatur zur modernen Innovationsökonomik wird weitergehend zwischen radikalen (fundamentalen) und inkrementellen Innovationen un-terschieden. Die radikalen Innovationen, auch Basisinnovationen genannt, haben einen revolutionären Charakter. Sie sind etwas völlig Neues und führen zu erheblichen Umwälzungen in der Ökonomie. Inkrementelle, oder auch marginale Innovationen sind kontinuierliche Weiterentwicklungen der vorhandenen Technologie oder Organisation.44

Ein weiterer Unterschied zwischen Schumpeter und der Neo-Klassik ist der Unternehmertyp. In der Neo-Klassik existiert nur der polypolistische Marktteilnehmer. Der Unternehmer, dem Schumpeter die tragende Rolle des Wachstumsmotors zutraute, ist dagegen oligopolistischer Natur. Der Österreicher glaubte grundsätzlich nicht an die vollständige Konkurrenz, und dachte der industrielle Oligopolist sei aufgrund seiner Kapitalausstat-tung am ehesten in der Lage, Innovationen zu generieren.45 Schumpeter differenzierte den dynamischen (Innovator) und den statischen Unterneh-mertyp (Imitator). Der dynamische Unternehmertyp ist derjenige, der seine Invention gegen alle ökonomischen und sozialen Widerstände etablieren will. Dem statischen Typ kommt allerdings ebenso eine Funktion zu, er ist es, der die Innovation imitiert und so die Marktdiffusion vorantreibt. Die In­tention des Innovators ist es u.a., einen ökonomischen Vorteil zu generie-ren. Die des Imitators ist es, diesen zu egalisieren.46

Hieraus entsteht bei Schumpeter ein dynamischer Prozess. Es existiert kein Gleichgewicht nach neo-klassischem Verständnis, höchstens eine Tendenz dorthin, bis die nächste Innovation generiert wird. Da die Innova-tionen von den Marktakteuren erschaffen werden, ist der technische Fort-schritt eindeutig als endogen zu charakterisieren. Das Evolutorische ist hierbei, dass nicht nur Wachstum als quantitative, sondern auch Mutation als qualitative Veränderung die Ökonomie bestimmt.47

Kritisch anzumerken ist, dass Schumpeter den „großen“ Innovationen und Innovatoren zu viel Aufmerksamkeit schenkte. Es ist anzunehmen, dass gerade die „kleinen“ Neuerungen der Imitatoren maßgeblich für die Markt-diffusion verantwortlich sind.48 Schumpeter hatte Innovation im hohen Ma-ße mit Investition verknüpft – daher stammte seine Annahme, dass kapi-talintensive Unternehmen größtenteils die Innovationen generieren. Diese Annahme wird in der Fachliteratur als Schumpeter-Hypothese diskutiert.49 Keßler widerlegte diese später in seiner empirischen Untersuchung 1991.50

Nelson und Winter entwickelten Schumpeters Ansatz gedanklich sowie formal51 weiter und sind somit als Begründer der evolutorischen Unter-nehmenstheorie zu verstehen. Dabei verknüpften sie Schumpeter in loser Analogie mit dem biologischen Evolutionsprozess. Hauptuntersuchungs-gegenstand ist die Unternehmung, allerdings nicht als neo-klassischer „Gewinnmaximierer“, sondern als „Verhaltensroutinier“. Die Unternehmung handelt aufgrund ihrer „Routinen“, und diese „Routinen“ sind analog zu den biologischen Genen zu verstehen. „Routinen“ sind hierbei zum einen als regelmäßige und vorhersehbare Muster zu betrachten. Zum anderen aber auch als unternehmensspezifische Eigenschaften wie Produktions-technik oder Produktionsfaktorausstattung. Nur die Untenehmen, die auf-grund ihrer „Gene“ – gemeint sind in diesem Fall die Verhaltensweisen in verschiedenen betrieblichen Prozessen – am Markt überleben, sind in der Lage ihr „Erbgut“ weiterzugeben. Dies ist in der traditionellen Evolutions-theorie als „survival of the fittest“ bekannt. Innovationen haben bei Nelson und Winter den Stellenwert von Mutationen. In der biologischen Evoluti-onslehre sind Mutationen zufällig bedingt, ergo werden auch in der öko-nomischen Theorie die Innovation und die damit einhergehende Selektion – gemeint ist damit die Unternehmensauslese durch den Marktprozess – mit Unsicherheit verbunden.52

