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Bjarne Reuter Außenseiterkonstruktion - en som hodder, buster-trilogi

Hausarbeit 2009 29 Seiten

Skandinavistik

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 WAS IST EIN AUßENSEITER?

3 REUTERS AUßENSEITERKONSTRUKTION
3.1 Die Buster-Bücher
3.1.1 Einführung
3.1.2 Busters Welt: Die Ausgrenzung
3.1.3 Busters Welt: Nonkonformismus, Zauberei und Phantastik
3.2 En som Hodder
3.2.1 Einführung
3.2.2 Hodders Ausgrenzung
3.2.3 Hodders und das Spannungsverhältnis zwischen sozialer Isolation und Phantastik
3.3 Abstraktion
3.3.1 Das Allgemeine der Ausgrenzung
3.3.2 Reuter-spezifische Wiedergänger

4 ABSCHLUSS

5 LITERATURVERZEICHNIS:

1 EINLEITUNG

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Außenseiterfigur[1] bei Bjarne Reuter und fragt daher nach den Bedingungen, Mechanismen und Diskrepanzen, die das fiktive Leben der Außenseiter begleiten und versucht sie vor dem Hintergrund einer allgemeinen Definition und Verortung des Außenseiters zu rekonstruieren. Dabei wird von Interesse sein, die (sozialen und psychischen) Prozesse, die dem Außenseiter seine Gestalt verleihen, am Text aufzuspüren und aufzudecken, um dann unter ihre Oberfläche zu blicken. Dadurch bietet sich die Möglichkeit zur Abstraktion von Reuters durchaus zugespitzten Figuren und Geschichten, so dass einerseits bestimmte Themenzusammenhänge überblicksartig verdeutlicht werden können und andererseits in einem Teilschritt gen Ende auf die reuter-spezifische Gestalt der Außenseiterkonstruktion hingewiesen werden kann. Im abschließenden Teil wird es um die Frage gehen, welche Rückschlüsse aufgrund der Analyse in Bezug auf Reuters zugrunde liegende Motivation gezogen werden kann und welche Fragen noch von Interesse zu beantworten gewesen wären.

2 WAS IST EIN AUßENSEITER?

Um zu verstehen, was ein Außenseiter ist, bedarf es des Verständnisses dessen, was eine (soziale) Gruppe ist oder genauer gesagt (dessen), was sie konstituiert und wodurch sie ihren Bestand aufrecht erhält. Denn erst an einer bereits bestehenden Gruppe zeigt sich der Außenseiter.

Es lassen sich insbesondere zwei Merkmale in Bezug auf die tatsächliche Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe feststellen: Erstens muss es soziale Akteure geben, die sich mit einer Gruppe identifizieren und zweitens muss diese Identifikation auf einer hinlänglichen Gegenseitigkeit durch die Gruppe als (zumindest gedachtem) homogenen Gesamtsystem beruhen. Damit sie überhaupt als homogen gelten kann, muss es eine Gruppenidentität geben, ein Wir-Gefühl, das die Gruppe trägt, ihr einen Charakter von Vertrautheit und Intimität verleiht, und durch das sie vornehmlich ihren Erhalt sichert. Wikipedia-Autoren[2] schreiben zur Struktur sozialer Gruppen:

Aufschlussreich sind bei der Untersuchung der Struktur zunächst die verschiedenen sozialen Rollen und Positionen (Status) in Hinblick auf die Verteilung von Macht, Kompetenz, Einfluss, Autorität oder anderer signifikanter Sozialressourcen. Wie auch der Blick auf Unterwerfung oder Anpassung als spezifische Verhaltensweisen, aus denen sich möglicherweise eine Hierarchie oder eine andere spezifische Struktur ergibt.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist das Innen-Außen-Verhältnis der Gruppe. Wie definiert sie sich nach innen als Gemeinschaft, z.B. über Inhalte, Gefühle, Rituale, Werte? […] Die mehr oder weniger klar definierte Art und Weise dieser Grenze stellt einen bestimmenden Analysefaktor dar.

