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Gilbert Stuarts Portraitdarstellung von George Washington

The Lansdowne Portrait

Hausarbeit 2006 32 Seiten

Kunst - Malerei

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Swagger Portrait: Eine Begriffserläuterung

3. Lansdowne Portrait: Historiographie

4. Bildanalyse
4.1) Bildbeschreibung
4.2) Ikonographie
4.3) Interpretationsversuche im Vergleich
4.4) Politische Interpretation
4.5) Religiöse Leseart des Lansdowne Portraits

5. Zusammenfassung

6. Literaturliste

7. Abbildungsverzeichnis

1.) Einleitung

Gegenstand der folgenden Untersuchung ist die Portraitdarstellung des ersten Präsidenten der USA, George Washington, gemalt von Gilbert Stuart, bekannt unter dem Titel The Lansdowne Portrait.

Das Gemälde steht dabei unter dem speziellen Fokus des so genannten Swagger-Portrait, auf welches im Verlauf der Arbeit immer wieder Bezug genommen wird. Eine erste Annäherung an das Sujet erfolgt über die Definition des Begriffes Swagger-Portrait. Nachdem denkbare Verständnisfragen beantwortet sind, folgt die genauere Untersuchung des Gemäldes. Diese detaillierte Analyse beginnt mit der Historiographie des Bildes, indem Bezug genommen wird auf die Entstehung, die Auftraggeber, Handhabung als auch den Verbleib des Gemäldes.

Danach setzt die Bildanalyse ein, die mit einer groben Bildbeschreibung beginnt und von ikonographischen Erläuterungen gefolgt wird. Da die Ikonographie des untersuchten Portraits umfangreich ist, nimmt sie den größten Teil dieser Arbeit ein, bildet jedoch zugleich die Grundlage für viele weitere Interpretationsansätze, welche im Anschluss vorgestellt und kritisch betrachtet werden.

Nachdem unterschiedliche Interpretationsansätze der Literatur erörtert wurden, folgt eine Analyse unabhängig von bisherigen Ansätzen. Diese ist in zwei eigenständige Themenbereiche, die politische und christliche Interpretation, aufgeteilt.

Den Abschluss bildet die Zusammenfassung, welche nicht nur eine komprimierte Synthese dieser Arbeit darstellt, sondern auch einen Verweis auf noch unerschlossene Bearbeitungsgebiete in Bezug auf das Portrait bietet und einen Zusammenhang zu aktuellen Geschehnissen aufweist.

2.) Swagger Portrait : Eine Begriffserläuterung

Bevor Gilbert Stuarts Gemälde von George Washington näher untersucht werden kann, bedarf es einer genauen Klärung des Begriffs Swagger Portrait. Zunächst gilt es folgende Fragen zu klären: Woher stammt die Bezeichnung? Welche Bestandteile lassen aus einem herkömmlichen Portrait ein Swagger Portrait entstehen? Was spricht für und was gegen eine Zuschreibung des Begriffs auf das Lansdowne Portrait ?

Das Wort swagger stammt aus dem Englischen und bedeutet als Substantiv verwendet, "Angeberei" oder auch "Prahlerei".[1] Als Verb beschreibt es einen "stolzierenden Gang", im familiaren Gebrauch ein "prahlerisches Verhalten". Dabei wird das Wort nicht wie im Deutschen mit einer durchgehend negativen Konnotation, sondern vornehmlich als ein umschreibendes Beiwort einer absichtlich überzogenen Geste oder Handlung einer Person verwendet.

Unter einem Portrat versteht man eine „gestaltende und deutende Widergabe bestimmter Menschen. (...) Das Portrat kann als Ganz- oder Halb-Figurenbild, als Kniestück, Kopf- bzw. Brustbild oder Baste ausgefuhrt sein."[2] Demnach ist unter dem Begriff Swagger Portrait eine spezielle Darstellungsart innerhalb der Malerei zu verstehen, in welcher der Portraitierte in einer überzogenen, lustigen oder selbstironischen Art und Weise wiedergegeben ist. Der eigentliche Charme eines solchen Bildes liegt dabei in der Subtilität begründet, die der Maler auf den Portraitierten und die zu tätigende Intention verwendet.