Kritisch ist hierbei sicherlich zu bemerken, dass FuE-Tätigkeiten nicht rein zufällig initiiert werden. Die Analogie Mutation/Innovation ist somit nicht absolut.53 Des Weiteren zeigt die Innovationshistorie, dass nicht immer die beste Technologie selektiert wird. Als anschaulichstes Beispiel ist an die-ser Stelle die „QWERTZ-Tastatur“ zu nennen. Dieser Tastaturtyp wurde ursprünglich für die mechanische Schreibmaschine konzipiert, mit der In­tention, ein Verhaken der Buchstabenhebel möglichst zu minimieren. Bei der heute hauptsächlich verwendeten Computertastatur ist dieses Prob­lem nicht mehr relevant. Trotzdem wird die Tastenanordnung weitestge-hend verwendet, obwohl mittlerweile eine schnellere Tastatur entwickelt worden ist.54 Hier zeigt sich die mit den „Routinen“ gegebene Pfadabhän-gigkeit, denn Unternehmenshandlungen werden stets von der Vergangen-heit beeinflusst. Nelsons und Winters Ansatz erklärt somit nur inkrementel-le Innovationen, allerdings nicht radikale.55

Freeman stellt anders als die vorangegangenen evolutorischen Ökono- men nicht mehr den Unternehmer in den Fokus. Vielmehr argumentiert er, dass technologische Innovationen, aufgrund ihrer Komplexität, weitgehend von Spezialisten generiert werden. Diese Spezialisten arbeiten wegen der Komplexität der Technologie arbeitsteilig und im Rahmen von Netzwer-ken, entweder innerhalb und/oder außerhalb von Unternehmen.56

Freeman ist derjenige, der das Innovationssystem in der Ökonomik etab-liert. Innovationen werden bei ihm nicht mehr zufällig generiert, sondern systematisch57 und institutionell hervorgebracht.58

„The network of institutions in the public and private sectors whose activities and interactions initiate, import, modify, and diffuse new technologies may be de­scribed as ,the national system of innovation’.“ 59

Zum einen werden Institutionen als Organisationen aufgefasst, zum ande-ren führt dieser institutionelle Begriff jedoch weiter. Institutionen inkorpo-rieren Gewohnheiten, Routinen, Regeln, Normen und Gesetze, die Relati-onen und Interaktionen von Individuen und Gruppen lenken und beglei-ten.60

Das Konstrukt des Nationalen Innovationssystems (NSI) basiert weitge-hend auf einem theoretischen Vakuum, welches entstand, nachdem die Wirtschaftswissenschaft die Technologieführerschaft Japans in den acht-ziger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr hinreichend erklären konnte.61 Dieses Konstrukt ist als Subsystem des Wirtschaftssystems zu verstehen.62

Das NSI basiert auf den in Kapitel 1.3.1 erläuterten „Spillover-Effekten“. Diese Effekte werden in der evolutorischen Ökonomik nicht als Innovati-onshemmnis verstanden. Der innerhalb des Systems praktizierte kollektive Innovationsprozess ergibt sich aus der wechselseitigen Befruchtung der Akteure mit neuem Wissen und Technologien. Die in der Abbildung illust-rierten Akteure arbeiten innerhalb des Innovationssystems freiwillig und kooperativ zusammen, mit dem Ziel neues Wissen und Technologien aus-zutauschen, und somit Innovationen schneller zu generieren.63

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Stilisiertes nationales Innovationssystem
Quelle: LI (2005) S. 22.

Der Terminus „national“ ist allerdings in Bezug auf die Globalisierung kri-tisch zu hinterfragen. Vielmehr ist anzunehmen, dass die einzelnen Institu-tionen und Akteure auch international vernetzt sind.64 Li baut das Ausland bereits in sein System mit ein und suggeriert damit, dass es sich um ein internationales Konstrukt handelt.

[...]


1 LEIBENSTEIN (1966), S. 331.

2 Vgl. BRETSCHGER (2004), S. 181 f.

3 Vgl. BOLLMANN (1990), S. 5.

4 Vgl. LI (2005), S. 12 ff., HALIN (1995), S. 7 f., BADKE (1990), S.ß ff.

5 Zur Vereinfachung wird an dieser Stelle zunächst auf das sequentielle Innovationsbild verwiesen, vgl. PYKA (1999), S. 83.

6 Soweit man der traditionellen Ökonomie an dieser Stelle folgen mag, vgl. ERDMANN (1993), S. 1 f.

7 Unter FuE-Tätigkeit versteht sich im Allgemeinen: 1. (anwendungsorientierte) Grundla-genforschung, 2. angewandte Forschung, 3. experimentelle Entwicklung, vgl. hierzu MEIER (1994), S. 16 f.

8 Vgl. BRETSCHGER (2004), S. 186 ff.

9 Vgl. PYKA (1999), S. 144.

10 Vgl. FRANZ (1995), S. 51 f.

11 Vgl. HALIN (1995), S. 1.

12 Vgl. MENSCH (1975), S. 54., Mensch nennt als Basisinnovationen z.B. Lokomotiven, Helikopter und Insulin, vgl. hierzu ebenda, S. ß5 ff.