Die Gruppenidentität konstituiert sich insbesondere durch gemeinsam hergestellte und gepflegte Sinnbezüge, ein gemeinsames Werte- und Normensystem, sowie gruppenspezifische Codes u.Ä.; nicht weniger bedeutsam für die Erhaltung der Gruppe scheint eine aufeinander abgestimmte Verteilung der sozialen Rollen, die in einem ständigen Prozess über die Verteilungsverhältnisse der oben genannten und weiterer Sozialressourcen innerhalb der Gruppe bestimmen.

Indem die Gruppe eine ihr spezifische Identität herausbildet und diese kontinuierlich in sozialen Interaktionen auf die Probe stellt, findet ein immerwährender Abgrenzungsprozess um die Definierung der Gruppengrenzen statt; wer darf sich zur Gruppe zugehörig fühlen?

Außenseiter müssen also immer zu einer komplementären Gruppe mit ihren Grenzen und ihrem Werte- und Ordnungssystem in Beziehung betrachtet werden. Es muss also erörtert werden, wodurch die Inklusions- und Exklusionsmechanismen der gruppendefinitorischen Grenzziehung gekennzeichnet sind.

Im Umkehrschluss zu den Überlegungen zum Gruppenfortbestand, ist der Außenseiter derjenige soziale Akteur, an dem die Gruppenidentität mit gestiftet wird. Denn gegen „ihn“ grenzt man sich ab, gegen „den da“, dem ganz Anderen, dem Unsympathischen. Die Gruppe sucht zu ihm soziale Distanz, da er von den gruppenspezifischen Normen und Regelungssystemen abweicht oder zumindest in der Wahrnehmung eines hinreichend großen oder einflussreichen Teils der Gruppe von diesen abzuweichen scheint. Da über den Außenseiter also auch in gewisser Weise das "Wir" gebildet wird, kommt ihm – wenngleich in gewissermaßen negativer Hinsicht – eine identitätsstiftende Funktion zu; negativ ist sie, weil der Blick stets auf die Prozesse der Abgrenzung und der Exklusion bzw. der Desintegration hinweist.

Der Außenseiter unterliegt also immer der Marginalisierung und der sozialen Isolation durch die Gruppe, mitunter ist er verschiedenen Formen der Stigmatisierung ausgesetzt, die seine Möglichkeiten zur Überwindung seines Status‘ dauerhaft beschränken.

Der Status, über den ein Akteur verfügt und der über Akzeptanz, Zugehörigkeitsgrad, Partizipationsrechte und dergleichen entscheidet – grob gesagt die Aufgliederung der Hierarchien in einer sozialen Gruppe – kann in einem Modell konzentrischer Kreise beschrieben werden, das sich durch abgestufte Inklusion auszeichnet.[3] Im mittleren Kreis befindet sich der Kern der gefestigten Führungspersönlichkeiten. Sie verkörpern die Normen der Gruppe im stärksten Maße und verfügen über das größte Einflusspotenzial. Im zweiten Kreis befinden sich die gefestigten Mitläufer mit geringeren Führungsansprüchen. Sie verfügen ähnlich wie die Kerngruppe im mittleren bzw. ersten Kreis über weitgehend uneingeschränkte Partizipationsrechte. Im dritten Kreis befinden sich die bloßen Mitläufer. Hier ist der größte Teil der Akteure angegliedert. Ihre Partizipationsrechte und ihre Zugehörigkeit sind situativ bedingt, allerdings haben sie i.d.R. nur geringen Einfluss auf die normative Ausrichtung der Gruppe und ihr Status ist meist recht beständig, so lange sie ihre Mitläuferrolle durchgängig ausfüllen. Ihr Aufstieg in einen angeseheneren Status ist hauptsächlich vom Wohlwollen einflussreicherer Akteure abhängig, die durch derartige Aufstiege stets der Gefahr ausgesetzt sind, Einfluss zu verlieren und daher aufgrund ihres Einflusses bereits früh gegen ungewünschte Veränderungen der Gruppenstruktur intervenieren können. Spätestens ab dem vierten Kreis werden die Einteilungen unschärfer und Inklusion und Exklusion, Partizipationsrechte sind äußerst situationsabhängig. Jedenfalls weisen die Akteure in diesem Bereich häufig Abweichungen von den gruppenspezifischen Normen auf und verfügen in der Regel über stark beschnittene Partizipationsrechte. Die Akteure in diesem Kreis stehen aber immer in einem bestimmten Verhältnis zur Gruppe und sind immer in spezifischer Hinsicht Teil der Gruppe. Generell lässt sich sagen, je weiter man sich vom Kern entfernt, sind die Akteure mit umso weniger Rechten und Zugehörigkeit ausgestattet und umso mehr durch Marginalisierung gekennzeichnet.