Würde die Definition des Swagger Portraits hier ein Ende finden, könnte der Leser nicht zu Unrecht der Annahme unterliegen, dass es sich überspitzt formuliert, bei derlei Bildern um qualitativ hochwertige Karikaturen handele, die nur von einem gebildetem Publikum verstanden, interpretiert und genossen werden können. Die ausstehende Ergänzung zur Vervollständigung der Begriffserläuterung bietet die Londoner Tate Gallery, welche lautet:

A swagger portrait is one in which the sitter is shown, usually full-length, in ostentatious and self-conscious display. This type of portraiture was originally associated with the representation of aristocrats and military heroes in the Baroque period, but in the late nineteenth century its rhetoric was adopted by aspiring middle-class sitters (...).[3]

Aus diesem Zitat geht hervor, dass es sich um ein adoptiertes Prinzip der Selbstdarstellung handelt, welches einst Aristokraten und Würdenträgern vorbehalten war, durch die zunehmende Macht des Bürgertums jedoch von demselbigen übernommen und auf Bürger der Mittelschicht angewandt wurde. Dabei geht es vornehmlich um das demonstrative (ostentatious) Zeigen einer Tatsache. Die zu treffende Aussage des Bildes wird durch den gewählten Typus des Swagger Portrait somit zusätzlich unterstrichen und bekräftigt. Erst nachdem das Bild diese zeigende Funktion erfüllt hat, steht es für etwaige weitere Interpretationen (Selbstironie, versteckter Witz usw.) offen. Der Verdacht, es handele sich bei einem Swagger Portrait um erstklassige Karikatur, ist damit ausgeräumt.

3.) Lansdowne Portrait: Historiographie

Das Portrait wurde im April 1796 von Senator William Bingham und seiner Frau Ann Willing Bingham aus Philadelphia in Auftrag gegeben. W. Bingham war zu dem Zeitpunkt einer der reichsten Bürger Amerikas und das Bild sollte ein Geschenk für den Marquis von Lansdowne und zweiten Graf von Shelburne, William Petty, sein.[4]

Der Auftrag wurde an Gilbert Stuart vergeben, welcher bereits zu Lebzeiten zu den besten amerikanischen Malern zählte. Dieser fertigte das angewiesene Gemälde innerhalb von sechs Monaten an, woraufhin es noch im selben Jahr, im November 1796, mit dem Schiff nach London/England transportiert wurde, dem Wohnort Lansdownes. Dessen Reaktion auf das Geschenk ist in einem Brief seinerseits an Frau Bingham festgehalten:

A very fine portrait of the greatest man living in a magnificent frame found its way into my hall, with no one thing left for me to do regarding it, except to thank the amiable donor of it. It is universally approve'd [sic] and admire'd [sic], and I see with satisfaction, that there is no one who does not turn away from every thing else, to pay their homage to General Washington.[5]

Aus diesen Zeilen geht eine überschwängliche Freude und Zufriedenheit des Grafen über das Gemälde hervor. Diese Freude hatte jedoch ihren Preis, den Bingham mit damals $1000 bezahlte, was einer enorm hohen Summe in den damaligen Zeiten gleichkam.

Das Gemälde verblieb bis zum Tode Lord Lansdowne im Jahr 1806 in seiner Londoner Bibliothek am Berkeley Square. Danach zierte es die Gemäuer von Samuel Williams am Finsbury Square, ebenfalls in London. Es blieb weiterhin in privatem Besitz, als es 1889 in die Sammlung des fünften Grafen von Rosebery überging, welcher es in seinem schottischen Schloss aus dem 17. Jh. in West Lothian unterbrachte. Dort hing es bis 1968. Im selben Jahr ging es als Leihgabe an die Washingtoner National Portrait Gallery, die sechs Jahre zuvor 1962, gegründet worden war.[6]

Dort hing es abermals 32 Jahre, bis der damalige Besitzer entschied, es auf einer Auktion zu versteigern, es sei denn, die Galerie würde einen Betrag von $20 Millionen bezahlen. Mit Hilfe der Donald W. Reynolds Stiftung und einer aufwendigen Spendenaktion, konnte das benötigte Geld zusammengetragen und das bis dahin zum Nationalheiligtum avancierte Bild, erstanden werden.[7] Seitdem hängt es im Eingangsbereich des Washingtoner Museums.

Es herrscht Uneinigkeit darüber, wie oft der erste amerikanische Präsident für dieses Gemälde bei Gilbert Stuart Modell saß. Die Angaben variieren zwischen einer und drei Sitzungen, von der jedoch eine Sitzung als gesichert gilt. Bezüglich dieser Sitzung schreibt G. Washington in einen an G. Stuart adressierten Brief folgendes:

Sir, I am under promise to Mrs. Bingham, to set for you tomorrow at nine o'clock, and wishing to know if it be convenient to you that I should do so, and whether it shall be at your own house, I send this note to you, to ask information. I am Sir Your Obedient Servt, G. Washington[8] Die Sitzung fand schließlich in einem Haus in der Chestnut Street (Kastanienstraße) in Philadelphia statt. G. Stuart berichtet im Anschluss folgendes über den Präsidenten, nachdem dieser sich auf einem Stuhl niedergelassen hatte: . . an apathy seemed to seize him, and a vacuity seemed to spread over his countenance most appalling to the painter.[9]

Dieser Aussage zufolge, scheint Washington einen wie auch immer gearteten, großen Eindruck auf Stuart gemacht zu haben, dem er in Folge durch Positur und Gemäldeaufteilung einen entsprechenden Ausdruck zu verleihen versuchte.