13 Vgl. ERDMANN (1993), S. 2 ff.

14 Vgl. PYKA (1999), S. 31.

15 Vgl. FRANZ (1995), S. 63 ff.

16 Vgl. PYKA (1999), S. 57.

17 Vgl. FRANZ (1995), S. 63 ff.

18 Vgl. PYKA (1999), S. 55 f.

19 Vgl. SCHRÖDER (2006), S. 78.

20 Vgl. HAMMERSCHMIDT (2006), S. 7.

21 Vgl. WEIß (1982), S. 25.

22 Vgl. WEIGAND (1996), S. 24, SMITH (1786), S. 9 ff.

23 Vgl. ROSE (1966), S. 21 ff.

24 Vgl. WEIGAND (1996), S. 24, SMITH (1786), S. 9 ff.

25 Vgl. BRETSCHGER (2004), S. 25 ff.

26 Vgl. GRUPP (1997), S. 64 f.

27 Vgl. PYKA (1999), S. 21 f., WEIGAND (1996), S. 27, SOLOW (1957), S. 312 ff.

28 SOLOW (1987), S. XX.

29 Vgl. WEGNER (1991), S. 11.

30 Vgl. PYKA (1999), S. 23, ARROW (1962), S.155 ff.

31 Vgl. BRETSCHGER (2004), S. 9/76 ff.

32 Vgl. PYKA (1999), S. 23/238.

33 Vgl. PYKA (1999), S. 24 ff., MAGNUSSON/MARKLUND (1994), S. 303 f., BOLLMANN (1990), S. 33 ff.

34 Vgl. UNKELBACH (1996), S. 140 f.

35 SCHMOOKLER (1966), S. 3.

36 Vgl. MAUßNER/KLUMP (1996), S. 25 f.

37 Vgl. RAHMEYER (1991), S. 9.

38 Vgl. MENSCH (1975), S. 50.

39 Vgl. PALITZSCH (1995), S. 19 ff., RAMSTAD (1994), S. 65 f., VEBLEN (1898), S. 56 ff.

40 Vgl. PALITZSCH (1995), S. 45, JOHNSON (1992), S. 23 f., SONNTAG (1990), S. 165 ff.

41 Vgl. FREEMAN (1992), S. 183.

42 SCHUMPETER (1942), S.82.

43 Vgl. RUHRMANN (2007), S. 49, JARON (1989), S. 98 f., SCHUMPETER (1912), S. 99 ff.

44 Vgl. RUHRMANN (2007), S. 51, HOLWEGLER (2003), S. ß f., WEIGAND (1996), S. 33.

45 Vgl. KEßLER (1992), S. 8 ff., SCHUMPETER (1942), S. 81 ff.

46 Vgl. JARON (1989), S. 98 ff., SCHUMPETER (1912), S. 110 ff.

47 Vgl. WEIGAND (1996), S. 28 f., SCHUMPETER (1942), S. ß1 ff.

48 Vgl. LI (2005), S. 17 ff., KEßLER (1992), S. 55 ff., BOLLMANN (1990), S. 47 ff.

49 Vgl. GRUPP (1997), S. 57 f.

50 Vgl. KEßLER (1992), S. 287 ff.

51 Auf die formale Herleitung wird an dieser Stelle verzichtet, vgl. dazu weitergehend NEL-SON/WINTER (1982).

52 Vgl. BROß (2000), S. 93 ff., BOLLMANN (1990), S. 62 ff., NELSON/WINTER (1982), S. 14 ff.

53 Vgl. BOLLMANN (1990), S. 63.

54 Vgl. WILHELM (2000), S. 20.

55 Vgl. BROß (2000), S. 96.

56 Vgl. WILHELM (2000), S. 22 f., GRUPP (1997), S. 80., FREEMAN (1982), S. 3 ff.

57 Systematisch ist hierbei als aus dem System generiert zu verstehen, nicht aber als un-bedingter, zielgerichteter und risikoneutraler Prozess.

58 Vgl. LI (2005), S. 20 ff., WILHELM (2000), S. 21.

59 FREEMAN (1987), S. 1.

60 Vgl. RUHRMANN (2007), S. 78 ff., JOHNSON (1992), S. 23 ff.

61 Vgl. SCHRÖDER (2006), S. 80.

62 Vgl. WILHELM (2000), S. 52.

63 Vgl. PYKA (1999), S. 239 f.

64 Vgl. RUHRMANN (2007), S. 75 f., LUNDVALL (1992), S. 3 f.

Details

Seiten
86
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640445790
ISBN (Buch)
9783640445561
Dateigröße
2.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v137306
Institution / Hochschule
Universität Bremen
Note
2,3
Schlagworte
Effizienz Innovationsleistung Netzwerken

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Titel: Effizienz und Innovationsleistung von Netzwerken