In jeder Form einer Austauschbeziehung zwischen dem Außenseiter und der Komplementärgruppe liegt eine Form der Grenzüberschreitung, mit der die Grenzziehung neu ausgehandelt oder verteidigt wird. Denn im Unterschied zum Einzelgänger, der sich immer nur freiwillig in die Ausgrenzung begibt, ist der Außenseiter der (subjektiv oder objektiv) unfreiwillig Ausgegrenzte, weil er immer in irgend einer Beziehung der Nähe zur Komplementärgruppe steht: Er ist einer, der irgendwo immer doch seine Integration und Zugehörigkeit wünscht oder zumindest nach objektiven Gesichtspunkten dazu gehören müsste.

Da Wahrnehmung und Sinnkonstruktion als wesentliche Merkmale der Grenzziehung angesehen werden können, wird die Art der selektiven Semipermeabilität der Grenze in jedem Moment maßgeblich durch das Gegebensein dieser Faktoren mitbestimmt. In ihrer Wandelbarkeit liegt also immer auch eine Möglichkeit für eine Statusänderung des Ausgegrenzten, obwohl dieser in der Regel durch relative Festigkeit bestimmt ist.

3 REUTERS AUßENSEITERKONSTRUKTION

3.1 Die Buster-Bücher

3.1.1 Einführung

Die Buster-Trilogie umfasst die Werke Busters verden (1979), Kys stjernerne (1980) und Hvor regnbuen ender (1982).[4] Zeitlich anzusiedeln ist diese in verhältnismäßig unabhängigen Episoden dargebotenen Handlung aus dem fiktiven Leben der männlichen Hauptfigur namens Buster Oregon Mortensen im Zeitraum ab Mitte der 1970er Jahre, bis in den Beginn der 1980er Jahre hinein.[5]

Bereits die Überschrift, „De vil nu se Buster Oregon Mortensen hæve sind højre overarmsmuskel tværs gennem en Københavnsk kommuneskole“, des ersten Kapitels in Busters verden gibt Auskunft über die beiden zentralen Orte (Kopenhagen und eine Schule), die in allen Werken den Rahmen der Handlung mitbestimmen, ihn gleichzeitig räumlich fixieren und Busters Welt begrenzen.

Wenig später folgen weitere Details, die den Raum zusätzlich eingrenzen: Buster wohnt mit seiner Familie in der Straße „Håbets Allé“ (B1, S. 11) und diese liegt im Stadtteil „Brønshøj“, demjenigen Stadtteil also, in dem Reuter selbst aufwuchs. Diese Projektion des realen Raumes in den fiktiven Raum, die durch alle Texte kontinuierlich aufrecht erhalten wird, offenbart Authentizitätsansprüche des Textes, die nicht nur am Ort Kopenhagen, sondern ebenfalls an dem anderen genannten Ort, der Schule, deutlich hervortreten.

3.1.2 Busters Welt: Die Ausgrenzung

Die Szene in der Umkleidekabine (B1, S. 7 – 11), die das erste Kapitel einleitet, belegt dies gleich eindrucksvoll. Denn in Betrachtungsweise der dargestellten sozialen Verhaltensweisen, der Hierarchien, der allgemeinen Beschreibung des Kontextes des Sportunterrichts und dergleichen Bezugspunkte kann die Handlung als in der Realität durchaus möglich gedacht werden: Weil er ein „viskestykke“ statt eines Handtuchs zum Abtrocknen nach dem Duschen mitgenommen hat, denn es habe ihm kein sauberes Handtuch zur Verfügung gestanden, wird Buster von seinen Mitschülern gemobbt. Um seine in der Folge entwendeten Kleidungsstücke von seinen Klassenkammeraden zurückzuerhalten, schlüpft Buster (nicht zum ersten Mal) in eine Tierrolle. Buster wird zum Orang-Utan „med hviskelæder og hele lortet“ im Mund und verschafft sich durch sein authentisch anmutendes Auftreten den Respekt seiner Mitschüler. Für sie existiert einen Moment lang nicht mehr „tossede Buster“, sondern nur noch das „langarmede monster“. Daraufhin imitiert der verwandelte Buster seinen Gymnastiklehrer Olsen, der im selben Moment durch die Tür tritt, woraufhin Buster damit bestraft wird, den Boden der Duschen ohne Mithilfe anderer Schüler zu reinigen.