4.) Bildanalyse

4.1) Bildbeschreibung

Die Maße des Gemäldes betragen 244 cm x 152 cm. Es handelt sich bei den verwendeten Materialien um Öl auf Leinwand.

Der Blick des Betrachters fällt zunächst auf den älteren Mann in Ganzkörperansicht, welcher vom Bildzentrum ein wenig nach rechts geschoben da steht. (Abb1.) Dabei vollführt er mit seiner aufrechten Haltung eine leicht nach Innen gerichtete Drehung des Oberkörpers in den Bildraum hinein und nicht frontal dem Betrachter zu. Sein reifes Alter wird durch die ergrauten Haare und die Gesichtsfalten deutlich gemacht. Er trägt einen schwarzen, schlichten Mantel, schwarze Strümpfe und farblich abgestimmte schwarze, flache Schuhe mit silbernen Schnallen. Der linke Arm hängt entspannt, eine leichte Beugung vollziehend, an seinem Körper herab. In seiner gleichfalls linken Hand hält er einen Säbel, dessen Spitze nach unten in Bodenrichtung weist, den Boden jedoch nicht berührt, sondern einen Abstand von etwa 30 cm zu ihm wahrt. Den anderen, rechten Arm hält er bis zur Hüfte angehoben, ausgestreckt da, gleichzeitig einen zeigenden Gestus mit der Hand vollführend, welcher aus dem Bild heraus nach außen weist.

Hinter der linken Schulter und dem Kopf ragen zwei dorische Doppelsäulen hervor, die ungebremst auf den Bildrahmen zu und über ihn hinaus verlaufen. Dabei wird dem Betrachter lediglich der Blick auf die Sockel und einen Teil des Säulenansatzes gewährt. Beide Säulen sind von einem roten Kordelband umschlungen, welches wiederum Teil des sich hinter den Säulen drapierten und aufbäumenden Stoffes ist.

Neben der ersten Hintergrundebene der Säulen, der zweiten Ebene des Vorhangs, gibt es eine dritte Hintergrundebene. Diese dritte Ebene besteht aus einem mit Wolken und Regenbogen angereichertem Himmel. Diesem reichen Ensemble vorgelagert ist die stehende Figur des alten Mannes, welcher jedoch innerhalb dieser Szenerie verloren wirken könnte, hätte man nicht zusätzlich zu seiner Linken und Rechten weitere Attribute hinzugefügt.

So steht hinter seiner linken Seite schräg platziert, zwischen der Figur und den Säulen, ein gepolsterter Stuhl bereit. Als Ergänzungsstück zum Stuhl steht von der Person aus zur rechten Seite ein Holztisch. Dieser ragt von der linken Bildseite etwa mit einem Drittel seines eigentlichen Umfangs in das Bild hinein. Das vordere Fußbein des Tisches ist durch die auf dem Tisch liegende zurückgeworfene rote Decke für den Betrachter sichtbar. Das Auge erblickt so das ansonsten verborgen gebliebene, reich verzierte Tischbein, als auch die dort angelehnten zwei Bücher.

Auf dem Tisch befinden sich Gebrauchsgegenstände des Alltags: Ein schiffchenförmiges, silbernes Tintenfass in dem eine weiße Schreibfeder steckt, daneben zusammengerolltes Papier, einige Bücher und ein schwarzer Hut, welcher offensichtlich dort zuvor von dem Mann abgelegt worden war. Der Tisch und der Stuhl als auch die Figur ruhen auf ein und demselben bunt gemusterten Teppich, welcher den Fußboden gänzlich bedeckt und als verbindendes Element zwischen dem äußeren Betrachter und dem Bild fungiert.

4.2) Ikonographie

Nachdem das Gemälde durch eine erste grobe Bildbeschreibung erfasst ist, kann eine nähere - ikonographische - Deutung erfolgen.

Dass es sich bei der Person um den ersten amerikanischen Präsidenten handelt, darf ohne jeden Zweifel fest angenommen werden. Dafür ist die Literatur über dieses und andere Gemälde Washingtons zu umfangreich. Zudem handelt es sich hierbei alles andere als um einen fragwürdigen Fakt. Andererseits scheint dies die einzige sichere Aussage zu sein, die über dieses Gemälde getätigt werden kann, da alle weiteren Sachverhalte bezüglich der Interpretation bis zum heutigen Zeitpunkt zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen und die existierenden Interpretationsversuche alles andere als schlüssig sind.