Buster wird also schon in der ersten Szene als Außenseiter eingeführt. Torben Weinreich ist entsprechend der Meinung, „det er fra starten af portrættet af en taber og et offer.”[6] Das Geschirrtuch, das wohlwollend zugleich als Indiz für die finanziell bescheidenen Verhältnisse der Familie Mortensen genommen werden kann, ist Auslöser der Diskriminierungen und Demütigungen. Die Gruppe der Klassenkammeraden fasst diese Situation als einen Bruch mit der Norm auf, dass sich gewöhnlich mit einem Handtuch abgetrocknet wird.

Im letzten Kapitel in Busters verden wiederholt sich diese Szene: Buster nimmt die Orang-Utan-Rolle ein und wird daraufhin erneut als einziger vom Gymnastiklehrer mit der Reinigung des Bodens bestraft. Bereits im ersten Kapitel wird der Hinweis gegeben, dass Buster häufiger animalische Verwandlungen unternehmen muss. Durch die Darstellung derselben Situationen umrahmt Reuter die Handlung und unterstreicht die Stetigkeit und die Gleichförmigkeit, m.a.W. den Alltagscharakter der Ausgrenzung im sozial bedeutenden Kontext der Schule.

Reuter zeichnet Busters Ausgrenzung aber nicht allein als eine Beziehungsform zwischen der Gruppe der Klassenkammeraden und Buster, sondern weist zusätzlich auf zwei ganz andere Akteure hin, die die Exklusion durch die Klassenkammeraden z.T. legitimieren und synergetisch verstärken. Dies sind jeweils Gruppen aus Teilen der Lehrer respektive der Eltern, die aufgrund ihrer Autorität und Vorbildfunktion gegenüber den Kindern durch ihr eigenes Agieren die Wahrnehmung der Umwelt und die Verhaltensweisen der Kinder prägen und z.T. Nachahmungen begünstigen. Innerhalb dieser beiden Gruppen befinden sich demzufolge Figuren, die aktiv an der Ausgrenzung partizipieren.

Vertreter für die Lehrergruppe sind der Gymnastiklehrer Olsen, der Rechenlehrer Martinsen und der Musiklehrer Willy Valdi, wobei Rechenlehrer Martinsen, der aus diesem Figurenkreis, wie später noch deutlich werden wird, noch am häufigsten zur Ausgrenzung beiträgt, die (inoffizielle) Führungsrolle in dieser Gruppe innehat. Der Gymnastiklehrer und der Musiklehrer grenzen Buster auf ähnliche Weise aus und sind daher einem gleichen Typus zuzuordnen. Sie arrangieren sich nur dann mit Buster, wenn sie selbst einen Nutzen daraus ziehen und ignorieren ihn in allen anderen Fällen, ausgenommen ihnen missfällt etwas an ihm oder an seinen Handlungen, dann ist er ihrem Unmut spürbar ausgesetzt.

Für den Gymnastiklehrer, dessen Beispiel hier genügen soll, kann dies etwa anhand der Fußballspiel-Szene belegt werden (B1, S. 83 – 86). So wählt er zusammen mit Esben, dem besten Fußballer unter den Schülern, die Mannschaften und Buster, der ein untalentierter und ungeübter Fußballer ist und als letzte zur Wahl stehende Person übrig bleibt, wird ignoriert und das Spiel wird ohne eine Zuteilung Busters angepfiffen, so dass Buster sich selbst Esbens Mannschaft zuordnet. Nachdem die Mannschaft des Lehrers verloren hat, stellt dieser seine selbst angepriesenen Fußballkünste unter Beweis, indem er den ebenfalls untalentierten und aufgrund seines Körpergewichts zusätzlich schwerfälligen Kurt umspielt und den Ball in das leere Tor hämmert. Esben moniert herausfordernd, dass Kurt kein ernst zu nehmender Gegner sei und dass seine Großmutter das genauso gut könne, woraufhin Olsen anordnet, Esben und Buster sollen gegen ihn verteidigen.

In diesem Falle greift Olsen dem Anschein nach bewusst und zum eigenen Nutzen auf Buster als zweiten Verteidiger zurück, da er um dessen mangelhafte fußballerische Qualität weiß. Dadurch kann er beim Gelingen seiner Dribblings auf einfachem Wege den Wert seines zuvor unter Beweis gestellten Könnens steigern, da die Botschaft vermittelt wird, er könne gleich zwei Verteidiger überdribbeln und einer von diesen ist der beste Fußballer der Klasse.

[...]


[1] Es sei vorab darauf hingewiesen, dass durchgängig die männliche Form bei derartigen Verallgemeinerungen verwendet werden wird, selbst wenn faktisch oder nur möglicherweise nicht-männliche Figuren (mit)gemeint sind. Diese Gewohnheit mit der männlichen Verallgemeinerungsform verspricht ein höheres Maß an Formulierungssicherheit und dient bietet zusätzlich die Möglichkeit für eine prägnanterer Ausdrucksweise.

[2] Dass die selbst ernannte Wissensplattform Wikipedia nicht immer wissenschaftlichen Kriterien genüge tut, mag hier nicht stören. Die hier zitierte, knappe Ausführung zum Begriff der „sozialen Gruppe“, ist m.E. dienlich. Zudem stimmt sie mit meiner eigenen Betrachtungsweise überein. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Gruppe (Stand: 19. März 2009).

[3] Hier geht es insbesondere um ein Gefühl für die Verteilung der sozialen Rollen, weshalb der Aspekt der abgestuften Inklusion entscheidend ist und die Einteilung in genau diese konzentrischen Kreise eher tentativ ist und bloß einer groben Kennzeichnung dient. Sie beansprucht keine Vollständigkeit, da die Abstufungsmöglichkeiten je nach Betonung einer bestimmten Perspektive schwanken können.

[4] Nachweise werden für die Primärliteratur im Text mit den Siglen ”B1” für Busters verden, „B2“ für Kys stjernerne, „B3“ für Hvor regnbuen ender und „H“ für En som Hodder nach folgender Form in Klammern angegeben: „B1, Seitenangabe“. Für die Primärliteratur liegen folgende Werke zu Grunde: Reuter, Bjarne: Busters Verden, København: Branner og Korch 1979; Reuter, Bjarne: Kys Stjernerne, København: Branner og Korch 1980; Reuter, Bjarne: Hvor regnbuen ender, København: Branner og Korch 1982; Reuter, Bjarne: En som Hodder, København: Gyldendal 1998.

[5] Torben Weinreich gibt hierzu an: „Et enkelt sted fremhaeves det dog, at Bella Bio er lukket for femten år siden [B2, S. 21.; T. C.], og et andet sted, at Landmandsbanken er ved at oprette en filial [B1, s. 94; T. C.] og dermed endnu ikke er blevet til den Danske Bank. Det skete i 1976”, in: Weinreich, Torben: Reuters Verden, København: Branner og Korch 1996, S. 51. Eigene Recherchen haben ergeben, dass das (historische) Kino Bella Bio 31.10.1966 geschlossen wurde, siehe: http://www.bellabio.dk (Stand: 19. März 2009). Das würde bedeuten, dass die Handlung zum Zeitpunkt der Erinnerung an das Kino im Jahre 1981 stattfindet. Gedruckt wurde es allerdings 1980, so dass die Angaben zum Handlungszeitraum ungenau bleiben müssen. Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt Anders Gunnar Jacobsen, der den Zeitraum (ohne Erklärungen) auf ”omkring 1960” bestimmt, in: Jacobsen, Gunnar: Forfatterskaber - Bjarne Reuter, København: Gyldendal 1996. S. 95f.

[6] Weinreich, Reuters Verden, S. 52.

Details

Seiten
29
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640470563
ISBN (Buch)
9783640470686
Dateigröße
535 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v137851
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Schlagworte
Bjarne Reuter Außenseiterkonstruktion En som Hodder Buster-trilogi Buster-Trilogie Hodder der Nachtschwärmer Bjarne Reuter Buster Bjarne Reuter Hodder Skandinavische Kinderliteratur Dänische Kinderbücher

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