Zunächst gilt es, sich über einzelne Bildkomponenten und deren etwaige Bedeutung Klarheit zu verschaffen. Eines dieser Bildkomponenten ist der bereits kurz erwähnte Teil des Tisches, welcher sich im linken unteren Bildrand befindet und zur rechten Seite von G. Washington durch Stuart angeordnet wurde. Die zurückgeschlagene Tischdecke ermöglicht dem Betrachter eines der vier reich verzierten Tischbeine genauer anzuschauen. Was zunächst wie Unordnung anmutet, entpuppt sich bei genauerer Untersuchung als gewolltes und sichtbares Stilmittel. Das Tischbein ist nicht einfach verziert, sondern in Faszesform geschnitzt. Bei einem Faszes (oder auch Fasces) handelt es sich im ursprünglichen Sinne um ein Rutenbündel mit Beil, welches die Träger (Liktoren) benutzten, um den Weg für die folgenden Amtsträger frei zu machen. Bereits zu Zeiten des Römischen Reiches (6. Jh. v. Chr. bis 5./6. Jh. n. Chr.) diente es als Machtsymbol des Imperiums, des römischen Machthabers oder dessen Stellvertretern. Oberhalb des Faszes-förmigen Tischbeins malte Stuart an Stelle eines Beils zwei aufrecht stehende Adler, die in jeweils einer Klaue ein Pfeilbündel fest mit ihren Krallen umschlossen halten. (Abb.2) Diese Abwandlung mag nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus symbolischen Gründen von Stuart vorgenommen worden sein. Denn der Adler gilt nicht nur als Vogel mit der größten Stärke, den schärfsten Augen und als der am höchsten Fliegende unter allen Vögeln, sondern er ist ebenfalls Sinnbild des Sieges, der Allmacht und Allwissenheit als auch Zeichen für die Macht des römischen Kaisers.[10] Dabei orientierte der Maler sich nicht direkt an dem römischen Vorbild, sondern an der amerikanischen Interpretation des römischen Adlers: Dem Großen Siegel der Vereinigten Staaten. (Abb.3)

Jenes Siegel wurde 1782 eingeführt und zeigt einen zweidimensionalen Adler, dessen Gefieder und Füße vom Körper entfernt gespreizt sind. Von der Betrachterperspektive ausgehend, hält der Adler auf der linken Seite einen Olivenzweig, auf der rechten Seite dreizehn Pfeile fest umschlungen. Die am Tischbein befindlichen Adler halten im Gegensatz zur bildlichen Vorlage ausschließlich die Pfeile in ihren Krallen, nicht aber einen Olivenzweig, das Zeichen des Friedens.

[...]


[1] Pons: Großwörterbuch für Experten und Universitat. Stichwort: „swagger", 2.Aufl. 2003, Stuttgart 2002, S.919.

[2] 5iese, Brigitte: Seemanns kleines Kunstlexikon. Stichwort „Portrat", 3.Aufl. 2001, Leipzig 1994, S.236.

[3] Citing Internet Resources. A Directory (http://www.tate.org.uk/servlet/CollectionDisplay?roomid=3712)

[4] Barrat, Carie Rebora (u.a.): Gilbert Stuart, in: Kat. Ausst. The Metropolitan Museum of Art, New York 2005, S.166.

[5] Barrat, Carie Rebora (u.a.): Gilbert Stuart, in: Kat. Ausst. The Metropolitan Museum of Art, New York 2005,S170.

[6] Washington, George: A National Treasure, in: Kat. Ausst. National Portrait Gallery, Washington, 2002, S.45.

[7] Ders.: S. 7-11.

[8] Barrat, Carie Rebora (u.a.): Gilbert Stuart, in: Kat. Ausst. The Metropolitan Museum of Art, New York, 2005, S.168.

[9] Washington, George: A National Treasure, in: Kat. Ausst. National Portrait Gallery, Washington, 2002, S.56. Abb.1) Stuart, Gilbert: George Washington, 1796, National Portrait Gallery.
Abb.2) Stuart, Gilbert: George Washington, Ausschnitt Tischbein, 1796, National Portrait Gallery.
Abb.3) Siegel der Vereinigten Staaten (Great Seal of the United States)

[10] Heinz-Mohr, Gerd: Lexikon der Symbole. Bilder und Zeichen der christlichen Kunst, 8.Aufl. 1984, Köln 1971, S.25/26.

Details

Seiten
32
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640471638
ISBN (Buch)
9783640471782
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v139728
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – KGS
Note
1,0
Schlagworte
Gilbert Stuarts Portraitdarstellung George Washington Lansdowne Portrait

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Titel: Gilbert Stuarts Portraitdarstellung von George Washington